Notebookcheck

Test Toshiba Satellite P770-10P Notebook

Sebastian Jentsch, 21.08.2011

Hybrider-Satellit. Zwei Festplatten, Quadcore ohne Throttle und Spiele-Grafik. Lassen das kontrastschwache Panel und die ergonomischen Daten den Multimedia-Traum platzen?

Toshiba Satellite P770-10P: Dickes Multimedia-Paket oder Kunststoff-Wundertüte?
Toshiba Satellite P770-10P: Dickes Multimedia-Paket oder Kunststoff-Wundertüte?

Das High-End Satellite von Toshiba hat es scheinbar schwer in die virtuellen Regale vor zu dringen. Gerade mal ein Händler listet es aktuell – allerdings ohne sofortige Verfügbarkeit (Stand 19.08.11). Die technischen Details hören sich dabei gar nicht so schlecht an.

Der Core i7-2630QM (4x 2.00GHz) ist der Mainstream-Vierkerner von Intel, eingesetzt in zahlreichen Multimedia und Gaming-Laptops. Ebenso die NVIDIA GeForce GT 540M Grafikkarte, die für Gaming-Fans jedoch nur Spiele-Mittelklasse bedeutet. Freunde großer Filmsammlungen freuen sich über die zwei Festplatten im Gehäuse (2 x 500 GB). Die Seagate Momentus XT ist mit einem 4GB SSD-Cache (SLC-NAND) ausgerüstet. Es handelt sich also um eine Hybrid-Festplatte. 

Das Paket soll es zum Markt-Preis von 999 Euro geben (Version P770-108: 899 Euro). Der 17-Zoller muss schon einige Vorteile bieten, denn die idente CPU+GPU Hardware gibt es bereits ab 700 Euro (z. B. Samsung RC730). Welche Leistungen der Satellite P770-10P in die Waagschale wirft, das erfahren Sie in unserem ausführlichen Test.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Finish: Polierter Kunststoff mit Struktur
Finish: Polierter Kunststoff mit Struktur
Chassis: Stellenweise eindrückbar
Chassis: Stellenweise eindrückbar
Unterseite: Platz für zwei HDDs (kein RAID)
Unterseite: Platz für zwei HDDs (kein RAID)

Optisch verbreitet das Satellite P770-10P den Charme eines um jeden Preis aufpolierten Kunststoff-Laptops, der sich seine Plastik-Konstruktion nicht eingestehen will. Das Auge des Nutzers wird daher mit Lichteffekten bombardiert (Tasten, Pad, Logo, Media-Leiste, Power-On) und mit übermäßiger Chrome-Optik (Lautsprecher, Pad-Tasten, Scharniere) verschreckt. Für die Oberflächen wurde tief in die Trick-Kiste der Verpackungskünstler gegriffen. Wo beim Schwestermodell Satellite Pro L770 noch matte, einfallslose Flächen nach Aufheiterung riefen, wurden die Flächen des P770 auf Hochglanz poliert und dann mit einer haptischen Struktur versehen. Das verhindert zwar nicht den Plastik-Look, aber zumindest das Plastik-Gefühl. Die Verarbeitung hat jedoch auch Vorteile: Fingerabdrücke verschwinden in der Struktur und die Flächen berühren sich vergleichsweise griffig

Das Gehäuse hat insgesamt eine ausreichende, allerdings keine gute Druckstabilität. Die Handauflage verbiegt sich rechts und links außen unter dem Druck der Hände. Das optische Laufwerk ist, wie so oft, eine Schwachstelle. Zwar kann der Ziffernblock darüber nicht eingedrückt werden, wohl aber die darunter liegende Bodenplatte

Der Deckel wird von zwei Scharnieren straff gehalten. Verriegelung gibt es keine. Das schwere Display wippt beim Hantieren nach. Der maximale Öffnungswinkel von zirka 140 Grad ist für den Betrieb auf dem Schoß gut geeignet. Die Fläche des Deckels kann großflächig eingedrückt werden, jedoch nur um wenige Millimeter.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Vielfalt sieht anders aus. USB 3.0 auf der linken Seite ist der einzig nennenswerte Port, der in dieser Preisklasse allerdings zum Standard gehört. Der ExpressCard-Slot, über den der Nutzer Erweiterungskarten hätten anstecken können, fehlt leider. 
Störend empfinden wir die Position der Anschlüsse im vorderen Bereich der linken und rechten Seite. Wer HDMI, USB 3.0 (links) und zwei USB-Geräte nebst Lautsprechern (rechts) anschließt, der überlädt seinen Schreibtisch mit einem Kabelbaum zu beiden Seiten. Jetzt fehlt der Platz zur Ablage einer Maus, aber zumindest wird die Kabel-Unordnung unschön aussehen. Anschlüsse auf der Rückseite, wie in den guten alten Laptop-Tagen, gibt es auf Grund des tief hängenden Scharniers keine.

Frontseite: Kartenleser SD, miniSD/microSD (Adapter), SDHC, SDXC, MS, MSPro, MMC, xD
Frontseite: Kartenleser SD, miniSD/microSD (Adapter), SDHC, SDXC, MS, MSPro, MMC, xD
Linke Seite: VGA, Ethernet, HDMI, USB 3.0, HDMI, USB 2.0
Linke Seite: VGA, Ethernet, HDMI, USB 3.0, HDMI, USB 2.0
Rückseite: keine Anschlüsse
Rückseite:  keine Anschlüsse
Rechte Seite: Line-Out, Mikrofon, 2 x USB 2.0, Blu-ray ROM, AC, Kensington
Rechte Seite: Line-Out, Mikrofon, 2 x USB 2.0, Blu-ray ROM, AC, Kensington

Kommunikation

Die Funk- und Netzwerkverbindungen entsprechen dem Stand der Zeit. Der Realtek PCIe GBE Family Controller (1000 MBit/s), die WLAN-Karte Atheros AR9002WB-1NG und das Bluetooth-Modul (3.0+HS) sind jeweils State of the Art ihrer Disziplin.

Zubehör

Recovery-DVDs für Windows 7 Home Premium (64 Bit) müssen via Recovery Media Creator selbst erstellt werden. Mitgeliefert werden nur ein kleines Handbuch plus eine Kurzanleitung. Zur vorinstallierten Software gehören neben diversen Toshiba Tools (z. B. Webkamera, Gesichtserkennung, HWSetup, Recovery Media Creator, Media Controller, etc.) auch Nero Multimedia Suite 10 Essential (Backup, Brennprogramm, Media Hub, etc.). Die Gesichtserkennung, schon lange Standard bei Toshiba, macht ein Login per Gesicht möglich. 

Unterhaltung

Der Toshiba-Media Player kann per HDMI einen 2D-Film in 3D wandeln und an einen 3D-Fernseher ausgeben. Resolution+ heißt jene Technik, welche Videomaterial in geringer Auflösung, z. B. einen DVD-Film, in HD aufwertet. Zu guter Letzt  gibt es Sleep-and-Music. Diese Funktion (Abschaltung im BIOS oder über HWSetup) aktiviert den Analog-Eingang (Mikrofon) bei ausgeschaltetem PC. Jetzt kann man mit  einem MP3 Player die verstärkten Lautsprecher des Laptops benutzen.

Garantie

Das Satellite P770 unterliegt einer zweijährigen Garantie. In Deutschland und Österreich beinhaltet diese, einen Abholservice nach vorangegangener Anmeldung an der Toshiba Hotline. Der Hersteller hat eine Garantieverlängerung auf bis zu 3 oder 4 Jahre im Angebot (64 bzw. 109 Euro).

Nero 10 Essentials: Tools rund um Medien & Daten
Nero 10 Essentials: Tools rund um Medien & Daten
Eco Utilty: Energie sparen
Eco Utilty: Energie sparen
PC Health Monitor: diverse Tests
PC Health Monitor: diverse Tests
PC Health Monitor: HDD Vibrations-Sensor On/Off
PC Health Monitor: HDD Vibrations-Sensor On/Off
Toshiba Places: Marktplatz für Inhalte
Toshiba Places: Marktplatz für Inhalte
Im Karton: Kurzanleitung, 3D-Erklärung & Ergonomie-Anleitung
Im Karton: Kurzanleitung, 3D-Erklärung & Ergonomie-Anleitung

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Die Tasten mit der planen Oberfläche liegen wie eckige Tabletten aufgereiht auf einem Tablet. Ohne eine konkave Wölbung nach innen, tippt es sich trotz deutlichem Druckpunkt und mittlerem Tastenhub etwas ungenau. Dafür federt das Tastenfeld nicht, es liegt fest auf (auch über optischem Laufwerk). Die Eingabe hat einen weichen und lautlosen Anschlag. Durch die etwas rutschige, aber nicht unangenehme Oberfläche der Tasten ist das Schreib-Feedback gedämpft und wird feinfühligen Blindschreibern gefallen. Wer gern heftig in die Tasten haut, der wird das Feedback als verwaschen empfinden.

Der numerische Tastenblock im Standard-Layout erleichtert die Eingabe von Zahlen. Gelungen ist die deutliche räumliche Trennung der zwei Bereiche - Tastatur und Ziffernblock. Weiterhin hat Toshiba an abgesetzte Richtungstasten gedacht. Durch den kleinen Zwischenraum zur Shift-Taste werden Fehleingaben minimiert.

Touchpad

Der Mausersatz (Multitouch-Pad, Synaptics V7.4) bildet einen Teil der Handauflage. Das Pad ist recht groß (Durchmesser 10.6 cm). Die Fläche besitzt eine vertikale und eine horizontale Scrollbar – auch wenn solche nicht optisch gekennzeichnet ist. Die matte Oberfläche lässt den Finger hörbar reiben und fühlt sich angenehm trocken an (Gegenteil wäre schmierig).

Die rundlichen und nach oben gewölbten Tasten haben einen hohen Druckpunkt und klicken laut und dumpf. Der Hub ist leider zu klein und daher unbefriedigend. Das laute Feedback wird schnell lästig und lässt nach einer externen Maus suchen. Der LED-Indikator im obersten Bereich des Touchpads weist dem suchenden Finger den Weg, denn zur Handauflage hin gibt es keinen Steg. Mit der Taste über dem Pad wird selbiges abgeschalten, dann leuchtet die LED nicht mehr.

Tastatur
Tastatur
Beleuchtung
Beleuchtung
Richtungstasten
Richtungstasten
Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Das 17.3-Zoll Glare-Panel kann hohe Erwartungen nur mit seiner brauchbaren Helligkeit zufrieden stellen. Alles andere gehört in die unterste Schublade der Laptop-Panels. Das Panel (AUO B173RW01 V3) löst mit 1.600 x 900 Bildpunkten auf (WXGA++, 16:9). Wer nicht die bestmögliche Auflösung auf seinem Desktop braucht (Full HD), der kann mit dieser Auflösung gut arbeiten.

Das AUO-Panel hat einen geringen Kontrast von 212:1. Das Glare-Type hübscht die schwachen Kontraste optisch auf. Dadurch entsteht visuell ein knackiger Farbeindruck. Zum Konsumieren von Fotos, Filmen oder Games sind die Farben daher halbwegs ansprechend. Schwarz ist dennoch nicht tiefschwarz und Farben leuchten nicht so intensiv, wie sie es könnten. Für Profis taugt das AUO-Panel nicht, der Farbraum deckt nicht einmal sRGB (t) ab. Dass auch Consumer Panels gleicher Preisklasse mehr bieten können, das zeigt die FHD-Anzeige des Fujitsu NH751 (fast sRGB, hoher Kontrast, gute Blickwinkel).

ICC Sat. P770 vs AdobeRGB(t)
ICC Sat. P770 vs AdobeRGB(t)
ICC Sat. P770 vs sRGB(t)
ICC Sat. P770 vs sRGB(t)
ICC Sat. P770 vs Fujitsu NH751 FHD(t)
ICC Sat. P770 vs Fujitsu NH751 FHD(t)
215
cd/m²
220
cd/m²
220
cd/m²
214
cd/m²
218
cd/m²
216
cd/m²
210
cd/m²
214
cd/m²
218
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 220 cd/m²
Durchschnitt: 216.1 cd/m²
Ausleuchtung: 95 %
Helligkeit Akku: 188 cd/m²
Schwarzwert: 1.03 cd/m²
Kontrast: 212:1

Die Messung der Helligkeit auf dem zeigt akzeptable  Ergebnisse. Im Durchschnitt liegt die Luminanz bei 216 cd/m². Punktuell misst der Gossen Mavo-Monitor bis zu 220cd/m². Die Ausleuchtung ist mit 95 Prozent ungewöhnlich gleichmäßig. Auf einem komplett schwarzen Bild sind keine Leuchtflecken erkennbar.

Für Innenräume genügen 100 bis  150 cd/m². Reicht der Helligkeitsbonus, um trotz des Glare Type im Tageslicht arbeiten zu können? Nein, denn die Spiegelungen verhindern bei den meisten Betrachtungswinkeln ein störungsfreies Bild. Unsere Fotos entstanden bei Sonne und maximaler TFT-Helligkeit. Hier muss bemerkt werden, dass der P770 die Luminanz im Akkubetrieb auf 188 cd/m² herunter dimmt (Messung Mitte).

Ansicht seitlich, Sonne von hinten
Ansicht seitlich, Sonne von hinten
Ansicht seitlich, Sonne direkt
Ansicht seitlich, Sonne direkt
Ansicht seitlich, Sonne von links
Ansicht seitlich, Sonne von links

Horizontal können wir bis zu 50 Grad von der frontalen Ansicht abweichen. Danach beginnen die Farben mit einer mehr oder minder starken Verfälschung. Schrift lässt sich problemlos bis 70 Grad ablesen. Vertikal verfälschen Farben ab 10 Grad deutlich schneller. Das Bild verblasst und die Farben invertieren. Fotos oder Filme zu zweit oder zu dritt ansehen, das kann daher bereits zur Qual werden. Die Personen müssen ihre Köpfe eng zusammen stecken. Solche Sichtprobleme sind leider das übliche Phänomen bei 80 Prozent unserer Test-Laptops. Für ein hochpreisiges Multimedia-Gerät ist dies eine sehr schlechte Eigenschaft.

Blickwinkel Toshiba Satellite P770-10P
Blickwinkel Toshiba Satellite P770-10P

Der Core i7-2630QM mit 4 x 2.0 GHz (Normal-Takt) wird seit Anfang 2011 ubiquitär in vielen Laptop-Modellen eingesetzt. Es ist Intels aktueller Mainstream-Quadcore, der bereits ab 700 Euro in Geräten zu haben ist. Per Turbo-Boost 2.0 kann bei Bedarf auf bis zu 2.9 GHz übertaktet werden (ein Kern). Für Details siehe das CPU-Datenblatt.

Die integrierte HD Graphics 3000 sorgt für einen sparsamen Betrieb, wenn Akkulaufzeit bzw. keine GPU-Leistung gefordert sind. Die NVIDIA GeForce GT 540M (2.048 MB) wird dabei per Nvidia Optimus automatisch abgeschalten. Das BIOS hat zahlreiche Optionen zum Aktivieren/Deaktivieren von Geräten (LAN, Webcam, Touchpad, Tasten-Beleuchtung, leuchtendes Satellite-Logo) und zur Konfiguration des Power Management. Hier können Technik-Fans sogar das Multi-Core Processing der Quad-CPU deaktivieren oder den Turbo Boost abschalten. Empfehlenswert ist das jedoch nicht, da der Idle-Energieverbrauch bereits in der Standardausführung sehr gering ausfällt.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ SPD
Systeminfo GPUZ GT 540M
Systeminfo GPUZ Intel HD
DPC Latency Checker Idle sporadisch Latenzen
DPC Latency Checker WLAN Off/On kurze Latenz
 
Systeminformationen Toshiba Satellite P770-10P

Wo steht der 2630QM im Vergleich zu identen CPUs in anderen Laptops? Der Cinebench R11.5 CPU-Test (Multi, 64 Bit) trifft genau ins Schwarze, d.h. 4.7 Punkte sind der Durchschnitt der 2630QM-Testgeräte. Der "identische" i7-2630QM im Aspire 7750G konnte mit 5.0 Punkten einen besseren Score einheimsen, was an einer besseren Ausnutzung des Dynamic Frequency (Turbo 2.0) liegen kann.

Umfangreiche Render- und Konvertierungsaufgaben sind das Richtige für den Prozessor. Power-User werden gut bedient, vor allem da es unter hoher Last zu keinem Thermal-Throttling kommt und der Turbo ausgenutzt wird. Selbst wenn die GPU zeitgleich unter höchste Last gesetzt wird (Furmark), bleibt der Turbo aktiv. Siehe unter Temperatur und anhand der folgenden Screenshots.

Cinebench R11.5: Start Multi-CPU Test @2.6GHz Turbo
Cinebench R11.5: Start Multi-CPU Test @2.6GHz Turbo
Cinebench R11.5: Gegen Ende @2.4GHz Turbo
Cinebench R11.5: Gegen Ende @2.4GHz Turbo
Cinebench R11.5+Furmark: Gegen Ende @2.3GHz Turbo
Cinebench R11.5+Furmark: Gegen Ende @2.3GHz Turbo
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3505
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
13445
Cinebench R10 Shading 32Bit
5665
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4409 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
16803 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
5674 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
24.99 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
4.72 Points
Hilfe
PCMark 7 Scores: erster Durchlauf
PCMark 7 Scores: erster Durchlauf
PCMark 7 Scores: zweiter Durchlauf
PCMark 7 Scores: zweiter Durchlauf

Der PCMark Vantage ermittelt 6.963 Punkte (erster Durchlauf: 6.752), was  ein leicht unterdurchschnittlicher Score mit dieser CPU+GPU Kombination ist. Das Sony Vaio VPC-F22S1E/B erlangte kürzlich 7.488 Punkte (ebenfalls 7200 RPM HDD). Ein Aspire 7750G mit identischem Prozessor schafft 7.402 Punkte (HD 6850M). Nur Packard Bell EasyNote TS11-HR-158GE und Samsung RF511 sind mit 6.500 Punkten abgeschlagen, was an der 5400 RPM HDD und ggf. an einer geringen Turbo 2.0 Ausnutzung liegt. Bei diesen beiden Notebooks fällt Cinebench R11.5 ident mit unserem Testgerät aus: 4.7 Punkte.  

SSD bestückte Notebooks, wie z.B. das Alienware M17x R3 (GTX 460Mi7-2630QM) oder das XMG A701 (identisch), erreichen deutlich bessere Punktezahlen (12.700 / 14.000). Die Hybrid-HDD Momentus XT kann das aber nicht leisten. Siehe folgend unter Festplatte. 

Wir haben den PCMark 7 ausgeführt, der auf einen ungewöhnlich starken Score von 2.688 Punkten endet (erster Durchlauf: 2.496). Eine ähnliche Punktzahl hatte kürzlich der Gaming Bolide MSI GT780R mit GTX 560M (2.516 Punkte, RAID 0 mit 2 x 5400 RPM). Der PCMark 7 honoriert die Hybrid-HDD, was wir durch wiederholte Ausführung des System Storage Tests erkennen: 2068, 2419, 2479, 2528, 2576, 2494, 2597, 2613. Die Punktzahl steigt! Der Grund: Die Hybrid-HDD lernt.

4.8
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.4
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
4.8
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.6
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
PC Mark
PCMark Vantage6963 Punkte
PCMark 72688 Punkte
Hilfe

Die 3D-Performance der GeForce GT 540M (2.048 MB DDR3) bleibt trotz Erhöhung des Speichers (sonst meist 1.024 MB) auf dem üblichen Level. Die Taktung von 672/900 MHz (Kern/Speicher) entspricht der üblichen Spezifikation. 

Der 3DMark2006 (1.280x1.024) schließt mit 8.212 Punkten. Eine aktuelle HD 6770M (10.786) im HP Pavilion dv6-6008eg kann das locker überbieten. Der 3DMark-Vantage Score: P4386 liegt ebenfalls genau dort, wo bisher die meisten GT 540M lagen. Gleiches beim 3DMark 11 (P1009), der auf dem Niveau einer HD 6630M liegt (Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B).

3D Mark
3DMark 0515697 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
8212 Punkte
3DMark Vantage4386 Punkte
3DMark 111009 Punkte
Hilfe

Toshiba rüstet den P770-10P mit zwei Festplatten aus. Diese sind nicht über einen RAID-Controller (Leistung oder Redundanz) verbunden. Was die Dual-Lösung dennoch spannend macht, das ist die Hybrid-HDD Seagate Momentus XT (ST95005620AS, 500GB), welche mit 7200U/Min rotiert. Diese hat einen ungewöhnlich großen 4GB SSD-Cache (SLC-NAND), der über die „Adaptive Memory“-Technologie fortwährend mit den häufig genutzten Daten und Dateien selbstständig bestückt wird. Das heißt, der Aufruf von Programmen oder Windows-Dateien wird beschleunigt, weil häufig gelesene Dateien automatisch auf den Flash-Teil verschoben werden. Weil dies hardwareseitig passiert, kann und muss sich der Nutzer nicht darum kümmern, welche Dateien auf den kleinen Flash-Speicher kommen. Dadurch ist die Technik plattformunabhängig und könnte auch einen Linux beschleunigen. Wichtig: Es geht nur um Dateien, die immer wieder gelesen werden. 

Daneben ist eine langsame Toshiba MK5076GSXN (500GB, 5400rpm) eingebaut. Deren Durchsätze haben wir nicht in die Datenbank eingetragen. Der HD Tune (61 statt 85 MB/s) fällt deutlich geringer aus als mit der Momentus XT System-Festplatte.

Die Anwendungsleistung profitiert von der lernenden Hybrid-Festplatte mit einem HDD-Score des PCMark Vantage von 6.617 Punkten bzw. 2.613 Punkten im Storage Test des PCMark 7. Die schnellste 7.200 RPM HDD in unseren Tests hatte 5.030 Punkte (PCMark Vantage, ohne RAID 0, HP ProBook 6560b-LG658EA). 

Vergleichswerte: Im Asus G73SM werkeln zwei Momentus XT (ohne RAID 0), was den HDD-Score auf 8.096 Punkte hebt. Im Eurocom Racer genügt eine Momentus XT für 8.046 Punkte. Im MSI GT663R ist es ein RAID 0 Verbund aus 2 x 7200U/Min, der nur 5.193 Punkte schafft.

Auf der anderen Seite bleibt es aber Fakt, dass eine Profi-SSD, wie die Intel 320 Series SSDSA2CW160G3 (160GB), im Schenker XMG A501 39.530 Punkte schafft. Selbst eine einfache Consumer SSD, wie im Acer Aspire 4820TG (Intel X25-M, 160GB), schaffte 20.196 Punkte. Kurz: Die Hybrid-HDD ist ein Vorteil, im SSD-Vergleich aber kein großer Wurf.

Crystal Disk Mark 3.0: 97MB/s Read
Crystal Disk Mark 3.0: 97MB/s Read
HD Tune: 84MB/s Read
HD Tune: 84MB/s Read
AS SSD: 95MB/s Read
AS SSD: 95MB/s Read
HD Tune @Toshiba 5400 RPM: 61MB/s Read
HD Tune @Toshiba 5400 RPM: 61MB/s Read
Seagate Momentus XT ST95005620AS
Minimale Transferrate: 31.2 MB/s
Maximale Transferrate: 107 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 84.5 MB/s
Zugriffszeit: 19.6 ms
Burst-Rate: 107.3 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

Wie sich Spiele mit der GT 540M geben, das haben wir nur in Stichproben ausprobiert, da bereits umfangreiche Spiele-Tests mit der GPU erfolgt sind. Siehe Datenblatt der GT 540M.

Dirt 3

Das Rennspiel hat einen integrierten Benchmark für eine exakt wiederholbare Messung. Gute Bildraten gibt es in Details High und 1360x768 Pixeln: 38 fps. Auf die nativen WXGA++ sollten Spieler aber nicht wechseln, denn 13 fps sind nicht spielbar (Details Ultra 4AA). Die Quad-CPU ist keine Pflicht für Dirt 3. Selbst ein MSI GE620 (i5-2410M) liefert 38 fps in Details High.

Dirt 3
 AuflösungEinstellungenWert
 1360x768High Preset, 2xAA, -AF38 fps
 1024x768Medium Preset, 0xAA, -AF61 fps

RUSE

Die Echtzeit-Strategie läuft passabel, an WXGA++ sollte der Spieler aber nicht einmal denken. In Details Ultra brechen die Frames auf 10.5 fps ein. Besser sieht es da schon in Details High (1366x768, 4AA) aus. Die Mission der Demo spielt sich in den ersten Minuten mit durchschnittlich 22 fps. Bessere 34 fps erreicht RUSE in Details Medium bei abermals 1366x768 Pixeln und reduzierter Kantenglättung (2AA).

Dragon Age 2

Das Kampfspiel verlangt starke Hardware, weshalb nur 18 fps in 1366x768 und Details High (2AA, DX11) möglich sind. Flüssig wird das Game dann erst in Details Medium (0AA, DX11) bei gleicher Auflösung: 36 fps.

Dragon Age 2: Flüssig in Medium @1366x768 36fps
Dragon Age 2: Flüssig in Medium @1366x768 36fps
Dragon Age 2: Ruckelnd in High @1366x768 18fps
Dragon Age 2: Ruckelnd in High @1366x768 18fps
Dragon Age 2: Settings (DX10)
Dragon Age 2: Settings (DX10)
RUSE: High @1366x768 34fps
RUSE: High @1366x768 34fps
RUSE: Medium @1366x768 22fps
RUSE: Medium @1366x768 22fps
RUSE: Ultra @1600x900 10fps
RUSE: Ultra @1600x900 10fps

Spiele Fazit

Die Stichprobe bestätigt die zufriedenstellende Gaming-Leistung des Testgerätes. Flüssiges Gameplay gibt es, solange der Spieler nicht auf die nativen 1.600 x 900 Pixel wechselt. Für hohe Details jenseits WXGA ist die GT 540M zu schwach. Die bessere Wahl für Zocker ist dieser Tage eine HD 6770M (HP Pavilion dv7-6101eg, Dirt 3 High 46fps), eine GT 555M (Medion Erazer X6815) oder eine GTX 560M (MSI GT780R, Dirt 3 High 85fps).

min. mittelhoch max.
Dirt 3 (2011) 6138fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Luftauslass
Luftauslass

Geräuschemissionen

Wer vor 10 Jahren noch einen lauten Lüfter in Kauf nahm, der weiß heute, dass es flüsterleise Laptops gibt. Brüllenede Heizlüfter müssen nicht mehr akzeptiert werden. In dieser Hinsicht zeigt das P770 keine Auffälligkeiten. Der Lüfter schaltet sich sogar im langen Leerlauf/nach Kaltstart ab, das feine Rauschen der 7200 RPM Festplatte definiert dann mit 31.8 dB(A) den niedrigsten Pegel. 

Bei Aktivität, also beim Surfen und E-Mailen, schaltet sich der Lüfter nicht aus, sondern bleibt mit um die 35 bis 37 dB(A) stets hörbar. Weil die Drehzahl nicht ruckartig, sondern langsam wechselt, fallen Veränderungen kaum auf. 

Bei 3D-Benchmarks bzw. Spielen dreht der Lüfter auf bis zu 44 dB(A) auf. Im unrealistischen Stresstest, bei dem die acht Threads der CPU voll ausgelastet sind (Prime95) und die Geforce GT 540M auf allen Shadern rechnet (Furmark), liegt die Lautstärke bei geringeren 41.1 dB(A). Das wundert im ersten Augenblick, kann aber durch das Herunterfahren des Turbo-Taktes auf Standard-Takt (2.0 GHz) erklärt werden.

Lautstärkediagramm

Idle 31.8 / 34.8 / 35.4 dB(A)
HDD 33.6 dB(A)
DVD 37 / dB(A)
Last 41.1 / 44 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Bei der Abwärme im Leerlauf oder im einfachen Büro-Einsatz verhält sich das P770 positiv und wird allenfalls punktuell über 30 Grad warm. Im Idle liegt die durchschnittliche Temperatur der Unterseite bei nur 28 Grad. Die Handauflage bleibt mit ebenfalls 28 Grad, kühl. 

Die Spitzen der Abwärme während des Stresstest fallen deutlich höher aus: 52 Grad Celsius messen wir in der Nähe des Luftauslasses an der Unterseite. Weil diese hohen Temperaturen nur punktuell in der Nähe des Lüfters erreicht werden, liegt der Durchschnitt dennoch nur bei 38 Grad. Die Handballenauflage erwärmt sich während Stress auf bis zu 40 Grad. Das Netzteil wird bei anliegender höchster Wirkleistung von 92 Watt bis zu 45.6 Grad warm, was keine Überhitzung ist.

Kein Throttling

Während des Stresstests aus Prime95 und Furmark zeigt das Multimeter konstante 91.5 Watt Energieaufnahme des Computers an (CPU @2.0 GHz, Standard-Takt, keine Drosselung). Die hinzukommende GPU-Belastung sorgt zwar für ein Mindern bis Abschalten des Turbo-Taktes, doch der Standard-Takt bleibt immer erhalten (Test Dauer: 5 Stunden).

Furmark Solo Start: 2.8GHz im Turbo, keine CPU-Last
Furmark Solo: 2.6, dann 2.0GHz, keine CPU-Last
Furmark Solo Später: 2.6, dann 2.0GHz, keine CPU-Last
Furmark Solo: 2.8GHz im Turbo, keine CPU-Last
Prime95+ Furmark: 2.0GHz, kein Throttle
Prime95+ Furmark: 2.0GHz, kein Throttle
SuperPi Solo: 2.8GHz konstant, im Turbo
SuperPi Solo: 2.8GHz konstant, im Turbo
Max. Last
 45.7 °C38.6 °C28.1 °C 
 40.6 °C44.7 °C28 °C 
 37.8 °C40.1 °C29.7 °C 
Maximal: 45.7 °C
Durchschnitt: 37 °C
27.7 °C27 °C52.4 °C
27.1 °C50.3 °C49.1 °C
29.1 °C35.8 °C47.3 °C
Maximal: 52.4 °C
Durchschnitt: 38.4 °C
Netzteil (max.)  45.6 °C | Raumtemperatur 20.5 °C | Voltcraft IR 360

Lautsprecher

Die zwei harman/kardon Lautsprecher geben mächtig Gas - selbst ohne Unterstützung durch einen Subwoofer. Der Klang ist laut, unverzerrt (höchster Pegel) und ausgewogen. Die Höhen von klassischer Musik werden ebenso gut abgebildet, wie die tiefen Bässe von Rock-Musik. Ein Bass-Wunder haben wir zwar nicht vor uns stehen, aber die Vibration ist spürbar. Die Räumlichkeit des Klangs ist für ein Notebook sehr angenehm und lädt zum lauten Hören von Musik ein.

Über die Soft-Touch Leiste kann die Lautstärke einfach reguliert werden (+Stumm-Taste), hier stört lediglich der Pieps-Ton beim Tippen der Tasten. Der Dolby Audio Enhancer ist beim P770 äußerst wirkungsvoll (Eigenschaften Lautsprecher). Er verbessert die Höhen und erweitert den Bassbereich um eine Oktave. Lautsprecher oder Kopfhörer können nur per analog Klinke angeschlossen werden.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Die Energieaufnahme des Satellite P770 ist gering, sofern der Prozessor und/oder die Grafik nicht gefordert werden. Wenn im Leerlauf alle Sparoptionen eingestellt sind (TFT-Helligkeit auf niedrigster Stufe, Funk off), dann liegt der Strombedarf bei 11.7 Watt (Idle, min.). Ein helles Display, aktive Funkmodule und der Modus Höchstleistung fordern jedoch bereits 24 Watt (Idle, max.). 

Die höchstmögliche Energieaufnahme (ohne Akkuladung) liegt bei 92 Watt (Prime95 + Furmark). Das 120 Watt Netzteil (616 Gramm) ist dafür passend dimensioniert. Singuläre CPU-Last (Prime95) benötigt in den ersten Minuten 80 Watt (@2.6 GHz Turbo) um dann auf 62 Watt (@2.0 GHz) stehen zu bleiben. Hieran erkennen wir die Tätigkeit des Turbo Boost 2.0.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.3 / 1.1 Watt
Idle 11.7 / 15.7 / 24.1 Watt
Last 73.2 / 91.5 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 960

Nach einer Ladezeit von zirka 1:45 Stunden ist der eingesetzte Lithium-Ionen Akku (48Wh) voll geladen und bereit für unsere Akku-Tests. Beim WLAN-Surfen ermitteln wir 3:33 Stunden. Angesichts der vglw. geringen Kapazität des Akkus ist diese Laufzeit bei einem 17.3-Zoller mit dedizierter Grafik akzeptabel. Der DVD-Test holt weniger heraus. Nach 2:51 Stunden geht der Film Herr der Ringe aus (@100 cd/m² Luminanz, Funk off). Unter Belastung des Prozessors sieht die Laufzeit ganz anders aus, hier ist bereits nach 49 Minuten die Luft raus.

Laden 108min
Laden 108min
WLAN Surfen 213min
WLAN Surfen 213min
DVD-Film 171min
DVD-Film 171min
Blu-ray Film 132min
Blu-ray Film 132min
Leerlauf 320min
Leerlauf 320min
Last 49min
Last 49min
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 20min
Surfen über WLAN
3h 33min
DVD
2h 51min
Blu-ray
2h 12min
Last (volle Helligkeit)
0h 49min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Das Toshiba Satellite P770-10P ist ein 17.3-Zoller mit Stärken bei Leistung (CPU, HDD), Energieverbrauch und Akustik. Die zahlreichen Schwächen stellen sich jedoch sofort hinten an und verhindern eine Wertung über 80%. 

Wer verängstigt ein Quadcore-Notebook frei von CPU-Throttling sucht, findet mit dem Satellite P770-10P eines. Der Core i7-2630QM sorgt zusammen mit der Hybrid-Festplatte (4GB SLC-NAND) für eine hohe Anwendungsleistung. Für eine rotierende HDD bietet die Seagate System-Platte eine ungewöhnlich hohe Lese-Geschwindigkeit bei Dateien, die immer wieder gelesen werden (System Start, Programmaufrufe). Ein reiner Speicherplatz-Versorger ist die normale 500 GB Toshiba HDD, die als zweiter Speicher eingebaut ist. 

Die Energieaufnahme im Leerlauf ist sehr gering (12-24 Watt) und das 120 Watt Netzteil hat genügend Leistung für den Stress-Strombedarf von 92 Watt. Die Lautsprecher von harman/kardon geben auch ohne Subwoofer einen ausgewogenen Klang ab, der sogar einen Anteil Tiefen abbilden kann. Die Ausrüstung mit Blu-ray Leser und USB 3.0 passt zu einem Multimedia-Gerät, einen ExpressCard für Erweiterungskarten hätten wir jedoch sehr begrüßt. 

Das WXGA++ Glare-Type Panel (1600x900) enttäuscht leider durch einen kleinen Kontrast und knappe Blickwinkel. Die Lautstärke ist bei hoher Belastung (Stress, Spiel) zwar akzeptabel, doch leider ist sie auch im Leerlauf und im stressfreien Office-Betrieb ständig deutlich hörbar. Die Abwärme kann unter Last auf der Tastatur bis zu 45 Grad erreichen.

Für einen Laptop der 1.000 Euro Preisklasse ist das Gehäuse zwar ausreichend stabil verarbeitet, doch für diesen Preis, erwarten viele Käufer bereits ein Aluminium-Finish und nicht Kunststoff mit aufgehübschter Oberfläche. 

Auf der Suche nach einem 17-Zoll Quad-Notebook mit halbwegs Spiele tauglicher GT 540M Grafik und i7-2630QM gibt es zahlreiche günstigere Alternativen. Das Samsung RC730 (NP-RC730-S05DE) ist aktuell mit 680 Euro der Preisbrecher. Wer auf Display-Qualität achtet, der sollte sich das Fujitsu Lifebook NH751 ansehen (FHD, hoher Kontrast, ab 925 Euro).

» Das Toshiba Satellite P770-10P ist derzeit ab 999,- bei Amazon.de erhältlich.

Toshiba Satellite P770-10P: 2x500GB Speicherplatz, starke Leistung aber ein Panel mit schlechten Kontrasten.
Toshiba Satellite P770-10P: 2x500GB Speicherplatz, starke Leistung aber ein Panel mit schlechten Kontrasten.
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Im Test: Toshiba Satellite P770-10P
Im Test:  Toshiba Satellite P770-10P

Datenblatt

Toshiba Satellite P770-10P

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel HM65
:: Speicher
4096 MB, 1x4096 PC3-10700 667MHz
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GT 540M - 2048 MB, Kerntakt: 672 MHz, Speichertakt: 900 MHz, Nvidia Optimus mit Intel HD Graphics 3000, ForceWare 267.21
:: Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1600x900 Pixel, AUO B173RW01 V3, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Seagate Momentus XT ST95005620AS, 500 GB 7200 U/Min + TOSHIBA MK5076GSXN 500GB, 5400rpm, SATA
:: Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Cougar Point PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
3 USB 2.0, 1 USB 3.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Line-Out, Mikrofon/Line-In Kombi, Card Reader: SD, miniSD/microSD (Adapter), SDHC, SDXC, MS, MSPro, MMC, xD, Sleep-and-Music-Funktion am Mikrofon-Eingang
:: Netzwerkverbindungen
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Atheros AR9002WB-1NG Wireless Network Adapter (b g n ), 3.0+HS Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
MATSHITA BD-MLT UJ240ES
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 36 x 413.6 x 274
:: Gewicht
3.115 kg Netzteil: 0.616 kg
:: Akku
48 Wh Lithium-Ion, 10.8V
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 1.3MP, Nero 10, System & Connectivity Tools, 2D in 3D Umwandlung, Resolution+ etc., 24 Monate Garantie

 

[+] compare
Toshiba hat mit seinem Satellite P770-10P einen Multimedia Allrounder
Toshiba hat mit seinem Satellite P770-10P einen Multimedia Allrounder
sowie Satellite-Logo und Touchpad weisen den Weg.
sowie Satellite-Logo und Touchpad weisen den Weg.
Die Bodenplatte hat zwei Wartungs-Öffnungen.
Die Bodenplatte hat zwei Wartungs-Öffnungen.
Speicher-Monster: Hybrid-HDD Momentus XT plus 500 GB Toshiba HDD
Speicher-Monster: Hybrid-HDD Momentus XT plus 500 GB Toshiba HDD
Ein RAID Controller ist jedoch nicht an Bord.
Ein RAID Controller ist jedoch nicht an Bord.
Der Arbeitsspeicher sitzt als ein 4 GB Modul im Sockel.
Der Arbeitsspeicher sitzt als ein 4 GB Modul im Sockel.
Hier ist Platz für eine weitere mini PCIe Karte.
Hier ist Platz für eine weitere mini PCIe Karte.
Der Akku reicht für eine ausreichende Laufzeit von 3:33 Stunden.
Der Akku reicht für eine ausreichende Laufzeit von 3:33 Stunden.
Für einen 48 Wattstunden Akku und einen Quad-17-Zoller geht das in Ordnung.
Für einen 48 Wattstunden Akku und einen Quad-17-Zoller geht das in Ordnung.
Das schwere 120 Watt Netzteil (616 Gramm) ist die passende Versorgung für die Stress-Leistungsaufnahme von 92 Watt.
Das schwere 120 Watt Netzteil (616 Gramm) ist die passende Versorgung für die Stress-Leistungsaufnahme von 92 Watt.
Zu einem CPU-Throttle mangels Energie kommt es daher nicht.
Zu einem CPU-Throttle mangels Energie kommt es daher nicht.
Toshiba Satellite P770-10P: Das polierte Kunststoff-Finish kaschiert Fingerabdrücke, besitzt aber die haptische Wertigkeit eines 400 Euro Office-Books.
Toshiba Satellite P770-10P: Das polierte Kunststoff-Finish kaschiert Fingerabdrücke, besitzt aber die haptische Wertigkeit eines 400 Euro Office-Books.
Toshiba Satellite P770-10P: Die Hybrid-HDD beschleunigt die Systemleistung. Gegen SSD-Laptops hat das System dennoch keine Chance.
Toshiba Satellite P770-10P: Die Hybrid-HDD beschleunigt die Systemleistung. Gegen SSD-Laptops hat das System dennoch keine Chance.
Toshiba Satellite P770-10P: Die Lautsprecher geben Mitten und Tiefen recht ausgewogen wieder.
Toshiba Satellite P770-10P: Die Lautsprecher geben Mitten und Tiefen recht ausgewogen wieder.
Soft-Touch-Leiste, Tastatur,
Soft-Touch-Leiste, Tastatur,
Die Lichteffekte stehen einer Airport-Landebahn in nichts nach.
Die Lichteffekte stehen einer Airport-Landebahn in nichts nach.
Die harman/Kardon Lautsprecher setzen nicht nur optische, sondern auch akustische Akzente (ausgewogen).
Die harman/Kardon Lautsprecher setzen nicht nur optische, sondern auch akustische Akzente (ausgewogen).
mit starkem Quadcore-Prozessor Core i7-2630QM
mit starkem Quadcore-Prozessor Core i7-2630QM
und Mittelklasse GPU GeForce GT 540M im Programm.
und Mittelklasse GPU GeForce GT 540M im Programm.
Im Gegensatz zu anderen Herstellern steht Toshiba zum Kunststoff-Finish.
Im Gegensatz zu anderen Herstellern steht Toshiba zum Kunststoff-Finish.
Das Gehäuse ist komplett unlackiert,
Das Gehäuse ist komplett unlackiert,
das Material wurde aber poliert und dann mit einer unregelmäßigen Struktur versehen.
das Material wurde aber poliert und dann mit einer unregelmäßigen Struktur versehen.
Vorteil: Es glänzt, kaschiert Fingerabdrücke aber sehr gut
Vorteil: Es glänzt, kaschiert Fingerabdrücke aber sehr gut
Das sieht ganz gut aus, aber die Plastik-Haptik bleibt.
Das sieht ganz gut aus, aber die Plastik-Haptik bleibt.
Gegen die Wertigkeit einer Aluminium-Verkleidung hat der P770 keine Chance.
Gegen die Wertigkeit einer Aluminium-Verkleidung hat der P770 keine Chance.
Das Glare-Type Panel hat leider nur einen schlechten Kontrast.
Das Glare-Type Panel hat leider nur einen schlechten Kontrast.
Bei den Anschlüssen gibt es nur das Nötigste, USB 3.0
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und ein Kartenleser gehören dazu.
und ein Kartenleser gehören dazu.
Die Webcam löst mit 0.3 Megapixeln sehr schwach auf.
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Das ist unpassend für Multimedia in der 900-1.000 Euro Klasse.
Das ist unpassend für Multimedia in der 900-1.000 Euro Klasse.
Toshiba Satellite P770-10P: Die Tastaturbeleuchtung hilft in dunklen Umgebungen.
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Links

Preisvergleich

Pro

+Grafik für Spiele-Einstieg
+Hohe Anwendungsleistung
+Kein CPU-Throttling
+Schnelle Hybrid-Festplatte
+1.000 GB Speicherplatz
+Akzeptable Laufzeiten
+Klare Lautsprecher mit Bass
+Sinnvolle Hardware Tools
+Tasten-Beleuchtung
 

Contra

-Hohe Temperatur bei Last
-Kleiner Kontrast/Blickwinkel
-Hohe Energieaufnahme bei Last
-Jederzeit hörbare HDD
-Keine Anschlüsse hinten
-teilw. biegsames Kunststoff-Chassis
-Laute Touchpad-Tasten

Shortcut

Was uns gefällt

Hybrid-HDD im erfolgreichen Praxis-Einsatz. Schneller als eine reine HDD, aber dennoch 500 GB Speicherplatz (+500 GB).

Was wir vermissen 

Warum nicht gleich zwei Hybrid-HDDs? Ein kontrastreiches Panel hätte den 17-Zoller den notwendigen USP verpasst. 

Was uns verblüfft 

Bodenständig in Kunststoff: Toshiba steht auch in seiner Premium-Klasse zum billigsten Werkstoff. Andere Hersteller bieten zum gleichen Preis schon lange wertigere Alu-Finishes.

Die Konkurrenz

Günstiger: Samsung RC730-S05DE: Preisbrecher; Lenovo G770: 750GB (M533AGE); Dell Inspiron Q17RSamsung RF711-S05DE; ASUS X7BSV-V1G; ASUS N73SV-V1G: Hochwertiger Bolide; Acer Aspire 7750G: HD 6850M; Fujitsu Lifebook NH751: FHD mit hohem Kontrast

Teurer: Alienware M17x R3 GTX 460M i7-2630; Alienware M18x: jedes Game in Full HD; Apple MacBook Pro 17 inch 2011-02 MC725D/A: Seriöser Arbeiter; Sony Vaio VPC-F21Z1E/BI: Exzellentes Display; Dell XPS 17 (GT 555M): die Spiele-Power

Bewertung

Toshiba Satellite P770-10P
20.08.2011 v2
Sebastian Jentsch

Gehäuse
80%
Tastatur
83%
Pointing Device
80%
Konnektivität
76%
Gewicht
71%
Akkulaufzeit
76%
Display
70%
Leistung Spiele
87%
Leistung Anwendungen
90%
Temperatur
74%
Lautstärke
77%
Auf- / Abwertung
80%
Durchschnitt
79%
79%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sebastian Jentsch (Update: 11.02.2014)