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Huawei: Mate 10 und Mate 10 Pro im Vergleich

Huawei's Mate 10-Flaggschiffe nebeneinander: Links und Mitte: Mate 10, Rechts: Mate 10 Pro.
Huawei's Mate 10-Flaggschiffe nebeneinander: Links und Mitte: Mate 10, Rechts: Mate 10 Pro.
Besser als je zuvor können wir an einem erst vor wenigen Minuten auf Weibo geleakten Bild die Unterschiede zwischen dem regulären Mate 10 und der Pro-Variante erkennen. Wer ein 18:9-Display haben will, muss zum Pro-Modell greifen.

Schon letztes Jahr gab es zwischen dem Mate 9 und dem hierzulande leider nicht offiziell verkauften Mate 9 Pro deutliche Unterschiede. Dieses Jahr setzt Huawei allerdings auf andere Vorzüge der Pro-Variante als 2016. Setzte sich das Mate 9 Pro primär durch das seitlich gebogene OLED-Display und die höhere Auflösung vom Standard-Modell ab, ist dieses Jahr vor allem das 18:9-Format und möglicherweise auch die Auflösung das entscheidende Kriterium. 

Mate 10 Pro

Wie man an dem auf Weibo geleakten Bild erkennen kann, zeigt sich das reguläre Mate 10 (im Bild oben links und in der Mitte zu sehen) doch klar breiter als das schlankere und dafür etwas länglichere Mate 10 Pro ganz rechts. Das deutet ganz eindeutig auf ein 18:9-Display im Pro-Modell, mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der QHD+-Auflösung von 2.880 x 1.440 Pixel ähnlich wie beim LG V30. Es handelt sich nur um ein FHD+-Display. Ob es sich wie beim Letztgenannten um ein OLED-Panel oder um IPS-Technologie handelt, ist bislang nicht gesichert aber durchaus wahrscheinlich. Es ist ein 6 Zoll OLED-Display mit 2.160 x 1.080 Pixel Auflösung.

Mate 10

Das reguläre Mate 10 setzt dagegen klar auf ein herkömmliches 5,9 Zoll 16:9-Display mit 2.560 x 1.440 Pixel Auflösung und bietet daher mehr Pixel als das OLED-Display der Pro-Edition, allerdings als TFT-Panel. die Auflösung könnte hier ebenfalls auf QHD-Niveau steigen oder wie im Vorjahr bei Full-HD bleiben, hier sind sich die Auguren noch nicht ganz einig. Auch klar am Bild erkennbar: Der Fingerabdrucksensor befindet sich beim Mate 10 unterhalb des Displays, beim Mate 10 Pro wandert er auf die Rückseite, also genau umgekehrt wie im Vorjahr. Weitere aktuelle Bilder zu den beiden Mate 10-Varianten, beispielsweise von der Rückseite finden sich hier.

Morgen ist es soweit

Bei der Performance wird es zwischen den beiden Mate-Varianten keine Unterscheide geben, beide setzen auf den neuen KI-Beschleuniger Kirin 970, allerdings dürfte es vom Mate 10 Pro wieder Versionen mit mehr Speicher sowie eine Porsche-Edition geben. Hoffen wir mal, dass das Mate 10 Pro dieses Jahr auch in Europa flächendeckend zu haben ist. Der Launch beider Geräte findet morgen um 14.00 statt, via Livestream kann jeder mit dabei sein. Derzeit sieht es danach aus, als würde das Pro-Modell im deutschsprachigen Raum zum Standard werden, das Mate 10 ist zumindest vorerst innerhalb Europas nur für Spanien geplant. Mehr Infos hier.

Update 16.10.2017

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es sich bei den gezeigten Geräten offenbar um Dummys, also nicht funktionierende Demo-Hardware, handelt. 

Update 2 am 16.10.2017

Mittlerweile hat Huawei die Smartphones offiziell vorgestellt. Es gibt deutlich mehr Unterschiede als hier erwähnt werden, zudem waren einige Prognosen falsch. Hier gibts alle Details zu den Unterschieden.

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Autor: Alexander Fagot, 15.10.2017 (Update: 16.10.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.