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Intelligent Scan: Neues zu Galaxy S9-Software-Features und Preis

Im Vergleich mit dem Galaxy S8+ erkennt man etwas dünnere Ränder im Galaxy S9+.
Im Vergleich mit dem Galaxy S8+ erkennt man etwas dünnere Ränder im Galaxy S9+.
Viel Neues wird Samsung am 25. Februar ja nicht mehr verraten können, zur Hardware des Galaxy S9-Duos gibt es bereits jede Menge Informationen. Nun gibt es auch weitere Details zu den Software-Features Intelligent Scan, 3D-Stickers oder Tag Shot und auch zum möglichen Verkaufspreis kommen erste Angaben aus Südkorea.

Um noch mal schnell bei der Hardware des Galaxy S9 und S9+ zu bleiben, auch wenn es auf den ersten Blick nicht augenscheinlich ist, offenbar hat Samsung die Ränder oberhalb und unterhalb des Displays noch etwas reduziert. Das erkennt man sehr schön an dem Vergleichsbild der beiden Factory-CAD-Modelle von Galaxy S8+ und Galaxy S9+ oben, das Leaker @OnLeaks zur Verfügung gestellt hat. Zur Hardware des neuen Galaxy S9-Duos wurde ansonsten schon einiges geschrieben, wer hier nachlesen will, sei insbesondere auf diese beiden Links (1, 2) verwiesen.

Intelligent Scan als weitere Entsperrmethode

Kommen wir nun aber zu einigen Software-Features der neuen Galaxy-Modelle. Bereits am Wochenende wurde bekannt, dass Samsung offenbar an einer Alternative zu den Animojis des iPhone X von Apple bastelt. Auch beim Thema Gesichtserkennung will Samsung etwas nachbessern und mit Intelligent Scan die bereits verfügbare Gesichtserkennung sicherheitstechnisch aufrüsten. Hierfür werden offenbar Iris-Scan und Gesichtserkennung mit der Selfie-Cam kombiniert. Venture Beat berichtet auf Basis einer APK-Analyse einer Galaxy Note 8 Oreo-Build, dass das Intelligent Scan-Feature offenbar als dritte Alternative zur herkömmlichen Gesichtserkennung und dem Iris-Scan gedacht ist.

3D Stickers und weitere Features

Das Video unten zeigt, dass Intelligent Scan sowohl bei Tageslicht als auch nachts gut funktionieren soll und ohne weitere Interaktion des Nutzers auskommt. Das Feature soll nicht nur dem Entsperren des Phones sondern auch der Authentifizierung in Apps und Webseiten dienen. Die Analyse der Firmware liefert noch Hinweise auf weitere Features, die künftig am Galaxy S9 und im Rahmen des Oreo-Updates auch im Galaxy Note 8 und Galaxy S8 zu finden sein werden. "3D Stickers" sind offenbar nachträglich in der Schärfe anpassbare Sticker auf Dual-Cam-Modellen, mittels Tag Shot können Bilder mit Wetter- und Ortsinformationen aufgewertet werden. "Smart Stay" und "Smart Rotation" finden sich ebenfalls in der Oreo-Beta, sind allerdings nicht gänzlich neu für Galaxy-Fans.

Preis bis zu 7 Prozent höher als im Vorjahr?

Womit wir beim leidigen Thema Preis wären. Das Galaxy S9 und sein mächtigerer Bruder Galaxy S9+ sollen zwar nicht iPhone X-Preisdimensionen erreichen, dürften aber einmal mehr teurer werden als die Vorgänger des Jahres 2017. Der gewöhnlich diesbezüglich recht gut informiere Twitter-User Riccolo nannte die beiden Neuzugänge kürzlich die "teuersten Galaxy-Phones aller Zeiten", was auf einen höheren Preis als das Note-Modell 2017 schließen lässt, das ja bekanntlich an der 1.000 Euro Marke kratzte. 

Galaxy S8 und S8+ kosteten zum Launchzeitpunkt in Mitteleuropa 800 Euro beziehungsweise 900 Euro, in Südkorea 935.000 Won, was derzeit etwa 705 Euro entspricht. Das südkoreanische Tech-Magazin ETNews schrieb jüngst, dass der Preis des Galaxy S9 in Südkorea zum Startzeitpunkt etwa 950.000 bis 990.000 Won kosten soll, also ein moderater Preisanstieg bis zu etwa 7 Prozent. Was sich Samsung in Europa erwartet, werden wir wohl zum Mobile World Congress erfahren, in jedem Fall dürfte insbesondere das Plus-Modell in diesem Jahr aufgrund der Dual-Cam teurer werden.

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Autor: Alexander Fagot, 29.01.2018 (Update: 29.01.2018)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.