Notebookcheck

Notebook-Kauf-Ratgeber: Unsere Empfehlungen für Weihnachten

Sebastian Jentsch, 10.12.2010

Kauf-Tipps. Den kurzentschlossenen Notebook-Käufern und "Schenkern" zeigen wir hier empfehlenswerte Multimedia-Books, flüsterleise Office-Geräte, leichte Subnotebooks und mobile Netbooks. Aber auch Freunde kraftstrotzender Gaming-Laptops (DTR) werden bedient.

Kategorie Netbook

Asus Eee PC 1015P

Die Dual-Core Netbooks sind mit mehr Leistung im Anmarsch, doch es gelingt ihnen nicht, das 1015P vom Thron der 10-Zoller zu stoßen. Kein Wunder, denn mit seiner 7:30 stündigen Laufzeit, dem hellen und matten Display sowie der soliden Verarbeitung krallt sich das 1015P auf Platz 1 fest. Die verwendete Chiclet-Tastatur bietet eine gute Ergonomie, aber die Shift-Tasten sind unangenehm klein gehalten. Neu ist das großzügige Touchpad samt unterstützter Multi-Touch-Gesten. Die Anwendungsperformance kann uns nicht überzeugen, befindet sich aber auf typischen Netbook-Niveau.

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Was uns gefällt
Das Gehäusedesign mit seinen matten Oberflächen und dezenten Strukturen mit ausgezeichneter Haptik

Was wir vermissen
UMTS, um der Mobilität des Netbooks den letzten Schliff zu verpassen

Was uns verblüfft
Ein matter Bildschirm mit guter Helligkeit und sehr gutem Kontrast - und es ist doch möglich!

Die Konkurrenz
Diverse Netbooks mit 10,1-Zoll-Bildschirm und Intel Atom N450-Prozessor. Darunter der Asus Eee PC R101, das Sony VAIO M-Netbook, das Samsung NP-N150 Eom, das MSI Wind U160 und viele mehr.

Asus Eee PC 1015PN

Flüssige HD-Wiedergabe, gewisse Spieletauglichkeit und ein guter, matter 10-Zoll Bildschirm sind die Stärken des 10.1-Zollers. Die Kombination des neuen Intel Atom N550 mit der dedizierten Nvidia ION 2-Grafikeinheit und die Möglichkeit auf die interne Prozessor-Grafik umzuschalten kann überzeugen. Trotz der gestiegenen Leistung ist die Laufzeit mit 6:30 Stunden (WLAN-Test) noch sehr gut. Wer maximale Netbook-Leistung für wenig Geld haben will, der kommt um das 1015PN nicht herum.

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Was uns gefällt
Die deutliche Mehrleistung für einen akzeptablen Aufpreis und der langerwartete HDMI-Port.

Was wir vermissen
Nvidia Optimus Grafikumschaltung als Standard, einen HD-Ready-Bildschirm, der mit 1366 x 768 Pixel auflöst und USB 3.0.

Was uns verblüfft
Die guten Bildschirmwerte, die durchweg flüssige HD-Wiedergabe und die guten Laufzeiten dank (manueller) Grafikumschaltung.

Die Konkurrenz
Nur wenige Netbooks mit Nvidia ION 2 Grafik. Vergleichbar ist das neue Samsung NF310 mit 10-Zoll-Bildschirm. Weitere Geräte finden sich mit dem Asus Lamborghini VX6 Netbook oder dem Asus Eee PC 1201N mit Intel Atom D525. Des Weiteren noch stärkere Geräte wie das Acer Aspire One 521 Netbook oder das Dell Inspiron M101z Subnotebook.

Samsung NF310 A01

Das entspiegelte HD-Ready TFT hat nicht nur eine übersichtliche Auflösung (1.366 x 768), sondern auch eine sehr gute Helligkeit von bis zu 246 cd/m². Der nächste Sommer kann also kommen. Das Leistungsplus (57 % CPU-Benchmark, 31 % Gesamtleistung) durch den Atom-Zweikerner N550 (2 x 1.5 GHz) kann sich im Vergleich mit N450/N455 sehen lassen macht die Arbeit flüssiger. Die Ergonomie ist Samsung typisch perfekt und die Eingaben lassen sich flüssig bedienen. Wer eine hohe Auflösung sucht, aber kein Interesse an 1080p-Videos hat, der liegt mit dem NF310 genau richtig.

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Was uns gefällt
Hell, matt und hochauflösend, so muss ein 10-Zoll Panel sein.

Was wir vermissen
Und jetzt noch ein bisschen Nvidia ION 2 Grafik, das hätte den perfekten Netbook-Boliden gegeben.

Was uns verblüfft
Gute Akkulaufzeiten wie bei Single-Core-Atom.

Die Konkurrenz
Dual Core Alternativen: Asus Eee PC 1015PEM: mattes Display; Asus Lamborghini VX6: Nvidia Ion 2 & Atom D525; Asus Eee PC 1015PN: preisgünstiges Ion 2; Acer Aspire One D255: starke Laufzeit; AMD Single-Core: Asus Eee PC 1015T: weniger Laufzeit aber mehr HD-Support; Aspire One 521: K125 mit mehr Leistung

Kategorie Office

HP ProBook 6550b WD703EA

Auf der Suche nach einem nicht zu teuren Business-Notebook mit umfangreichen Sicherheitsfeatures sollte man das ProBook 6550b kennen lernen. Konzipiert für kleine bis mittlere Unternehmen (KMU), liefert das 6550b ein sehr gutes Display (matt, 1600x900), Profi-Eingaben und eine enorme Anschlussvielfalt. Dazu kommen eine solide Bauweise und Verarbeitung, die dem Notebook ein hoffentlich langes Leben bescheren werden.

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Was uns gefällt
Die große Anschlussvielfalt und die zahlreichen Sicherheitsfeatures des Notebooks. Zudem gibt es einige sehr praktische Detaillösungen wie die kapazitiven Tasten die uns gut gefallen haben.

Was wir vermissen
Eine beleuchtete Tastatur wäre unserer Meinung nach eine sinnvolle Ergänzung für das ProBook 6550b.

Was uns verblüfft
Das sehr gute Display das im ProBook 6550b verbaut wurde, diese bleiben normalerweise den Topmodellen vorenthalten.

Die Konkurrenz
Das erst vor kurzem von uns getestet Asus P42JC Notebook stellt eine ernstzunehmende Konkurrenz für das ProBook 6550b dar, aber auch das Lenovo ThinkPad T410 ist ein Konkurrent des ProBooks.

Lenovo IBM ThinkPad T510

Im Lenovo Thinkpad T510 wird die Optimus-Technologie implementiert. Damit können deutlich längere Akkulaufzeiten bei niedriger Auslastung erreicht werden als mit dem T510 – 4349-4JG Modell. Weiterer Plus-Punkt ist der helle Full-HD-Bildschirm, mit großem Farbraum (RGB-LED), wie er schon im Thinkpad W510 Verwendung fand. Der business-gemäß matte Bildschirm punktet zudem mit guter Helligkeit, gleichmäßiger Ausleuchtung und ausgezeichnetem Kontrast.

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Was uns gefällt
Der matte Full-HD Bildschirm mit sehr guter Helligkeit, gleichmäßiger Ausleuchtung, ausgezeichnetem Kontrast und großem Farbraum.

Was wir vermissen
Ein aktuellen Optimus-Treiber.

Was uns verblüfft
Ein Gerät dieser Preisklasse ohne sinnvollem Zubehör, wie Recovery Datenträger, Treiber Medien, etc.

Die Konkurrenz
15-Zöller mit up-to-date Hardware, Businessausstattung und Full-HD-Bildschirm mit großem Farbraum sind selten anzutreffen. Fündig wird man ev. bei Dell: Latitude E6510 oder bei HP: Elitebook 8540p bzw. dessen Workstation-Pendant Elitebook 8540w, oder im eigenen Haus bei der stärkeren Thinkpad W510 Workstation.

Samsung R530 Nolan

Samsung stellt zur Weihnachtszeit mit dem R530 Nolan einen für Office-Aufgaben gerüsteten 15.6-Zoller zum attraktiven Preis auf die Beine. Der Pentium-T4500-Prozessor (2 x 2.3 GHz) sorgt für eine anständige Leistung oberhalb der Low-End Single-Core Konfigurationen. Das griffige und unempfindliche Gehäuse überzeugt durch gemaserte Flächen. Prima sind die Ergonomie und die für Vielschreiber tauglichen Eingabegeräte (Tastatur). Neben einem flüsterleisen Betrieb dank Silent-Mode bleibt das Gehäuse stets kühl. Das Display ist nicht entspiegelt und zeigt geringe Kontraste.

 

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Was uns gefällt
Wenig dran, aber dennoch viel Notebook. Zum attraktiven Preis gibt es eine sehr gute Tastatur, ein langlebiges Gehäuse und ausreichend Rechenleistung. 

Was wir vermissen
Eine Entspiegelung der Anzeige hätte das R530 Nolan zu einem perfekten Büro-Kumpan werden lassen.

Was uns verblüfft
Die Experimentierfreudigkeit des Herstellers in Sachen Oberflächen. Dieses Notebook kommt ohne Lackierung aus.

Die Konkurrenz
Einfache Office-Laptops ohne Schnickschnack. Fujitsu LifeBook A530: Core i3; Lenovo IdeaPad G560: ebenso i3-CPU; HP 625: entspiegelt; HP 620: Dual-Core; HP Compaq Presario CQ62: Dual-Core; MSI CR630: Single-Core AMD; Lenovo G550: T4500-Konfiguration

Kategorie Multimedia

Sony Vaio VPC-EB3Z1E/BQ

Außen schlichte Kunststoff-Hülle, innen beste Consumer-Technik. Nicht alles glänzt golden am Vaio VPC-EB3Z1E/BQ, aber das schlichte Notebook mit den unempfindlichen Oberflächen hat einige bemerkenswerte Vorteile. Auf Seiten der Leistung werden Unterhaltungsfreunde und Spieler mit Intel Core i5 460M und ATI HD 5650 (450 MHz) passabel bedient. Jede Menge Anschlüsse (eSATA, ExpressCard34, HDMI, zwei Kartenleser) und eine gute, übersichtliche Tastatur erleichtern die Arbeit. Ein echter Pluspunkt ist das Full-HD Panel mit 1920x1080 Pixeln. Durch seinen guten Kontrast (551:1), durch die fast vollständige Abdeckung des sRGB-Farbraumes und durch die stabilen horizontale Blickwinkel ist der Vaio VPC-EB3Z1E/BQ perfekt für anspruchsvolle Endkunden.

 

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Was uns gefällt
Endlich ein empfehlenswertes Panel in einem Consumer-Laptop. Solche stabilen Blickwinkel und guten Kontraste bekommen wir nicht oft zu Gesicht.

Was wir vermissen
Ein Touchpad mit besserem Feedback und Scrollbars bietet heute jedes Billig-Notebook. Warum nicht dieser Vaio?

Was uns verblüfft
Die angenehm behäbige Steuerung des Lüfters lässt die Schwankungen der Drehzahl fast vergessen (Last).

Die Konkurrenz
Full-HD Optionen: Vaio VPC-F12Z und neue Version F13; Lenovo Thinkpad W510 4319-29G: Full HD auf 15.6-Zoll; HP EliteBook 8540w: Profi-Display aber sehr teuer; Apple MacBook Pro 17 inch 2010-04; Fujitsu Celsius Mobile H700: Quadro FX 880M; Dell Latitude E6510; ASUS N53JQ-SZ137V: GeForce GT425M; MSI GT660R-i7488BLW7P: wuchtiger Gamer; Sony Vaio VPC-Z12C7E/B: Power-Zwerg; ASUS G73JH: Tarnkappenbomber-Look; Acer Aspire 8943G: Quad-Kraftprotz; Toshiba Qosmio X500-125: 18.4-Zoller

Apple MacBook Pro 13.3-Zoll

Die Stärken des Apple MacBook Pro MC375D sind die Mobilität, das hervorragende Gehäuse, die leisen Betriebsgeräusche und die ausgezeichneten Eingabegeräte. Bei der Grafikperformance hat der 13.3-Zoller dank Geforce 320M deutlich zugelegt. Die Prozessorleistung des alten Core 2 Duo P8800 bleibt aber hinter den aktuellen Core i5 zurück. Die Akkulaufzeit von 4:30 Stunden konnte dank etwas größerem Akku und sparsamer GeForce 320M etwas gesteigert werden. Die Nachteile sind weiterhin die geringe Anschlussvielfalt, fehlendes UMTS/WiMax und die fehlende Option auf ein mattes Display.

» Das Apple MacBook Pro MC375D 13.3-Zoll ist derzeit ab 1319,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich

Was uns gefällt
Die Mobilität dank geringem Gewicht / Abmessungen und hoher Akkulaufzeit

Was wir vermissen
Ein entspiegeltes Display

Was uns verblüfft
Das es noch immer keine wirklichen Konkurrenten gibt

Die Konkurrenz
Eigentlich hauptsächlich im eigenen Haus, da aber ganz stark die günstigere Einstiegsvariante mit 2.4 GHz und auch das weiße MacBook ist einen Blick wert. In der Windows Welt am ehesten noch das stärkere und teurere Sony Vaio Z11 mit Core-i Prozessoren und dedizierter GT 330M Grafik.

Acer Aspire TimelineX 5820TG

Acer bietet mit dem Aspire TimelineX 5820TG-5464G75Mnks einen rüstigen 15.6-Zoller an, der jede Menge Kraft an Bord hat. An der Spiele-Front ist es abermals die schnelle Mittelklasse ATI HD 5650, die für gute Frameraten sorgt. Die Verarbeitung der Base Unit, des Deckels und der Eingabegeräte ist sehr gut oder zumindest brauchbar. Letzteres betrifft die feedbackschwachen Tasten des Mousepads und das etwas ungenaue Tippgefühl der Tastatur. Die Akkulaufzeit kämpft sich mit der abschaltbaren HD 5650 an 3:33 Stunden (WLAN-Surfen) heran. Ein gutes Resultat, auch wenn die von Acer prophezeiten acht Stunden im Praxiseinsatz unerreichbar bleiben.

» Das Acer Aspire TimelineX 5820TG-5464G75Mnks ist derzeit ab 849,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich

Was uns gefällt
Matte Oberflächen, stabile Konstruktion und gute Akkulaufzeiten dank geringem Energiebedarf.

Was wir vermissen
Wenigstens ein eSATA Port für schnelle Festplatten. Wie sollen Gamer denn Ruck-Zuck ihr Steam-Backup laden?

Was uns verblüfft
So ein stabiler Alu-Deckel kommt uns selten unter. Das sollte Industriestandard werden.

Die Konkurrenz
Wer es auf die ATI HD 5650 absieht, der sollte sich Acer Aspire 4820TG Timeline X, Dell Studio 1749, Acer Aspire 8942G, TravelMate 5740G-524G50MN, TravelMate 7740G, Toshiba Satellite L670D-120, L650D-10H und Sony Vaio VPC-EB1S1E/BJ ansehen.

Kategorie Subnotebook

Apple MacBook Air 11.6-Zoll (MC506*/A)

Gehäuse, Eingabegeräte und Grafikperformance suchen in der 11.6-Zoll Klasse ihresgleichen. Der veraltete Core 2 Duo SU9400 ist zwar im Vergleich zu modernen Core i5 ULV Prozessoren deutlich langsamer, trotzdem findet man in dieser Gewichtsklasse derzeit keine Notebooks mit schnelleren Prozessoren. Auch die fast unhörbaren Betriebsgeräusche ohne hohe Last sind ein eindeutiger Pluspunkt. Auf der negativen Seite sind die mangelhaften Upgrademöglichekeiten und das fehlende UMTS Modem zu nennen. Schade ist auch, dass Apple auf spiegelnde Displays setzt.

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Was uns gefällt
Wie üblich bei Apple Unibody Notebooks - Design, Verarbeitung, Materialqualität.

Was wir vermissen
Ein entspiegeltes Display und eine längere Akkulaufzeit.

Was uns verblüfft
Die enorme Stabilität des Aluminiumgehäuses trotz der geringen Dicke.

Die Konkurrenz
gibt es eigentlich nicht. Am ehesten noch das Sony Vaio X13, welches jedoch eine deutlich schlechtere Performance bietet.

Sony Vaio VPC-Z12M9E/B

Mit dem performanten Core i5-520M (2 x 2.4 GHz, Turbo Boost, Hyper Threading) und der Geforce GT 330M (aber herunter getaktet) steckt leistungsstarke Standard-Hardware im Gerät. Es ist aber vor allem der Raid 0 Verbund aus zwei 64 GB Toshiba SSDs, die aus dem 13.1-Zoller einen Performance-Meister machen. Das Z12M9E/B setzte sich in die Spitzengruppe des Systembenchmarks PCMark Vantage und des PCMark05. Für die Business-Klasse spricht der Docking-Port, die hochwertigen Eingabegeräte, das interne 4G-Modul, die exzellente matte Anzeige und die wertige Verarbeitung. Die Akkulaufzeit ist mit drei Stunden (WLAN-Surfen) angemessen aber nicht besonders gut.

» Das Sony Vaio VPC-Z12M9E/B ist derzeit ab 1799,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich

Was uns gefällt
Geniales Display mit feiner Auflösung und toller Blickwinkeltoleranz.

Was wir vermissen
Mehr Laufzeit wäre cool, aber eigentlich reicht es zu.

Was uns verblüfft
Die RAID 0 SSDs stampfen unsere Vorstellungen von guter Systemleistung in Grund und Boden. Flash steckt die rotierenden Kollegen in die Tasche.

Die Konkurrenz
Acer Travelmate 8472TG: 14-Zoller mit GT 330M; Asus PL30JT-RO030X: i5-520UM Alternative mit 6 Stunden Laufzeit; Lenovo Thinkpad X201: 12.1-Zoll mit i5-540M; HP EliteBook 2540p: massiv gebaut und mit ultimativer Konnektivität; Acer Travelmate 8172T-33U4G32N: 11.6-Zoll mit i3-330UM

ASUS PL30JT

Wer eine starke Akkulaufzeit will, ohne dabei auf brauchbare Leistung zu verzichten, der sollte sich das Asus PL30JT-RO080X ansehen. Mit seinem Ultra Low Voltage Prozessor stehen alle positiven Merkmale der neuen Core i5 Generation zur Verfügung (Intel HD integriert, Turbo Boost (nur i5-520UM), Hyper Threading). Während der Asus PL30JT einerseits gute Subnotebook-Performance bietet, kann er auf der anderen Seite mit gut sechs Stunden (WLAN-Test) sehr mobil sein. Das stabile Gehäuse, die matte Anzeige und die brauchbaren Eingabegeräte machen ihn zu einem guten Office-Begleiter. Leider ist das LED-Panel von AUO zu dunkel. Die zweite signifikante Schwachstelle ist die hohe Abwärme bei Belastung. Bei Spielen oder im Stresstest erwärmt sich das flache Gehäuse punktuell bis zu 50 Grad.

» Das ASUS PL30JT ist derzeit ab 749,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich

Was uns gefällt
Turbo-Leistung, wenn wir sie haben wollen. Akkulaufzeit, wenn es darauf ankommt. Die Geforce G 310M ist für ein bisschen Spielerei passabel.

Was wir vermissen
Eine Docking-Lösung wäre das i-Tüpfelchen. Ein Muss für ein derart mobiles Subnotebook ist ein 3G-Modul (UMTS).

Was uns verblüfft
Die Leistung eines ULV-Systems gleichauf mit einem Standard-System (Core i3).

Die Konkurrenz
Asus U30JC: Core i5-430M Power bei ähnlich starker Laufzeit; Acer Aspire 4820TG: Zocker sind mit der Radeon HD 5650 in 14-Zoll besser beraten; Asus UL30VT: wenn weniger Leistung genügt (ab 660 Euro); Sony Vaio VPC-Y11S1ES: Einen Tag mobil; Acer Aspire 3820T: i3-330M und etwas bessere Grafik.

Kategorie Gaming / Desktop-Replacement (DTR)

Schenker XMG P500 PRO

Nicht nur der schnelle Zweikern-Prozessor, ein Core i7 640M, die High-End-Grafikkarte, eine GeForce GTX 460M und eine üppige RAM Ausstattung von acht Gigabyte sorgen für eine satte Leistung. Auch die Hybrid-Festplatte leistet dazu einen wesentlichen Betrag. Der Bildschirm des XMG P500 Pro punktet nicht nur durch seine matte Oberfläche, sondern auch durch seine Helligkeit, die ziemlich gleichmäßige Ausleuchtung und den ausgezeichneten Kontrast.

» Das Schenker XMG P500 PRO Gaming ist derzeit ab 1169,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich

Was uns gefällt
Ein matter Bildschirm in einem Gaming-Notebook für Endverbraucher!

Was wir vermissen
Die Optimus-Technologie für längere Akku-Laufzeiten bei geringer Last.

Was uns verblüfft
Dass es dieser Laptop, im Gegensatz zu vielen Konkurrenzprodukten, nicht nötig hat lebendigere Farben durch den Einsatz eines Spiegelmonitors vorzutäuschen.

Die Konkurrenz
Gaming-Notebooks mit mattem Bildschirm sind noch rar. Notebooks mit gleicher Grafikkarte finden wir im Asus G73JW (17-Zoll) oder im Toshiba Qosmio X500 Notebook. Vergleichbar Grafikleistung bieten Notebook mit HD5850 Grafikkarte von ATI, beispielsweise das Acer Aspire 5943G-728G64Wnss oder das Deviltech Devil 9700 DTX mit etwas stärkerer HD5870.

ASUS G73JW-TZ181V

Asus ist mit dem G73JW ein exzellentes Gaming-Notebook gelungen. Durch die hervorragende Leistung (GeForce GTX 460M), das sehr gute Display, die guten Eingabegeräte, den überzeugenden Sound und die relativ niedrige Temperatur- respektive Geräuschentwicklung kann das G73 als vollwertiges Desktop-Replacement bezeichnet werden. Dank der einzigartigen Optik und der schicken Beleuchtungselemente sind dem Besitzer zahlreiche neidische Blicke sicher.

Ob man nun zur Variante mit Radeon HD 5870 oder mit GeForce GTX 460M greifen sollte, hängt indes vornehmlich von den persönlichen Präferenzen ab. Nutzer, die auf eine möglichst hohe (Spiele)leistung Wert legen, sind mit dem G73JH (HD 5870) derzeit einen Tick flotter unterwegs. Nutzer, denen hingegen die unterstützten Features (z.B. PhysX) wichtiger sind, dürften beim G73JW (GTX 460M) besser aufgehoben sein.

» Das ASUS G73JW-TZ181V (Geforce GTX 460M) ist derzeit ab 1779,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich. Das ASUS G73JH-TY225V (Radeon HD 5870) gibt es ab 1599,- ebenfalls bei Notebooksbilliger.de.

Was uns gefällt
Die matten Gehäuseoberflächen sind erfreulich schmutzresistent.

Was wir vermissen
Wenig. Eine optionale matte Displayvariante wäre nett, ist aber wohl Illusion bei einem Gamer.

Was uns verblüfft
Die überraschend geringe Temperatur- und Geräusch- entwicklung.

Die Konkurrenz
Leistungsstarke Gaming-Notebooks wie das Deviltech Devil 9700 DTX, das Deviltech Fragbook DTX , das mySN XMG7.c, das MSI GX640, das MSI GX740, das MSI GT660 oder das Medion Akoya X7811.

MSI GX660R

Das MSI GX660R erweist sich als leistungsstarker Spiele-Rechner der auch aktuelle Titel mühelos wiedergibt. Getrübt wird das positive Gesamtbild allerdings durch die klapprige Tastatur. Auch das übertrieben laute Kühlsystem kratzt etwas am Glanz des Notebooks, der Turbo-Modus erscheint nicht zuletzt in dieser Hinsicht als verzichtbar. Im Gegensatz dazu kann das MSI GX660R aber durch seine gute Leistung, sein gutes Audiosystem und das stimmige Design punkten. Mit dem GX660R ist man für kommende Spiele erst einmal gerüstet und dürfte auch auf jeder LAN-Party für Hingucker sorgen.

» Das MSI GX660R (Radeon HD 5870) ist derzeit ab 1195,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich

Was uns gefällt
Die gute Leistung des Notebooks und das gelungene Design. USB 3.0 macht das Notebook zudem sicher für die Zukunft.

Was wir vermissen
Ein leiseres Kühlsystem.

Was uns verblüfft
Dass MSI nicht schon längst seinen Tastatur-Cheftechniker bzw. Lieferanten gefeuert hat...

Die Konkurrenz
Das Asus G53JW bietet ebenfalls überzeugende Leistung in aktuellen Spielen, liefert zusätzlich aber noch die Möglichkeit 3D Inhalte wiederzugeben. Auch das MSI GT660R ist eine gute, allerdings auch teurere Alternative.

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Autor: Sebastian Jentsch, 10.12.2010 (Update:  9.07.2012)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.