Notebookcheck

Test Acer Spin 7 SP714-51-M09D Convertible

Sebastian Jentsch, Stefanie Voigt, 29.10.2016

Ultra thin, ultra leise. Schick sieht er ja aus, der 11 Millimeter flache 14-Zoller von Acer. Die Stabilität kommt jedoch an ihre Grenzen, dafür ist die Wartung erstklassig. Der Kaby-Lake-ULV ist keine Rampensau, im Vergleich zum Vorgänger enttäuscht er. Warum das Display ganz prima ist, aber dennoch Punktabzug bekommt, das erfahren Sie im ausführlichen Test.

Acer Spin 7 (SP714-51-M09D) 360-Grad-Convertible
Acer Spin 7 (SP714-51-M09D) 360-Grad-Convertible

Mit dem Acer Spin 7 legt der Hersteller nicht nur sein altes Namenszeichen „Aspire“ ab. Auch der Dualismus von optionalen HDD-/SSD-Bestückungen ist passé. Ein 2,5-Zoll-Laufwerk passt schlichtweg nicht mehr in ein Gehäuse, dessen Base gerade mal 6 Millimeter hoch ist. Die Spin Serie soll Acers Aushängeschild werden - hier zeigt der Hersteller, was er in Sachen Mobilität drauf hat. 

Dell hat es vorgemacht, jetzt packt auch Acer ein 14-Zoll-Display in ein 13-Zoll-Chassis. Die Ränder rechts und links des Touchscreens sind nur 7 Millimeter breit. Ob das neue Acer Spin 7 noch mehr hat außer eine ungewöhnlich große Display-Oberfläche, das lesen Sie in unserem ausführlichen Testbericht. 

Die Konkurrenz muss sich mit ihren 360-Grad-Convertibles aber auch nicht verstecken. Das kürzlich getestete HP Spectre x360 13 erreichte 85 % im Gesamt-Rating. Hochwertige Eingabegeräte und eine vorbildliche Akkulaufzeit haben die Tester beeindruckt. Die nächste Option für Fans von 360 Grad ist das Asus Zenbook UX360UA-C4159T, das wie HP auf einen Standard 15-Watt-Prozessor setzt. Hier hat uns jedoch das wackelig aufgestellte Display nicht gefallen, Asus hat inzwischen Mängel bei einigen Chargen eingeräumt, die aber nicht Serie sein sollen. 

Lenovos ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00 spielt in der höherpreisigen Liga und richtet sich mit mehr Konnektivität, Auflösung und exzellenten Eingabegeräten an anspruchsvolle Geschäftskunden. Auch hier ist ein Standard-15-Watt-SoC an Bord. Dies gilt ebenso für das Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM. Hier handelt es sich um ein Tablet, das mit Andock-Tastatur zum produktiven Begleiter wird. Es hat keinen Lüfter, mit Liquid Cooling aber dennoch ein 15-Watt-SoC. Zur Abgrenzung - und weil es sich zeitgleich im Test befindet - haben wir das Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE in den Vergleich genommen. Als 12,2-Zoller mit Docking-Tasten ist das Miix 510 sicherlich eine Option, wenn ein 2in1 als vollständiger Laptop-Ersatz gesucht wird.

Acer Spin 7 SP714-51-M09D (Spin 7 Serie)
Hauptspeicher
8192 MB 
, Dual Channel onboard LPDDR3
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 157 PPI, 10 Finger, AUO B140HAN03.2 / AUO323D, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-Y Premium PCH
Massenspeicher
Kingston RBUSNS4180S3256GG, 256 GB 
, 195 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer Mic Kombi, Helligkeitssensor, Sensoren: Gyroskop
Netzwerk
Atheros/Qualcomm QCA6174 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 10.98 x 324.6 x 229.6
Akku
42 Wh, 2770 mAh Lithium-Polymer, 4-Zellen, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 8 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 1280x720
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, Type-C to Type-A Adaptor, Acer Care Center, Acer Quick Access, Recovery Management, , 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
1.271 kg, Netzteil: 293 g
Preis
1200 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Acer setzt auf ein Aluminium-Magnesium Chassis, das bei Deckel und Base jeweils aus einer Oberschale und einer abdeckenden Unterschale bzw. dem TFT-Panel besteht. Die glatte, eher rutschige Oberfläche ist lackiert und nimmt ziemlich viele Fingerabdrücke auf. Die Festigkeit der Konstruktion ist gut, aber nicht sehr gut. Der Deckel macht seine Sache solide, rückseitig kann man diesen nur in der Mitte eindellen. Die Base kommt aber in Bedrängnis, wenn das geöffnete Gerät an einer Ecke haltend gehoben wird. Hier sind dann geringfügige Verwindungen merklich. Ein Problem für die Lebensdauer ist das unserer Meinung nach aber nicht, der gefühlten Wertigkeit schadet es jedoch. Schade: Die Bodenplatte ist merklich dünn, an einigen Stellen können wir den Hohlraum darunter merklich eindellen.

Die Gelenke sind nicht ganz so massiv, wie es die Alu-Kappe andeuten möchte. Dennoch halten sie den Deckel in den gängigen Positionen ausreichend straff, so dass dieser auch bei leichten Erschütterungen nicht von selbst umklappt. Genau damit hatte das Asus Zenbook UX360UA große Schwierigkeiten. In der Schließposition wird der Deckel magnetisch an die Base gezogen. Diese Kraft ist jedoch nicht sehr groß, über Kopf klappt es von selbst auf. Dadurch lässt sich der Deckel aber auch mit einem Finger einen Spalt weit öffnen, dann muss die zweite Hand zu Hilfe genommen werden. 

Diese magnetische Haftung ist im Tablet-Mode noch wichtiger. Viele größere 360-Grad-Convertibles leiden unter ihren „eigenartigen“ Tablet-Konstruktion. Was wir nach dem Umklappen als „Tablet“ in den Händen halten, ist dann unförmig, hat eine (deaktivierte) Tastatur im Rücken und einen unschönen Spalt zwischen den Hälften. Einen solchen Spalt hat das Spin 7 ebenfalls, er fällt aber schmal und gleichmäßig aus. Die magnetische Kraft ist stark genug, damit die Verbindung nicht dauernd ungewollt aufklappt, nach unserem Geschmack könnte sie aber kräftiger sein. Etwas seltsam wirkt der Überstand des TFTs über der Base. Im Tablet-Mode überragt die Anzeige die Base um 5 Millimeter.

Acer Spin 7 (SP714-51-M09D)

Knapp 11 Millimeter dünn und 1.271 Gramm schwer, da wirkt das klobige Netzteil mit seinen 293 Gramm (inklusive Kabel) und 26 mm Höhe schon sehr wuchtig. Als 12,2-Zoller ist das Spectre x360 13-w023dx schmaler, es ist jedoch nicht so flach wie unser Spin 7. Das ThinkPad X1 Yoga opfert die Krone für das flachste Gehäuse gern, macht dadurch aber Platz für eine Tastatur mit mehr Hubweg. Das Asus Zenbook UX360UA ist ebenfalls dicker, es braucht den Platz für die aktive Kühlung des 15-Watt-Chips.

Größenvergleich

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Ausstattung

Die beiden Type-C Ports können für Geräte, USB-Sticks etc. verwendet werden, jedoch auch für das Ladekabel. Von einem Kensington Lock hat man sich hier verabschiedet. Durch die Öse kann alternativ ein kleines Stahlband gezogen werden.

Kombi-Klinke für Kopfhörer+Mikrofon, 2x USB 3.0 Type-C, einer zum Aufladen
Kombi-Klinke für Kopfhörer+Mikrofon, 2x USB 3.0 Type-C, einer zum Aufladen
Kabelöse, Power on/off, Lautstärke-Wippe
Kabelöse, Power on/off, Lautstärke-Wippe

Kommunikation

Die funkende Aufgabe übernimmt die Atheros/Qualcomm QCA6174, die auch das Bluetooth-4.1-Modul enthält. Im Test mit iperf schaufelte der Chip unter idealen Bedingungen (1 Meter zum Router, keine anderen Geräte an diesen, Server an LAN) knapp 600 MBit, ein sehr gutes Ergebnis, wie der Vergleich zeigt. 

Die Atheros/Qualcomm QCA6174 (a/b/g/n/ac), ist ein Low-Profile-PCIe-Adapter, in einer MIMO 2x2:2 Konfig (2 Antennen) mit Bluetooth 4.1. Das Low-Power-PCIe ist für eine geringe Energieaufnahme optimiert, da verzichtet Acer gern auf Wireless Display, das es mit einem Intel-WLAN-Chip gegeben hätte.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
Broadcom 802.11ac
735 MBit/s ∼100% +52%
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (jseb)
638 MBit/s ∼87% +32%
Asus Zenbook UX330UA-FC059T
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
609 MBit/s ∼83% +26%
Asus Zenbook UX360UA-C4159T
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
505 MBit/s ∼69% +5%
Acer Spin 7 SP714-51-M09D
Atheros/Qualcomm QCA6174 (jseb)
482 MBit/s ∼66%
Medion Akoya S3409-MD60234
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (jseb)
385 MBit/s ∼52% -20%
HP ProBook 655 G2 T9X09ET
Broadcom BCM43228 (jseb)
129 MBit/s ∼18% -73%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
Acer Spin 7 SP714-51-M09D
Atheros/Qualcomm QCA6174 (jseb)
596 MBit/s ∼100%
Asus Zenbook UX360UA-C4159T
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
526 MBit/s ∼88% -12%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
Broadcom 802.11ac (Hinum)
510 MBit/s ∼86% -14%
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (jseb)
500 MBit/s ∼84% -16%
Medion Akoya S3409-MD60234
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (jseb)
438 MBit/s ∼73% -27%
Asus Zenbook UX330UA-FC059T
Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (jseb)
421 MBit/s ∼71% -29%
HP ProBook 655 G2 T9X09ET
Broadcom BCM43228 (jseb)
50 MBit/s ∼8% -92%

Webcam

Die Kamera liefert verpixelte Bilder mit unnatürlichen Farben und stark ausgewaschenen Flächen. Eine Webcam mag zwar nicht im Fokus bei der Geräteentwicklung stehen, doch das hier ist quasi unbrauchbar.

Ob mit gutem oder schlechtem Licht, ...
Ob mit gutem oder schlechtem Licht, ...
... die Webcam liefert stark rauschende Qualität.
... die Webcam liefert stark rauschende Qualität.
Referenz EOS 1100D
Referenz EOS 1100D

Zubehör

Neben dem Netzteil befindet sich ein Type-C-auf-Type-A-Adapter im Karton. 

Netzteil und Type-C-auf-Type-A Adapter; beide USB-Ports sind zum Laden nutzbar.
Netzteil und Type-C-auf-Type-A Adapter; beide USB-Ports sind zum Laden nutzbar.

Wartung

Eine Wartungsklappe hat das Spin 7 nicht, wohl aber eine Bodenplatte, die einfach abgenommen werden kann. So stürzen wir uns auf die Kreuzschrauben und haben in Nullkommanix die Platte abgenommen. Es gibt keine Haken, die kompliziert mit einem Fugenglätter beiseite geschoben werden müssen. Sehr gut! Danach zeigt sich das Innenleben, was folgende Bildserie beschreibt. 

Lob an Acer, so einfach muss das Öffnen sein.
Lob an Acer, so einfach muss das Öffnen sein.
Nur ein paar Kreuzschrauben halten die Bodenplatte.
Nur ein paar Kreuzschrauben halten die Bodenplatte.
keine Häkchen daran, die brechen könnten
keine Häkchen daran, die brechen könnten
Ok, hier sind welche, die geraten aber nicht in Gefahr.
Ok, hier sind welche, die geraten aber nicht in Gefahr.
Lautsprecher mit schmalem Klangkörper
Lautsprecher mit schmalem Klangkörper
Nicht massiv - das Gelenk wirkt hier etwas schmächtig.
Nicht massiv - das Gelenk wirkt hier etwas schmächtig.
Magnete für das Zusammenziehen von Deckel und Base
Magnete für das Zusammenziehen von Deckel und Base
Ein breiter, aber sehr dünner Akku.
Ein breiter, aber sehr dünner Akku.
42 Wattstunden Li-Polymer
42 Wattstunden Li-Polymer
die Kingston SSD RBUSNS4180S3256GG
die Kingston SSD RBUSNS4180S3256GG
Abwärme-Verteilung des SoC
Abwärme-Verteilung des SoC
WLAN-Modul Half-Size, zwei Antennen
WLAN-Modul Half-Size, zwei Antennen

Garantie

Acer gewährt eine Herstellergarantie von zwei Jahren (Pickup&Return), verkauft aber auch weitere Optionen. Die Verlängerung auf drei Jahre kostet 60 Euro, diese ist jedoch für Aspire Notebooks deklariert. Eine Option speziell für Spin haben wir nicht entdeckt.

Eingabegeräte

Tastatur

Der Anschlag fällt zwar auf eine feste Unterlage, doch durch den knappen Hubweg kommt der eigentlich knackige Druckpunkt nicht zur Geltung. Auf den kurzatmigen Tasten tippt es sich daher mit einem mangelhaften Feedback. Schnelles Schreiben ist auf den matten Tasten aber möglich. Selbige haben keine konische Wölbung, aber immerhin viel Zwischenraum. So gelingt auch den Blindschreibern die Führung der Finger halbwegs schnell. Eine Beleuchtung haben die Tasten nicht. 

Zu Gunsten einer ultraflachen Base muss der Schreiber auf ein ordentliches Tasten-Feedback verzichten. Das ist schade, aber wahrscheinlich technisch unabdingbar und immer noch besser als eine Tastatur ganz ohne Hubweg, nur mit Force-Feedback (Lenovo Yoga Book). Die Eingabe des Apple Macbook 12 hat noch weniger Tastenhub (Butterfly Switch).  

Touchpad

Das ClickPad hat eine äußerst große Dimension von 14 x 6,5 Zentimeter, das sind 15 Zentimeter in der Diagonalen. 14-Zoller haben oft nur eine Diagonale von 11 Zentimetern. Die Oberfläche ist ziemlich glatt, sie bietet dem Finger kaum Reibungswiderstand. Dafür gleiten die Finger sehr schnell, leise und zielsicher über das Eingabemedium. Es ist bis in die Ränder sensibel und dort durch einen schmalen Absatz von der Handballenauflage abgesetzt. Durch die ähnliche Oberfläche der Handauflage könnte es in der Theorie zu Verwechslungen kommen. Praktisch passiert das aber durch die Breite des Clickpads nicht. 

Trotz des knappen Hubwegs – wer hätte das gedacht – liefert das Clickpad ein insgesamt besseres Feedback und Gesamtbild ab als die Tastatur. Zumindest im unteren Drittel, denn nach oben hin wird der Hubweg dann doch so knapp, dass ein mechanischer Klick nur durch viel Kraft erzwungen werden kann. Der schnell einsetzende Druckpunkt endet in einem festen, aber nicht harten Anschlag. Bei hohem Druck und auf glatter Unterlage dellt das Chassis unter dem Clickpad dann ein wenig ein, bei normaler Benutzung mit mäßiger Kraft passiert das aber nicht. 

Touchpanel

Das Touchpanel erledigt seinen Job ohne Tadel. Es ist bis in die Ränder sensibel, relativ glatt und hinterlässt nur bei nassen/fettigen Fingern Schmierflächen.

Tastatur Acer Spin 7
Tastatur Acer Spin 7

Display

Subpixel 14 Zoll Full-HD-IPS
Subpixel 14 Zoll Full-HD-IPS
Touch Layer auf AUO B140HAN03.2
Touch Layer auf AUO B140HAN03.2
Lichthöfe (sichtbar durch lange Belichtungszeit)
Lichthöfe (sichtbar durch lange Belichtungszeit)
mit dem Auge bei Schwarzbild fast nicht zu erkennen
mit dem Auge bei Schwarzbild fast nicht zu erkennen

Der 14-Zoller bringt in 16:9 1.920 x 1.080 Pixel vor die Augen. Dies sind 157 ppi auf den 14 Zoll. Das AUO B140HAN03 ist ein Touchpanel, das aber nur mit dem Finger, nicht mit passiven Stylus Pens bedient wird. Full-HD hat sich als solide Basis für Subnotebooks und Convertibles entwickelt und entspricht der Preisklasse. Für die Spin Serie bietet Acer keine optionalen Panels an. Wer mehr Pixel haben will, muss sich das Lenovo ThinkPad X1 Yoga ansehen - das gibt es neben IPS auch in einer OLED-Variante mit 2.560 x 1.440 Pixeln. Die anderen Konkurrenten sind allesamt mit Full-HD-IPS ausgerüstet. 

Die Helligkeit des gestochen scharfen Panels kann uns schon mal überzeugen: 344 cd/m² in der Mitte, die auch im Akkubetrieb nur auf 332 cd/m² runtergehen. Leider fällt die Luminanz an den Seiten stark ab, weshalb der Durchschnitt dann bei immer noch guten 292 cd/m² liegt. Dadurch hat das Spin 7 einen niedrigen Prozentsatz der Ausleuchtung von 72 %. Das können die Konkurrenten alle besser. Über den Helligkeitssensor kann die Luminanz vom Spin 7 automatisch justiert werden, Nutzer können das aber auch deaktivieren.

Der Kontrast ist mit 1.323:1 außergewöhnlich hoch, hier kann nur das Zenbook UX360UA mithalten. Es hat einen ähnlich niedrigen Schwarzwert, aber eine höhere, gleichmäßige Helligkeit. 

Der Bildschirm leidet nicht unter PWM-Flackern, hat allerdings relativ schlechte Response-Zeiten. Dies ist weniger relevant, das Spin 7 wird in der Praxis sicher selten als Gamer für schnelle Shooter benutzt. Das gibt auch die iGPU nicht her, wie wir weiter unten zeigen.

249
cd/m²
319
cd/m²
276
cd/m²
277
cd/m²
344
cd/m²
274
cd/m²
291
cd/m²
322
cd/m²
275
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 344 cd/m² Durchschnitt: 291.9 cd/m² Minimum: 23.5 cd/m²
Ausleuchtung: 72 %
Helligkeit Akku: 332 cd/m²
Kontrast: 1323:1 (Schwarzwert: 0.26 cd/m²)
ΔE Color 12.65 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 12.95 | 0.64-98 Ø6.5
89% sRGB (Argyll 3D) 58% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 1.33
Acer Spin 7 SP714-51-M09D
AUO B140HAN03.2 / AUO323D, , 1920x1080, 14
Asus Zenbook UX360UA-C4159T
AU Optronics AOU272D / B133HAN02.7, , 1920x1080, 13.3
HP Spectre x360 13-w023dx
Chi Mei CMN1367, , 1920x1080, 13.3
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Samsung ATNA40JU01-0, , 2560x1440, 14
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Panasonic VVX12T041N00, , 2160x1440, 12
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
Unknown, , 1920x1200, 12.2
Response Times
35%
14%
97%
15%
24%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
51 (13, 38)
29 (11, 18)
43%
33.2 (16, 17.2)
35%
1 (0.5, 0.5)
98%
20 (5, 15, detail 5 schraffiert)
61%
33 (21, 12)
35%
Response Time Black / White *
26 (6, 20)
19 (7, 12)
27%
28 (5.6, 22.4)
-8%
1 (0.5, 0.5)
96%
34 (15, 19, [email protected]% mit/ohne PSU)
-31%
23 (10, 13)
12%
PWM Frequency
50 (40)
240 (100)
1000 (100)
125 (90)
Bildschirm
18%
10%
32%
11%
6%
Helligkeit Bildmitte
344
344
0%
334.6
-3%
279
-19%
345
0%
327
-5%
Brightness
292
326
12%
319
9%
277
-5%
328
12%
324
11%
Brightness Distribution
72
86
19%
90
25%
91
26%
91
26%
88
22%
Schwarzwert *
0.26
0.27
-4%
0.336
-29%
0.38
-46%
0.35
-35%
Kontrast
1323
1274
-4%
996
-25%
908
-31%
934
-29%
DeltaE Colorchecker *
12.65
5.53
56%
6.21
51%
5.15
59%
8.4
34%
6.54
48%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
17.8
10.01
44%
12
33%
8.28
53%
11.9
33%
15.59
12%
DeltaE Graustufen *
12.95
6.67
48%
7.71
40%
5.44
58%
4.3
67%
9.52
26%
Gamma
1.33 165%
2.43 91%
2.36 93%
2.28 96%
2.63 84%
2.35 94%
CCT
6441 101%
7012 93%
6458 101%
5686 114%
7368 88%
8802 74%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
58
60
3%
58.6
1%
98
69%
62
7%
59
2%
Color Space (Percent of sRGB)
89
93
4%
90
1%
100
12%
92
3%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
27% / 21%
12% / 11%
65% / 45%
13% / 12%
15% / 9%

* ... kleinere Werte sind besser

Farbraum AdobeRGB1998 58 %
Farbraum AdobeRGB1998 58 %
Farbraum sRGB 89 %
Farbraum sRGB 89 %

Den einfachen Farbraum sRGB bildet das Spin 7 nicht ab, es sind nur 89 %. Auf diesem Niveau befinden sich auch die Konkurrenten, nur das ThinkPad X1 Yoga mit dem OLED-Panel sticht mit 100 % heraus. sRGB-Abdeckung ist für alle wichtig, die grafisch für die Druckvorstufe arbeiten. Sie wollen am Bildschirm genau die Farben sehen, die tatsächlich vorliegen und die am Ende gedruckt werden. 

Im Auslieferungszustand leidet das Spin 7 unter einem schlechten Delta E von 13 bei den Graustufen und den Farben. Hier liegt nicht, wie so oft, ein Blaustich vor, sondern ein Türkisstich. Im Screen Graustufen Pre-Calibration sehen Sie: helle Grautöne sind fast türkis. Beim Color Checker geht es weiter, speziell Orange und Grün sind nicht dort, wo sie sein sollen. Wir haben daher eine Kalibrierung mit dem Photospektrometer ausgeführt. 

Mit Erfolg: Das Delta E verringert sich auf 0,9, ein exzellent farbtreues Ergebnis, der Türkisstich verschwindet vollständig. Der Color Checker Delta E senkt sich auf 2, und die Farben sind alle im Lot. So eine schlechte Farbdarstellung im Auslieferungszustand eines eigentlich sehr guten Panels hatten wir schon lange nicht mehr im Testlabor (Shop-Seriengerät). Mit dem verlinkten Farbprofil im Kasten können Sie als Spin-7-(14-Zoll)-Besitzer bei Ihrem Gerät Abhilfe schaffen.

CalaMAN Graustufen Pre-Calibration
CalaMAN Graustufen Pre-Calibration
CalaMAN Sättigung Pre-Calibration
CalaMAN Sättigung Pre-Calibration
CalaMAN Color Pre-Calibration
CalaMAN Color Pre-Calibration
CalaMAN Graustufen Post-Calibration
CalaMAN Graustufen Post-Calibration
CalaMAN Sättigung Post-Calibration
CalaMAN Sättigung Post-Calibration
CalaMAN Color Post-Calibration
CalaMAN Color Post-Calibration

Wenn nicht gerade die Sonne auf den Screen drückt, kann mit dem Spin 7 trotz spiegelnder Oberfläche ganz passabel draußen gearbeitet werden. Die Helligkeit senkt sich nur marginal ab. Den Sensor hatten wir für die Außen-Aufnahme deaktiviert, es ist die beste Luminanz eingestellt. 

outdoor, volle Helligkeit, Bewölkung
outdoor, volle Helligkeit, Bewölkung
Helligkeit Akku: 332 cd/m² - leichte Absenkung
Helligkeit Akku: 332 cd/m² - leichte Absenkung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 20 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 46 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
51 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13 ms steigend
↘ 38 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 86 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8931 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Typisch für IPS-Panels sind die guten Blickwinkel aus allen Positionen. Diese liegen auch beim Spin 7 vor, volle 100 % gibt es dafür. 

Blickwinkel 1.920 x 1.080 AUO B140HAN03.2
Blickwinkel 1.920 x 1.080 AUO B140HAN03.2

Leistung

Mit dem Prozessor Intel Core i5 7Y54 (1,2 GHz) wird das Spin 7 keinen Blumentopf im Ranking der höchsten Performance gewinnen. Es könnte sich aber als solide Basis positionieren, die mit starken Laufzeiten dank geringer Energieaufnahme auftrumpft. Größter Vorteil des brandneuen Kaby-Lake-SoC Core i5 7Y54 ist aber das lüfterlose Design, denn der TPD liegt bei nur 4,5 Watt. Dennoch kann der Chip bis 3,2 GHz hochtakten. Zumindest in der Theorie, denn Herstellervorgaben und das passive Kühlsystem beeinflussen dies meistens negativ. 

Derzeit bietet Acer zwei Varianten des 14-Zollers an, das FHD-Touch-Display ist überall verbaut, ebenso 8 GB RAM (onboard). Zur Wahl steht neben dem i5 nur noch ein Core i7 7Y75. Die 256-GB-SSD ist Standard, sie kann jedoch ausgewechselt werden. 

Systeminfo: CPU-Z CPU
Systeminfo: CPU-Z Cache
Systeminfo: CPU-Z Mainboard
Systeminfo: CPU-Z Memory
Systeminfo: CPU-Z Graphics
Systeminfo: HWinfo Summary
Systeminfo: GPU-Z
Latency Monitor

Prozessor

Prime95 Multi-Core Stress: 1,7 bis 1,8 GHz
Prime95 Multi-Core Stress: 1,7 bis 1,8 GHz

Den Cinebench absolviert der Core i5 7Y54 etwas schwächelnd, aber immerhin stets deutlich über dem Basistakt von 1,2 GHz. Der Single-Test startet mit 2,8-2,9 GHz, sinkt aber binnen 30 Sekunden auf 2,6 GHz. Bei Multi-Core und auch bei Dauerlast (Cinebench Schleife) sehen wir nur noch 1,8 bis 1,9 GHz anliegen. 

Hier wäre mit einer aktiven bzw. größeren Kühlung sicher mehr drin. Laut HWinfo liegt der GHz-Durchschnitt bei anhaltender Last auf allen Kernen bei 1,8 GHz. Die Temperatur erreicht höchstens 65 Grad. Die im Tool angezeigten 3,5 GHz als erreichtes Maximum sind irreführend. 

Das SoC arbeitet sich bis auf 3 %/20 % (Single/Multi) an den 15-Watt-Kollegen 6200U heran. Mit dem Spin 7 Core i5 (4,5 Watt) haben Sie also 20 % weniger Rechenleistung als mit den 2in1-Tablets Lenovo Miix 510 Pro oder Acer Aspire Switch Alpha 12. Der „echte“ Core i7 der Kaby-Lake-Generation (HP Spectre X360) ist dem Testgerät jedoch deutlich überlegen. 

Betrachten wir den Vorgänger Core m5 6Y54, dann macht sich Ernüchterung breit: Der 7Y54 des Spin 7 rechnet im Multi-Test 12 % langsamer, im Single-Test ist er nur 4 5 voraus, quasi Gleichstand. Kaby-Lake-ULV kann wahrscheinlich auch mehr, nicht jedoch mit einer passiven Kühlung. 

Gut: Im Akkubetrieb bleibt die Leistung erhalten, der Cinebench R15 schließt in allen Scores, also auch für die iGPU, identisch mit dem Netzbetrieb ab.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U
135 Points ∼62% +22%
HP Spectre x360 13-w023dx
Intel Core i7-7500U
126 Points ∼58% +14%
Asus Zenbook UX360UA-C4159T
Intel Core i7-6500U
123 Points ∼56% +11%
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
Intel Core i5-6200U
116 Points ∼53% +5%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel Core i5-6200U
114 Points ∼52% +3%
Acer Spin 7 SP714-51-M09D
Intel Core i5-7Y54
111 Points ∼51%
Huawei MateBook m5-6Y54
Intel Core m5-6Y54
107 Points ∼49% -4%
HP Pavilion x2 12-b000ng
Intel Core m3-6Y30
92 Points ∼42% -17%
CPU Multi 64Bit
Asus Zenbook UX360UA-C4159T
Intel Core i7-6500U
317 Points ∼7% +55%
HP Spectre x360 13-w023dx
Intel Core i7-7500U
314 Points ∼7% +53%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U
305 Points ∼7% +49%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel Core i5-6200U
289 Points ∼7% +41%
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
Intel Core i5-6200U
246 Points ∼6% +20%
Huawei MateBook m5-6Y54
Intel Core m5-6Y54
232 Points ∼5% +13%
HP Pavilion x2 12-b000ng
Intel Core m3-6Y30
216 Points ∼5% +5%
Acer Spin 7 SP714-51-M09D
Intel Core i5-7Y54
205 Points ∼5%
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3830
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
5646 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
7213
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
7551
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
9681 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
7416 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.27 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
26.33 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.27 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
31.96 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
205 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
111 Points
Hilfe

System Performance

PCMark 8 Home Details
PCMark 8 Home Details
PCMark 8 Work Details
PCMark 8 Work Details
PCMark 8 Storage Details
PCMark 8 Storage Details

Die Anwendungs-Performance bildet im Wesentlichen die CPU-Vergleiche ab, zeigt aber eine Überraschung: Acers Switch Alpha 12 wird in die Tasche gesteckt, wenn auch nur ganz knapp. Ansonsten liegt das Spin 7 trotz kühlerlosem Design 20 bis knapp 30 % hinter den besten Konkurrenten. Dies ist nicht nur durch den Prozessor getrieben, da die PCMark Scores auch von Arbeitsspeicher, iGPU und SSD abhängen. Das Huawei Mate Book mit dem Vorgänger-SoC i5 6Y54 liegt 33 bzw. 9 % zurück. 

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Spectre x360 13-w023dx
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV512
4910 Points ∼75% +20%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0)
4410 Points ∼68% +8%
Asus Zenbook UX360UA-C4159T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
4315 Points ∼66% +6%
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
4197 Points ∼64% +3%
Acer Spin 7 SP714-51-M09D
HD Graphics 615, 7Y54, Kingston RBUSNS4180S3256GG
4076 Points ∼63%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
HD Graphics 520, 6200U, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
3996 Points ∼61% -2%
Huawei MateBook m5-6Y54
HD Graphics 515, 6Y54, SanDisk SD8SN8U256G1027
2721 Points ∼42% -33%
Home Score Accelerated v2
HP Spectre x360 13-w023dx
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV512
3795 Points ∼62% +27%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
HD Graphics 520, 6600U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0)
3489 Points ∼57% +17%
Asus Zenbook UX360UA-C4159T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
3435 Points ∼56% +15%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
HD Graphics 520, 6200U, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
3281 Points ∼54% +10%
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
HD Graphics 520, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3264 Points ∼54% +10%
Acer Spin 7 SP714-51-M09D
HD Graphics 615, 7Y54, Kingston RBUSNS4180S3256GG
2979 Points ∼49%
Huawei MateBook m5-6Y54
HD Graphics 515, 6Y54, SanDisk SD8SN8U256G1027
2717 Points ∼45% -9%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2979 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4076 Punkte
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Massenspeicher

Die Kingston SSD schlägt sich im Vergleich passabel, zu den schnellsten ihrer Gattung gehört sie aber nicht. Samsung PM951 NVMe und PM961 NVMe geben hier den Ton an, weshalb das teure ThinkPad X1 Yoga und das Spectre x360 13 auch diese Rangliste anführen. 

Acer Spin 7 SP714-51-M09D
Kingston RBUSNS4180S3256GG
Asus Zenbook UX360UA-C4159T
SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
HP Spectre x360 13-w023dx
Samsung PM951 NVMe MZVLV512
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Kingston RBU-SNS8152S3256GG2
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0)
Dell XPS 13 9360 QHD+ i5
Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
CrystalDiskMark 3.0
-5%
73%
-17%
84%
59%
Write 4k QD32
307.4
285.3
-7%
361.2
18%
197.1
-36%
319
4%
325
6%
Read 4k QD32
324.8
389.6
20%
535.2
65%
272
-16%
404
24%
525
62%
Write 4k
75.48
72.08
-5%
137.9
83%
76.83
2%
126
67%
132
75%
Read 4k
37.57
28.52
-24%
42.66
14%
29.3
-22%
37
-2%
33
-12%
Write 512
368.5
310.7
-16%
570.5
55%
201
-45%
307
-17%
Read 512
309.5
288.6
-7%
679
119%
374.9
21%
1015
228%
Write Seq
407.7
421.3
3%
570.7
40%
199.9
-51%
1193
193%
329
-19%
Read Seq
472.6
452.1
-4%
1376
191%
518.1
10%
1510
220%
1168
147%
Kingston RBUSNS4180S3256GG
Sequential Read: 472.6 MB/s
Sequential Write: 407.7 MB/s
512K Read: 309.5 MB/s
512K Write: 368.5 MB/s
4K Read: 37.57 MB/s
4K Write: 75.48 MB/s
4K QD32 Read: 324.8 MB/s
4K QD32 Write: 307.4 MB/s

Grafikkarte

Nicht nur das SoC stellt sich ganz hinten an, auch die iGPU HD Graphics 615. Der Abstand zu älteren HD 520 ist mit 15 bis knapp 30 % nicht gewaltig, die HD 620 räumt aber mit einem Vorsprung von um die 50 % alles ab. Die HD615 ist der Nachfolger der Intel HD Graphics 515, welche überraschenderweise im Cloud Gate Benchmark 3 bzw. 13 % besser dasteht. Um das zu zeigen, haben wir in das Compare HP Pavilion x2 12 und Huawei MateBook m5-6Y57 eingefügt. 

Nun kommt es beim 2in1 nicht so sehr auf die pure Leistungsentfaltung an, sondern auf energiesparendes Arbeiten und Features wie die Hardware-Unterstützung. Deshalb kann Kaby Lake nun H.265/HEVC im Main10-Profil sowie Googles VP9-Codec in Hardware decodieren. Mehr zur iGPU im Datenblatt HD Graphics 615.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
HP Spectre x360 13-w023dx
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1560 Points ∼3% +51%
Asus Zenbook UX360UA-C4159T
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
1489 Points ∼3% +44%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6600U
1458 Points ∼3% +41%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
1428 Points ∼3% +38%
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
1306 Points ∼3% +27%
HP Pavilion x2 12-b000ng
Intel HD Graphics 515, Intel Core m3-6Y30
1133 Points ∼2% +10%
Acer Spin 7 SP714-51-M09D
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
1032 Points ∼2%
Huawei MateBook m5-6Y54
Intel HD Graphics 515, Intel Core m5-6Y54
781 Points ∼2% -24%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
HP Spectre x360 13-w023dx
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
964 Points ∼2%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6600U
931 Points ∼2%
HP Pavilion x2 12-b000ng
Intel HD Graphics 515, Intel Core m3-6Y30
740 Points ∼2%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
HP Spectre x360 13-w023dx
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
7969 Points ∼4% +45%
Asus Zenbook UX360UA-C4159T
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
7917 Points ∼4% +45%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6600U
7572 Points ∼4% +38%
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
7307 Points ∼4% +33%
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
6271 Points ∼3% +14%
HP Pavilion x2 12-b000ng
Intel HD Graphics 515, Intel Core m3-6Y30
6178 Points ∼3% +13%
Huawei MateBook m5-6Y54
Intel HD Graphics 515, Intel Core m5-6Y54
5638 Points ∼3% +3%
Acer Spin 7 SP714-51-M09D
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
5478 Points ∼3%
3DMark 06 Standard 1280x768
6524 Punkte
3DMark Vantage P Result
4123 Punkte
3DMark 11 Performance
1141 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
37865 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
4050 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Nun wird es nicht verwundern, Games sind nicht die Spezialität der HD 615. Aktuelle Titel sollten auf dem Spin 7 nicht zu Ihren Lieblingen gehören, jedoch auch nicht etwas ältere Spiele, wie Bioshock Infinite von 2013 zeigt.

min. mittel hoch max.
Hitman: Absolution (2012) 21.9147.6fps
Crysis 3 (2013) 2112.7fps
Tomb Raider (2013) 51.823.616fps
BioShock Infinite (2013) 3219.316.1fps
Battlefield 4 (2013) 22.316 Leichte grafische Probleme11 Leichte grafische Problemefps
Thief (2014) 13.99.2fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 23.513.76.8fps
Alien: Isolation (2014) 26.3199.7fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 17.612.2fps
Battlefield Hardline (2015) 19.715.5fps
Dirt Rally (2015) 71.616.26fps
Metal Gear Solid V (2015) 23.420.87.6fps
Call of Duty: Black Ops 3 (2015) 8 Schwere grafische Probleme (no menue)fps
Fallout 4 (2015) 10.1fps
Star Wars Battlefront (2015) 19.811.5fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 11fps
Doom (2016) 12.910.1fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 9.1fps
FIFA 17 (2016) 36 Leichte grafische Probleme (slow down in game)29 Leichte grafische Probleme (ruckler)fps
Battlefield 1 (2016) 139.1fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Das Spin 7 hat keinen Lüfter und ist daher vollkommen lautlos. 

Temperatur

Stresstest SoC @498 bis 800 MHz schwankend
Stresstest SoC @498 bis 800 MHz schwankend

Ein flaches Chassis, das bringt unter Last massiv Abwärme mit? Wir messen im Stresstest zwar punktuell 46 Grad, doch von massiv würden wir nicht sprechen. Vor allem, weil die Abwärme sich auf das Areal der Kupfer-Wärmeplatte bezieht, die auf dem SoC sitzt. Siehe Fotos des geöffneten Spin 7. Die Tastatur bleibt frei von unangenehmer Abwärme. 

Die Temperatur ist aber nicht deshalb gering, weil Acer grandiose Arbeit bei der Kühlung geleistet hätte. Enorm viel Wärme bei Dauerlast kann die kleine Platte gar nicht abführen, weshalb bei 66 Grad am SoC deutliches Throttling bei CPU und iGPU einsetzt. Der Chip rechnet dann nur noch mit 498 bis 800 MHz, die HD 615 mit 400 MHz. Folge dieser thermischen Drosselung ist die vom Hersteller gewünscht akzeptable Temperatur auf den Oberflächen. 

Was hier im Stresstest passiert, ist aber ein unrealistisches Szenario, denn iGPU und CPU werden konstant zeitgleich gefordert. Wenn nur der CPU-Teil der Belastung anliegt, dann liegt die Frequenz wie oben beim Cinebench Multi bei 1,7 bis 1,8 GHz. Dies ist auch unmittelbar nach Stresstest-Ende der Fall. 

 25.8 °C27.6 °C26.8 °C 
 24.3 °C25.4 °C24.9 °C 
 24 °C23.5 °C24.9 °C 
Maximal: 27.6 °C
Durchschnitt: 25.2 °C
26 °C27.1 °C25.9 °C
25.1 °C25.8 °C25.1 °C
24.9 °C24.7 °C24.7 °C
Maximal: 27.1 °C
Durchschnitt: 25.5 °C
Netzteil (max.)  32.7 °C | Raumtemperatur 21.6 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook auf 30.7 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46.5 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.9 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 45 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.3 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27.6 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (+1.1 °C).
Stresstest Oberseite
Stresstest Oberseite
Stresstest Unterseite
Stresstest Unterseite
Idle Oberseite
Idle Oberseite
Idle Unterseite
Idle Unterseite

Lautsprecher & Mikrofon

Die Lautsprecher befinden sich auf der Rückseite und beschallen im Laptop-Modus die Tischplatte. Das ist so gewollt, jetzt hört sich der Klang ganz passabel an, wenn auch ohne jede Andeutung von Tiefen oder gar Bass. Auf weichen Unterlagen wird der Klang natürlich erstickt, nicht so im Tablet-Modus. Hier genügt der schmale Spalt zwischen Base und Bildschirm, damit der Pegel nicht abgewürgt wird. 

Insgesamt sind die kleinen Treiber aber nur zufriedenstellend. Anders schaut das beim Sprachrekorder aus, die Mikrofone zeichnen rauschfrei auf, hier macht sich das Fanless-Konzept ohne bewegliche Bauteile positiv bemerkbar. Zu weit weg sollte sich der Sprecher aber nicht vom Gerät bewegen. Uns gelang eine perfekte Sprachaufzeichnung im Umkreis von bis zu 1,5 Metern. Das Dual-Array-Mikrofon befindet sich unter dem Bildschirm, mittig zwischen den Gelenken. 

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2032.232.832.22529.732.529.73134.436.934.44030.229.930.25031.631.231.66330.326.330.38028.526.328.510037.426.637.412545.124.745.116043.724.143.72004222.24225049.521.549.53155820.75840065206550066.219.266.263065.618.565.680066.61866.6100066.11866.1125062.617.562.6160066.517.266.5200055.817.555.8250059.917.459.9315059.617.659.6400060.217.860.2500055.817.855.8630060.217.960.2800060.717.960.71000061.417.861.41250057.917.757.9160005022.150SPL74.730.274.7N36.21.436.2median 59.9median 18median 59.9Delta72.2732.132.232.132.634.432.632.932.832.931.631.531.630.136.530.128.527.828.531.626.431.639.724.939.744.425.244.44225.44238.923.838.949.82249.855.421.655.458.120.658.158.619.858.655.619.455.659.518.559.566.118.166.163.417.863.462.417.762.465.817.865.862.617.762.662.717.862.761.61861.663.61863.662.818.262.861.918.261.959.118.359.15918.15952.418.152.474.730.574.734.81.534.8median 59.1median 18.2median 59.15.625.639.339.536.838.136.336.234.733.933.935.233.335.332.831.932.2313131.429.435.829.648.52955.228.657.42859.826.260.125.660.22561.624.36724.57024.466.923.864.523.757.723.757.323.560.223.562.423.663.523.964.92461.72462.125.166.336.676.22.837.2median 24.5median 60.22.24.4hearing rangehide median Pink NoiseAcer Spin 7 SP714-51-M09DAsus Zenbook UX360UA-C4159THP Spectre x360 13-w023dx
Acer Spin 7 SP714-51-M09D Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (66 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 13.9% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.4% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 25% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 15% vergleichbar, 60% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 17% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 79% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus Zenbook UX360UA-C4159T Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (66 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 14.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (14.7% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 10% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 85% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 15% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 81% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

HP Spectre x360 13-w023dx Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76.21 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 17% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.4% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (19% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 35% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 55% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 37% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 57% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Mit dem Kaby-Lake-Chip zeigt sich ein sparsames 2in1, das mit seinem 14-Zoll-Panel weniger Energie benötigt als etwa ein HP Spectre x360 13. Im Leerlauf unterscheiden sich die Energieaufnahmen aber kaum. Große Unterschiede zeigen die beiden Spalten Last: Durch Throttling bedingt messen wir ähnliches sowohl im Stresstest als auch bei normaler Last durch den 3DMark 2006. Ohne Throttle sollte die Last maximal etwas höher ausfallen, das ist beim Switch Alpha 12 oder beim Spectre x360 13 der Fall. Zenbook UX360UA und Miix 510 Pro drosseln ebenfalls, daher sinkt die Stressaufnahme teils sogar unter das Lastniveau. 

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.48 / 0.7 Watt
Idledarkmidlight 4.3 / 7.4 / 8 Watt
Last midlight 22.1 / 21.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Acer Spin 7 SP714-51-M09D
7Y54, HD Graphics 615, Kingston RBUSNS4180S3256GG, IPS, 1920x1080, 14
Asus Zenbook UX360UA-C4159T
6500U, HD Graphics 520, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND), IPS, 1920x1080, 13.3
HP Spectre x360 13-w023dx
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM951 NVMe MZVLV512, IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
6600U, HD Graphics 520, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0), OLED, 2560x1440, 14
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
6200U, HD Graphics 520, Kingston RBU-SNS8152S3256GG2, IPS, 2160x1440, 12
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
6200U, HD Graphics 520, Samsung PM951 NVMe MZVLV256, IPS, 1920x1200, 12.2
Stromverbrauch
-29%
-24%
-49%
-36%
-33%
Idle min *
4.3
6.9
-60%
5.5
-28%
4.7
-9%
7.3
-70%
4.2
2%
Idle avg *
7.4
7.9
-7%
6.7
9%
8.6
-16%
10
-35%
11.5
-55%
Idle max *
8
8.3
-4%
7.1
11%
12.2
-53%
10.15
-27%
11.7
-46%
Last avg *
22.1
30.1
-36%
33.1
-50%
29.7
-34%
25.2
-14%
31
-40%
Last max *
21.7
29.6
-36%
35.2
-62%
50.5
-133%
29.3
-35%
27.4
-26%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Mit den 40 Wattstunden hat sich Acer Mühe gegeben, doch gegen die starke Konkurrenz verliert der 14-Zoller im WiFi-Test. Asus und HP haben einfach noch mehr Wattstunden in die kleinen Akkus gepumpt. Deshalb kommen speziell diese beiden Kontrahenten deutlich über 6:31 Stunden hinaus, beim UX360UA sind das fast zehn, beim Spectre x360 13 gut neun Stunden.


Bei Last ist die Differenz weniger groß, beim Battery-Eater-Test geht das Spin 7 wohl sparsamer mit Energie um. Mit knapp drei Stunden darf gerechnet werden, wenn eine konstante Rechenarbeit stattfindet, vornehmlich der GPU, denn der Battery Eater Classic ist ein OpenGL Test. 


Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
12h 28min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 31min
Last (volle Helligkeit)
2h 43min
Acer Spin 7 SP714-51-M09D
7Y54, HD Graphics 615, 42 Wh
Asus Zenbook UX360UA-C4159T
6500U, HD Graphics 520, 57 Wh
HP Spectre x360 13-w023dx
7500U, HD Graphics 620, 57.8 Wh
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
6600U, HD Graphics 520, 56 Wh
Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
6200U, HD Graphics 520, 37 Wh
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
6200U, HD Graphics 520, 50 Wh
Akkulaufzeit
36%
27%
-9%
-21%
-19%
Idle
748
1165
56%
1233
65%
824
10%
640
-14%
696
-7%
WLAN
391
581
49%
558
43%
315
-19%
321
-18%
322
-18%
Last
163
169
4%
121
-26%
132
-19%
112
-31%
111
-32%
H.264
520
468

Fazit

Pro

+ handliches, leichtes Tablet-Format
+ Gute Anwendungsleistung
+ Gutes ClickPad
+ Hoher Kontrast
+ Kalibriert eine sehr gute Farbdarstellung
+ Sehr gute Wartung

Contra

- Nur Type-C Anschluss, Display z. B. via Acer Type-C Dock
- Base könnte etwas verwindungsfester sein
- Dünner Lautsprecherklang
- Sehr schlechte Farbdarstellung ohne Kalibrierung
- Schwache Tastatur
- Geringe Webcam-Qualität
Acer Spin 7 (SP714-51-M09D), zur Verfügung gestellt von notebooksbilliger.de
Acer Spin 7 (SP714-51-M09D), zur Verfügung gestellt von notebooksbilliger.de

Die Ambitionen waren da, doch der Teufel steckte im Detail. Acer legt mit dem Spin 7 (ohne „Aspire“) eine neue Serie ultraflacher 360-Grad-Convertibles auf. Wir hatten den 14-Zoller SP714-51-M09D im Test, der mit einem Kaby-Lake-Y (4,5 Watt TDP) bei der Rechen- und Anwendungsleistung einen etwas wackeligen Einstand gab: Der Skylake Vorgänger wird teilweise unterboten. Das handliche, leichte Gehäuse hat uns schon gefallen, doch die dünne Bodenplatte und das nicht ganz so steife Chassis schmälerten den guten optischen Eindruck auf der haptischen Seite. 

Das dünne Chassis schaut gut aus, wir vermissen aber wertige Stabilität. Das eigentlich tolle Display wird von Acer mit einer schlechten Farbwiedergabe ausgeliefert. Kalibrierung schafft Abhilfe.

Das gute, weil sehr große Clickpad mit dem markanten Feedback wird durch eine Tastatur konterkariert, die wenig Hub und ein kurzatmiges Feedback hat. Das Display glänzt im wahrsten Sinne des Wortes, hat aber auch einen sehr hohen Kontrast. Leider sind die Farben bei Auslieferung sehr schlecht eingestellt. Das kann zwar vollständig mit einer Kalibrierung abgestellt werden, doch welcher Kunde hat schon ein Fotospektrometer zuhause herumliegen? Sie können mit dem im Kasten verlinkten Farbprofil jedoch Abhilfe schaffen, wenn auch nicht so gut wie mit einer originären Vermessung. 

Vorbildlich ist die einfache Wartung über die große Bodenplatte. Dann folgen nur noch die schlechte Webcam als auch der dünne Lautsprecherklang. 

Kaby-Lake-ULV überzeugt uns nicht vollends, das SoC zeigt sich oft als Schlusslicht, selbst gegenüber dem Vorgänger Core m5.

Der 14-Zoller SP714-51-M09D kostet derzeit stattliche 1.200 Euro. Da gräbt die Konkurrenz Acer das Wasser ab: Ein Zenbook UX360UA-C4159T mit 512 GB SSD und stärkerem Core i7 6500U kostet 1.130 Euro. Dazu kommen bessere Laufzeiten und ein im Auslieferungszustand farbstarkes Display (Werksprofil von Asus). Wenn jetzt noch das Problem mit dem Wackelscharnier ausgeräumt wäre, dann wäre das Asus UX360UA die eindeutig bessere Empfehlung. 

Rückt das HP Spectre x360 13 jetzt in den Rang einer Empfehlung? Die Kaby-Lake-Variante aus unserem US-Test ist zwar noch nicht auf dem deutschen Markt, den Vorgänger gibt es aber bereits ab 1.000 Euro. Hier wäre dann der schnellere 6200U eingebaut, ebenfalls eine 256-GB-SSD und eine bessere Tastatur. Auch die Akkulaufzeiten sind deutlich länger als beim Spin 7. Bis auf die Wartung und das Fanless-Konzept sprechen nicht viele Argumente für Acers Spin 7. Der Preis ist gegenwärtig einfach zu hoch, er sollte bei knapp 1.000 Euro liegen.

Acer Spin 7 SP714-51-M09D - 24.10.2016 v5.1
Sebastian Jentsch

Gehäuse
84 /  98 → 86%
Tastatur
69%
Pointing Device
83%
Konnektivität
29 / 80 → 36%
Gewicht
72 / 35-78 → 86%
Akkulaufzeit
89%
Display
79%
Leistung Spiele
56 / 68 → 82%
Leistung Anwendungen
80 / 87 → 91%
Temperatur
91 / 91 → 100%
Lautstärke
100%
Audio
59 / 91 → 65%
Kamera
38 / 85 → 44%
Durchschnitt
71%
82%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sebastian Jentsch, 29.10.2016 (Update: 15.05.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.