Notebookcheck

Test HP ProBook x360 435 G7 Laptop: AMD Ryzen brilliert auch im Business-Convertible

Multimode powered by Renoir. Wenn Ryzen 4000 schon in regulären Business-Laptop funktioniert, warum nicht auch in Convertibles? Das hat sich HP vermutlich gedacht, als man das ProBook x360 435 G7 entwickelt hat. Das Resultat: Ein Convertible-Laptop, der schneller ist als die Konkurrenz und auch deutlich teurere HP-EliteBooks spielend überholt.
Benjamin Herzig, 👁 Andreas Osthoff, Andrea Grüblinger,

Convertibles mit 360-Grad-Scharnieren gehören zu den PC-Innovationen des letzten Jahrzehnts, die sich nachhaltig durchgesetzt haben. Die früher verbreiteten Designs mit Drehscharnier haben sich komplett abgelöst und sie sind auch in deutlich mehr Varianten verfügbar, als es diese älteren Tablet-PCs jemals waren. Verdrängt haben sie die klassischen Laptops nicht, Convertibles und Clamshell-Laptops führen vielmehr eine friedliche Koexistenz.

Bei HP werden Convertibles mit dem Kürzel "x360" versehen. Ein Beispiel dafür ist unser heutiges Testgerät, das HP ProBook x360 435 G7. Bei der ProBook-Serie handelt es sich um HPs günstige Office-Laptop-Serie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Wie aus dem Namen des HP-Laptops auch hervorgeht, handelt es sich um die AMD-Version mit 13,3-Zoll-Display. In dem Testsample stecken der AMD Ryzen 5 4500U, 16 GB RAM, ein FHD-Display und eine 512-GB-SSD. Dieses vergleichsweise gut ausgestattete Packet kostet rund 860 Euro in HPs Campus-Programm. Für reguläre Kunden kostet es etwa 915 Euro.

Da wir keinen direkten Vorgänger getestet haben, vergleichen wir das HP ProBook x360 435 G7 mit dem High-End-Business-Modell HP EliteBook x360 1030 G4 sowie dem Privatkundenmodell HP Envy x360 13 2020. Außerdem nehmen wir das Lenovo ThinkPad L13 Yoga als Konkurrenzmodell von Lenovo in den Vergleich mit auf.

HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U (ProBook X360 Serie)
Prozessor
AMD Ryzen 5 4500U 6 x 2.3 - 4 GHz, Renoir (Zen 2)
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-3200, 1 von 2 SO-DIMM-Slots frei, Single-Channel
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 166 PPI, 10-Punkt-Touchscreen, Native Unterstützung für die Stifteingabe, LGD0675, IPS LED, spiegelnd: ja, 60 Hz
Mainboard
AMD Promontory/Bixby FCH
Massenspeicher
WDC PC SN520 SDAPNUW-512G, 512 GB 
, M.2 2280, PCIe NVMe, 436 GB verfügbar
Soundkarte
AMD Raven/Renoir/VanGogh/Cezanne - Audio Processor - HD Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5mm, Card Reader: microSD, 1 Fingerprint Reader, Sensoren: Accelerometer, Gyroscope
Netzwerk
Intel Wi-Fi 6 AX200 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5/ax = Wi-Fi 6), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 17.9 x 308.5 x 222.9
Akku
45 Wh Lithium-Polymer, 3-cell
Kamera
Webcam: HD 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: 6 Reihen Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.372 kg, Netzteil: 330 g
Preis
860 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Bew.
Datum
Modell
Gewicht
Dicke
Größe
Auflösung
Preis ab
87 %
09.2020
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
R5 4500U, Vega 6 R4000
1.4 kg17.9 mm13.3"1920x1080
89 %
03.2020
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
i7-8565U, UHD Graphics 620
1.3 kg16 mm13.3"1920x1080
86 %
07.2020
HP Envy x360 13-ay0010nr
R5 4500U, Vega 6 R4000
1.3 kg16.4 mm13.3"1920x1080
88 %
03.2020
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
i5-10210U, UHD Graphics 620
1.4 kg17.6 mm13.3"1920x1080

HP ProBook mit Aluminiumgehäuse

HP ProBook x360 435 G7
HP ProBook x360 435 G7

Obwohl es sich "nur" um ein ProBook der 400-Serie, also der günstigsten Business-Serie, handelt, besteht das Gehäuse fast komplett aus Aluminium. Aus Kunststoff bestehen lediglich Tastatur und ein kleiner Streifen im Displaycover, der den Bereich der Wi-Fi-Antennen abdeckt. Damit spielt es nicht nur haptisch in einer Liga, die eigentlich über dem Preisbereich liegt. Auch die Stabilität und Verarbeitung sind quasi perfekt. Das Base-Cover kann nirgendwo eingedrückt und auch überhaupt nicht verbogen werden. Auch das Displaycover, das zusätzlich noch von der Glasscheibe vor dem Panel verstärkt wird, ist kaum verwindbar, wobei es Druck relativ schnell ans Panel weitergibt. Das ProBook ist hier klar besser, als das Lenovo ThinkPad L13 Yoga mit dessen Glas-Faser-Kunststoff-Basis.

Echte Kritik an der Qualität sucht man hier vergeblich, denn auch an den beiden Scharnieren gibt es nichts auszusetzen. Sie haben das Display fest im Griff und ermöglichen sowohl das Öffnen um 360 Grad als auch das Aufklappen mit einem Finger.

Wenn man etwas kritisieren kann, dann das wenig inspirierende Design. Ein silbernes Gehäuse mit schwarzer Tastatur und schwarzem Displayrahmen ist nicht gerade originell. Während das natürlich kein wirkliches Problem ist, gibt es doch noch einen gewichtigeren Kritikpunkt: Die breiten Ränder oberhalb und unterhalb des Displays.

Durch die großen Displayränder ist das HP ProBook x360 435 G7 größer als das HP EliteBook x360 1030 G4 und das HP Envy x360 13 2020. Schwerer ist das ProBook ebenfalls. Etwa Gleichstand herrscht dagegen mit dem Lenovo ThinkPad L13 Yoga.

Größenvergleich

311.5 mm 219 mm 17.6 mm 1.4 kg308.5 mm 222.9 mm 17.9 mm 1.4 kg306.5 mm 194.6 mm 16.4 mm 1.3 kg306 mm 205 mm 16 mm 1.3 kg

Ausstattung

HP wählt beim Ladeanschluss einen anderen Ansatz als Lenovo mit dem ThinkPad L13 Yoga, denn das ProBook hat weiterhin einen proprietären Ladeanschluss. Dafür gibt es einen USB-C-Port weniger als beim ThinkPad, wobei der eine Port des ProBooks optional natürlich zum Laden genutzt werden kann. Thunderbolt 3 unterstützt der USB-C-Port nicht, was bei günstigen Business-Geräten normal ist, aber natürlich einen Nachteil im Vergleich zum EliteBook x360 1030 G4.

Erwähnenswert: HP verzichtet auf die Implementierung von HDMI 2.0, was mit Ryzen 4000 eigentlich möglich wäre. Unterstützt wird nur Version 1.4b. Das ist trotzdem ein Vorteil relativ zum Envy x360 13, das gar keinen HDMI-Port hat. Dessen USB-A-Ports sind zudem hinter Klappen verborgen und unpraktischer.

links: Kensington-Lock, USB A 3.0
links: Kensington-Lock, USB A 3.0
rechts: microSD, Kombo-Audio, HDMI 1.4b, USB A 3.0, USB C 3.1 Gen 2
rechts: microSD, Kombo-Audio, HDMI 1.4b, USB A 3.0, USB C 3.1 Gen 2

SDCardreader

Der microSD-Kartenleser, den wir mit unserer Referenzkarte, der Toshiba Exceria Pro M501, getestet haben, ist nur ein durchschnittlich schnelles Modell. Aber immerhin hat das ProBook einen Kartenleser, im Gegensatz zum deutlich teureren HP EliteBook x360 1030 G4.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
HP Envy x360 13-ay0010nr
  (Toshiba Exceria Pro M501 64 GB UHS-II)
77.8 MB/s ∼100% +3%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
  (Toshiba Exceria Pro M501 64 GB UHS-II)
75.4 MB/s ∼97%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
 
74.4 MB/s ∼96% -1%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (7.5 - 197, n=156)
64.4 MB/s ∼83% -15%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
HP Envy x360 13-ay0010nr
  (Toshiba Exceria Pro M501 64 GB UHS-II)
86 MB/s ∼100% +1%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
  (Toshiba Exceria Pro M501 64 GB UHS-II)
85.4 MB/s ∼99%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
  (Toshiba Exceria Pro M501 64 GB UHS-II)
85.1 MB/s ∼99% 0%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (19.2 - 246, n=151)
79.8 MB/s ∼93% -7%

Kommunikation

Das HP ProBook 435 x360 G7 verfügt zwar über eine moderne Wi-Fi-6-Lösung in Form der Intel Wireless AX200 (2x2), doch die Transferraten enttäuschen. Das HP-Notebook ist gerade mal so gut wie das ThinkPad L13 Yoga, das noch eine 9560AC enthielt. Das HP Envy x360 zeigt, was mit Wi-Fi 6 eigentlich möglich wäre.

WWAN ist bei einem günstigen Business-Laptop wie dem ProBook x360 435 G7 nicht vorhanden. Als Nachteil gegenüber teureren Business-Laptops ist es erwähnenswert.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP Envy x360 13-ay0010nr
Intel Wi-Fi 6 AX200
1333 (1206min - 1383max) MBit/s ∼100% +134%
Durchschnittliche Intel Wi-Fi 6 AX200
  (523 - 1640, n=53)
1113 MBit/s ∼83% +96%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
Intel Wi-Fi 6 AX200
830 (516min - 916max) MBit/s ∼62% +46%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Wireless-AC 9560
682 (614min - 703max) MBit/s ∼51% +20%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
Intel Wi-Fi 6 AX200
569 (551min - 604max) MBit/s ∼43%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (28.7 - 1470, n=177)
551 MBit/s ∼41% -3%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HP Envy x360 13-ay0010nr
Intel Wi-Fi 6 AX200
1246 (1148min - 1320max) MBit/s ∼100% +48%
Durchschnittliche Intel Wi-Fi 6 AX200
  (553 - 1645, n=52)
1040 MBit/s ∼83% +23%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
Intel Wi-Fi 6 AX200
843 (762min - 862max) MBit/s ∼68%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Wireless-AC 9560
688 (362min - 697max) MBit/s ∼55% -18%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
Intel Wi-Fi 6 AX200
664 (628min - 714max) MBit/s ∼53% -21%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (36.4 - 1411, n=177)
547 MBit/s ∼44% -35%
050100150200250300350400450500550600650700750800850900950100010501100115012001250130013501400Tooltip
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U Intel Wi-Fi 6 AX200; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø570 (551-604)
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA Intel Wi-Fi 6 AX200; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø829 (516-916)
HP Envy x360 13-ay0010nr Intel Wi-Fi 6 AX200; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø1332 (1206-1383)
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800 Intel Wireless-AC 9560; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø681 (614-703)
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U Intel Wi-Fi 6 AX200; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø842 (762-862)
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA Intel Wi-Fi 6 AX200; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø664 (628-714)
HP Envy x360 13-ay0010nr Intel Wi-Fi 6 AX200; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø1246 (1148-1320)
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800 Intel Wireless-AC 9560; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø676 (362-697)

Webcam

ColorChecker
13.7 ∆E
12.9 ∆E
19.9 ∆E
19.3 ∆E
18.4 ∆E
15.6 ∆E
8.7 ∆E
21 ∆E
14.1 ∆E
14.8 ∆E
13.8 ∆E
10.2 ∆E
10.7 ∆E
12.9 ∆E
18.1 ∆E
7.5 ∆E
17 ∆E
19 ∆E
0.6 ∆E
7.2 ∆E
10.9 ∆E
10.3 ∆E
7.7 ∆E
10.7 ∆E
ColorChecker HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U: 13.13 ∆E min: 0.59 - max: 20.97 ∆E

Sicherheit

Für ein Business-Laptop gibt es nicht viele Sicherheitsfeatures beim HP-Convertible. Zu Buche stehen gerade mal ein Fingerprintleser, eine mechanische Kamera-Blende und ein Kensington-Lock. Andere Business-Modelle, auch in dem Preisbereich, bieten zum Beispiel Smartkartenleser. Immerhin gibt es wenigstens die Infrarotkamera optional.

Zubehör

Abgesehen vom Netzteil mit proprietärem Ladeanschluss liegt kein weiteres Zubehör bei. Ein Digitizer-Stift ist optional erhältlich, ein klarer Nachteil im Vergleich zum ThinkPad L13 Yoga. Bei diesem kann man den Stift auch im Gehäuse unterbringen, das geht beim HP ProBook nicht.

Wartung

An der Unterseite sind sieben Schrauben zu lösen. Clips gibt es ebenfalls, wobei man nur die Haken an der Rückseite einzeln lösen muss. Die anderen Clips gehen dann wie von alleine auf.

Im Inneren findet man unter zwei Abdeckungen die beiden RAM-Slots sowie den M.2-2280-Slot. Diese Komponenten kann man jederzeit aufrüsten, genau wie das Wi-Fi-Modul im M.2-2230-Format. Ebenso austauschen lassen sich Akku und Kühlsystem.

Nicht tauschbar ist dagegen die in die Handballenauflage eingelassene Tastatur.

Blick ins Innere des HP ProBook x360 435 G7
Blick ins Innere des HP ProBook x360 435 G7

Garantie

Die Herstellergarantie von 12 Monaten ist äußerst knapp bemessen, beim ThinkPad L13 Yoga fällt sie aber genau so kurz aus. Gegen Aufpreis lässt sich die Garantie verlängern und durch Vor-Ort-Service verbessern. Ab Werk gibt es nur Pickup&Return, der Laptop würde also durch den Hersteller bei einem Servicefall abgeholt.

Eingabegeräte: HP-Laptop taugt auch für längere Texte

Tastatur

Die quadratischen, flachen Tasten der hintergrundbeleuchteten Chiclet-Tastatur mit sechs Reihen haben eine sehr angenehme, matte Haptik. HP bezeichnet die Tastatur als "Premium Keyboard" mit "Durakeys" und diesen Namen entspricht die Klaviatur durchaus. Das Tippgefühl ist sehr angenehm mit einem Hub von geschätzt 1,5 bis 1,8 mm sowie einem knackigen Druckpunkt und gutem Wiederstand. Auf dieser Tastatur kann man ohne Probleme längere Texte tippen. Einzig unangenehm: Die kleinen vertikalen Pfeiltasten und das Fehlen von dedizierten Bild-Hoch/-Runter-Tasten sowie Pos1 und Ende.

Tastaturbereich HP ProBook 435 x360 G7
Tastaturbereich HP ProBook 435 x360 G7

Touchpad & Touchscreen.

Ein Touchpad aus Glas bietet das Lenovo ThinkPad L13 Yoga nicht, das HP ProBook 435 G7 aber schon. Die hochwertigere Oberfläche ist mit 11,5 x 7 cm zudem deutlich größer als beim direkten Konkurrenten. Eine Gemeinsamkeit: Es gibt keine dedizierten Tasten, stattdessen drückt man den unteren Bereich des Clickpads ein, um zu Klicken. Die Klickmechanik ist gedämpft mit einem guten Druckpunkt. Auch die Softwareumsetzung des Touchpads ist mit dem Microsoft-Precision-TrackPad-Treiber sehr gut, Gesten funktionieren perfekt. Alles in allem ein sehr gutes Touchpad.

Der verbaute 10-Punkt-Touchscreen funktioniert einwandfrei. Einen eingebauten Digitizer hat das HP ProBook zwar, aber mangels passendem Stift konnten wir diesen nicht testen. Nicht vorhanden ist dagegen ein TrackPoint - dieser ist den HP EliteBooks der 800er-Serie vorbehalten und auch nur bei Nicht-Convertibles verfügbar. Will man dieses Feature bei einem Convertible, muss man zu einem Lenovo ThinkPad greifen.

Display: HP-Notebook mit weniger Helligkeit als versprochen

Subpixel-Matrix HP ProBook x360 435 G7
Subpixel-Matrix HP ProBook x360 435 G7
Kaum Backlight-Bleeding (hier verstärkt dargestellt)
Kaum Backlight-Bleeding (hier verstärkt dargestellt)

Wie so oft bei Business-Laptops gibt es verschiedene IPS-LCD-Varianten: Ein Einstiegsdisplay mit 250 cd/m² und 45 % NTSC-Farbraumabdeckung, das hellere Low-Power-Display mit 400 cd/m² und 72 % NTSC-Abdeckung sowie das SureView-Display mit bis zu 1000 cd/m² (ebenfalls 72 % NTSC). Alle drei sind glänzende Touchscreens.

Bei unserem Testgerät gibt es die mittlere Variante, das Low-Power-Display. Es stammt von LG und kann die versprochene Helligkeit leider nicht liefern: Mit durchschnittlich 344 cd/m² bleibt es deutlich unterhalb von 400 cd/m². Damit ist das Panel kaum heller als der Bildschirm des ThinkPad L13 Yoga, der eigentlich nur 300 cd/m² erreichen soll. Die hauseigene Konkurrenz in Form des HP EliteBooks und des HP Envy kann mit deutlich helleren Displays auftrumpfen.

310
cd/m²
317
cd/m²
313
cd/m²
357
cd/m²
354
cd/m²
350
cd/m²
363
cd/m²
373
cd/m²
360
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LGD0675
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 373 cd/m² Durchschnitt: 344.1 cd/m² Minimum: 14.7 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 360 cd/m²
Kontrast: 2213:1 (Schwarzwert: 0.16 cd/m²)
ΔE Color 3.4 | 0.6-29.43 Ø5.8, calibrated: 2
ΔE Greyscale 4.5 | 0.64-98 Ø6
90.6% sRGB (Argyll 3D) 59% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.29
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
LGD0675, IPS LED, 1920x1080, 13.3
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
InfoVison IVO857A, IPS, 1920x1080, 13.3
HP Envy x360 13-ay0010nr
IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
N133HCE-EP2, IPS, 1920x1080, 13.3
Response Times
-53%
-5%
11%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
45.6 (23.6, 22)
74 (30, 44)
-62%
47.6 (24.8, 22.8)
-4%
40 (21.6, 18.4)
12%
Response Time Black / White *
30.8 (18, 12.8)
44 (22, 22)
-43%
32.4 (16.4, 16)
-5%
28 (15.6, 12.4)
9%
PWM Frequency
952 (100)
25000 (45)
25000 (50)
Bildschirm
-7%
10%
21%
Helligkeit Bildmitte
354
542
53%
452.6
28%
340
-4%
Brightness
344
653
90%
438
27%
336
-2%
Brightness Distribution
83
70
-16%
93
12%
90
8%
Schwarzwert *
0.16
0.22
-38%
0.29
-81%
0.18
-13%
Kontrast
2213
2464
11%
1561
-29%
1889
-15%
DeltaE Colorchecker *
3.4
4.72
-39%
2.67
21%
1.3
62%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
5.8
10.5
-81%
4.11
29%
2.8
52%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
2
1.36
32%
0.7
65%
DeltaE Graustufen *
4.5
7.71
-71%
2.1
53%
1.9
58%
Gamma
2.29 96%
2.31 95%
2.01 109%
2.15 102%
CCT
6046 108%
6670 97%
6505 100%
6735 97%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59
63
7%
62.2
5%
64.1
9%
Color Space (Percent of sRGB)
90.6
100
10%
97.6
8%
99.6
10%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-30% / -15%
3% / 7%
16% / 19%

* ... kleinere Werte sind besser

Farben
Farben
Graustufen
Graustufen
Sättigung
Sättigung
Farben (kalibriert)
Farben (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)

Ab Werk ist die Farbdarstellung etwas zu warm, was sich aber mit CalMan und dem X-Rite i1Pro 2 Colorimeter komplett korrigieren ließ. Die Graustufen, Farben und Sättigung werden so vergleichsweise korrekt dargestellt und dank dem sehr guten Kontrast von 2213:1 sowie dem Schwarzwert von 0,16 cd/m² sind die Farben leuchtstark und schwarz auch wirklich schwarz.

Die Farbraumabdeckung ist eine leichte Enttäuschung. 90 % sRGB sind bei weitem nicht schlecht, allerdings fehlen so eben auch ein paar Farben, was bei der Bildbearbeitung zu einer Verfälschung des Bildes führen kann. Das ThinkPad L13 Yoga sowie die hauseigene Konkurrenz bieten eine bessere Farbraumabdeckung.

sRGB: 90,6 %
sRGB: 90,6 %
AdobeRGB: 59 %
AdobeRGB: 59 %
Outdoor (bewölkt)
Outdoor (bewölkt)

Zwar ist ein Einsatz im Freien dank der Helligkeit von über 300 cd/m² grundsätzlich möglich, aber wegen der spiegelnden Oberfläche muss man auch im Schatten mit nervigen Reflektionen leben. Um die Spiegelungen zu überstrahlen, wäre mehr Helligkeit vonnöten.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
30.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18 ms steigend
↘ 12.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 78 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.5 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
45.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 23.6 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 71 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (38.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 17635 (Minimum 5, Maximum 2500000) Hz.

IPS-typisch sind ist die Blickwinkelstabilität einwandfrei.

Leistung: HP ProBook übertrifft die Konkurrenz

Fünf verschiedene AMD-CPUs der Serie Ryzen 4000 bietet HP im ProBook 435 G7 an: Die Non-Pro-Varianten Ryzen 3 4300U, Ryzen 5 4500U und Ryzen 7 4700U sowie die Pro-Modelle Ryzen 5 Pro 4650U und Ryzen 7 Pro 4750U. Da der HP-Laptop ein kompaktes Modell ist, gibt es keine dGPU, stattdessen setzt man auf die integrierte AMD-Grafik. Die schnellste zur Wahl stehende GPU ist in dem Fall die AMD Radeon RX Vega 7.

Maximale Flexibilität für ein kompaktes HP-Notebook gibt es beim RAM, denn mit zwei Slots kann man bis zu 64 GB DDR4-3200-Speicher verbauen. Damit hat das HP ProBook x360 435 G7 einen großen Vorteil im Vergleich zum Lenovo ThinkPad L13 Yoga, auch wenn HP das Convertible freilich ab Werk nur mit bis zu 16 GB Speicher verkauft. Eine einzelne M.2-2280-SSD vervollständigt das Paket.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
HWiNFO
HWiNFO
GPU-Z
GPU-Z
 
 

Prozessor

Der AMD Ryzen 5 4500U ist ein Hexacore-Prozessor der "Renoir"-Serie von AMD. Die sechs Kerne haben Taktraten im Bereich von 2,3 bis 4 GHz. Klassifiziert ist die CPU als "ULV", was bedeutet, dass sie einen typischen Verbrauch von 15 Watt hat. Vergleiche mit anderen CPUs sind mit unserer CPU-Vergleichsliste möglich.

Egal ob in der Cinebench-Schleife oder im Einzeltest: Das HP ProBook x360 435 G7 schlägt alle direkten Konkurrenten. Das HP Envy x360 13 mit der gleichen CPU ist nur geringfügig, aber doch konstant weniger schnell. Das Lenovo ThinkPad L13 Yoga, welches ausschließlich mit Intel Comet-Lake verkauft wird, ist im Multicore-Test durchschnittlich rund 44 % langsamer. Im Single-Core-Betrieb ist der Unterschied geringer, das Envy aber trotzdem vorne. Noch krasser ist der Unterschied zum teuren HP EliteBook x360 1030 G4, besonders unter Dauerlast.

Die CPU-Leistung ist auch ohne verbundenes Netzteil komplett abrufbar.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900Tooltip
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U AMD Ryzen 5 4500U, AMD Ryzen 5 4500U: Ø864 (856.11-890.49)
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA Intel Core i7-8565U, Intel Core i7-8565U: Ø446 (440.95-506.36)
HP Envy x360 13-ay0010nr AMD Ryzen 5 4500U, AMD Ryzen 5 4500U: Ø814 (768.42-834.85)
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800 Intel Core i5-10210U, Intel Core i5-10210U: Ø506 (500.98-533.71)
Cinebench R20: CPU (Multi Core) | CPU (Single Core)
Cinebench R15: CPU Multi 64Bit | CPU Single 64Bit
Blender 2.79: BMW27 CPU
7-Zip 18.03: 7z b 4 -mmt1 | 7z b 4
Geekbench 5.1 / 5.2: 64 Bit Single-Core Score | 64 Bit Multi-Core Score
HWBOT x265 Benchmark v2.2: 4k Preset
LibreOffice : 20 Documents To PDF
R Benchmark 2.5: Overall mean
Cinebench R20 / CPU (Multi Core) - CPU (Multi Core)
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Ryzen 5 4500U
2219 Points ∼100%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (1843 - 2530, n=10)
2208 Points ∼100% 0%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Ryzen 5 4500U
2095 Points ∼94% -6%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (200 - 2829, n=52)
1258 Points ∼57% -43%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Core i5-10210U
1204 Points ∼54% -46%
Cinebench R20 / CPU (Single Core) - CPU (Single Core)
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Ryzen 5 4500U
448 Points ∼100%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (424 - 453, n=9)
446 Points ∼100% 0%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Ryzen 5 4500U
424 Points ∼95% -5%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Core i5-10210U
422 Points ∼94% -6%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (78 - 496, n=52)
367 Points ∼82% -18%
Cinebench R15 / CPU Multi 64Bit - CPU Multi 64Bit
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Ryzen 5 4500U
890 (856.11min - 890.49max) Points ∼100%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (715 - 1007, n=15)
890 Points ∼100% 0%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Ryzen 5 4500U
835 (768.42min - 834.85max) Points ∼94% -6%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
Intel Core i7-8565U
519 Points ∼58% -42%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Core i5-10210U
515 Points ∼58% -42%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (33 - 1049, n=349)
338 Points ∼38% -62%
Cinebench R15 / CPU Single 64Bit - CPU Single 64Bit
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Ryzen 5 4500U
174 Points ∼100%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Ryzen 5 4500U
173 Points ∼99% -1%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (156 - 177, n=10)
173 Points ∼99% -1%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
Intel Core i7-8565U
168 Points ∼97% -3%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Core i5-10210U
164 Points ∼94% -6%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (19 - 197, n=340)
111 Points ∼64% -36%
Blender 2.79 / BMW27 CPU - BMW27 CPU
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (447 - 5811, n=43)
1395 Seconds * ∼100% -145%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Core i5-10210U
792.5 Seconds * ∼57% -39%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (533 - 748, n=7)
611 Seconds * ∼44% -7%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Ryzen 5 4500U
605 Seconds * ∼43% -6%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Ryzen 5 4500U
570 Seconds * ∼41%
7-Zip 18.03 / 7z b 4 -mmt1 - 7z b 4 -mmt1
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Core i5-10210U
4455 MIPS ∼100% +4%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (4278 - 4338, n=7)
4300 MIPS ∼97% +1%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Ryzen 5 4500U
4281 MIPS ∼96% 0%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Ryzen 5 4500U
4278 MIPS ∼96%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1307 - 5167, n=42)
3951 MIPS ∼89% -8%
7-Zip 18.03 / 7z b 4 - 7z b 4
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Ryzen 5 4500U
24362 MIPS ∼100%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (23237 - 25891, n=7)
24162 MIPS ∼99% -1%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Ryzen 5 4500U
23237 MIPS ∼95% -5%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Core i5-10210U
19305 MIPS ∼79% -21%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (3541 - 31114, n=43)
15678 MIPS ∼64% -36%
Geekbench 5.1 / 5.2 / 64 Bit Single-Core Score - 64 Bit Single-Core Score
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Core i5-10210U
1098 Points ∼100% +1%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (1082 - 1108, n=7)
1098 Points ∼100% +1%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Ryzen 5 4500U
1096 Points ∼100% +1%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Ryzen 5 4500U
1082 Points ∼99%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (233 - 1334, n=28)
991 Points ∼90% -8%
Geekbench 5.1 / 5.2 / 64 Bit Multi-Core Score - 64 Bit Multi-Core Score
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (4352 - 5091, n=7)
4623 Points ∼100% +6%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Ryzen 5 4500U
4469 Points ∼97% +3%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Ryzen 5 4500U
4352 Points ∼94%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Core i5-10210U
4228 Points ∼91% -3%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (770 - 5443, n=28)
3420 Points ∼74% -21%
HWBOT x265 Benchmark v2.2 / 4k Preset - 4k Preset
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Ryzen 5 4500U
6.93 fps ∼100%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (5.86 - 7.16, n=6)
6.73 fps ∼97% -3%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Ryzen 5 4500U
6.7 fps ∼97% -3%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Core i5-10210U
4.42 fps ∼64% -36%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (0.58 - 8.81, n=43)
3.91 fps ∼56% -44%
LibreOffice / 20 Documents To PDF - 20 Documents To PDF
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (46.9 - 238, n=23)
88.6 s ∼100% +14%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Ryzen 5 4500U
78 s ∼88%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (58.2 - 78, n=7)
67.3 s ∼76% -14%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Ryzen 5 4500U
61.8 s ∼70% -21%
R Benchmark 2.5 / Overall mean - Overall mean
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (0.611 - 2.74, n=24)
1.02 sec * ∼100% -56%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel Core i5-10210U
0.696 sec * ∼68% -6%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Ryzen 5 4500U
0.654 sec * ∼64%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (0.614 - 0.654, n=6)
0.635 sec * ∼62% +3%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Ryzen 5 4500U
0.629 sec * ∼62% +4%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
890 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
51.9 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
174 Points
Hilfe

System Performance

Das HP ProBook x360 435 G7 lief im Alltag immer flüssig und schnitt auch in den Benchmarks gut ab.

PCMark 10
Digital Content Creation
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U, AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000)
  (4189 - 4791, n=7)
4486 Points ∼100% +5%
HP Envy x360 13-ay0010nr
Vega 6 R4000, R5 4500U, Toshiba KBG30ZMV256G
4472 Points ∼100% +4%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
Vega 6 R4000, R5 4500U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
4282 Points ∼95%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
UHD Graphics 620, i5-10210U, Toshiba XG6 KXG6AZNV512G
3242 Points ∼72% -24%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
UHD Graphics 620, i7-8565U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
2838 Points ∼63% -34%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (605 - 5161, n=133)
2637 Points ∼59% -38%
Productivity
HP Envy x360 13-ay0010nr
Vega 6 R4000, R5 4500U, Toshiba KBG30ZMV256G
7752 Points ∼100% +15%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
UHD Graphics 620, i7-8565U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
6980 Points ∼90% +3%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
UHD Graphics 620, i5-10210U, Toshiba XG6 KXG6AZNV512G
6972 Points ∼90% +3%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U, AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000)
  (6400 - 7752, n=7)
6908 Points ∼89% +2%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
Vega 6 R4000, R5 4500U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
6746 Points ∼87%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1121 - 7945, n=135)
5492 Points ∼71% -19%
Essentials
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
UHD Graphics 620, i5-10210U, Toshiba XG6 KXG6AZNV512G
9907 Points ∼100% +17%
HP Envy x360 13-ay0010nr
Vega 6 R4000, R5 4500U, Toshiba KBG30ZMV256G
9124 Points ∼92% +8%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
UHD Graphics 620, i7-8565U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
8799 Points ∼89% +4%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U, AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000)
  (8327 - 9124, n=7)
8721 Points ∼88% +3%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
Vega 6 R4000, R5 4500U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
8459 Points ∼85%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (2489 - 10546, n=135)
7286 Points ∼74% -14%
Score
HP Envy x360 13-ay0010nr
Vega 6 R4000, R5 4500U, Toshiba KBG30ZMV256G
4884 Points ∼100% +9%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U, AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000)
  (4393 - 5024, n=8)
4681 Points ∼96% +4%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
Vega 6 R4000, R5 4500U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
4481 Points ∼92%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
UHD Graphics 620, i5-10210U, Toshiba XG6 KXG6AZNV512G
4353 Points ∼89% -3%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
UHD Graphics 620, i7-8565U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
4004 Points ∼82% -11%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (872 - 5214, n=136)
3344 Points ∼68% -25%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U, AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000)
  (5084 - 5543, n=8)
5277 Points ∼100% +4%
HP Envy x360 13-ay0010nr
Vega 6 R4000, R5 4500U, Toshiba KBG30ZMV256G
5249 Points ∼99% +3%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
Vega 6 R4000, R5 4500U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
5084 Points ∼96%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
UHD Graphics 620, i5-10210U, Toshiba XG6 KXG6AZNV512G
5063 Points ∼96% 0%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
UHD Graphics 620, i7-8565U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
4884 Points ∼93% -4%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1007 - 5366, n=258)
3830 Points ∼73% -25%
Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
UHD Graphics 620, i5-10210U, Toshiba XG6 KXG6AZNV512G
4284 Points ∼100% +10%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U, AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000)
  (3889 - 4658, n=8)
4252 Points ∼99% +9%
HP Envy x360 13-ay0010nr
Vega 6 R4000, R5 4500U, Toshiba KBG30ZMV256G
4127 Points ∼96% +6%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
UHD Graphics 620, i7-8565U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
3941 Points ∼92% +1%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
Vega 6 R4000, R5 4500U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
3889 Points ∼91%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (741 - 4741, n=308)
2865 Points ∼67% -26%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3889 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5084 Punkte
Hilfe

DPC-Latenzen


LatencyMon
LatencyMon
LatencyMon Drivers
LatencyMon Drivers
DPC Latencies / LatencyMon - interrupt to process latency (max), Web, Youtube, Prime95
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
Vega 6 R4000, R5 4500U, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
6903.3 μs * ∼100%

* ... kleinere Werte sind besser

Massenspeicher

Ausreichend Kapazität bietet die 512-GB-SSD von Western Digital auf jeden Fall. Als PCIe-NVMe-SSD ist sie auch ziemlich schnell. Andere M.2-2280-SSDs sind aber teilweise noch deutlich schneller, zum Beispiel die Toshiba-SSD im Lenovo ThinkPad L13 Yoga. Das dürfte man aber praktisch nur beim Kopieren größerer Datenmengen bemerken.

HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
HP Envy x360 13-ay0010nr
Toshiba KBG30ZMV256G
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Toshiba XG6 KXG6AZNV512G
Durchschnittliche WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
 
CrystalDiskMark 5.2 / 6
6%
-21%
46%
7%
Write 4K
94.14
146.4
56%
94.8
1%
172.3
83%
139 (94.1 - 191, n=27)
48%
Read 4K
41.01
46.91
14%
45.5
11%
44.37
8%
44.2 (27.6 - 53.1, n=27)
8%
Write Seq
1465
981.3
-33%
731.5
-50%
1492
2%
1265 (750 - 1768, n=25)
-14%
Read Seq
1453
908.1
-38%
958.7
-34%
1471
1%
1237 (423 - 1710, n=25)
-15%
Write 4K Q32T1
322.6
474.9
47%
224.6
-30%
483.1
50%
404 (239 - 749, n=27)
25%
Read 4K Q32T1
421.8
442.3
5%
365.2
-13%
550.6
31%
421 (229 - 654, n=27)
0%
Write Seq Q32T1
1463
1451
-1%
863.8
-41%
2950.5
102%
1491 (1319 - 2544, n=27)
2%
Read Seq Q32T1
1751
1638
-6%
1580
-10%
3289.4
88%
1741 (473 - 3433, n=27)
-1%
WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 1751 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1463 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 421.8 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 322.6 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1453 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1465 MB/s
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CDM 5/6 Write 4K: 94.14 MB/s

Dauerleistung Lesen: DiskSpd Read Loop, Queue Depth 8

010203040506070809010011012013014015016017018019020021022023024025026027028029030031032033034035036037038039040041042043044045046047048049050051052053054055056057058059060061062063064065066067068069070071072073074075076077078079080081082083084085086087088089090091092093094095096097098099010001010102010301040105010601070108010901100111011201130114011501160117011801190120012101220123012401250126012701280129013001310132013301340135013601370138013901400141014201430144014501460147014801490150015101520153015401550156015701580159016001610162016301640165016601670168016901700171017201730174017501760Tooltip
: Ø1744 (1415.37-1752.11)

Grafikkarte

Weder die schnellste iGPU von AMD, noch die langsamste: So könnte man die AMD Radeon RX Vega 5 beschreiben, die wir im HP ProBook x360 435 G7 vorfinden. Dennoch reicht es praktisch zu einem doppelt so schnellen Ergebnis im Vergleich zur Intel UHD Graphics 620 im Lenovo ThinkPad L13 Yoga. Und es gibt immer noch Verbesserungspotenzial: Weil der Speicher beim ProBook nur im Single-Channel-Modus läuft, kann die GPU die maximale Leistung nicht abrufen. Man kann einfach ein zweites RAM-Modul nachrüsten, um die Leistung noch zu verbessern. Mit Dual-Channel-RAM schneidet das HP Envy x360 13 circa 21 Prozent besser ab als das ProBook.

Auch im Akkumodus liefert die Radeon ihre Leistung zu 100 Prozent ab.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000), AMD Ryzen 5 4500U
4419 Points ∼100% +21%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000)
  (3660 - 4713, n=9)
4290 Points ∼97% +17%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000), AMD Ryzen 5 4500U
3660 Points ∼83%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-10210U
1849 Points ∼42% -49%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8565U
1666 Points ∼38% -54%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (173 - 17421, n=363)
1491 Points ∼34% -59%
3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000)
  (685 - 932, n=10)
835 Points ∼100% +22%
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000), AMD Ryzen 5 4500U
821 Points ∼98% +20%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000), AMD Ryzen 5 4500U
685 Points ∼82%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (85 - 5126, n=61)
623 Points ∼75% -9%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-10210U
412 Points ∼49% -40%
1920x1080 Fire Strike Graphics
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000), AMD Ryzen 5 4500U
2854 Points ∼100% +28%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000)
  (2228 - 3239, n=10)
2787 Points ∼98% +25%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000), AMD Ryzen 5 4500U
2228 Points ∼78%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-10210U
1333 Points ∼47% -40%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (132 - 13158, n=271)
1191 Points ∼42% -47%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8565U
1177 Points ∼41% -47%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
HP Envy x360 13-ay0010nr
AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000), AMD Ryzen 5 4500U
22109 Points ∼100% +33%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000)
  (16629 - 24163, n=8)
20915 Points ∼95% +26%
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000), AMD Ryzen 5 4500U
16629 Points ∼75%
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-10210U
10274 Points ∼46% -38%
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8565U
9248 Points ∼42% -44%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1023 - 38419, n=318)
7498 Points ∼34% -55%
3DMark 11 Performance
3805 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
13166 Punkte
3DMark Fire Strike Score
2008 Punkte
3DMark Time Spy Score
781 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Für ältere Spiele taugt das HP ProBook x360 435 G7 durchaus auch mit Radeon RX Vega 5, aber man muss die Detailstufen schon deutlich runterschrauben. Wenn man hin und wieder ein bisschen spielt, sollte man auf jeden Fall in die Version mit Vega 7 investieren und darauf achten, dass man Dual-Channel-RAM hat.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 39.4 24.7 12.7 fps
Dota 2 Reborn (2015) 89.2 68.3 35.4 33.3 fps
X-Plane 11.11 (2018) 35.6 26.8 24.4 fps
Shadow of the Tomb Raider (2018) 31.8 11.8 fps
Total War: Three Kingdoms (2019) 36.4 11.5 fps

Emissionen: Mittelprächtige Lautsprecher im HP-Computer

Geräuschemissionen

Im Idle-Zustand bleibt der Lüfter meistens still, allerdings nicht durchgehend. Wenn er läuft, bleibt er aber leise. Auch unter Last läuft der Lüfter nicht störend laut. Dafür pulsiert er leicht, was ein wenig nervig sein kann.

Spulenfiepen konnten wir nicht feststellen.

Lautstärkediagramm

Idle
29.3 / 29.3 / 30.4 dB(A)
Last
31.3 / 34.6 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.3 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2029.332.131.631.536.92527.827.628.228.627.93128.529.333.426.827.84030.427.331.326.927.45027.529.129.227.427.46325.925.326.924.324.78024.523.324.723.524.510025.824.626.824.725.312523.222.224.522.623.316023.422.822.22323.420022.722.42222.522.825022.322.823.222.322.931521.621.221.521.121.340021.320.420.62020.750021.620.420.219.820.763023.120.519.919.219.480023.220.319.918.218.8100024.620.819.917.518.2125023.820.619.117.417.8160025.220.919.317.217.4200024.820.518.516.517.1250024.118.917.216.416.6315023.11816.716.216.440002117.116.41616.1500017.816.21615.915.8630016.315.915.915.815.980001615.815.815.815.81000015.715.815.715.615.81250015.515.615.715.315.61600015.315.415.315.215.5SPL34.631.230.329.329.7N21.51.41.21.3median 22.7median 20.4median 19.3median 17.4median 17.8Delta2.82.22.62.12.9hearing rangehide median Fan NoiseHP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U

Temperatur

Stresstest (Prime95 + FurMark)
Stresstest (Prime95 + FurMark)

Das HP ProBook x360 435 G7 bleibt vergleichsweise kühl. Zwar messen wir 45,3 °C an der Unterseite, das ist aber nur ein einzelner Hotspot. Der Großteil des Gehäuses erwärmt sich nur schwach oder gar nicht.

Im Stresstest mit Prime95 und FurMark kann das ProBook auf Dauer einen CPU-Verbrauch von 25 Watt kühlen. Dadurch stabilisieren sich die Temperaturen bei über 90 °C und die Taktraten liegen bei 3,3 GHz.

Max. Last
 39.6 °C37.3 °C32 °C 
 39.5 °C35.9 °C31.8 °C 
 27.8 °C26 °C25.8 °C 
Maximal: 39.6 °C
Durchschnitt: 32.9 °C
38.4 °C45.3 °C39.4 °C
43.2 °C41.2 °C33.5 °C
25.8 °C26.1 °C26.7 °C
Maximal: 45.3 °C
Durchschnitt: 35.5 °C
Netzteil (max.)  38.2 °C | Raumtemperatur 20.3 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.9 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible v7 auf 30.3 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 39.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.3 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 45.3 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27.8 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (+1 °C).
Last (Oberseite)
Last (Oberseite)
Last (Unterseite)
Last (Unterseite)

Lautsprecher

"Mittelprächtig" trifft die Boxen des HP ProBook x360 435 G7 als Beschreibung sehr gut. Die Lautstärke ist in Ordnung, aber nicht überdurchschnittlich, und der Bass fehlt so ziemlich komplett. Immerhin, geringfügig besser als die Stereo-Lautsprecher des ThinkPad L13 Yoga sind sie.

Mit dem Kombo-Audio-Port kann man eine wesentlich bessere Soundausgabe erreichen.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.530.22528.627.13126.829.34026.927.85027.426.16324.323.68023.523.110024.72512522.626.81602334.820022.53925022.343.531521.148.94002054.950019.857.763019.259.480018.259.2100017.561.5125017.465.2160017.264.5200016.563.4250016.463.5315016.260.940001659.9500015.962.9630015.863.2800015.859.51000015.655.71250015.351.71600015.247.5SPL29.374.1N1.232.5median 17.4median 59.2Delta2.18.533.632.527.92930.431.230.629.123.826.524.424.723.324.12424.123.226.822.932.122.739.722.948.62160.820.864.119.46119.160.118.862.618.567.417.867.216.668.616.165.915.764.215.763.715.659.515.555.615.645.115.646.415.543.115.341.215.141.829.375.81.233.2median 17.8median 59.52.411.1hearing rangehide median Pink NoiseHP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500ULenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.1 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 22.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 50% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 42% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 10%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 47% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 45% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (75.8 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 21.2% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.1% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | verringerte Hochtöne, 8.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (27.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 79% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 18% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 10%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 82% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 14% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Energieverwaltung: HP-Computer ist gut optimiert

Energieaufnahme

Zwar ist der Verbrauch bei minimaler Aktivität nicht ideal, aber je mehr man sich in Richtung Last bewegt, desto besser steht das HP-Laptop relativ zu den Vergleichsgeräten da. HP hat sein ProBook gut optimiert.

Der maximale Verbrauch überschreitet nicht einmal die Hürde von 50 Watt, was deutlich unter der Leistung des 65-Watt-Netzteils liegt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.33 / 0.52 Watt
Idledarkmidlight 3.8 / 5.7 / 7.9 Watt
Last midlight 29.3 / 48.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
R5 4500U, Vega 6 R4000, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G, IPS LED, 1920x1080, 13.3
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
i7-8565U, UHD Graphics 620, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G, IPS, 1920x1080, 13.3
HP Envy x360 13-ay0010nr
R5 4500U, Vega 6 R4000, Toshiba KBG30ZMV256G, IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
i5-10210U, UHD Graphics 620, Toshiba XG6 KXG6AZNV512G, IPS, 1920x1080, 13.3
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000)
 
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
Stromverbrauch
-16%
-5%
-27%
-15%
-7%
Idle min *
3.8
3.4
11%
3.9
-3%
3.7
3%
3.9 (3.2 - 4.6, n=7)
-3%
4.57 (1 - 23, n=413)
-20%
Idle avg *
5.7
7.8
-37%
5.8
-2%
6.2
-9%
6.66 (5.7 - 7.6, n=7)
-17%
7.71 (1.3 - 32.3, n=413)
-35%
Idle max *
7.9
10.3
-30%
6
24%
11.2
-42%
8.79 (6 - 10.5, n=7)
-11%
9.23 (1.8 - 61, n=413)
-17%
Last avg *
29.3
36
-23%
41.5
-42%
44.3
-51%
38.4 (29.3 - 48, n=7)
-31%
27.4 (1.4 - 94, n=411)
6%
Last max *
48.6
49.5
-2%
50.4
-4%
65
-34%
54 (45 - 65, n=7)
-11%
33.4 (6.8 - 118, n=412)
31%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Ladezeit: 123 Minuten
Ladezeit: 123 Minuten

Obwohl der interne 45-Wattstunden-Akku nicht üppig dimensioniert ist, holt HP eine gute Laufzeit aus dem ProBook 435 x360 G7 raus. Fast zehn Stunden im Wi-Fi-Test und fast acht Stunden im Wi-Fi-Test mit voller Helligkeit sprechen dafür, dass das ProBook einen regulären Arbeitstag gut durchhalten dürfte. Besonders in den praxisnahen Tests schneidet es besser ab als das ThinkPad L13 Yoga.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge Chromium)
9h 40min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 max Brightness (Edge Chromium)
7h 59min
Big Buck Bunny H.264 1080p
10h 59min
Last (volle Helligkeit)
1h 03min
HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U
R5 4500U, Vega 6 R4000, 45 Wh
HP EliteBook x360 1030 G4 7YL44EA
i7-8565U, UHD Graphics 620, 56 Wh
HP Envy x360 13-ay0010nr
R5 4500U, Vega 6 R4000, 51 Wh
Lenovo ThinkPad L13 Yoga 20R6S00800
i5-10210U, UHD Graphics 620, 46 Wh
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
Akkulaufzeit
89%
53%
11%
27%
Idle
729
1916
912
801 (117 - 2892, n=307)
H.264
659
394
-40%
464 (206 - 1070, n=127)
-30%
WLAN
580
564
-3%
708
22%
459
-21%
467 (153 - 1141, n=289)
-19%
Last
63
177
181%
116
84%
123
95%
145 (49 - 677, n=308)
130%

Pro

+ hohe Leistungsfähigkeit
+ RAM-Aufrüstbarkeit
+ gute Akkulaufzeit
+ geringe Hitzeentwicklung
+ hochwertiges Aluminium-Gehäuse
+ angenehme Eingabegeräte

Contra

- vergleichsweise groß & schwer
- Stylus nicht mitgeliefert & kein Silo
- nur 1x USB C
- kein Thunderbolt 3
- nur wenig Sicherheitsfeatures
- Display: weniger als 400 cd/m²
- kurze Garantielaufzeit
- AX-Wi-Fi enttäuscht

Fazit

im Test: HP ProBook x360 435 G7, zur Verfügung gestellt von
im Test: HP ProBook x360 435 G7, zur Verfügung gestellt von

HP bietet mit dem ProBook x360 435 G7 etwas, das weder Dell noch Lenovo im Business-Segment hat: Ein Convertible-Laptop mit AMD Ryzen 4000.

Das alleine reicht schon, um dem HP ProBook eine Kaufempfehlung zu verpassen, denn von der Leistung her ist es dem direkten Konkurrenten Lenovo ThinkPad L13 Yoga ganz klar überlegen. Das gilt nicht nur für die CPU-Leistung, sondern auch für die der GPU. Dazu kommt noch, dass HP weiterhin auf RAM-Slots setzt, anders als Lenovo. Somit ist der Arbeitsspeicher auf maximal 64 GB erweiterbar. Obwohl so weniger Platz für den Akku verfügbar ist, schneidet der HP-Laptop dank des niedrigen Verbrauchs auch in dieser Kategorie stark ab. Ähnlich sieht es bei der Hitzeentwicklung aus, die sich trotz guter Leistung in Grenzen hält.

Auch wenn man von den inneren Werten zu den äußeren Qualitäten wechselt, kann das HP ProBook 435 x360 G7 weitestgehend überzeugen: Das Gehäuse besteht quasi vollständig aus Aluminium, was für eine tolle Stabilität und hochwertige Haptik sorgt. Die Tastatur ist für Vieltipper geeignet und das Touchpad ist quasi fehlerlos.

Natürlich hat das ProBook Schwächen. Für ein 13,3-Zoll-Convertible ist es relativ groß und schwer und der Displayrahmen ist ziemlich breit. Ein Stift liegt beim ProBook nicht bei und der optional erhältliche Stylus kann auch nicht im Gehäuse untergebracht werden. Bei der Port-Ausstattung finden wir, dass mindestens ein zweiter USB-C-Port verbaut sein sollte, zudem fehlt Thunderbolt 3. Es fehlen Sicherheitsfeature wie eine mechanische Webcam-Blende oder ein Smartkartenleser. Das Display erfüllt den versprochenen Helligkeitswert nicht und die Leistung des Wi-Fi-Moduls ist nicht so gut wie erhofft. Zudem ist die Garantie mit nur 12 Monaten extrem knapp bemessen.

Business-Convertible und AMD Ryzen 4000: Diese Kombination macht das HP ProBook x360 435 so attraktiv.

Beim Kauf sollte man diese Kritikpunkte im Hinterkopf behalten. Trotz dieser Kritik ist das HP ProBook x360 435 G7 ein insgesamt sehr attraktives Paket. Sucht man ein Business-Convertible, sollte es auf jeden Fall mit auf dem Zettel stehen.

HP ProBook x360 435 G7, Ryzen 5 4500U - 08.09.2020 v7
Benjamin Herzig

Gehäuse
85 / 98 → 87%
Tastatur
86%
Pointing Device
87%
Konnektivität
66 / 75 → 88%
Gewicht
71 / 20-75 → 92%
Akkulaufzeit
88%
Display
84%
Leistung Spiele
57 / 78 → 73%
Leistung Anwendungen
88 / 85 → 100%
Temperatur
91%
Lautstärke
90%
Audio
67 / 91 → 74%
Kamera
22 / 85 → 26%
Durchschnitt
76%
87%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Benjamin Herzig, 16.09.2020 (Update: 16.09.2020)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.