Notebookcheck

Test Schenker W706 (Clevo P771DM) Workstation

Kraftpaket. Schenkers mobile Workstation-Ableger stehen traditionsgemäß für eine hohe Leistungsfähigkeit zum fairen Preis. Insbesondere der große 17-Zöller W706 lässt hinsichtlich der Leistungsausstattung kaum Wünsche offen. Wie gut sich das kürzlich aktualisierte Kraftpaket in der Praxis schlägt, haben wir ausführlich getestet.

Für knapp 4.700 Euro brutto ist Schenkers W706 in unserer Testkonfiguration auf den ersten Blick wahrlich kein Schnäppchen. Schaut man sich alleine die verbauten Kernkomponenten mit Nvidia Quadro M5000M-Grafik, Intel Core i7-6700-Prozessor, 32 GB RAM und die 512 GB fassende NVMe-SSD an, so sind die treibenden Kostenfaktoren schnell ausgemacht. 

Im Klassenvergleich mit den großen etablierten Herstellern liegt die mobile Workstation W706 etwas unter den Preisen der Konkurrenz. Ein ähnlich ausgestattetes Dell Precision 7710 kostet mit Intel Core i7-6820HQ etwa 5.000 Euro brutto und ein Lenovo ThinkPad P70 etwa 5.100 Euro brutto. Besondere Details, wie die üblichen Businessfeatures, ein UHD-Display oder gar ein eingebautes Colorimeter, kann die Schenker-Variante freilich nicht bieten.

Da sich das Gehäuse des W706 nicht vom Gamer XMG U706 unterscheidet, gehen wir in den jeweiligen Kapiteln nur kurz auf klassenrelevante Details ein. Weitere, ergänzende Eindrücke können daher beim Test des Schenker XMG U706 gesammelt werden.

Schenker W706
Grafikkarte
NVIDIA Quadro M5000M - 8192 MB, Kerntakt: 1012 MHz, Speichertakt: 1352 MHz, Forceware 354.56 Win10/ 64
Hauptspeicher
32768 MB 
, 4x 8 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, LP173WF4-SPD1, LGD046C, IPS LED, 84 % sRGB, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Z170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e, 512 GB 
Soundkarte
Realtek ALC892 @ Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 eSata, Audio Anschlüsse: 4 separate Audio-Ports inklusive SPDIF, Card Reader: Realtek PCIe Cardreader UHS-II
Netzwerk
Killer E2400 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 39 x 418 x 282
Akku
82 Wh Lithium-Ion, wechselbar, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 2 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 2.0 MP Webcam
Sonstiges
Lautsprecher: Onkyo 2.0 Speaker, Soundblaster X-FI MB5, Tastatur: Standard mit Nummernblock, Tastatur-Beleuchtung: ja, 36 Monate Garantie
Gewicht
3.81 kg, Netzteil: 930 g
Preis
4700 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Schenker W706: Leistungsstarke Workstation im Gaming-Gehäuse.
Schenker W706: Leistungsstarke Workstation im Gaming-Gehäuse.

Das Gehäuse der W706-Workstation bringt 3.810 Gramm auf die Waage. Zusammen mit dem 930 Gramm schweren Netzteil handelt es sich hier insgesamt gesehen also um kein Leichtgewicht. Dafür bekommt man aber ein recht stabiles Kunststoff-Gehäuse geliefert, das viel Platz für interne Komponenten bietet. Die Handballenablage ist fest, die Displayscharniere packen kräftig zu und das Gehäuse ist insgesamt sehr verwindungssteif. Bauteile sind passgenau verarbeitet und die Schnittstellen sauber eingesetzt. Lediglich der Displaydeckel lässt sich etwas verwinden, ohne dabei allerdings seine Schutzwirkung für das Displaypanel zu vernachlässigen.

Ausstattung

Mit DisplayPort 1.2, USB 3.1 Typ-C und HDMI 2.0 findet man nahezu alles an aktuellen Schnittstellenstandards, die das Herz begehrt. Laut Hersteller unterstützt der verdrehsichere USB 3.1 Gen.2 Typ-C sogar Thunderbolt 3.0. Per BIOS-Einstellung kann dieser laut Datenblatt ein DisplayPort-Signal ausgeben, was allerdings im Gegenzug die Deaktivierung eines der hinteren DisplayPorts bewirkt (nicht getestet). Zudem freuen sich Besitzer älterer eSATA-Laufwerke über den passenden eSATA/ USB 3.0-Comboport. Ansonsten wird das Schnittstellenangebot durch drei weitere USB-3.0-Anschlüsse, einen flotten Kartenleser und die vier separaten Audioports vervollständigt.

Die Positionierung der einzelnen Schnittstellen ist praxisgerecht ausgefallen. So liegen zum Beispiel die beiden USB-3.0-Anschlüsse auf der linken Seite weit genug auseinander, um hier auch mal einen breiteren USB-Stick mit einem normal breiten USB-Kabel kombinieren zu können. Andererseits ist der Abstand immer noch klein genug, um auch Geräte mit Y-Kabel problemlos versorgen zu können.

Die Transferraten erreichen im Cardreader mit unserer Toshiba Exceria Pro UHS-II-Karte bis zu 185 MB/s per ASSSD und bis zu 139 MB/s beim Verschieben unserer Test-Bilddateien. Per USB 3.0 haben wir mit einer Samsung SSD T1 bis zu 428 MB/s erzielt.

Front: Keine Anschlüsse.
Front: Keine Anschlüsse.
Links: Gigabit-LAN, 2x USB 3.0, 1x USB 3.1 Gen.2 Typ C, PCIe-Kartenleser, 1x eSata/ USB 3.0 Kombi-Port
Links: Gigabit-LAN, 2x USB 3.0, 1x USB 3.1 Gen.2 Typ C, PCIe-Kartenleser, 1x eSata/ USB 3.0 Kombi-Port
Heck: HDMI 2.0, 2x DisplayPort 1.2, Netzanschluss
Heck: HDMI 2.0, 2x DisplayPort 1.2, Netzanschluss
Rechts: USB 3.0, 4 x Audio, Kensington Lock-Vorbereitung
Rechts: USB 3.0, 4 x Audio, Kensington Lock-Vorbereitung

Kommunikation

Neben aktuellem Dual-Band-AC-WLAN, Gigabit-LAN und Bluetooth 4.0 verfügt das Testmodell auch über eine 2.0-Megapixel-Webcam mit dazugehörigem Mikrofon. Letztere sind wie üblich im Gehäusedeckel eingelassen und liefern eine für Videochats ausreichende Qualität. Das WLAN-Modul hat in etwa 15 Meter Entfernung gegen eine Fritzbox 7490 mit mehreren Innenwänden dazwischen noch wechselnde 2 bis 3 Balken Signalstärke angezeigt.

Sicherheit 

Die Sicherheitsausstattung der Schenker W706-Workstation umfasst neben einem Trusted Platform Modul 2.0 die üblichen Passwortsicherungen auf BIOS- und Systemebene. Ein auf den Produktbildern und im Datenblatt aufgeführter Fingerabdruckleser kann online derzeit nicht konfiguriert werden. Unser Testgerät ist damit ebenfalls nicht ausgestattet.

Wartung

Die Wartungsmöglichkeiten der Clevo-Barebones sind wie gehabt sehr gut. Alle wesentlichen Komponenten können ohne großen Aufwand getauscht und gewartet werden. Selbst ein GPU-Upgrade ist dank MXM-Steckplatz in wenigen Minuten vollzogen.

Garantie

Schenker Technologies gewährt auf die W706-Workstation wie beim Gamer XMG U706 24 Monate Garantie. Eine Erweiterung auf die sonst klassenüblichen 36 Monate ist möglich, schlägt allerdings mit 300 Euro Aufpreis zu Buche. Alleine dadurch relativiert sich der eigentliche Preisvorteil im Vergleich zu den Konkurrenten von Lenovo, Dell und Co. erheblich.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur des Clevo-Barebones überzeugt mit großen Tasten im 19-mm-Raster, einem guten Druckpunkt und angenehmem Anschlag. Die Tastaturmatte liegt fest auf und gibt an keiner Stelle nach. Der mittlere Hub dürfte insbesondere Vielschreibern entgegenkommen und über den separaten Nummernblock freuen sich eingefleischte Zahlenjongleure. Die Tastaturbeschriftung fällt kontraststark aus und wird bei schlechten Lichtverhältnissen durch eine Tastaturbeleuchtung ergänzt. Die hervorgehobenen WASD-Tasten zeugen von der ursprünglichen Gaming-Ausrichtung und die Schriftart der Tastaturbeschriftung ist zwar etwas eigenwillig aber dank der großen Schriftgröße durchaus zweckmäßig. Wie gehabt kann man verschiedene Einstellungen komfortabel per FN-Kombination umsetzen.

Touchpad

Das Touchpad verfügt über eigene Touchpadtasten, fällt relativ groß aus und bietet gute Gleiteigenschaften. Die üblichen Mehrfingergesten lassen sich nutzen und erleichtern damit das Umsetzen vieler Eingaben. Verzichten muss man hier allerdings auf einen Trackpoint, den viele reinrassige Workstations serienmäßig verbaut haben.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

Der Bildschirm der Schenker W706-Workstation ist gut, kann aber nicht mit aktuellen 17-Zoll-Displays der Konkurrenz mithalten.
Der Bildschirm der Schenker W706-Workstation ist gut, kann aber nicht mit aktuellen 17-Zoll-Displays der Konkurrenz mithalten.
Viewsonic VP2780-4k
Viewsonic VP2780-4k

Das FullHD-Panel LP173WF4-SPD1 von LG Philips ist ein alter Bekannter, der außer in verschiedenen Clevo-Barebones unter anderem auch in Notebooks von Medion, Asus oder MSI zum Einsatz kommt. Es handelt sich hier grundsätzlich um einen soliden Bildschirm mit guten Basiseigenschaften. Inzwischen ist jedoch eine neue 17-Zoll-Bildschirmgeneration auf dem Markt, die mit deutlich verbesserten Eigenschaften punktet. Große Farbräume, 4k-Auflösung und verbesserte Kontraste findet man neuerdings in Konkurrenten wie Lenovos ThinkPad P70 oder Dells Precision 7710. Alternative Displayoptionen sind dagegen für Schenkers W706 derzeit nicht erhältlich. Auch wird es nach aktuellem Stand erst mal kein 4k-Panel für die Serie geben, da die bisher erhältlichen Modelle aus anschlusstechnischen Gründen nicht im Clevo P771DM verbaut werden können.

Dank DisplayPort 1.2 und HDMI 2.0 bieten sich jedoch gleich zwei Möglichkeiten, externe 4k-Displays mit nativer Auflösung bei 60 Hz betreiben zu können. Wir haben das mit Viewsonics VP2780-4k getestet und ein einwandfreies Bild erhalten.

308
cd/m²
341
cd/m²
355
cd/m²
316
cd/m²
356
cd/m²
356
cd/m²
305
cd/m²
327
cd/m²
317
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LP173WF4-SPD1, LGD046C
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 356 cd/m² Durchschnitt: 331.2 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 346 cd/m²
Kontrast: 742:1 (Schwarzwert: 0.48 cd/m²)
ΔE Color 4.64 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 3.65 | 0.64-98 Ø6.2
84% sRGB (Argyll 3D) 55% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.02

Die von uns gemessene maximale Helligkeit bewegt sich an unseren neun Messpunkten im Bereich von 305 cd/m² in der linken unteren Ecke bis hin zu 356 cd/m² in der Bildschirmmitte. Im Mittel liegt die maximale Helligkeit bei 331 cd/m² und die Ausleuchtung erreicht 86 Prozent. Zusammen mit der matten Bildschirmoberfläche sorgt die hohe Leuchtdichte für eine sehr gute Außentauglichkeit. Im Akkubetrieb steht die volle Displayhelligkeit zur Verfügung.

Der Kontrast von 742:1 bewegt sich in einem konkurrenzfähigen Bereich und sorgt für ein deutlich besseres Schwarz, als man das von vielen günstigen Standarddisplays gewohnt ist. Farben wirken recht kräftig und kommen der Darstellung von Bildern, Videos und Spielen zugute. Der unterstützte Farbraum liegt mit 84 Prozent des sRGB-Farbraums deutlich über dem sonst üblichen Durchschnitt, verfehlt aber ebenso deutlich die in vielen professionellen Bereichen wichtige sRGB-Farbraum-Abdeckung. 

Pixelstruktur
Pixelstruktur
Vergleich mit sRGB-Farbraum
Vergleich mit sRGB-Farbraum
Vergleich mit AdobeRGB-Farbraum
Vergleich mit AdobeRGB-Farbraum
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706 (17.2, 26.8)
44 ms * ∼88%
Lenovo ThinkPad P70 (17.2, 26.8)
44 ms * ∼88% -0%
Dell Precision 7710 (17, 33)
50 ms * ∼100% -14%
Response Time Black / White (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706 (8.4, 20.8)
29.2 ms * ∼81%
Lenovo ThinkPad P70 (4.8, 22.8)
27.6 ms * ∼77% +5%
Dell Precision 7710 (11, 25)
36 ms * ∼100% -23%
PWM Frequency (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
0 Hz ∼0%
Lenovo ThinkPad P70 (95)
228 Hz ∼100%
Dell Precision 7710 (25)
198 Hz ∼87%
Bildschirm
Helligkeit Bildmitte (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
356 cd/m² ∼107%
Lenovo ThinkPad P70
365 cd/m² ∼110%
Dell Precision 7710
332 cd/m² ∼100%
Brightness (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
331 cd/m² ∼108%
Lenovo ThinkPad P70
341 cd/m² ∼111%
Dell Precision 7710
307 cd/m² ∼100%
Brightness Distribution (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
86 % ∼104%
Lenovo ThinkPad P70
85 % ∼102%
Dell Precision 7710
83 % ∼100%
Schwarzwert (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
0.48 cd/m² * ∼145%
Lenovo ThinkPad P70
0.4 cd/m² * ∼121%
Dell Precision 7710
0.33 cd/m² * ∼100%
Kontrast (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
742 :1 ∼74%
Lenovo ThinkPad P70
913 :1 ∼91%
Dell Precision 7710
1006 :1 ∼100%
DeltaE Colorchecker (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
4.64 * ∼155%
Lenovo ThinkPad P70
3.8 * ∼127%
Dell Precision 7710
3 * ∼100%
DeltaE Graustufen (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
3.65 * ∼91%
Lenovo ThinkPad P70
6.09 * ∼152%
Dell Precision 7710
4 * ∼100%
Gamma (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
2.02 ∼101%
Lenovo ThinkPad P70
2.3 ∼115%
Dell Precision 7710
2 ∼100%
CCT (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
6393 ∼90%
Lenovo ThinkPad P70
6332 ∼89%
Dell Precision 7710
7089 ∼100%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
55 % ∼89%
Lenovo ThinkPad P70
76.01 % ∼123%
Dell Precision 7710
62 % ∼100%
Color Space (Percent of sRGB) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
84 % ∼87%
Lenovo ThinkPad P70
99.97 % ∼103%
Dell Precision 7710
97 % ∼100%

Legende

 
Schenker W706 Intel Core i7-6700, NVIDIA Quadro M5000M, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
 
Lenovo ThinkPad P70 Intel Core i7-6820HQ, NVIDIA Quadro M3000M, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
 
Dell Precision 7710 Intel Xeon E3-1535M v5, AMD FirePro W7170M, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e

* ... kleinere Werte sind besser

Hinsichtlich der Farbtreue wirkt sich vor allem der beschnittene Farbraum für eine farbechte Darstellung negativ aus. Während die Deckungsgleichheit im Rot- und im Grünbereich zu klein ausfällt, ragen die darstellbaren Farben im Gelb- und im Magentabereich deutlich über die Grenzen hinaus. Obwohl die DeltaE-Durchschnittswerte mit 4,64 bei den Mischfarben (Colorchecker) und 3,65 bei den Graustufen (Greyscale) eine gute Farbtreue suggerieren, schießen einzelne Farbtöne im Orange-Bereich deutlich über die DeltaE2000-Grenze von 5 hinaus (bis zu 8,18). Auch die Grundfarbe Grün liegt mit einem DeltaE2000 von über 7 weit außerhalb des Zielkorridors. An ein farbtreues Arbeiten ist somit selbst nach einer Profilierung nicht zu denken.

Graustufen
Graustufen
Grundfarben
Grundfarben
Sättigung
Sättigung
Mischfarben
Mischfarben
Graustufen profiliert
Graustufen profiliert
Grundfarben profiliert
Grundfarben profiliert
Sättigung profiliert
Sättigung profiliert
Mischfarben profiliert
Mischfarben profiliert

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
29.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8.4 ms steigend
↘ 20.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 70 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
44 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 17.2 ms steigend
↘ 26.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 65 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9345 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Blickwinkelstabilität fällt IPS-typisch sehr gut aus und zeigt erst bei der Betrachtung aus spitzen Winkeln Schwächen. Hier sind es vor allem auftretende Helligkeitsveränderungen, ein Abdriften der Farben ist hingegen nicht zu beobachten.

Blickwinkel Schenker W706 mit IPS-FHD-Display.
Blickwinkel Schenker W706 mit IPS-FHD-Display.

Leistung

Schenkers mobile Workstation W706 ist im Online-Konfigurator ab circa 1.700 Euro zu haben, kann bei voller Bestückung aber auch schnell an der 7.000-Euro-Marke kratzen. Wie bei Schenker Technologies gewohnt, hat man viele Möglichkeiten, sein Wunschgerät passgenau zusammenzustellen. Unser Testsample ist mit der Desktop-CPU Intel Core i7-6700, der professionellen Nvidia Quadro M5000M, 32 GB RAM und einer 512-GB-NVMe-SSD ausgestattet. Der Preis beträgt etwa 4.700 Euro und wird vor allem durch Nvidias professionelle Grafikeinheit in die Höhe getrieben.

CPU
Caches
Mainboard
RAM SPD
RAM
GPU
HD Tune
Latenzen

Prozessor

Intels Core i7-6700 ist eine leistungsstarke Desktop-CPU, die über 4 Kerne (inklusive Hyperthreading mit bis zu 8 Threads), einen 8 MB großen Level 3 Cache und Intels Turbo-Boost-Technologie (3,4 GHz bis 4,0 GHz) verfügt. Der Kühlbedarf wie auch die Leistungsaufnahme fällt mit einer Thermal Design Power von 65 Watt deutlich höher aus als bei vergleichbaren Mobilprozessoren.

Leistungstechnisch ordnet sich der Vierkerner etwa zwischen den neuen Intel Mobil-Xeons E3-1505M und E3-1535M ein. Beim Cinebench R15 Multi-Core-Test (64 bit) werden beispielsweise sehr gute 743 Punkte erzielt und die wPrime 1024m-Berechnung wird in 209 Sekunden absolviert. Insgesamt platziert sich dieser Desktop-Prozessor auf Platz 7 unserer umfangreichen CPU-Benchmarkliste und gehört damit zu den derzeit leistungsstärksten Rechenwerken, die man in Notebooks finden kann.

Im Stresstest arbeitet das System unbeeindruckt von der Volllast dauerhaft auf einem sehr hohen Leistungsniveau. HWinfo 64 zeigt nach über 2 Stunden Prime95 und Furmark immer noch eine CPU-Taktung von 3,4 GHz und eine GPU-Taktung von 1.012 MHz an. Throttling oder sonstige thermische Probleme sind noch nicht einmal ansatzweise erkennbar. Top!

Im Akkubetrieb muss man hingegen eine dauerhafte CPU-Drosselung auf 2 GHz hinnehmen. Beim Cinebench R11.5 (multi, 64 bit) werden nur noch 4,84 Punkte anstatt 8,69 Punkte erzielt.

Stresstest 1 Minute
Stresstest 1 Minute
Stresstest 83 Minuten
Stresstest 83 Minuten
Stresstest 148 Minuten
Stresstest 148 Minuten
Cinebench R10 Shading 32Bit
6826
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
24237
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5634
Cinebench R10 Shading 64Bit
6833 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
31339 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
8213 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.69 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
116 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.94 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
117 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
743 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
117 fps
Hilfe

System Performance

Unser Testmodell ist leistungsstark und ausgewogen ausgestattet. Hardwareseitige Engpässe, die das System unnötig ausbremsen könnten, liegen nicht vor. Natürlich gibt es auch hier noch Möglichkeiten durch RAID-Konfigurationen, eine stärkere CPU oder schnelleren und/ oder mehr Arbeitsspeicher die Performance etwas zu verbessern. Ob das jedoch letztlich noch im preisleistungstechnisch vertretbaren Rahmen stattfindet, hängt stark von den individuellen Bedürfnissen des Nutzers ab. Die beim PC Mark 8 Work erreichten 6.772 Punkte sind jedenfalls jetzt schon sehr gut und sollten auch eine lange Zukunftssicherheit garantieren.

PCMark 7 Score
6859 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4914 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
6772 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5151 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Schenker bietet im Konfigurator eine Vielzahl an verfügbaren Massenspeichern an. Sowohl die beiden M.2 Slots als auch die beiden 2,5-Zoll-Laufwerksschächte lassen sich im RAID 0/1-Modus betreiben. Wir haben uns beim Testsample für eine 512 GB fassende NVMe-SSD entschieden, die hinsichtlich Geschwindigkeit und Kapazität einen guten Kompromiss darstellt. Sollte der Speicherplatz irgendwann mal knapp werden, kann man dank der guten Aufrüstmöglichkeiten einfach ein weiteres Laufwerk einsetzen. 

Die in der W706-Workstation verbaute Samsung SM951 NVMe-SSD liefert mit maximal 1.915 MB/s beim Lesen und 1.511 MB/s beim Schreiben hervorragende Transferraten. Auch die 4k-Werte gehen mit knapp 50 MB/s beim Lesen und 146 MB/s beim Schreiben durchaus in Ordnung. Im praktischen Betrieb reagiert das System sehr flott und lässt keine Anzeichen eines trägen Massenspeichers erkennen.

Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
Minimale Transferrate: 1223.9 MB/s
Maximale Transferrate: 1282.9 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 1269.2 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 300.4 MB/s
CPU Benutzung: 3 %

Grafikkarte

Schenker bietet die Workstation W706 neben einigen Consumer-Geforce-Grafikchips auch mit drei verschiedenen professionellen Nvidia Quadro-Grafikchips an. Diese sind nach unserer Definition Kernelement einer mobilen Workstation und machen den eigentlichen Unterschied zu den Gaming- oder Consumergeräten aus. Unser Testgerät ist mit dem brandaktuellen Topmodell Nvidia Quadro M5000M (8 GB GDDR5, 256 bit, 1.012 MHz Kerntakt) der neuen Maxwell-Generation ausgestattet und stellt das derzeitige Maximum im professionellen Bereich dar. Die ebenfalls auswählbaren Nvidia Quadro M1000M und Nvidia Quadro M3000M konnten wir bereits im Dell Precision 5510 und im Lenovo ThinkPad P70 testen. Weitere Benchmarks haben wir beim Schenker W706 mit einer zusätzlich mitgelieferten M3000M durchgeführt, die dank MXM-Slot schnell und einfach gewechselt werden kann. Der Einsatz einer AMD FirePro-Alternative ist auf absehbare Zeit für die Schenker Workstation als weitere Option nicht vorgesehen. AMDs FirePro W7170M haben wir jedoch bereits im Dell Precision 7710 getestet.

Von den bekannten Consumer-Grafikchips der Geforce Serie unterscheidet sich die professionell ausgerichtete Quadro Serie vor allem durch ein modifiziertes Bios, spezielle Treiber und eine insgesamt auf Stabilität getrimmte Konfiguration. Wichtig sind im unternehmerischen Bereich auch die umfangreichen Software-Zertifizierungen, die ein problemloses Zusammenspiel zwischen Hard- und Software garantieren. Leistungsmäßig kommen die Spezialtreiber vor allem bei OpenGL optimierter Software zur Geltung. Hier können bereits Berechnungsarten zum Einsatz kommen, die noch nicht zum offiziellen OpenGL Standard gehören und damit einen gehörigen Leistungszuwachs generieren.

Wir testen den professionellen Bereich mit den SPECviewperf Benchmarks, die im Wesentlichen die Bereiche CAD, CAM, Geologie und ein medizinisches MRT abhandeln. Die Ergebnisse dieser Tests zeigen, wie groß der Leistungsvorsprung gegenüber den Vorgänger-Quadros, aber auch gegenüber der FirePro W7170M von AMD ausfällt. In allen Bereichen können die Konkurrenten deutlich geschlagen werden. Im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell Nvidia Quadro K5100M bewegt sich der Zuwachs je nach Teiltest zwischen 20 Prozent und über 180 Prozent.

SPECviewperf 12
1900x1060 Solidworks (sw-03) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
105 fps ∼100%
Dell Precision 5510
62 fps ∼59% -41%
Schenker W706
92 fps ∼88% -12%
Lenovo ThinkPad P70
52.35 fps ∼50% -50%
Dell Precision 7710
73 fps ∼70% -30%
Schenker W505
86.99 fps ∼83% -17%
1900x1060 Siemens NX (snx-02) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
88 fps ∼100%
Dell Precision 5510
31 fps ∼35% -65%
Schenker W706
52 fps ∼59% -41%
Lenovo ThinkPad P70
39.84 fps ∼45% -55%
Dell Precision 7710
63 fps ∼72% -28%
Schenker W505
56.94 fps ∼65% -35%
1900x1060 Showcase (showcase-01) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
44 fps ∼100%
Dell Precision 5510
20 fps ∼45% -55%
Schenker W706
37 fps ∼84% -16%
Lenovo ThinkPad P70
39.81 fps ∼90% -10%
Dell Precision 7710
37 fps ∼84% -16%
Schenker W505
27.73 fps ∼63% -37%
1900x1060 Medical (medical-01) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
33 fps ∼100%
Dell Precision 5510
12 fps ∼36% -64%
Schenker W706
22 fps ∼67% -33%
Lenovo ThinkPad P70
17.46 fps ∼53% -47%
Dell Precision 7710
27 fps ∼82% -18%
Schenker W505
22.66 fps ∼69% -31%
1900x1060 Maya (maya-04) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
73 fps ∼100%
Dell Precision 5510
30 fps ∼41% -59%
Schenker W706
61 fps ∼84% -16%
Lenovo ThinkPad P70
23.08 fps ∼32% -68%
Dell Precision 7710
46 fps ∼63% -37%
Schenker W505
47.94 fps ∼66% -34%
1900x1060 Energy (energy-01) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
7.4 fps ∼100%
Dell Precision 5510
0.69 fps ∼9% -91%
Schenker W706
4.8 fps ∼65% -35%
Lenovo ThinkPad P70
4.68 fps ∼63% -37%
Dell Precision 7710
3.17 fps ∼43% -57%
Schenker W505
2.58 fps ∼35% -65%
1900x1060 Creo (creo-01) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
82 fps ∼100%
Dell Precision 5510
34 fps ∼41% -59%
Schenker W706
66 fps ∼80% -20%
Lenovo ThinkPad P70
42.17 fps ∼51% -49%
Dell Precision 7710
50 fps ∼61% -39%
Schenker W505
48.29 fps ∼59% -41%
1900x1060 Catia (catia-04) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
99 fps ∼100%
Dell Precision 5510
37 fps ∼37% -63%
Schenker W706
77 fps ∼78% -22%
Lenovo ThinkPad P70
45.24 fps ∼46% -54%
Dell Precision 7710
58 fps ∼59% -41%
Schenker W505
62.35 fps ∼63% -37%

Legende

 
Schenker W706 Intel Core i7-6700, NVIDIA Quadro M5000M, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
 
Dell Precision 5510 Intel Xeon E3-1505M v5, NVIDIA Quadro M1000M, SK hynix SC920 512 GB
 
Schenker W706 Intel Core i7-6700, NVIDIA Quadro M3000M, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
 
Lenovo ThinkPad P70 Intel Core i7-6820HQ, NVIDIA Quadro M3000M, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
 
Dell Precision 7710 Intel Xeon E3-1535M v5, AMD FirePro W7170M, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
 
Schenker W505 Intel Xeon E3-1231 v3, NVIDIA Quadro K5100M, Samsung SSD 850 EVO M.2 500GB

Über die freie Programmier-Schnittstelle OpenCL können aufwendige Berechnungen von der CPU auf die GPU ausgelagert werden. Das sorgt für eine Entlastung des Gesamtsystems und führt in der Regel gleichzeitig zu schnelleren Ergebnissen. In der Praxis kommt OpenCL vor allem bei Aufgaben wie Verschlüsselung, Konvertierungen, Bild- und Videobearbeitung oder der Finanzanalyse zum Einsatz. Wir testen mit Luxmark 2.0 (Raytracing) und SiSoft Sandra 16 (GPGPU). In diesem Bereich kann die neue Maxwell-Quadro M5000M vor allem beim Raytracing einen enormen Leistungszuwachs verbuchen und setzt sich in vielen Teilbereichen an die Spitze des Vergleichsfelds. Lediglich bei der Finanzanalyse und der Bildbearbeitung kann sich AMDs FirePro W7170M noch deutlich durchsetzen.

SiSoft Sandra 2016
Image Processing (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
277 MPix/s ∼53%
Dell Precision 5510
127.5 MPix/s ∼24% -54%
Lenovo ThinkPad P70
367.1 MPix/s ∼70% +33%
Dell Precision 7710
527.4 MPix/s ∼100% +90%
GP Cryptography (Higher Security AES256+SHA2-512) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
17 GB/s ∼100%
Dell Precision 5510
7.38 GB/s ∼43% -57%
Lenovo ThinkPad P70
11.12 GB/s ∼65% -35%
Dell Precision 7710
12.47 GB/s ∼73% -27%
GP Financial Analysis (FP High/Double Precision) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
47.63 KOPT/s ∼72%
Dell Precision 5510
17 KOPT/s ∼26% -64%
Lenovo ThinkPad P70
32.97 KOPT/s ∼50% -31%
Dell Precision 7710
66.36 KOPT/s ∼100% +39%

Legende

 
Schenker W706 Intel Core i7-6700, NVIDIA Quadro M5000M, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
 
Dell Precision 5510 Intel Xeon E3-1505M v5, NVIDIA Quadro M1000M, SK hynix SC920 512 GB
 
Lenovo ThinkPad P70 Intel Core i7-6820HQ, NVIDIA Quadro M3000M, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
 
Dell Precision 7710 Intel Xeon E3-1535M v5, AMD FirePro W7170M, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
LuxMark v2.0 64Bit
Room GPUs-only (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
1324 Samples/s ∼100%
Dell Precision 5510
534 Samples/s ∼40% -60%
Lenovo ThinkPad P70
1258 Samples/s ∼95% -5%
Dell Precision 7710
782 Samples/s ∼59% -41%
Eurocom Racer 3W
417 Samples/s ∼31% -69%
Sala GPUs-only (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
2167 Samples/s ∼97%
Dell Precision 5510
889 Samples/s ∼40% -59%
Lenovo ThinkPad P70
2234 Samples/s ∼100% +3%
Dell Precision 7710
1412 Samples/s ∼63% -35%
Eurocom Racer 3W
774 Samples/s ∼35% -64%

Legende

 
Schenker W706 Intel Core i7-6700, NVIDIA Quadro M5000M, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
 
Dell Precision 5510 Intel Xeon E3-1505M v5, NVIDIA Quadro M1000M, SK hynix SC920 512 GB
 
Lenovo ThinkPad P70 Intel Core i7-6820HQ, NVIDIA Quadro M3000M, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
 
Dell Precision 7710 Intel Xeon E3-1535M v5, AMD FirePro W7170M, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
 
Eurocom Racer 3W Intel Core i7-4930MX, NVIDIA Quadro K5100M, Crucial M500 120 GB CT120M500SSD3

Im DirectX Bereich kommt es im Gegensatz zur OpenGL optimierten Software vor allem auf die reine Hardware-Leistung an. Deshalb erreichen die Ergebnisse das Niveau vergleichbarer Consumer-Chips der Geforce- und Radeon-Serien. Bei den bekannten 3DMarks werden zum Beispiel hervorragende 9.368 Punkte bei der GPU-Wertung des Fire Strike-Tests und 65.687 Punkte beim Cloud Gate erzielt. Das reicht, um sich knapp hinter der Nvidia Geforce GTX 980M einzuordnen. Beim Unigine Heaven 3.0 DX11 Benchmark erzielt der Grafikchip 116,9 fps und beim Valley-1.0-Test 48,4 fps. Im Vergleich zu den unter sonst gleichen Bedingungen durchgeführten OpenGL Durchläufen (keine Optimierungen) können jeweils einige Frames mehr erreicht werden. Umfangreiche Grafikchip-Vergleiche kann man mit Hilfe unserer GPU-Benchmark-Liste durchführen.

3DMark 06 Standard
32607 Punkte
3DMark 11 Performance
11336 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
150684 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
24971 Punkte
3DMark Fire Strike Score
8210 Punkte
Hilfe
Unigine Heaven 3.0
1920x1080 OpenGL, Normal Tessellation, High Shaders AA:Off AF:Off (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
104 fps ∼100%
Dell Precision 5510
43.4 fps ∼42% -58%
Lenovo ThinkPad P70
43.4 fps ∼42% -58%
Dell Precision 7710
59.3 fps ∼57% -43%
1920x1080 DX 11, Normal Tessellation, High Shaders AA:Off AF:Off (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
116 fps ∼100%
Dell Precision 5510
44.9 fps ∼39% -61%
Lenovo ThinkPad P70
79.3 fps ∼68% -32%
Dell Precision 7710
76.9 fps ∼66% -34%
Unigine Valley 1.0
1920x1080 Extreme HD DirectX AA:x8 (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
48.4 fps ∼100%
Dell Precision 5510
18.7 fps ∼39% -61%
Lenovo ThinkPad P70
37.8 fps ∼78% -22%
Dell Precision 7710
30.7 fps ∼63% -37%
1920x1080 Extreme HD Preset OpenGL AA:x8 (nach Ergebnis sortieren)
Schenker W706
39.2 fps ∼100%
Dell Precision 5510
16.2 fps ∼41% -59%
Lenovo ThinkPad P70
22 fps ∼56% -44%
Dell Precision 7710
26.6 fps ∼68% -32%

Legende

 
Schenker W706 Intel Core i7-6700, NVIDIA Quadro M5000M, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
 
Dell Precision 5510 Intel Xeon E3-1505M v5, NVIDIA Quadro M1000M, SK hynix SC920 512 GB
 
Lenovo ThinkPad P70 Intel Core i7-6820HQ, NVIDIA Quadro M3000M, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
 
Dell Precision 7710 Intel Xeon E3-1535M v5, AMD FirePro W7170M, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e

Gaming Performance

Die Spielefähigkeit der professionellen Grafikchips orientiert sich an der jeweiligen Hardwareausstattung und bewegt sich im Falle der Nvidia Quadro M5000M knapp hinter der Nvidia Geforce GTX 980M. Alle von uns getesteten Titel können mit unseren maximalen Testeinstellungen problemlos gespielt werden. Weitere Vergleiche kann man mit unserer umfangreichen Spielebenchmarkliste durchführen.

min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 53735224074.4fps
BioShock Infinite (2013) 28922821292fps
Metro: Last Light (2013) 15415112266fps
Company of Heroes 2 (2013) 66666535fps
Total War: Rome II (2013) 37329923557fps
Thief (2014) 11811110461fps
GRID: Autosport (2014) 368190155106fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 2161578868fps
Ryse: Son of Rome (2014) 1351166565fps
F1 2014 (2014) 121121122120fps
Dirt Rally (2015) 38616012673fps
The Witcher 3 (2015) 1551236738fps
Anno 2205 (2015) 1931798234fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Geräuschentwicklung Schenker W706
Geräuschentwicklung Schenker W706

Bei geringer Beanspruchung verhält sich das Testgerät genau so, wie es sich viele Nutzer wünschen. Hier ist es oft lautlos und macht so gut wie nicht auf sich aufmerksam. Kurze Lastphasen von wenigen Sekunden werden ebenfalls ohne merkliche Reaktion weggesteckt. Bei mittlerer Last sind die Lüfter mit einem Schalldruckpegel von 40,2 dB(A) hingegen deutlich wahrnehmbar, profitieren aber von der insgesamt zurückhaltenden Geräuschcharakteristik. Von hohen Frequenzen, einem Lüfterpulsieren oder ähnlichen Beeinträchtigungen bleibt der Anwender verschont.

Unter Volllast werden schließlich bis zu 46 dB(A) erreicht, die auf Dauer schon unangenehm oder gar störend werden können. Angesichts der Geräteklasse und der damit verbundenen Rechenleistung arbeiten die Lüfter aber noch recht moderat.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 30 / 30 dB(A)
Last
40.2 / 46.14 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 Arta (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Bei der Hitzeentwicklung merkt man unter Volllast, dass die Kühlmöglichkeiten des großen 17-Zoll-Gehäuses nicht unendlich viel Abwärme hinausbefördern können. Im Zusammenspiel mit einer der angebotenen 91-Watt-CPUs könnte diese Grenze bereits überschritten werden. Auch wenn wir am Unterboden nach dem Stresstest bis zu 68 °C messen, so sehen wir das bei unserem Testgerät noch nicht unbedingt als kritischen Wert.

Das liegt vor allem daran, dass diese Hitzeentwicklung im Bereich der großen Heatpipes entsteht, wo ein Teil der Abwärme nach außen geleitet wird. Dort, wo sich GPU und CPU mit ihren großen Lüftern befinden, bleibt das Gehäuse hingegen deutlich kühler und noch unter der 50-Grad-Marke. An einen Einsatz auf dem Schoß ist in einem solchen Worst-Case-Szenario natürlich nicht zu denken. Zudem stellt sich die Frage, wie das Gehäuse langzeittechnisch auf solche dauerhaften Erhitzungen von bis zu 68 °C im harten Workstation-Alltag reagiert.

Max. Last
 34.1 °C36.5 °C35.4 °C 
 35.3 °C43.3 °C32.5 °C 
 25.3 °C27.1 °C27 °C 
Maximal: 43.3 °C
Durchschnitt: 32.9 °C
41.8 °C68 °C49.7 °C
45.1 °C49 °C33.4 °C
28.7 °C29.5 °C27 °C
Maximal: 68 °C
Durchschnitt: 41.4 °C
Netzteil (max.)  58.6 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fennel FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.9 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Workstation v7 auf 31.2 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 43.3 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 37.1 °C (von 23 bis 69.8 °C für die Klasse Workstation v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 68 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 30.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 31.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 30.8 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 27.8 °C (-3 °C).

Lautsprecher

Unverzerrte Maximallautstärke
Unverzerrte Maximallautstärke

Bei den verbauten Lautsprechern merkt man dem Schenker W706 seine Gaming-Abstammung an. Das Onkyo-System mit Subwoofer liefert eine hörbar bessere Soundqualität ab, als viele Business-Notebooks. Mit ordentlichen Mitten und brauchbaren Bässen bekommt man hier eine wohltuende Alternative zu den sonst höhenlastigen Lösungen geboten. Die Maximallautstärke fällt mit 68 dB(A) zwar etwas gering aus, wird dafür aber unverzerrt wiedergegeben. Externe Lösungen lassen sich per USB, SPDIF, HDMI, Bluetooth, 3,5-mm-Klinke oder DisplayPort anschließen. Dank separat ausgeführter Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer lassen sich auch ältere Headsets mit zwei Anschlüssen ohne Adapter nutzen.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Der Stromverbrauch fällt aufgrund der eingesetzten Komponenten relativ hoch aus. Mit einer minimalen Leistungsaufnahme von 25,9 Watt (minimale Displayhelligkeit, Energiesparmodus, Funk aus) benötigt die W706-Workstation zum Beispiel mehr als das Doppelte von dem, was das Lenovo ThinkPad P70 in unserem Test verbraucht hat (12,1 Watt). Hier schlagen vor allem die Desktop-CPU und die fehlende Umschaltgrafik zu Buche. Bei mittlerer Last springt der Verbrauch schon auf 104,7 Watt und unter Volllast wird das Netzteil mit maximal 193 Watt beansprucht. Damit hat man noch eine ausreichende Reserve für das mit 230 Watt spezifizierte Netzteil zur Verfügung, um vielleicht im Laufe der Zeit den einen oder anderen Massenspeicher nachträglich integrieren zu können. Die Akkukapazität fällt mit 81 Wh grundsätzlich gut aus, liefert anhand der hohen Verbrauchswerte aber lediglich Basislaufzeiten.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.28 / 1.4 Watt
Idledarkmidlight 25.9 / 31 / 31.9 Watt
Last midlight 104.7 / 193 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Beim Battery Eater Readers Test (minimale Displayhelligkeit, Funkmodule aus, Energiesparprofil) hält das Kraftpaket gerade mal 3:25 Stunden durch. In praxisnäheren Szenarien wie unserem WLAN-Test und dem Video-Test (151 cd/m² Displayhelligkeit) reduziert sich die Laufzeit schon auf zweieinhalb bis drei Stunden. Versucht man hingegen die maximale Leistungsfähigkeit abzurufen, so haben wir beim SPECviewperf.-Test in Schleife nur noch 68 Minuten Laufzeit erzielt. Und selbst diese Laufzeit kommt nur zustande, weil CPU (2.000 MHz) und GPU (800 MHz) im Akkubetrieb gedrosselt werden. Beim Battery Eater Classic Test (maximale Displayhelligkeit, Funk an Höchstleistungsprofil) fällt die minimale Laufzeit mit etwa eineinhalb Stunden etwas besser aus, da hier scheinbar keine maximale Auslastung abgerufen werden kann.

Reader
Reader
WLAN
WLAN
Video
Video
Classic
Classic
SPECviewperf.12
SPECviewperf.12
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
3h 25min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
2h 57min
Big Buck Bunny H.264 1080p
2h 31min
Last (volle Helligkeit)
1h 36min

Fazit

Pro

+ Solides Gehäuse
+ Sehr hohe Leistungsfähigkeit
+ Sehr hohe Standfestigkeit unter Volllast
+ Betriebsgeräusch bei wenig Last
+ Schnittstellen
+ Display (Helligkeit, Blickwinkelstabilität)
+ Aufrüstmöglichkeiten
+ Konfigurationsmöglichkeiten
+ Eingabegeräte

Contra

- Display (Farbtreue, Farbraum)
- Fehlende Business- und Sicherheitsfeatures
- Gewicht/ Mobilität/ Akkulaufzeiten
- Hitzeentwicklung unter Volllast
- Im Klassenvergleich kurze Garantie (24 Monate)
Schenker W706: Leistungsstarke mobile Workstation
Schenker W706: Leistungsstarke mobile Workstation
Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.
Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.

Schenkers mobile Workstation W706 ist ein leistungsstarkes Notebook, das für viele Einsatzbereiche gut geeignet ist.

Mit Spitzenergebnissen bei den System-, Prozessor- und Grafikbenchmarks dürfte dieses Kraftpaket vor allem für Leistungsfetischisten von Interesse sein.

Ebenfalls gut gefallen haben uns die umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten, die moderate Geräuschentwicklung, die guten Wartungsoptionen und das üppige Schnittstellenangebot. Zudem verfügt die Schenker W706-Workstation über solide Eingabegeräte und eine businesstaugliche, zurückhaltende Optik.

Auf der Kehrseite der Medaille schlägt sich vor allem der Einsatz der leistungsstarken aber auch vergleichsweise energiehungrigen Desktop-CPU nieder. Der hohe minimale Energieverbrauch führt zu geringen Akkulaufzeiten bei wenig Last und die hohe Abwärme im Zusammenspiel mit der potenten Nvidia Quadro M5000M zu lokal grenzwertigen Gehäusetemperaturen.

Während man diese Nachteile durch eine leistungsschwächere Konfiguration teilweise in den Griff bekommen kann, lassen sich konzeptbedingte Hindernisse wie die fehlenden Businessfeatures oder das schwächelnde Display nicht umgehen.

Bleibt unter dem Strich ein je nach Vergleichsmodell der etablierten Workstation-Hersteller moderater Preisvorteil, der jedoch nicht nur die oben genannten Schwächen, sondern auch eine kürzere Garantiezeit ausgleichen muss.

Schenker W706 - 17.03.2016 v5(old)
Tobias Winkler

Gehäuse
76 / 98 → 78%
Tastatur
85%
Pointing Device
86%
Konnektivität
69 / 81 → 85%
Gewicht
51 / 10-66 → 73%
Akkulaufzeit
67%
Display
87%
Leistung Spiele
99%
Leistung Anwendungen
99%
Temperatur
84 / 95 → 88%
Lautstärke
85 / 90 → 94%
Audio
82%
Kamera
32 / 85 → 37%
Durchschnitt
78%
88%
Workstation - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Tobias Winkler, 18.01.2016 (Update: 15.05.2018)