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Apple soll im ersten Halbjahr 2021 ein M1 MacBook Pro und ein iPad Pro mit Mini-LED-Display vorstellen

Im nächsten Jahr dürfte Apple gleich mehrere Produkte mit einem hellen und stromsparenden Mini-LED-Display ausstatten. (Bild: Daniel Korpai)
Im nächsten Jahr dürfte Apple gleich mehrere Produkte mit einem hellen und stromsparenden Mini-LED-Display ausstatten. (Bild: Daniel Korpai)
Ein neuer Bericht, der sich auf Informationen aus der Versorgungskette beruft, nennt konkretere Zeitpläne für die Markteinführung von Apples ersten Produkten mit einem Mini-LED-Display. Demnach darf man schon im ersten Quartal mit dem ersten Gerät auf Basis der neuartigen Technologie rechnen.
Hannes Brecher,

Schon seit Monaten häufen sich Gerüchte, laut denen Apple im nächsten Jahr bei einer Vielzahl von Produkten auf fortschrittliche Mini-LED-Displays setzen soll, nun nennt ein neuer Bericht von DigiTimes einen etwas konkreteren Zeitplan auf Basis von Informationen aus der Versorgungskette.

Demnach wird Apple bereits im ersten Quartal nächsten Jahres, also zwischen Januar und März 2021, ein iPad Pro mit Mini-LED-Display vorstellen. Das deckt sich mit Angaben vom bekannten Analyst Ming-Chi Kuo, laut denen die Produktion des entsprechenden Modells noch vor Jahresende beginnen soll, damit der Auslieferung an Kunden in der ersten Hälfte 2021 nichts im Wege steht. Gerüchten zufolge könnte das iPad Pro aber bereits in der zweiten Hälfte nächsten Jahres ein OLED-Display erhalten, sodass das Mini-LED-Vergnügen nicht von langer Dauer sein wird.

Darüber hinaus gibt DigiTimes an, dass Apple im ersten Halbjahr 2021 neue MacBook Pro-Modelle mit dem M1-ARM-SoC und einem Mini-LED-Display vorstellen wird. Dabei könnte es sich bereits um das 14,1 Zoll und das 16,1 Zoll MacBook Pro im neuen Design handeln, wobei diese laut Ming-Chi Kuo erst im zweiten Halbjahr vorgestellt werden sollen.

Ein Mini-LED-Display zeichnet sich dadurch aus, dass die Hintergrundbeleuchtung aus tausenden winzigen LEDs besteht, die in hunderten oder gar tausenden Zonen gedimmt werden können. Das erhöht die Leuchtkraft, während gleichzeitig der Kontrast verbessert werden kann. Im Vergleich zu den bisher verwendeten Displays dürfte auch der Stromverbrauch sinken, während eine akkuratere Farbdarstellung und eine überzeugendere Darstellung von HDR-Inhalten möglich sein sollte.

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Autor: Hannes Brecher, 30.11.2020 (Update: 30.11.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.