Notebookcheck

Design Refresh | Asus ZenBook UX305 Ultrabook im Test

Schlanke Linie. Wie flach geht es noch? Mit 12 Millimetern in einem lüfterlosen Gehäuse fühlt sich der Core-M am wohlsten. Die Performance liegt hinter den Haswell-Kontrahenten, gleichwohl kreiert das Zenbook keine Laufzeit-Wunder. Eingabegeräte, Verarbeitung, Emissionen und nicht zuletzt der Preis sprechen dennoch für den Kauf.

Asus Zenbook UX305FA - Mit 1.260 Gramm leichter als die Konkurrenz erlaubt
Asus Zenbook UX305FA - Mit 1.260 Gramm leichter als die Konkurrenz erlaubt
Asus ZenBook UX305FA-FB003H (UX Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 5300, Kerntakt: 800 MHz
Hauptspeicher
8192 MB 
, onboard, Dual Channel
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 3200 x 1800 Pixel, SAMSUNG 133YL04 P01, IPS, spiegelnd: nein
Massenspeicher
SanDisk SD7SN3Q256G1002, 256 GB 
, M.2 Modul Full Size, 213 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Broadwell PCH-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: Kopfhörer/Mikrofon Kombi-Klinke 3,5, Card Reader: SD/ SDHC/ SDXC/ MMC, Sensoren: Ambient Light
Netzwerk
Realtek USB GBE Familiy Controller (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (a/b/g/h/n/ac), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 12.3 x 324 x 226
Akku
45 Wh Lithium-Polymer, Typ C31N1411 11,4V
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: 1280x720 HD
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, USB to Ethernet Adapter, Netzteil, Poliertuch, Kurzanleitung, Kabelbinder, Asus PowerDirector, PhotoDirector, Webstorage, Converter, LiveUpdate, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.267 kg, Netzteil: 178 g
Preis
999 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Ultrabook dürfen wir es nicht nennen, schließlich setzt Asus bei unserem Testmodell Zenbook UX305FA-FB003H auf ein schlichtes, mattes Bildschirmpanel. Schlicht passt aber ganz sicher nicht zur gigantischen Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixeln. 4K-Panels sind keine Neuheit, wenn auch in 13-Zoll relativ selten (zuletzt: Lenovo Yoga 3 Pro). Häufiger kommt 2.560 x 1.440 (3K) vor und natürlich 1.920 x 1080 (FHD), was in der Preisklasse jenseits 700 Euro aber schon fast Standard ist.

Ein Novum scheint der Preisbereich zu sein, 999 Euro werden für die Testkonfiguration mit 256-GB-SSD verlangt, 899 Euro sind es für die Version UX305FA-FB006H (90NB06X1-M00060) mit gleichem 4K-Panel und 128-GB-SSD. Weil das flache System Prozessor als auch RAM onboard besitzt, sind Auflösung und Speichergröße auch die einzigen Konfigurationsvarianten des UX305FA. Die Full-HD-Version (1.920 x 1.080) gibt es ab 799 Euro.

Die Konkurrenten in Form von 13-Zoll-Subnotebooks mit hoher Auflösung zeichnen sich vor allem in einem Punkt aus: Sie sind deutlich teurer als unsere 999-Euro-Testkonfiguration Zenbook UX305 mit 256 GB und QHD+. Apples MacBook Pro Retina 13 Zoll Late 2013 gibt es ab 1.100 Euro. Es ist nach wie vor die Referenz in Sachen Gehäuse- und Eingabegerätequalität. Toshibas Portege Z30t mit mattem Touchpanel bringt ein sehr gutes IPS-Panel mit und hat Eingabegeräte auf Business-Niveau. Wir wählen diese beiden Modelle als direkte Konkurrenten, da sie im Vergleich zu anderen ähnlichen 13-Zollern einen relativ günstigen Einstiegspreis haben.

Nur beinahe ein Ultrabook?
Nur beinahe ein Ultrabook?
... und wiegt nur 1.267 Gramm.
Dennoch ist der 13-Zoller kein Ultrabook nach Intels Definition.
Das UX305FA besitzt kein Touchpanel.
Im Tageslicht macht die entspiegelte Anzeige eine sehr gut Figur.
... ohne dafür einen Lüfter zu benötigen.
Die Tastatur macht wirklich Laune: knackiger Druckpunkt und fester Anschlag.
Ein Highlight des Zenbooks ist sein Bildschirm.
Die zwei Kreuz-Schrauben unter den hinteren Füßen müssen ebenfalls gelöst werden.
Dann liegt das Innenleben frei, die Platte liegt einfach auf.
Heatpipe und Kühlrippen - aber kein Lüfter
Metallverstärkung des inneren Kunststoff-Rahmen? Nein, hier dockt der Magnet des Deckels an.
Der Polymer-Akku ist nur verschraubt.
Das kleine Steckernetzteil wiegt 178 Gramm.

Gehäuse

12,3 Millimeter hoch (ohne Standfüße) und 1.267 Gramm leicht. Das sind die Eckdaten eines Subnotebook-Chassis, wie es man nicht alle Tage in den Händen hat. Dennoch soll es zur leistbaren Mittelklasse gehören, wie Asus mit der Einsteiger-Konfiguration für 799 Euro deutlich macht. Wie schafft der Hersteller es, ein elitäres Gehäuse mit einem geringen Gewicht zu diesem Preis auf den Markt zu werfen? Stückzahlen sind das Eine und sicher hat sich auch die die Fertigung von Alu-Unibodies seit dem ersten Zenbook weiterentwickelt, so dass diese heute günstiger für den Massenmarkt hergestellt werden können.

flaches und leichtes Aluminium-Unibody-Gehäuse
flaches und leichtes Aluminium-Unibody-Gehäuse

Die Base besteht aus einem Aluminium-Block, aus dem von unten die Tasten herausragen und das ClickPad eingelassen ist. Von unten her schließt eine Alu-Platte das Gehäuse, auf der die Standfüße sitzen. Asus hat sich für eine einfache Lösung mit Torx-Schrauben entschieden, Nutzern ist es damit ein Leichtes, das UX305 zu öffnen, um Akku, WLAN- oder SSD-Modul aus zu tauschen. Dies war bereits bei früheren Zenbooks der Fall.

Der innere Rahmen, auf welchem das Mainboard steckt, besteht aus Kunststoff. Die Kombination aus leichtem Kunststoff, einer Hülle aus Aluminium und einem platzsparenden Lithium-Polymer-Akku mit vergleichsweise geringer Kapazität, sorgt für ein geringeres Gewicht als beim Vorgänger UX303 (1.438 Gramm) oder beim nicht mehr verfügbaren UX32LN (1.441 Gramm). Das Zenbook UX302LG von Ende 2013 wog sogar noch 1.559 Gramm und war 21 mm hoch. Hier hat Asus eine krasse Entwicklung zum leichten Slim-Subnotebook hingelegt. Intels lüfterlose Core M Technik dürfte dafür nicht der alleinige Treiber gewesen sein.

Die Rückseite des Deckels ist kreisförmig um das Logo poliert und die Fläche hält leichtem Druck sehr gut Stand. Die Festigkeit gegenüber Verwindungen, wenn an den Rändern verzerrt wird, ist außerordentlich gut, vor allem wenn die wenigen Millimeter Dicke in Betracht gezogen werden. Schön ist auch: Beim Verwinden oder bei Druck auf die Rückseite zeigen sich keine Druckstellen auf dem Panel, die Flüssigkeitskristalle scheinen gegenüber (rückseitigem) Druck unempfindlich zu sein.

Asus UX305 Alu-Mantel mit Kunststoff-Inlay
Asus UX305 Alu-Mantel mit Kunststoff-Inlay
Vgl. UX303LN ebenfalls Inlay aus Kunststoff (1,44 kg, 13,3")
Vgl. UX303LN ebenfalls Inlay aus Kunststoff (1,44 kg, 13,3")
Vgl. Asus NX500 mit stärkerem Alu-Rahmen (2,25 kg, 15,6")
Vgl. Asus NX500 mit stärkerem Alu-Rahmen (2,25 kg, 15,6")

Das Gelenk sitzt ausreichend straff an der Base und es lässt die Anzeige kaum Nachwippen. Bei zirka 135 Grad findet der Deckel seinen Anschlag. Die Base wird bei dieser Öffnung leicht in die Höhe gehoben, denn der Deckel schiebt sich unter selbige. Damit es keine Kratzer gibt, hat Asus an der Deckel-Unterkante kleine Abstandhalter angedeutet. Eine Hand genügt zum bequemen Öffnen des Deckels, die Base bleibt durch das Gewicht des Akkus auf dem Tisch liegen. Der Deckel wird durch zwei Magneten ein klein wenig an der Base festgehalten. Diese Kraft wird von einer nach oben ziehenden Hand aber leicht überwunden.

Ausstattung

Die geringe Bauhöhe hindert Asus nicht daran, vollwertige USB 3.0 Ports ein zu bauen. Das ist ebenso Pflicht in der Preisklasse wie HDMI, dieser allerdings in der Micro-Variante. Die Webcam löst mit 1.280 x 720 Pixeln nur ausreichend auf. Darüber würden wir aber nicht meckern, wenn wenigstens Fotos anständig scharf sein würden. Die Fokussierung des Objektes ist zwar gut, Flächen haben aber körnige Ränder und sind farblich blass und wenig differenziert. Hier hat Asus ziemlich weit unten in die Schubladen gegriffen.

Linke Seite: 2 x USB 3.0, Kartenleser
Linke Seite: 2 x USB 3.0, Kartenleser
Rechte Seite: Status LED - Betrieb - Batterie-Laden, Kopfhörer/Mikrofon 3,5 Klinke, Micro HDMI, USB 3.0, AC
Rechte Seite: Status LED - Betrieb - Batterie-Laden, Kopfhörer/Mikrofon 3,5 Klinke, Micro HDMI, USB 3.0, AC

Kommunikation

Das UX305 verfügt über ein Intel Dual Band Wireless-AC 7265 für die kabellose Verbindung mit unserem WLAN-Router (Fritz!Box 7490). Wireless-AC verdoppelt theoretisch den Datendurchsatz gegenüber Wireless-N, denn zwei Kanäle werden benutzt. Der Intel-Chip ist im individuellen Setting des Autors ziemlich reichweitenstark. Über die kurze Distanz (15 Meter, außerhalb des Gebäudes, 4/5 Balken) können wir in gewohnter Schnelligkeit auf notebookcheck.com surfen. Auf dem Weg zur 45-Meter-Entfernung bricht das Signal nicht ab. Wir können den 45-Meter-Messpunkt mit 2 Balken absolvieren und mit angemessenen Verzögerungen notebookcheck aufrufen. Das Vorgängermodell Zenbook UX303LN (AC) schaffte die 45 Meter nicht (Intel Dual Band Wireless-AC 7260).

Ein Ethernet-Adapter ist nicht integriert, der beigelegte USB to Ethernet Dongle stellt sich erfreulicherweise als Gigabit-Adapter vor. Bis dato waren die von Asus beigelegten RJ45-Dongles ausnahmslos 10/100 MBit LAN-Adapter (z. B. UX303LN). Bluetooth 4.0 ist ebenfalls an Bord. Eine 3G-Variante mit Modem und SimCard-Slot bietet Asus nicht an.   

Das Mikrofon muss sich vor Skype-Chats nicht fürchten. Ob es sich um Dual-Array handelt, das wissen wir nicht, Asus macht hier keine Angaben. Die eine Öffnung neben der Webcam lässt aber auf Mono schließen. Wie auch immer, die Aufnahme gelingt sehr gut, wir können uns 0,5 bis 3 Meter vom Gerät entfernen, Sprache wird klar und rauschfrei aufgezeichnet. Der Klang könnte aber gern räumlicher wirken, das spricht für eine Mono-Aufnahme.

Webcam Testbilder
Webcam Testbilder

Zubehör

Das Zubehör besteht aus einem 45-Watt-Steckernetzteil, dem USB-to-Ethernet Dongle, einem Kabelbinder, den Garantieinformationen und einem SlimCase mit Asus Branding. 

45-Watt-Netzteil
45-Watt-Netzteil
Slim-Case
Slim-Case
Kurzanleitung & Kabelbinder
Kurzanleitung & Kabelbinder
USB to GBE-LAN Adapter
USB to GBE-LAN Adapter

Wartung und Garantie

Die Unterseite des UX305 ist mit kleinen Schrauben (Torx/Kreuzschlitz) gesichert, zwei davon unter den hinteren Standfüßen. Sind diese gelöst besteht nach Abnahme der Bodenplatte Zugriff auf: WLAN-Modul (M.2), SDD (M.2), Kühlrippen (ggf. zwecks Reinigung), CMOS-Batterie und verschraubten Akku. Die 8-GB-RAM sind onboard. Die Garantie ab Werk beläuft sich auf 24 Monate. Asus lässt sein Zenbook abholen und bringt es auf seine Kosten auch wieder zurück (Collect & Return). Garantieverlängerungen bietet der Hersteller nur für seine Produkte mit einjähriger Herstellergarantie an.

einfache Wartung dank vollständig abnehmbarer Bodenplatte
einfache Wartung dank vollständig abnehmbarer Bodenplatte

Eingabegeräte

Asus setzt auf die planen Tasten einer Chiclet-Tastatur. Die Tasten sitzen in einer Mulde und können daher das Panel im geschlossenen Zustand nicht berühren. Der Hubweg ist naturgemäß recht knapp, jedoch erfreut der knackige Druckpunkt den Schreibenden. Der Anschlag ist für den Schreiber fest, der sanft aber auch schnell auf die Tasten drückt. Die Fläche gibt, besonders in der Mitte, etwas nach, wenn mit Kraft in die Tasten gehämmert wird. Hier drückt dann bereits die Unterseite des UX305 in Richtung Tischplatte. Die Tasten haben eine sehr angemessene Größe und ein gefälliges Layout mit abgesetzten Richtungstasten, großer Space-, Enter- und Shift-Taste und Fn-Tasten für die üblichen Sonderfunktionen (Helligkeit, Flugmodus etc.). Wie bei den Zenbooks üblich gibt es auf „A“ wieder eine Fn-Taste für Aktivierung/Deaktivierung des Umgebungslichtsensors. Eine Beleuchtung besitzt die Tastatur leider nicht.  

Ausreichend Hubweg, knackiger Druckpunkt, fester Anschlag - so stellt sich ein angenehm deutliches Feedback ein
Ausreichend Hubweg, knackiger Druckpunkt, fester Anschlag - so stellt sich ein angenehm deutliches Feedback ein

Das ClickPad mit der Diagonalen von 12,4 Zentimetern ist bis in die Randbereiche empfindlich und beherrscht die üblichen Multitouch-Gesten. Die Fläche ist glatt und unterscheidet sich deutlich von der eher rauen Handballenauflage. Zu Verwechslungen bei Dunkelheit sollte es aber nicht kommen, das Pad wurde einen knappen Millimeter eingelassen. Separate Maustasten gibt es, wie bei solchen Pads üblich, nicht mehr, stattdessen befindet sich unter der gesamten Fläche eine einzige Taste. Je nach Fingerposition erkennt das Gerät, ob es sich jetzt um einen linken oder rechten Mausklick handelt. Genau hier, auf dem Areal der rechten Maustaste, stoßen wir auf Schwierigkeiten: Die Taste löst nur dann aus, wenn der Finger weit rechts und ganz nah an der unteren Kante aufliegt. Nach dem BIOS-Update auf Version 206, das wir aber nicht aus diesem Grund ausführten, und einer Recovery-Neuinstallation, war die Schwachstelle behoben.

 

 

Display

3.200 x 1.800 Pixel auf dem TFT eines 13,3-Zollers ist nach wie vor eine Besonderheit. Das Samsung-Panel (Modell 133YL04 P01) vom Typ IPS wurde entspiegelt und ist daher kein Touchpanel. Ob die hohe Auflösung (276 ppi) überhaupt benötigt wird, das liegt im Ermessen des Käufers. Windows kann zwar problemlos skalieren, nicht jedoch jedes Anwendungsprogramm. Selbst die Software des Fotospektrometers, einem Tool für Bildschirm-Enthusiasten, welche die Farb-Kalibrierung ausführt, stellt extrem winzige Icons und abgeschnittene Messergebnisse dar.

295
cd/m²
310
cd/m²
307
cd/m²
303
cd/m²
310
cd/m²
312
cd/m²
318
cd/m²
300
cd/m²
326
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 326 cd/m² Durchschnitt: 309 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 310 cd/m²
Kontrast: 413:1 (Schwarzwert: 0.75 cd/m²)
ΔE Color 2.49 | 0.4-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 1.89 | 0.64-98 Ø6.3
83.1% sRGB (Argyll 3D) 54% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.36

Unser X-Rite i1Pro 2 misst als beste Luminanz 326 cd/m², der Durchschnitt liegt wegen der gleichmäßigen Ausleuchtung nur knapp tiefer bei 309 cd/m². Typisch sind Ausleuchtungen – speziell bei dieser relativ hohen Helligkeit – von 80 bis 85 %. Gleichmäßige Luminanz ist also eine Stärke des Asus.

Asus ZenBook UX305FA-FB003H
IPS matt 3200x1800
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
IPS glare 2560x1440
Toshiba Portege Z30t-A-10X
IPS matt 1920x1080
Toshiba Kirabook 2014
IPS glare 2560x1440
Dell XPS 13-9333
IPS glare 1920x1080
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
33 (15, 18)
Response Time Black / White *
26.2 (5.2, 21)
PWM Frequency
Bildschirm
26%
-38%
28%
-11%
Helligkeit Bildmitte
310
327
5%
312
1%
227
-27%
450.1
45%
Brightness
309
300
-3%
289
-6%
223
-28%
441
43%
Brightness Distribution
90
84
-7%
89
-1%
85
-6%
92
2%
Schwarzwert *
0.75
0.42
44%
0.43
43%
0.166
78%
0.655
13%
Kontrast
413
779
89%
726
76%
1367
231%
687
66%
DeltaE Colorchecker *
2.49
5.64
-127%
2.5
-0%
4.53
-82%
DeltaE Graustufen *
1.89
7.79
-312%
2.55
-35%
5.32
-181%
Gamma
2.36 93%
2.48 89%
2.44 90%
2.35 94%
CCT
6573 99%
6161 106%
6697 97%
6224 104%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
54
64
19%
61
13%
55.66
3%
Color Space (Percent of sRGB)
83.1
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
26% / 26%
-38% / -38%
28% / 28%
-11% / -11%

* ... kleinere Werte sind besser

Kontrast hingegen nicht. Wir haben die Messung zweimal durchgeführt, weil wir dem geringen Wert von 413:1 nicht trauen wollten. Es blieb aber dabei, weshalb das UX305 in der Disziplin der knackigen Farben deutlich hinter den Konkurrenten zurückbleibt. Ganz anders bei der Farbdarstellung nach sRGB, hier kann das Samsung QHD+-Panel die Farbreferenz exakt treffen. Den DeltaE von 2,5 bzw. 1,9 (Color / Graustufen) konnten wir durch Kalibrierung nicht mehr signifikant verbessern. Warum auch, ein DeltaE kleiner 3 besagt bereits: Das ungeschulte menschliche Auge kann hier keinen Unterschied zwischen Referenz und dargestellter Farbe ausmachen. 

Farbraum AdobeRGB1998 54% Abdeckung
Farbraum AdobeRGB1998 54% Abdeckung
Farbraum sRGB 83% Abdeckung
Farbraum sRGB 83% Abdeckung

Profis müssten sich dennoch im Zweifel gegen dieses Panel entscheiden, denn weder AdobeRGB1998 (54%) noch der kleinere sRGB-Raum (83% - Korrektur 20.5.2015) werden vollständig abgebildet. Dies ist bei Notebooks aber auch extrem selten.

Neben den Basisdaten haben wir uns speziell noch mal die Ergebnisse des integrierten X-Rite Colorimeters angeschaut. Die Einstellmöglichkeiten decken mit der Wahl des Weißpunkts und der Gammaeinstellung lediglich minimale Basisfunktionen ab. Nach der etwa 2 Minuten dauernden Kalibrierung bekommt man immerhin noch einen Vorher-Nachher-Vergleich angeboten. Wie an den Calman Screenshots zu erkennen ist, können sich trotz der mageren Ausstattung die Profilierungsergebnisse im Zusammenspiel mit dem 3K-Display durchaus sehen lassen. Bei nur zwei Einzelmessungen wird ein DeltaE2000 von 5 knapp überschritten. Ansonsten liegen alle Messergebnisse darunter oder sogar deutlich darunter. Lediglich die RGB-Balance und die Einhaltung der Gammakurve könnten besser ausfallen. Insgesamt handelt es sich hier trotz der kleinen Makel um eine praxisgerechte Lösung, die auch für professionelle Anwender ein ausreichend gutes Ergebnis erzielt.

Graustufen
Graustufen
Grundfarben
Grundfarben
Sättigung
Sättigung
Mischfarben
Mischfarben

Die Helligkeit des Panels bleibt im Akkubetrieb erhalten, allerdings nur, wenn der Ambient Light Sensor abgeschalten wird. Unsere Fotos entstanden bei Bewölkung. Reflexionen treten nur schwach auf und der etwas blasse Bildschirm ist gut ablesbar.

Gute Luminanz und mattes Display, ...
Gute Luminanz und mattes Display, ...
... das harmoniert beim Einsatz im Tageslicht
... das harmoniert beim Einsatz im Tageslicht
Fotos bei 310 cd/m² und leichter Bewölkung
Fotos bei 310 cd/m² und leichter Bewölkung

IPS-Panels bringen typischerweise gute bis sehr gute Blickwinkel mit, dies ist auch beim UX305 der Fall. Aus welcher Position wir auch in die Anzeige schauen, es kommt nie zu Farbinvertierungen. Bei seitlichem Blick von oben wird die Farbigkeit jedoch von einer milchigen Überlagerung getrübt, die schwarze Flächen grau macht. Dies trübt aber nicht die Lesbarkeit.

Blickwinkel Asus Zenbook UX305FA-FB003H mit 13.3", 3.200 x 1.800 QHD+
Blickwinkel Asus Zenbook UX305FA-FB003H mit 13.3", 3.200 x 1.800 QHD+

Leistung

Der Intel Core M-5Y10 (0,8 GHz + Turbo) ist Standard für das UX305, es gibt keine Alternativen. Während bei Haswell noch zwischen Core i7 4510U und Core i5 4210U ausgewählt werden konnte, bleibt jetzt nur die Wahl zwischen FHD und QHD+ sowie zwischen 128 GB und 256 GB (SSD Rohkapazität). Vom M.2-Speicher unseres Testgerätes sind 213 GB für den Nutzer verfügbar. Den Rest nehmen Windows-Vorinstallation und Recovery-Bereich in Beschlag. Asus teilt die SSD in OS- (95 GB) und Data-Partition (130 GB).

Der Core M-5Y10 ist ein Dual-Core-SoC der neuen Broadwell-Generation. Es ist das leistungsschwächste Pferd im Stall der geschrumpften Architektur. Gegenüber dem Haswell-Vorgängern mit Y im Namen, Core i5 4210Y (TDP 11,5 Watt, 1,5 bis 1,9 GHz) hat sich der Standard-Takt verringert aber der Turbo erhöht. Die TDP sinkt durch die verringerte Strukturbreite (14 statt 22 nm) auf 4,5 Watt. Der Haswell-Core i5 4210Y hatte meistens einen aktiven Lüfter (Dell XPS 11-9P33), der verbaute Core M-5Y10 braucht diesen grundsätzlich nicht. Welche Folgen haben der Struktur-Shrink und Energiespar-Wahn für die Performance in unseren Benchmarks?

Systeminfo: CPU-Z CPU
Systeminfo: CPU-Z Cache
Systeminfo: CPU-Z Memory
Systeminfo: CPU-Z Mainboard
Systeminfo: HWinfo Zusammenfassung
Systeminfo: GPU-Z
Systeminformationen Asus ZenBook UX305

Prozessor

Cinebench R15 nach Stresstest @1,8 GHz
Cinebench R15 nach Stresstest @1,8 GHz
Prime95 Multicore-Stresstest @1,6-1,7 GHz
Prime95 Multicore-Stresstest @1,6-1,7 GHz

Die Ergebnisse zeigen den Core M-5Y10 5 bzw. 15 % (Multi bzw. Single) vor dem 4210Y-Vorgänger (XPS 11). Die normalen 15-Watt-Haswells sind deutlich rechenstärker, beim 4500U sind es 40 %. Der Turbo soll theoretisch bis 2,0 GHz (Single Core) arbeiten, was wir durch Tests auch bestätigen können. Der Cinebench R15 arbeitet im Single-Core-Test mit 2,0 GHz (auch im Akkubetrieb) und im Multi-Core-Modus mit konstant 1,8 GHz (Akku 1,3-1,5 GHz).

In einem Multi-Stresstest für die CPU sinkt das Niveau auf 1,6 bis 1,7 GHz. Das macht das SoC allerdings nicht im Akkubetrieb, denn hier erzielt der Cinebench-R15-Multi niedrigere Scores (Modus Höchstleistung @1,3-1,5 GHz, R15 Multi 137 statt 155 Punkte, Single 78 statt 82 Punkte). Praxisrelevant erscheint uns die etwas niedrigere Leistung im Akkubetrieb nicht.

Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
0.95 Points ∼39%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
Iris Graphics 5100, 4258U, Apple SSD SM0256F
1.21 Points ∼50% +27%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
1.27 Points ∼52% +34%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
1.33 Points ∼55% +40%
Dell XPS 13-9333
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
1.12 Points ∼46% +18%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
0.81 Points ∼33% -15%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
1.74 Points ∼6%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
Iris Graphics 5100, 4258U, Apple SSD SM0256F
2.92 Points ∼11% +68%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
2.4 Points ∼9% +38%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
2.91 Points ∼11% +67%
Dell XPS 13-9333
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
2.49 Points ∼9% +43%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
1.66 Points ∼6% -5%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
82 Points ∼38%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
Iris Graphics 5100, 4258U, Apple SSD SM0256F
106 Points ∼49% +29%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
112 Points ∼51% +37%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
108 Points ∼50% +32%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
71 Points ∼33% -13%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
155 Points ∼4%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
Iris Graphics 5100, 4258U, Apple SSD SM0256F
261 Points ∼6% +68%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
223 Points ∼5% +44%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
268 Points ∼6% +73%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
156 Points ∼4% +1%
Cinebench R10
Rendering Single CPUs 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
4159 Points ∼40%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
5452 Points ∼53% +31%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
5778 Points ∼56% +39%
Dell XPS 13-9333
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
4961 Points ∼48% +19%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
3591 Points ∼35% -14%
Rendering Multiple CPUs 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
7072 Points ∼9%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
9600 Points ∼13% +36%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
11827 Points ∼16% +67%
Dell XPS 13-9333
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
9898 Points ∼13% +40%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
6996 Points ∼9% -1%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
9344 Points ∼19%
Sunspider - 1.0 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
157 ms * ∼2%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
Iris Graphics 5100, 4258U, Apple SSD SM0256F
144 ms * ∼2% +8%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
172.8 ms * ∼2% -10%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
3324 ms * ∼6%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
Iris Graphics 5100, 4258U, Apple SSD SM0256F
2292.2 ms * ∼4% +31%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
3654.8 ms * ∼6% -10%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 64Bit
4209 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
7072 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4159 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
3949
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5404
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3100
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
14.74 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.74 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.95 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
18 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
155 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
82 Points
Hilfe

System Performance

Die Anwendungsperformance prüfen die PCMarks 7 und 8. Hier fällt unser UX305 zum Teil deutlich zurück, allerdings nur im Vergleich zu den rechenstärkeren Haswell-Kontrahenten. Das Dell XPS 11 (Haswell Y) liegt im Computation-Score des PCMark 7 acht Prozent zurück, der Gesamtscore ist aber gleich. Der PCMark 8 lässt sich wenig von schnellen SSDs blenden und zeigt Haswell-Y in jedem Test mit einem mehr oder minder marginalen Vorsprung. Die Gesamtperformance der normalen ULV-Modelle liegt je nach Test bis 20 % vor unserem UX305.

Nutzer fragten an, ob das UX305 bei 30 oder 50 Browser Tabs oder bei vielfachem Multitasking in die Knie geht. Dies war nicht der Fall, wir konnten jederzeit zügig zwischen Fenstern hin und her springen. Ein Video lief währenddessen flüssig ab. Auch beim zeitgleichen Installieren von Programmen und Kopiervorgängen gab es keine Ruckler oder Wartezeiten. Die gefühlte Performance ist also in grünen Bereich und der eines SSD-Systems sehr angemessen.

flüssiges Multitasking bei 30 Browser-Tabs
flüssiges Multitasking bei 30 Browser-Tabs
flüssiges Multitasking bei 50 Browser-Tabs & Video
flüssiges Multitasking bei 50 Browser-Tabs & Video
BIOS Update (Version 206)
BIOS Update (Version 206)
PCMark 7
System Storage (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
5304 Points ∼74%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
5547 Points ∼78% +5%
Toshiba Kirabook 2014
5563 Points ∼78% +5%
Dell XPS 11
5306 Points ∼74% 0%
Computation (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
11906 Points ∼42%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
14889 Points ∼53% +25%
Toshiba Kirabook 2014
16624 Points ∼59% +40%
Dell XPS 11
10987 Points ∼39% -8%
Creativity (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
8185 Points ∼57%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
9238 Points ∼64% +13%
Toshiba Kirabook 2014
9777 Points ∼68% +19%
Dell XPS 11
7509 Points ∼52% -8%
Productivity (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
3288 Points ∼30%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
2287 Points ∼21% -30%
Toshiba Kirabook 2014
2541 Points ∼23% -23%
Dell XPS 11
1934 Points ∼18% -41%
Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
4001 Points ∼47%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
4510 Points ∼52% +13%
Toshiba Kirabook 2014
5090 Points ∼59% +27%
Dell XPS 13-9333
4862 Points ∼57% +22%
Dell XPS 11
4009 Points ∼47% 0%
PCMark 8
Storage Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
4903 Points ∼97%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
4977 Points ∼98% +2%
Toshiba Kirabook 2014
4987 Points ∼98% +2%
Dell XPS 11
4915 Points ∼97% 0%
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
2761 Points ∼42%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
3269 Points ∼50% +18%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
3232 Points ∼50% +17%
Toshiba Kirabook 2014
3052 Points ∼47% +11%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
2526 Points ∼27%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
2733 Points ∼29% +8%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
2229 Points ∼23% -12%
Toshiba Kirabook 2014
2662 Points ∼28% +5%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
2037 Points ∼33%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
2457 Points ∼40% +21%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
2184 Points ∼36% +7%
Toshiba Kirabook 2014
2389 Points ∼39% +17%

Massenspeicher

Die SanDisk-256-GB-SSD (Modell SD7SN3Q256G1002) ist als M.2-Modul (Full Size) gesteckt. Ihre Datendurchsätze liegen unisono auf einem Niveau mit den Konkurrenten, hier gibt es keine Überraschungen. Beim MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10 hatten wir den Test nicht durchgeführt.

Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
Dell XPS 13-9333
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
AS SSD
-1%
15%
-1%
Copy Program MB/s
138.74
92.67
-33%
209.77
51%
Score Total
928
930
0%
972
5%
902
-3%
Score Write
301
282
-6%
318
6%
337
12%
Score Read
411
427
4%
431
5%
373
-9%
4K Write
59.39
68.75
16%
83.52
41%
57.58
-3%
4K Read
28.11
21.11
-25%
21.22
-25%
29.32
4%
Seq Write
371.63
457.86
23%
457.38
23%
302.22
-19%
Seq Read
454.46
511.22
12%
511.55
13%
492.7
8%

Grafikkarte

Die Intel HD Graphics 5300 ist im SoC integriert und unterstützt den Prozessor mit DirectX-11.2-API, ebenso mit OpenCL 1.3/2.0 und OpenGL 4.3. Der maximale Kerntakt von 800 MHz wird nie eingesetzt. Der Cinebench R15 Shading-Test wird mit 449 bis 549 MHz abgearbeitet. Der Vergleich mit der HD Graphics 4200 fällt dennoch meistens positiv aus, bis knapp 40 % (Cloud Gate Graphics) kann die HD 5300 draufpacken. Dies wird nicht zuletzt an der Speicheranbindung per Dual Channel liegen. Eine HD 4400 (Haswell 15 Watt) kann sich mit 40 bis 60 % über die HD 5300 hinwegsetzen.

3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
439 Points ∼1%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
575 Points ∼1% +31%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
706 Points ∼2% +61%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
286 Points ∼1% -35%
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
407 Points ∼2%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
521 Points ∼2% +28%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
640 Points ∼2% +57%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
253 Points ∼1% -38%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
3540 Points ∼2%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
4844 Points ∼3% +37%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
5466 Points ∼3% +54%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
3045 Points ∼2% -14%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
2958 Points ∼5%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
3883 Points ∼7% +31%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
4477 Points ∼8% +51%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
2545 Points ∼4% -14%
3DMark 11
1280x720 Performance Physics (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
2227 Points ∼12%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
3096 Points ∼17% +39%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
3555 Points ∼19% +60%
Dell XPS 13-9333
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
3209 Points ∼17% +44%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
2047 Points ∼11% -8%
1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
609 Points ∼1%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
757 Points ∼1% +24%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
885 Points ∼2% +45%
Dell XPS 13-9333
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
789 Points ∼2% +30%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
460 Points ∼1% -24%
1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
686 Points ∼2%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
846 Points ∼3% +23%
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
993 Points ∼3% +45%
Dell XPS 13-9333
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
897 Points ∼3% +31%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
525 Points ∼2% -23%

Gaming Performance

Zum Spieler mutiert das UX305 aber so oder so nicht, selbst bei angestaubten Titeln wie Anno 2070 oder Risen Teil 1. Haswell-Y ist in dieser Disziplin ähnlich schlecht und eine HD 4400 holt mit 18 bis 28 % Vorsprung auf diesem niedrigen Niveau auch keine spielbaren Bildraten heraus. Hier könnte alternativ zum Zenbook UX303LN mit Geforce 840M gegriffen werden.

Auch ältere Games laufen mehr schlecht als recht: Anno 2070 (2011) 20 fps (Medium)
Auch ältere Games laufen mehr schlecht als recht: Anno 2070 (2011) 20 fps (Medium)
Risen (2009) kann nicht einmal in HD-Auflösung flüssig gespielt werden.
Risen (2009) kann nicht einmal in HD-Auflösung flüssig gespielt werden.
20 fps (Medium) sind es bei 1.024 x 768 Pixeln Auflösung
20 fps (Medium) sind es bei 1.024 x 768 Pixeln Auflösung
Anno 2070
1366x768 High Preset AA:on AF:2x (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
11.6 fps ∼7%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
14.8 fps ∼8% +28%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
10.3 fps ∼6% -11%
1366x768 Medium Preset AA:on (nach Ergebnis sortieren)
Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
19.5 fps ∼8%
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
23.1 fps ∼10% +18%
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
17.3 fps ∼7% -11%
min. mittel hoch max.
Risen (2009) 20.314.5fps
Anno 2070 (2011) 19.511.6fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 14.24.7fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Das Zenbook besitzt keinen Lüfter und eine SSD, daher ist es vollkommen geräuschlos.

Temperatur

Stresstest Start CPU@800-900 MHz
Stresstest Start [email protected] MHz
Stresstest nach 45 min CPU@800 MHz, GPU@400 MHz, SoC 60 Grad
Stresstest nach 45 min [email protected] MHz, [email protected] MHz, SoC 60 Grad

Im Leerlauf erwärmt sich die Base noch nicht einmal handwarm, gerade mal in der Mitte des Chassis, dort wo sich die Kühlrippen befinden, können wir mit der Hand eine Erwärmung spüren. Wir benutzen den Stresstest aus Prime95 und Furmark, um die größtmögliche Dauerlast zu erzeugen. Wie zu erwarten geht der CPU-Takt auf 800 MHz zurück, wo er konstant bleibt. Die GPU setzt sich auf 400 MHz ab, was nur wenig unter 450-550 MHz liegt (während Cinebench R15 Shading-Benchmark). Jetzt heizen sich die Oberflächen schon deutlich auf, bis zu 43 Grad messen wir. Für ein Fanless-Design ist das eine ziemlich geringe Marke. Das Kirabook 2014 mit Lüfter lag bei diesem Stresstest bei 40 Grad, das MacBook Pro Retina 13 (Lüfter) kam auf 43 Grad. Core M hat folglich einen echten Abwärme-Vorteil, der in Geräuschlosigkeit umgemünzt wird.

Asus ZenBook UX305FA-FB003H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk SD7SN3Q256G1002
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
Iris Graphics 5100, 4258U, Apple SSD SM0256F
Toshiba Portege Z30t-A-10X
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG6 THNSNJ256GMCU
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
Dell XPS 13-9333
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
Hitze
-4%
-9%
7%
-20%
-6%
Last oben max *
43.1
43
-0%
39
10%
40.3
6%
44.2
-3%
36
16%
Last unten max *
41.2
40
3%
37.2
10%
34.1
17%
48.4
-17%
39.7
4%
Idle oben max *
26.3
29
-10%
34.3
-30%
25.8
2%
32.6
-24%
30.9
-17%
Idle unten max *
26.2
28
-7%
33
-26%
26
1%
35.8
-37%
33.2
-27%

* ... kleinere Werte sind besser

 25.6 °C26.1 °C26.3 °C 
 23.1 °C23.5 °C24.9 °C 
 22.6 °C22.7 °C22.8 °C 
Maximal: 26.3 °C
Durchschnitt: 24.2 °C
25.9 °C26.1 °C26.2 °C
24.4 °C25 °C25 °C
24.4 °C24.1 °C24.1 °C
Maximal: 26.2 °C
Durchschnitt: 25 °C
Netzteil (max.)  28.6 °C | Raumtemperatur 21.2 °C | Voltcraft IR-360
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 34 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook auf 30.7 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 43.1 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.8 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 41.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 24.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 30.1 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.6 °C (-1.5 °C).

Lautsprecher

Der Klang der Lautsprecher ist dünn, Tiefen und differenzierte Höhen sind Fehlanzeige. Der Audio Wizard verändert zwar die Tonlagen und verändert die Räumlichkeit, wirklich hörenswert wird Musik aber auch nicht im Music Mode.

Weder der Mittel- und Hochtonbereich kann mit einer klaren, voluminösen und ausgewogenen Wiedergabe glänzen, noch der Bassbereich mit erkennbaren Tiefen. Was uns hier entgegentönt, das geht nicht über den einfachen Standard eines 08/15-Notebooks hinaus. Die oberen Pegelreserven genügen gerade noch, um mittelgroße Räume (30 m²) zu beschallen. Schön hört sich das allerdings nicht an, die kleinen Speaker sind dann schnell überfordert. So bleibt dem Anwender meist nur die Möglichkeit, per HDMI oder Klinken-Buchse auf externe Lautsprecher auszuweichen.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Die Energieaufnahme im Leerlauf unterscheidet sich nicht signifikant von der Haswell-Konkurrenz. Die Variation im Idle-Maximum ist eher von der Helligkeit des Panels beeinflusst, so leuchtete die Anzeige des sparsamen Kirabook 2014 (7,6 Watt) nur 222 cd/m² hell und nicht 309 cd/m² (UX305 8,6 Watt). Das Dell XPS 11 mit dem Vorgänger Core i5 4210Y hat einen identischen Energieverbrauch, aber eine kleinere Displaydiagonale. Insofern muss seine Energieaufnahme als etwas höher eingeschätzt werden. Die Last-Aufnahme des Haswell-Y ist allerdings deutlich niedriger als beim UX305, weshalb der Laufzeit-Vergleich weiterhin spannend bleibt.

Bei Last zeigen sich kaum Unterschiede zwischen Haswell-15-Watt und Core M. Eine Ausnahme ist das MacBook Pro Retina 13 durch eine starke, integrierte Intel Iris Graphics 5100.

Asus ZenBook UX305FA-FB003H
M-5Y10
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
i5-4258U
Toshiba Portege Z30t-A-10X
i7-4500U
Toshiba Kirabook 2014
i7-4500U
Dell XPS 11
i5-4200U
Stromverbrauch
-48%
3%
5%
17%
Idle min *
3.1
2.8
10%
3
3%
3.3
-6%
3.1
-0%
Idle avg *
7.5
8.8
-17%
6.6
12%
5.6
25%
7.4
1%
Idle max *
8.6
9
-5%
7.9
8%
7.6
12%
7.4
14%
Last avg *
25.2
58
-130%
27.4
-9%
28.8
-14%
17.2
32%
Last max *
30.6
60.6
-98%
30.3
1%
28.9
6%
19
38%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.2 Watt
Idledarkmidlight 3.1 / 7.5 / 8.6 Watt
Last midlight 25.2 / 30.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 960

Akkulaufzeit

Oben haben wir festgestellt, Core M bringt in Sachen Leistung keine Verbesserung gegenüber Haswell (ULV 15 Watt), nur die Y-11,5-Watt-Modelle werden leicht überflügelt. Folglich liegt die Hoffnung auf den Laufzeiten. Bringt die niedrigere Energieaufnahme deutlich längere Laufzeiten ein?

Ganz so geradlinig geht die Gleichung Core M = mehr Laufzeit nicht auf, wie die Grafik zeigt. Mit einer verhältnismäßig geringen Kapazität von nur 45 Wh schafft das UX305 knapp sieben Stunden im WLAN-Test oder 13 Stunden im Leerlauf bei geringster Helligkeit. 

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
13h 01min
Surfen über WLAN
6h 48min
Big Buck Bunny H.264 1080p
6h 36min
Last (volle Helligkeit)
3h 9min

Das Kirabook 2014 leistet mit 52 Wh in etwa dieselbe Laufzeit, das Z30t (52 Wh) legt mit stärkerem SoC eine ganze Stunde drauf. Das MacBook Pro Retina 13 ist auf Grund seiner 72 Wh schlecht vergleichbar, es hält drei Stunden länger den WLAN-Test durch. Die Last-Laufzeit ist ähnlich der des Portege Z30t-A-10X aber um eine Stunde besser als beim Kirabook 2014.

Asus ZenBook UX305FA-FB003H
M-5Y10 45Wh
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
i5 4258U 72Wh
Toshiba Portege Z30t-A-10X
i7 4500U 52Wh
Toshiba Kirabook 2014
i7 4500U 52Wh
Dell XPS 13-9333
i5 4200U 55Wh
Dell XPS 11
HD Graphics 4200, 4210Y, Samsung SSD PM841 MZMTD256HAGM
Akkulaufzeit
27%
16%
-9%
18%
-20%
Idle
781
1535
97%
1194
53%
835
7%
987
26%
618
-21%
H.264
396
467
18%
392
-1%
373
-6%
337
-15%
WLAN (alt)
408
569
39%
473
16%
393
-4%
465
14%
378
-7%
Last
189
99
-48%
178
-6%
126
-33%
217
15%
118
-38%

Pro

+ Leicht im Konkurrenzvergleich
+ Stabiles, wertiges Gehäuse
+ Feedbackstarke Tastatur
+ Geräuschlos, geringe Abwärme
+ TFT: sehr gute Farbreproduktion ab Werk
+ Mattes Non-Touch-Panel
+ Sehr hohe 4K-Auflösung, FHD optional
+ Schnelle SanDisk-SSD
+ Gute Systemleistung
+ 3 x USB 3.0 Ports Typ A
+ Gigabit-Ethernet Adapter
+ Wartungsmöglichkeiten inkl. Akku-Wechsel

Contra

- Webcam höchstens Mittelmaß
- Relativ schwacher Kontrast
- Keine beleuchtete Tastatur
- Lautsprecher höchstens Durchschnittlich

Pro

+ Leicht im Konkurrenzvergleich
+ Stabiles, wertiges Gehäuse
+ Feedbackstarke Tastatur
+ Geräuschlos, geringe Abwärme
+ TFT: sehr gute Farbreproduktion ab Werk
+ Mattes Non-Touch-Panel
+ Sehr hohe 4K-Auflösung, FHD optional
+ Schnelle SanDisk-SSD
+ Gute Systemleistung
+ 3 x USB 3.0 Ports Typ A
+ Gigabit-Ethernet Adapter
+ Wartungsmöglichkeiten inkl. Akku-Wechsel

Contra

- Webcam höchstens Mittelmaß
- Relativ schwacher Kontrast
- Keine beleuchtete Tastatur
- Lautsprecher höchstens Durchschnittlich
Asus Zenbook UX305FA, zur Verfügung gestellt von:
Asus Zenbook UX305FA, zur Verfügung gestellt von:

Der leichte und stabile 13-Zoller liegt gut in der Hand, die Oberflächen berühren sich wertig. Die Tastatur hat ein sehr gutes Feedback, passend für Vielschreiber. Leider ist die Eingabe nicht beleuchtet. Beim Display liegen Gigantomanie (QHD+/4K) und schwacher Kontrast (413:1) dicht beieinander. Die Vorteile, wie gleichmäßige, hohe Helligkeit, exzellente Farbwiedergabe ab Werk und Entspiegelung, überwiegen aber den Nachteil.

Das Zenbook UX305FA hat eine Reihe von Vorzügen bei Verarbeitung, Ergonomie, Display und Tastatur. Der Core M kann uns hinsichtlich seiner Spezialisierung auf möglichst lange Laufzeiten aber nicht überzeugen, da wir von Haswell bereits sehr ähnlichen Zeiten gewöhnt sind. Warum also einen Core M nehmen und nicht einen jetzt günstiger werdenden Haswell? Für Core M sprechen das lüfterlose Design und das niedrigere Gewicht des Gerätes. Für gleichbleibende Laufzeiten konnte Asus einen leichteren Akku mit geringerer Kapazität einbauen. Das Fazit bei den Akkulaufzeiten ist allerdings enttäuschend: Knapp sieben Stunden im WLAN-Test sind zwar nicht wirklich schlecht, aber das konnten mehr oder weniger auch die Haswell-Konkurrenten mit ihren stärkeren Prozessoren (außer i5 4210Y).

Abgesehen von der Betrachtung, ob Core M nun ein Vorteil ist oder nicht, steht das UX305 als ausgewogenes Subnotebook vor uns, das berufliche Nutzer und anspruchsvolle Privatnutzer gleichermaßen zufriedenstellen wird. 

Die Konkurrenten sind also noch nicht aus dem Rennen (siehe rechts Shortcut Die Konkurrenz), wenngleich die dort abgerufenen Preise durchweg höher sind. Apples MacBook Pro Retina 13 Zoll Late 201 und Toshibas Portege Z30t-A-10X sind auf Grund ihrer preislichen Nähe auf jeden Fall eines Blickes Wert (jeweils 1.100 Euro). Angesichts der FHD-Einsteigervariante für 800 Euro bleibt das Zenbook UX305FA aber ungeschlagen das günstigste Angebot.

Asus ZenBook UX305FA-FB003H - 09.02.2015 v4(old)
Sebastian Jentsch

Gehäuse
96 /  98 → 98%
Tastatur
88%
Pointing Device
93%
Konnektivität
60 / 80 → 75%
Gewicht
72 / 35-78 → 86%
Akkulaufzeit
90%
Display
91%
Leistung Spiele
49 / 68 → 72%
Leistung Anwendungen
65 / 87 → 75%
Temperatur
90 / 91 → 99%
Lautstärke
100%
Audio
56 / 91 → 62%
Kamera
40 / 85 → 47%
Durchschnitt
76%
87%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

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Autor: Sebastian Jentsch (Update: 28.05.2015)
J. Simon Leitner
J. Simon Leitner - Founder, Editorial Director - @simleitner
Nach meinem Studium an der TU-Wien widmete ich mich als Mitbegründer vollends dem Projekt Notebookcheck. Seit Commodore C64 und Atari 1040 ST sind Computer fester Bestandteil meiner täglichen Aktivitäten. Meinen Energieausgleich finde ich vor allem bei sportlichen Aktivitäten in freier Natur.