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Test Lenovo IdeaPad 520s-14IKB (Core i5-7200U, 940MX) Laptop

Benjamin Herzig, 👁 Andreas Osthoff, Tanja Hinum, 05.09.2017

Gelungener Allrounder. Ein günstiges Ultrabook mit Full-HD-IPS-Display, GeForce 940MX und Core i5-7200U – dieses interessante Paket schnürt Lenovo vor allem für Studenten. Kann uns das IdeaPad 520s überzeugen? Das lesen Sie in unserem ausführlichen Testbericht.

Seit 2015 gibt es einen beherrschenden Trend bei Notebooks: dünne Displayrahmen. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich der Hersteller Dell mit seiner XPS-Serie, nach den großen Verkaufserfolgen dieser Serie zogen schnell auch die anderen Hersteller nach.

Bisher waren es vor allem Ultrabooks im gehobenen Preisbereich, die solche besonders dünnen Displayrahmen haben. Doch das ändert sich langsam aber sicher, dieses Design-Merkmal ist so populär, dass es auch bei günstigeren Modellen mehr und mehr zu finden ist. Ein Beispiel dafür ist unser heutiges Testgerät, das IdeaPad 520s. Die IdeaPad-500-Serie wurde im letzten Jahr als Nachfolger der älteren Lenovo IdeaPad Z-Serie geschaffen. Lenovos Namensschema für die Consumer-Notebooks sieht seitdem so aus: IdeaPad 100 sind die günstigsten, IdeaPad 700 (zum Beispiel IdeaPad 710s) oder 900 (Lenovo Yoga 910) die teuersten Serien. Dementsprechend handelt es sich bei der 500-Serie um die Mittelklasse, zusammen mit der geringfügig günstigeren IdeaPad 300-Serie.

Unser Testgerät ist ein 14-Zoll-Modell, eine Größe, die bei Endkunden-Notebooks eher selten ist, ganz besonders, wenn sie einen Multimedia-Fokus haben. Doch bei Lenovo haben viele Geräte ein 14-Zoll-Display, die anderswo mit einem 13-Zoll-Display ausgestattet sein würden. Unser Testgerät kostet 799 Euro mit Studentenrabatt, ohne kostet es 850 Euro. Im Preisbereich unter 1.000 Euro haben wir, neben dem eigenen Vorgänger IdeaPad 510s-14ISK, die folgenden Vergleichsgeräte ausgewählt: das HP Envy 13 ad065nr, das Xiaomi Mi Notebook Air 13.3-Zoll und das ASUS X302UV. Außerdem noch das Dell XPS 13, das zwar ein gutes Stück teurer ist und direkt eher mit dem IdeaPad 720s konkurriert, das aber als eine Referenz für gute Ultrabooks unterhalb von 15,6 Zoll gelten kann.

Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE (IdeaPad 520s Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce 940MX - 2048 MB, Kerntakt: 1083 MHz, Speichertakt: 1253 MHz, GDDR5, 373.50, Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 157 PPI, N140HCA-EAC, IPS LED, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Massenspeicher
Ramaxel RTNTE256PCA8EADL, M.2 GB 
, SATA-III SSD, 185 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5mm Kombo-Audio, Card Reader: 4-in-1 Kartenleser, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19.3 x 327.4 x 236.5
Akku
52.5 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 0.3 Megapixel
Sonstiges
Lautsprecher: 2W Stereo-Lautsprecher, Tastatur: 6-Reihen Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Lenovo Settings, Lenovo Companion, Lenovo Appexplorer, Microsoft Office Trial, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.616 kg, Netzteil: 223 g
Preis
799 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Lenovo IdeaPad 520s-14IKB
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB

Das Gehäuse des IdeaPad 520s-14IKB wurde im Vergleich zum Vorgänger komplett überarbeitet. Gleich geblieben ist die Wahl der Materialien: Aluminium für die Handballenauflage und das Displaycover, Kunststoff für die Basiseinheit und den Displayrahmen. Dennoch ist das IdeaPad 520s von außen klar vom Vorgänger zu unterscheiden: Der Displayrahmen, der wie erwähnt vor allem an den Seiten wesentlich dünner ist, besteht nun aus schwarzem statt aus silbernem Kunststoff. Weiterhin sind die Kanten nun diamantgeschliffen, was dem Gerät einen optisch hochwertigeren Eindruck verleiht, die Basiseinheit ist an den Seiten zudem weniger abgerundet. Insgesamt macht das Gehäuse einen optisch moderneren und qualitativ besseren Eindruck als das IdeaPad 510s-14ISK, haptisch sind sich beide sehr ähnlich.

Für die Gehäusestabilität ist Metall als Material natürlich nie eine schlechte Wahl, auch wenn nicht das gesamte Gehäuse aus Aluminium besteht. In diesem Preisbereich sind Vollmetallgehäuse nicht üblich, auch wenn es Ausnahmen wie das Xiaomi Mi Notebook Air gibt. Mit solchen Designs oder auch dem XPS 13 kann das IdeaPad 520s nicht ganz mithalten. So lässt sich zum Beispiel das Displaycover ein wenig eindrücken, wobei erst starker Druck auf das Panel sichtbare Auswirkungen hat. Die Handballenauflage ist dagegen gegenüber punktuellem Druck sehr stabil und auch in der Mitte kaum einzudrücken. Verwinden lässt sich die Basis nur minimal, das Display zeigt sich flexibler, ist aber gegenüber Plastik-Displaygehäusen immer noch klar im Vorteil.

Glücklicherweise wurde bei der Montage des Testgeräts nicht geschlampt, sodass die Verarbeitung absolut einwandfrei ist. Alle Spalte zwischen den Gehäuseteilen sind gleichmäßig und klein, scharfe Kanten gibt es nicht. Nicht perfekt sind die Scharniere. Diese lassen zwar das Öffnen des Displays mit einer Hand zu, aber sie wackeln auch ein wenig nach. Der maximale Öffnungswinkel beträgt 180° – lobenswert.

Gegenüber dem IdeaPad 510s-14ISK hat das IdeaPad 520s-14IKB vor allem in der Horizontalen etwas abgenommen, sodass es insgesamt etwas kompakter ist. Die Dicke ist dagegen fast gleich geblieben, beim Gewicht ist das neue IdeaPad sogar minimal schwerer als das alte Modell. Von der Größe her spielt es trotz der kleineren Displayrändern in einer komplett anderen Liga als 13,3-Zoll-Ultrabooks, besonders das XPS 13 ist auf jeden Fall wesentlich kompakter und leichter. Die 14-Zoll-Notebooks im Vergleich sind sich dagegen alle sehr ähnlich.

Größenvergleich

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Ausstattung

Lenovo geht einen Schritt Richtung Modernität, ist aber dabei leider nicht konsequent: Das IdeaPad 520s hat USB Typ C, doch leider nur eine ziemlich eingeschränkte Implementierung. So handelt es sich weder um Thunderbolt, noch bringt der Anschluss den Displayport-Alternate-Mode mit. Auch für das Laden setzt Lenovo lieber weiterhin auf einen proprietären Anschluss. Der USB-C-Anschluss, der nur Datenübertragung per USB-3.1-Gen-1 unterstützt, ist hier eine verpasste Chance. Zudem sind ein USB-3.0-Anschluss und der ausklappbare Ethernet-Port weggefallen. Für viele Nutzer vielleicht kein kritischer, für manche aber doch auch ein schmerzlicher Verlust.

An der Anschlusspositionierung gibt es nichts zu bemängeln. Die Anschlüsse sind alle weit genug auseinander und im hinteren Bereich der Seitenflächen positioniert.

links: Netzteilanschluss, HDMI, USB Typ-A 3.0, USB Typ C 3.1 Gen1, Kombo-Audio
links: Netzteilanschluss, HDMI, USB Typ-A 3.0, USB Typ C 3.1 Gen1, Kombo-Audio
rechts: SD-Kartenleser, USB Typ A 3.0, Kensington-Lock
rechts: SD-Kartenleser, USB Typ A 3.0, Kensington-Lock

SDCardreader

Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich ein SD-Kartenleser. Dieser arbeitet im Benchmark-Test, der wie immer mit der Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-Speicherkarte ausgeführt wurde, mit einer eher durchschnittlichen Geschwindigkeit. Sehr günstige Laptops haben wesentlich langsamere Lesegeräte, aber es gibt auch viel schnellere, zum Beispiel im XPS 13.

Nachteilig ist, dass das Lesegerät die Karte nicht vollständig aufnimmt und sich der Slot somit nicht für dauerhafte Speichererweiterung eignet.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell XPS 13 9360 FHD i5
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
107.8 MB/s ∼100% +35%
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
79.6 MB/s ∼74%
HP Envy 13-ad065nr
  (Toshiba THN-M401S0640E2)
62.8 MB/s ∼58% -21%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 13 9360 FHD i5
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
250.6 MB/s ∼100% +186%
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87.6 MB/s ∼35%
HP Envy 13-ad065nr
  (Toshiba THN-M401S0640E2)
81.88 MB/s ∼33% -7%

Kommunikation

Die Intel Wireless 3165 ist eine 1x1 AC-WLAN-Karte, die man oft in weniger teuren Notebooks findet. Sie liefert eine alltagstaugliche Leistung und im Test war die Verbindung immer stabil. Für anspruchslose Nutzer ist sie okay, aber im Benchmark-Test zeigt sich deutlich die Limitierung des 1x1-Designs. 2x2 AC-Karten wie die Killer Wireless 1535 oder die Intel Wireless 7265 sind wesentlich schneller.

Bei der verbauten Kamera handelt es sich um eine typische Notebook-Webcam, sie liefert ein verrauschtes und verpixeltes Bild. Die Mikrophone sind etwas besser. Beide Komponenten reichen für Videotelefonie aus, für mehr aber auch nicht.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP Envy 13-ad065nr
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
635 MBit/s ∼100% +85%
Dell XPS 13 9360 FHD i5
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
525 MBit/s ∼83% +53%
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
343 MBit/s ∼54%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 13 9360 FHD i5
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
575 MBit/s ∼100% +92%
HP Envy 13-ad065nr
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
480 MBit/s ∼83% +60%
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
300 MBit/s ∼52%

Sicherheit

Fingerabdruck-Sensor
Fingerabdruck-Sensor

Das IdeaPad 520s ist kein Business-Laptop, aber es ist dennoch mit einem touch-basierten Fingerabdruckleser ausgestattet. Ein positiver Trend, dass man solche Sensoren mittlerweile auch bei günstigeren Privatkunden-Notebooks findet.

Der Sensor arbeitet genau so schnell und zuverlässig wie bei den ThinkPad-Cousins, auch wenn ihm die praktische Status-LED fehlt, die die Bereitschaft zum Scan anzeigt.

Zubehör

Dem Testgerät liegt kein Zubehör bei und es gibt auch kein hersteller- und modell-spezifisches Zubehör optional (zum Beispiel Docks).

Wartung

Bei der Wartbarkeit zeigt sich das Testgerät als ein typisches Ultrabook: Um an die Innereien zu gelangen, muss man die gesamte Unterseite abnehmen, kleinere Wartungsklappen gibt es nicht. Wenn man das Basecover entfernen möchte, muss man insgesamt 10 Kreuzschlitzschrauben entfernen. Hat man das geschafft, dann muss man noch mit einem Spudger-Tool die kleinen Kunststoff-Haken rundherum an der Unterseite lösen, die diese ansonsten bombenfest halten. Hier muss man immer sehr vorsichtig und möglichst ohne Gewalt vorgehen, da man sonst leicht die Clips abbrechen kann.

Mit abgenommenem Basecover hat man dann Zugriff auf den internen Akku, das Kühlsystem, das WLAN-Modul, den 2,5-Zoll-Hauptspeicher, die M.2-SSD (1 Slot frei) und den Arbeitsspeicher (1 Slot).

Blick ins Innere
Blick ins Innere

Garantie

Ab Werk gibt Lenovo zwei Jahre Garantie auf das IdeaPad 520s-14IKB. In diesen 24 Monaten kann man sein Notebook bei einem Garantiefall einschicken (Bring-in-Service). Optional bietet Lenovo eine Verlängerung auf 36 Monate an, sowie Vor-Ort-Service und Unfallschutz-Service, der unbeabsichtigte Stürze miteinschließt.

Eingabegeräte

Tastatur

Neben dem Gehäuse hat Lenovo auch die Tastatur beziehungsweise ihr Layout überholt. Die markanteste Änderung hat man bei den Pfeiltasten vorgenommen. Bei älteren IdeaPads waren diese noch in voller Größe, nun sind die vertikalen Pfeiltasten verkleinert. Stattdessen hat man die rechte Shift-Taste, die vorher sehr klein war, nun auf die normale Größe gebracht – vermutlich eine Reaktion auf das Nutzerfeedback, dass die rechte Shift-Taste vorher zu klein war. Abgesehen davon hat man statt eines dedizierten Power-Buttons diesen nun in die Tastatur integriert, sodass man die Entfernen-Taste nun nicht mehr oben rechts in der Ecke hat. Während diese Änderung weniger gut ist, ist die Änderung im Pfeiltastenbereich Geschmackssache. Nutzt man die rechte Shift-Taste, dann wird man sie wohl begrüßen, ansonsten kann man sich über die kleineren Pfeiltasten ärgern.

Lenovo ist bekannt dafür, dass man Notebooks mit guten Tastaturen herstellen kann. Das IdeaPad 520s enttäuscht in dieser Hinsicht nicht, auch wenn die ThinkPad-Verwandtschaft hier noch ein ganzes Level besser ist. Die Tasten überzeugen mit einem knackigen Tippgefühl und dem stabilen Untergrund, der auch bei heftigerem Tippen kein Flexing zulässt. Der Hub ist für unseren Geschmack etwas zu kurz, alles in allem ist die Tastatur des IdeaPad 520s trotzdem durchaus Vieltipper-tauglich.

Wie viele Notebooks heutzutage verfügt das IdeaPad 520s-14IKB über eine Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung, diese ist zweistufig und hat eine weiß-bläuliche Farbe.

Tastaturbereich IdeaPad 520s-14IKB
Tastaturbereich IdeaPad 520s-14IKB

Touchpad

Lenovo verbaut ein angemessen großes ClickPad. Dieses hat eine Oberfläche aus Kunststoff statt Glas, ein Unterschied zu teureren Ultrabooks. Doch die Kunststoff-Oberfläche fühlt sich auch nicht wirklich billig an und tut ihren Job gut genug, denn sie ist ausreichend glatt, um ein störungsfreies Gleiten der Finger zu ermöglichen. Die Mechanik des ClickPads lässt kein Klappern zu und die Klicks sind knackig, dabei aber nicht zu laut.

Bei allen neueren Laptops setzt Lenovo Touchpads nach Microsofts Precision-TouchPad-Standard ein, das ist auch beim IdeaPad 520s der Fall. Dementsprechend gut ist das TouchPad auch in der Nutzung, Gesten funktionieren perfekt und präzise.

Display

Pixelraster N140HCA-EAC
Pixelraster N140HCA-EAC
Backlight-Bleeding
Backlight-Bleeding

Laut des Datenblattes bietet Lenovo zwei Display-Optionen für das IdeaPad 520s-14IKB an: einmal ein mattes 14-Zoll-TN-Display mit HD-Auflösung (1.366 x 768) und einmal ein mattes IPS-Display mit einer Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080) in der selben Größe. Fast alle Modelle in Deutschland sind mit dem besseren IPS-Full-HD-Display ausgestattet. Wenn man sich für das IdeaPad 520s-14IKB interessiert, dann sollte man auf jeden Fall ein Modell mit diesem Display nehmen.

Freilich ist auch das bessere Full-HD-Display nicht das hochwertigste Display, was in der Preisklasse aber auch nicht verwundert. Seine Helligkeitswerte von durchschnittlich 256 cd/m² entsprechen einem eher günstigen Panel, nicht außergewöhnlich gut aber in Ordnung. Das Dell XPS 13 und das Xiaomi Mi Notebook Air sind wesentlich besser, deren Display bieten deutlich mehr als 300 cd/m².

Das IdeaPad 510s-14ISK hatte noch ein Display mit einer extrem niedrigen PWM-Frequenz von 50 Hz. Beim Nachfolger gibt es dieses Problem nicht, das Display hat eine so hohe PWM-Frequenz, dass niemand damit Probleme haben sollte. Backlight-Bleeding ist beim Panel, das vom Hersteller Innolux stammt, leider etwas stärker ausgeprägt. Im normalen Betrieb ist es nicht sichtbar, bei dunklen Bildern kann es eventuell ein wenig stören.

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 24510 Hz ≤ 60 % Helligkeit

Das Display flackert mit 24510 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 60 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 24510 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9254 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

275
cd/m²
276
cd/m²
256
cd/m²
265
cd/m²
274
cd/m²
245
cd/m²
240
cd/m²
247
cd/m²
228
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 276 cd/m² Durchschnitt: 256.2 cd/m² Minimum: 3.8 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 273 cd/m²
Kontrast: 1522:1 (Schwarzwert: 0.18 cd/m²)
ΔE Color 6.7 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 6.3 | 0.64-98 Ø6.4
61.5% sRGB (Argyll 3D) 39.6% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.04
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
N140HCA-EAC, , 1920x1080, 14
Asus X302UV-FN016T
InfoVision M133NWN1 R3, , 1366x768, 13.3
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
Samsung LTN133HL09-M01, , 1920x1080, 13.3
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
NV140FHM-N41, , 1920x1080, 14
Dell XPS 13 9360 FHD i5
Sharp SHP1449 LQ133M1, , 1920x1080, 13.3
HP Envy 13-ad065nr
LG Philips LGD0576, , 1920x1080, 13.3
Response Times
-33%
-44%
-39%
-6%
-6%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
38 (20, 18)
42 (20, 22)
-11%
49 (20, 29)
-29%
45 (17, 28)
-18%
32.8 (16, 16.8)
14%
28 (14, 14)
26%
Response Time Black / White *
26.4 (14.8, 11.6)
23 (6, 17)
13%
27 (8, 19)
-2%
26 (7, 19)
2%
33.2 (10.8, 22.4)
-26%
22.4 (12.4, 10)
15%
PWM Frequency
24510 (60)
50 (90)
-100%
50 (30)
-100%
50 (60)
-100%
10200 (100)
-58%
Bildschirm
-13%
26%
3%
14%
7%
Helligkeit Bildmitte
274
218
-20%
347
27%
257
-6%
351.2
28%
290
6%
Brightness
256
210
-18%
334
30%
263
3%
325
27%
270
5%
Brightness Distribution
83
88
6%
80
-4%
90
8%
89
7%
78
-6%
Schwarzwert *
0.18
0.5
-178%
0.27
-50%
0.24
-33%
0.195
-8%
0.32
-78%
Kontrast
1522
436
-71%
1285
-16%
1071
-30%
1801
18%
906
-40%
DeltaE Colorchecker *
6.7
3.89
42%
3.29
51%
5.44
19%
7.4
-10%
4.8
28%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
14.8
7.11
52%
4.69
68%
10.93
26%
9.08
39%
11.2
24%
DeltaE Graustufen *
6.3
4.9
22%
3.62
43%
3.95
37%
6.71
-7%
2.8
56%
Gamma
2.04 108%
2.41 91%
2.23 99%
2.29 96%
2.74 80%
2.19 100%
CCT
6363 102%
7860 83%
7307 89%
6896 94%
7222 90%
6382 102%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
39.6
46
16%
62
57%
40
1%
50.48
27%
54.9
39%
Color Space (Percent of sRGB)
61.5
73
19%
95
54%
64
4%
73.31
19%
83.5
36%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-23% / -18%
-9% / 10%
-18% / -7%
4% / 11%
1% / 4%

* ... kleinere Werte sind besser

Farbwerte
Farbwerte
Grauwerte
Grauwerte
Sättigung
Sättigung
Farbwerte (kalibriert)
Farbwerte (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)

Der Schwarzwert von 0,18 und der sich daraus ergebende Kontrast von 1.522:1 ist ziemlich gut, nur das XPS 13 ist ein wenig besser. Der hohe Kontrast trägt auf jeden Fall dazu bei, dass das Bild subjektiv einen ziemlich guten Einruck hinterlässt. Ab Werk weist das Display einen leichten Grünstich auf, der sich mit der Kalibrierung beseitigen lässt. Hat man kein eigenes Kalibrierungsgerät, dann kann man das Profil nutzen, das Notebookcheck kostenlos bereitstellt.

Beim Farbraum merkt man, dass das Panel trotz des überraschend hohen Kontrasts ein günstiges Display ist. Nur 39 % des AdobeRGB-Farbraums und 61,5 % des sRGB-Farbraums sind äußerst schwache Werte, die das Display für die Bildbearbeitung disqualifizieren. Die Farbraumabdeckung ist heute oft eines der entscheidenden Kriterien, die gute von mittelmäßigen Displays unterscheiden. Zwar dürfte es für den normalen Nutzer im Alltag nur eine geringe Rolle spielen, aber mit einer geringeren Farbraumabdeckung sehen die Farben zum Beispiel auch weniger satt und kräftig aus.

sRGB: 61,5 %
sRGB: 61,5 %
AdobeRGB: 39,6 %
AdobeRGB: 39,6 %

Zwar sind etwa 250 cd/m² nicht gerade üppig, wenn man daen Laptop draußen nutzen möchte, doch dank der matten Oberfläche ist die Outdoornutzung generell möglich, vor allem wenn man sich im Schatten aufhält.

Outdoor (Schatten)
Outdoor (Schatten)
Outdoor (Sonne)
Outdoor (Sonne)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14.8 ms steigend
↘ 11.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 51 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
38 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 34 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41 ms).

Einer der wichtigsten Gründe die FHD- statt der HD-Option zu wählen, ist die Blickwinkelstabilität. Als ein IPS-Display schneidet das Panel hier sehr gut ab, die Farben invertieren nie und die Helligkeit ist auch vergleichsweise stabil.

Blickwinkel IdeaPad 520s
Blickwinkel IdeaPad 520s

Leistung

Das IdeaPad 520s-14IKB ist in einem halben Dutzend verschiedener Konfigurationen auf dem deutschen Markt erhältlich. Die sechs Modelle decken einen Preisbereich von etwa 600 bis 900 Euro ab. Unser Modell, das einzige mit dedizierter Nvidia GPU, befindet sich mit einem regulären Preis von 850 Euro im oberen Bereich. 5 von 6 Konfigurationen haben den Core i5-7200U verbaut, nur in einem steckt der teurere Core i7-7500U drin.

Bei den beiden schwächsten Konfigurationen ist eine 1-TB-HDD verbaut, ansonsten gibt es entweder eine 256-GB-SSD oder beim teuersten Modell auch eine 512-GB-SSD. In allen Modellen mit Ausnahme des günstigsten Geräts stecken 8 GB DDR4-2400 RAM, das Modell für 600 Euro hat nur 4 GB. Maximal kann der Speicher auf bis zu 16 GB erweitert werden, es gibt einen RAM-Slot.

HWiNFO
HWiNFO
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
CPU-Z SPD
CPU-Z SPD
GPU-Z Intel HD 620
GPU-Z Intel HD 620
LatencyMon
LatencyMon

Prozessor

Der Core i7-7200U ist ein sparsamer Dual-Core-Prozessor der Kaby-Lake-Generation. Mit einer TDP von 15 W fällt er in die Klasse der Ultra-Low-Voltage-CPUs, die man bei Intel an der Endung "U" erkennt. Die CPU bietet Hyperthreading sowie Turbo-Boost mit bis zu 3,1 GHz, der Grundtakt beträgt 2,5 GHz. Mehr Vergleiche sind über unsere CPU-Benchmarkliste möglich.

Viele Laptop-Test-Webseiten testen die Performance nur in einem einzelnen Testdurchlauf, der eine dauerhafte Belastung nicht simulieren kann. Notebookcheck nutzt dagegen eine 30-minütige Schleife des Cinebench-R15-Multicore-Tests um zu testen, wie gut das Kühlsystem eines Testgeräts wirklich mit den verbauten Komponenten klarkommt und ob die Leistung wirklich dauerhaft abgerufen werden kann. Das IdeaPad 520s-14IKB zeigte in diesem Test eine deutlich reduzierte Leistung ab dem zweiten Test-Durchlauf. Zwar liegt noch kein Throttling vor, da der Takt nicht unterhalb den Grundtakt sinkt, aber die CPU kann ihr Potenzial eindeutig nicht ausreizen.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Im einzelnen Durchlauf des Cinebench-R15-Multicore-Tests kann der i5-7200U sein optimales Ergebnis von über 330 Punkten erreichen. Die niedrigere Performance im Schleifen-Test ist anscheinend auf ein Temperaturlimit zurückzuführen, das der Hersteller gesetzt hat. Werden 70 °C erreicht, dann taktet die CPU runter auf den Grundtakt, vorher kann sie durchgängig den Turbo-Takt von 3,1 GHz halten. Im einzelnen Test wird die Temperaturgrenze nicht erreicht, aber bei Dauerbelastung sieht das anders aus.

Die CPU-Leistung ist im Akkubetrieb nicht limitiert.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
Intel Core i5-7200U
132 Points ∼100%
HP Pavilion 14-al103ng
Intel Core i5-7200U
129 Points ∼98% -2%
Acer TravelMate X349-G2
Intel Core i5-7200U
124 Points ∼94% -6%
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Intel Core i5-6267U
123 Points ∼93% -7%
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
Intel Core i5-6200U
118 Points ∼89% -11%
Asus X302UV-FN016T
Intel Core i5-6200U
115 Points ∼87% -13%
CPU Multi 64Bit
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
Intel Core i5-7200U
334 Points ∼100%
HP Pavilion 14-al103ng
Intel Core i5-7200U
330 Points ∼99% -1%
Acer TravelMate X349-G2
Intel Core i5-7200U
318 Points ∼95% -5%
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Intel Core i5-6267U
314 Points ∼94% -6%
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
Intel Core i5-6200U
294 Points ∼88% -12%
Asus X302UV-FN016T
Intel Core i5-6200U
290 Points ∼87% -13%
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
67.28 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
334 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
132 Points
Hilfe

System Performance

Die Kombination aus genügend RAM, einer SSD und einem modernen Intel-Prozessor lassen das Testgerät in den PC-Mark-Benchmarks gut abschneiden. Auch im Alltag gibt es an der Leistung und Reaktionsschnelligkeit nichts auszusetzen.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Envy 13-ad065nr
HD Graphics 620, 7200U, SanDisk X400 SD8SN8U-128G-1006
4669 Points ∼100% +1%
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
GeForce 940MX, 7200U, Ramaxel RTNTE256PCA8EADL
4628 Points ∼99%
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Iris Graphics 550, 6267U, Samsung MZYTY256HDHP
4579 Points ∼98% -1%
Dell XPS 13 9360 FHD i5
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
4568 Points ∼98% -1%
Asus X302UV-FN016T
GeForce 920MX, 6200U, Hynix HFS128G3MND
4464 Points ∼96% -4%
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
GeForce 940MX, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
4274 Points ∼92% -8%
Home Score Accelerated v2
HP Envy 13-ad065nr
HD Graphics 620, 7200U, SanDisk X400 SD8SN8U-128G-1006
3760 Points ∼100% +6%
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Iris Graphics 550, 6267U, Samsung MZYTY256HDHP
3710 Points ∼99% +4%
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
GeForce 940MX, 7200U, Ramaxel RTNTE256PCA8EADL
3554 Points ∼95%
Dell XPS 13 9360 FHD i5
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
3535 Points ∼94% -1%
Asus X302UV-FN016T
GeForce 920MX, 6200U, Hynix HFS128G3MND
3466 Points ∼92% -2%
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
GeForce 940MX, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3144 Points ∼84% -12%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3554 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4628 Punkte
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Massenspeicher

Eine kleine Premiere gibt es bei der SSD, denn es ist das erste Mal, dass wir eine SSD des Herstellers RAMAXEL im Test haben. RAMAXEL stellt nicht nur SSDs, sondern auch Arbeitsspeicher her.

Die verbaute 256-GB-SSD läuft lediglich mit SATA-III-Geschwindigkeit. Das ist für ein günstigeres Notebook nicht ungewöhnlich, doch ist die SSD auch unter den SATA-III-Flashspeichern nicht gerade eine der schnellsten SSDs. Die im Vorgänger verbaute Samsung-SSD ist etwa 30 % schneller und gegen moderne PCIe-NVMe-SSDs hat die RAMAXEL SSD sowieso keine Chance. Im Alltag hat die etwas langsame SSD aber keine fühlbaren negativen Auswirkungen, HDDs sind immer noch um Welten langsamer.

Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
Ramaxel RTNTE256PCA8EADL
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Samsung MZYTY256HDHP
Acer TravelMate X349-G2
Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
HP Pavilion 14-al103ng
Western Digital Scorpio Blue WD5000LPCX-24C6HT0
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Asus X302UV-FN016T
Hynix HFS128G3MND
CrystalDiskMark 3.0
29%
113%
-88%
76%
-26%
Write 4k QD32
244.8
257.3
5%
210.8
-14%
1.026
-100%
312.2
28%
174
-29%
Read 4k QD32
279.6
397.7
42%
373.7
34%
0.72
-100%
487.6
74%
253
-10%
Write 4k
77.69
90.22
16%
133.4
72%
0.981
-99%
153.4
97%
71.15
-8%
Read 4k
24.74
35.27
43%
34.93
41%
0.34
-99%
43.4
75%
6.559
-73%
Write 512
252.8
299.3
18%
585.6
132%
47.13
-81%
179.1
-29%
Read 512
347.8
399.7
15%
1134
226%
30.83
-91%
282.6
-19%
Write Seq
254.1
458.8
81%
581.9
129%
110.2
-57%
314
24%
178.6
-30%
Read Seq
472.3
509.7
8%
1818
285%
113.3
-76%
1209
156%
428.2
-9%
Ramaxel RTNTE256PCA8EADL
Sequential Read: 472.3 MB/s
Sequential Write: 254.1 MB/s
512K Read: 347.8 MB/s
512K Write: 252.8 MB/s
4K Read: 24.74 MB/s
4K Write: 77.69 MB/s
4K QD32 Read: 279.6 MB/s
4K QD32 Write: 244.8 MB/s

Grafikkarte

Die Nvidia GeForce 940MX ist eine veraltete Grafiklösung auf Basis der Maxwell-Architektur. Sie ist Anfang 2016 als Facelift der GeForce 940M erschienen, die ihrerseits bereits quasi nur eine umbenannte GeForce 840M war. Die der 940MX zugrundeliegende Technik ist also schon 3 Jahre alt. Damals stellte die GPU noch die Mittelklasse dar, heute ist sie aber aufgrund ihres Alters zur Unterklasse zu zählen (ein Nachfolger in Form der GeForce MX150 ist schon auf dem Markt). Zumindest verbaut Lenovo die GDDR5-Version der GPU, es gäbe auch noch eine Version mit langsameren DDR3-Speicher.

Obwohl sie veraltet ist, schlägt sie die Intel HD Graphics 620 mehr als deutlich. Auch die Intel Iris 550 im eigenen Vorgänger ist deutlich langsamer und die baugleiche GeForce 940MX im Xiaomi Mi Notebook Air ist auch minimal langsamer. Der MX150 kommt die alte GeForce allerdings in keinem Benchmark nahe, der Generationenunterschied schlägt sich in den Ergebnissen mehr als deutlich wieder. Mit weiteren GPUs lässt sich die 940MX über unsere GPU-Benchmarkliste vergleichen.

Wie die CPU ist auch die GPU im Akkubetrieb nicht in ihrer Leistung limitiert.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Acer Aspire 5 A515-51G-51RL
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-7200U
4575 Points ∼100% +80%
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-7200U
2535 Points ∼55%
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-6200U
2417 Points ∼53% -5%
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
1782 Points ∼39% -30%
Asus X302UV-FN016T
NVIDIA GeForce 920MX, Intel Core i5-6200U
1747 Points ∼38% -31%
Dell XPS 13 9360 FHD i5
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1545 Points ∼34% -39%
HP Envy 13-ad065nr
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1474 Points ∼32% -42%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Acer Aspire 5 A515-51G-51RL
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-7200U
3576 Points ∼100% +68%
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-7200U
2132 Points ∼60%
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-6200U
2091 Points ∼58% -2%
Asus X302UV-FN016T
NVIDIA GeForce 920MX, Intel Core i5-6200U
1282 Points ∼36% -40%
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
1025 Points ∼29% -52%
Dell XPS 13 9360 FHD i5
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
963 Points ∼27% -55%
HP Envy 13-ad065nr
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
939 Points ∼26% -56%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Acer Aspire 5 A515-51G-51RL
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i5-7200U
19333 Points ∼100% +40%
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-7200U
13775 Points ∼71%
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-6200U
12078 Points ∼62% -12%
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
8885 Points ∼46% -35%
Dell XPS 13 9360 FHD i5
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
8177 Points ∼42% -41%
HP Envy 13-ad065nr
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
7854 Points ∼41% -43%
Asus X302UV-FN016T
NVIDIA GeForce 920MX, Intel Core i5-6200U
7733 Points ∼40% -44%
3DMark 11 Performance
2700 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
7222 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1936 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Natürlich kann man von der GeForce 940MX nicht zu viel erwarten. Aktuelle Spiele sind, wenn überhaupt, nur in reduzierten Details spielbar. Für Gelegenheitsspieler eignet sie sich aber durchaus, vor allem wenn es nicht die neuesten Spiele sein müssen.

Parallel zur Cinebench-Schleife nimmt Notebookcheck einen ähnlichen Test vor, um die Leistungsfähigkeit des Grafikchips unter dauerhafter Last zu testen. Dafür nutzen wir Witcher 3 im Ultra-Setting. Das Ergebnis: Anders als die CPU kann die GPU ihr (niedriges) Leistungsniveau halten. 

01234567891011Tooltip
The Witcher 3 ultra

Interessant ist der Vergleich mit dem eigenen Vorgänger sowie mit der MX150. Hier ist der Unterschied zur neueren GPU nicht ganz so groß wie in den synthetischen Benchmarks, aber dennoch deutlich genug um den Unterschied zwischen spielbar und nicht-spielbar auszumachen. Die Iris 550 im IdeaPad 510s-14ISK liegt weit abgeschlagen zurück.

BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
Acer Aspire 5 A515-51G-51RL
GeForce MX150, 7200U, Kingston RBUSNS8180DS3128GH
30.2 fps ∼100% +29%
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
GeForce 940MX, 7200U, Ramaxel RTNTE256PCA8EADL
23.49 fps ∼78%
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
GeForce 940MX, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
19.82 fps ∼66% -16%
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Iris Graphics 550, 6267U, Samsung MZYTY256HDHP
7.8 (min: 4.6, max: 58.8) fps ∼26% -67%
Rise of the Tomb Raider - 1366x768 Medium Preset AF:2x
Acer Aspire 5 A515-51G-51RL
GeForce MX150, 7200U, Kingston RBUSNS8180DS3128GH
33.6 fps ∼100% +32%
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
GeForce 940MX, 7200U, Ramaxel RTNTE256PCA8EADL
25.49 fps ∼76%
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
GeForce 940MX, 6200U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
23.2 fps ∼69% -9%
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
Iris Graphics 550, 6267U, Samsung MZYTY256HDHP
16.2 fps ∼48% -36%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 135.7573.463.8423.49fps
Company of Heroes 2 (2013) 39.8232.4219.43fps
The Witcher 3 (2015) 44.2125.0113.458fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 45.7925.4913.63fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Wie bei vielen Notebooks mit ULV-CPUs üblich ist der Lüfter des IdeaPads im Idle fast immer ausgeschaltet und wenn er mal anspringt, dann läuft er sehr leise. Überhaupt ist das Lüftergeräusch sehr angenehm und nicht störend, selbst im Last-Zustand, wenn man den Lüfter schon deutlicher hören kann.

Spulenfiepen oder andere Störgeräusche traten bei unserem Testgerät nicht auf.

Lautstärkediagramm

Idle
29.9 / 29.9 / 30.7 dB(A)
Last
35.1 / 36.2 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.9 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2026.729.628.43130.729.528.426.72528.53029.730.628.929.728.328.53128.228.126.327.428.526.728.728.24024.226.828.22726.526.32424.25025.223.524.724.3242523.925.263232525.825.324.92425.3238024.825.32424.425.525.924.324.810025.523.122.923.123.823.421.825.512521.322.522.421.723.922.622.221.316022.42221.421.921.919.820.422.420026.925.323.624.421.620.719.626.925021.422.822.22121.620.319.421.431520.823.121.921.221.81918.220.840022.923.823.322.921.919.517.422.950022.424.423.522.321.919.317.322.463024.223.62524.223.218.716.524.280024.826.225.725.623.919.216.124.810002627.926.726.524.419.616.626125024.526.125.325.123.118.816.924.516002424.824.123.322.218.617.224200023.824.824.223.722.718.417.723.8250024.625.525.124.122.618.718.224.6315023.223.423.122.421.218.618.523.2400021.922.421.921.320.118.518.521.9500021.222.621.620.919.918.418.521.2630019.82120.519.919.218.218.419.8800018.819.71918.618.317.718.118.81000017.618.317.817.617.617.417.617.6125001717.317.11717.11717.1171600016.716.616.616.91716.416.516.7SPL35.236.235.735.133.830.729.935.2N2.22.42.32.221.41.32.2median 22.4median 23.1median 22.9median 22.3median 21.9median 18.7median 18.1median 22.4Delta2.21.81.61.71.70.60.82.2hearing rangehide median Fan NoiseLenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE

Temperatur

Stresstest (Prime95 + FurMark)
Stresstest (Prime95 + FurMark)

In der Alltagsnutzung wird das Gerät außen kaum warm, was sich auch im Idle-Ergebnis widerspiegelt. Ein anderes Ergebnis wäre seltsam, schließlich ist eine ULV-CPU verbaut und die Nvidia-GPU ist im Alltag meistens ausgeschaltet. Unter Last erhitzt sich das Gehäuse dagegen deutlich, an der Unterseite wird die 50-°C-Marke überschritten. Auf dem Schoß kann es unter Volllast also unangenehm werden, wobei das Gerät im realistischeren Witcher-3-Temperatur-Test nicht ganz so warm wird.

Die eher zu hohen Außentemperaturen weisen schon darauf hin, dass das Gerät im Stresstest auch intern sehr heiß wird. Beginnen wir beim Anfang des Stresstests, der wie immer mit Prime95 und FurMark durchgeführt wird: Die CPU taktet von Anfang an mit 2,5 GHz und die GPU mit 750 MHz. Das bleibt 17 Minuten lang so, in dieser Zeit erhitzen sich CPU und GPU langsam aber beständig mehr und mehr. Nach 17 Minuten erreicht die CPU 99 °C und somit den Tjunction-Punkt, an dem die CPU automatisch auf 400 MHz runtergetaktet wird. In diesem Zustand verbleibt die CPU dann, auch nachdem die Temperaturen auf etwa 70 °C gefallen sind taktet sie nicht mehr hoch. Die GPU erreicht maximal 85 °C, kann ihren Maximaltakt aber halten.

Der direkt im Anschluss an den Stresstest vorgenommene 3DMark11-Durchlauf brachte ein Ergebnis auf dem normalen Niveau zustande. Im Alltag spielt das starke Throttling im Stresstest also wohl keine Rolle.

Max. Last
 47.4 °C48.5 °C49.3 °C 
 43.6 °C45.5 °C36.7 °C 
 33.6 °C29.2 °C28.4 °C 
Maximal: 49.3 °C
Durchschnitt: 40.2 °C
32.1 °C53.9 °C52.9 °C
34.6 °C39.7 °C35.7 °C
26.1 °C29.2 °C30.1 °C
Maximal: 53.9 °C
Durchschnitt: 37.1 °C
Netzteil (max.)  47.1 °C | Raumtemperatur 22.8 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 40.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia auf 30.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 49.3 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.4 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 53.9 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 36.3 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 30.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 33.6 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (-4.5 °C).
Oberseite (Idle)
Oberseite (Idle)
Unterseite (Idle)
Unterseite (Idle)
Oberseite (Last)
Oberseite (Last)
Unterseite (Last)
Unterseite (Last)

Lautsprecher

Die Lautsprecher des IdeaPad 520s sind an der Unterseite platziert. Von dieser Position aus bringen sie eine Leistung zustande, die für ein Ultrabook in Ordnung geht. Sie sind nicht sonderlich laut und Bass ist wie immer kaum vorhanden, aber der Ton wird auf höheren Lautstärken zumindest nicht verzerrt und die Lautsprecher klingen relativ ausgewogen. Eine noch bessere Leistung bringt der einwandfrei arbeitende Kopfhöreranschluss auf der linken Gehäuseseite zustande.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.628.431.62533.428.333.43132.528.732.54031.62431.65030.423.930.46330.825.330.88033.824.333.81003321.8331253622.23616038.320.438.320044.419.644.425054.519.454.531560.618.260.640057.317.457.350055.817.355.863053.316.553.380063.216.163.2100060.616.660.6125056.716.956.7160059.217.259.2200056.717.756.7250056.318.256.3315058.218.558.2400051.318.551.3500054.718.554.7630053.818.453.8800055.218.155.21000055.317.655.31250056.717.156.71600055.416.555.4SPL69.529.969.5N26.51.326.5median 55.4median 18.1median 55.4Delta3.70.83.736.336.236.336.137.436.134.832.734.834.431.434.432.433.132.433.232.433.236.331.936.336.729.536.742.230.142.252.527.652.552.527.752.556.726.856.756.82756.856.725.756.755.224.955.26124.36160.523.960.561.423.761.461.423.361.459.723.259.759.822.759.855.922.755.950.722.750.757.722.757.758.422.758.454.222.854.255.122.855.153.622.753.649.722.749.741.122.941.170.435.570.4282.528median 55.9median 23.3median 55.93.72.23.7hearing rangehide median Pink NoiseLenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GEDell XPS 13 9360 FHD i5
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (69.5 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.7% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 15% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 81% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 9% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 89% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Dell XPS 13 9360 FHD i5 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (70.35 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 6.9% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (10.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (14.2% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 19% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 75% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 13% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 84% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das IdeaPad 520s-14IKB verbraucht unter Last eindeutig mehr als die direkten Konkurrenten. Das ist nicht verwunderlich, schließlich haben die meisten keine dGPU verbaut, die den Verbrauch nach oben treibt. Im Idle-Zustand schneidet das Testgerät wesentlich besser ab und platziert sich in einem ähnlichen Bereich wie die meisten Konkurrenten. Der eigene Vorgänger, das IdeaPad 510s-15IKB, verbrauchte noch deutlich mehr, ebenso schluckt das Xiaomi Mi Notebook Air deutlich mehr Strom im Idle.

Mitgeliefert ist ein 65-W-Netzteil – genau die richtige Größe für den maximalen Verbrauch von 57 W.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.24 / 0.41 Watt
Idledarkmidlight 3.37 / 5.2 / 7.1 Watt
Last midlight 46.2 / 57 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
7200U, GeForce 940MX, Ramaxel RTNTE256PCA8EADL, IPS LED, 1920x1080, 14
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
6267U, Iris Graphics 550, Samsung MZYTY256HDHP, a-Si TFT-LCD, IPS, LED, 1920x1080, 14
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
6200U, GeForce 940MX, Samsung PM951 NVMe MZVLV256, IPS, 1920x1080, 13.3
Dell XPS 13 9360 FHD i5
7200U, HD Graphics 620, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK, IPS, 1920x1080, 13.3
HP Envy 13-ad065nr
7200U, HD Graphics 620, SanDisk X400 SD8SN8U-128G-1006, IPS, 1920x1080, 13.3
Asus X302UV-FN016T
6200U, GeForce 920MX, Hynix HFS128G3MND, TN LED, 1366x768, 13.3
Stromverbrauch
2%
-6%
25%
18%
18%
Idle min *
3.37
3.9
-16%
4
-19%
4.1
-22%
2.8
17%
3.3
2%
Idle avg *
5.2
7.1
-37%
6.6
-27%
4.2
19%
5.8
-12%
5.1
2%
Idle max *
7.1
8.8
-24%
7.4
-4%
5.1
28%
6.4
10%
5.2
27%
Last avg *
46.2
27.6
40%
41.7
10%
22.1
52%
31.3
32%
29.5
36%
Last max *
57
30.2
47%
52.4
8%
29.4
48%
31.7
44%
44
23%
Witcher 3 ultra *
38.5

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Ladezeit: 141 Minuten
Ladezeit: 141 Minuten

Lenovo gibt dem IdeaPad 520s-14IKB einen Akku mit einer Kapazität von 52,5 Wattstunden mit. Das ist wesentlich mehr als beim IdeaPad 510s-14ISK, das nur 30 Wh hatte.

Kein Wunder also, dass das neuere IdeaPad wesentlich länger durchhält als der eigene Vorgänger. Im WLAN-Test lief es 32 % länger und im Big-Buck-Bunny-H.264-Test sogar 59 % länger. Insgesamt erreicht das Testgerät sehr gute Ergebnisse bei der Akkulaufzeit, einzig das Dell XPS 13 mit seinem großen 60-Wattstunden-Akku ist noch etwas besser im praxisrelevanten WLAN-Test.

Die Ladung des Akkus dauert 141 Minuten. Das ist weder besonders gut, noch besonders schlecht für einen Akku mit dieser Kapazität.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
14h 24min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge)
9h 28min
Big Buck Bunny H.264 1080p
9h 17min
Last (volle Helligkeit)
2h 16min
Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE
7200U, GeForce 940MX, 52.5 Wh
Lenovo IdeaPad 510S-14ISK
6267U, Iris Graphics 550, 30 Wh
Xiaomi Mi Notebook Air 13.3 2016
6200U, GeForce 940MX, 40 Wh
Asus X302UV-FN016T
6200U, GeForce 920MX, 38 Wh
Dell XPS 13 9360 FHD i5
7200U, HD Graphics 620, 60 Wh
HP Envy 13-ad065nr
7200U, HD Graphics 620, 53.6 Wh
Akkulaufzeit
-36%
-28%
-31%
28%
22%
Idle
864
638
-26%
718
-17%
1295
50%
1487
72%
H.264
557
231
-59%
423
-24%
WLAN
568
384
-32%
389
-32%
392
-31%
677
19%
570
0%
Last
136
100
-26%
83
-39%
157
15%
127
-7%

Fazit

Pro

+ qualitativ gutes Gehäuse
+ komfortable Tastatur
+ angenehmes TouchPad
+ ruhiger Lüfter
+ stark verbesserte Akkulaufzeiten
+ mattes IPS-Display

Contra

- CPU kann Leistungsniveau nicht halten
- warmes Gehäuse unter Last
- USB C ohne DisplayPort und Power-Delivery
- 1x1 WLAN
Im Test: Das IdeaPad 520s-14IKB, zur Verfügung gestellt von:
Im Test: Das IdeaPad 520s-14IKB, zur Verfügung gestellt von:

Das IdeaPad 520s-14IKB ist ein gutes Gesamtpaket, das viel richtig macht und sich bei einigen Details Schwächen erlaubt. Diese Schwächen kann man jedoch zum größten Teil durchaus mit dem Preis rechtfertigen. Zuerst mal zum Positiven: Das Design wurde im Vergleich zum Vorgänger attraktiver gestaltet und das Gehäuse erlaubt sich bei der Verarbeitung und Stabilität keine Schwächen. Die gute Stabilität hilft auch beim Tippgefühl, sodass man auch die Tastatur zu den Pluspunkten zählen darf, genau wie das TouchPad nach Microsofts Precision-Standard. Die Akkulaufzeit-Werte sind sehr gut und gegenüber dem eigenen Vorgänger deutlich verbessert, da Lenovo einen größeren Akku verbaut. Der Lüfter ist oft aus und wenn er läuft, dann läuft er mit einem angenehmen, leisen Rauschen. Das Display ist zwar bei weitem nicht perfekt (geringer Farbraum), aber es kann dennoch mit IPS-typisch guten Blickwinkeln und einem überraschend hohen Kontrast aufwarten.

Im Prinzip hat Lenovo also alles Wesentliche richtig gemacht. Bei einigen Details gibt es allerdings doch Mängel. So wird das Gehäuse unter Last ziemlich warm. Die Kühlung ist generell nicht ganz adäquat, denn sie ist zwar leise, aber im Stresstest gibt es starkes Throttling. Zudem kann die CPU schon in der Cinebench-Schleife ihre Leistung nicht auf dem höchsten Niveau halten. Unverständlich ist weiterhin, dass man zwar einen USB-C-Anschluss verbaut, ihn aber weder mit Displayport ausstattet, noch als Ladeanschluss nutzt – schade. Auch bedauerlich ist, dass Lenovo nur eine 1x1-WLAN-Karte verbaut.

Zusammengefasst ist das IdeaPad 520s ein guter Allrounder, der mit langen Akkulaufzeiten und einem attraktiven Design überzeugt.

Diese Punkte reichen aber nicht aus, um dem IdeaPad 520s-14IKB eine Empfehlung vorzuenthalten. Es ist einfach ein relativ gelungenes Ultrabook, das mit der guten Akkulaufzeit, der dGPU und der angenehmen Tastatur vor allem für Studenten interessant sein dürfte. Vergleicht man es zum Beispiel mit dem populären Dell XPS 13, dann ist das IdeaPad zwar größer und schwerer, aber es ist immer noch sehr transportabel und mit der GeForce-GPU annähernd spieletauglich. Außerdem ist es deutlich günstiger.

Eine leichte Einschränkung für die Empfehlung muss man nur aussprechen, weil das IdeaPad 520s-14IKB zum Zeitpunkt des Tests schon wieder veraltet ist. Eine neue Version des selben Laptops mit Core i5-8250U und GeForce MX150 wäre noch wesentlich attraktiver. Wobei man an dieser Stelle die Frage stellen muss, wie gut die Kühlung mit den neueren Komponenten zusammenarbeiten würde.

Lenovo IdeaPad 520s-14IKB 80X200C1GE - 05.09.2017 v6
Benjamin Herzig

Gehäuse
81 / 98 → 82%
Tastatur
78%
Pointing Device
84%
Konnektivität
46 / 81 → 57%
Gewicht
68 / 20-67 → 100%
Akkulaufzeit
91%
Display
83%
Leistung Spiele
68 / 85 → 80%
Leistung Anwendungen
87 / 92 → 95%
Temperatur
87%
Lautstärke
95 / 95 → 100%
Audio
64%
Kamera
42 / 85 → 49%
Durchschnitt
75%
83%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Benjamin Herzig,  5.09.2017 (Update:  5.09.2017)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.