Notebookcheck

Test Medion Erazer X6805 (i7-8750H, GTX 1060, FHD) Laptop

Florian Glaser 👁, Tanja Hinum-Balaz, 29.09.2018

Heißes Angebot. Während Gaming-Notebooks gefühlt immer teurer werden und sich viele Hersteller mit neuen Höchstpreisen übertreffen, achtet Medion weiterhin auf einen fairen Kostenpunkt. Erfahren Sie im Test, ob sich das Erazer X6805 gegen die Budget-Konkurrenz behaupten kann. Update: Akkumessungen ergänzt, finale Wertung steht fest.

Medion Erazer X6805

Die Preissuchmaschine geizhals.de listet aktuell sechs verschiedene Varianten des X6805, welche sich vor allem hinsichtlich der CPU, des Arbeitsspeichers und der Festplatte unterscheiden. Je nach Modell gibt es entweder einen Core i5-8300H mit vier Kernen oder einen Core i7-8750H mit sechs Kernen. Dazu kommen 8 bis 16 GB DDR4-RAM und eine 256 bis 512 GB große SSD, die zum Teil von einer 1-TB-HDD begleitet wird.

Als Display dient jeweils ein matter Full-HD-IPS-Screen, der ohne G-Sync leben muss. Dafür ist Nvidias Grafikumschaltung Optimus an Bord. Letztere wechselt dynamisch zwischen der dedizierten GPU und dem Grafikchip des Prozessors (Intel UHD Graphics 630). Um den Preis nicht allzu sehr in die Höhe zu treiben, hat sich Medion für die GeForce GTX 1060 entschieden, welche in den meisten Fällen genug Power für 1.920 x 1.080 Bildpunkte mitbringt. Abgerundet wird das Paket von Windows 10 Home 64 Bit als Betriebssystem.

Preislich startet der 15-Zöller ab 1.299 Euro und geht bis hinauf zu 1.599 Euro. Unser Testgerät mit der Bezeichnung X6805-MD61085, das direkt aus dem Medion Shop stammt und einen Core i7-8750H, 16 GB RAM und eine SSD-HDD-Combo enthält, kostet derzeit 1.399 Euro.

Zu den Konkurrenten des Erazer zählen andere 15-Zoll-Notebooks aus der Budget-Top-10 wie das Dell G7, das Acer Nitro 5, das HP Omen 15, das Lenovo Legion Y530 und der nur schwer erhältliche Xiaomi Mi Gaming Laptop.

Medion Erazer X6805-MD61085
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop) - 6144 MB, Kerntakt: 1405 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, GDDR5, ForceWare 388.73, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4-2666, Dual Channel, alle Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, LG Philips LP156WF6 (LGD046F), IPS, Full-HD, 60 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Samsung PM961 MZVLW256HEHP, 256 GB 
, NVMe-SSD + Seagate Barracuda ST1000LM048, 1 TB HDD, 5400 rpm. Schächte: 2x M.2 Typ 2280 & 1x 2.5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Cannon Lake PCH
Anschlüsse
1 USB 2.0, 3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 33 x 385 x 265
Akku
46.7 Wh, 4100 mAh Lithium-Ion, 3 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1 (Dolby Atmos), Tastatur: mechanisch, RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 180-Watt-Netzteil, Garantieheft, Sicherheitshinweise, Control Center, CyberLink PowerRecover, McAfee Security (Trial), Life App Explorer, Steam, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.548 kg, Netzteil: 416 g
Preis
1400 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Eine der größten Überraschungen gibt es beim Gehäuse. Da Lenovo seit einigen Jahren Mehrheitsaktionär von Medion ist, hätten wir eigentlich ein Chassis auf Ideapad- oder Legion-Basis erwartet, das optisch etwas getunt wird. In Wahrheit handelt es sich jedoch um ein Barebone aus dem Hause Tongfang, genauer gesagt das GK5CN67, wie man auch auf einem Gehäusesticker lesen kann (Unterseite).

Tongfang ist im Gaming-Segment ein recht unbeschriebenes Blatt – zumindest, was den europäischen und den US-Markt betrifft. Die kürzlich getesteten 15-Zoll-Laptops Schenker XMG Neo 15 und Monster Tulpar T5 kommen ebenfalls von Tongfang (GK5CN6Z-Barebone). Im Gegensatz zu letzteren Notebooks bietet das Erazer X6805 kein Display im Slim-Bezel-Design, was zwar negative Auswirkungen auf die Optik und die Abmessungen hat, aufgrund der größeren Platzangebots jedoch tendenziell bei der Kühlung hilft.

Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805

Mit einer Breite von 38,5 cm und einer Tiefe von 26,5 cm orientiert sich der 15-Zöller am Acer Nitro 5 und dem Dell G7, wohingegen das Lenovo Legion Y530, das HP Omen 15 und der Xiaomi Mi Gaming Laptop dank des schmalen Bildschirmrahmens merklich kompakter ausfallen. Im Bezug auf die Bauhöhe bildet das X6805 mit 3,3 cm sogar das Schlusslicht (die Konkurrenz liegt hier zwischen 2,3 und 2,8 cm), wobei der aktuelle „Schlankheitswahn“ aus Gaming-Sicht nicht unbedingt die beste Entwicklung und entsprechend diskussionswürdig ist. Das Gewicht des Erazer rangiert im Mittelfeld. 2,5 kg sind noch halbwegs angenehm zu transportieren. Das Vergleichsfeld reicht von 2,3 kg bis 2,7 kg.

Qualitativ hinterlässt das Tongfang-Barebone eine erstaunlich gute Figur, speziell im Hinblick auf den Preis. Neben dem Deckel besteht auch die Tastaturumgebung aus gebürstetem Aluminium. Der Metalleinsatz sorgt für ein gutes Wertigkeitsgefühl, zumal auch die Stabilität profitieren dürfte. Optisch kann man in unseren Augen ebenfalls wenig meckern. Die Linienführung und die farbliche Gestaltung (blaue Akzente an mehreren Stellen) sprechen eindeutig Gamer an, sind jedoch nicht übermäßig verspielt bzw. auffällig. Erst im eingeschalteten Zustand wird das X6805 zum bunten Vogel, da nicht nur die Tastatur, sondern auch eine Leiste an der Notebook-Front beleuchtet wird. Das lange Scharnier entpuppt sich als recht unspektakulär. Wie bei den meisten Geräten kann man das Display mit einer Hand aufklappen.

Größenvergleich

385 mm 265 mm 33 mm 2.5 kg390 mm 266 mm 27 mm 2.3 kg389 mm 274.7 mm 24.95 mm 2.6 kg360 mm 268 mm 28 mm 2.3 kg364 mm 265 mm 23 mm 2.7 kg360 mm 263 mm 25 mm 2.4 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Die Anschlussausstattung ist verbesserungswürdig. 2018 erwarten wir im Gaming-Bereich mindestens einen USB-3.1-Gen2-Port oder besser gleich eine Thunderbolt-3-Buchse. Käufer des X6805 müssen sich derweil mit USB-3.0-Ports abfinden, von denen es immerhin drei Stück gibt (2x Typ A, 1x Typ C). Dazu gesellt sich ein altehrwürdiger USB-2.0-Anschluss. Die restlichen Schnittstellen sind durchaus auf der Höhe der Zeit. Neben einem HDMI-2.0-Ausgang entdeckt man noch zwei Mini-DisplayPorts, so dass insgesamt drei externe Bildschirme angesteckt werden können. Gamer dürfen sich außerdem über zwei Audio-Buchsen (Kopfhörer + Mikrofon), einen RJ45-Port, einen Kartenleser und eine Öffnung für Kensington Locks freuen.

Die Verteilung der Anschlüsse würden wir als ordentlich bezeichnen. Während die seitlichen Schnittstellen komfortabel zugänglich sind, erreicht man die hinteren Ports aufgrund der Einbuchtung eher schlecht.

linke Seite: RJ45-LAN, USB-A 2.0, Mikrofon, Kopfhörer
linke Seite: RJ45-LAN, USB-A 2.0, Mikrofon, Kopfhörer
rechte Seite: 2x USB-A 3.0, Kartenleser
rechte Seite: 2x USB-A 3.0, Kartenleser
Rückseite: Kensington Lock, 2x Mini-DisplayPort, HDMI, USB-C 3.0, DC-in
Rückseite: Kensington Lock, 2x Mini-DisplayPort, HDMI, USB-C 3.0, DC-in

SDCardreader

Die Performance des Kartenlesers lässt stark zu wünschen übrig. Analog zum Dell G7 und dem Xiaomi Mi Gaming Laptop schafft das X6805 nur USB-2.0-Speed (~30 MB/s). Dass es um ein Vielfaches schneller geht, beweisen das HP Omen 15 und das Acer Nitro 5, die immerhin am USB-3.0-Niveau kratzen. Die theoretisch möglichen 260 MB/s unserer Referenzkarte werden nur von den wenigsten Notebooks ausgereizt.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.7 - 202, n=251)
91.8 MB/s ∼100% +383%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
80 MB/s ∼87% +321%
HP Omen 15-dc0001ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
78 MB/s ∼85% +311%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
27 MB/s ∼29% +42%
Dell G7 15-7588
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
22.53 MB/s ∼25% +19%
Medion Erazer X6805-MD61085
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
19 MB/s ∼21%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (13.4 - 257, n=249)
110 MB/s ∼100% +233%
HP Omen 15-dc0001ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87 MB/s ∼79% +164%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
86 MB/s ∼78% +161%
Dell G7 15-7588
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
34.51 MB/s ∼31% +5%
Medion Erazer X6805-MD61085
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
33 MB/s ∼30%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
28 MB/s ∼25% -15%

Kommunikation

Bei der drahtlosen Kommunikation muss sich der 15-Zöller keine Kritik anhören. Medion verbaut – wie fast alle Konkurrenten – mit dem Intel Wireless-AC 9560 einen topaktuellen WiFi-Chip, der sowohl im Sende- als auch im Empfangstest 600 Mbit/s überschreitet (1 m Abstand zum Referenz-Router Linksys EA8500).

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Wireless-AC 9560
690 MBit/s ∼100% +2%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
Intel Wireless-AC 9560
674 MBit/s ∼98% 0%
Medion Erazer X6805-MD61085
Intel Wireless-AC 9560
674 MBit/s ∼98%
Lenovo Legion Y530-15ICH
Intel Wireless-AC 9560
663 MBit/s ∼96% -2%
Dell G7 15-7588
Intel Wireless-AC 9560
660 MBit/s ∼96% -2%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
659 MBit/s ∼96% -2%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 702, n=275)
605 MBit/s ∼88% -10%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
Intel Wireless-AC 9560
660 MBit/s ∼100% +3%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Wireless-AC 9560
643 MBit/s ∼97% 0%
Dell G7 15-7588
Intel Wireless-AC 9560
642 MBit/s ∼97% 0%
Medion Erazer X6805-MD61085
Intel Wireless-AC 9560
642 MBit/s ∼97%
Lenovo Legion Y530-15ICH
Intel Wireless-AC 9560
632 MBit/s ∼96% -2%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (144 - 749, n=275)
558 MBit/s ∼85% -13%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
363 MBit/s ∼55% -43%

Software

Die zentrale Software, das sogenannte Control Center, kennen wir bereits vom XMG Neo 15 und dem Tulpar T5. Auf einer übersichtlichen Oberfläche kann man unter anderem die Beleuchtung von Tastatur und LED-Leiste regeln, die Lüftersteuerung anpassen und den Leistungsmodus ändern. Eine Systemüberwachung (Temperatur, Auslastung, …) ist ebenfalls integriert. Für unsere Tests kamen die Standardsettings zum Einsatz, was beispielsweise den Fan-Modus „Gaming“ einschließt. In anderen Stufen können die ermittelten Ergebnisse abweichen.

Control Center
Control Center
Control Center
Control Center

Zubehör

Zum Lieferumfang des Erazer gehören ein Garantieheft, Sicherheitshinweise und ein 180-Watt-Netzteil, das verhältnismäßig leicht (0,4 kg) und kompakt ist (15 x 7,5 x 2,5 cm).

Wartung

Die Wartung fällt unnötig kompliziert aus. Um den Gehäuseboden entfernen zu können, müssen nicht nur zwei Schrauben am Heck und 20! Schrauben an der Unterseite, sondern auch die blauen Lüfterausgänge und die Scharnierabdeckung weichen. Letztere Bauteile lassen sich nur mit einem sehr flachen Gegenstand (z. B. einer Spachtel) aus der Verankerung hebeln, wodurch der Wartungsvorgang jede Menge Zeit kostet und für Laien zur grenzwertigen Angelegenheit wird.

Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805
Medion Erazer X6805

Garantie

Wie von Medion Laptops gewohnt erstreckt sich die Garantie über 24 Monate.

Eingabegeräte

Tastatur

Obwohl sich mechanische Tastaturen immer stärker verbreiten, sind sie bei Laptops noch lange keine Selbstverständlichkeit. Umso mehr Respekt verdient Medion, dass das X6805 ein entsprechendes Keyboard enthält – und das als Budget-Gaming-Notebook. Im Vergleich zu konventionellen Tastaturen fühlen sich mechanische Modelle meist deutlich knackiger und präziser an, jedoch auf Kosten der Geräuschentwicklung. Das Gleiche gilt auch für das Erazer. Während Druckpunkt und Anschlag überzeugen können, ist das laute Tippgeräusch ein No-Go für sensible Umgebungen (Bibliotheken etc.). Nutzer, die primär am heimischen Schreibtisch zocken bzw. arbeiten, dürften vom Tippverhalten indes begeistert sein.

Zum Thema Gaming: Die für Spiele wichtigen Richtungspfeile sind ebenso mit einer Markierung versehen wie der WASD-Bereich. Weiteres Highlight ist natürlich die integrierte RGB-Beleuchtung, welche mehrere Modi beherrscht und auf Wunsch jeden Key in einer anderen Farbe ansteuern kann. Die hohe Tastaturwertung (89 %) hängt auch mit der recht üppigen Tastengröße, dem über weite Strecken gelungenen Layout und dem dedizierten Nummernblock zusammen.

mechanische Tastatur ...
mechanische Tastatur ...
... mit RGB-Beleuchtung
... mit RGB-Beleuchtung

Touchpad

Der Mausersatz kann nicht ganz das Niveau des Keyboards halten. Wenngleich die Oberfläche dank des glatten Finishs über relativ gute Gleiteigenschaften verfügt, zeigten sich im Test die üblichen Schwächen der Clickpad-Mechanik wie suboptimales Drag & Drop, klappriges Auslösegeräusch und mäßige Stabilität am linken bzw. rechten Rand. Positiv wäre die Multi-Touch-Unterstützung hervorzuheben. Zwei-Finger-Gesten wie Zoomen und Scrollen gehen locker von der Hand und funktionieren meist sehr zuverlässig (saubere Erkennung). Die Dimensionierung des Touchpads ist dem Notebook-Format angemessen. Bei 10,7 x 7,5 cm muss man die Fingerspitze für Mausbewegungen nur selten nachsetzen.

Display

Wer auf 120 respektive 144 Hz und G-Sync verzichten kann, dürfte am Display des X6805 Gefallen finden. Zwar erreicht der IPS-Screen nirgends Bestwerte, leistet sich jedoch auch keine eklatanten Patzer.

246
cd/m²
261
cd/m²
269
cd/m²
263
cd/m²
270
cd/m²
282
cd/m²
261
cd/m²
285
cd/m²
287
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LG Philips LP156WF6 (LGD046F)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 287 cd/m² Durchschnitt: 269.3 cd/m² Minimum: 5 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 270 cd/m²
Kontrast: 844:1 (Schwarzwert: 0.32 cd/m²)
ΔE Color 5.1 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 3.25
ΔE Greyscale 4.16 | 0.64-98 Ø6.2
82% sRGB (Argyll 3D) 54% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.53
Medion Erazer X6805-MD61085
LG Philips LP156WF6 (LGD046F), IPS, 1920x1080
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
BOEhydis NV156FHM-N61 (BOE0747), IPS, 1920x1080
Dell G7 15-7588
LG Philips LGD053F, IPS, 1920x1080
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
LG Philips LP156WF6-SPK6 (LGD0590), IPS, 1920x1080
HP Omen 15-dc0001ng
BOE07A1, IPS, 1920x1080
Lenovo Legion Y530-15ICH
B156HAN02.1, IPS, 1920x1080
Response Times
-25%
4%
13%
-44%
-13%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
38.4 (18.8, 19.6)
53.2 (26.4, 26.8)
-39%
38.8 (16, 22.8)
-1%
38 (19.2, 18.8)
1%
47.2 (23.6, 23.6)
-23%
43.6 (19.2, 24.4)
-14%
Response Time Black / White *
29.2 (16.8, 12.4)
41.6 (23.6, 18)
-42%
26.8 (14.4, 12.4)
8%
22 (12, 10)
25%
32.4 (18, 14.4)
-11%
32.4 (18, 14.4)
-11%
PWM Frequency
20490 (99)
21550 (99)
5%
200 (99)
-99%
Bildschirm
12%
-41%
4%
-1%
-19%
Helligkeit Bildmitte
270
283
5%
250.9
-7%
252
-7%
275
2%
282.8
5%
Brightness
269
269
0%
246
-9%
237
-12%
254
-6%
264
-2%
Brightness Distribution
86
87
1%
89
3%
86
0%
90
5%
88
2%
Schwarzwert *
0.32
0.23
28%
0.34
-6%
0.21
34%
0.27
16%
0.42
-31%
Kontrast
844
1230
46%
738
-13%
1200
42%
1019
21%
673
-20%
DeltaE Colorchecker *
5.1
4.68
8%
7.34
-44%
4.42
13%
4.62
9%
4.93
3%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.25
8
14%
28.66
-210%
7.21
22%
8.05
13%
17.65
-91%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
3.25
2.5
23%
4.42
-36%
3.08
5%
3.59
-10%
4.07
-25%
DeltaE Graustufen *
4.16
4.32
-4%
6.8
-63%
3.74
10%
4.31
-4%
3.8
9%
Gamma
2.53 87%
2.36 93%
2.164 102%
2.34 94%
2.49 88%
2.449 90%
CCT
6860 95%
7612 85%
6780 96%
7291 89%
7000 93%
6112 106%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
54
57
6%
36
-33%
38
-30%
38
-30%
36
-33%
Color Space (Percent of sRGB)
82
87
6%
56
-32%
59
-28%
59
-28%
57
-30%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-7% / 4%
-19% / -34%
9% / 6%
-23% / -10%
-16% / -18%

* ... kleinere Werte sind besser

Eine Leuchtkraft von rund 270 cd/m² ist ebenso ordentlich wie ein Schwarzwert von 0,32 cd/m². Der daraus resultierende Kontrast (844:1) sorgt für ein relativ kräftiges und differenziertes Bild. Während das Dell G7 und das Lenovo Y530 unter 800:1 bleiben, knacken das HP Omen 15, das Acer Nitro 5 und der Xiaomi Mi Gaming Laptop die 1.000er-Marke. Die Farbgenauigkeit und der Farbraum des verwendeten LG Philips Panels (LGD046F) erweisen sich als brauchbar. Von 82 % sRGB und 54 % AdobeRGB können die meisten Budget-Konkurrenten nur träumen. Lediglich das Xiaomi liefert im Testfeld noch bessere Werte.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Leider hat das Erazer X6805 – viele andere Notebooks lassen grüßen – mit Screen-Bleeding zu kämpfen. Im rechten oberen Eck enthielt unser Testsample einen markanten Lichthof. Die Reaktionszeit des Full-HD-Screens ist typisch für ein IPS-Modell. 29 ms beim Wechsel von Schwarz zu Weiß und 38 ms beim Wechsel von Grau zu Grau sind auf dem Papier dürftig, in der Praxis konnten wir jedoch auch in Ego-Shootern keine größeren Schlieren feststellen.

Medion Erazer X6805 vs. sRGB (82 %)
Medion Erazer X6805 vs. sRGB (82 %)
Subpixel
Subpixel
Medion Erazer X6805 vs. AdobeRGB (54 %)
Medion Erazer X6805 vs. AdobeRGB (54 %)

Das unterhalb einer Bildschirmhelligkeit von 99 % auftretende Flackern (siehe Graph) sollte wegen der hohen Frequenz selbst bei empfindlichen Personen nicht zu Problemen führen.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
29.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16.8 ms steigend
↘ 12.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 70 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
38.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.8 ms steigend
↘ 19.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 40 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 20490 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 20490 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 20490 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9352 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Die Testkonfiguration des X6805 bietet eine sehr ausgewogene Ausstattung. Passend zur Full-HD-Auflösung kümmert sich Nvidias High-End-Modell GeForce GTX 1060 um anfallende Grafikberechnungen. Die Hexa-Core-CPU liefert in Kombination mit den 16 GB RAM (2x 8 GB @2.666 MHz) und der PCIe-SSD ebenfalls genug Power und sollte für die kommenden Jahre ordentlich Reserven bereithalten.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
Software
LatencyMon

Prozessor

Obwohl bereits der Vierkern-Chip Core i5-8300H einen guten Begleiter für die GeForce GTX 1060 darstellt, würden wir angesichts des relativ geringen Aufpreises direkt zum Modell mit Core i7-8750H greifen, der dank Hyper-Threading bis zu 12 statt 8 Threads parallel bearbeiten kann und entsprechend mehr Zukunftssicherheit garantiert.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Bei den CPU-Benchmarks schlägt sich das Erazer sehr wacker. Im Multi-Core-Test des Cinebench R15 und Cinebench R11.5 reicht es jeweils für den ersten Platz unter den Vergleichsgeräten. Notebooks mit Core i5-8300H fallen ca. 30 % zurück. Andere 8750H-Laptops sind aufgrund schlechterer Turbo-Ausnutzung ebenfalls langsamer unterwegs. So müssen sich das Acer Nitro 5 und das Dell G7 knapp 10 % geschlagen geben.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
Intel Core i7-8750H
177 Points ∼100% +4%
Dell G7 15-7588
Intel Core i7-8750H
176 Points ∼99% +3%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
173 Points ∼98% +1%
Lenovo Legion Y530-15ICH
Intel Core i5-8300H
171 Points ∼97% 0%
Medion Erazer X6805-MD61085
Intel Core i7-8750H
171 Points ∼97%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (77 - 212, n=522)
157 Points ∼89% -8%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Intel Core i5-7300HQ
138 Points ∼78% -19%
CPU Multi 64Bit
Medion Erazer X6805-MD61085
Intel Core i7-8750H
1196 Points ∼100%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
Intel Core i7-8750H
1090 Points ∼91% -9%
Dell G7 15-7588
Intel Core i7-8750H
1079 Points ∼90% -10%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 2022, n=525)
830 Points ∼69% -31%
Lenovo Legion Y530-15ICH
Intel Core i5-8300H
818 Points ∼68% -32%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
805 Points ∼67% -33%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Intel Core i5-7300HQ
516 Points ∼43% -57%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Dell G7 15-7588
Intel Core i7-8750H
1.99 Points ∼100% +2%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
Intel Core i7-8750H
1.99 Points ∼100% +2%
Medion Erazer X6805-MD61085
Intel Core i7-8750H
1.95 Points ∼98%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
1.94 Points ∼97% -1%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.71 - 2.38, n=422)
1.69 Points ∼85% -13%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Intel Core i5-7300HQ
1.56 Points ∼78% -20%
CPU Multi 64Bit
Medion Erazer X6805-MD61085
Intel Core i7-8750H
13.24 Points ∼100%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
Intel Core i7-8750H
12.98 Points ∼98% -2%
Dell G7 15-7588
Intel Core i7-8750H
12.08 Points ∼91% -9%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
8.68 Points ∼66% -34%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.13 - 21.4, n=523)
7.42 Points ∼56% -44%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Intel Core i5-7300HQ
5.93 Points ∼45% -55%

Apropos Turbo: Wie wir in der Vergangenheit schon öfter bei Coffee-Lake-Laptops beobachten konnten, läuft die automatische Übertaktung nur für einen kurzen Zeitraum auf dem Maximum. Bestes Beispiel ist der Cinebench-Loop, in dessen Verlauf die Performance um rund 10 % einbricht. Schon während des ersten Durchgangs schwankt der Takt zwischen 2,7 und 3,9 GHz mit einem Durchschnittswert von 3,4 GHz.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900910920930940950960970980990100010101020103010401050106010701080109011001110112011301140115011601170118011901200Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.95 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
13.24 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
171 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1196 Points
Hilfe

System Performance

Die Systemleistung des 15-Zöllers ist über jeden Zweifel erhaben. Sowohl beim PCMark 10 als auch beim PCMark 8 spielt das Medion Notebook ganz vorne auf dem Level des Dell G7 mit. Abgesehen vom bekannten Optimus-Bug (Link) reagiert das Betriebssystem auch subjektiv sehr flott. Bootvorgang, Ladezeiten, Programmstarts und Dateiübertragungen sind meist angenehm kurz.

PCMark 10 - Score
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, SK hynix SC311 SATA
5285 Points ∼100% +1%
Medion Erazer X6805-MD61085
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5234 Points ∼99%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 7171, n=217)
5224 Points ∼99% 0%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
5001 Points ∼95% -4%
Lenovo Legion Y530-15ICH
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMT128G
4812 Points ∼91% -8%
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMV128G
4707 Points ∼89% -10%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
4197 Points ∼79% -20%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, SK hynix SC311 SATA
5410 Points ∼100% +1%
Medion Erazer X6805-MD61085
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5379 Points ∼99%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
5370 Points ∼99% 0%
Lenovo Legion Y530-15ICH
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMT128G
5369 Points ∼99% 0%
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMV128G
5362 Points ∼99% 0%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2484 - 6515, n=397)
5041 Points ∼93% -6%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
4912 Points ∼91% -9%
Home Score Accelerated v2
Medion Erazer X6805-MD61085
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4404 Points ∼100%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
4371 Points ∼99% -1%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2554 - 6093, n=414)
4260 Points ∼97% -3%
Lenovo Legion Y530-15ICH
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMT128G
4129 Points ∼94% -6%
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, Toshiba KBG30ZMV128G
4109 Points ∼93% -7%
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, SK hynix SC311 SATA
3968 Points ∼90% -10%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
3910 Points ∼89% -11%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4404 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5379 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Für die erstklassige Gesamtpower ist nicht zuletzt das Solid State Drive verantwortlich. Medion setzt hier keinen Rotstift an und verbaut ein pfeilschnelles NVMe-Drive von Samsung, welches auf den Namen PM961 hört und den SSDs der Konkurrenz das Fürchten lehrt. Wenn es nach dem AS SSD Benchmark geht, können es weder das HP Omen 15 respektive Lenovo Legion Y530 (Toshiba KBG30ZMT128G) noch das Acer Nitro 5 (Intel 600p) und das Dell G7 (SK hynix SC311) mit der Geschwindigkeit des X6805 aufnehmen. Der Xiaomi Mi Gaming Laptop beherbergt sogar nur ein SATA-III-Modell, das ab rund 500 MB/s limitiert.

SSD
SSD
SSD
SSD
HDD
HDD
HDD
HDD

Super: Wer nachträglich den Speicherplatz vergrößern will, findet unter der Haube einen freien M.2-Slot des Typs 2280. Der 2,5-Zoll-Schacht ist bei der Testversion mit einer HDD aus dem Hause Seagate belegt. Die Barracuda ST1000LM048 verfügt über 1 TB Kapazität und erreicht 5.400 U/Min.

Medion Erazer X6805-MD61085
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
Dell G7 15-7588
SK hynix SC311 SATA
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
HP Omen 15-dc0001ng
Toshiba KBG30ZMV128G
Lenovo Legion Y530-15ICH
Toshiba KBG30ZMT128G
AS SSD
-51%
-69%
-32%
-56%
-60%
Score Total
3113
834
-73%
528
-83%
1643
-47%
670
-78%
838
-73%
Score Write
762
302
-60%
181
-76%
661
-13%
195
-74%
128
-83%
Score Read
1565
343
-78%
233
-85%
670
-57%
343
-78%
497
-68%
4K Write
100.94
104.05
3%
59.82
-41%
94.53
-6%
79.31
-21%
35.74
-65%
4K Read
44.29
38.11
-14%
23.66
-47%
32.38
-27%
31.48
-29%
38.71
-13%
Seq Write
1262.47
450.12
-64%
220.29
-83%
554.03
-56%
123.53
-90%
131.64
-90%
Seq Read
1652.94
501.5
-70%
505.64
-69%
1320.51
-20%
1237.74
-25%
1230.64
-26%
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3389 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1265 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 352.2 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 302.7 MB/s
CDM 5 Read Seq: 777.2 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1095 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 38.98 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 90.33 MB/s

Grafikkarte

Nvidias GeForce GTX 1060 zählt derzeit zu den erfolgreichsten und beliebtesten Gaming-GPUs. Kein Wunder, kann das Pascal-Modell doch fast alle Spiele flüssig mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten und hohen bis maximalen Details befeuern.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11903 Points ∼100% +2%
Medion Erazer X6805-MD61085
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11662 Points ∼98%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=548)
11408 Points ∼96% -2%
Dell G7 15-7588
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
11309 Points ∼95% -3%
Lenovo Legion Y530-15ICH
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
7740 Points ∼65% -34%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
7682 Points ∼65% -34%
HP Omen 15-dc0001ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
7576 Points ∼64% -35%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
15322 Points ∼100% +5%
Medion Erazer X6805-MD61085
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14557 Points ∼95%
Dell G7 15-7588
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
14487 Points ∼95% 0%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=624)
13471 Points ∼88% -7%
Lenovo Legion Y530-15ICH
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
9909 Points ∼65% -32%
HP Omen 15-dc0001ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
9266 Points ∼60% -36%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
9203 Points ∼60% -37%

Auch im Erazer liefert das DirectX-12-Modell eine überaus gute Vorstellung ab. An Laptops auf GTX-1050-Ti-Basis, wie sie im Preisbereich unter 1.500 Euro besonders häufig vertreten sind, sprintet das X6805 laut dem Fire-Strike-Test des 3DMark knapp 50 % vorbei. Ob man bei der GTX 1060 die Standard- oder die Max-Q-Version erwirbt, hat übrigens keinen großen Einfluss auf die Performance. Anhand der Tabelle sieht man sehr schön, dass sich der Score des Dell G7 kaum vom Medion Notebook unterscheidet.

3DMark 11 Performance
13648 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
33333 Punkte
3DMark Fire Strike Score
10351 Punkte
Hilfe

Wie sich die GPU über einen längeren Zeitraum verhält, testen wir seit einer Weile mittels The Witcher 3 (Full-HD/Ultra). Ergebnis: Anders als der Core i7-8750H bietet die GeForce GTX 1060 von Anfang bis Ende einen recht konstanten Turbo. Rund 1.600 MHz sind ein typischer Wert für den Pascal-Chip und liegen deutlich über dem Basistakt von 1.405 MHz

01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344Tooltip
The Witcher 3 ultra

Gaming Performance

Wie bereits angedeutet hat die GeForce GTX 1060 in der nativen Full-HD-Auflösung nur selten Probleme. Alle 8 getesteten Spiele liefen auch bei der Verwendung des Ultra-Presets mit anständigen Frameraten (40+ FPS). Der Kauf eines deutlich teureren GTX-1070- oder GTX-1080-Notebooks lohnt sich meist nur für passionierte Gamer, die ein QHD- bzw. 4K-Panel oder ein Display mit sehr hoher Frequenz anstreben.

The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=317)
49.8 fps ∼100% +26%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ
40.3 fps ∼81% +2%
Medion Erazer X6805-MD61085
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
39.5 fps ∼79%
Lenovo Legion Y530-15ICH
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
37 fps ∼74% -6%
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
37 fps ∼74% -6%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H
26 fps ∼52% -34%
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
24.2 fps ∼49% -39%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.1 - 194, n=271)
87.2 fps ∼100% +21%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ
72.8 fps ∼83% +1%
Medion Erazer X6805-MD61085
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
72.1 fps ∼83%
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
62 fps ∼71% -14%
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H
46.4 fps ∼53% -36%
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
44.2 fps ∼51% -39%

Hinweis: Im Akkubetrieb sollte man dem Erazer X6805 nach Möglichkeit kein Spiel zumuten, da CPU und GPU auf 800 bzw. 1.200 MHz drosseln und die 3D-Performance um ca. 60 % sinkt. Letzteres geschieht allerdings bei sehr vielen Gaming-Notebooks.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 72.139.5fps
Destiny 2 (2017) 93.881.3fps
Wolfenstein II: The New Colossus (2017) 85.278.7fps
Call of Duty WWII (2017) 94.568.2fps
The Crew 2 (2018) 6059.9fps
Monster Hunter World (2018) 56.544.9fps
F1 2018 (2018) 9760fps
Shadow of the Tomb Raider (2018) 5649fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Bei der Lüftersteuerung besteht noch Optimierungsbedarf. Obwohl sich die GeForce GTX 1060 nach 60 Minuten The Witcher 3 nur auf knapp 70 °C erwärmt und der Core i7-8750H zwischen 60 und 70 °C verweilt, rauscht die Lüftung mit deutlich hörbaren 47 dB, wodurch sich der Einsatz von Kopfhörern aufdrängt. Im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime werden sogar bis zu 56 dB erreicht – ein störend lauter Pegel, der den schlechtesten Wert des Testfelds markiert. Immerhin können Tuning-Fans per Control Center an den Lüftersettings herumschrauben bzw. sich an der manuellen Steuerung versuchen.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Im Idle-Modus gibt es weniger Anlass zur Kritik. Wenn das Notebook nichts zu tun hat, deaktivieren sich die Lüfter und teilweise auch die HDD komplett, so dass der 15-Zöller lautlos wird. Allerdings lässt sich die Kühlung zwischenzeitlich zum Auftouren hinreißen, was bei simpleren Tätigkeiten (Office, Video, Web, …), Programmstarts und Installationen respektive Windows-Updates häufiger passieren kann.

Lautstärkediagramm

Idle
29 / 32 / 35 dB(A)
HDD
32 dB(A)
Last
45 / 56 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)
Medion Erazer X6805-MD61085
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
Lenovo Legion Y530-15ICH
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Geräuschentwicklung
-3%
6%
3%
-1%
12%
2%
aus / Umgebung *
29
30
-3%
28.1
3%
30
-3%
29
-0%
28
3%
29.4 (27.7 - 32, n=322)
-1%
Idle min *
29
30
-3%
29
-0%
30
-3%
29
-0%
28
3%
31.4 (28 - 41.7, n=745)
-8%
Idle avg *
32
34
-6%
29
9%
32
-0%
33
-3%
28
12%
32.6 (28 - 46.6, n=745)
-2%
Idle max *
35
38
-9%
29.2
17%
33
6%
41
-17%
28.5
19%
34.6 (28 - 51, n=745)
1%
Last avg *
45
44
2%
40.6
10%
42
7%
44
2%
34.9
22%
40.7 (30.1 - 58, n=746)
10%
Witcher 3 ultra *
47
50
-6%
49.8
-6%
46
2%
47
-0%
40
15%
Last max *
56
55
2%
49.8
11%
49
12%
49
12%
49.6
11%
48.1 (38.9 - 64.1, n=746)
14%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Temperaturentwicklung des Erazer X6805 hält sich in Grenzen. Zwar erreicht der Gehäuseboden unter Volllast und bei Gaming-Sessions an einzelnen Messpunkten über 50°C, weshalb man das Notebook nicht unbedingt auf den Schoß nehmen sollte, die Oberseite bleibt jedoch auch in Stresssituationen recht kühl, vor allem auf Höhe der Handballenauflage, welche nie heißer als 32 °C wird. Im Leerlauf ist das gesamte Chassis erfreulich kühl mit einem Durchschnittswert von 26 °C (oben) bzw. 27 °C (unten).

The Witcher 3
The Witcher 3
Stresstest
Stresstest
Volllast oben
Volllast oben
Volllast unten
Volllast unten

Die Komponenten erleiden auch keinen Hitzetod. Selbst nach 60 Minuten Furmark und Prime95 überschreitet der Core i7-8750H nicht die 90-°C-Marke, wie es bei diversen anderen Gaming-Laptops der Fall ist – und das bei aktivem Turbo. Die GeFore GTX 1060 throttelt hingegen auf rund 1.200 MHz, was zu einer geringeren Temperatur als im Witcher-3-Test führt.

Max. Last
 40 °C43 °C35 °C 
 36 °C42 °C32 °C 
 26 °C28 °C28 °C 
Maximal: 43 °C
Durchschnitt: 34.4 °C
43 °C46 °C47 °C
48 °C55 °C38 °C
28 °C29 °C25 °C
Maximal: 55 °C
Durchschnitt: 39.9 °C
Netzteil (max.)  53 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 34.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 43 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 55 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 37.1 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 33.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 32 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-3.2 °C).
Medion Erazer X6805-MD61085
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
Lenovo Legion Y530-15ICH
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Hitze
-6%
5%
-14%
-17%
-10%
-3%
Last oben max *
43
46
-7%
48.6
-13%
52
-21%
51
-19%
42.8
-0%
45.8 (28 - 68.8, n=711)
-7%
Last unten max *
55
52
5%
51.4
7%
55
-0%
58
-5%
52
5%
49.5 (25.9 - 78, n=709)
10%
Idle oben max *
28
32
-14%
24
14%
36
-29%
35
-25%
32
-14%
30.8 (21.6 - 46.8, n=662)
-10%
Idle unten max *
30
32
-7%
26.8
11%
32
-7%
35
-17%
39.4
-31%
31.8 (21.1 - 50.3, n=660)
-6%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Mit einer tollen Soundqualität können nur die wenigsten Laptops aufwarten. Das Erazer X6805 gibt sich jedoch alle Mühe, das Beste aus aus den vorhandenen Möglichkeiten herauszuholen. So verpasst der Hersteller dem 15-Zoll-Notebook ein 2.1-System, das aus zwei Lautsprechern und einem Subwoofer besteht. Dank Letzterem kommen Bässe einigermaßen zur Geltung, was man von einem Großteil der Konkurrenz nicht oder nur bedingt behaupten kann. Mitten und Höhen werden ebenfalls passabel abgespielt. Insgesamt würden wir von einem (für Notebook-Verhältnisse) relativ guten Klang sprechen, wobei man natürlich keine Bestleistungen erwarten sollte.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2043.243.92535.139.73129.130.9403637.4502928.56326.427.88025.638.610025.541.312523.340.916022.35320022.560.725021.165.131519.865.740018.966.750018.569.363017.575.180017.175.4100017.570125017.665.6160017.473.2200016.868.9250017.464.7315017.369.7400017.167.6500017.367.8630017.364.1800017.258.21000017.363.31250017.167.31600017.258.7SPL29.781.7N1.354.2median 17.4median 65.7Delta1.84.938.540.733.834.127.629.633.736.725.932.32536.72543.42947.526.150.62358.223.161.920.968.120.271.718.675.318.17817.980.619.478.720.177.61877.71773.917.579.817.177.617.474.717.372.317.271.91773.116.970.616.965.316.963.616.857.73088.21.479.2median 17.9median 72.31.97.6hearing rangehide median Pink NoiseMedion Erazer X6805-MD61085Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Medion Erazer X6805-MD61085 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.2% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.9% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.2% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 15% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 80% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 6% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 92% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (88 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.8% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 19% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 75% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 8% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 90% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Um über das fehlende G-Sync hinwegzutrösten, enthält das X6805 eine Grafikumschaltung, welche den Stromverbrauch bei harmlosen Aufgaben reduziert und somit die Akkulaufzeit erhöht. Im Idle-Modus benötigt der 15-Zöller nur 10-21 Watt, wenngleich die Konkurrenz hier noch einen Tick besser abschneidet. Unter Last gab unser Messgerät zwischen 101 und 176 Watt aus. Das 180-Watt-Netzteil ist also ausreichend dimensioniert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.7 / 2.1 Watt
Idledarkmidlight 10 / 13 / 21 Watt
Last midlight 101 / 176 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Medion Erazer X6805-MD61085
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
Lenovo Legion Y530-15ICH
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Stromverbrauch
13%
29%
33%
6%
27%
-46%
Idle min *
10
10
-0%
5.5
45%
5
50%
12
-20%
4.5
55%
19.4 (3.4 - 113, n=706)
-94%
Idle avg *
13
13
-0%
7.6
42%
7
46%
14
-8%
10
23%
24.9 (6.6 - 119, n=706)
-92%
Idle max *
21
19
10%
9
57%
11
48%
18
14%
13.8
34%
30.1 (8.3 - 122, n=706)
-43%
Last avg *
101
68
33%
94
7%
91
10%
92
9%
92.5
8%
104 (8 - 319, n=697)
-3%
Last max *
176
136
23%
154.4
12%
137
22%
142
19%
123.2
30%
171 (21.9 - 590, n=696)
3%
Witcher 3 ultra *
126
110
13%
116.3
8%
97
23%
100
21%
108.1
14%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Akkumessungen können wir leider noch nicht liefern, da sich kurz vor Abschluss des Tests der Bildschirm verabschiedet hatte (dauerhafter Blackscreen). Sobald uns Medion ein Ersatzgerät zur Verfügung gestellt hat, werden die Akkulaufzeit und die Wertung möglichst schnell nachgereicht. Aktuell würde der 15-Zöller 85 % einheimsen.

Update 28.09.18: Medion hat uns inzwischen ein zweites Gerät geschickt, so dass wir die Akkutests durchführen konnten. Trotz der eher dürftigen Akkukapazität (46,7 Wh) schafft das System brauchbare Laufzeiten. Knapp 8,5 Stunden Idle-Betrieb bei minimaler Leuchtkraft sind für ein Gaming-Notebook ebenso ordentlich wie 4,5 Stunden Internetsurfen per WLAN bei mittlerer Displayhelligkeit. Dass es allerdings noch besser geht, zeigen das Dell G7, das Acer Nitro 5 und das HP Omen 15, die jeweils mehrere Stunden länger durchhalten.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 23min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 30min
Last (volle Helligkeit)
1h 38min
Medion Erazer X6805-MD61085
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, 46.7 Wh
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ, 55 Wh
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, 56 Wh
Acer Nitro 5 AN515-52-74DR
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8750H, 48 Wh
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, 70 Wh
Lenovo Legion Y530-15ICH
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 8300H, 52.5 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
-13%
44%
32%
41%
-9%
-18%
Idle
503
386
-23%
656
30%
752
50%
626
24%
347 (39 - 1174, n=668)
-31%
WLAN
270
275
2%
452
67%
418
55%
514
90%
245
-9%
259 (78 - 622, n=369)
-4%
Last
98
80
-18%
132
35%
90
-8%
106
8%
79 (18 - 202, n=634)
-19%
H.264
265
428
506
254 (88 - 506, n=145)

Fazit

Pro

+ stabiles und hochwertig anmutendes Gehäuse
+ jederzeit kühle Handballenauflage
+ faires Preis-Leistungs-Verhältnis
+ mechanische Tastatur
+ ordentlicher Sound
+ RGB-Beleuchtung
+ flottes WLAN
+ NVMe-SSD

Contra

- kein Thunderbolt 3 & USB 3.1 Gen2
- schmutzempfindliche Oberflächen
- Akku könnte größer sein
- mäßige Lüftersteuerung
- komplizierte Wartung
- lahmer Cardreader
Medion Erazer X6805, Testgerät zur Verfügung gestellt von Medion Deutschland
Medion Erazer X6805, Testgerät zur Verfügung gestellt von Medion Deutschland

Der entscheidende Trumpf des Erazer X6805 ist sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Während sich andere Budget-Gamer mit einem Core i5-8300H, einer GeForce GTX 1050 (Ti), 8 GB RAM und/oder einer 128-GB-SSD zufriedengeben müssen, besticht die Testkonfiguration des Medion Notebooks durch einen Core i7-8750H, eine GeForce GTX 1060, 16 GB RAM und eine 256 GB große PCIe-SSD.

Als weiteres Kaufargument wäre die mechanische Tastatur zu nennen, welche in diesem Preisbereich sehr ungewöhnlich ist und in Kombination mit der RGB-Beleuchtung und dem stabilen sowie hochwertigen Chassis (Deckel und Handballenauflage aus Metall) ein gutes Qualitätsgefühl garantiert. Der Sound und die Anschlussausstattung sind ebenfalls nicht von schlechten Eltern, wobei manche Nutzer einen Thunderbolt-3- oder zumindest einen USB-3.1-Gen2-Port vermissen werden.

Nachbessern könnte der Hersteller auch bei der Performance des Kartenlesers und der Geräuschentwicklung. Unserer Meinung nach wird das Gerät im 3D-Betrieb zu laut (mit einem Tuning der Lüftersteuerung lässt sich diesem Manko entgegenwirken). Darüber hinaus wäre ein größerer Akku angebracht.

Nichtsdestotrotz können wir eine klare Kaufempfehlung für das Erazer X6805 aussprechen. In der Liste der besten Budget-Gaming-Laptops landet der 15-Zöller beim nächsten Update sehr weit oben.

Medion Erazer X6805-MD61085 - 28.09.2018 v6(old)
Florian Glaser

Gehäuse
80 / 98 → 82%
Tastatur
89%
Pointing Device
78%
Konnektivität
61 / 81 → 75%
Gewicht
59 / 10-66 → 88%
Akkulaufzeit
78%
Display
85%
Leistung Spiele
94%
Leistung Anwendungen
96%
Temperatur
84 / 95 → 89%
Lautstärke
65 / 90 → 72%
Audio
78%
Durchschnitt
79%
85%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser, 29.09.2018 (Update:  2.10.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.