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Test Medion Erazer X7849 MD 60292 Laptop

Sebastian Jentsch, Tanja Hinum, 08.10.2016

High-End-Anwärter? Medion nimmt Performance-Fans aufs Korn, vergisst aber, dass die bisweilen sehr kleinteilig Specs und Features abwägen. Zu Fall bringen diese Puzzleteile den Koloss zwar nicht, für die Poleposition reicht es aber nicht.

High-End by Medion für 2.499 Euro: Erazer X7849 MD 60292
High-End by Medion für 2.499 Euro: Erazer X7849 MD 60292

Auch Medion ist bei den neuen Nvidia Pascal-Chips dabei. Der High-End-Gamer Erazer X7849 MD 60292 ist mit einer GeForce GTX 1070 bestückt. Das können andere auch, wie Asus G752VS-XB78K oder MSI GT73VR-6RE16SR451 zeigen. Gleiches gilt für den Intel Core i7 6820HK (45 Watt) Prozessor, welcher ebenfalls bei der High-End-Konkurrenz zum Einsatz kommt, statt eines 45 Watt i7 6700HQ. Die K-Variante verfügt über einen freien Multiplikator und kann besonders einfach übertaktet werden.

Das Besondere am Erazer X7849 ist aber sein extrem gut erweiterbares Chassis. Ganze vier Speicher-Slots (DDR4), vier Massenspeicher-Schnittstellen (intern, 2x M.2 und 2xSATA), drei Bildschirmausgänge (2x DisplayPort, 1x HDMI) sowie ein FHD-Display mit 120 Hz (G-Sync).

Zu den Konkurrenten zählen die besten Gamer aus unserer Top 10 der Gaming-Laptops. Den ersten Platz belegt dort derzeit das MSI GT73VR, gefolgt vom Asus G752VS. Beides sind 17-Zoller mit Full-HD-Auflösung und GTX 1070. Die Kontrahenten konnten trotz potenter Hardware mit verträglicher Lautstärke auftrumpfen (jeweils 2 Lüfter). Hier kontert Medion mit drei Systemlüftern, einen für die CPU und zwei für die GTX-Grafik. Warum das von Erfolg gekrönt ist und warum es dennoch nicht für einen der ersten Plätze der Top 10 reicht - das und viele weitere Details erfahren Sie im ausführlichen Testbericht.

Medion Erazer X7849 MD 60292
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1443 MHz, Speichertakt: 2002 MHz, GDDR5, ForceWare 368.83, Optimus with HD Graphics 530
Hauptspeicher
32768 MB 
, 4 Module a 8 GB DDR4 Hynix PC4-17000 Dual Channel
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, LP173WF4-SPD1, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH, 512 GB 
, Serial ATA 6GB/s + ST2000LM007 2.5" 7mm 5400rpm; RAID Support in BIOS, 2350 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x Mic-In, 1x Line-In, 1x S/PDIF, Card Reader: SD-, SDHC- & SDXC
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 3.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 34.2 x 418 x 287
Akku
60 Wh Lithium-Ion, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 4 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 1920x1080
Sonstiges
Lautsprecher: Zwei ONKYO-Lautsprecher plus Subwoofer, Tastatur: Backlit-Keyboard mit 16,7 Millionen Farben, Tastatur-Beleuchtung: ja, Testversion für Office 365, Steam Client, Control Center, Windows 10 App-Paket, McAfee LiveSafe 30-Tage-Testversion, 24 Monate Garantie
Gewicht
3.574 kg, Netzteil: 895 g
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Selten aber praktisch - Ports auf der Rückseite
Selten aber praktisch - Ports auf der Rückseite

Den letzten Erazer in 17 Zoll hatten wir im Dezember 2015 auf dem Tisch, also knapp vor einem Jahr. Der Erazer X7843 (baugleich Schenker XMG P706; Clevo P671RG) ist der Chassis-Vorgänger. Veränderungen liegen scheinbar nur bei den Anschlüssen bzw. dem Subwoofer vor. Lichteffekte, Tastatur, alle Kanten, die Formsprache und die gummierte Oberfläche (Soft Touch) sind erhalten geblieben. Das ist kein Nachteil, denn den Testern hatte das grundsolide Gehäuse gefallen. 

Das Gewicht von 3,5 kg bleibt unverändert. Es unterliegt aber Schwankungen, je nachdem wie viele HDDs, SSDs und Speicherbausteine eingebaut werden. Auch das Innenleben bleibt mit seiner vorbildlichen Wartung erhalten, auch wenn das Layout des Mainboards, der Heatpipes, etc. beim X7849 etwas anders ausfällt. Siehe dazu unter Emissionen. 

Qualitativ fällt das Chassis unterschiedlich stabil aus. Während die schwere Base sich gar nicht verbiegen lässt, geht das beim Deckel relativ einfach. Das verwundert, ist er doch an den Rändern einen ganzen Zentimeter stark und auch die Display-Rahmung ist nicht gerade filigran. Hier gelingt Herstellern mit weniger voluminösen Klapprechnern oft eine bessere Stabilität. MSI als auch Asus setzen bei ihren GT73VR bzw. G752VS auf Deckel und Oberseite aus gebürstetem Aluminium. Die exzellente Aufrüstbarkeit, mit welcher nur das MSI GT73VR (3x m.2-Slots, 1x SATA III, GPU auf MXM-Modul) gleichziehen kann, ist das Vorzeigemerkmal des Erazer X7849, doch mehr dazu unter Ausstattung.

Erazer X7849 MD 60292
Erazer X7849 MD 60292
Erazer X7849 MD 60292
Erazer X7849 MD 60292
Erazer X7849 MD 60292
Erazer X7849 MD 60292

Beachtlich: Das 4,1 Kilogramm schwere MSI GT73VR ist fast 5 Zentimeter hoch, da ist unser Erazer mit 3,4 Zentimetern geradezu dünn. Die anderen Maße sind sehr ähnlich. Das Asus G752VS ist über Gebühr wuchtig, nämlich stolze 5,1 Zentimeter hoch und 33 Zentimeter tief. Unser Erazer hat nur 28 Zentimeter Tiefe. Beim Erazer X7849 handelt es sich also, verglichen mit ähnlich leistungsstarken Gegnern, um das dünnere, kompaktere Modell. Das sollte bei der Betrachtung der Emissionen im Kopf behalten werden.

Größenvergleich

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Ausstattung

Copy v. externer Gen2 Festplatte mit bis zu 120 MB/s
Copy v. externer Gen2 Festplatte mit bis zu 120 MB/s

Type-C hält nun endlich Einzug in das Chassis, daneben gibt es wie gewohnt die Vielfalt mit RJ45-LAN, Mini-DisplayPort und HDMI. Vom DisplayPort gibt es gleich zwei Stück, das hat kein Konkurrent in petto. Die Krönung wäre jetzt noch ein USB 3.1 Gen2 inkl. Thunderbolt 3 gewesen, doch das bieten nur MSI GT73VR bzw. Asus G752VS. Im Medion X7849 gestatten die beiden Type-C nur 5 GBit/s, also USB 3.1 Gen1. Immerhin lief unser externes Festplatten-Dock, welches USB 3.1 Gen 2 unterstützt, am Type-A-Port bereits mit 120 MB/s. Mit einem schnelleren Kanal würde ohnehin die Festplatte bremsen, denn selbst die schnellsten schaufeln nur 200 MB/s aus dem Datengrab.

DisplayPort, 2 x USB 3.1 Gen1 Type-C, 2 x USB 3.1 Type-A
DisplayPort, 2 x USB 3.1 Gen1 Type-C, 2 x USB 3.1 Type-A
Rückseite: Power, HDMI, DisplayPort
Rückseite: Power, HDMI, DisplayPort
Audio: 1x Mic-In, 1x Line-In, 1x S/PDIF, Card Reader: SD-, SDHC- & SDXC, USB 3.0, RJ45 Ethernet, Kensington-Lock
Audio: 1x Mic-In, 1x Line-In, 1x S/PDIF, Card Reader: SD-, SDHC- & SDXC, USB 3.0, RJ45 Ethernet, Kensington-Lock

SDCardreader

Mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte testen wir die Performance des eingesetzten Cardreaders. Die maximale Übertragungsrate beträgt bis zu 86 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken, während bei üblichen Jpg-Bilddateien (je rund 5 MB) 68 MB/s erwartet werden können. Das sind für den High-End-Bereich schwache Ergebnisse, normale Consumer-Laptops besitzen jedoch noch langsamere Reader (teilw. nur 16 MB/s @JPG Copy Test).

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
MSI GT73VR-6RE16SR451
 
155 MB/s ∼100% +128%
MSI GT72VR 6RD-063US
 
136.5 MB/s ∼88% +100%
Schenker XMG P507
 
77 MB/s ∼50% +13%
Asus G752VS-XB78K
 
76 MB/s ∼49% +12%
Medion Erazer X7849 MD 60292
 
68.1 MB/s ∼44%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
MSI GT73VR-6RE16SR451
 
196 MB/s ∼100% +127%
MSI GT72VR 6RD-063US
 
195.2 MB/s ∼100% +126%
Medion Erazer X7849 MD 60292
 
86.2 MB/s ∼44%
Asus G752VS-XB78K
 
86 MB/s ∼44% 0%
Schenker XMG P507
 
86 MB/s ∼44% 0%

Kommunikation

Schnelles WLAN und Kabel-Ethernet sind Standard für einen Gamer und so kommt die Intel Dual Band Wireless-AC 8260 zum Einsatz. Sie hat zwei separate Antennen (2x2) und kann im 5-GHz-Band funken. Während der Client-Test ganz gut ausfällt, schafft der Server-Test mit einer Intel I219-V Gegenstelle gerade mal die Hälfte vom Durchsatz eines Schenker XMG P507 oder eines MSI GT73VR. An der Killer Wireless-n/a/ac 1535 im Schenker kann es nicht liegen, denn im Schenker XMG P507 ist ebenfalls eine AC 8260 eingebaut. Der Einbruch sollte daher eher als Anomalie und nicht als Normalfall gesehen werden. Bluetooth 3.1 ist wie üblich auch an Bord, die AC 8260 hat es im Huckepack.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
Schenker XMG P507
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
642 MBit/s ∼100% +95%
MSI GT73VR-6RE16SR451
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
601 MBit/s ∼94% +82%
Asus G752VS-XB78K
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
566 MBit/s ∼88% +72%
Medion Erazer X7849 MD 60292
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (jseb)
330 MBit/s ∼51%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
MSI GT73VR-6RE16SR451
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
502 MBit/s ∼100% +15%
Asus G752VS-XB78K
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
465 MBit/s ∼93% +6%
Schenker XMG P507
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
456 MBit/s ∼91% +4%
Medion Erazer X7849 MD 60292
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (jseb)
438 MBit/s ∼87%

Zubehör

Medion spielt etwas Bloatware auf, am nervigsten agiert dabei die McAfee LiveSafe 30-Tage-Testversion. Sie übernimmt Aufgaben der Firewall und blockiert Ports. Die Testversion für Office 365 ist Standard. Aktuell verkauft Medion sein Topmodell mit einem Spielegutschein für Gears of War 4.

Richtig gut ist das Tool für das Backlight-Keyboard. Hier kann nicht nur jede erdenkliche sRGB-Farbe auf Tasten bzw. drei Tastenbereiche gelegt werden. Nein, das Keyboard kann atmen, Wellen fließen lassen oder auch im Rhythmus leuchten. Hier sind der Spielerei kaum Grenzen gesetzt. 

Makro-Tasten sind ein weiteres Thema. Hier können einzelnen Tasten bzw. Tastenkombinationen profilgebunde Aktionen zugewiesen werden. Das können Programmaufrufe sein oder auch Befehle der Texteinfügung. Mit der Zeit-Aufnahme können mehrere Kombinationen erstellt werden.

Makro-Tasten
Makro-Tasten
Statistik: Welche Tastenkombis sind sinnvoll für Makros?
Statistik: Welche Tastenkombis sind sinnvoll für Makros?
Backlight Keyboard Farben
Backlight Keyboard Farben

Control Center

„Mit dem Control Center haben Sie die volle Kontrolle über Ihr ERAZER Notebook!“ Und das scheint wirklich der Fall. Das Tool erlaubt Overclocking-Szenarien und visualisiert das Ganze ansprechend. Die Einstellungen ähneln denjenigen, welche auch im AMI BIOS möglich sind. Mit dem Control Center ist es natürlich viel bequemer. Beim Overclocking ist allerdings Vorsicht geboten, unerfahrene Nutzer lassen das System damit schnell einmal abstürzen. Schäden an der Hardware sind unserer Meinung aber nicht möglich, die thermischen Schutzfunktionen (Abschaltung) des SoC bleiben ja aktiv.

Control Center Lautlosmodus
Control Center Lautlosmodus
Control Center Stromsparmodus
Control Center Stromsparmodus
Control Center Leistungsmodus
Control Center Leistungsmodus
Control Center Unterhaltungsmodus
Control Center Unterhaltungsmodus
Lautlosmodus R15 @2.7 GHz
Lautlosmodus R15 @2.7 GHz
Leistungsmodus R15 @3.4 GHz
Leistungsmodus R15 @3.4 GHz
Unterhaltungsmodus R15 @3.2 GHz
Unterhaltungsmodus R15 @3.2 GHz
 

Webcam

Kaum brauchbare Fotos der Webcam ...
Kaum brauchbare Fotos der Webcam ...
flaue Farben, verwaschene Flächen, starkes Rauschen
flaue Farben, verwaschene Flächen, starkes Rauschen

Wartung

Zusammen mit dem MSI GT73VR ist das Medion X7849 eines der am besten erweiterbaren Spiele-Laptops am Markt. Die folgenden Bilder zeigen, wie es geht und welche Möglichkeiten es gibt.

Bodenplatte komplett abnehmbar
Bodenplatte komplett abnehmbar
Kleiner Kreuzschrauber genügt
Kleiner Kreuzschrauber genügt
Rand ablösen
Rand ablösen
Schon ist (fast) alles freigelegt.
Schon ist (fast) alles freigelegt.
So schaut der Deckel aus
So schaut der Deckel aus
M.2 SSD Samsung MZNLN512HMJP
M.2 SSD Samsung MZNLN512HMJP
Seagate ST2000LM007, 2000GB, 2,5-Zoll, 7mm, Drehzahl 5400rpm
Seagate ST2000LM007, 2000GB, 2,5-Zoll, 7mm, Drehzahl 5400rpm
zwei der vier DDR4 Hynix Bausteine - PC4-17000 Dual Channel
zwei der vier DDR4 Hynix Bausteine - PC4-17000 Dual Channel
Platz für eine weitere M.2-SSD
Platz für eine weitere M.2-SSD
noch mehr Platz, hier passt eine weitere SATA 2,5-Zoll-SSD oder HDD hinein
noch mehr Platz, hier passt eine weitere SATA 2,5-Zoll-SSD oder HDD hinein
Die anderen zwei RAM-Steckplätze befinden sich unter der Tastatur.
Die anderen zwei RAM-Steckplätze befinden sich unter der Tastatur.
Um die Tastatur abzunehmen, müssen auf der Unterseite zwei markierte Schrauben gelöst werden. Dann kann die Tastatur mit einem Stäbchen durch ein markiertes Loch nach oben gedrückt werden.
Um die Tastatur abzunehmen, müssen auf der Unterseite zwei markierte Schrauben gelöst werden. Dann kann die Tastatur mit einem Stäbchen durch ein markiertes Loch nach oben gedrückt werden.

Garantie

Medion gewährt eine Herstellergarantie von zwei Jahren.

Eingabegeräte

Tastatur

Medion hat gut daran getan eine erstklassige Tastatur im X7849 zu verbauen. Die Beleuchtung ist eine für viele Spiele-Situationen unabdingbare Voraussetzung und das Tool zum Aufsetzen von Makro-Tasten kann das Leben des ambitionierten Gamers vereinfachen. Die Belichtung mit allen erdenklichen Farben ist da schon ein Zusatz-Luxus, den sicher nicht jeder anwenden möchte. Irgendwann stört das blinkende Gewitter einfach. Es mag aber nützlich sein, die rechte und die linke Tastaturhälfte sowie den Zifferblock in unterschiedlichen Farben zu beleuchten. 

Zu den grundsätzlichen Eigenschaften gehören der feste Anschlag, der deutliche Tastenhub und der markante Druckpunkt. Genau diese Eigenschaften liefern ein sehr gutes Feedback beim Tippen, hier macht das Daddeln richtig Laune. Zudem fällt uns auf: Die transparente Unterseite der Tasten gibt dem Keyboard eine deutlich erkennbare Silhouette. So sind die Tasten auch ohne Beleuchtung visuell sehr schön abgegrenzt.

Touchpad

Die Lobhudelei geht beim Touchpad weiter, denn Medion verzichtet auf ein Clickpad. Dies ist auch bei ROG G752VS und MSI GT73VR der Fall. Die agilen Tasten zeichnen sich durch einen deutlichen Hub, einen harten Anschlag und einen markanten Druckpunkt aus. Die Fläche ist matt, aber deutlich rutschiger als die umgebende Soft-Touch-Oberfläche. Das Erfassen bei Dunkelheit wird jedoch bereits durch die blaue Beleuchtung geführt. Letztere kann nicht durch das Keyboard-Backlight-Tool gesteuert oder anderswo abgestellt werden, auch nicht im BIOS.

Tastatur: harte Unterlage, hier biegt nichts ein, nichts federt - super!
Tastatur: harte Unterlage, hier biegt nichts ein, nichts federt - super!
Für einen Laptop sehr deutlicher Tastenhub und knackiger Druckpunkt.
Für einen Laptop sehr deutlicher Tastenhub und knackiger Druckpunkt.
Pad mit normalen Tasten, den Gamer wird es freuen.
Pad mit normalen Tasten, den Gamer wird es freuen.
Flexible, leichtgängige Tasten mit viel Hubweg.
Flexible, leichtgängige Tasten mit viel Hubweg.
Stufe 1 und ...
Stufe 1 und ...
... Stufe 2 der Helligkeit
... Stufe 2 der Helligkeit

Display

Subpixel LP173WF4-SPD1
Subpixel LP173WF4-SPD1
Screen Bleeding in den unteren Ecken.
Screen Bleeding in den unteren Ecken.

Medion setzt weiterhin auf ein LG Philips LP173WF4-SPD1, es handelt sich exakt um dasselbe Panel wie im X7843 von Ende 2015. Die Anzeige löst mit 1.920 x 1.080 Pixel auf. Noch höher auflösende 17-Zoll-Anzeigen haben derzeit in der Topliste nur das Schenker XMG U727 (GeForce GTX 1080 SLI), das Schenker XMG U716 (GeForce GTX 980) und das Acer Predator 17 G9-793-77LG (GeForce GTX 1070). Medion bietet kein Alternativ-Display an. So muss sich der Nutzer trotz üppiger GPU-Power mit mäßigen 127-ppi-Pixeldichte begnügen. Alternativ besteht die Möglichkeit, über HDMI 2.0 oder einen der beiden DisplayPort-Ausgänge einen externen 4K-Monitor anzusteuern (mit vollen 60 Hz).

Für eine flüssige Wiedergabe ohne “Tearing“ sorgt Nvidias G-Sync-Technologie, welche die Bildausgabe der GPU mit dem Panel synchronisiert. Das FHD-Display arbeitet nicht nur mit 60, sondern mit 120 Hz. Ob Zocker oder nicht, dies ist ermüdungsfreier für die Augen. 

Mit maximal 390 cd/m² strahlt unser X7849 sogar noch heller als das MSI GT73VR. Die Konkurrenz kann da nicht mithalten. In diesem Fall ermitteln wir einen Schwarzwert von 0,39 cd/m² sowie ein Kontrastverhältnis von 1.000:1. Sehr gute Ergebnisse für ein IPS-basiertes Notebook-Display, doch das kann die Konkurrenz wenigstens so gut. Entsprechend kräftig und lebhaft erscheint der subjektive Bildeindruck, trotz des matten Panels. Leider müssen wir bei Schwarzbild etwas Backlight Bleeding erkennen. Dessen Einfluss ist aber gering, denn es ist nur bei Schwarzbild sichtbar.

350
cd/m²
384
cd/m²
361
cd/m²
335
cd/m²
390
cd/m²
372
cd/m²
310
cd/m²
350
cd/m²
339
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 390 cd/m² Durchschnitt: 354.6 cd/m² Minimum: 17 cd/m²
Ausleuchtung: 79 %
Helligkeit Akku: 390 cd/m²
Kontrast: 1000:1 (Schwarzwert: 0.39 cd/m²)
ΔE Color 5.9 | 0.4-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 6.17 | 0.64-98 Ø6.5
84% sRGB (Argyll 3D) 55% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.24
Medion Erazer X7849 MD 60292
LP173WF4-SPD1, , 1920x1080, 17.3
MSI GT73VR-6RE16SR451
N173HHE-G32 (CMN1747), , 1920x1080, 17.3
Asus G752VS-XB78K
LG Philips LP173WF4-SPF3 (LGD04E8), , 1920x1080, 17.3
MSI GT72VR 6RD-063US
LG Philips LGD046E, , 1920x1080, 17.3
Schenker XMG P507
LG Philips LP156WF6 (LGD046F), , 1920x1080, 15.6
Response Times
40%
-14%
-17%
-12%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
29 (12, 17)
26 (12, 14)
10%
38 (14, 24)
-31%
34.4 (14.8, 19.6)
-19%
36 (12, 24)
-24%
Response Time Black / White *
23 (7, 16)
6.8 (4.2, 2.6)
70%
22 (4, 18)
4%
26.4 (4.4, 22)
-15%
23 (5, 18)
-0%
PWM Frequency
Bildschirm
-7%
12%
12%
3%
Helligkeit Bildmitte
390
314
-19%
328
-16%
351.7
-10%
288
-26%
Brightness
355
294
-17%
317
-11%
339
-5%
292
-18%
Brightness Distribution
79
89
13%
88
11%
91
15%
87
10%
Schwarzwert *
0.39
0.23
41%
0.3
23%
0.37
5%
0.3
23%
Kontrast
1000
1365
37%
1093
9%
951
-5%
960
-4%
DeltaE Colorchecker *
5.9
9.74
-65%
3.74
37%
3.71
37%
5.1
14%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.89
15.71
-59%
8.97
9%
8.48
14%
9.44
5%
DeltaE Graustufen *
6.17
9.58
-55%
2.67
57%
2.46
60%
4.43
28%
Gamma
2.24 98%
2.5 88%
2.41 91%
2.29 96%
2.46 89%
CCT
6955 93%
11854 55%
6861 95%
6849 95%
6687 97%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
55
76
38%
56
2%
56.6
3%
55
0%
Color Space (Percent of sRGB)
84
100
19%
85
1%
86.1
3%
83
-1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
17% / 1%
-1% / 8%
-3% / 7%
-5% / 1%

* ... kleinere Werte sind besser

Adobe RGB 55%
Adobe RGB 55%
sRGB 84%
sRGB 84%

In puncto Farb- und Graustufenwiedergabe liefert die Anzeige ordentliche Leistungen ab, wenngleich professionelle Fotografen und Bildbearbeiter angesichts des eingeschränkten Farbraumes (55 % AdobeRGB-, 84 % sRGB-Abdeckung) nicht auf ihre Kosten kommen. 

Ein Blaustich ist bei Auslieferung nicht vorhanden, gleichwohl spielt Medion kein Standard-Farbprofil auf. Die Delta E - also die Abweichungen von der Zielfarbe in sRGB - fallen bei Graustufen und Farben gleichermaßen schlecht aus, sie liegen jeweils bei 6. Gute IPS-Panel haben typischerweise ein Delta E kleiner als drei. Die beherrscht das TFT auch, dazu muss aber kalibriert werden. Farben: von Delta E 6 auf 1; Graustufen: von 6 auf 3,5. 

CalMAN Graustufen Pre-Calibration
CalMAN Graustufen Pre-Calibration
CalMAN Sättigung Pre-Calibration
CalMAN Sättigung Pre-Calibration
CalMAN Color Checker Pre-Calibration
CalMAN Color Checker Pre-Calibration
CalMAN Graustufen Post-Calibration
CalMAN Graustufen Post-Calibration
CalMAN Sättigung Post-Calibration
CalMAN Sättigung Post-Calibration
CalMAN Color Checker Post-Calibration
CalMAN Color Checker Post-Calibration
Outdoor -
Outdoor -
konstante Helligkeit im Akkubetrieb
konstante Helligkeit im Akkubetrieb

Ein mattes Display mit über 350 cd/m² Helligkeit – die besten Voraussetzungen für den Betrieb eines Laptops unter freiem Himmel. Tatsächlich meistert das X7849 sogar sonniges Wetter bravourös und garantiert stets eine einwandfreie Ablesbarkeit des Bildinhaltes. Ob man dies bei einem über 3,5 Kilogramm schweren 17-Zöller in der Praxis auch nutzen wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
23 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 16 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 28 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
29 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12 ms steigend
↘ 17 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 13 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8773 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Dank IPS leistet sich das X7849 beim Thema Blickwinkelstabilität keine Schwäche und garantiert aus beinahe jeder Perspektive eine unverfälschte Darstellung. Das MSI GT73VR 6RE Titan leistet sich ein TN-Panel mit kleineren Blickwinkeln, ansonsten aber sehr guten Eckdaten: Speziell die 100 % sRGB Abdeckung fällt hier positiv ins Gewicht. Der Kontrast von 1.365:1 beweist einmal mehr, TN muss nicht unter flauen Farben leiden. Das Asus G752VS setzt auf IPS und zwar auf ein fast baugleiches Modell: LG Philips LP173WF4-SPF3. Dies ist dann auch bei den Messungen ersichtlich, Response Times als auch Farbraum sind nahezu identisch.

Blickwinkel des 17,3-Zoll-FHD LP173WF4-SPD1
Blickwinkel des 17,3-Zoll-FHD LP173WF4-SPD1

Leistung

Volle Kraft voraus! Mit dem Core i7-6820HK sollte das möglich sein.
Volle Kraft voraus! Mit dem Core i7-6820HK sollte das möglich sein.

Medion offeriert sein X7849 einzig mit dem Intel Core i7 6820HK. Der 45-Watt-Prozessor ist Intels leistungsstärkstes Modell, gerade wegen des freien Multiplikators. Dieses Feature prädestiniert das SoC für High-End-Gamer. 

Mit Intels Skylake-Generation (CPU) und Nvidias Pascal-Architektur (GPU) ist das X7849 topmodern aufgestellt. Zwei NVMe SSDs als m.2-Modul können eingebaut werden, sogar ein RAID ist im BIOS einstellbar. Den RAID-0 kann das MSI beim GT73VR ebenfalls bieten, das Asus ROG G752VS gleichfalls. 

Der Arbeitsspeicher fällt mit 32 GByte gigantisch aus. Für 2.500 Euro gehört das aber ins Pflichtprogramm, ebenso wie eigentlich auch eine vorinstallierte RAID-0-SSD-Lösung. Das GT73VR macht es vor, es ist aber auch gleich mal 2.900 Euro teuer. 

Systeminfo CPU-Z CPU
Systeminfo CPU-Z Memory
Systeminfo CPU-Z Mainboard
Systeminfo CPU-Z Cache
Systeminfo CPU-Z SPD
Systeminfo CPU-Z HD Graphics 530
Systeminfo CPU-Z GTX 1070
Systeminfo GPU-Z GTX 1070
Systeminfo GPU-Z HD Graphics 530
Systeminfo HWinfo
Latency Monitor
 

Prozessor

Cinebench R15 Single @3,2-3,4 GHz
Cinebench R15 Single @3,2-3,4 GHz
Cinebench R15 Multi @3,2 GHz konstant
Cinebench R15 Multi @3,2 GHz konstant

Bei den Cinebench Tests haben wir den Erazer X7849 in der Grundeinstellung laufen lassen, also im „Leistungsmodus“. Die Scores können dennoch nicht ganz mit Asus und MSI mithalten, Medion hängt 4 bzw. 18 % hinterher. Wiederholte Durchgänge konnten daran auch nichts ändern. 

Mit 3,2 bis 3,4 GHz rechnet das SoC deutlich in seiner Turbo-Range. Von OC keine Spur, da muss der Nutzer schon selbst an der Stellschraube drehen. Im Akkubetrieb ist das nicht der Fall, der Core i7 6820HK schafft dann nur noch 351 bzw. 70 Punkte. Das ist auch im Leistungsmodus der Fall. Im Akkubetrieb steht also nicht die volle Leistung zur Verfügung, dafür drehen dann auch die Lüfter nicht so stark auf. 

Bei der Grafikkarte findet im Akkubetrieb ebenfalls eine starke Leistungsdrosselung statt: Hier setzt die Nvidia-Grafik von vormals 1.252 MHz auf 506 MHz zurück und erzielt im OpenGL-Score nur noch 29 FPS (statt 112).

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
160 Points ∼75% +4%
MSI GT73VR-6RE16SR451
Intel Core i7-6820HK
158 Points ∼74% +3%
Medion Erazer X7849 MD 60292
Intel Core i7-6820HK
154 Points ∼72%
Schenker XMG P507
Intel Core i7-6700HQ
148 Points ∼69% -4%
MSI GT72VR 6RD-063US
Intel Core i7-6700HQ
139 Points ∼65% -10%
CPU Multi 64Bit
MSI GT73VR-6RE16SR451
Intel Core i7-6820HK
860 Points ∼28% +22%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
789 Points ∼25% +12%
Medion Erazer X7849 MD 60292
Intel Core i7-6820HK
704 Points ∼23%
Schenker XMG P507
Intel Core i7-6700HQ
682 Points ∼22% -3%
MSI GT72VR 6RD-063US
Intel Core i7-6700HQ
669 Points ∼22% -5%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
154 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
704 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
112.19 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe

System Performance

Die Anwendungsperformance im Work-Score kann mit dem MSI GT73VR mithalten, obwohl dieses mit einem RAID-0 arbeitet und die Samsung SSD PM871 – wie wir gleich noch sehen werden – unterdurchschnittliche Werte liefert. Der PCMark 8 sieht das im Storage Score freilich anders und bescheinigt dem Erazer fast Gleichstand mit dem Asus G752VS. Im Home-Score schaut das wieder anders aus, das Bild des Erazer X7849 ist also uneinheitlich.

PC Mark 8 Home
PC Mark 8 Home
PC Mark 8 Work
PC Mark 8 Work
PC Mark 8 SSD-Test
PC Mark 8 SSD-Test
PCMark 8
Storage Score v2
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5045 Points ∼99% +2%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
4962 Points ∼97%
MSI GT72VR 6RD-063US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
3876 Points ∼76% -22%
Work Score Accelerated v2
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5778 Points ∼89% +13%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
5186 Points ∼80% +2%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
5104 Points ∼78%
MSI GT72VR 6RD-063US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
4906 Points ∼75% -4%
Home Score Accelerated v2
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5575 Points ∼91% +32%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
5034 Points ∼83% +19%
MSI GT72VR 6RD-063US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
4551 Points ∼75% +8%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
4214 Points ∼69%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
4214 Points ∼69% 0%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4214 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5104 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Zügig unterwegs: Segate ST2000LM007
Zügig unterwegs: Segate ST2000LM007

Die Samsung SSD PM871 (MZNLN512HCJH) ist nicht per NVMe oder PCIe angebunden, sondern per SATA III (via m.2-Slot). Hier sind MSI GT73VR mit NVMe-RAID und Asus G752VS mit Single NVMe-SSD (RAID Ready) haushoch überlegen. 

Die Segate-Festplatte (Typ ST2000LM007 7mm 5400 rpm) mit einer Bruttokapazität von 2 Terrabyte schaufelt zügig Daten. 135 MB/s beim sequentiellen Lesen und Schreiben sind für eine Festplatte mehr als nur auf der Höhe der Zeit, sie sind überdurchschnittlich.

Medion Erazer X7849 MD 60292
Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
MSI GT73VR-6RE16SR451
2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
Asus G752VS-XB78K
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
MSI GT72VR 6RD-063US
SanDisk SD8SN8U1T001122
Schenker XMG P507
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
CrystalDiskMark 3.0
253%
145%
-17%
127%
Write 4k QD32
250.9
526.9
110%
578
130%
225.6
-10%
386.8
54%
Read 4k QD32
364.4
627.4
72%
743.9
104%
339.7
-7%
694.7
91%
Write 4k
91.39
153.1
68%
154.4
69%
59.04
-35%
167.4
83%
Read 4k
37.48
52.15
39%
44.42
19%
28.21
-25%
54.08
44%
Write 512
404.2
2327
476%
1438
256%
367.3
-9%
1239
207%
Read 512
452.4
1775
292%
1250
176%
312.6
-31%
971
115%
Write Seq
483.7
2560
429%
1305
170%
435.2
-10%
1240
156%
Read Seq
513.3
3285
540%
1718
235%
469.8
-8%
1857
262%
Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
Sequential Read: 513.3 MB/s
Sequential Write: 483.7 MB/s
512K Read: 452.4 MB/s
512K Write: 404.2 MB/s
4K Read: 37.48 MB/s
4K Write: 91.39 MB/s
4K QD32 Read: 364.4 MB/s
4K QD32 Write: 250.9 MB/s

Grafikkarte

Der Core i7 6820HK ist mit einer Intel HD 530 bestückt, die via Optimus mit der GTX 1070 interagiert. Das heißt, die Geforce kann bei geringer Last bzw. auf Zwang (Flüstermodus, manuelles Eingreifen) abgestellt werden. 

Die GeForce GTX 1070 des Erazer fällt im synthetischen Vergleich ein klein wenig hinter die anderen GTX-1070-Modelle zurück. Wir haben mit ForceWare 368.83 getestet, das MSI GT73VR ebenfalls. Das Asus ROG G752VS lief bereits mit ForceWare 372.53. Die GTX 1060 wird um 25 % deklassiert.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Asus GX800VH Prototype
NVIDIA GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), Intel Core i7-6820HK
50983 Points ∼100% +141%
Asus G800VI Prototype
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), Intel Core i7-6820HK
28458 Points ∼56% +34%
MSI GT73VR-6RE16SR451
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-6820HK
23586 Points ∼46% +11%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-6820HK
22282 Points ∼44% +5%
Medion Erazer X7849 MD 60292
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-6820HK
21172 Points ∼42%
Schenker XMG P507
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-6700HQ
14222 Points ∼28% -33%
MSI GT72VR 6RD-063US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-6700HQ
12731 Points ∼25% -40%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus GX800VH Prototype
NVIDIA GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), Intel Core i7-6820HK
39221 Points ∼97% +144%
Asus G800VI Prototype
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), Intel Core i7-6820HK
21501 Points ∼53% +34%
MSI GT73VR-6RE16SR451
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-6820HK
17498 Points ∼43% +9%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-6820HK
16757 Points ∼41% +4%
Medion Erazer X7849 MD 60292
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-6820HK
16046 Points ∼39%
MSI GT72VR 6RD-063US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-6700HQ
11957 Points ∼29% -25%
Schenker XMG P507
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-6700HQ
11045 Points ∼27% -31%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Asus G800VI Prototype
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), Intel Core i7-6820HK
117088 Points ∼63% +54%
MSI GT73VR-6RE16SR451
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-6820HK
110639 Points ∼60% +46%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-6820HK
92468 Points ∼50% +22%
MSI GT72VR 6RD-063US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-6700HQ
79074 Points ∼43% +4%
Medion Erazer X7849 MD 60292
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-6820HK
75871 Points ∼41%
Schenker XMG P507
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-6700HQ
69834 Points ∼38% -8%
3DMark 11 Performance
15773 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
23128 Punkte
3DMark Fire Strike Score
12534 Punkte
3DMark Time Spy Score
5023 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Bei den Games sehen wir den obigen synthetischen Nachteil nicht mehr, siehe Tomb Raider oder Hitman (2012). Die GTX 1080 liegt 66 bis 130 % oberhalb der GTX 1070. Die selten auftretenden Nachteile im Vergleich zur GTX 1070 im Asus G752VS könnten treiberbedingt sein.

Hitman: Absolution - 1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS AF:16x
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
72.5 fps ∼100% +8%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
67.2 fps ∼93%
Crysis 3 - 1920x1080 Very High Preset AA:2xSM AF:16x
Asus GX800VH Prototype
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 6820HK
101 fps ∼100% +36%
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
98.7 fps ∼98% +33%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
74.3 fps ∼74%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
51.7 fps ∼51% -30%
Thief - 1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x
Asus GX800VH Prototype
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 6820HK
120 fps ∼100% +36%
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
113 fps ∼94% +28%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
101.6 (min: 73.9, max: 128.7) fps ∼85% +15%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
88.3 fps ∼74%
MSI GT72VR 6RD-063US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
72.4 fps ∼60% -18%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
71.4 fps ∼60% -19%
Middle-earth: Shadow of Mordor - 1920x1080 Ultra Preset (HD Package)
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
117.1 fps ∼100%
Alien: Isolation - 1920x1080 High, On, Shadow Map 1536, Standard SSAO AA:FX AF:8x
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
270 fps ∼100% +81%
Asus GX800VH Prototype
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 6820HK
244 fps ∼90% +64%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
163 fps ∼60% +9%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
149 fps ∼55%
Ryse: Son of Rome - 1920x1080 Very High Texture Res. + High Graphics Quality (Motion Blur & Temporal AA On, Rest Off/Disabled) AF:8x
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
88.1 fps ∼100%
Dragon Age: Inquisition - 1920x1080 High Graphics Quality
Asus GX800VH Prototype
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 6820HK
174 fps ∼100% +66%
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
150 fps ∼86% +43%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
104.6 fps ∼60%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
90 fps ∼52% -14%
Battlefield Hardline - 1920x1080 Ultra Graphics Quality (DX11) AA:4x MS
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
46.2 fps ∼100%
Metal Gear Solid V - 1920x1080 Extra High / On
MSI GT72VR 6RD-063US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
60 fps ∼100% 0%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
59.9 fps ∼100%
FIFA 16 - 1920x1080 High Preset AA:4x MS
Asus GX800VH Prototype
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 6820HK
306 fps ∼100% +52%
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
291 fps ∼95% +45%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
241 fps ∼79% +20%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
201 fps ∼66%
Call of Duty: Black Ops 3 - 1920x1080 Extra / On AA:T2x SM
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
140 fps ∼100% +130%
Asus GX800VH Prototype
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 6820HK
136 fps ∼97% +123%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
73.2 fps ∼52% +20%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
61 fps ∼44%
Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
109 fps ∼100% +29%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
92.8 (min: 80, max: 103) fps ∼85% +10%
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
84.2 fps ∼77%
Asus GX800VH Prototype
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 6820HK
80.3 fps ∼74% -5%
MSI GT72VR 6RD-063US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
63.5 fps ∼58% -25%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
59.1 fps ∼54% -30%
Deus Ex Mankind Divided - 1920x1080 Ultra Preset AA:2xMS AF:8x
Medion Erazer X7849 MD 60292
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
37.5 fps ∼100%
min. mittel hoch max.
Hitman: Absolution (2012) 67.2fps
Crysis 3 (2013) 74.3fps
Thief (2014) 93.888.3fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 133.6117.1fps
Alien: Isolation (2014) 148149fps
Ryse: Son of Rome (2014) 88.788.1fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 104.6fps
Battlefield Hardline (2015) 7946.2fps
Metal Gear Solid V (2015) 59.959.9fps
FIFA 16 (2015) 201fps
Call of Duty: Black Ops 3 (2015) 6161fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 97.184.2fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 66.737.5fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Lautstärke der Lüfter als Diagramm Erazer X7849 MD 60292
Lautstärke der Lüfter als Diagramm Erazer X7849 MD 60292

Auffällig ist die Veränderung der Heatpipes im Vergleich zum späten 2015er Modell X7843: Dort verrichten GPU- und SoC-Thermik ihren Dienst separat. Beim aktuellen Erazer verbindet eine Heatpipe die beiden Wärmequellen. Je nach Last kann eine gerade unterforderte GPU-Lüftung etwas von der Prozessor-Abwärme beiseiteschaffen. Zum Beispiel wenn selbiger übertaktet rennt. Wenn die CPU-Kühlung wiederum wenig zu tun hat, dann kann sie einen Hitze-Overhead von der GPU aus dem Gehäuse schaffen. 

Was sich in der Theorie sehr sinnvoll anhört, das führt in der Praxis zu dauerhaft auf kleinster Stufe laufenden Lüftern - und zwar allen. Wir unterstellen einmal, dass Gamer ein solches Notebook immer im Modus Höchstleistung laufen lassen. Im Energiesparmodus bzw. Ausbalanciert schalten sich die GPU-Lüfter nämlich ab (Leerlauf). Jetzt ist nur noch der SoC-Lüfter aktiv und der schaltet sich bei langen Idle-Phasen zwischendurch auch mal ab. Wenn sich die HDD also gerade mal im Ruhezustand befindet, dann kann das Erazer tatsächlich auch mäuschenstill sein. Dann ist es nicht mehr von den Umgebungsgeräuschen zu unterscheiden (31.2 dB(A)).

Wenn die drei Lüfter mit Tempo zu Werke gehen (Stresstest), dann wird leider auch die Lautstärke brachial: 50 dB(A) messen wir aus 15 Zentimeter Entfernung. Das bringt ein MSI GT73VR aber auch, nur das Asus G752VS ist mit 47 dB(A) etwas leiser. Insgesamt nehmen sich die drei Kontrahenten bei der Geräuschemission nicht viel: Die Lüfter drehen kontinuierlich bei Last und zeigen eine angenehme Lüftercharakteristik. Dass die Lüfter bei MSI GT73VR aber auch Asus G752VS niemals komplett schweigen, das ist ein marginaler Vorteil des Erazer X7849.

Die Lüfter sind stets hörbar, auch im Leerlauf. Hier die zwei GPU-Fans
Die Lüfter sind stets hörbar, auch im Leerlauf. Hier die zwei GPU-Fans
Erazer X7849 MD 60292 mit GTX 1070 (Ende 2016)
Erazer X7849 MD 60292 mit GTX 1070 (Ende 2016)
Schenker P706 bzw. Medion X7843 (Ende 2015)
Schenker P706 bzw. Medion X7843 (Ende 2015)

 

 

Lautstärkediagramm

Idle
31.2 / 32.6 / 34.75 dB(A)
HDD
34.75 dB(A)
Last
47.8 / 49.7 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31.2 dB(A)

Temperatur

55 Grad auf der Oberseite und mittig auf der Tastatur, so warm werden nicht einmal GT73V oder G752. Die Infrarot-Kamera erfasst mittig 55 Grad, durch den ziemlich kühlen Bereich der Handballenauflage liegt der Durchschnitt aber bei moderaten 40 Grad. Die Unterseite hält ganz gut mit, sie erwärmt sich auf bis zu 50 Grad – natürlich ebenfalls nur punktuell, der Durchschnitt liegt auch hier bei 40 Grad. 

Ein warmes Gaming-Laptop wird sicher die wenigsten Käufer eine solcher High-End-Maschine abschrecken, das gehört bei dieser brachialen Performance einfach dazu. Im Leerlauf muss sich die Maschine dann aber dezent zurückhalten können und das ist mit durchschnittlich 31 Grad oben und unten der Fall. 

Im Stresstest haben wir geprüft, wie die Thermik und die Taktung bei maximaler Belastung über eine Stunde mitspielt. Das 230-Watt-Netzteil zieht bei diesem Test bereits 212 Watt aus der Steckdose, erwärmt sich aber nur moderat auf 43,5 Grad. Der Prozessor geht zunächst auf 3,2 GHz (Multi Core Test, CPU Temp 86 Grad), Medions Leistungsmodus ist natürlich aktiv. Diese 3,2 GHz kann das SoC, trotz zeitgleicher Grafik-Auslastung von 100 %, über eine Stunde lang konstant halten. Die GTX 1070 ackert derweil mit 1.600 MHz (GPU Temp 71 Grad), wobei die Schwankungen mit 1.594 bis 1.620 nur marginal sind. Dies sind Resultate eines turbostabilen Laptops. 

Inwieweit das OC ausreizbar ist, das konnten wir im Rahmen dieses Tests nicht auswerten. Der von Medion vorgegebene Modus „Leistung“ spielt im Rahmen der normalen Turbo-Range des Prozessors.

Stresstest Prime95 & Furmark: 3,2 GHz @86 Grad nach 10 Minuten
Stresstest Prime95 & Furmark: 3,2 GHz @86 Grad nach 10 Minuten
Stresstest Prime95 & Furmark: 3,1 GHz @91 Grad nach 50 Minuten
Stresstest Prime95 & Furmark: 3,1 GHz @91 Grad nach 50 Minuten
Max. Last
 52 °C46 °C39.3 °C 
 47 °C53.3 °C34.9 °C 
 28.7 °C31.7 °C28 °C 
Maximal: 53.3 °C
Durchschnitt: 40.1 °C
41.4 °C50 °C45.6 °C
33 °C44.3 °C44 °C
29.4 °C35.7 °C36.1 °C
Maximal: 50 °C
Durchschnitt: 39.9 °C
Netzteil (max.)  22.8 °C | Raumtemperatur 43.5 °C | FIRT 550-Pocket
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 40.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 53.3 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.2 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) The maximum temperature on the bottom side is 50 °C / 122 F, compared to the average of 41.6 °C / 107 F, ranging from 21.1 to 78 °C for the class Gaming.
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.3 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 31.7 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-3 °C).
Abwärme bei Last Oben (Flir ONE)
Abwärme bei Last Oben (Flir ONE)
Abwärme bei Last Unten (Flir ONE)
Abwärme bei Last Unten (Flir ONE)
Abwärme bei Idle Oben (Flir ONE)
Abwärme bei Idle Oben (Flir ONE)
Abwärme bei Last Unten (Flir ONE)
Abwärme bei Last Unten (Flir ONE)

Lautsprecher

Onkyo-Lautsprecher
Onkyo-Lautsprecher
mit Subwoofer Support
mit Subwoofer Support

Die Onkyo Lautsprecher befinden sich als Stereo-Lösung oberhalb der Tastatur und als Subwoofer auf der Unterseite. Sie erzeugen eine passable Frequenzabdeckung. Nur bei tiefen Tönen (Bass) schwächelt das Testgerät – trotz Subwoofer. Wie man anhand der Audio-Analyse sieht, ist ab den Mitten ein recht konstanter Verlauf erkennbar. Für Film- und Serien-Abende genügen die Lautsprecher sicherlich, aber für Gaming mit „ordentlich Wumms“ dahinter taugen sie nicht. Das kann das MSI GT73VR besser, das Asus G752VS aber nicht. Am lautesten wird das GT73VR, danach folgt das G752VS und dann erst das Erazer X7849.

Im Gegenzug hat das Medion sehr gute Mikrofone. Sie zeichnen sauber und fast rauschfrei mit gleichbleibendem Pegel Sprache auf - ganz gleich ob der Sprecher direkt vor oder 2 Meter neben dem Laptop steht.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2046.943.72539.240.73135.839.44034.437.45037.738.26336.142.28032.441.710030.442.61253045.616029.246.62002949.525027.152.13152757.440025.665.250024.564.563023.762.180022.655.910002258.9125021.761.1160021.162.2200020.665.1250020.364.531502065.4400019.964.1500019.664.1630019.664.1800019.5601000019.359.11250019.157.51600019.158.6SPL33.775.1N2.136.7median 21.7median 60Delta3.45.140.239.235.334.327.529.736.437.333.134.628.634.428.74627.951.523.255.622.557.423.462.12163.520.96320.366.919.565.118.965.918.967.61969.418.164.417.962.217.7651870.41873.51872.417.972.417.772.517.67517.76517.653.317.636.630.582.41.456.7median 18.1median 652.15.441.14037.635.430.730.134.136.228.430.129.2302932.427.635.525.340.323.147.322.154.920.858.819.658.918.7651962.317.665.917.669.817.362.517.157.617.257.317.362.51767.617.167.517.265.717.358.817.452.717.444.917.345.417.240.117.238.829.776.11.336median 17.4median 58.81.8937.230.229.929.329.2293328.729.228.126.826.825.928.624.928.324.329.622.437.722.447.120.347.820.750.719.261.718.666.318.965.418.461.618.760.417.863.51862.417.862.818.164.818.164.91858.417.857.71862.518.161.718.160.918.158.8185730.474.71.435.4median 18.1median 60.916.5hearing rangehide median Pink NoiseMedion Erazer X7849 MD 60292MSI GT73VR-6RE16SR451Asus G752VS-XB78KSchenker XMG P507
Medion Erazer X7849 MD 60292 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (65 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.1% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (6.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13.4% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 28% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 65% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 10% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 87% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

MSI GT73VR-6RE16SR451 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 6.2% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (6.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.7% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 21% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 8% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 89% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus G752VS-XB78K Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 9.6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | verringerte Hochtöne, 8.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 67% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 24% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 42% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 50% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Schenker XMG P507 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (75 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 20.7% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 46% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 42% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 23% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 71% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

230-Watt-Netzteil
230-Watt-Netzteil
Wuchtige 895 Gramm mit Kabel
Wuchtige 895 Gramm mit Kabel

Der Stromverbrauch ist im Klassenvergleich sehr sparsam, zumindest wenn wir den Idle-Bereich betrachten. 14 bis 24 Watt sind eine Hausnummer, hier zeigen sich MSI GT73VR und Asus G752VS als wahre Öko-Schweine. Der Grund: Die beiden Kontrahenten haben ihre HD 530 entweder deaktiviert (Asus) oder nur mit einem Neustart (manueller Switch, MSI) erreichbar gemacht.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 1.75 Watt
Idledarkmidlight 14 / 20 / 23.8 Watt
Last midlight 103 / 212 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Medion Erazer X7849 MD 60292
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH, , 1920x1080, 17.3
MSI GT73VR-6RE16SR451
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0), TN, 1920x1080, 17.3
Asus G752VS-XB78K
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), Toshiba NVMe THNSN5512GPU7, IPS, 1920x1080, 17.3
MSI GT72VR 6RD-063US
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), SanDisk SD8SN8U1T001122, IPS, 1920x1080, 17.3
Schenker XMG P507
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e, IPS, 60 Hz, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
-54%
-33%
-30%
19%
Idle min *
14
31
-121%
24
-71%
24.4
-74%
11
21%
Idle avg *
20
35
-75%
31
-55%
26.6
-33%
16
20%
Idle max *
23.8
40
-68%
36
-51%
36.4
-53%
21
12%
Last avg *
103
106
-3%
94
9%
117
-14%
80
22%
Last max *
212
218
-3%
204
4%
163.6
23%
174
18%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der Akku kann getauscht werden, er ist nur verschraubt.
Der Akku kann getauscht werden, er ist nur verschraubt.

Enorme Laufzeiten dürfen von solch einem Laptop nicht erwartet werden, zwei Stunden sollten es dann aber doch sein. Leider verfehlt Medion diese Marke deutlich, nach 1:31 Stunden gehen die Lampen aus. Dies haben wir bei reduzierter Luminanz (7 Stufen dimmen = 127 cd/m² Mitte) im WiFi-Test ermittelt. Hier arbeitet die HD 530 und es werden per Skript Websites aufgerufen bzw. Websurfen simuliert. 

Die Last-Laufzeit entspricht nicht unserem Stresstest, sondern dem Battery Eater OpenGL-Rendering. Dieser hält mit 57 Minuten im Vergleich ziemlich lange durch. Die Konkurrenten können viel länger, das beweist die nachfolgende Tabelle. Sie verdoppeln spielend die Zeiten im WiFi-Test. Das muss zum einen an den höheren Akku-Kapazitäten von 75 bzw. 90 Wh liegen. Unser Erazer kommt nur mit 60 Wh in einem verschraubten Akkumodul daher. Das mehr oder weniger baugleiche Nexoc G734III (Clevo P670RS-G) hält deutlich länger durch (2:57 h WiFi-Test), allerdings mit einem i7 6700HQ ohne freien Multiplikator.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
2h 43min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
1h 31min
Last (volle Helligkeit)
0h 57min
Medion Erazer X7849 MD 60292
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), 60 Wh
MSI GT73VR-6RE16SR451
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), 75.2 Wh
Asus G752VS-XB78K
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), 90 Wh
MSI GT72VR 6RD-063US
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 83 Wh
Schenker XMG P507
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 60 Wh
Akkulaufzeit
77%
90%
101%
156%
Idle
163
290
78%
311
91%
323
98%
409
151%
WLAN
91
206
126%
210
131%
221
143%
274
201%
Last
57
72
26%
84
47%
93
63%
123
116%
H.264
186

Fazit

Pro

+ Höchste Spiele- und Gaming Performance
+ Sehr gute Wartung
+ Massig Speicherplatz erweiterbar
+ RAID-Support in BIOS
+ 3 Audio-Ports
+ Exzellente, stabile Tastatur und Touchpad
+ sehr viele Anschlüsse
+ Gute Lautsprecher, rauscharmes Mic
+ Helles Display mit hohem Kontrast
+ 120 Hz G-Sync

Contra

- SATA SSD m.2-Slot
- Schlechte Webcam
- Sehr laut unter Last
- Farbraum sRGB nicht abgedeckt
Medion Erazer X7849 MD 6029, zur Verfügung gestellt von Medion
Medion Erazer X7849 MD 6029, zur Verfügung gestellt von Medion

Dass Medion auch Gaming kann, das beweist der Anbieter seit Jahren mit den Erazer-Laptops. Diese waren bis dato auf Preis/Leistung getrimmt, viel potente Hardware für wenig Geld, lautete die Devise. Diesmal nimmt sich der Hersteller die kaufkräftige Spielerschaft vor und lässt ein Clevo P670RS in Erazer-Manier umstricken. Core i7 6820HK, GeForce GTX 1070 und 32 GB Arbeitsspeicher sind die passenden Begleiter für den Auftrag. Flankiert wird das Ganze von 512 GB SSD-Massenspeicher, einer 2-TB-Festplatte und einem G-Sync-Display mit 120 Hz und sehr guten Blickwinkeln. 

Leider patzt der Hersteller bei der SSD und verbaut lediglich ein SATA-III-Modell, das von seinen NVMe/PCIe-Kollegen deutlich deklassiert wird. Fürs Gaming mag das nicht entscheidend sein und auch unsere Anwendungsbenchmarks fanden Gefallen an der Samsung-SSD. Im Preisbereich von 2.500 Euro muss sich der Proband aber auch penible Kritik gefallen lassen. 

An die Top-Gamer aus der aktuellen Gaming Top 10, MSI GT73VR (88 %) und Asus G752VS-XB78K (87 %) kommt der Erazer mit seinem Rating nicht heran. Das liegt weniger an der „langsamen“ SSD, sondern an der Summe mehrerer Details: Wertigkeit und Stabilität des Chassis sind nicht so perfekt wie bei Asus oder MSI. Die Akkulaufzeiten sind deutlich geringer. Die Lautsprecher sind nicht so gut wie beim GT73VR und die Webcam liefert matschige Bilder. Einen Tunderbolt-3-Port verbaut Medion ebenfalls nicht. Der Farbraum sRGB wird nicht abgedeckt. 

Die Kritik sollte aber nicht über die vielen Vorteile des Erazer X7849 hinwegtäuschen: Die Leistung für Spiele und Anwendungen kann sich absolut sehen lassen. Das Gerät ist bestens aufrüstbar und die Eingabegeräte sind nahezu Spitzenniveau. RAID wird im BIOS unterstützt und es stehen viele Anschlüsse, sogar auf der Rückseite, zur Verfügung. Das helle Display unterstützt G-Sync und ist entspiegelt. Außerdem ist der Erazer leichter und kompakter als seine zwei härtesten Konkurrenten. Zudem ist der Preis - relativ gesehen – gar nicht mal so hoch für das Gebotene. 

Spielern mit sehr hohen Ansprüchen empfehlen wir das MSI GT73VR 6RE Titan, es leistet sich keinen Fauxpas bei dem Anspruch auf 100 % Performance (RAID 0 aus 2 x NVMe-SSD). Zudem hat es Thunderbolt 3 an Bord und einen stärkeren Akku. 

Das ROG G752VS von Asus hat den Vorteil einer sehr großen Konfigurationspalette. Da kostet das „günstigste“ Gerät 1.900 Euro und das teuerste 3.000 Euro. Allerdings wird in Deutschland aktuell noch gar nicht die OC-Edition mit dem 6820HK angeboten. Ein RAID 0 aus NVMe-SSDs und Thunderbolt 3 ist aber auch mit dem HQ-Prozessor an Bord, ebenfalls G-Sync.

Medion Erazer X7849 MD 60292 - 08.10.2016 v5.1
Sebastian Jentsch

Gehäuse
80 / 98 → 81%
Tastatur
83%
Pointing Device
85%
Konnektivität
67 / 81 → 83%
Gewicht
53 / 10-66 → 77%
Akkulaufzeit
54%
Display
86%
Leistung Spiele
97%
Leistung Anwendungen
94%
Temperatur
88 / 95 → 93%
Lautstärke
72 / 90 → 80%
Audio
84%
Kamera
29 / 85 → 34%
Durchschnitt
75%
85%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sebastian Jentsch,  8.10.2016 (Update: 15.05.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.