Notebookcheck

Test Samsung Galaxy Tab S3 LTE Tablet

Daniel Schmidt, Sven Kloevekorn, 27.02.2017

Der S-Pen-Bonus. Es ist schon eine ganze Weile her, dass Samsung seinem Premium-Tablet ein Upgrade verpasst hat. Umso größer war die Vorfreude auf das neue Gerät, das erwartungsgemäß mit einer starken Ausstattung und sogar einem S Pen daherkommt. Obwohl Samsung sein Premium-Versprechen nicht in allen Bereichen hält, kann das Tablet im Test überzeugen.

Mittlerweile sind High-End-Tablets mit Android eine gewisse Mangelware auf dem Markt, sodass sich der Vorgänger Samsung Galaxy Tab S2 9.7 nach wie vor einer vergleichsweise großen Beliebtheit erfreut. Mit dem neuen Galaxy Tab S3 (SM-T825) geht Samsung einen Schritt weiter und bedient zwar die Nachfrage nach einem starken High-End-Produkt, verkleinert aber gleichzeitig die Produktpalette, denn eine Variante im 8-Zoll-Formfaktor wird es nicht geben und auch mit einer Neuauflage der Galaxy-Note-Pro-Modelle würden wir nicht mehr rechnen, da das Galaxy Tab S3 direkt mit S-Pen-Funktionalität und dem passenden Stift ausgeliefert wird.

Dafür bietet das neue Tablet einiges. Angetrieben wird das Gerät von einem Snapdragon 820, der von 4 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Außerdem gibt es 32 GB eMMC-Flashspeicher, welcher sich mittels microSD-Karte um bis zu 256 GB erweitern lässt. Das 9,7 Zoll große Super AMOLED-Display bietet eine hohe Auflösung und auch HDR-Unterstützung. Ein moderner USB-Typ-C-Anschluss löst zudem den veralteten Micro-USB ab. Neben dem reinen Wi-Fi-Modell (SM-T820) gibt es auch eine Version mit LTE (SM-T825), welche unserem Testgerät entspricht. 

Weitere hochpreisige Tablets sind innerhalb des Android-Kosmos kaum noch zu finden. Die Geräte sind mittlerweile meistens als Convertible ausgerichtet, werden oft schon mit Tastatur geliefert und setzten dann auf Windows 10, ähnlich wie die Schwestermodelle Galaxy Book 10 und Book 12. Das Apple iPad Pro 9.7 ist sicherlich der Hauptkonkurrent für das Tab S3, aber es lohnt sich auch ein Blick auf das Lenovo Yoga Book, welches es sowohl mit Android als auch Windows gibt. Außerdem nehmen wir das Asus ZenPad 3s 10, das Google Pixel C und das Huawei MediaPad T2 10.0 Pro mit ins Vergleichsfeld auf.

Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825 (Galaxy Tab S Serie)
Grafikkarte
Qualcomm Adreno 530, Kerntakt: 624 MHz
Hauptspeicher
4096 MB 
Bildschirm
9.7 Zoll 4:3, 2048 x 1526 Pixel 263 PPI, kapazitiver Touchscreen, Native Unterstützung für die Stifteingabe, Super AMOLED, HDR, spiegelnd: ja
Massenspeicher
32 GB eMMC Flash, 32 GB 
, 23.1 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, Audio Anschlüsse: kombinierte Kopfhörer- und Mikrofonklinke (3,5 mm), Card Reader: microSD bis zu 256 GB, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungs-, Lage-, Rotations-, Farbspektrum-, Hall- und G-Sensor, BeiDou, Galileo, Wi-Fi Direct, Ant+
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2, GSM/GPRS/Edge (850, 900, 1.800 und 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (AWS (B4), 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz), LTE Cat. 6 (Band 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 17, 20, 28 und 40), LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 6 x 237.3 x 169
Akku
6000 mAh Lithium-Ion, Quick Charge 3.0, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 12 h
Betriebssystem
Android 7.0 Nougat
Kamera
Primary Camera: 13 MPix
Secondary Camera: 5 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: 4 Stereolautsprecher, Tastatur: onscreen, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil, USB-Kabel, S Pen, Samsung Smart Switch, Samsung Notes, Air Command, Samsung Flow, 24 Monate Garantie, USB Typ C (3.1 Gen 1), Körper-SAR: 0.993 W/kg, Lüfterlos
Gewicht
434 g
Preis
769 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Samsung Galaxy Tab S3 LTE ist mit einer Bauhöhe von gerade mal sechs Millimetern sehr schlank, aber ein wenig dicker als sein Vorgänger Galaxy Tab S2 9.7 (5,6 mm). Die Vorder- und Rückseite werden von Corning Gorilla Glas 4 geschützt, welches in einen Aluminiumrahmen eingepasst ist. Die Glaselemente sind zwar sehr anfällig für Fingerabdrücke, sehen in sauberem Zustand aber sehr gut aus. Die Displayränder hätten gerne etwas schmaler ausfallen dürfen.

Generell hinterlässt die Verarbeitung des Tablets einen erstklassigen Eindruck. Die Spaltmaße sind gleichmäßig sowie passgenau und die Materialien wirken wertig. Aufgrund der schmalen Konstruktion hatten wir Bedenken in puncto Stabilität, aber auch diese liefert keine Kritikpunkte, bei Verwindungsversuchen klackt es jedoch leicht im Gerät. Ein kleiner Fehler im Detail: Die Fassungen des Kartenschlittens sind nur aus Kunststoff gefertigt, außerdem teilen sich die optionale microSD- und die Nano-SIM-Karte einen Schacht, sodass sie immer nur zusammen entnommen werden können. Das war beim Tab S2 noch anders.

Der Akku ist weiterhin fest verbaut und lässt sich vom Nutzer nicht wechseln. Leider verzichtet Samsung darauf, dem Galaxy Tab S3 einen besonderen Schutz vor Nässe und Staub angedeihen zu lassen. Dafür sitzt die Kamera nun nahezu plan im Gehäuse, nur ein schmaler Kunststoffrahmen schützt das Objektivglas vor Kratzern. Das Tablet ist in den Farben Schwarz und Silber erhältlich.

Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE
Samsung Galaxy Tab S3 LTE

Größenvergleich

259.1 mm 156.4 mm 8.5 mm 461 g256.6 mm 170.8 mm 9.6 mm 690 g242 mm 179 mm 7 mm 517 g241 mm 164 mm 5.8 mm 430 g240 mm 169.5 mm 6.1 mm 444 g237.3 mm 169 mm 6 mm 434 g237.3 mm 169 mm 5.6 mm 387 g

Ausstattung

Das Samsung Galaxy Tab S3 besitzt die Möglichkeit der Speichererweiterung mittels microSD-Karte. Unterstützt werden alle SDHC- und SDXC-Formate, welche aktuell bis zu 256 GB reichen. Wie bei seinen übrigen Produkten bleibt Samsung seiner Linie treu und lässt weder die Formatierung als internen Speicher noch die Auslagerung von Apps auf die microSD zu.

Bei der USB-Schnittstelle setzt der Hersteller nun auf die verwindungsfreie Typ-C-Bauform, welche mit dem Übertragungsstandard 3.1 (Gen 1) arbeitet. Die Schnittstelle unterstützt zudem OTG, sodass externe Datenträger und Peripheriegeräte daran angeschlossen werden können. Außerdem ist es auch möglich, andere Geräte mit dem Tab S3 aufzuladen.

Mit an Bord sind zudem die drahtlosen Kommunikationsmöglichkeiten Bluetooth 4.2, Wi-Fi-Direct sowie ANT+. Medieninhalte können darüber hinaus problemlos auf geeignete Empfangsgeräte im lokalen Netzwerk gestreamt werden.

rechts: Mikrofon, Kartenschacht, Mikrofon, Lautstärke, Power
rechts: Mikrofon, Kartenschacht, Mikrofon, Lautstärke, Power
Kopfseite: zwei Lautsprecher
Kopfseite: zwei Lautsprecher
links: POGO-Pins
links: POGO-Pins
Fußseite: Lautsprecher, Audio, USB, Lausprecher
Fußseite: Lautsprecher, Audio, USB, Lausprecher

Software

Als Betriebssystem kommt beim Samsung Galaxy Tab S3 LTE Googles Android 7.0 Nougat zum Einsatz. Darüber legt der Hersteller seine Grace UX, welche bereits aus dem Galaxy Note 7 bekannt ist. Die Android-Sicherheitspatches waren zum Zeitpunkt des Tests auf dem Stand vom 01. Februar 2017.

Neben den Feature-Apps aus dem Galaxy-App-Store sind auch Office-Anwendungen von Microsoft vorinstalliert. Letztere lassen sich nicht deinstallieren, sondern lediglich deaktivieren. Wer ein Samsung-Konto besitzt, kann einfach über dessen Backup-Funktion Notizen von anderen Note-Modellen importieren, was bei unserer Datenübernahme der Notizen eines Galaxy Note Pro 12.2 fehlerfrei funktionierte.

Kommunikation und GPS

Das Galaxy Tab S3 LTE besitzt auch eine Telefoniefunktion.
Das Galaxy Tab S3 LTE besitzt auch eine Telefoniefunktion.

Das WLAN-Modul im Samsung Galaxy Tab S3 unterstützt die gängigen IEEE-802.11-Standards a/b/g/n/ac und funkt damit im 2,4- und 5,0-GHz-Netz. Dazu gibt es eine 2x2-MIMO-Antennentechnik, die nicht nur einen besseren Empfang, sondern auch gute Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglicht. Bei den Messungen im Zusammenspiel mit unserem Referenzrouter Linksys EA8500 liefert das Testgerät sehr gute Ergebnisse. Auch die Reichweite ist gut und selbst im 2,4-GHz-Netz (bei einer Distanz von rund 12 Metern zum Router, eine Innenwand) reicht die Signalstärke der Wi-Fi-Verbindung noch aus, um Videos in HD zu streamen.

Im LTE-Modell schlummert das X12-Modem von Qualcomm, welches von Samsung aber auf LTE Cat. 6 limitiert wird. Es werden alle benötigten Frequenzbänder und noch einige mehr unterstützt, sodass auch Vielreisende stets in Verbindung bleiben können.

Die beiden Mikrofone des Samsung Galaxy Tab S3 verrichten ihren Dienst ordentlich. Die aufgenommene Sprache ist jedoch recht dumpf und Umgebungsgeräusche werden nicht herausgefiltert. Gelegentliche Telefonate gehen durchaus in Ordnung, wer jedoch viel telefoniert, sollte zu einem Headset greifen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
615 MBit/s ∼100%
Apple iPad (2017)
A9 / PowerVR GT7600, A9, 128 GB NVMe
465 MBit/s ∼76% -24%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
PowerVR GX6250, MT8176, 64 GB eMMC Flash
254 MBit/s ∼41% -59%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
209 MBit/s ∼34% -66%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash
569 MBit/s ∼100%
Apple iPad (2017)
A9 / PowerVR GT7600, A9, 128 GB NVMe
389 MBit/s ∼68% -32%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
PowerVR GX6250, MT8176, 64 GB eMMC Flash
246 MBit/s ∼43% -57%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
Mali-T880 MP4, Kirin 950, 32 GB eMMC Flash
209 MBit/s ∼37% -63%
GPS-Test: im Gebäude
GPS-Test: im Gebäude
GPS-Test: im Freien
GPS-Test: im Freien

Zur Positionsbestimmung unterstützt das Samsung Galaxy Tab S3 LTE die Satellitennavigationssysteme GPS, GLONASS, BeiDou und Galileo. In Gebäuden benötigt das Tablet einen Moment, um den aktuellen Standort recht genau zu bestimmen. Im Freien gelingt dies etwas schneller, aber die Genauigkeit dürfte etwas exakter sein.

Um zu überprüfen, wie sich das Tab S3 im Alltag schlägt, haben wir es auf eine kleine Radtour mitgenommen, bei welcher es sich dem Vergleich mit dem Fahrrad-Computer Garmin Edge 500 stellen musste. Das Tablet liefert eine ordentliche Vorstellung ab, ist jedoch nicht ganz so genau wie das Edge 500 und gönnt sich gelegentlich mal eine kleine Abkürzung. Für die Fahrzeugnavigation reicht die gebotene Leistung aber vollkommen aus.

Samsung Galaxy Tab S3 (SM-T825)
Samsung Galaxy Tab S3 (SM-T825)
Samsung Galaxy Tab S3 (SM-T825)
Samsung Galaxy Tab S3 (SM-T825)
Samsung Galaxy Tab S3 (SM-T825)
Samsung Galaxy Tab S3 (SM-T825)
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500

Kameras

Frontkamera-Aufnahme mit dem Samsung Galaxy Tab S3
Frontkamera-Aufnahme

Die Frontkamera (f/2.2) des Samsung Galaxy Tab S3 besitzt einen Fixfokus und löst mit bis zu 5 MP auf. Die gebotene Leistung reicht für Videotelefonie oder Selfies bei guten Lichtverhältnissen aus, bietet in puncto Schärfe und Detailzeichnung jedoch nur eine durchschnittliche Leistung. Für Portraitaufnahmen ist zudem ein Beautymodus an Bord und Videos können maximal in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel, 30 FPS) aufgezeichnet werden.

Die Hauptkamera des Samsung Galaxy Tab S3 löst mit bis zu 13 Megapixeln (4:3) auf, besitzt einen Autofokus und arbeitet mit einer Blendenzahl von f/1.9. Letzteres soll auch bei schwachem Umgebungslicht noch für gute Aufnahmen sorgen. Einen Bildstabilisator gibt es nicht. Schon bei einem Blick auf die technischen Daten der Kamera fällt auf, dass Samsung (anders als Apple) seinem Premium Tablet keine Spitzenkamera angedeihen lässt, sondern dem Käufer Standardkost serviert. Bei gutem Umgebungslicht gelingen ordentliche Aufnahmen, denen es jedoch an Dynamik fehlt, woran auch der automatische HDR-Modus nur wenig ändert. Zudem hat der Autofokus des Öfteren Probleme, das Motiv direkt scharf zu stellen. In Low-Light-Situationen werden die Aufnahmen recht dunkel und Details verschwimmen, das Rauschen hält sich jedoch in Grenzen.

Videos können maximal in Ultra-HD (3.840 x 2.160 Pixel, 30 FPS) aufgezeichnet werden und können höchsten zehn Minuten lang sein. Der Ton der Aufzeichnungen ist in Ordnung, aber auch hier zeigt der Autofokus Schwächen und stößt bei schnellen Schwenks an seine Grenzen. Die Farben der Aufnahmen wirken zudem sehr blass.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
ColorChecker Passport: Im unteren Teil jeden Feldes wird die Zielfarbe dargestellt.
ColorChecker Passport: Im unteren Teil jeden Feldes wird die Zielfarbe dargestellt.

Die Abbildungsleistung der Hauptkamera haben wir uns nochmals unter kontrollierten Lichtbedingungen genauer angeschaut. Die Farbwiedergabe beurteilen wir mit Hilfe des X-Rite ColorChecker Passport. Die Farben werden vergleichsweise natürlich abgebildet, die Rottöne sind jedoch etwas zu blass und die Graustufen zu dunkel.

Auch die Aufnahme unseres Testcharts offenbart ein paar Schwächen. Selbst in der Bildmitte dürfte die Schärfe besser sein, dafür bleibt diese auch zu den Rändern hin auf einem gleichbleibend mäßigen Niveau. Viele feine Details werden einfach verschluckt und sehen nur noch wie eine graue Fläche aus. Dunkle Schriften auf dunklen Untergründen wirken zudem sehr blass und dünn.

Zubehör und Garantie

Im Lieferumfang des Samsung Galaxy Tab S3 LTE befindet sich ein modularer Schnellladeadapter (9,0 V, 1,67 A; 5,0 V, 2,0 A), ein USB-Kabel (Type A zu Typ C), ein SIM-Werkzeug, ein S Pen sowie ein passendes Werkzeug und drei Ersatzminen, um diese wechseln zu können. Außerdem befinden sich mehrere Faltblättchen für die Garantiebestimmungen, Sicherheitshinweise und eine Kurzanleitung im Paket.

Als optionales Zubehör offeriert Samsung zum Zeitpunkt des Tests ein Keyboard-Cover (130 Euro) sowie den S Pen (90 Euro). Leider gibt es bisher kein Book Cover, wie sie beim Vorgänger üblich waren und auch der auf dem MWC in Barcelona angekündigte S Pen von Staedtler in Bleistiftoptik wird es hierzulande wohl nicht geben. Außerdem bietet Samsung in seinem Shop geräteübergreifendes Zubehör für seine Produkte an.

Die Garantie für das Galaxy Tab S3 beläuft sich auf 24 Monate, der Akku erhält zwölf Monate und das übrige Zubehör sechs. Optional kann im Shop des Herstellers ein Samsung Mobile Care-Paket dazu erworben werden, welches für einen Zeitraum von zwei Jahren Schäden wie Akku- oder Displaydefekte und Flüssigkeitsschäden abdeckt. Im Schadensfall müssen zudem zusätzliche zehn Prozent des Anschaffungspreises für die Reparatur entrichtet werden.

Eingabegeräte & Bedienung

Der kapazitive Touchscreen des Samsung Galaxy Tab S3, der von Corning Gorilla Glas 4 geschützt wird, bietet sehr gute Gleiteigenschaften und zeigt sich reaktionsfreudig und präzise. Das Display unterstützt die Eingabe mit dem Samsungs S Pen, welcher mit Wacom zusammen entwickelt wurde, und kann auch mit anderen Galaxy-Produkten verwendet werden. Auf einem Galaxy Note Pro 12.2 funktionierte er tadellos und stellt gegenüber dessen altem S Pen sogar eine Verbesserung dar, jedoch ist der S Pen des Tab S3 in Verbindung mit dem Testgerät nochmals spürbar besser, da Samsung hier einen besseren Digitizer-Layer ins Panel integriert hat.

Im Vergleich zum Stift im Note Pro 12.2 ist der neue Stift angewachsen und vermittelt damit ein erheblich besseres Haltegefühl, kann aber nicht mehr im Gehäuse untergebracht werden. Das optionale Keyboard-Cover bietet immerhin eine Halteschlaufe für den Stift. Das Schreibgefühl ist im Vergleich zum älteren Pro-Gerät ein vollkommen anderes und erheblich verbessert worden. Wie auch schon beim Galaxy Note 7 können Notizen direkt auf dem Display im Standby geschrieben werden, ohne das Gerät einschalten zu müssen. Auch in den übrigen S-Pen-Funktionen sind die beiden Geräte deckungsgleich. Der S Pen kommt auch weiterhin ohne eigenen Energiespeicher aus.

Die physischen Tasten besitzen klare, knackige Druckpunkte, reagieren prima und sitzen fest im Aluminiumrahmen des Gehäuses. Der Fingerabdruckscanner verrichtet seine Dienste ebenfalls zufriedenstellend und entsperrt das Gerät recht schnell.

Das optionale Tastatur-Cover besitzt leider nur zwei mögliche Aufstellwinkel und wird magnetisch an Ort und Stelle gehalten. Für den Einsatz auf dem Schoß eignet es sich deshalb nur bedingt. Das Tastaturlayout ist jedoch gut angeordnet und die 64 Tasten besitzen einen angenehmen Hub und vermitteln ein gutes Schreibgefühl, wenn auch die Fläche aufgrund des Formfaktors etwas beengt ist. Außerdem vermissen wir eine Hintergrundbeleuchtung der Tasten. Das Cover wird magnetisch an das Galaxy Tab S3 angeheftet und verbindet sich über die POGO-Pins.

Onscreen-Tastatur des Samsung Galaxy Tab S3 Tablets
Onscreen-Tastatur des Samsung Galaxy Tab S3 Tablets

Display

Subpixel-Aufnahme des Super-AMOLED-Panels des Samsung Galaxy Tab S3
Subpixel-Aufnahme
PWM-Verhalten bei minimaler Panelleuchtkraft.

Das 9,7 Zoll große Super-AMOLED-Display bietet mit 2.048 x 1.536 Bildpunkten eine hohe Auflösung und unterstützt die Wiedergabe von HDR-Inhalten, was vor allem Nutzern von Streaming-Anbietern wie Netflix und Amazon Video freuen dürfte.

Die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung ist bei unserem Testgerät nur durchschnittlich, was im Alltag aber nicht störend ins Gewicht fällt. Mit aktiviertem Umgebungslichtsensor erreicht das Display des Samsung Galaxy Tab S3 auf reinweißem Hintergrund bis zu 452 cd/m² in der Bildmitte, mit der praxisnäheren APL50-Messung erreicht es sogar bis zu 633 cd/m². Wird die manuelle Helligkeitssteuerung verwendet, können wir höchstens 302 cd/m² messen.

Aufgrund der verwendeten OLED-Technologie ist Clouding für das Galaxy Tab S3 ein Fremdwort. Das Tablet stellt darüber hinaus absolutes Schwarz dar, was für brillante Kontraste sorgt, die theoretisch gegen unendlich tendieren. Dafür nutzt das Gerät Pulsweitenmodulation (PWM) zur Helligkeitssteuerung, welches bei jeder Helligkeitseinstellung aktiv ist und zwischen 220 und 240 Hz schwankt. Hier scheint Samsung nicht seine aktuellste AMOLED-Generation verbaut zu haben, sondern eine ältere Variante, womöglich sogar das gleiche Panel wie im Vorgänger.

433
cd/m²
438
cd/m²
472
cd/m²
442
cd/m²
452
cd/m²
488
cd/m²
476
cd/m²
487
cd/m²
526
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 526 cd/m² Durchschnitt: 468.2 cd/m² Minimum: 1.56 cd/m²
Ausleuchtung: 82 %
Helligkeit Akku: 452 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 1.8 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 1.2 | 0.64-98 Ø6.3
99.06% sRGB (Argyll 3D) 82.32% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.11
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
Super AMOLED, 2048x1526, 9.7
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
Super AMOLED, 2048x1536, 9.7
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
IPS, 1920x1200, 10.1
Apple iPad Pro 9.7
IPS, 2048x1536, 9.7
Google Pixel C
LTPS, 2560x1800, 10.2
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
IPS, 2048x1536, 9.7
Apple iPad (2017)
IPS, 2048x1536, 9.7
Bildschirm
-11%
-94%
11%
-145%
-141%
-0%
Helligkeit Bildmitte
452
358
-21%
392
-13%
523
16%
487
8%
489
8%
514
14%
Brightness
468
357
-24%
385
-18%
500
7%
510
9%
443
-5%
485
4%
Brightness Distribution
82
86
5%
91
11%
93
13%
91
11%
86
5%
88
7%
Schwarzwert *
0.59
0.52
0.39
0.43
0.46
DeltaE Colorchecker *
1.8
1.78
1%
4.5
-150%
1.1
39%
5.24
-191%
5.5
-206%
1.4
22%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
4
7.8
-95%
1.9
52%
11.6
-190%
2.9
27%
DeltaE Graustufen *
1.2
1.38
-15%
4.8
-300%
1.4
-17%
7.95
-563%
6.7
-458%
2.1
-75%
Gamma
2.11 104%
2.24 98%
2.47 89%
2.11 104%
2.16 102%
2.06 107%
2.22 99%
CCT
6500 100%
6366 102%
7426 88%
6662 98%
6565 99%
7457 87%
6647 98%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
82.32
62.97
-24%
Color Space (Percent of sRGB)
99.06
99.55
0%
Kontrast
664
1006
1249
1137
1117

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 221.2 Hz ≤ 100 % Helligkeit

Das Display flackert mit 221.2 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 100 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 221.2 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9418 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Farbwiedergabe des Samsung Galaxy Tab S3 haben wir uns mit einem Fotospektrometer und der Analysesoftware CalMAN genauer angeschaut. Das Tablet bietet wie sein Vorgänger verschiedene Anzeigemodi. Vom Werk aus ist die Anpassungsfähige Anzeige aktiviert, welche je nach dargestelltem Inhalt die passenden Einstellungen wählt. Es gibt aber auch drei auswählbare Farbprofile, welche wir uns genauer angeschaut haben.

Alle Profile besitzen eine sehr gute Farbgenauigkeit und weisen nur bei vereinzelten Farbtönen Abweichungen auf, die für das menschliche Auge sichtbar sind. Die höchste Abweichung mit einem Delta-E-Wert von 4,8 konnten wir bei der Darstellung von Blau im Profil Einfach erreichen. Die Graustufen übersteigen bei keiner Messung einen dE von 2,6. Die größten Unterschiede konnten wir bei der Nutzung des Farbraums feststellen. Während sich das Profil Einfach am kleineren sRGB orientiert, greift Foto auf AdobeRGB zu und Kino auf P3. Die Farbraumabdeckung ist zudem vergleichsweise hoch.

Graustufen (Profil: Einfach, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Profil: Einfach, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Profil: Einfach, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Profil: Einfach, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Profil: Einfach, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Profil: Einfach, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Profil: Foto, Zielfarbraum: AdobeRGB)
Graustufen (Profil: Foto, Zielfarbraum: AdobeRGB)
Mischfarben (Profil: Foto, Zielfarbraum: AdobeRGB)
Mischfarben (Profil: Foto, Zielfarbraum: AdobeRGB)
Sättigung (Profil: Foto, Zielfarbraum: AdobeRGB)
Sättigung (Profil: Foto, Zielfarbraum: AdobeRGB)
Graustufen (Profil: Kino, Zielfarbraum: P3)
Graustufen (Profil: Kino, Zielfarbraum: P3)
Mischfarben (Profil: Kino, Zielfarbraum: P3)
Mischfarben (Profil: Kino, Zielfarbraum: P3)
Sättigung (Profil: Kino, Zielfarbraum: P3)
Sättigung (Profil: Kino, Zielfarbraum: P3)
Farbraumabdeckung sRGB (99,06 %)
Farbraumabdeckung sRGB (99,06 %)
Farbraumabdeckung AdobeRGB (82,32 %)
Farbraumabdeckung AdobeRGB (82,32 %)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
3.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2 ms steigend
↘ 1.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 1 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2 ms steigend
↘ 2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 1 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40 ms).

Sonnenlicht stellt das Samsung Galaxy Tab S3 vor keine unlösbaren Probleme. Die hohe Leuchtkraft und der starke Kontrast sorgen dafür, dass Inhalte auch in sehr hellen Umgebungen noch gut ablesbar bleiben. Lediglich die Oberfläche des Displays spiegelt je nach Betrachtungswinkel etwas zu stark.

Das Samsung Galaxy Tab S3 LTE im Freien.
Das Samsung Galaxy Tab S3 LTE im Freien.

Die Blickwinkelstabilität des Samsung Galaxy Tab S3 ist ähnlich gut wie beim Vorgänger. Der Helligkeitsabfall bei flachen Betrachtungswinkeln fällt minimal aus und ab einem Öffnungswinkel von etwa 90 Grad legt sich wieder der für viele OLED-Panels typische Grünschleier über die Anzeige.

Blickwinkelstabilität des Samsung Galaxy Tab S3

Leistung

Der im Samsung Galaxy Tab S3 zum Einsatz kommende Qualcomm Snapdragon 820 ist zwar nicht mehr das jüngste High-End-SoC, bietet aber weiterhin eine extrem starke Performance. Die Grafikeinheit Adreno 530 ist namensgleich mit der aus dem 821er, aber etwas niedriger getaktet. Die 4 GB Arbeitsspeicher runden das Leistungspaket ab.

In den Benchmarks zeigt das Tablet eine gute Performance, nur im PCMark liegt es auf dem gleichen Niveau wie der Vorgänger Galaxy Tab S2 und selbst das Galaxy S8+ ist nur minimal schneller. Dennoch zeigt der Vergleich mit dem aktuellen High-End-Smartphone von Samsung, dass vor allem im Bereich der CPU- und GPU-Performance mit einem aktuellen Spitzen-SoC mehr drin gewesen wäre. Auch das iPad (2017) ist in den System- und Grafikbenchmarks schneller als das Testgerät. Zum Zeitpunkt des Tests machte dies im Alltag jedoch kaum einen spürbaren Unterschied aus, in ein bis zwei Jahren kann das aber schon anders aussehen.

AnTuTu v6 - Total Score
Apple iPad Pro 9.7
168840 Points ∼60% +17%
Samsung Galaxy S8 Plus
165382 Points ∼58% +15%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
144426 Points ∼51%
Apple iPad (2017)
128706 Points ∼45% -11%
Google Pixel C
90568 Points ∼32% -37%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
88989 Points ∼31% -38%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
86735 Points ∼31% -40%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
74177 Points ∼26% -49%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
29823 Points ∼11% -79%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16
Apple iPad Pro 9.7
117.1 fps ∼1% +27%
Samsung Galaxy S8 Plus
104 fps ∼1% +13%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
92 fps ∼1%
Apple iPad (2017)
80.8 fps ∼1% -12%
Google Pixel C
69 fps ∼1% -25%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
38 fps ∼0% -59%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
31 fps ∼0% -66%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
29 fps ∼0% -68%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
29 fps ∼0% -68%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
14 fps ∼0% -85%
T-Rex HD Onscreen C24Z16
Apple iPad Pro 9.7
59.4 fps ∼2% +1%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
59 fps ∼2%
Samsung Galaxy S8 Plus
58 fps ∼2% -2%
Apple iPad (2017)
56 fps ∼2% -5%
Google Pixel C
39 fps ∼1% -34%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
31 fps ∼1% -47%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
29 fps ∼1% -51%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
23 fps ∼1% -61%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
23 fps ∼1% -61%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
13 fps ∼0% -78%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL
Apple iPad Pro 9.7
51 fps ∼9% +6%
Samsung Galaxy S8 Plus
50 fps ∼9% +4%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
48 fps ∼9%
Apple iPad (2017)
40.6 fps ∼7% -15%
Google Pixel C
40 fps ∼7% -17%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
17 fps ∼3% -65%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
14 fps ∼3% -71%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
14 fps ∼3% -71%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
13 fps ∼2% -73%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
5.6 fps ∼1% -88%
on screen Manhattan Onscreen OGL
Samsung Galaxy S8 Plus
38 fps ∼10% +12%
Apple iPad Pro 9.7
35.1 fps ∼10% +3%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
34 fps ∼9%
Apple iPad (2017)
28.7 fps ∼8% -16%
Google Pixel C
22 fps ∼6% -35%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
15 fps ∼4% -56%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
12 fps ∼3% -65%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
9.7 fps ∼3% -71%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
9 fps ∼2% -74%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
5.2 fps ∼1% -85%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen
Samsung Galaxy S8 Plus
42 fps ∼1% +31%
Apple iPad Pro 9.7
39.5 fps ∼1% +23%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
32 fps ∼1%
Google Pixel C
31 fps ∼1% -3%
Apple iPad (2017)
28.5 fps ∼1% -11%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
7.7 fps ∼0% -76%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
7.2 fps ∼0% -77%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
fps ∼0% -100%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen
Apple iPad Pro 9.7
26.9 fps ∼1% +42%
Samsung Galaxy S8 Plus
23 fps ∼1% +21%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
19 fps ∼1%
Apple iPad (2017)
18.5 fps ∼1% -3%
Google Pixel C
13 fps ∼0% -32%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
7 fps ∼0% -63%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
4.2 fps ∼0% -78%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
fps ∼0% -100%
GFXBench
off screen Car Chase Offscreen
Samsung Galaxy S8 Plus
25 fps ∼6% +32%
Google Pixel C
24 fps ∼6% +26%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
19 fps ∼5%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
4.8 fps ∼1% -75%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
fps ∼0% -100%
on screen Car Chase Onscreen
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
13 fps ∼8%
Samsung Galaxy S8 Plus
13 fps ∼8% 0%
Google Pixel C
12 fps ∼7% -8%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
3.1 fps ∼2% -76%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
fps ∼0% -100%
PCMark for Android
Storage score
Samsung Galaxy S8 Plus
4585 Points ∼14% +59%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
2884 Points ∼9%
Work 2.0 performance score
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
5432 Points ∼45%
Samsung Galaxy S8 Plus
5195 Points ∼43% -4%
Work performance score
Google Pixel C
6858 Points ∼35% +22%
Samsung Galaxy S8 Plus
5830 Points ∼30% +4%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
5608 Points ∼29%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
5565 Points ∼28% -1%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
5204 Points ∼27% -7%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
4504 Points ∼23% -20%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
3898 Points ∼20% -30%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
3536 Points ∼18% -37%
BaseMark OS II
Web
Apple iPad (2017)
1213 Points ∼60% +20%
Apple iPad Pro 9.7
1185 Points ∼58% +18%
Samsung Galaxy S8 Plus
1163 Points ∼57% +15%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
1086 Points ∼53% +8%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
1022 Points ∼50% +1%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
1007 Points ∼50%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
973 Points ∼48% -3%
Google Pixel C
884 Points ∼43% -12%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
648 Points ∼32% -36%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
9 Points ∼0% -99%
Graphics
Apple iPad Pro 9.7
6485 Points ∼22% +31%
Google Pixel C
6355 Points ∼22% +29%
Samsung Galaxy S8 Plus
6126 Points ∼21% +24%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
4941 Points ∼17%
Apple iPad (2017)
4569 Points ∼16% -8%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
2035 Points ∼7% -59%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
1385 Points ∼5% -72%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
1302 Points ∼5% -74%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
1185 Points ∼4% -76%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
729 Points ∼3% -85%
Memory
Samsung Galaxy S8 Plus
3135 Points ∼42% +62%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
2212 Points ∼29% +15%
Apple iPad Pro 9.7
2185 Points ∼29% +13%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
1931 Points ∼26%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
1887 Points ∼25% -2%
Apple iPad (2017)
1341 Points ∼18% -31%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
1270 Points ∼17% -34%
Google Pixel C
868 Points ∼12% -55%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
750 Points ∼10% -61%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
590 Points ∼8% -69%
System
Apple iPad Pro 9.7
6098 Points ∼37% +74%
Samsung Galaxy S8 Plus
5319 Points ∼32% +52%
Apple iPad (2017)
4680 Points ∼28% +34%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
3581 Points ∼22% +2%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
3505 Points ∼21%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
3071 Points ∼19% -12%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
2867 Points ∼17% -18%
Google Pixel C
2724 Points ∼17% -22%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
2047 Points ∼12% -42%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
1250 Points ∼8% -64%
Overall
Samsung Galaxy S8 Plus
3301 Points ∼39% +37%
Apple iPad Pro 9.7
3181 Points ∼38% +32%
Apple iPad (2017)
2441 Points ∼29% +1%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
2409 Points ∼29%
Google Pixel C
1909 Points ∼23% -21%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
1800 Points ∼21% -25%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
1652 Points ∼20% -31%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
1506 Points ∼18% -37%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
1103 Points ∼13% -54%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
283 Points ∼3% -88%
Geekbench 4.0
64 Bit Multi-Core Score
Samsung Galaxy S8 Plus
6375 Points ∼23% +64%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
5277 Points ∼19% +36%
Apple iPad (2017)
4432 Points ∼16% +14%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
3884 Points ∼14%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
3324 Points ∼12% -14%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
3118 Points ∼11% -20%
64 Bit Single-Core Score
Apple iPad (2017)
2550 Points ∼44% +53%
Samsung Galaxy S8 Plus
1952 Points ∼34% +17%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
1726 Points ∼30% +3%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
1668 Points ∼29%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
1592 Points ∼28% -5%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
1025 Points ∼18% -39%
Geekbench 4.3
64 Bit Multi-Core Score
Samsung Galaxy S8 Plus
6695 Points ∼15% +60%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
4187 Points ∼10%
64 Bit Single-Core Score
Samsung Galaxy S8 Plus
2015 Points ∼32% +15%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
1745 Points ∼28%
Basemark ES 3.1 / Metal - offscreen Overall Score
Samsung Galaxy S8 Plus
1280 Points ∼24% +108%
Apple iPad Pro 9.7
1206 Points ∼23% +96%
Apple iPad (2017)
1061 Points ∼20% +73%
Google Pixel C
764 Points ∼14% +24%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
615 Points ∼12%
ANDEBench PRO
3D
Google Pixel C
104.7 fps ∼80% +75%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
60 fps ∼46%
Platform
Google Pixel C
268.9 Points ∼4% +20%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
224.2 Points ∼3%
Storage
Google Pixel C
6135 KB/s ∼6% +51%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
4069 KB/s ∼4%
Memory Latency
Google Pixel C
6624 KOps/s ∼82% +63%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
4056 KOps/s ∼50%
Memory Bandwidth
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
18870 MB/s ∼90%
Google Pixel C
9465 MB/s ∼45% -50%
CoreMark-PRO/HPC (Base)
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
5299 Points ∼83%
Google Pixel C
3617 Points ∼56% -32%
Device Score
Google Pixel C
13745 Points ∼53% +11%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
12353 Points ∼47%
Epic Citadel - Ultra High Quality
Samsung Galaxy S8 Plus
59.7 fps ∼97% +15%
Google Pixel C
56.6 fps ∼92% +9%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
52.1 fps ∼85%

Legende

 
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 32 GB eMMC Flash
 
Apple iPad Pro 9.7 Apple A9X, Apple A9X / PowerVR Series 7XT, Apple 256 GB (iPad Pro 9.7 NVMe)
 
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro Qualcomm Snapdragon 615 MSM8939, Qualcomm Adreno 405, 16 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE Samsung Exynos 5433 Octa, ARM Mali-T760 MP6, 32 GB eMMC Flash
 
Google Pixel C Nvidia Tegra X1, NVIDIA Tegra X1 Maxwell GPU, 64 GB eMMC Flash
 
Huawei MediaPad M3 8.4 inch HiSilicon Kirin 950, ARM Mali-T880 MP4, 32 GB eMMC Flash
 
Asus ZenPad 3s 10 Z500M Mediatek MT8176, PowerVR GX6250, 64 GB eMMC Flash
 
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F Intel Atom x5-Z8550, Intel HD Graphics 400 (Braswell), 64 GB eMMC Flash
 
Apple iPad (2017) Apple A9, Apple A9 / PowerVR GT7600, 128 GB NVMe
 
Samsung Galaxy S8 Plus Samsung Exynos 8895 Octa, ARM Mali-G71 MP20, 64 GB UFS 2.1 Flash

Für die Browser-Benchmarks nutzen wir den vorinstallierten Samsung Browser 5.2. Die Ergebnisse liegen auf einem guten Niveau, können aber den Apple iPads nicht das Wasser reichen und zeigen kleinere Schwächen bei Java-Anwendungen, die im Browser genutzt werden. Rein subjektiv konnten wir im Alltag jedoch keine Einschränkungen dadurch feststellen und Webseiten werden vom Samsung Galaxy Tab S3 schnell und vollständig dargestellt.

WebXPRT 2015 - Overall Score
Apple iPad Pro 9.7
225 Points ∼28% +70%
Apple iPad (2017)
205 Points ∼25% +55%
Samsung Galaxy S8 Plus
154 Points ∼19% +17%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
136 Points ∼17% +3%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
132 Points ∼16%
Google Pixel C
128 Points ∼16% -3%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
115 Points ∼14% -13%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
98 Points ∼12% -26%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
79 Points ∼10% -40%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
56 Points ∼7% -58%
Octane V2 - Total Score
Apple iPad Pro 9.7
19621 Points ∼37% +106%
Apple iPad (2017)
18148 Points ∼35% +90%
Samsung Galaxy S8 Plus
14050 Points ∼27% +47%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
11404 Points ∼22% +20%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
9531 Points ∼18%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
8060 Points ∼15% -15%
Google Pixel C
7563 Points ∼14% -21%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
6885 Points ∼13% -28%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
3596 Points ∼7% -62%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
2672 Points ∼5% -72%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
14064 ms * ∼24% -527%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
6483.2 ms * ∼11% -189%
Google Pixel C
5533.1 ms * ∼9% -147%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
4419 ms * ∼7% -97%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
3001 ms * ∼5% -34%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
2822.9 ms * ∼5% -26%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
2244.4 ms * ∼4%
Samsung Galaxy S8 Plus
2236.7 ms * ∼4% -0%
Apple iPad Pro 9.7
1546.3 ms * ∼3% +31%
Apple iPad (2017)
1457.7 ms * ∼2% +35%
JetStream 1.1 - Total Score
Apple iPad Pro 9.7
143 Points ∼41% +235%
Apple iPad (2017)
128.6 Points ∼37% +201%
Samsung Galaxy S8 Plus
62.198 Points ∼18% +46%
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
57.4 Points ∼16% +34%
Huawei MediaPad M3 8.4 inch
53.7 Points ∼15% +26%
Google Pixel C
47.4 Points ∼13% +11%
Lenovo Yoga Book Android YB1-X90F
44.84 Points ∼13% +5%
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
42.73 Points ∼12%
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
41.12 Points ∼12% -4%
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
18 Points ∼5% -58%

* ... kleinere Werte sind besser

Das Samsung Galaxy Tab S3 besitzt nominell 32 GB eMMC-Speicher, von welchem dem Nutzer nach dem ersten Start noch 23,1 GB zur freien Verfügung stehen. Der Flashspeicher ist zwar etwas flotter als der im Galaxy Tab S2 9.7, aber weit davon entfernt, was heute als schnell bezeichnet wird. Wenn Samsung schon einen so langsamen Speicher einsetzt, wären zumindest 64 GB wünschenswert gewesen.

Eine Speichererweiterung mittels microSD-Karte ist ebenfalls möglich. Die Geschwindigkeit des Slots liegt auf einem vergleichsweise guten Niveau, reizt unsere Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (THN-M401S0640E2, UHS-I Class 3, max. Lesen: 95 MB/s, max. Schreiben: 80 MB/s) jedoch nicht aus.

Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTEHuawei MediaPad T2 10.0 ProGoogle Pixel CHuawei MediaPad M3 8.4 inchAsus ZenPad 3s 10 Z500MLenovo Yoga Book Android YB1-X90FSamsung Galaxy S8 Plus
AndroBench 3-5
-32%
-52%
-25%
9%
-27%
-34%
80%
Sequential Write 256KB SDCard
58.56
13.98
-76%
23.52
-60%
26.9
-54%
30.6
-48%
57.24
-2%
Sequential Read 256KB SDCard
76.39
17.57
-77%
61.65
-19%
45.15
-41%
48.9
-36%
71.12
-7%
Random Write 4KB
13.13
9.82
-25%
9.86
-25%
10.08
-23%
31.35
139%
6.8
-48%
11.7
-11%
15.27
16%
Random Read 4KB
45.82
25.56
-44%
14.59
-68%
19.96
-56%
32.04
-30%
24.85
-46%
23.5
-49%
127.18
178%
Sequential Write 256KB
87.6
49.37
-44%
78.2
-11%
109.38
25%
117.15
34%
136.5
56%
80.6
-8%
194.18
122%
Sequential Read 256KB
288.58
248.24
-14%
131.04
-55%
154.29
-47%
249.68
-13%
209.3
-27%
143.4
-50%
787.6
173%

Spiele

Mit der Qualcomm Adreno 530 besitzt das Samsung Galaxy Tab S3 eine starke Grafikeinheit, welche alle aktuellen Grafikschnittstellen wie OpenGL ES 3.2 oder Vulkan unterstützt. Sie bietet für alle Titel aus dem Google Play Store genügend Leistung, um diese selbst in höchster Detailstufe flüssig darzustellen.

In den Benchmarks bestätigt sich dies. Ob nun Asphalt 8 oder Dead Trigger 2, beide Spiele arbeiten ohne Ruckler, aufgrund des langsamen Speichers sind die Ladezeiten jedoch ein wenig verlängert. Außerdem scheint Samsung eine Frame-Begrenzung implementiert zu haben, denn beide Titel können nicht mit mehr als 30 Bildern pro Sekunde dargestellt werden, was für eine flüssige Wiedergabe aber genügt. Selbst bei über einer Stunde Dauerzocken von Asphalt 8 bleiben die Frameraten konstant auf diesem Niveau.

Die Sensoren und der Touchscreen arbeiten einwandfrei und das Galaxy Tab S3 liegt trotz seiner Größe beim Spielen gut in den Händen. Durch die vier Lautsprecher klingt der ausgegebene Ton nicht nur vergleichsweise gut, sondern kann auch nie vollständig mit den Händen verdeckt werden.

Dead Trigger 2 auf dem Samsung Galaxy Tab S3
Asphalt 8 Airborne auf dem Samsung Galaxy Tab S3
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high30 fps
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high30 fps
 very low30 fps

Emissionen

Temperatur

Die Oberflächentemperaturen des Samsung Galaxy Tab S3 werden selbst unter andauernder Last nicht mal handwarm und bleiben großflächig unterhalb von 30 °C. Im Leerlauf liegt der Höchstwert sogar bei lediglich 28,9 °C.

Einen genaueren Blick auf die Leistungsstabilität des Tablets haben wir mit dem GFXBench-Akku-Test Manhattan 3.1 geworfen. Dem anspruchsvollen Dauerlasttest hält das Tab S3 immerhin rund 16 Durchläufe stand, bevor die Performance dann recht schnell um fast 50 Prozent abfällt. Wie unser Dauer-Gaming-Test mit Asphalt 8 im Abschnitt Spiele jedoch zeigt, hat dies im Alltag keine Auswirkungen auf die Spieleigenschaften des Tablets.

Max. Last
 31.6 °C34.4 °C28.3 °C 
 29.2 °C28.5 °C27.6 °C 
 27.3 °C28.3 °C29.7 °C 
Maximal: 34.4 °C
Durchschnitt: 29.4 °C
26.8 °C30.2 °C31.1 °C
26.7 °C26.4 °C28.8 °C
26.9 °C26.5 °C26.9 °C
Maximal: 31.1 °C
Durchschnitt: 27.8 °C
Netzteil (max.)  30.6 °C | Raumtemperatur 21.3 °C | Voltcraft IR-260
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 29.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Tablet v7 auf 30.7 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 34.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 34.8 °C (von 22.2 bis 51.8 °C für die Klasse Tablet v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 31.1 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.3 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
Aufnahme des Samsung Galaxy Tab S7 unter Last mit einer Flir-Wärmebildkamera
Aufnahme des Samsung Galaxy Tab S7 unter Last mit einer Flir-Wärmebildkamera

Lautsprecher

Pink-Noise-Verlauf des Samsung Galaxy Tab S3
Pink-Noise-Verlauf

Die vier Stereolautsprecher des Samsung Galaxy Tab S3 sind in Zusammenarbeit mit AKG und Harman entstanden und funktionieren ähnlich wie im Apple iPad Pro 9.7. Sie stellen sich automatisch darauf ein, wie das Tablet gehalten wird und sorgen dadurch für ein gleichbleibendes Klangerlebnis, egal ob das Tab S3 aufrecht oder im Querformat gehalten wird. Dies klappt in der Praxis sehr gut.

Die Qualität der Lautsprecher ist vergleichsweise gut und liefert im Bereich der Mitten und Höhen eine recht lineare Wiedergabe, was im Vergleichsfeld nur das iPad Pro besser kann. Das Tab S3 kann mit über 86 dB(A) richtig laut werden, klingt dann jedoch etwas blechern. Wer die Lautstärke ein wenig reduziert, bekommt einen ordentlichen Sound geboten. Selbst bei einer sehr leisen Wiedergabe lässt sich kein Hintergrundrauschen heraushören.

Da Samsung auf ein Qualcomm-SoC setzt, unterstützt Bluetooth die Wiedergabe von Audioinhalten über aptX HD (24 Bit, High-Res). Die Verbindung arbeite im Test störungsfrei. Die Ausgabe über die 3,5-mm-Audioklinke ist ebenfalls möglich und liefert subjektiv betrachtet eine rauscharme und klare Tonübertragung.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.639.82525.430.73125.330.64032.933.55033.632.26331.630.38028.425.91002726.612520.826.81602236.220021.346.325020.861.331521.27240019.475.350019.573.863017.780.880017.980.5100017.879.2125017.373.4160017.474.1200016.772250017.268.5315018.267.7400017.970.7500017.672.8630017.769800017.873.51000017.970.31250018.167.71600018.264.4SPL3086.5N1.371median 17.9median 70.7Delta1.38.339.631.432.735.235.439.635.230.636.927.629.735.227.530.127.224.829.527.527.828.428.227.129.727.834.845.632.435.439.734.831.934.833.53733.931.931.633.628.530.328.531.63437.733.527.828.2344345.529.434.126434650.636.736.520.64650.854.239.840.120.750.855.560.842.342.820.655.561.363.246.147.42161.359.266.746.447.118.459.26368.445.44618.76359.166.447.74817.959.164.770.950.752.918.664.768.173.853.254.817.568.173.178.65860.416.973.175.178.859.259.317.475.169.575.854.455.716.269.569.378.954.559.416.969.371.776.556.656.317.571.770.378.953.858.317.270.369.481.452.960.917.769.472.482.955.862.517.472.469.48253.160.317.669.461.678.345.15617.661.65875.239.851.617.85848.868.73145.717.948.882.490.666.970.529.882.453.28520.625.51.353.2median 63median 73.8median 47.7median 52.9median 17.8median 638.49.37.27.31.68.43730.934.43725.629.328.925.628.931.523.728.929.331.830.929.33935.937.23933.535.130.533.52730.928.52722.432.722.322.423.534.522.923.530.438.92030.434.443.420.434.440.649.719.840.644.255.620.344.247.158.619.247.152.265.917.952.257.172.616.357.15770.417.65758.472.41858.46176.917.66163.779.21763.760.376.717.260.359.275.717.759.256.977.717.356.963.181.917.463.166.688.517.766.664.584.81864.553.975.617.753.947.569.518.247.542.164.217.942.133.357.317.833.373.392.829.873.329.588.31.329.5median 53.9median 70.4median 17.9median 53.99.411.71.39.4hearing rangehide median Pink NoiseSamsung Galaxy Tab S3 SM-T825Apple iPad Pro 9.7Google Pixel C
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86.51 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 26.2% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 32% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 62% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 7%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 32% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 62% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple iPad Pro 9.7 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (90.59 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 21.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 22% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 71% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 7%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 22% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Google Pixel C Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (92.79 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 28% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 8.9% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 65% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 28% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 7%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 67% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 25% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Die Leistungsaufnahme des Galaxy Tab S3 hat Samsung gegenüber dem Vorgänger stark verbessert; sie wird bestenfalls von ein paar Konkurrenten im Teilbereich mit minimaler Panelleuchtkraft ein wenig unterboten. Es herrschen also beste Voraussetzungen für gute Akkulaufzeiten.

Das Tablet unterstützt zudem Quick Charge 3.0, hat aber nur den üblichen Schnellladeadapter vom Samsung im Lieferumfang, sodass dessen Möglichkeiten nicht ganz ausgeschöpft werden können. Das Gerät lädt sich in rund drei Stunden vollständig auf, nach 15 Minuten ist es zu 13 Prozent, nach einer halben Stunde zu 23 Prozent geladen. Die 80 Prozent knackt es nach 103 Minuten.

Das mitgelieferte Netzteil besitzt einen erfreulich niedrigen Eigenverbrauch und zieht nur 0,0005 Watt aus der Steckdose.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.03 / 0.29 Watt
Idledarkmidlight 2.08 / 3.5 / 3.58 Watt
Last midlight 6.97 / 7.4 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
6000 mAh
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
5870 mAh
Apple iPad Pro 9.7
7306 mAh
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
6600 mAh
Google Pixel C
 mAh
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
5900 mAh
Apple iPad (2017)
8.827 mAh
Stromverbrauch
-31%
-59%
-5%
-32%
-25%
-64%
Idle min *
2.08
2.3
-11%
1.71
18%
1.58
24%
1.82
12%
1.59
24%
2.06
1%
Idle avg *
3.5
4.5
-29%
7.55
-116%
4.12
-18%
4.26
-22%
4.14
-18%
7.42
-112%
Idle max *
3.58
5
-40%
7.62
-113%
4.15
-16%
4.33
-21%
4.23
-18%
7.47
-109%
Last avg *
6.97
9.4
-35%
8.39
-20%
6.2
11%
9.82
-41%
10.89
-56%
9.45
-36%
Last max *
7.4
10.4
-41%
12.08
-63%
9.27
-25%
13.99
-89%
11.58
-56%
12.31
-66%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

maximale Energiesparoptionen des Samsung Galaxy Tab S3
Energiesparoptionen

Der Akku des Samsung Galaxy Tab S3 leistet 6.000 mAh und ist damit gegenüber dem des Tab S2 9.7 (5.870 mAh) nur minimal angewachsen. Aufgrund der verringerten Verbrauchswerte fallen die Laufzeiten aber spürbar länger aus.

Im Vergleichsfeld schneidet das Galaxy Tab S3 gut ab und überbietet sogar die beiden iPads. Die beste Vergleichbarkeit bieten jedoch die Tests bei angepasster Panelleuchtkraft (150 cd/m²). Im WLAN-Test liegt das Samsung-Tablet mit den Apfel-Konkurrenten in etwa gleichauf, bei der dauerhaften Videowiedergabe hält es jedoch wesentlich kürzer durch. Auch die im PCMark for Androd Work 2.0 Battery Life-Test ermittelte Laufzeit von sechs Stunden und 33 Minuten ist nur ein durchschnittliches Ergebnis.

Um die Laufzeiten zu verlängert, bietet das Samsung Galaxy Tab S3 mehrere Energiesparoptionen, welche sich auf Displayhelligkeit, Prozessorleistung und die Hintergrundaktivitäten der Apps auswirken.

Wer wissen möchte, wie man Lithium-Ionen-Akkus richtig lädt, um die Kapazität zu erhalten und die Lebensdauer zu verlängern, wird hier fündig.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
31h 43min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
12h 40min
Big Buck Bunny H.264 1080p
9h 11min
Last (volle Helligkeit)
6h 15min
Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825
6000 mAh
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 LTE
5870 mAh
Huawei MediaPad T2 10.0 Pro
6600 mAh
Asus ZenPad 3s 10 Z500M
5900 mAh
Apple iPad (2017)
8.827 mAh
Apple iPad Pro 9.7
7306 mAh
Akkulaufzeit
-26%
-27%
-22%
-2%
-6%
Idle
1903
918
-52%
1230
-35%
1453
-24%
1496
-21%
1850
-3%
H.264
551
651
18%
593
8%
600
9%
845
53%
708
28%
WLAN
760
393
-48%
416
-45%
518
-32%
764
1%
779
3%
Last
375
291
-22%
248
-34%
225
-40%
225
-40%
186
-50%

Pro

+ hochwertiges und schlankes Gehäuse
+ Speicher erweiterbar
+ USB 3.1
+ gute Laufzeiten
+ schnelles SoC
+ rasantes WLAN
+ tolles Display mit HDR
+ S Pen im Lieferumfang
+ ordentliche Lautsprecher
+ Telefonie-Funktion

Contra

- nur LTE Cat. 6
- lahmer Speicher
- schwache Kameras
- kein NFC
- kein High-End-Feeling

Fazit

Im Test: Samsung Galaxy Tab S3 LTE (SM-T825). Testgerät zur Verfügung gestellt von Samsung Deutschland.
Im Test: Samsung Galaxy Tab S3 LTE (SM-T825). Testgerät zur Verfügung gestellt von Samsung Deutschland.

Samsung gelingt mit dem Galaxy Tab S3 LTE ein sehr gutes Tablet, das ähnlich wie das Apple iPad (2017) zwar nicht ausschließlich auf aktuelle High-End-Hardware setzt, aber ein sehr gutes Gesamtpaket schnürt, das im Test überzeugt.

Auch wenn das Samsung Galaxy Tab S3 nicht mit Superlativen um sich schmeißt, ist es aktuell das beste Android-Tablet.  

Neben einem tollen Display, welches HDR-Inhalte unterstützt, guten Lautsprechern, verbesserten Laufzeiten und S-Pen-Unterstützung bietet es vor allem ein sehr schnelles WLAN-Modul. Sicherlich ist der integrierte Snapdragon 820 nicht mehr das neueste Spitzen-SoC von Qualcomm, es bietet aber immer noch Leistung auf höchstem Niveau. Nur der kleine und lahme eMMC-Speicher will nicht so recht in das Gesamtbild eines Multimedia-Premium-Tablets passen und auch bei den Kameras hat Samsung sich nicht mit Ruhm bekleckert, sodass sich kein echtes Premium-Feeling einstellen will.

Prima ist aber die Unterstützung des S Pens, welcher einen hervorragenden Eindruck hinterlässt und jedem Tab S3 beiliegt. Dennoch sind rund 770 Euro für ein Tablet viel Geld, wer also schon im Besitzt eines Galaxy Tab S2 9.7 ist und auf den Stift verzichten kann, wird nur wenige Gründe für einen Umstieg finden.

Samsung Galaxy Tab S3 SM-T825 - 26.04.2017 v6
Daniel Schmidt

Gehäuse
88%
Tastatur
77 / 80 → 96%
Pointing Device
94%
Konnektivität
51 / 65 → 79%
Gewicht
84 / 40-88 → 92%
Akkulaufzeit
93%
Display
90%
Leistung Spiele
61 / 68 → 90%
Leistung Anwendungen
58 / 76 → 77%
Temperatur
94%
Lautstärke
100%
Audio
76 / 91 → 83%
Kamera
61 / 85 → 72%
Durchschnitt
79%
91%
Tablet - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Daniel Schmidt, 27.02.2017 (Update: 15.05.2018)
Daniel Schmidt
Daniel Schmidt - Managing Editor Mobile - @Tellheim
Bereits als kleiner Zwerg fesselte mich mein Commodore 16 und entfachte meinen Enthusiasmus für Computer. Mit meinem ersten Modem surfte ich im Btx und später auch im World Wide Web. Die neuesten Techniktrends haben mich von jeher gefesselt und das gilt vor allem auch für mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets. Für Notebookcheck bin ich seit 2013 am Ball und freue mich auf die Neuerungen, die noch kommen und wir für Sie auf Herz und Nieren testen werden.