Notebookcheck

Test Acer TravelMate P256-M-39NG Notebook

Sven Kloevekorn, Stefanie Voigt, 01.12.2014

Full-HD-Aufpreis. Acer punktet im Office-Segment bei vielen Käufern mit seinen etwas langweiligen, aber soliden und zweckmäßigen Notebooks, bei denen zumeist auch das Preis-Leistungs-Verhältnis passt. Damit das auch auf das Testgerät mit dem kleinen Intel Core i3-4005U und Full-HD-Display zutrifft, muss der Preis aber noch spürbar sinken.

Acer TravelMate P256-M-39NG (Foto: Lenovo)
Acer TravelMate P256-M-39NG (Foto: Lenovo)

Wie bei Acer üblich, wartet die Seite zur Serie TravelMate P2 mit reichlich, meist schwarzen Modellen im 15,6- und 17-Zoll-Format auf, die sich äußerlich und von den Anschlüssen her im Wesentlichen gleichen. Unterschiede gibt es natürlich beim Innenleben, wo man die Auswahl zwischen diversen Kombinationen verschiedener i3-, i5- und i7-CPUs, 4 oder 8 GB RAM und unterschiedlich großen Festplatten bzw. SSDs hat. Auch Modelle mit dedizierten Grafikkarten von AMD oder Intel fehlen nicht, zudem kann man sich zwischen 1.366 x 768 Pixeln und Full-HD entscheiden. Unser TravelMate P256-M-39NG (15,6 Zoll, NX.V9MEG.005) mit mattem Full-HD-Bildschirm, Intel Core i3-4005U (2x 1,7 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) mit integrierter Grafik HD 4400, 8 GB RAM, herkömmlicher 500-GB-Festplatte und DVD-Brenner ist auf der TravelMate Seite nicht zu finden, wird aber von diversen Händlern für Preise ab 599 Euro angeboten. Und genau da liegt der Knackpunkt, denn vergleichbare Notebooks — wenn auch meistens mit der Auflösung 1.366 x 768 — anderer Herstellern und auch von Acer selbst kosten oft nur rund 400 Euro. Ob der relativ hohe Preis außer in der Bildschirmauflösung noch irgendwo seine Entsprechung findet, klärt unser ausführlicher Test.

Die Suche nach passenden Vergleichsgeräten erwies sich als gar nicht so einfach. Wir haben uns für zwei 15,6-Zoll-Modelle entschieden, die in ähnlichen Preisregionen rangieren und ebenfalls über matte Full-HD-Displays sowie ein optisches Laufwerk verfügen. Das Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk wartet mit dem sehr verbreiteten i5-4200U (2x 1,6-2,6 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) auf, in die CPU ist wie beim Testgerät eine HD 4400 Grafikeinheit integriert, die aber mit 1.000 MHz einen 50 MHz höhere Turbo-Takt erreichen kann. Vom Testgerät hebt sich das P455-M außerdem durch Sicherheitsfeatures wie TPM-Chip und Fingerabdrucksensor ab. Es wiegt mit 2,4 kg etwas weniger als das Test-Notebook, ist gut 5 mm dünner und war zum Testzeitpunkt etwa 50 Euro teurer. Für das Lenovo B50-70 muss man in etwa den gleichen Betrag investieren wie für das P256-M. Dafür bekommt man einen i5-4210U (2x 1,7-2,7 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W), die dedizierte Grafikkarte AMD Radeon R5 M230 mit 2 GB eigenem Speicher sowie eine doppelt so große Festplatte mit 1 TB. Von den Maßen und vom Gewicht her entspricht es in etwa dem Acer P455-M. Die Anschlussausstattung der drei Notebooks ist vergleichbar.

Gehäuse

In den unteren Preisklassen findet man bei Acer zumeist unspektakuläre, aber solide Standardgehäuse in Schwarz, die sich untereinander recht ähnlich sind. So auch hier: Einheitliche, matt schimmernde Kunststoffoberflächen, die nur mäßig empfänglich für Fingerabdrücke und einfach zu reinigen sind, dominieren das Bild. Bildschirmrahmen, Scharnierkonstruktion und die Unterseite sind stärker texturiert, was für Griffigkeit beim Transport sorgt. Mit etwas Kraftaufwand lässt die Base sich leicht verwinden und gibt dabei leise, harmlos klingende Knarzgeräusche von sich. Der nicht druckresistente Deckel zeigt sich recht flexibel und lässt sich problemlos mit einer Hand öffnen. Erschütterungen, wie sie oft unterwegs auftreten, können dazu führen, dass sich der Deckel sukzessive immer weiter öffnet, dafür schwingt er kaum nach. Verarbeitungsmängel wie unregelmäßige Spaltmaße, scharfe oder überstehende Kanten etc. waren nicht zu beklagen. Das Design würde der Autor als sehr schlicht, zweckmäßig und dabei nicht unelegant beschreiben, -wer etwas Besonderes sucht, ist hier aber an der falschen Adresse.

Ausstattung

Standardgehäuse, Standardanschlüsse: Zwar ist inklusive VGA und Ethernet alles vorhanden, was man im stationären Betrieb braucht, Besonderheiten wie eSATA oder DisplayPort sucht man aber vergebens. Von den drei USB-Ports arbeitet nur einer nach 3.0, was schon nicht mehr ganz zum aufgerufenen Preis passt. Wie so oft bei günstigeren Acer Notebooks drängen sich die mit ausreichend Abstand zueinander implementierten Ports im vorderen Bereich, wo es etwa bei Verwendung einer externen Maus zu Kollisionen mit Kabeln und USB-Sticks kommen kann. Der USB-3.0-Anschluss erreichte die für die externe Festplatte des Testers üblichen Transferraten von bis zu 95 MB/s.

rechte Seite: 2x USB 2.0, DVD-Brenner, Strom
rechte Seite: 2x USB 2.0, DVD-Brenner, Strom
linke Seite: Kensington, Luftauslass, VGA, Ethernet, HDMI, USB 3.0, Audio in/out
linke Seite: Kensington, Luftauslass, VGA, Ethernet, HDMI, USB 3.0, Audio in/out

Kommunikation

Das WLAN-Modul beherrscht die gängigen Funkstandards nach IEEE 802.11 b,g,n, das allerdings nur auf dem stark frequentierten 2,4-GHz-Band. Außerdem integriert es Bluetooth in der Version 4.0. Im individuellen Test-Setup des Autors konnten die Empfangseigenschaften nicht überzeugen. Aus einer Entfernung von etwa acht Metern durch zwei gemauerte Wände hindurch kam es noch nicht zu reduzierten Datenraten, bei weiterer Vergrößerung des Abstands zum Router und immer mehr neu hinzutretenden baulichen Hindernissen allerdings früher und deutlicher als bei den meisten anderen bisher getesteten Notebooks.

Zubehör

Neben den üblichen Bedienungs- und Garantiehinweisen legt Acer zwei identische Netzteile bei. Das ist sehr praktisch, wenn man das Notebook z. B. abwechselnd zu Hause und im Büro nutzen will. Recovery-Medien fehlen.

Wartung

Den Akku kann man zwar problemlos entnehmen, das war es in Sachen Wartungsfreundlichkeit aber auch schon. Will man den Lüfter reinigen, den Speicher erweitern oder aus sonstigen Gründen an das Innenleben heran, muss mangels Wartungsklappe die mit zahlreichen Schrauben gesicherte Unterseite der Base demontiert werden, was sich schädlich auf Garantie und Händlergewährleistung auswirken kann. Da die Wanne bis zur Oberkante der Base hochgezogen ist, könnten Probleme bei der Demontage auftreten.

Garantie

Es greift Acers Standardgarantie von 24 Monaten, in denen das Notebook bei einem Defekt eingesandt werden kann (Carry-in).

Eingabegeräte

Touchpad

Als Zeigegerät setzt Acer auf das Synaptics ClickPad V8.1 ohne abgesetzte Tasten. Es erkennt bis zu drei Berührungen gleichzeitig und bietet, wie auf dem Screenshot zu sehen, im Treibermenü einige für die meisten Ansprüche wohl ausreichende Konfigurationsmöglichkeiten. Die fast bis an die äußersten Ränder berührungsempfindliche Oberfläche ist völlig glatt, was dem Tester subjektiv nicht so gut gefällt, aber das ist Geschmackssache. Schnelle Bewegungen werden anstandslos nachvollzogen, und auch Ansprechverhalten und Präzision gaben keinen Anlass zur Klage. Nicht so schön: Um mit dem Mauszeiger bei Verwendung des Clickpads zu Potte zu kommen, mussten wir die voreingestellte Zeigergeschwindigkeit deutlich erhöhen, die dann aber für eine externe Maus wiederum zu hoch war. Herunterdrücken kann man das Clickpad auf der gesamten Fläche, was bis auf den Bereich unten rechts als Linksklick gewertet wird. Der Druckpunkt ist knackig, der Widerstand für den Geschmack des Testers ideal und das akustische Feedback deutlich vernehmbar.

Tastatur

Die Sondertasten, die auf einer Standard-Desktop-Tastatur zwischen Buchstaben- und Nummernblock liegen, verteilt jeder Hersteller anders, Überraschungen birgt das Keyboard-Layout des TravelMate aber nicht. Im Hinblick auf den Preis hätten wir uns eine Beleuchtung gewünscht, ansonsten sind die Beschriftungen der flachen, leicht angerauten Tasten aber einwandfrei erkennbar. Aus das Nötigste beschränken sich die über Fn erreichbaren Sondertasten für Lautstärke, Helligkeit etc. Status-LEDS etwa für Shift-Lock und Num fehlen leider. Der Tastenhub fällt für Notebook-Verhältnisse anständig groß aus, der Druckpunkt ist gut spürbar, der Anschlag wird leicht abgefedert. Insgesamt verursacht man beim Schreiben kaum Lärm, was aber ausgerechnet für die häufig betätigte, klappernde Leertaste nicht gilt. Wir haben es hier zwar nicht mit einem der tollen ThinkPad Keyboards zu tun, gleichwohl sollten auch Vielschreiber mit der gut abgestimmten Tastatur auf ihre Kosten kommen.

Display

Eine Rechtfertigung für den leicht gehobenen Preis ist aus Acers Sicht sicher das matte Full-HD-Display (16:9), das allerdings auf der mit einigen Nachteilen wie eingeschränkter Blickwinkelstabilität einhergehenden, günstigen TN-Technologie basiert. Das Klassenziel einer mindestens 250 cd/m² hellen Maximal-Leuchtkraft schafft das TravelMate knapp, bringt diese Helligkeit aber auch im Akkubetrieb. Die gemessene Ausleuchtung von 82 % ist auch nicht besonders lobenswert, allerdings konnten wir immerhin bei einem völlig schwarzen Bild (RGB 0,0,0) keinerlei Lichthöfe ausmachen. Wirklich zu dunkel sind die Bildschirme der beiden anderen Notebooks im Test, die nur um die 200 cd/m² schaffen.

242
cd/m²
250
cd/m²
217
cd/m²
215
cd/m²
232
cd/m²
204
cd/m²
241
cd/m²
243
cd/m²
223
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 250 cd/m² Durchschnitt: 229.7 cd/m²
Ausleuchtung: 82 %
Helligkeit Akku: 232 cd/m²
Kontrast: 352:1 (Schwarzwert: 0.66 cd/m²)
ΔE Color 12 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 12.65 | 0.64-98 Ø6.3
53% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 3.09

Zu hoch fällt der Schwarzwert von 0,66 cd/m² aus, der sich zusammen mit der noch mittelmäßigen Helligkeit auch für den sehr geringen Kontrast von nur 352:1 verantwortlich zeichnet. Ein mattes Schwarz erblickt auch das menschliche Auge nicht, allerdings wird die Beurteilung durch die weit unterdurchschnittliche Blickwinkelstabilität erschwert - dazu gleich mehr. Durch seinen etwas besseren Schwarzwert kommt das TravelMate P455-M trotzdem noch nahezu auf den gleichen Kontrast wie das P256-M, während das Lenovo in jeder Hinsicht den Vogel abschießt. DeltaE-Werte von 10 sind für TN-Panels leider üblich und schon nicht gut, aber nahezu 12 bis 13 wie beim Testgerät muss man schon als übel bezeichnen. Viel besser machen die beiden Konkurrenten es aber auch nicht. Die Abstimmung ist viel zu kühl, was hier für einen selten kräftigen Blaustich über das gesamte Helligkeitsspektrum sorgt. Eine Profilierung mittels CalMAN-Kolorimeter schafft Besserung, das Profil für unser Testgerät ist im Infokasten verlinkt. Den Gamma-Wert haben wir mit 3,09 gemessen, das Windows Soll liegt bei 2,2. Als befriedigend schätzen wir die Bildschärfe ein; bei einigen Kombinationen von Schrift- und Hintergrundfarben wirken Schriftkanten etwas weich. Nicht schlecht sieht es mit der Farbraumabdeckung aus, die 53 % des nur für (semi-)professionelle Bildbearbeiter relevanten, großen AdobeRGB-Farbraums erreicht. In dieser Disziplin sehr gute TN-Panels schaffen auch mal 60 %. Alles in allem ist das Display des Testgerätes tatsächlich der sprichwörtliche einäugige König unter den Blinden.

CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker
CalMAN Farbsättigung
CalMAN Farbsättigung
Acer TravelMate P256-M-39NG vs. AdobeRGB
Acer TravelMate P256-M-39NG vs. AdobeRGB
Acer TravelMate P256-M-39NG vs. sRGB
Acer TravelMate P256-M-39NG vs. sRGB
Acer TravelMate P256-M-39NG
HD Graphics 4400, 4005U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
Lenovo B50-70
Radeon R5 M230, 4210U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
Bildschirm
0%
-10%
Helligkeit Bildmitte
232
195
-16%
205
-12%
Brightness
230
201
-13%
190
-17%
Brightness Distribution
82
87
6%
83
1%
Schwarzwert *
0.66
0.54
18%
0.77
-17%
Kontrast
352
361
3%
266
-24%
DeltaE Colorchecker *
12
11.16
7%
10.91
9%
DeltaE Graustufen *
12.65
12.02
5%
11.1
12%
Gamma
3.09 71%
3.05 72%
2.47 89%
CCT
14904 44%
14187 46%
13887 47%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
53
47.9
-10%
38
-28%

* ... kleinere Werte sind besser

Outdoor-Einsatz
Outdoor-Einsatz

Die Ablesbarkeit des matten Bildschirms unter freiem Himmel haben wir an einem Tag mit leichter Bewölkung getestet. Aufgrund der nicht eben üppigen Maximalhelligkeit ergaben sich schon im Schatten Einschränkungen, aber mit etwas Mühe und der richtigen Position sollte es gehen. 

Sehr zu wünschen übrig lässt die Blickwinkelstabilität des verbauten Panels von AU Optronics. Die TN-typischen Darstellungsprobleme bei schrägen Einblickwinkeln wie invertiert wirkende Farben beim Blick von unten oder der milchige Schleier, wenn man von oben auf den Bildschirm schaut, traten schon bei geringen Abweichungen vom idealen 90-Grad-Winkel überdurchschnittlich stark zutage. Wer sich damit nicht abfinden kann, ist zur ständigen Justierung von eigener Position oder Display gezwungen.

Leistung

Der Intel Core i3-4005U und der DVD-Brenner prädestinieren das TravelMate P256-M für den Einsatz als Office-Rechner und Multimedia-Maschine, denn für die meisten gängigen Anwendungen sollte die Leistung ausreichen, bei aufwändigen Photoshop-Sessions oder gar 3D-Rendering-Software aber wird sie an ihre Grenzen stoßen. Für aktuelle, grafisch anspruchsvolle Spiele eignet sich der Antrieb mit der integrierten Grafik Intel HD 4400, die sich den Single-Channel-Speicher mit der CPU teilen muss, nur sehr eingeschränkt.

Systeminformationen Acer TravelMate P256-M-39NG

Prozessor

Abgesehen von den am "Y" an letzter Stelle des Namens erkennbaren Modellen mit 11,5-Watt-TDP ist der Core i3-4005U der langsamste auf Haswell basierende Core i3 in Intels Portfolio. Er kann dank Hyperthreading mit seinen beiden physischen Cores bis zu vier Threads vermeintlich gleichzeitig abarbeiten und verfügt über keinen Turbo, sodass die Basisfrequenz von 1,7 GHz gleichzeitig das Maximum darstellt. Das "U" steht für ULV und deutet auf die niedrige TDP von 15 Watt hin; die CPU eignet sich somit auch für sehr dünne und kompakte Ultrabooks. Der Cinebench R11.5 sieht das Testgerät erwartungsgemäß hinter den beiden i5-ULV-CPUs im Acer P455-M und Lenovo B50-70. Im Multicore-Test ziehen diese dem i3 mit Vorsprüngen von fast 50 % davon.

Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer TravelMate P256-M-39NG
HD Graphics 4400, 4005U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
0.76 Points ∼31%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
1.11 Points ∼45% +46%
Lenovo B50-70
Radeon R5 M230, 4210U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
1.11 Points ∼45% +46%
Lenovo IdeaPad G50-45
Radeon R4 (Beema), A6-6310, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
0.56 Points ∼23% -26%
HP 250 G2 (F0Z00EA)
HD Graphics (Bay Trail), N3510, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
0.26 Points ∼11% -66%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer TravelMate P256-M-39NG
HD Graphics 4400, 4005U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
1.85 Points ∼7%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
2.46 Points ∼9% +33%
Lenovo B50-70
Radeon R5 M230, 4210U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
2.5 Points ∼9% +35%
Lenovo IdeaPad G50-45
Radeon R4 (Beema), A6-6310, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
1.98 Points ∼7% +7%
HP 250 G2 (F0Z00EA)
HD Graphics (Bay Trail), N3510, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1.48 Points ∼5% -20%
Cinebench R10 Shading 64Bit
4887 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
7392 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
3310 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
4680
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5685
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2514
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
15.68 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.85 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.76 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
20.85 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
172 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
68 Points
Hilfe

System Performance

Da bei der Beurteilung der System Performance anhand des PCMark 8 neben der reinen CPU-Leistung auch die des Speichers, der Festplatte und der Grafikeinheit eine je nach Einzeltest unterschiedlich gewichtete Rolle spielt, fällt der Rückstand des Testgerätes gegenüber dem ebenfalls mit der Intel HD 4400 (bis 1.000 MHz) ausgestatteten TravelMate P455-M geringer aus als in den Cinebenches und sollte sich in der Praxis nicht allzu sehr bemerkbar machen. Der bis zu 50-prozentige Vorsprung des Lenovo B50-70 erklärt sich durch dessen erheblich leistungsfähigere dedizierte Grafikkarte Radeon R5 M230. Keinen Einfluss auf die gemessenen Perfomance-Unterschiede sollten die Festplatten der drei Notebooks im Test haben, die fast exakt gleich schnell unterwegs sind. Subjektiv ließ sich das P256-M überwiegend flüssig bedienen, spätestens bei exzessivem Multitasking musste man sich aber mit der einen oder anderen kurzen Denkpause anfreunden. Mehr als von einer schnelleren CPU würde das Bedienerlebnis von einer SSD profitieren.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Acer TravelMate P256-M-39NG
HD Graphics 4400, 4005U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
2624 Points ∼40%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
2973 Points ∼46% +13%
Lenovo B50-70
Radeon R5 M230, 4210U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
3702 Points ∼57% +41%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Acer TravelMate P256-M-39NG
HD Graphics 4400, 4005U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
1869 Points ∼31%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
2028 Points ∼33% +9%
Lenovo B50-70
Radeon R5 M230, 4210U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
2797 Points ∼46% +50%
PCMark 7 Score
2098 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
1869 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
1838 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
2624 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Wie oben erwähnt, agieren die alle mit 5.400 rpm drehenden Festplatten der drei Kandidaten in jeder Einzeldisziplin des CrystalDiskMark 3.0 auf Augenhöhe und insgesamt auf einem soliden, wenn auch nicht sehr hohen Niveau. Die Datenrate beim sequenziellen Lesen liegt im Durchschnitt, wenn man schneller drehende Platten wie die in einigen Notebooks verbaute Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630 (7.200 rpm, +25 %) außen vor lässt. Allerdings schafft die gleiche Platte wie im Testgerät im Dell Inspiron 15-3531 einen 17 % höheren Durchsatz. Beim Einlesen kleiner, verteilter Datenblöcke (4k, 4k QD32) wie bei Programm- und Betriebssystemstarts schwächelt die Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142 noch deutlicher, hier liegt der Vorsprung anderer Notebooks mit identischem Massenspeicher bei bis zu 55 %. Insgesamt ist die Leistung in diesen Einzeltests unterdurchschnittlich.

Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Minimale Transferrate: 20.3 MB/s
Maximale Transferrate: 110.7 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 83 MB/s
Zugriffszeit: 18.3 ms
Burst-Rate: 146.2 MB/s

Grafikkarte

Die in die CPU integrierte Intel HD 4400 liegt hier in einer bis zu 950 MHz (Turbo) taktenden Variante vor. Sie verfügt über kein eigenes RAM, sondern greift wie die CPU auf den beim Acer P256-M-39NG im Single-Channel-Modus betriebenen Hauptspeicher zu und beherrscht DirectX 11.1, OpenCL 1.2 und OpenGL 4.0. Im Vergleich mit HD-4400-GPUs in schnelleren Haswell Prozessoren schlägt sich die im i3-4005U des TravelMate P256-M erstaunlich gut. Die nur zwei physischen und zudem eher niedrig taktenden CPU-Kerne lassen viel von der TDP für die GPU übrig, die außerdem bei der Zuteilung bevorzugt wird, sodass bei gleichzeitiger Auslastung zuerst die CPU-Kerne heruntergetaktet werden. Im reinen Grafiktest des 3DMark 11 liegt die beiden TravelMates auf Augenhöhe, während sich das B50-70 aus dem schon genannten Grund um 57 % absetzen kann. Erstaunlich: Egal, welche Windows oder Intel Energieeinstellungen man wählt: Der GPU-Takt liegt stets bei 950 MHz — und das auch im Idle-Betrieb. Stromsparen geht anders.

Acer TravelMate P256-M-39NG
HD Graphics 4400, 4005U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
Lenovo B50-70
Radeon R5 M230, 4210U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
3DMark
0%
11%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
4738
4547
-4%
4721
0%
1280x720 Ice Storm Standard Graphics
34940
36385
4%
42780
22%
3DMark 11
1280x720 Performance GPU
723
702
-3%
1138
57%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-2% / -1%
34% / 26%
3DMark 06 Standard
4318 Punkte
3DMark Vantage P Result
3207 Punkte
3DMark 11 Performance
802 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
29560 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
3366 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Für aktuelle und grafisch anspruchsvolle Games eignet sich der Antrieb des TravelMate P256-M kaum. Ausweislich der Benchmarktabelle unten kann man selbst das relativ genügsame Batman Arkham City (2011) nur in Minimaleinstellungen flüssig spielen, und auch das anforderungsarme Fifa 15 sowie Grid Autosport laufen in ansehnlichen Qualitätsstufen nicht mehr rund. Was geht, sind Titel mit isometrischer Darstellung wie Diablo III und Starcraft II.

min. mittel hoch max.
Batman: Arkham City (2011) 392812fps
The Elder Scrolls V: Skyrim (2011) 28.314.2fps
Medal of Honor: Warfighter (2012) 21fps
Hitman: Absolution (2012) 17.54fps
Tomb Raider (2013) 38.219.5fps
BioShock Infinite (2013) 28.9614.73fps
Company of Heroes 2 (2013) 12.51fps
Battlefield 4 (2013) 21.114.9fps
Thief (2014) 13.3fps
Wolfenstein: The New Order (2014) 25.922.8fps
GRID: Autosport (2014) 66.4124.4112.9fps
Risen 3: Titan Lords (2014) 21.212.3fps
Fifa 15 (2014) 3220.8fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Bei wenig Last ist der oft laufende Lüfter des Testgerätes nur in sehr ruhigen Umgebungen hörbar und wird bei stärkerer Beanspruchung nur unwesentlich lauter. Der Tester hat sich von der sanften Geräuschkulisse nie gestört gefühlt. Da auch die Tastatur recht leise ist, kann man das TravelMate durchaus für den Einsatz in lärmsensiblen Umgebungen empfehlen. Bei den beiden Vergleichs-Notebooks sieht es ganz ähnlich aus, allerdings erreicht das Lenovo unter Last schon mal deutlich hörbare 41,5 dB.  

Acer TravelMate P256-M-39NG
HD Graphics 4400, 4005U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
Lenovo B50-70
Radeon R5 M230, 4210U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
Geräuschentwicklung
5%
-9%
aus / Umgebung *
Idle min *
33
30.5
8%
33.9
-3%
Idle avg *
33
31.2
5%
33.9
-3%
Idle max *
33.1
31.2
6%
33.9
-2%
Last avg *
33.8
32.5
4%
39.8
-18%
Last max *
34.9
34.7
1%
41.5
-19%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
33 / 33 / 33.1 dB(A)
DVD
37.6 / dB(A)
Last
33.8 / 34.9 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest Prime95 + FurMark
Stresstest Prime95 + FurMark

Im Idle-Betrieb oder bei geringer Beanspruchung fühlte sich die Handballenablage angenehm warm an, was zu unseren Messungen von maximal 30 °C passt. Unter Last änderte sich am subjektiven Empfinden nicht viel, weil die Oberfläche auch dann gerade einmal den Bereich der menschlichen Körpertemperatur erklomm. Da die Abluft seitlich aus dem Gehäuse geführt wird, ist der Betrieb auf dem Schoß kein Problem.

Der Stresstest mit Prime95 konnte das Acer TravelMate nicht aus dem Konzept bringen, der Takt lag wie festgenagelt bei 1,7 GHz. Bei gleichzeitiger Aktivierung des GPU-Stresstest FurMark sank der CPU-Takt prompt auf 1,2 GHz ab und verharrte dort im Wesentlichen. Auch nur ansatzweise kritische Temperaturen entstanden nie, das Maximum lag bei 60 °C. Im Akkubetrieb zeigte sich exakt das gleiche Verhalten.

 24.1 °C24 °C22.8 °C 
 24.4 °C25.2 °C22.2 °C 
 23.6 °C24.6 °C26.6 °C 
Maximal: 26.6 °C
Durchschnitt: 24.2 °C
23.3 °C23.8 °C24.6 °C
24 °C26 °C26.6 °C
29.3 °C27.2 °C24.6 °C
Maximal: 29.3 °C
Durchschnitt: 25.5 °C
Netzteil (max.)  30.2 °C | Raumtemperatur 20.6 °C | Voltcraft IR-360
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 30.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 34.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 36.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 24.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 32.6 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (-4.5 °C).

Lautsprecher

Die Musikwiedergabe ohne Treiber-Tweaks (siehe Screenshot) gelingt dem TravelMate P256-M-39NG auch bei Maximallautstärke, die für einen mittelgroßen Raum ausreicht, verzerrungsfrei und ohne auffällige Pegelschwankungen. Der Klang ist klar, Sprache in Filmen einwandfrei verständlich, Instrumente sind gut unterscheidbar. Leider verhindern die Abwesenheit jeder Dynamik und Räumlichkeit sowie die starke Betonung auf mittlere Frequenzen eine wirklich gute Wertung, aber für den gelegentlichen Gebrauch reichen die nie nervigen Speaker aus.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Als nicht besonders sparsam erweist sich das Acer TravelMate P256-M-39NG im Vergleich mit gleichformatigen Office-Notebooks, die wir in den letzten zwölf Monaten getestet haben. So liegt der Idle-Verbrauch (avg) rund 25 % über einigen leistungsfähigeren Geräten wie etwa dem HP ProBook 450 G1 mit dem Intel Core i7-4702MQ inklusive HD 4600. Mit dem Stromhunger unter Last (avg) sieht es etwas besser aus, der Durchschnitt des gleichen Feldes von 29,1 Watt wird hier minimal unterschritten. Unser generell sparsameres Vergleich-Nnotebook Lenovo B50-70 verbraucht im gleichen Lastszenario trotz dedizierter Grafik Radeon R5 M230 und schnellerem i5-4210U nur 24,2 Watt. Sehr schön: Ausgeschaltet nuckelt das Acer (wenn überhaupt) nur noch im kaum noch messbaren Bereich an der Steckdose. Die beiden beiliegenden 40-Watt-Netzteile können das Notebook auch bei voller Last noch nebenher laden.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 5 / 10.8 / 10.9 Watt
Last midlight 28.3 / 29.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Wer sich unterwegs DVDs ansehen will, wird sich über die von uns dabei mit voller Helligkeit und abgeschaltetem Funk gemessene Laufzeit von annähernd fünf Stunden freuen. Für die meisten Nutzer dürfte aber das Ergebnis des praxisnahen WLAN-Tests wichtiger sein, in dessen Rahmen ein Skript bei auf etwa 150 cd/m² reduzierter Helligkeit im Energiesparmodus in 40-sekündigen Abständen repräsentativ ausgewählte Internetseiten ansurft. Auch zeigt sich unser TravelMate mit deutlich überdurchschnittlichen sechs Stunden sehr ausdauernd und platziert sich souverän im oberen Drittel aller gleich großen Office-Notebooks, die wir in den letzten zwölf Monaten getestet haben. Viele der Geräte, die noch länger durchgehalten haben, verfügen über stärkere Akkus, was zumeist das Gewicht erhöht. Auch in den Disziplinen Load und Idle spielt das Testgerät ganz vorne mit. Das kann sich wirklich sehen lassen. Die beiden Konkurrenten im Test, und insbesondere das Lenovo B50-70, können da nicht mithalten.

Akkulaufzeit
Idle (nach Ergebnis sortieren)
Acer TravelMate P256-M-39NG
HD Graphics 4400, 4005U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
721 min ∼INF%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
493 min ∼INF%
Lenovo B50-70
Radeon R5 M230, 4210U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
min ∼NAN%
WLAN (alt) (nach Ergebnis sortieren)
Acer TravelMate P256-M-39NG
HD Graphics 4400, 4005U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
368 min ∼189%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
270 min ∼138%
Lenovo B50-70
Radeon R5 M230, 4210U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
195 min ∼100%
Last (nach Ergebnis sortieren)
Acer TravelMate P256-M-39NG
HD Graphics 4400, 4005U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
145 min ∼INF%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
65 min ∼INF%
Lenovo B50-70
Radeon R5 M230, 4210U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
min ∼NAN%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
12h 01min
Surfen über WLAN
6h 08min
DVD
4h 46min
Last (volle Helligkeit)
2h 25min

Fazit

das Acer TravelMate P256-M-39NG
das Acer TravelMate P256-M-39NG

Es bleibt dabei: Das Acer TravelMate P256-M-39NG ist uns mit knapp 600 Euro zum Testzeitpunkt um 100 Euro zu teuer geraten. Daran ändert auch das Full-HD-Display nichts, weil es einige dem Gesamtpreis nicht angemessene Schwächen wie die ausgeprägt schlechte Blickwinkelstabilität und Farbtreue aufweist und so den Multimedia-Ansatz konterkariert. Bei den zwei Netzteilen hat Acer mitgedacht, die Wartungsmöglichkeiten ohne Schraubendreher sind auf den Tausch des Akkus beschränkt. Was bleibt, ist ein solider, gut verarbeiteter, leiser und kühler Rechner mit ergonomischen Eingabegeräten für nicht zu anspruchsvolle Anwendungen wie aus dem Office-Bereich, der unterwegs über sehr langen Atem verfügt. Wer es nicht eilig hat, eventuell auf Full-HD angewiesen ist und sich mit dem Gesamtpaket anfreunden kann, sollte mit der Anschaffung vielleicht bis zum neuen Jahr warten und auf fallende Preise oder ein Sonderangebot setzen.

Testgerät zur Verfügung gestellt von ...
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Das Acer TravelMate P256-M-39NG zur Verfügung gestellt von
Das Acer TravelMate P256-M-39NG zur Verfügung gestellt von

Datenblatt

Acer TravelMate P256-M-39NG (TravelMate P256 Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 4400, Kerntakt: 200-950 MHz, shared Memory, 10.18.10.3383
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR3, 1600 MHz, Single-Channel, 1 Speicherbank
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, AU Optronics AUO31ED / B156HTN03.1, TN LED, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142, 500 GB 
, 5400 U/Min, 5400 rpm
Soundkarte
Intel Lynx Point-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio in/out kombiniert, 3,5 mm Klinke, Card Reader: SD/SDHC/SDXC
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Broadcom BCM43142 (b/g/n), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GUC0N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 30.4 x 381.6 x 256
Akku
52 Wh Lithium-Ion, 4700 mAh
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional (64 Bit) + Windows 8 Pro (64 Bit)
Kamera
Webcam: 0,9 MP
Sonstiges
Lautsprecher: stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, Proshield, Acer Recovery Management, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.5 kg, Netzteil: 151 g
Preis
599 Euro

 

Matt schimmernder, ...
Matt schimmernder, ...
... schwarzer Kunststoff ...
... schwarzer Kunststoff ...
... dominiert das Gehäuse.
... dominiert das Gehäuse.
Wie dunkel das Schwarz ausfällt, ...
Wie dunkel das Schwarz ausfällt, ...
... hängt von der Beleuchtung ab.
... hängt von der Beleuchtung ab.
Das Design ist zwar unspektakulär, ...
Das Design ist zwar unspektakulär, ...
... überzeugt aber ...
... überzeugt aber ...
... durch klare Linienführung.
... durch klare Linienführung.
Bildschirmrahmen und Unterseite sind texturiert.
Bildschirmrahmen und Unterseite sind texturiert.
die Totale
die Totale
Keyboard im Überblick
Keyboard im Überblick
Das Layout entspricht im Wesentlichen dem gewohnten Standard.
Das Layout entspricht im Wesentlichen dem gewohnten Standard.
Tastenhub, Druckpunkt und Anschlag konnten überzeugen.
Tastenhub, Druckpunkt und Anschlag konnten überzeugen.
Leicht angeraute Tasten mit aufgeklebten Beschriftungen
Leicht angeraute Tasten mit aufgeklebten Beschriftungen
Zweitbelegung (Fn): Helligkeit und Lautstärke liegen auf den Cursortasten.
Zweitbelegung (Fn): Helligkeit und Lautstärke liegen auf den Cursortasten.
Das Clickpad konnte eine gute Einzelwertung einheimsen.
Das Clickpad konnte eine gute Einzelwertung einheimsen.
Scharnier von innen ...
Scharnier von innen ...
... und von außen
... und von außen
Prima: Der Deckel lässt sich fast bis auf 180° aufklappen.
Prima: Der Deckel lässt sich fast bis auf 180° aufklappen.
Webcam
Webcam
SD-Card-Slot und LEDs
SD-Card-Slot und LEDs
DVD-Brenner
DVD-Brenner
On/Off
On/Off
die Unterseite im Überblick
die Unterseite im Überblick
Typenschilder
Typenschilder
Viel warme Luft ist nicht abzutransportieren.
Viel warme Luft ist nicht abzutransportieren.
Akkufach
Akkufach
Lautsprecher und Gummifuß en détail
Lautsprecher und Gummifuß en détail
Akku
Akku
Daten Akku
Daten Akku

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Test Bibliothek

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Preisvergleich

Pro

+sehr große Modellvielfalt
+zweckmäßiges, gut verarbeitetes Gehäuse
+DVD-Brenner, wenn man ihn denn braucht
+gutes Keyboard
+prima Touchpad
+leise
+kühl
+sehr gute Akkulaufzeiten
+zwei Netzteile
 

Contra

-zu teuer
-Ports vorne
-mit anspruchsvollen Anwendungen und exzessivem Multitasking überfordert
-kontrastarmer, fehlfarbiger Bildschirm
-teilweise etwas unscharfe Schriftdarstellung
-HDD in den 4k-Tests zu langsam

Shortcut

Was uns gefällt

Acer präsentiert ein schlichtes, zweckmäßiges und solides Office- und Multimedia-Notebook.

Was wir vermissen

Full-HD ist schön und gut, aber von seinen anderen Attributen her passt das eher schwache Display nicht ganz zum Preis.

Was uns verblüfft

Acer hat die Verarbeitungsqualität auch bei den meisten günstigeren Notebooks einwandfrei im Griff.

Die Konkurrenz

Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk

Lenovo B50-70

Lenovo Thinkpad L540 (teurer)

HP Pavilion 17-f050ng (glare, 1.600 x 900, AMD Kernkomponenten, Tastatur nicht so gut)

Bewertung

Acer TravelMate P256-M-39NG - 27.11.2014 v4(old)
Sven Kloevekorn

Gehäuse
75 / 98 → 77%
Tastatur
79%
Pointing Device
79%
Konnektivität
64 / 80 → 80%
Gewicht
60 / 20-67 → 85%
Akkulaufzeit
88%
Display
71%
Leistung Spiele
58 / 68 → 85%
Leistung Anwendungen
63 / 92 → 68%
Temperatur
94%
Lautstärke
90%
Audio
66%
Durchschnitt
74%
78%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Sven Kloevekorn (Update:  1.12.2014)
Sven Kloevekorn
Sven Kloevekorn - Editor
Als echter Heimcomputer-Veteran habe ich mir schon mit 14 Jahren meinen ersten Commodore VC 20 zugelegt, weitere Stationen waren der legendäre C64, ein Amiga 500 und schließlich nach einer längeren Pause 1998 der erste PC. Meine Leidenschaft gilt gepflegter Technik jeder Art mit Schwerpunkten auf den Themen PCs / Notebooks, Smartphones, Tablets und vor allem Digitale Fotografie, mit der ich mir neben dem einen oder anderen PC-Game am liebsten die Zeit vertreibe.