Notebookcheck

Test Schenker XMG Pro 17 (Clevo PB71RD-G) Laptop: Temperatur vs. Lautstärke

Dezenter Gamer. Während manche High-End-Notebooks mit einem arg verspielten Design auf Kundenfang gehen, gibt sich das XMG Pro 17 aus dem Hause Schenker Technologies optisch sehr zurückhaltend. Unter der Haube steckt jedoch das Potenzial für jede Menge Leistung. Wir haben uns den 17-Zöller einmal näher angesehen.

Schenker XMG Pro 17

Nachdem Schenker Technologies vor einigen Monaten seinen Onlineshop umgebaut hat, sind die Geräte inzwischen nicht mehr auf der Website mysn.de, sondern auf bestware.com erhältlich.

Das XMG Pro 17 kostet in der Basiskonfiguration 1.699 Euro. Für diesen Preis bekommen Käufer ein Full-HD-Panel mit 144 Hz und G-Sync-Support, einen Core i7-9750H sowie eine GeForce RTX 2060. Gegen Aufpreis sind auch ein Core i9-9980HK und eine GeForce RTX 2070 verfügbar. Besonders viel Auswahl gibt es beim Massenspeicher, da das Gehäuse zwei M.2-Slots (Typ 2280) und einen klassischen 2,5-Zoll-Schacht beherbergt. Abgerundet wird das Paket von zwei DDR4-RAM-Slots, die mit maximal 64 GB belegt werden können.

Unsere knapp 1.900 Euro teure Testkonfiguration, deren genaue Spezifikationen Sie dem unteren Datenblatt entnehmen können, setzte sich aus einem Core i7-9750H, einer GeForce RTX 2060, einer 500-GB-SSD und 16 GB DDR4-RAM zusammen. Von letzteren wurden aufgrund eines Bugs oder Defekts allerdings nur 8 GB erkannt. Der Single-Channel-Modus wirkt sich in einigen Games negativ auf die Framerate aus.

Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G (XMG Pro 17 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile - 6144 MB, Kerntakt: 960 MHz, Speichertakt: 1750 MHz, GDDR6, ForceWare 442.19, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4-2666, alle Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, AU Optronics B173HAN04.0 (AUO409D), IPS, Full-HD, 144 Hz, G-Sync, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB, 500 GB 
, Slots: 2x M.2 Typ 2280 & 1x 2.5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC1220 @ Intel Cannon Point PCH
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 3 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1 Kopfhörer, 1 Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Wi-Fi 6 AX200 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5/ax = Wi-Fi 6), Bluetooth 5
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 30 x 399 x 275
Akku
62 Wh, 5500 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1, Tastatur: Chiclet RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 180-Watt-Netzteil, USB-Stick, Treiber-DVD, Handbuch, 2.5-Zoll-Zubehör, Control Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.81 kg, Netzteil: 500 g
Preis
1874 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Zu den Konkurrenten des XMG Pro 17 zählen andere 17-Zoll-Laptops mit identischer CPU-GPU-Kombination wie das Razer Blade Pro 17, das Asus Strix G731GV, das Lenovo Legion Y740-17IRH und das MSI GL75 9SEK. Diese Notebooks tauchen in den Tabellen jeweils als Vergleichsgeräte auf.

Bew.
Datum
Modell
Gewicht
Dicke
Größe
Auflösung
Preis ab
83 %
02.2020
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
2.8 kg30 mm17.3"1920x1080
89 %
08.2019
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
2.8 kg19.9 mm17.3"1920x1080
86 %
08.2019
Asus Strix Hero III G731GV
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
2.9 kg26.2 mm17.3"1920x1080
83 %
10.2019
Lenovo Legion Y740-17IRH
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
3 kg23 mm17.3"1920x1080
83 %
10.2019
MSI GL75 9SEK-056US
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
2.5 kg28 mm17.3"1920x1080

Gehäuse

Seit unserem Test vor gut zwei Jahren hat das Gehäuse des XMG Pro 17 ein deutliches Upgrade erfahren. Anstelle des Clevo Barebones PA71HS-G findet jetzt das PB71RD-G-Chassis Verwendung, das sich nicht nur im Hinblick auf das Design, sondern auch bei der Größe unterscheidet. Durch den schmalen Displayrahmen sind die Grundabmessungen von ehemals 41,9 x 28,7 cm auf etwas kompaktere 39,9 x 27,5 cm gesunken. Das Gewicht hat sich ebenfalls leicht verbessert. Statt 3,1 kg wiegt das neue Gehäuse nur 2,8 kg, was im Konkurrenzvergleich einen mittelprächtigen Wert darstellt.

Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17

Qualitativ weiß das Chassis größtenteils zu gefallen. Neben dem Cover ist auch die Oberseite der Baseunit aus Metall gefertigt. Auch an der Verarbeitung gibt es nur wenig zu meckern. Gleiches gilt für die Stabilität, welche an den meisten Stellen überzeugend ausfällt. Lediglich der Deckel (knackt beim Verwinden) und der mittlere Bereich der Tastatur könnten noch etwas fester sein. Sehr schön: Im Gegensatz zu vielen anderen Gaming-Laptops ist der Akku von außen zugänglich.

Größenvergleich

412.6 mm 304.9 mm 23 mm 3 kg399 mm 275 mm 30 mm 2.8 kg399 mm 293 mm 26.2 mm 2.9 kg397 mm 271 mm 28 mm 2.5 kg395 mm 260 mm 19.9 mm 2.8 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Zu den größten Highlights des XMG Pro 17 zählt die umfangreiche Anschlussausstattung. Dank dem HDMI-Port, dem Mini-DisplayPort und den zwei USB-C-3.1-Gen2-Ports (1x Thunderbolt 3, 1x DisplayPort) lassen sich theoretisch bis zu vier Monitore anschließen. Dazu kommen drei USB-A-3.0-Ports, zwei Audio-Buchsen, ein RJ45-Port und eine Öffnung für Kensington Locks. An der Gehäusefront versteckt sich außerdem ein (etwas schlecht erreichbarer) Kartenleser. Da die linke und rechte Seite kaum Anschlüsse enthalten, hat man bei der Nutzung einer externen Maus genügend Bewegungsspielraum.

Linke Seite: Kensington Lock, USB-A 3.0, Mikrofon, Kopfhörer
Linke Seite: Kensington Lock, USB-A 3.0, Mikrofon, Kopfhörer
Rechte Seite: USB-C 3.1 Gen2 (Thunderbolt 3), USB-A 3.0
Rechte Seite: USB-C 3.1 Gen2 (Thunderbolt 3), USB-A 3.0
Rückseite: RJ45-LAN, HDMI 2.0, Mini-DisplayPort 1.4, USB-C 3.1 Gen2 (DisplayPort), USB-A 3.0, Energie
Rückseite: RJ45-LAN, HDMI 2.0, Mini-DisplayPort 1.4, USB-C 3.1 Gen2 (DisplayPort), USB-A 3.0, Energie
Vorderseite: Kartenleser
Vorderseite: Kartenleser

SDCardreader

Wie die Messergebnisse des MSI GL75 9SEK zeigen, sind flotte Cardreader auch bei teureren Gaming-Laptops nicht selbstverständlich. Dass es durchaus besser geht, beweist das XMG Pro 17, welches mit 203 bis 219 MB/s sogar noch vor dem ohnehin schnellen Razer Blade Pro 17 liegt.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
203 MB/s ∼100%
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
187.2 MB/s ∼92% -8%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.7 - 212, n=274)
92.5 MB/s ∼46% -54%
MSI GL75 9SEK-056US
 
23.5 MB/s ∼12% -88%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
219 MB/s ∼100%
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
206.7 MB/s ∼94% -6%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (13.4 - 257, n=272)
110 MB/s ∼50% -50%
MSI GL75 9SEK-056US
 
28.5 MB/s ∼13% -87%

Kommunikation

Nachdem uns Netgear mit dem Nighthawk kürzlich einen brandneuen ax-Router zur Verfügung gestellt hat, zieht das XMG Pro 17 im WLAN-Test (Messung aus 1 m Abstand) locker an den Konkurrenzgeräten vorbei, welche damals nur auf einen ac-Router zurückgreifen konnten. 1.410 Mbit/s beim Senden und 1.620 Mbit/s beim Empfangen sind erstklassige Werte. Um diese zu erreichen, muss man bei der Konfiguration allerdings ein paar Euro extra in die Hand nehmen und einen Wi-Fi-6-Chip von Intel oder Rivet Networks auswählen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
Intel Wi-Fi 6 AX200
1620 MBit/s ∼100%
MSI GL75 9SEK-056US
Intel Wireless-AC 9560
693 MBit/s ∼43% -57%
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
Intel Wi-Fi 6 AX200
678 MBit/s ∼42% -58%
Lenovo Legion Y740-17IRH
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
676 MBit/s ∼42% -58%
Asus Strix Hero III G731GV
Intel Wireless-AC 9560
669 MBit/s ∼41% -59%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 1620, n=307)
657 MBit/s ∼41% -59%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
Intel Wi-Fi 6 AX200
1410 MBit/s ∼100%
Lenovo Legion Y740-17IRH
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
682 MBit/s ∼48% -52%
Asus Strix Hero III G731GV
Intel Wireless-AC 9560
655 MBit/s ∼46% -54%
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
Intel Wi-Fi 6 AX200
646 MBit/s ∼46% -54%
MSI GL75 9SEK-056US
Intel Wireless-AC 9560
641 MBit/s ∼45% -55%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (144 - 1645, n=307)
612 MBit/s ∼43% -57%

Webcam

ColorChecker
27.9 ∆E
29.8 ∆E
31.2 ∆E
25 ∆E
28.3 ∆E
19.8 ∆E
29.9 ∆E
35.2 ∆E
19 ∆E
16.3 ∆E
19.8 ∆E
22.1 ∆E
25.3 ∆E
27.7 ∆E
23.4 ∆E
13.5 ∆E
19.4 ∆E
26.6 ∆E
2.3 ∆E
11.8 ∆E
23.5 ∆E
22.7 ∆E
11.8 ∆E
12.9 ∆E
ColorChecker Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G: 21.88 ∆E min: 2.33 - max: 35.16 ∆E
Testchart Schenker XMG Pro 17
Testchart Schenker XMG Pro 17

Zubehör

Als Zubehör lagen unserem Testsample ein USB-Stick, eine Treiber-DVD, ein Handbuch und Schrauben für den 2,5-Zoll-Schacht bei. Die Stärke des mitgelieferten Netzteils variiert je nach GPU. Für die RTX 2070 sieht Schenker ein 230-Watt-Modell vor, der RTX 2060 steht ein überraschend leichtes und flaches 180-Watt-Modell zur Seite.

Wartung

Die Wartung des PB71RD-G-Barebones entpuppt sich als recht kompliziert. Um an das Innenleben zu gelangen, müssen erst einmal knapp 20 Schrauben vom Gehäuseboden entfernt werden. Nach dem zeitaufwändigen Prozedere muss man allerdings noch die Tastatur aus der Verankerung hebeln, da sich unter ihr eine zusätzliche Schraube befindet (letztgenannter Schritt ist beim 15-Zoll-Pendant nicht nötig). Erst dann lässt sich die Unterschale mit einem flachen Werkzeug vom Rest des Gehäuses trennen. Schade, denn in der Vergangenheit waren die Clevo Barebones meist sehr gut wartbar. Wie man es von aktuellen Laptops kennt, sind CPU und GPU aufgrund der Verlötung übrigens nicht austauschbar.

Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17
Schenker XMG Pro 17

Garantie

Schenker gewährt auf das XMG Pro 17 eine Basisgarantie von 24 Monaten. Diese kann bei Bedarf auf 3 Jahre erweitert werden. Die Länge der Schnellreparatur lässt sich ebenfalls erhöhen.

Eingabegeräte

Tastatur

Das Keyboard wurde 1:1 vom XMG Pro 15 übernommen und erbt entsprechend dessen Stärken und Schwächen. Auf der positiven Seite wäre vor allem die intensive (und in mehreren Stufen regelbare) RGB-Beleuchtung zu nennen, welche per Software detailliert auf die persönlichen Vorlieben zugeschnitten werden kann – sei es nun die Farbe, der Modus oder die Geschwindigkeit.

Das Tippgefühl ist abseits der etwas instabilen Mitte ebenfalls nicht von schlechten Eltern und wirkt weder zu hart noch zu weich. Auch das Layout und die Dimensionierung müssen sich kaum Kritik anhören. Einzig der Nummernblock hätte angesichts des vorhandenen Platzes etwas breiter sein dürfen.

Chiclet-Tastatur ...
Chiclet-Tastatur ...
... mit RGB-Beleuchtung
... mit RGB-Beleuchtung

Touchpad

Das Touchpad kommt auf eine Größe von 10,8 x 6,2 cm, was für ein 17-Zoll-Gerät ordentlich, aber nicht überragend ist. Aufgrund des extrem glatten Finishs gleiten die Finger sehr schnell (manche Nutzer würden sagen zu schnell) über die Oberfläche, welche mit einem unsichtbaren Fingerabdrucksensor auftrumpft. Dank der dedizierten Maustasten gelingen viele Aktionen (z. B. Drag-and-Drop) besser als auf den meisten Clickpads. Auch die Gestenerkennung, allen voran das Zoomen und Scrollen mit zwei Fingern, funktionierte im Test einwandfrei. Die Präzision des Touchpads siedelt sich nur im Mittelfeld an.

Display

Das im XMG Pro 17 verbaute Full-HD-Panel (AU Optronics B173HAN04.0) kennen wir bereits von anderen Gaming-Laptops wie dem Razer Blade 17 und dem Asus Strix G731GV.

277
cd/m²
268
cd/m²
272
cd/m²
276
cd/m²
274
cd/m²
280
cd/m²
268
cd/m²
265
cd/m²
278
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
AU Optronics B173HAN04.0 (AUO409D)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 280 cd/m² Durchschnitt: 273.1 cd/m² Minimum: 14 cd/m²
Ausleuchtung: 95 %
Helligkeit Akku: 274 cd/m²
Kontrast: 1054:1 (Schwarzwert: 0.26 cd/m²)
ΔE Color 4.62 | 0.6-29.43 Ø5.9, calibrated: 1.93
ΔE Greyscale 5.3 | 0.64-98 Ø6.1
90% sRGB (Argyll 3D) 58% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.34
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
AU Optronics B173HAN04.0 (AUO409D), IPS, 1920x1080
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
AU Optronics B173HAN04.0, IPS, 1920x1080
Asus Strix Hero III G731GV
AU Optronics AUO B173HAN04.0, IPS, 1920x1080
Lenovo Legion Y740-17IRH
LG Philips LP173WFG-SPD2 (LGD05E0), IPS, 1920x1080
MSI GL75 9SEK-056US
AU Optronics AUO479D (B173HAN04.7), IPS, 1920x1080
Response Times
44%
30%
10%
-79%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
16.8 (8.4, 8.4)
6.8 (3.6, 3.2)
60%
6.8 (3.4, 3.4)
60%
14.8 (7.6, 7.2)
12%
26 (11.6, 14.4)
-55%
Response Time Black / White *
12 (6.8, 5.2)
8.8 (4.4, 4.4)
27%
12 (6.8, 5.2)
-0%
11.2 (6, 5.2)
7%
24.4 (12.8, 11.6)
-103%
PWM Frequency
Bildschirm
9%
4%
8%
-27%
Helligkeit Bildmitte
274
300.4
10%
312.3
14%
282
3%
259.1
-5%
Brightness
273
289
6%
297
9%
261
-4%
261
-4%
Brightness Distribution
95
93
-2%
91
-4%
87
-8%
93
-2%
Schwarzwert *
0.26
0.32
-23%
0.21
19%
0.27
-4%
0.25
4%
Kontrast
1054
939
-11%
1487
41%
1044
-1%
1036
-2%
DeltaE Colorchecker *
4.62
2.32
50%
3.6
22%
3.18
31%
4.23
8%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.66
3.81
50%
6.74
12%
8.39
-10%
23.39
-205%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.93
2.95
-53%
3.95
-105%
0.95
51%
3.9
-102%
DeltaE Graustufen *
5.3
1.5
72%
3.1
42%
4.1
23%
1.3
75%
Gamma
2.34 94%
2.3 96%
2.26 97%
2.55 86%
2.076 106%
CCT
7619 85%
6764 96%
7002 93%
7260 90%
6542 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
58
57.4
-1%
56.6
-2%
61
5%
39
-33%
Color Space (Percent of sRGB)
90
89
-1%
86.6
-4%
96
7%
61
-32%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
27% / 14%
17% / 8%
9% / 9%
-53% / -35%

* ... kleinere Werte sind besser

Der G-Sync-fähige 144-Hz-Screen wartet mit einer erfreulich kurzen Reaktionszeit auf. 12 bis 17 ms versprechen auch bei bewegungslastigen Games (z. B. Ego-Shootern) eine schlierenfreie Wiedergabe. Mit dem Kontrastverhältnis dürften die meisten Käufer auch zufrieden sein. Knapp 1050:1 sind zwar kein Spitzenwert, sorgen jedoch trotzdem für ein differenziertes Bild. Ähnlich sieht es mit dem Farbraum aus: 90 % sRGB reichen locker für Multimedia-Zwecke (Filme, Spiele, ...).

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Nachbessern könnte der Hersteller beim Thema Farbgenauigkeit. Im Auslieferungszustand hat das Panel einen leichten Blaustich, der sich mittels einer Kalibrierung oder der weiter oben verlinkten ICC-Datei beheben lässt. Die Leuchtkraft des XMG Pro 17 sorgt auch nicht unbedingt für Begeisterungsstürme. Durchschnittlich 273 cd/m² genügen tendenziell nur für den Indoor-Bereich. Im Freien nimmt die Sichtbarkeit oft sehr stark ab, so dass eine Nutzung kaum noch möglich ist.

Schenker XMG Pro 17 vs. sRGB (90 %)
Schenker XMG Pro 17 vs. sRGB (90 %)
Schenker XMG Pro 17 vs. AdobeRGB (58 %)
Schenker XMG Pro 17 vs. AdobeRGB (58 %)

Immerhin hatte unser Testgerät nicht mit Screen-Bleeding zu kämpfen. Die Blickwinkel bewegen sich IPS-typisch auf einem guten Niveau. Hinweis: Um G-Sync verwenden zu können, muss man im BIOS (Setup Utility, Advanced, Chipset Control) von MSHybrid auf Discrete wechseln.

Gegenlicht
Gegenlicht
Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
12 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.8 ms steigend
↘ 5.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 13 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.8 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
16.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8.4 ms steigend
↘ 8.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 12 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.3 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 50 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 18215 (Minimum 5, Maximum 2500000) Hz.

Testbedingungen

Im vorinstallierten Control Center lassen sich diverse Einstellungen am System vornehmen. Unsere Tests wurden allesamt mit aktiver Grafikumschaltung (Nvidia Optimus) und dem Power Modus Unterhaltung durchgeführt. Das Fan Speed Setting stand immer auf Automatisch.

Control Center
Control Center
Control Center
Control Center
Control Center
Control Center

Leistung

Egal, ob Core i7-9750H und GeForce RTX 2060 oder Core i9-9980HK und GeForce RTX 2070: Das XMG Pro 17 fällt eindeutig in das High-End-Segment. Um eine gewisse Zukunftssicherheit zu gewährleisten, sollten Käufer bei der Konfiguration sowohl die Massenspeicherkapazität als auch die Menge des Arbeitsspeichers erhöhen.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
AS SSD Benchmark
CrystalDiskMark
LatencyMon

Prozessor

Der Core i7-9750H aus Intels Coffee-Lake-Generation repräsentiert derzeit die Standard-CPU bei leistungsfähigen Gaming-Notebooks. Das Sechskernmodell, welches im 14-nm-Verfahren entsteht und mit einer TDP von 45 Watt spezifiziert ist, kann per Hyper Threading bis zu 12 Threads parallel bearbeiten. Der integrierte Grafikchip namens UHD Graphics 630 kümmert sich bei aktiver Optimus-Technik um anspruchslose Tätigkeiten wie Office, Video und Web.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Das Taktverhalten des 9750H haben wir mit dem Cinebench R15 überprüft. Während die CPU in Single-Core-Szenarien mit konstant 4,0 GHz läuft, bricht der Takt bei der Belastung aller Kerne nach kurzer Zeit von 3,4 bis 3,9 GHz auf etwas magere 2,9 bis 3,0 GHz ein.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900910920930940950960970980990100010101020103010401050106010701080109011001110112011301140115011601170118011901200121012201230124012501260127012801290Tooltip
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø988 (974.99-1115.73)
Razer Blade Pro 17 RTX 2060 Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø1066 (1058.57-1172.68)
Asus Strix Hero III G731GV Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø1096 (1054.52-1187.97)
Lenovo Legion Y740-17IRH Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø1205 (1166.45-1263.34)
MSI GL75 9SEK-056US Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø1175 (1102.32-1284.15)

Mit diesen Werten fällt das Pro 17 hinter die Konkurrenz zurück, wie man sehr schön anhand des oberen Graphen und der unteren Benchmarktabelle sieht. Wer mehr CPU-Power möchte, muss im Control Center auf den Leistungsmodus wechseln.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
MSI GL75 9SEK-056US
Intel Core i7-9750H
187 Points ∼100% +8%
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
Intel Core i7-9750H
181 Points ∼97% +5%
Lenovo Legion Y740-17IRH
Intel Core i7-9750H
181 Points ∼97% +5%
Asus Strix Hero III G731GV
Intel Core i7-9750H
179 Points ∼96% +3%
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
Intel Core i7-9750H
173 Points ∼93%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (77 - 215, n=564)
159 Points ∼85% -8%
CPU Multi 64Bit
MSI GL75 9SEK-056US
Intel Core i7-9750H
1284 Points ∼100% +15%
Lenovo Legion Y740-17IRH
Intel Core i7-9750H
1263 Points ∼98% +13%
Asus Strix Hero III G731GV
Intel Core i7-9750H
1166 Points ∼91% +4%
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
Intel Core i7-9750H
1159 Points ∼90% +4%
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
Intel Core i7-9750H
1116 (min: 974.99, max: 1115.73) Points ∼87%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 2804, n=568)
871 Points ∼68% -22%
Cinebench R20
CPU (Single Core)
Lenovo Legion Y740-17IRH
Intel Core i7-9750H
461 Points ∼100% +10%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (340 - 511, n=84)
438 Points ∼95% +4%
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
Intel Core i7-9750H
434 Points ∼94% +3%
Asus Strix Hero III G731GV
Intel Core i7-9750H
432 Points ∼94% +3%
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
Intel Core i7-9750H
421 Points ∼91%
CPU (Multi Core)
Lenovo Legion Y740-17IRH
Intel Core i7-9750H
2839 Points ∼100% +23%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1530 - 6321, n=85)
2774 Points ∼98% +20%
Asus Strix Hero III G731GV
Intel Core i7-9750H
2669 Points ∼94% +16%
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
Intel Core i7-9750H
2628 Points ∼93% +14%
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
Intel Core i7-9750H
2308 Points ∼81%
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1116 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
128 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
173 Points
Hilfe

System Performance

Der schwächelnde Turbo äußert sich auch bei der Systemperformance. Mit 4.739 Punkten landet das Schenker Notebook im PCMark 10 auf dem letzten Platz des Vergleichsfelds. Subjektiv gibt es in den meisten Situationen jedoch keinen Unterschied. Alle Geräte fühlen sich ähnlich flott an, was Installationen, Programmstarts und Ladezeiten betrifft. Lediglich der Bootvorgang dauert beim XMG Pro 17 überdurchschnittlich lang.

PCMark 10 - Score
Lenovo Legion Y740-17IRH
GeForce RTX 2060 Mobile, i7-9750H, WDC PC SN520 SDAPMUW-128G
5894 Points ∼100% +24%
MSI GL75 9SEK-056US
GeForce RTX 2060 Mobile, i7-9750H, WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
5748 Points ∼98% +21%
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
GeForce RTX 2060 Mobile, i7-9750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5641 Points ∼96% +19%
Asus Strix Hero III G731GV
GeForce RTX 2060 Mobile, i7-9750H, Intel SSD 660p SSDPEKNW512G8
5580 Points ∼95% +18%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 7511, n=257)
5291 Points ∼90% +12%
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
GeForce RTX 2060 Mobile, i7-9750H, Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB
4739 Points ∼80%

Massenspeicher

Als Speicherlösung für das Betriebssystem (Windows 10 Home 64 Bit) hatte unser Testgerät eine 500 GB große Samsung 970 Evo Plus an Bord. Das M.2-Drive liefert im Benchmarkparcours sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben exzellente Werte ab. Für Erweiterungen stehen – wie eingangs erwähnt – ein zweiter M.2-Slot und ein 2,5-Zoll-Schacht parat.

Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Asus Strix Hero III G731GV
Intel SSD 660p SSDPEKNW512G8
Lenovo Legion Y740-17IRH
WDC PC SN520 SDAPMUW-128G
MSI GL75 9SEK-056US
WDC PC SN520 SDAPNUW-512G
CrystalDiskMark 5.2 / 6
-3%
-20%
-44%
-1%
Write 4K
117.5
124.1
6%
129.3
10%
102.7
-13%
149.1
27%
Read 4K
46.47
44.75
-4%
54.4
17%
29.12
-37%
48.58
5%
Write Seq
1345
1292
-4%
977.5
-27%
362.2
-73%
Read Seq
2804
1272
-55%
1447
-48%
1010
-64%
Write 4K Q32T1
368.2
514.1
40%
476.8
29%
298.1
-19%
462
25%
Read 4K Q32T1
412.9
595.7
44%
338.1
-18%
349.6
-15%
606.2
47%
Write Seq Q32T1
3248
1892
-42%
981.8
-70%
787.6
-76%
1454.3
-55%
Read Seq Q32T1
3559
3209
-10%
1622
-54%
1490
-58%
1724
-52%
Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3559 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 3248 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 412.9 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 368.2 MB/s
CDM 5 Read Seq: 2804 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1345 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 46.47 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 117.5 MB/s

Grafikkarte

Die GeForce RTX 2060, welche aus Nvidias Turing-Generation stammt, markiert den Einstieg in die Raytracing-Welt. Der 12-nm-Chip enthält 1.920 Shader sowie einen 6 GB großen GDDR6-Videospeicher, der per 192-Bit-Leitung angebunden ist. 

3DMark 11 Performance
16140 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
31746 Punkte
3DMark Fire Strike Score
14712 Punkte
3DMark Time Spy Score
5830 Punkte
Hilfe

Der Basistakt beträgt 960 MHz, wobei mittels GPU Boost (funktioniert ähnlich wie Intels Turbo Boost) deutlich höhere Werte möglich sind. So konnten wir der RTX 2060 im Rendertest des Tools GPU-Z bis zu 1905 MHz entlocken. In der (Gaming-)Praxis kann man derweil mit rund 1.400 MHz rechnen – ein passables Ergebnis. Die Grafikleistung des XMG Pro 17 ist unspektakulär im positiven Sinne. Beim 3DMark 13 und dem 3DMark 11 ordnet sich das Schenker Notebook meist mittig zwischen der Konkurrenz ein.

3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
6586 Points ∼100% +11%
MSI GL75 9SEK-056US
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
6227 Points ∼95% +5%
Lenovo Legion Y740-17IRH
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
6011 Points ∼91% +1%
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
5923 Points ∼90%
Asus Strix Hero III G731GV
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
5913 Points ∼90% 0%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (368 - 13013, n=202)
5881 Points ∼89% -1%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
16647 Points ∼100% +2%
MSI GL75 9SEK-056US
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
16590 Points ∼100% +1%
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
16353 Points ∼98%
Lenovo Legion Y740-17IRH
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
15700 Points ∼94% -4%
Asus Strix Hero III G731GV
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
15696 Points ∼94% -4%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=589)
11830 Points ∼71% -28%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
22299 Points ∼100% +7%
MSI GL75 9SEK-056US
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
21895 Points ∼98% +5%
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
20863 Points ∼94%
Asus Strix Hero III G731GV
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
20765 Points ∼93% 0%
Lenovo Legion Y740-17IRH
NVIDIA GeForce RTX 2060 Mobile
19971 Points ∼90% -4%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=666)
14092 Points ∼63% -32%

Ob die GPU ihren Takt auch über einen längeren Zeitraum halten kann, haben wir gut 60 Minuten mit dem Rollenspiel The Witcher 3 getestet (1.920 x 1.080, Ultra). Die Framerate blieb dabei durchgehend konstant ohne seltsame Schwankungen und Einbrüche.

0510152025303540455055606570Tooltip
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G GeForce RTX 2060 Mobile, i7-9750H, Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB: Ø59.6 (56-63)

Gaming Performance

Solange man kein externes WQHD- oder 4K-Display ansteckt, ist die GeForce RTX 2060 flott genug, um fast alle modernen Titel mit maximalen Details zu befeuern. Nur bei extrem anspruchsvollen Spielen wie Red Dead Redemption 2 sollte man sich mit hohen Details zufriedengeben. Weniger rechnenintensive Games (z. B. Fifa 20) knacken indes selbst mit Ultra-Settings die 100-FPS-Marke, was dem 144-Hz-Screen zugutekommt. 

The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
GeForce RTX 2060 Mobile, i7-9750H
65 fps ∼100% +11%
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
GeForce RTX 2060 Mobile, i7-9750H
58.5 (min: 40) fps ∼90%
Lenovo Legion Y740-17IRH
GeForce RTX 2060 Mobile, i7-9750H
58.4 fps ∼90% 0%
MSI GL75 9SEK-056US
GeForce RTX 2060 Mobile, i7-9750H
58 fps ∼89% -1%
Asus Strix Hero III G731GV
GeForce RTX 2060 Mobile, i7-9750H
56 fps ∼86% -4%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=356)
51.6 fps ∼79% -12%
min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 103 58.5 fps
Dota 2 Reborn (2015) 127 109 97.5 91.3 fps
X-Plane 11.11 (2018) 91.5 76.3 66.2 fps
Anthem (2019) 55.8 47.7 fps
FIFA 20 (2019) 111 109 fps
GRID 2019 (2019) 64.8 58.2 fps
Call of Duty Modern Warfare 2019 (2019) 87.4 74.1 fps
Need for Speed Heat (2019) 62.8 57.8 fps
Star Wars Jedi Fallen Order (2019) 65.8 65.4 fps
Red Dead Redemption 2 (2019) 50.7 32.8 fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Wenn es um die Emissionen geht, ist der Unterhaltungsmodus ziemlich schlecht abgestimmt. Beim Blick auf die Messergebnisse zeigt sich sehr schnell, dass Barebonehersteller Clevo den Fokus auf moderate Temperaturen und nicht auf eine moderate Lautstärke legt. Rund 70 °C bei CPU und GPU nach einer Stunde The Witcher 3 stehen im krassen Kontrast zu einem Geräuschpegel von 54 dB. Trotz dickerem Chassis ist das XMG Pro 17 damit lauter als die Konkurrenz, welche „nur“ 46 bis 53 dB erreicht. Wir würden die Komponenten zugunsten einer geringeren Geräuschentwicklung etwas heißer werden lassen.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.534.434.734.737.72545.641.642.441.848.53138.537.933.43536.24034.53133.432.1365043.932.834.535.844.16340.232.131.529.745.58032.727.82727.43810030.725.626.124.834.812532.828.72825.943.316035.730.225.92635.820039.736.723.522.339.925035.627.525.321.937.131539.328.221.220.638.140037.926.421.520.24050039.127.921.319.741.863038.727.320.71840.980038.926.720.817.941.2100040.628.220.217.642.8125042.929.421.818.845.3160041.327.422.618.143.7200042.13119.717.244.8250040.527.318.917.643315039.52218.217.541.4400036.521.718.717.640.750003720.31817.740.8630033.718.217.717.737.2800029.817.717.617.634.61000028.217.617.817.632.91250024.917.717.617.5301600020.717.717.717.424SPL51.438.632.130.354N831.71.49.7median 37.9median 27.3median 20.7median 17.9median 40.7Delta3.53.42.51.53.2hearing rangehide median Fan NoiseSchenker XMG Pro 17 PB71RD-G

Im Idle-Modus ist die Situation deutlich entspannter. Zwar touren die Lüfter bisweilen unnötig auf, über weite Strecken ist der 17-Zöller aber angenehm ruhig oder sogar komplett lautlos.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 32 / 39 dB(A)
Last
51 / 54 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
Asus Strix Hero III G731GV
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
Lenovo Legion Y740-17IRH
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
MSI GL75 9SEK-056US
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Geräuschentwicklung
11%
7%
3%
8%
6%
aus / Umgebung *
30
28.2
6%
28.2
6%
30
-0%
28.1
6%
29.4 (27.7 - 32, n=359)
2%
Idle min *
30
28.2
6%
29.5
2%
33
-10%
30.9
-3%
31.4 (28 - 42, n=781)
-5%
Idle avg *
32
28.2
12%
30.3
5%
34
-6%
30.9
3%
32.6 (28 - 46.6, n=781)
-2%
Idle max *
39
28.2
28%
31.9
18%
35
10%
31
21%
34.7 (28 - 52, n=782)
11%
Last avg *
51
43
16%
50.4
1%
48
6%
39
24%
40.9 (30.1 - 59, n=782)
20%
Witcher 3 ultra *
54
48.4
10%
50.1
7%
46
15%
53.5
1%
Last max *
54
53.4
1%
50.1
7%
49
9%
53.5
1%
48.3 (38.9 - 64.1, n=782)
11%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Um die Gehäuse- und Hardware-Temperaturen des XMG Pro 17 muss man sich keine Sorgen machen. Maximal 47 °C auf der Ober- bzw. 48 °C auf der Unterseite des Chassis gehen in Ordnung, zumal die Handballenauflage stets erfreulich kühl bleibt.

The Witcher 3
The Witcher 3
Stresstest
Stresstest
Volllast oben
Volllast oben
Volllast unten
Volllast unten

Die Maximalwerte von CPU und GPU wurden knapp 60 Minuten mit den Tools Furmark und Prime95 überprüft. Während der Core i7-9750H unter 90 °C verweilte, kam die GeForce RTX 2060 nie über 75 °C.

Max. Last
 41 °C42 °C47 °C 
 37 °C39 °C41 °C 
 27 °C26 °C26 °C 
Maximal: 47 °C
Durchschnitt: 36.2 °C
46 °C48 °C41 °C
44 °C44 °C38 °C
27 °C27 °C27 °C
Maximal: 48 °C
Durchschnitt: 38 °C
Netzteil (max.)  57 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke t3000FC (calibrated), Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 47 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.7 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 48 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 35.7 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 33.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (+1.8 °C).
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
Asus Strix Hero III G731GV
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
Lenovo Legion Y740-17IRH
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
MSI GL75 9SEK-056US
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Hitze
7%
-3%
3%
-16%
1%
Last oben max *
47
40.6
14%
47.2
-0%
43
9%
49.4
-5%
45.9 (28 - 68.8, n=747)
2%
Last unten max *
48
45.4
5%
51
-6%
46
4%
50.6
-5%
49.7 (25.9 - 78, n=745)
-4%
Idle oben max *
30
30
-0%
30.2
-1%
31
-3%
39
-30%
30.7 (21.6 - 46.8, n=699)
-2%
Idle unten max *
34
31
9%
35.4
-4%
34
-0%
42
-24%
31.8 (21.1 - 50.3, n=697)
6%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Laut unserer Audioanalyse schlägt sich das Soundsystem des XMG Pro 17 wesentlich besser als die Stereospeaker des XMG Pro 15. Keine Überraschung, bietet der 17-Zöller doch einen Subwoofer, welcher dem Bass auf die Sprünge hilft. Allgemein ist der Klang für ein Gaming-Notebook recht gut, wenngleich man auch hier keine Wunder erwarten sollte. Die hohe Maximallautstärke von 90 dB(A) ist nur bedingt nutzbar, da der Sound bei höheren Stufen zum Vermatschen und Ausfransen neigt.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2034.736.52541.839.3313533.24032.135.45035.846.96329.733.58027.436.310024.845.812525.955.71602666.320022.363.125021.967.731520.669.240020.276.250019.777.76301878.580017.982.2100017.685.1125018.881.3160018.175.9200017.276.5250017.674.8315017.569.7400017.670.4500017.770.5630017.771.6800017.671.41000017.671.81250017.571.21600017.470.6SPL30.389.7N1.482.9median 17.9median 71.4Delta1.54.739.94541.439.140.338.138.639.236.638.236.342.735.438.734.745.6355133.158.832.86432.368.131.672.531.27330.275.629.971.329.775.629.175.528.776.82976.828.673.928.572.928.268.72865.42865.527.96727.865.927.565.227.657.127.551.140.984.94.164.2median 29median 68.126hearing rangehide median Pink NoiseSchenker XMG Pro 17 PB71RD-GRazer Blade Pro 17 RTX 2060
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (90 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 10.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.8% abweichend
(+) | lineare Mitten (6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (10.7% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 7% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 89% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 3% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 95% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Razer Blade Pro 17 RTX 2060 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (84.93 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 9.6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 53% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 41% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 26% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 68% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Die Grafikumschaltung lässt den Energiebedarf im Idle-Modus nicht allzu sehr in die Höhe schießen. 11 bis 28 Watt orientieren sich grob an den Ergebnissen der Konkurrenz. Unter Last gab unser Messgerät zwischen 99 und 210 Watt aus, was ebenfalls typisch bei einer Kombination aus Core i7-9750H und GeForce RTX 2060 ist.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.2 / 1.2 Watt
Idledarkmidlight 11 / 18 / 28 Watt
Last midlight 99 / 210 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
Asus Strix Hero III G731GV
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
Lenovo Legion Y740-17IRH
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
MSI GL75 9SEK-056US
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Stromverbrauch
-14%
-20%
-11%
11%
-22%
Idle min *
11
16
-45%
16.2
-47%
20
-82%
10.7
3%
19.3 (1.9 - 113, n=743)
-75%
Idle avg *
18
21.7
-21%
24.8
-38%
21
-17%
15.2
16%
24.7 (6.6 - 119, n=743)
-37%
Idle max *
28
26.1
7%
28.6
-2%
26
7%
17.8
36%
30.2 (8.3 - 122, n=743)
-8%
Last avg *
99
105.6
-7%
127.6
-29%
97
2%
88.2
11%
104 (14.1 - 319, n=733)
-5%
Last max *
210
225.3
-7%
212.7
-1%
168
20%
206.5
2%
174 (21.9 - 590, n=732)
17%
Witcher 3 ultra *
146
161.8
-11%
147.1
-1%
139
5%
147.8
-1%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Für längere Ausflüge abseits des Stromnetzes wurde das XMG Pro 17 nicht konzipiert. Selbst wenn der 17-Zöller mit Optimus-Technik und minimaler Displayhelligkeit läuft, lassen sich aus dem 62-Wh-Akku kaum mehr als 5 Stunden herausquetschen. Rund 4 Stunden Internetsurfen bei mittlerer Leuchtkraft sind ebenfalls nicht gerade prickelnd. Die Konkurrenz hält hier immerhin etwas länger durch. Bei hoher Last und maximaler Helligkeit geht dem Notebook nach etwas mehr als 1 Stunde die Puste aus. Die 3D-Leistung verringert sich im Akkubetrieb um ca. 2/3.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 13min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 04min
Last (volle Helligkeit)
1h 19min
Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile, 62 Wh
Razer Blade Pro 17 RTX 2060
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile, 70 Wh
Asus Strix Hero III G731GV
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile, 66 Wh
Lenovo Legion Y740-17IRH
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile, 76 Wh
MSI GL75 9SEK-056US
i7-9750H, GeForce RTX 2060 Mobile, 51 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
11%
11%
7%
10%
6%
Idle
313
414
32%
474
51%
351 (39 - 1174, n=697)
12%
WLAN
244
272
11%
270
11%
256
5%
254
4%
261 (62 - 622, n=407)
7%
Last
79
67
-15%
60
-24%
79.2 (18 - 202, n=664)
0%
H.264
260
256 (88 - 508, n=151)

Pro

+ individuelle Konfiguration
+ moderate Temperaturen
+ G-Sync oder Optimus
+ RGB-Beleuchtung
+ Thunderbolt 3
+ Slim Bezel
+ 144 Hz

Contra

- hoher Geräuschpegel unter Last
- Akkulaufzeit könnte besser sein
- umständliche Wartung

Fazit

Schenker XMG Pro 17, Testgerät zur Verfügung gestellt von bestware.com
Schenker XMG Pro 17, Testgerät zur Verfügung gestellt von bestware.com

Wer kein Problem mit einer happigen Geräuschkulisse hat oder generell ein Headset nutzt, erwirbt mit dem XMG Pro 17 ein potentes Gaming-Notebook, das durch sein schlichtes Design in jede Umgebung passt.

Der 17-Zöller punktet mit guten Eingabegeräten, zahlreichen Anschlüssen (inklusive Thunderbolt 3) und einer moderaten Temperaturentwicklung. Die Bild- und Tonqualität werden dem Kaufpreis ebenfalls gerecht. Als weiteren Pluspunkt hätten wir die individuelle Konfiguration.

Dass am Ende des Tages keine höhere Wertung herausspringt, liegt nicht zuletzt an der mäßigen Akkulaufzeit, der Lautstärke im 3D-Betrieb und der komplizierten Wartung.

Schenker XMG Pro 17 PB71RD-G - 23.02.2020 v7
Florian Glaser

Gehäuse
73 / 98 → 75%
Tastatur
83%
Pointing Device
78%
Konnektivität
73 / 80 → 92%
Gewicht
58 / 10-66 → 85%
Akkulaufzeit
58 / 95 → 61%
Display
83%
Leistung Spiele
91%
Leistung Anwendungen
89%
Temperatur
87 / 95 → 92%
Lautstärke
63 / 90 → 70%
Audio
80%
Kamera
39 / 85 → 46%
Durchschnitt
73%
83%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Schenker XMG Pro 17 (Clevo PB71RD-G) Laptop: Temperatur vs. Lautstärke
Autor: Florian Glaser, 24.02.2020 (Update: 27.02.2020)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.