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Face ID am iPhone X: Und es lässt sich doch mit Maske austricksen

Mit dieser nicht gerade attraktiven Maske ließ sich Apples Face ID austricksen.
Mit dieser nicht gerade attraktiven Maske ließ sich Apples Face ID austricksen.
So sicher wie Apple behauptet, ist die Gesichtserkennung Face ID doch nicht. Nicht nur Zwillinge können sie überlisten, auch aufwändiger gestaltete Masken mit 3D-Elementen, wie ein vietnamesisches Sicherheitsunternehmen in einem Video demonstriert. Die eingesetzte künstliche Intelligenz ist noch nicht gut genug, meinen die Experten.

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Sicherheit steht bei Face ID an oberster Stelle, deswegen analysiert Apple bei seiner Gesichtserkennung im iPhone X mehrere tausend Punkte eines zu erkennenden Gesichts und bedient sich künstlich intelligenter Algorithmen um ein Austricksen mit Masken oder Bildern zu verhindern. So in etwa hören wir das seit der Vorstellung des iPhone X Mitte September. Tatsächlich ist es bis dato nicht gelungen, das iPhone X mit einer Attrappe zu entsperren, bis vor wenigen Tagen.

Der vietnamesische Sicherheitsdienstleister BKAV hat kürzlich ein Video online gestellt, das ein Entsperren eines iPhone X mit einer Maske beweist (siehe unten), dazu gibt es eine ausführliche FAQ, die auf die Details des Coups eingeht. Im Gegensatz zu anderen Überlistungsversuchen setzen die Techniker bei BKAV an der KI von Apple an und haben hier offenbar Schwachstellen entdeckt. Mit einer Kombination aus Silikon für die Nase, 3D-Elementen aus einem 3D-Printer sowie herkömmlichen zweidimensionalen Aufnahmen des Besitzers gelang den Sicherheitsexperten der Beweis: Ganz so sicher ist Face ID nicht.

Der Experte kritisiert im Interview insbesondere die noch nicht wasserdichten KI-Algorithmen und wirft dem Konzern aus Cupertino vor, die Gesichtserkennung vorschnell auf den Markt geworfen zu haben. Dennoch: Aufgrund der Komplexität der Maske dürften Privatanwender aktuell nicht die Zielgruppe für derartige Attacken werden. BKAV rät allerdings davon ab, im professionellen Bereich auf Gesichtserkennung als biometrisches Sicherheitsverfahren zu setzen und empfiehlt nach wie vor den Fingerabdrucksensor als sicherere Alternative.

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Autor: Alexander Fagot, 13.11.2017 (Update: 13.11.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.