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HP ProBook 445 G7: Dunkleres Display für bessere Akkulaufzeit

Senkt die maximale Displayhelligkeit im Akkubetrieb: Das HP ProBook 445 G7
Senkt die maximale Displayhelligkeit im Akkubetrieb: Das HP ProBook 445 G7
Anwender können mit ihrem Nutzungsverhalten großen Einfluss auf die Akkulaufzeit nehmen. Unbedarfte Nutzer übersehen aber vielleicht Voreinstellungen, die durch den Treiber oder Hersteller vorgenommen wurden.
Mike Wobker, 👁 Sebastian Jentsch, 🇺🇸

Eigentlich hat HP beim ProBook 445 G7 mit AMD Ryzen 5 4500U vieles richtig gemacht. Die Tastatur ist für Vielschreiber gut geeignet, das Gehäuse robust und auch an eine mechanische Webcam-Abdeckung wurde gedacht. Dass der Rahmen über dem Bildschirm zugunsten der Infrarotkameras für die Gesichtserkennung etwas breiter ausfällt, ist ebenfalls kein größeres Problem.

Da Nutzer neben einem SATA-Massenspeicher auch einen zweiten RAM-Baustein nachrüsten können, fällt die etwas niedrigere GPU-Leistung der AMD Radeon RX Vega 6 durch den im Single-Channel-Mode betriebenen Arbeitsspeicher nicht ganz so negativ auf. Ähnliches gilt für die CPU-Leistung, die nicht ganz den Möglichkeiten des AMD Ryzen 5 4500U entspricht, aber immer noch sehr gut ist.

Womit wird Akkulaufzeit erkauft?

In unserem praxisnahen WLAN-Test stellen wir die Helligkeit jedes Notebook-Bildschirms auf einen Messwert von 150 cd/m² ein. Damit erreicht das ProBook 445 G7 eine Laufzeit von fast neun Stunden, was beispielsweise in Büroumgebungen ein durchaus alltagstauglicher Wert ist.

Nutzer, die ihren Laptop gerne im Freien verwenden möchten, sind allerdings auf einen höheren Helligkeitswert angewiesen, da das hellere Umgebungslicht ausgeglichen werden muss. Diesen kann das HP-Notebook im Netzbetrieb auch liefern, wobei das in unserem Testgerät verbaute IPS-Panel mit durchschnittlich 270 cd/m² sogar die Herstellerangabe von 220 cd/m² deutlich übertrifft.

Wer sich nun aber einen Platz im Park gesucht hat wird schnell enttäuscht, da die Helligkeit im Akkubetrieb maximal 168 cd/m² erreicht. Dieser Wert ist nur wenig höher, als die von uns für Büroumgebungen als gut empfundenen 150 cd/m². An dieser Stelle greift die Vari-Bright-Funktion der AMD-Radeon-Einstellungen. Für eine längere Laufzeit reduziert das System den Kontrast und die Helligkeit im Akkubetrieb automatisch, was nicht in jeder Situation angebracht ist. Anwender müssen sich daher mit den Einstellungsmöglichkeiten auseinandersetzen, um in ihrem persönlichen Arbeitsbereich einen optimalen Betrieb zu erreichen.

Warum das HP ProBook 445 G7 in unserer Testkonfiguration dennoch eine gute Wahl sein könnte, zeigt unser ausführlicher Testbericht.

Quelle(n)

Notebookcheck-Testbericht zum HP ProBook 445 G7

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Autor: Mike Wobker, 26.07.2020 (Update: 23.07.2020)
Mike Wobker
Mike Wobker - Editor
Meine ersten IT-Gehversuche habe ich auf einem 386er mit ganzen 4 MB Arbeitsspeicher gemacht. Danach folgten diverse PCs und Notebooks, die ich im Freundes- und Bekanntenkreis betreut und repariert habe. Nach einer Ausbildung zum Fernmeldeanlagentroniker und einigen Jahren Berufserfahrung, folgte der Bachelorabschluss zum Wirtschaftsingenieur. Heute lebe ich meine Faszination für IT, Technik und mobile Geräte über das Schreiben von Testberichten aus. In meiner Freizeit widme ich mich gerne der veganen Küche und verbringe Zeit mit meiner Familie, zu der auch eine ganze Reihe tierischer Mitbewohner zählen.