Notebookcheck

Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019 mit WQHD-Panel im Live-Test: Weiterhin die Referenz bei den Business-Laptops?

Noch flacher und leichter, aber Rückschritte bei der Tastatur. Das ThinkPad X1 Carbon ist die Speerspitze in Lenovos Business-Portfolio und überzeugte bisher vor allem mit seinem überaus mobilen Gehäuse, ohne dabei aber auf Schnittstellen oder Leistung zu verzichten. Die 7. Generation ist noch einmal kompakter und bekommt neue Displays. Kann das ThinkPad X1 Carbon 2019 mit dem WQHD-Display an den Erfolg seines Vorgängers anknüpfen oder ist die 2018er-Version vielleicht die bessere Wahl? Update: Gehäuse, Eingabegeräte, Undervolting

Nachdem das ThinkPad X1 Carbon der Baujahre 2017 und 2018 das gleiche Gehäuse eingesetzt hat (es gab nur einige optische Veränderungen), spendiert Lenovo der mittlerweile 7. Generation seines Business-Laptops nun eine komplett neue Hülle. Das Ergebnis ist ein überaus mobiler 14-Zoll-Laptop mit einem Gewicht von gerade einmal ~1,1 kg, der laut dem Hersteller jedoch keine Kompromisse bei der Funktionalität eingehen muss.

Unser heutiges Testgerät trägt die Bezeichnung ThinkPad X1 Carbon 2019 20QE000VGE und ist mit einem Core-i7-Prozessor, 16 GB RAM und einer 512 GB großen NVMe-SSD ausgestattet. Bei uns ist der matte WQHD-Bildschirm mit 2.560 x 1.440 Pixeln verbaut, den wir bereits aus dem Vorgänger kennen. Die neue Kohlefaser-Optik auf dem Deckel gibt es nur für Modelle mit dem optionalen 4K-UHD-Monitor, alle anderen Versionen kommen in dem vertrauten Schwarz daher. 

Wir vergleichen das neue ThinkPad X1 Carbon 2019 mit seinem Vorgänger und auch dem aktuellen ThinkPad T490s/T495s. Auf die aktuellen Modelle der Konkurrenz warten wir noch, bis dahin verwenden wir das HP EliteBook x360 1040 G5 und das Dell Latitude 7490.

Nachfolgend finden Sie unsere ersten Ergebnisse/Eindrücke vom neuen ThinkPad X1 Carbon 2019. Wir werden den Artikel in den nächsten Tagen auf den gewohnten Umfang erweitern und uns unter anderem auch mit der Linux-Kompatibilität beschäftigen. Für weitere Anregungen und Fragen können Sie uns gerne einen Kommentar hinterlassen.

Anfang nächster Woche erwarten wir noch die Einstiegskonfiguration mit dem LowPower-1080p-Bildschirm (400 cd/m²), auf die 4K-Variante müssen wir allerdings noch etwas länger warten. Für unser Modell gibt es derzeit noch keine UVP von Lenovo; im Online-Shop des Herstellers kann man sich unsere Konfiguration aber für rund 2.450 Euro zusammenstellen.

Changelog:

  • 19. Juli: Vergleich mit T490 & T495s, Temperaturen, Lüfter, Akkulaufzeit
  • 22. Juli: Display-Messungen, CPU-Leistung, System-Leistung, Lautsprecher, weitere Akkutests
  • 24. Juli: Gehäuse, Vergleich mit X1 Carbon 2018, Eingabegeräte, Outdoor-Bilder, Undervolting, weitere Akkutests
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE (ThinkPad X1 Carbon 2019 Serie)
Hauptspeicher
16384 MB 
, LPDDR3-2166, Dual-Channel, on-Board
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 2560 x 1440 Pixel 210 PPI, LP140QH2-SPD1, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Cannon Lake-U PCH-LP Premium
Massenspeicher
WDC PC SN720 SDAQNTW-512G, 512 GB 
, 437 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Cannon Lake-LP - cAVS
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Stereo, 2 Fingerprint Reader, NFC
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-V (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 5.0, Fibocom L850-GL 4G/LTE-Advanced Cat 9, LTE
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 14.9 x 323.5 x 217.1
Akku
51 Wh, 3321 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p ThinkShutter
Sonstiges
Lautsprecher: Dolby Atmos, 2x 2W, 2x 0.8W, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 65 Watt Netzteil, ThinkPad Ethernet Extension Adapter Gen2, Lenovo Vantage, 36 Monate Garantie
Gewicht
1.113 kg, Netzteil: 366 g
Preis
2450 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse - Neu, aber doch kaum anders

Lenovo hat dem ThinkPad X1 Carbon der 7. Generation ein komplett neues Gehäuse spendiert. Es ist leichter und kompakter, im Endeffekt sind die Unterschiede aber sehr gering und wirklich spüren kann man die Verbesserungen nicht. Wir haben zusätzlich zu dem 2019er X1 Carbon auch noch den Vorgänger zur Hand und selbst im direkten Vergleich ist es nicht leicht, das neue Modell auszumachen. Optisch hat sich ebenfalls nur wenig getan, denn auch die schwarzen Oberflächen sind identisch. Lediglich das neue X1 Carbon 2019 mit dem optionalen 4K-HDR-Bildschirm erhält die neue Carbon-Optik auf dem Deckel, doch es ist wirklich nur eine optische Sache.

X1 Carbon 2019 (oben) vs. X1 Carbon 2018 (unten)
X1 Carbon 2019 (oben) vs. X1 Carbon 2018 (unten)
X1 Carbon 2019 (oben) vs. X1 Carbon 2018 (unten)
X1 Carbon 2019 (oben) vs. X1 Carbon 2018 (unten)

Positiv ist jedoch, dass sich die kleine Schlankheitskur nicht wirklich negativ auf die Stabilität oder die Verarbeitung ausgewirkt hat. Im direkten Vergleich mit dem 2018er-Modell können wir beim Bildschirmdeckel keinen Unterschied hinsichtlich der Stabilität erkennen. Der mittlere Bereich der Baseunit lässt sich hingegen ein wenig leichter herunterdrücken. In der Praxis kommt das aber nur zum Tragen, wenn man sehr energisch auf den Tasten "rumhackt". Auch bei den Scharnieren gab es eine Veränderung, denn diese sind nun etwas straffer (auch beim zweiten Testgerät mit dem 400-Nits-Display). Die Base hebt sich also leicht an, wenn man den Deckel mit nur einen Hand öffnen möchte.

Lieder hat es Lenovo versäumt, das X1 Carbon mit der Oberflächenbeschichtung vom ThinkPad T490s auszustatten, denn dort waren Fingerabrücke bzw. Schmutz kaum ein Problem, beim X1 Carbon muss man gelegentlich schon mal saubermachen. Wie beim aktuellen ThinkPad X1 Yoga 2019 (dessen Baseunit praktisch identisch aufgebaut ist) verwendet Lenovo zwei verschiedene Varianten der Baseunit. Der microSD-Leser wurde komplett gestrichen, Modelle ohne LTE-Modul werden daher auch ohne den Einschub für die SIM auf der Rückseite ausgeliefert. Warum man nicht bei der alten Lösung geblieben ist und zumindest weiter einen microSD-Leser anbietet sondern stattdessen zwei verschiedene Gehäuse produziert, erscheint uns etwas merkwürdig.

Zusätzlich zu den Vergleichsbildern zeigt auch unser Größendiagramm, dass der Unterschied zwischen dem 2018er und 2019er X1 Carbon nur minimal ist. Am ehesten bemerkt man hier noch die etwas geringere Bauhöhe (-1mm), aber auch das wird in der Praxis schwierig. Dennoch bleibt das ThinkPad X1 Carbon ein überaus mobiles 14-Zoll Business-Notebook. Vor allem das geringe Gewicht ist sicherlich ein Argument für das Lenovo, denn das HP EliteBook x360 1040 G5 nimmt beispielsweise eine etwas kleinere Stellfläche ein, ist dafür aber rund 300 Gramm schwerer. Sowohl das ThinkPad T490s als auch das Dell Latitude 7490 sind beim Hantieren spürbar größer und schwerer.

Größenvergleich

331 mm 220.9 mm 17.9 mm 1.6 kg329 mm 225.8 mm 16.1 mm 1.3 kg323.5 mm 217.1 mm 15.95 mm 1.1 kg323.5 mm 217.1 mm 14.9 mm 1.1 kg321.4 mm 215 mm 16.9 mm 1.4 kg

X1 Carbon vs. T495s vs. T490

Von oben nach unten: X1 Carbon/T495s/T490
Von oben nach unten: X1 Carbon/T495s/T490
Von oben nach unten: X1 Carbon/T495s/T490
Von oben nach unten: X1 Carbon/T495s/T490
Von oben nach unten: X1 Carbon/T495s/T490
Von oben nach unten: X1 Carbon/T495s/T490
Von oben nach unten: X1 Carbon/T495s/T490

Wartung

Die untere Gehäuseabdeckung lässt sich vergleichsweise leicht entfernen, denn es gibt nur 5 reguläre Kreuzschrauben. Nach dem Lösen hebt sich die Abdeckung bereits ein wenig und man kann den Deckel leicht abheben. Gerade nach dem Fiasko des neuen ThinkPad T490 sind wir froh, dass es auch anders geht. Einmal im Inneren sind die Service-Tätigkeiten jedoch eingeschränkt. Man kommt an den Lüfter, den Akku, die M.2-SSD und das M.2-WWAN-Modul. Das WLAN-Modul ist aufgelötet und die Funktionalität wird teilweise von der CPU übernommen.

Innerer Aufbau ThinkPad X1 Carbon 2019
Innerer Aufbau ThinkPad X1 Carbon 2019

Eingabegeräte - Dünneres Gehäuse geht auf Kosten der Tastatur

Äußerlich erkennt man zunächst keinen Unterschied, wenn man sich die Tastatur des aktuellen ThinkPad X1 Carbon 2019 ansieht. Man bekommt nach wie vor die typische Chiclet-Eingabe mit den leicht gewölbten Tasten und einer zweistufigen weißen Hintergrundbeleuchtung, die jedoch ein wenig ungleichmäßig ist (siehe Bild unten). Einen Helligkeitssensor für die Beleuchtung gibt es aber leider immer noch nicht. Beim alten 2018er-Modell haben wir die Tastatur noch besonders gelobt, denn so einen satten Anschlag in Verbindung mit dem recht langen Tastenhub war für ein dünnes Gerät alles andere als selbstverständlich. Zusammen mit der sehr stabilen Baseunit ergab sich ein sehr gutes Tippgefühl mit einen klar definierten Feedback.

Aufgrund des dünneren Gehäuses musste Lenovo den Tastenhub jedoch von 1,8 auf 1,5 mm verringern und auch die Höhe der Tastenkappen selbst wurde von 5,3 auf 4,5 mm reduziert. Ganz klar, wir Jammern hier auf einen recht hohen Niveau, und gerade im Konkurrenzvergleich ist die Tastatur weiterhin sehr gut, doch das Tippgefühl hat sich gegenüber dem 2018er-Modell verschlechtert. Man bemerkt einfach den geringeren Hubweg und insgesamt wirken die Eingaben auch minimal klappriger.

Eingabegeräte
Eingabegeräte
Weiße Tastaturbeleuchtung
Weiße Tastaturbeleuchtung

Touchpad & TrackPoint

Ein weiterer Unterschied ist das Design der TrackPoint-Tasten. Diese sind nun komplett flach, was aber sicherlich eine Geschmackssache ist und nicht negativ sein muss. Allerdings haben die beiden Tasten deutlich mehr Spiel als beim X1 Carbon 2018, was der Präzision der Eingaben schadet. Zudem neigt die linke Taste unseres Testgerätes dazu, in der linken unteren Ecke stecken zu bleiben, was besonders Doppelklicks problematisch machen lässt. Bei unserem zweiten Testgerät (beide Touchpads/TrackPoints sind von ELAN) ist die Situation etwas besser und die Taste bleibt nicht stecken, doch das leichte Spiel ist weiterhin vorhanden und sie produzieren auch ein lauteres Klickgeräusch. Es kann natürlich sein, dass es sich hier noch um Probleme der ersten Chargen handelt (wir haben so ziemlich die ersten Geräte zum Test), aber das sollte bei einem Flagship-Laptop eines großen Herstellers eigentlich kein Problem sein.

Das Touchpad selbst lässt sich wie gewohnt einwandfrei bedienen und bietet auch gute Gleiteigenschaften. Im unteren Bereich kann man die Fläche herunterdrücken, was erneut einen sehr sattes und kein billig wirkendes Klickgeräusch erzeugt. Hier können wir im direkten Vergleich auch keinen Unterschied zwischen den beiden Generationen feststellen. Da es sich um ein Windows-Precision-Pad handelt gibt es keine Probleme mit der Umsetzung von Befehlen oder Wischgesten mit bis zu vier Fingern.

Touchpad/TrackPoint jetzt mit komplett flachen Tasten
Touchpad/TrackPoint jetzt mit komplett flachen Tasten

Display - X1 Carbon 2019 mit WQHD-Panel des Vorgängers

Subpixel-Anordnung WQHD-Panel
Subpixel-Anordnung WQHD-Panel

Insgesamt bietet Lenovo fünf verschiedene Displays für das X1 Carbon 2019 an, von denen zwei bereits letztes Jahr verfügbar waren: Das FHD-Touch-Panel mit einer Helligkeit von 300 cd/m² und das matte WQHD-Panel aus unserem Testgerät. Leider liegt die Helligkeit hier erneut bei 300 cd/m², womit es spürbar dunkler ist als das Standard-Panel (1080p, 400 cd/m²). Optional gibt es dann auch noch ein FHD-Panel mit eingebautem Sichtschutzfilter (ebenfalls 400 cd/m², aktuell noch nicht verfügbar) sowie den neuen 4K-UHD-HDR-Bildschirm mit einer Helligkeit von 500 cd/m².

Subjektiv handelt es sich bei dem WQHD-Panel um einen sehr guten Bildschirm für einen Business-Laptop: Farben sind kräftig, Inhalte werden scharf dargestellt und es gibt (im Gegensatz zu einigen der neuen LowPower-FHD-Panels) keine Probleme mit Ghosting-Effekten aufgrund von sehr langsamen Reaktionszeiten. Vor allem bei der Helligkeit, die durchschnittlich bei etwas mehr als 300 cd/m² liegt, haben die neuen Bildschirme mit ihren rund 400 cd/m² einen Vorteil. Etwas enttäuscht sind wir außerdem von dem vergleichsweise hohen Schwarzwert, der zu einem mittelmäßigen Kontrastverhältnis von nur 786:1. Für einen Business-Laptop ist das sicherlich ausreichend, doch es ginge auch deutlich mehr. Positiv: Es gibt keine Probleme mit Lichthöfen (Screen-Bleeding).

316
cd/m²
310
cd/m²
304
cd/m²
315
cd/m²
338
cd/m²
306
cd/m²
315
cd/m²
329
cd/m²
299
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LP140QH2-SPD1
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 338 cd/m² Durchschnitt: 314.7 cd/m² Minimum: 3.2 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 337 cd/m²
Kontrast: 786:1 (Schwarzwert: 0.43 cd/m²)
ΔE Color 4 | 0.6-29.43 Ø6.1, calibrated: 1.7
ΔE Greyscale 6.2 | 0.64-98 Ø6.3
97.8% sRGB (Argyll 3D) 68.1% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.13
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
LP140QH2-SPD1, , 2560x1440, 14
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS5DU00
LP140QH2-SPB1, , 2560x1440, 14
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Lenovo LEN40A9 / AUO B140HAK02.3, , 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
B140QAN02.0, , 2560x1440, 14
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
B140HAN05.7, , 1920x1080, 14
HP Elitebook x360 1040 G5
AU Optronics AUO533D, , 1920x1080, 14
Dell Latitude 7490
AUO503D (D04YD_B140HAN), , 1920x1080, 14
Response Times
-11%
-12%
-60%
-73%
-77%
-29%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
33.6 (16.4, 17.2)
38 (19.2, 18.8)
-13%
40 (18, 22)
-19%
59.2 (28.4, 30.8)
-76%
61.6 (30.8, 30.8)
-83%
70.8 (34.8, 36)
-111%
41.6 (22, 19.6)
-24%
Response Time Black / White *
24 (12.4, 11.6)
26 (14, 12)
-8%
25 (14, 11)
-4%
34.4 (16.4, 18)
-43%
38.8 (21.2, 17.6)
-62%
34.4 (18.8, 15.6)
-43%
32 (16.4, 15.6)
-33%
PWM Frequency
735.3 (100)
Bildschirm
-4%
25%
44%
29%
23%
-1%
Helligkeit Bildmitte
338
316
-7%
298
-12%
578
71%
391
16%
416.3
23%
308.6
-9%
Brightness
315
311
-1%
287
-9%
533
69%
389
23%
400
27%
294
-7%
Brightness Distribution
88
84
-5%
91
3%
84
-5%
87
-1%
89
1%
89
1%
Schwarzwert *
0.43
0.35
19%
0.2
53%
0.38
12%
0.23
47%
0.29
33%
0.23
47%
Kontrast
786
903
15%
1490
90%
1521
94%
1700
116%
1436
83%
1342
71%
DeltaE Colorchecker *
4
4.5
-13%
2.19
45%
1.9
52%
3.4
15%
2.69
33%
6.07
-52%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.9
10.3
-30%
4.39
44%
3.8
52%
4.7
41%
4.95
37%
10.58
-34%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.7
1.6
6%
1.67
2%
0.8
53%
1.1
35%
2.13
-25%
1.67
2%
DeltaE Graustufen *
6.2
7.7
-24%
1.97
68%
3
52%
4
35%
2.9
53%
7.3
-18%
Gamma
2.13 103%
2.2 100%
2.43 91%
2.14 103%
2.49 88%
2.4 92%
2.061 107%
CCT
6787 96%
6639 98%
6571 99%
6377 102%
6809 95%
6623 98%
7269 89%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
68.1
68.6
1%
62
-9%
88.8
30%
62.4
-8%
60.1
-12%
62
-9%
Color Space (Percent of sRGB)
97.8
97.9
0%
95
-3%
100
2%
97.4
0%
94.5
-3%
97
-1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-8% / -5%
7% / 19%
-8% / 28%
-22% / 13%
-27% / 7%
-15% / -5%

* ... kleinere Werte sind besser

CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung
CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker

Die Kalibrierung des Panels im Werkszustand könnte ebenfalls besser sein, denn es steckt durchaus Potenzial in dem Panel. Mit unserem X-Rite i1Pro2 Spektralfotometer messen wir vor allem bei den Graustufen relativ hohe Abweichungen von den Idealwerten gegenüber der sRGB-Referenz. Es gibt zudem einen leichten Farbstich in Richtung Grün/Blau, den man jedoch nur erkennt, wenn man normalerweise mit kalibrierten Panels arbeitet.

CalMAN Graustufen (kalibriert)
CalMAN Graustufen (kalibriert)
CalMAN Sättigung (kalibriert)
CalMAN Sättigung (kalibriert)
CalMAN ColorChecker (kalibriert)
CalMAN ColorChecker (kalibriert)

Durch die Kalibrierung verbessern sich die Ergebnisse deutlich, lediglich 100 % Rot weicht noch von dem Zielwert (DeltaE kleiner 3) ab. Ein Nachteil der Kalibrierung ist jedoch  die reduzierte Bildschirmhelligkeit (~30 cd/m²). Zusammen mit der fast vollständigen sRGB-Abdeckung lassen sich auch durchaus einige Fotos mobil bearbeiten, allerdings sind die neuen Full-HD-Bildschirme in dieser Hinsicht auch nicht viel schlechter. 

sRGB-Abdeckung: 97,8 %
sRGB-Abdeckung: 97,8 %
AdobeRGB-Abdeckung: 68,1 %
AdobeRGB-Abdeckung: 68,1 %

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
24 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12.4 ms steigend
↘ 11.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 33 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
33.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16.4 ms steigend
↘ 17.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 24 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9418 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Das WQHD-Panel des ThinkPad X1 Carbon bietet eine matte Oberfläche und lässt sich damit prinzipiell auch im Freien betreiben. Im Akkubetrieb wird die Helligkeit nicht verringert, wenn man die dynamische Helligkeitsanpassung im Intel-Treiber deaktiviert. Die nachfolgenden Bilder sind in der prallen Sommersonne entstanden und auch in dieser Situation kann man noch etwas erkennen. Angenehmer wird es jedoch erst, wenn man den Bildschirm aus dem Licht herausdreht. 

Da wir das Testgerät mit dem 400-Nits-1080p-Display schon hier haben, wollten wir mal sehen, ob man im Freien wirklich einen Unterschied zwischen den beiden Panels erkennt. Die Antwort ist ganz klar ja. Wer das X1 Carbon also oft mobil bzw. in sehr hellen Umgebungen verwendet, sollte den standardmäßigen FHD-Bildschirm vorziehen.

In der Sonne (mit Reflexion)
In der Sonne (mit Reflexion)
In der Sonne (ohne Reflexion)
In der Sonne (ohne Reflexion)
Links: WQHD-Panel; rechts: 400-Nits FHD-Panel
Links: WQHD-Panel; rechts: 400-Nits FHD-Panel

Lenovo setzt ein IPS-Display ein und dementsprechend gibt es keine Probleme mit der Blickwinkelstabilität. Selbst aus größeren Winkeln gibt es nur einen minimalen Helligkeitsabfall und der Bildinhalt bleibt jederzeit erkennbar.

Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

Leistung

Lenovo Vantage Software
Lenovo Vantage Software

Im Kapitel Leistung hat sich nicht viel gegenüber dem Vorgänger geändert. Lenovo implementiert die neuen Whiskey-Lake-CPUs von Intel, koppelt diese aber weiterhin mit LPDDR3-RAM. Die Grafikberechnungen werden von der integrierten Intel-GPU übernommen, die für normale Bürotätigkeiten vollkommen ausreicht. Ein AMD-Modell des ThinkPad X1 Carbon wurde bisher nicht angekündigt.

Aktuell scheinen die Treiber noch nicht ganz ausgereift zu sein, denn die PowerLimits (sowohl kurz- als auch langfristig) liegen bei sehr hohen 51 Watt. Unter Last führt das zu stark schwankenden Taktraten, worauf wir in den einzelnen Sektionen noch genauer eingehen werden. Eine weitere Änderung gab es bei Lenovos Vantage Software. Bei mehreren aktuellen Modellen verweist die Software bei dem Punkt "intelligente Kühlung" nun auf den normalen Leistungsregler von Windows (siehe Screenshot).

Aktuell scheint es auch noch Probleme mit den Latenzen zu geben, denn sowohl mit aktivierter als auch deaktivierter WLAN-Verbindung zeigt das Tool LatencyMon hohe Ausschläge an. Beim Vorgänger gab es keine Probleme, hoffentlich liefert Lenovo noch ein Update nach. Das erste BIOS-Update auf Version 1.04 hat zumindest noch nicht geholfen.

 
 

Prozessor - ThinkPad mit vPro Core-i7

Das 2019er ThinkPad X1 Carbon ist mit vier verschiedenen Whiskey-Lake-CPUs von Intel verfügbar. Es handelt sich allesamt um Quad-Core-Prozessoren mit einer nominellen TDP von 15 Watt. Neben den beiden regulären Versionen Core i5-8256U und Core i7-8565U, die man auch in den meisten Consumer-Produkten findet, bietet Lenovo zusätzlich noch die beiden vPro-Versionen Core i5-8365U sowie Core i7-8665U an. Neben zusätzlichen Verwaltungs-Funktionen erreichen die beiden auch einen etwas höheren Turbo-Takt. In unserem Testgerät steckt mit dem i7-8665U der nominell schnellste Prozessor, der einen maximalen Turbo-Takt von bis zu 4,8 GHz erreichen kann.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
Intel Core i7-8665U
180 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
  (176 - 185, n=3)
180 Points ∼100% 0%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel Core i7-8650U
172 Points ∼96% -4%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel Core i7-8550U
168 Points ∼93% -7%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS5DU00
Intel Core i7-8550U
167 Points ∼93% -7%
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
Intel Core i5-8265U
162 Points ∼90% -10%
Dell Latitude 7490
Intel Core i5-8350U
153 Points ∼85% -15%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Intel Core i5-8350U
150 Points ∼83% -17%
Durchschnitt der Klasse Office
  (20 - 193, n=522)
111 Points ∼62% -38%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel Core i7-8550U (undervolted)
708 Points ∼100% +1%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Intel Core i7-8550U
648 Points ∼92% -8%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
Intel Core i7-8665U
701 (min: 574.56, max: 701.36) Points ∼99%
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
Intel Core i5-8265U
686 (min: 566.02, max: 686.12) Points ∼97% -2%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS5DU00
Intel Core i7-8550U
653 Points ∼92% -7%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
  (524 - 701, n=3)
636 Points ∼90% -9%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
Intel Core i5-8350U
631 Points ∼89% -10%
Dell Latitude 7490
Intel Core i5-8350U
569 Points ∼80% -19%
HP Elitebook x360 1040 G5
Intel Core i7-8650U
534 Points ∼75% -24%
Durchschnitt der Klasse Office
  (36 - 1050, n=531)
339 Points ∼48% -52%

Gerade bei der Belastung von nur einem Kern profitiert das ThinkPad X1 Carbon natürlich von dem schnellen Core i7. Auch der erste Durchlauf im Multi-Test erzielt ein sehr gutes Ergebnis, auch wenn die maximalen Taktraten nicht erreicht werden. Damit liegt das neue Modell auch einige Prozentpunkte vor dem 2018er X1 Carbon, das schlankere Gehäuse hatte also anscheinend keine Auswirkungen auf die Kühlung.

Wenn es um die reine Leistung geht, ist der Core i7-8665U den Aufpreis sicherlich nicht wert. Allerdings spielt hier ja auch noch die vPro-Funktionalität eine Rolle, die gerade bei größeren Firmen interessant sein kann. Im Akkubetrieb wird die Leistung nicht reduziert. Achtung: Für die volle CPU-Leistung muss der Windows Leistungsregler auf Beste Leistung stehen, ansonsten werden die PowerLimits auf niedrigere Werte begrenzt (20/15 Watt bei Bessere Leistung; 7,5/10 Watt bei Mehr Akkueffizienz).

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710Tooltip
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE Intel Core i7-8665U, Intel Core i7-8665U: Ø632 (574.56-701.36)
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900 Intel Core i7-8550U, Intel Core i7-8550U; undervolted: Ø657 (651.36-692.5)
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900 Intel Core i7-8550U, Intel Core i7-8550U: Ø606 (601.59-638.02)
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00 Intel Core i5-8265U, Intel Core i5-8265U: Ø584 (566.02-686.12)
Dell Latitude 7490 Intel Core i5-8350U, Intel Core i5-8350U: Ø531 (519.92-595.49)
HP Elitebook x360 1040 G5 Intel Core i7-8650U, Intel Core i7-8650U: Ø525 (511.81-563.88)

In der Cinebench-Multi-Schleife, mit der wir anhaltende CPU-Belastung simulieren, zeigt sich das Problem mit den hohen TDP-Limits. Der Prozessor ist praktisch immer knapp an der 100-°C-Marke, was im Verlauf des Tests auch immer mal zu Leistungseinbrüchen führt. Das Endergebnis ist mit durchschnittlich 632 Punkten sicherlich nicht schlecht, mit etwas Optimierung wäre hier aber vermutlich noch mehr drin. 

CPU-Daten während der Cinebench-Multi-Schleife
CPU-Daten während der Cinebench-Multi-Schleife
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
701 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
55.6 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
180 Points
Hilfe

Spannungsreduzierung mittel Intel XTU

Intel XTU-Einstellungen
Intel XTU-Einstellungen

Neben der Anpassung der TDP-Limits gibt es natürlich auch die Möglichkeit, die Kernspannung des Prozessors zu reduzieren. Wie man dabei vorgeht, haben wir in diesem Artikel ausführlich beschrieben. Achtung: Die Prozessoren verhalten sich unterschiedlich und die Ergebnisse können nicht einfach auf ein anderes System übertragen werden. 

Der Core i7-8665U unseres Testgerätes ließ sich nicht besonder gut optimieren, denn für einen stabilen Betrieb konnten wir die Spannung nur um 0,070 Volt reduzieren. Das Ergebnis ist ein höherer Takt bei gleicher Temperatur, was dann auch zu höheren Ergebnissen in unseren Benchmarks führt. An dem grundlegenden Verhalten des Prozessors ändert das jedoch nichts und die Schwankungen gibt es nach wie vor.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770Tooltip
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE Intel Core i7-8665U, Intel Core i7-8665U: Ø632 (574.56-701.36)
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE  ; Undervolting: Ø651 (559.8-764.58)
CPU-Daten während der Cinebench-Multi-Schleife (-0.070 Volt)
CPU-Daten während der Cinebench-Multi-Schleife (-0.070 Volt)

System Performance

In diesem Kapitel können wir uns kurz fassen, denn mit den schnellen Komponenten läuft das System rund, was man von einem modernen und teuren Laptop im Jahr 2019 allerdings auch erwarten kann. Wir sind bisher auf keinerlei Probleme gestoßen.

PCMark 10
Digital Content Creation
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
3210 Points ∼100% +3%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
UHD Graphics 620, 8665U, WDC PC SN720 SDAQNTW-512G
3111 Points ∼97%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3069 Points ∼96% -1%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3062 Points ∼95% -2%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
3024 Points ∼94% -3%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS5DU00
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3010 Points ∼94% -3%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (2859 - 3111, n=3)
3001 Points ∼93% -4%
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV256G
2911 Points ∼91% -6%
Durchschnitt der Klasse Office
  (320 - 3884, n=139)
2614 Points ∼81% -16%
Productivity
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (6870 - 7091, n=3)
7013 Points ∼100% +2%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
UHD Graphics 620, 8665U, WDC PC SN720 SDAQNTW-512G
6870 Points ∼98%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
6727 Points ∼96% -2%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
6670 Points ∼95% -3%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS5DU00
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
6630 Points ∼95% -3%
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
6441 Points ∼92% -6%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
6140 Points ∼88% -11%
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV256G
5721 Points ∼82% -17%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1266 - 7964, n=139)
5441 Points ∼78% -21%
Essentials
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
8992 Points ∼100% +10%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (8199 - 9402, n=3)
8860 Points ∼99% +8%
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
8361 Points ∼93% +2%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
UHD Graphics 620, 8665U, WDC PC SN720 SDAQNTW-512G
8199 Points ∼91%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
7849 Points ∼87% -4%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
7799 Points ∼87% -5%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS5DU00
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
7476 Points ∼83% -9%
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV256G
7376 Points ∼82% -10%
Durchschnitt der Klasse Office
  (2683 - 9402, n=139)
6907 Points ∼77% -16%
Score
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (4005 - 4208, n=3)
4091 Points ∼100% +2%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4078 Points ∼100% +2%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
UHD Graphics 620, 8665U, WDC PC SN720 SDAQNTW-512G
4005 Points ∼98%
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
3985 Points ∼97% 0%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3905 Points ∼95% -2%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS5DU00
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3798 Points ∼93% -5%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
3764 Points ∼92% -6%
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV256G
3564 Points ∼87% -11%
Durchschnitt der Klasse Office
  (803 - 4597, n=140)
3230 Points ∼79% -19%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
4927 Points ∼100% +5%
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV256G
4906 Points ∼100% +4%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (4696 - 5093, n=3)
4844 Points ∼98% +3%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
UHD Graphics 620, 8665U, WDC PC SN720 SDAQNTW-512G
4696 Points ∼95%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4664 Points ∼95% -1%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
4600 Points ∼93% -2%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4558 Points ∼93% -3%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS5DU00
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4552 Points ∼92% -3%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1226 - 5428, n=341)
4012 Points ∼81% -15%
Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
4244 Points ∼100% +11%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (3550 - 4211, n=3)
3861 Points ∼91% +1%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
UHD Graphics 620, 8665U, WDC PC SN720 SDAQNTW-512G
3823 Points ∼90%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS5DU00
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3754 Points ∼88% -2%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3752 Points ∼88% -2%
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV256G
3723 Points ∼88% -3%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
3690 Points ∼87% -3%
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3308 Points ∼78% -13%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1169 - 4770, n=397)
3049 Points ∼72% -20%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3823 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5120 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4696 Punkte
Hilfe

Emissionen

Geräuschemissionen

Der Lüfter des neuen ThinkPad X1 Carbon 2019 ist erfreulicherweise sehr zurückhaltend, denn im Leerlauf und auch bei wenig Last ist er in der Regel deaktiviert. Selbst kurze Lastspitzen werden oftmals ohne Einsatz des Lüfters überstanden (z. B. Programminstallationen). Auch das nervige Auftouren des Lüfters im Netzbetrieb, welches wir in der Vergangenheit bei anderen ThinkPads feststellen konnten, war hier bislang noch kein Problem.

Selbst unter Last dauert es ein wenig, bis sich der Lüfter bemerkbar macht. Wir konnten insgesamt drei Lüfterstufen ermitteln, praktisch unhörbar bei 28,6 dB(A) und dann noch bei 31,5 sowie 33,1 dB(A). Dabei ist das Lüftergeräusch aber nicht störend oder hochfrequent. Unser Testgeräte hat keine Probleme mit sonstigen elektronischen Geräuschen wie beispielsweise Spulenfiepen.

Lautstärkediagramm

Idle
28.4 / 28.4 / 28.6 dB(A)
Last
31.5 / 33.1 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.4 dB(A)
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
UHD Graphics 620, 8665U, WDC PC SN720 SDAQNTW-512G
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
UHD Graphics 620, 8350U, Lenovo LENSE20256GMSP34MEAT2TA
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
HP Elitebook x360 1040 G5
UHD Graphics 620, 8650U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Dell Latitude 7490
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV256G
Geräuschentwicklung
-4%
-6%
-5%
-2%
-2%
aus / Umgebung *
28.4
30.25
-7%
28.9
-2%
29.4
-4%
28.3
-0%
28.2
1%
Idle min *
28.4
30.25
-7%
28.9
-2%
29.4
-4%
28.3
-0%
28.2
1%
Idle avg *
28.4
30.25
-7%
28.9
-2%
29.4
-4%
28.3
-0%
28.2
1%
Idle max *
28.6
30.25
-6%
32.5
-14%
30.9
-8%
28.3
1%
28.7
-0%
Last avg *
31.5
31.3
1%
35.1
-11%
33.3
-6%
32.6
-3%
29.9
5%
Last max *
33.1
31.3
5%
35.1
-6%
33.3
-1%
36.6
-11%
40.2
-21%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Im Leerlauf und bei wenig Last gibt es keine Probleme mit den Oberflächentemperaturen. Unter Last wird aber vor allem der mittlere obere Bereich der Baseunit mit rund 47 °C spürbar warm, was sich auch beim Tippen bemerkbar macht. Die Unterseite bleibt ein wenig kühler, in diesem Extremszenario sollte man das Gerät aber nicht für längere Zeit auf den Oberschenkeln abstellen. Der Lüfterauslass befindet sich auf der rechten Seite, was bei Mausnutzern ebenfalls zu einer warmen Hand führen könnte.

Im Stresstest mit den beiden synthetischen Tools Prime95 sowie FurMark sehen wir eine stark schwankende Leistung. Aufgrund der hohen PowerLimits versucht der Prozessor immer wieder sehr hohe Takte zu erreichen, was aber natürlich mit hohen Temperaturen einhergeht. Das führt wiederum zu einem extremen Einbruch bei der Leistung. Hier wird auch im Verlauf unseres Tests kein konstantes Level erreicht, stattdessen schwankt die Energieaufnahme des Prozessors zwischen 4-51 Watt mit einem durchschnittlichen Wert von ~21 Watt.

Max. Last
 41.3 °C47.9 °C45.6 °C 
 35.4 °C43.4 °C45.5 °C 
 28 °C28.6 °C30.7 °C 
Maximal: 47.9 °C
Durchschnitt: 38.5 °C
45.4 °C45.9 °C39 °C
40.5 °C41.6 °C36.2 °C
30.6 °C29.4 °C28.6 °C
Maximal: 45.9 °C
Durchschnitt: 37.5 °C
Netzteil (max.)  37.5 °C | Raumtemperatur 21.3 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 38.5 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 47.9 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 45.9 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 23.9 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 30.7 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (-2.6 °C).
Leerlauf Oberseite
Leerlauf Oberseite
Leerlauf Unterseite
Leerlauf Unterseite
Stresstest Oberseite
Stresstest Oberseite
Stresstest Unterseite
Stresstest Unterseite

Lautsprecher - Dolby Atmos im ThinkPad

Der wohl größte Unterschied zwischen dem alten und dem neuen ThinkPad X1 Carbon sind die Lautsprecher, was bei einem Business-Gerät sicherlich überrascht. Die beiden 1-Watt-Module aus dem 2018er X1 Carbon wurden durch insgesamt vier Lautsprecher ersetzt, die Lenovo auch mit Dolby Atmos bewirbt. Die beiden Lautsprecher im vorderen Bereich der Unterseite sind jetzt stärker (jeweils 2 Watt) und werden durch zwei zusätzliche Module mit jeweils 0,8 Watt oberhalb der Tastatur unterstützt.

Das Ergebnis kann sich sehen bzw. hören lassen, und zwar nicht nur im Business-Segment. Obwohl ein dedizierter Subwoofer fehlt gibt es ein wenig Bass und im direkten Vergleich ist der Klang deutlich voluminöser geworden, gleichzeitig bleibt die Sprachverständlichkeit aber sehr gut. Wir haben uns verschiedenste Trailer angesehen und auch Musik mit dem neuen X1 Carbon 2019 gehört, und die Verbesserung ist immens. Wenn man zwischen der Entscheidung X1 Carbon 2018 oder 2019 steht, könnten die Lautsprecher bei manchen Anwendern sicherlich schon Grund genug sein, sich für das neue Modell zu entscheiden.

Zusammen mit den Lautsprechern bekommt man auch die Dolby-Atmos-App, die verschiedene Presets bietet und auch einen individuellen Equalizer zur Verfügung stellt. Das dynamische Preset, welches den Klang automatisch anhand der Quelle optimiert, funktioniert allerdings ziemlich gut und ein manueller Eingriff ist oftmals überflüssig.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2027.529.42529.728.63124.127.84024.728.25022.629.76322.433.48022.137.41002242.712520.546.116020.547.920020.150.225020.953.431519.85640019.958.650018.96263018.863.880017.368.6100017.168.1125016.868.9160016.267.8200015.563.6250015.462.9315015.262.7400015.154.150001562.2630014.965.1800014.760.51000014.657.71250014.454.51600014.449.9SPL28.476.8N1.139.1median 16.8median 60.5Delta2.14.934.83330.328.135.438.130.332.226.631.825.827.624.725.123.926.524.833.424.141.923.94821.85120.155.318.261.117.366.61770.316.578.416.57515.868.915.770.615.467.615.569.21672.916.268.616.7701771.217.272.217.470.917.365.817.256.228.983.61.258.7median 17.2median 68.61.88.6hearing rangehide median Pink NoiseLenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGELenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76.8 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.2% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.1% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.9% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (14.4% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 10% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 86% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 13% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 84% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 25.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.8% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 31% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 60% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 32% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 62% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Akkulaufzeit

Das kompaktere Gehäuse hat auch zu einer geringeren Akkukapazität geführt. Von den 57 Wattstunden des 2018er-Modells sind nur noch 51 Wh übrig geblieben. Das wirkt sich in unseren ersten Laufzeittests auch entsprechend aus. Unter Last ist schon nach etwas mehr als 80 Minuten Schluss und im praxisnahen WLAN-Test (Helligkeit 150 cd/m²; 72 % bei unserem Panel) reicht eine Ladung für etwas mehr als 8 Stunden. Damit fällt das neue X1 Carbon hinter alle Versionen des Vorgängers zurück und auch das ThinkPad T490s mit dem LowPower-FHD-Panel hält deutlich länger durch (+2 Stunden). Mit der maximalen Bildschirmhelligkeit verringert sich die WLAN-Laufzeit auf nur noch 6 Stunden.

Etwas besser sieht es im Videotest aus, bei dem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny in einer Schleife abspielen. Die Helligkeit ist hier erneut auf 150 cd/m² begrenzt und das ThinkPad X1 Carbon hält fast 10 Stunden durch. 

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge 44.18362.1.0)
8h 13min
Big Buck Bunny H.264 1080p
9h 46min
Last (volle Helligkeit)
1h 23min
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
8665U, UHD Graphics 620, 51 Wh, 2560x1440
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS5DU00
8550U, UHD Graphics 620, 57 Wh, 2560x1440
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G6-20KG0025UK
8350U, UHD Graphics 620, 57 Wh, 1920x1080
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2018-20KGS03900
8550U, UHD Graphics 620, 57 Wh, 2560x1440
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
8265U, UHD Graphics 620, 57 Wh, 1920x1080
HP Elitebook x360 1040 G5
8650U, UHD Graphics 620,  Wh, 1920x1080
Dell Latitude 7490
8350U, UHD Graphics 620, 60 Wh, 1920x1080
Durchschnitt der Klasse Office
 
Akkulaufzeit
9%
24%
10%
28%
76%
11%
-7%
H.264
586
657
12%
566
-3%
834
42%
430 (139 - 834, n=177)
-27%
WLAN
493
537
9%
621
26%
519
5%
607
23%
623
26%
548
11%
412 (105 - 964, n=338)
-16%
Last
83
111
34%
106
28%
99
19%
187
125%
101 (37 - 259, n=745)
22%

Erster Eindruck

Im Test: Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.
Im Test: Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.

Ohne den direkten Vergleich mit dem 2018er-Modell merkt man den Größen- bzw. Gewichtsvorteil der 7. Generation des ThinkPad X1 Carbon ehrlich gesagt kaum. Sowohl die Stabilität als auch die Verarbeitung des neuen Gehäuses sind top, aber die flachere Tastatur ist nicht mehr so gut wie beim Vorgänger. 

Das Display kennen wir bereits aus dem letzten Jahr und die Qualität geht nach wie vor in Ordnung (es sollte jedoch kalibriert werden), angesichts der helleren FHD-Panels hätten wir uns jedoch auch beim aufpreispflichtigen WQHD-Bildschirm eine stärkere Beleuchtung gewünscht.

Die Emissionen fallen bisher ebenfalls gut aus; der Lüfter nervt nicht und die Lautsprecher wurden verbessert.

Leider leiden die Akkulaufzeiten etwas unter dem kleineren Akku. Hier sind wir gespannt, welche Verbesserungen das LowPower-FHD-Panel bringen kann.

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Autor: Andreas Osthoff, 18.07.2019 (Update: 25.07.2019)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.