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Samsung setzt im Galaxy S10 auf ein Feature, das den iPhones fehlt

Samsung Mobile-Boss DJ Koh mit seinem Galaxy Note 9. Im Gespräch bekräftigt er auch Gerüchte zum Galaxy S10.
Samsung Mobile-Boss DJ Koh mit seinem Galaxy Note 9. Im Gespräch bekräftigt er auch Gerüchte zum Galaxy S10.
Zwei von drei Galaxy S10-Varianten werden einen Fingerabdrucksensor im Display bieten, erstmals in einer Ultraschall-Variante von Qualcomm, das bestätigt nun indirekt Samsung Mobile-Boss DJ Koh während eines Gesprächs mit Fans in China. Während Apple 2018 wohl gänzlich auf Touch ID verzichtet, bietet Samsung die Qual der Wahl.

Es wäre natürlich schön gewesen, wenn Samsung Mobile-Chef DJ Koh bei seinem Treffen mit Samsung-Fans im chinesischen Wuhan bereits ein Galaxy S10 in Händen gehalten hätte - stattdessen gab es einen Blick auf das ebenfalls noch nicht veröffentlichte Galaxy Note 9 zu erhaschen (siehe Bild oben), welches sich beim Heranzoomen durch das ikonische Tetris-Design an der Rückseite zu erkennen gab. Viel wichtiger als das private Handy des Samsung-CEO ist allerdings das, was er im Rahmen der Gespräche zum Galaxy S10 zu sagen hatte.

Die Frage, ob das Galaxy S10 einen optischen Fingerabdrucksensor im Display integriert habe, verneinte Koh und meinte, es könnte ein Ultraschall-Sensor sein. Aus dem Mund eines Mannes, der wohl bestens über die Features des übernächsten Samsung-Flaggschiffs informiert ist, klingt das natürlich nach einer Bestätigung früherer Gerüchte, insbesondere da letztere vom angesehenen Analysten Ming-Chi Kuo stammen, der erst kürzlich meinte, Samsung werde in zwei der drei Galaxy S10-Varianten wohl auf Qualcomm-Technologie setzen. Hiermit ist der Sense ID-Sensor gemeint, der im Sommer 2017 bereits in einem Vivo-Prototypen erstmals vorgeführt wurde, danach aber wohl noch optimiert werden musste.

Vivo setzte in seinen folgenden Handys wie dem Vivo NEX S auf die optisch arbeitende Konkurrenz von Synaptics, aufgrund der seitlich abgerundeten Kanten der Galaxy-Phones dürfte ein Ultraschall-Sensor allerdings Vorteile bieten und sich auch durch Schmutz und Fett nicht aus dem Tritt bringen lassen. Zudem wäre damit auch die Messung der Herzfrequenz möglich, gab Qualcomm an. In jedem Fall dürfte Samsung beim Galaxy S10 viel Aufwand betreiben, dem Nutzer zusätzlich zum ebenfalls erstmals integrierten 3D-Sensor für Gesichtserkennung auch noch die Wahl zu lassen, den Finger zum entsperren zu nutzen, was Apple ja, bisherigen Leaks zufolge, in allen drei für September 2018 geplanten iPhones nicht mehr bieten wird. 

Quelle(n)

https://www.weibo.com/2249590934/GqcYEgC5q

https://www.weibo.com/2249590934/GqdAImIlg

via: https://www.cnet.com/news/the-galaxy-s10s-key-feature-will-reportedly-be-ultrasonic/

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Autor: Alexander Fagot, 17.07.2018 (Update: 17.07.2018)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.