Notebookcheck

Test Gigabyte Aero 14 v8 (i7-8750H, GTX 1050 Ti, QHD) Laptop

Mehr CPU-Power. Gigabyte spendiert seinem flachen 14-Zöller Aero 14 einen frischen Prozessor. So kann der Gaming-Multimedia-Hybride nun mit sechs statt vier Kernen aufwarten. Lesen Sie im Test, was das für die Leistung, die Lautstärke, die Temperatur und den Stromverbrauch bedeutet.

Gigabyte Aero 14

Nachdem wir kürzlich die 2018er-Version des Aero 15X unter die Lupe nehmen konnten, stand jetzt das geupdatete Aero 14 auf dem Programm. Analog zum 15-Zoll-Bruder hat sich Gigabyte – der Launch von Intels Coffee-Lake-Architektur macht es möglich – vor allem um die CPU gekümmert. Wurde der Vorgänger noch vom vierkernigen Kaby-Lake-Chip i7-7700HQ angetrieben, werkelt in der Neuauflage das deutlich stärkere Hexa-Core-Modell i7-8750H.

Gigabyte Aero 14-K8 (Aero 14 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook) - 4096 MB, Kerntakt: 1493 MHz, Speichertakt: 3500 MHz, GDDR5, ForceWare 388.92, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2400, Single-Channel, 1 von 2 Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 2560 x 1440 Pixel 210 PPI, AU Optronics B140QAN01.5 (AUO1536), IPS, QHD, 60 Hz, X-Rite Pantone, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Crucial MX300 CT525MX300SSD1, 525 GB 
, SATA-III-SSD. Schächte: 2x M.2 Typ 2280
Soundkarte
Realtek ALC255 @ Intel Cannon Lake PCH
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: kombiniert (Kopfhörer + Mikrofon), Card Reader: SD, SDHC, SDXC, Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20 x 335 x 250
Akku
94.24 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 150-Watt-Netzteil, Treiber-DVD, Garantiekarte, Infohefte, RJ45-USB-Adapter, Adobe Reader XI, MS Office 365 Trial, diverse Hersteller-Tools, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.886 kg, Netzteil: 470 g
Preis
1800 EUR

 

Die restlichen Änderungen fallen eher in den Bereich Kosmetik. So unterstützen nun mehr USB-Ports den aktuellen 3.1-Gen2-Standard. Das Programm Smart Manager wurde auch etwas getunt. Beim Arbeitsspeicher hat sich im Gegensatz zum Aero 15X nichts getan. Gigabyte verwendet erneut DDR4-RAM mit 2.400 MHz (2.666 MHz @Aero 15X).

 Gigabyte Aero 14
 Gigabyte Aero 14
 Gigabyte Aero 14
 Gigabyte Aero 14
 Gigabyte Aero 14
 Gigabyte Aero 14
 Gigabyte Aero 14

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Grafikkarte und Display sind auf den ersten Blick ebenfalls gleich geblieben. Um das Kühlsystem nicht zu überfordern und das Aero 14 als Allround-Gerät zu positionieren, beschränkt sich der Hersteller auf Nvidias Midrange-Modell GeForce GTX 1050 Ti, das seine Bilder auf ein mattes 60-Hz-IPS-Panel mit 2.560 x 1.440 Pixeln zaubert.

Smart Manager
Smart Manager
Smart Dashboard
Smart Dashboard
Smart Update
Smart Update

Zu den Konkurrenten des Aero 14 zählen andere 14-Zoll-Notebooks, welche als gamingtauglich eingestuft werden können. Hier hätten wir beispielsweise das Razer Blade, das MSI GS43VR und das Schenker XMG P407, welche allesamt noch auf einen Kaby-Lake-Prozessor setzen. Aufgrund der großen Ähnlichkeit zur 2017er-Ausgabe gehen wir in diesem Artikel nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung und die Eingabegeräte ein. Sie finden die entsprechenden Infos unter folgendem Link.

Größenvergleich

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Gigabyte Aero 14-K8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
79 MB/s ∼100%
Gigabyte Aero 14-K7
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II))
77 MB/s ∼97% -3%
Schenker XMG P407
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
76 MB/s ∼96% -4%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (11.2 - 178, n=132)
52.8 MB/s ∼67% -33%
MSI GS43VR 7RE-069US
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
19.54 MB/s ∼25% -75%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Gigabyte Aero 14-K7
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II))
88 MB/s ∼100% +1%
Schenker XMG P407
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87 MB/s ∼99% 0%
Gigabyte Aero 14-K8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87 MB/s ∼99%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (10.2 - 253, n=129)
70.6 MB/s ∼80% -19%
MSI GS43VR 7RE-069US
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
19.83 MB/s ∼23% -77%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Gigabyte Aero 14-K8
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
681 MBit/s ∼100%
Gigabyte Aero 14-K7
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
680 MBit/s ∼100% 0%
MSI GS43VR 7RE-069US
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
556 MBit/s ∼82% -18%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (44 - 949, n=88)
494 MBit/s ∼73% -27%
Schenker XMG P407
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
480 MBit/s ∼70% -30%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
MSI GS43VR 7RE-069US
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
582 MBit/s ∼100% +46%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (46.1 - 949, n=88)
459 MBit/s ∼79% +15%
Schenker XMG P407
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
439 MBit/s ∼75% +10%
Gigabyte Aero 14-K8
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
399 MBit/s ∼69%
Gigabyte Aero 14-K7
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
389 MBit/s ∼67% -3%

Display - Farbgenau und blickwinkeltreu

Obwohl die Spezifikationen der Displays identisch sind, weichen die Messwerte teils deutlich vom alten Aero 14 ab. Gigabyte hat sich beim Nachfolger nämlich für ein neues Panel entschieden, das zwar wieder mit 2.560 x 1.440 Pixeln auflöst und zugunsten der Akkulaufzeit auf G-Sync verzichtet, diesmal jedoch nicht von LG Philips, sondern aus dem Hause AU Optronics stammt (siehe Tabelle).

238
cd/m²
258
cd/m²
255
cd/m²
232
cd/m²
256
cd/m²
249
cd/m²
251
cd/m²
254
cd/m²
254
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 258 cd/m² Durchschnitt: 249.7 cd/m² Minimum: 8 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 256 cd/m²
Kontrast: 914:1 (Schwarzwert: 0.28 cd/m²)
ΔE Color 1.21 | 0.8-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 1.13 | 0.64-98 Ø6.6
96% sRGB (Argyll 3D) 62% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.42
Gigabyte Aero 14-K8
AU Optronics B140QAN01.5 (AUO1536), IPS, 2560x1440
Gigabyte Aero 14-K7
LG Philips LP140QH1-SPF1 (LGD049A), IPS, 2560x1440
Schenker XMG P407
LG Philips LP140WF3-SPD1 (LGD046D), IPS, 1920x1080
MSI GS43VR 7RE-069US
ID: LGD046D, Name: LG Philips LP140WF3-SPD1, IPS, 1920x1080
Razer Blade (2017)
LP140WF3-SPD1, IPS, 1920x1080
Response Times
21%
11%
39%
37%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
47.2 (24, 23.2)
40 (19.6, 20.4)
15%
47 (14, 33)
-0%
31.6 (15.6, 16)
33%
25.2 (18, 17.2)
47%
Response Time Black / White *
34 (19.6, 14.4)
25.2 (13.2, 12)
26%
27 (5, 22)
21%
19.2 (10, 9.2)
44%
24.8 (13.2, 11.6)
27%
PWM Frequency
130000 (95)
21190 (99)
21370
Bildschirm
-82%
-82%
-59%
-85%
Helligkeit Bildmitte
256
277
8%
298
16%
306.6
20%
272
6%
Brightness
250
252
1%
282
13%
291
16%
277
11%
Brightness Distribution
90
84
-7%
80
-11%
86
-4%
84
-7%
Schwarzwert *
0.28
0.27
4%
0.27
4%
0.28
-0%
0.26
7%
Kontrast
914
1026
12%
1104
21%
1095
20%
1046
14%
DeltaE Colorchecker *
1.21
4.26
-252%
4.42
-265%
3.9
-222%
4.59
-279%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
2.11
8.37
-297%
8.57
-306%
9
-327%
8.49
-302%
DeltaE Graustufen *
1.13
4.32
-282%
4.11
-264%
2
-77%
4.28
-279%
Gamma
2.42 99%
2.37 101%
2.5 96%
2.14 112%
2.23 108%
CCT
6422 101%
7298 89%
6329 103%
6626 98%
6848 95%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
62
59
-5%
54
-13%
56.1
-10%
55
-11%
Color Space (Percent of sRGB)
96
91
-5%
82
-15%
86.1
-10%
83
-14%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-31% / -65%
-36% / -67%
-10% / -43%
-24% / -65%

* ... kleinere Werte sind besser

Während der Kontrast im Vergleich zum letzten Test etwas geringer ausfällt, haben sich die Ausleuchtung und der Farbraum einen Tick verbessert.

CalMAN: Grayscale (X-Rite Pantone)
CalMAN: Grayscale (X-Rite Pantone)
CalMAN: Saturation Sweeps (X-Rite Pantone)
CalMAN: Saturation Sweeps (X-Rite Pantone)
CalMAN: ColorChecker (X-Rite Pantone)
CalMAN: ColorChecker (X-Rite Pantone)
CalMAN: Grayscale (Native Color)
CalMAN: Grayscale (Native Color)
CalMAN: Saturation Sweeps (Native Color)
CalMAN: Saturation Sweeps (Native Color)
CalMAN: ColorChecker (Native Color)
CalMAN: ColorChecker (Native Color)

Jobs

Wir erweitern unser Team und suchen engagierte Redakteure mit besonderen Kenntnissen im Bereich mobiler Technologien.

Die hohe Farbgenauigkeit hat das Aero 14 seiner Zertifizierung für X-Rite Pantone zu verdanken. Testeten wir den Vorgänger noch im Modus Native Color, war für die Messungen des 2018er-Modells direkt das X-Rite-Profil aktiv, was zu deutlich besseren Ergebnissen und einer höheren Wertung führt.

Gigabyte Aero 14 vs. sRGB (96 %)
Gigabyte Aero 14 vs. sRGB (96 %)
Subpixel
Subpixel
Gigabyte Aero 14 vs. AdobeRGB (62 %)
Gigabyte Aero 14 vs. AdobeRGB (62 %)

Leider bietet der QHD-Screen keine besonders gute Reaktionszeit. 34 ms beim Wechsel von Schwarz zu Weiß und 47 ms beim Wechsel von Grau zu Grau werden manche Gamer abschrecken. Das LG-Panel der 2017er-Version erreichte hier immerhin 25 und 40 ms.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
34 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19.6 ms steigend
↘ 14.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 87 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
47.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 24 ms steigend
↘ 23.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 76 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.6 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 10727 (Minimum 43, Maximum 588200) Hz.

Leistung - Kernerhöhung

Beim Aero 14 handelt es sich primär um ein Multimedia-Notebook, das dank der modernen Technik allerdings auch Gelegenheitszocker anspricht. Nvidias Grafikumschaltung Optimus hilft dabei, den Energieverbrauch zu reduzieren, indem sich die GeForce-GPU nur dann einschaltet, wenn die Power auch wirklich benötigt wird. Im Idle-Betrieb und bei anspruchslosen Aufgaben wie Office, Video und Web ist der Grafikchip der CPU (UHD Graphics 630) für die Bildwiedergabe verantwortlich.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HWiNFO
GPU-Z
GPU-Z
AS SSD Benchmark
CrystalDiskMark
Latenzen
Software

Prozessor

Als Antwort auf AMDs Ryzen-Generation hat Intel die Coffee-Lake-Serie veröffentlicht. Diese begeistert nicht nur durch einen üppigen Takt, sondern auch durch eine hohe Kernzahl.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Mussten die Kaby-Lake-CPUs noch mit vier Kernen vorliebnehmen, etabliert Coffee Lake sechs Kerne im Notebook-Bereich. Via Hyper-Threading können die Hexa-Core-Chips sogar bis zu 12 Threads parallel bearbeiten. Das Aero 14 vertraut dabei auf den Core i7-8750H, der 9 MB L3-Cache enthält und unter Last bis zu 4,1 GHz erreicht.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Gigabyte Aero 14-K8
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼100%
Gigabyte Aero 14-K7
Intel Core i7-7700HQ
162 Points ∼93% -7%
Razer Blade (2017)
Intel Core i7-7700HQ
154 Points ∼88% -12%
MSI GS43VR 7RE-069US
Intel Core i7-7700HQ
154 Points ∼88% -12%
Schenker XMG P407
Intel Core i7-7700HQ
149 Points ∼85% -15%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (36 - 178, n=312)
121 Points ∼69% -31%
CPU Multi 64Bit
Gigabyte Aero 14-K8
Intel Core i7-8750H
1064 Points ∼100%
Gigabyte Aero 14-K7
Intel Core i7-7700HQ
744 Points ∼70% -30%
Schenker XMG P407
Intel Core i7-7700HQ
738 Points ∼69% -31%
MSI GS43VR 7RE-069US
Intel Core i7-7700HQ
732 Points ∼69% -31%
Razer Blade (2017)
Intel Core i7-7700HQ
729 Points ∼69% -31%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (73 - 1550, n=315)
419 Points ∼39% -61%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Gigabyte Aero 14-K8
Intel Core i7-8750H
1.96 Points ∼100%
MSI GS43VR 7RE-069US
Intel Core i7-7700HQ
1.78 Points ∼91% -9%
Gigabyte Aero 14-K7
Intel Core i7-7700HQ
1.71 Points ∼87% -13%
Schenker XMG P407
Intel Core i7-7700HQ
1.66 Points ∼85% -15%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (0.39 - 1.97, n=402)
1.276 Points ∼65% -35%
CPU Multi 64Bit
Gigabyte Aero 14-K8
Intel Core i7-8750H
12.14 Points ∼100%
Gigabyte Aero 14-K7
Intel Core i7-7700HQ
8.19 Points ∼67% -33%
MSI GS43VR 7RE-069US
Intel Core i7-7700HQ
8.15 Points ∼67% -33%
Schenker XMG P407
Intel Core i7-7700HQ
8.08 Points ∼67% -33%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (0.59 - 17.6, n=668)
3.64 Points ∼30% -70%

Obwohl die CPU ihr Turbopotenzial nicht voll ausreizt (bei Multi-Core-Last schwankt der Takt zwischen 2,2 und 3,9 GHz, theoretisch wären permanent 3,9 GHz möglich), lässt der Core i7-8750H den alten Core i7-7700HQ weit hinter sich. Im Cinebench R15 und im Cinebench R11.5 rechnet das Aero 14 bis zu 43 respektive 48 % schneller als sein Vorgänger.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900910920930940950960970980990100010101020103010401050Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.96 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
12.14 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
175 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1064 Points
Hilfe

System Performance

Die Systemleistung ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Nehmen wir zum Beispiel den PCMark 10. Mit 4.750 zu 4.339 Punkten wird das alte Aero 14 – trotz schwächerer SSD – um 9 % abgehängt. Apropos SSD: Da Gigabyte das Betriebssystem auf ein Solid State Drive packt, bootet der Rechner erfreulich schnell und reagiert auch sonst, wie man es von einem modernen Gerät erwartet.

PCMark 10 - Score
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
4807 Points ∼100% +1%
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H, Crucial MX300 CT525MX300SSD1
4750 Points ∼99%
Gigabyte Aero 14-K7
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
4339 Points ∼90% -9%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2046 - 5358, n=48)
3662 Points ∼76% -23%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Schenker XMG P407
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
5234 Points ∼100% +5%
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
5008 Points ∼96% +1%
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H, Crucial MX300 CT525MX300SSD1
4973 Points ∼95%
Gigabyte Aero 14-K7
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
4822 Points ∼92% -3%
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
4672 Points ∼89% -6%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2213 - 5343, n=233)
4193 Points ∼80% -16%
Home Score Accelerated v2
Schenker XMG P407
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
4069 Points ∼100% +4%
Gigabyte Aero 14-K7
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
3962 Points ∼97% +2%
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3958 Points ∼97% +2%
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
3918 Points ∼96% +1%
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H, Crucial MX300 CT525MX300SSD1
3894 Points ∼96%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (1740 - 4693, n=251)
3315 Points ∼81% -15%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3894 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4973 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Als kleiner Rückschritt entpuppt sich die Performance des Massenspeichers. Konnte das 2017er-Modell noch mit einem PCIe-Drive auftrumpfen (Samsung SM961), bietet das neue Aero 14 nur eine SATA-III-SSD (Crucial MX300), welche aus technischen Gründen ab etwa 500 MB/s limitiert.

Die teils krassen Unterschiede werden im Benchmark-Parcours deutlich. So bescheinigt der AS SSD Benchmark dem Vorgänger im sequentiellen Test eine um 394 % höhere Lese- und eine um 183 % höhere Schreibgeschwindigkeit. Da es im Windows-Alltag eher auf die Leistung bei kleinen Dateien ankommt, hat man in der Praxis jedoch keinen großen Nachteil. Die Entscheidung für ein SATA-III-Modell könnte auch mit der Kühlung zusammenhängen. PCIe-Drives werden traditionsgemäß ziemlich heiß. Eventuell wollte Gigabyte so die kräftigere (und damit vermutlich wärmere) CPU ausgleichen.

HDDs lassen sich im Aero 14 übrigens nicht verbauen, weil ein passender 2,5-Zoll-Schacht fehlt. Der Hersteller nutzt den Raum lieber für einen besonders großen Akku. Wer den Speicherplatz erweitern will, muss zu einer zweiten SSD greifen. Unter der Haube tummelt sich noch ein leerer M.2-Slot des Typs 2280.

Gigabyte Aero 14-K8
Crucial MX300 CT525MX300SSD1
Gigabyte Aero 14-K7
Samsung SM961 MZVPW256HEGL
Schenker XMG P407
Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
MSI GS43VR 7RE-069US
SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
Razer Blade (2017)
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
AS SSD
232%
243%
13%
Score Total
1020
3894
282%
3879
280%
1126
10%
Score Write
397
1181
197%
1158
192%
435
10%
Score Read
409
1829
347%
1840
350%
455
11%
4K Write
71.79
121.38
69%
140.93
96%
86.24
20%
4K Read
19.42
48.6
150%
52.99
173%
30.35
56%
Seq Write
471.37
1334.99
183%
1313.34
179%
366.57
-22%
Seq Read
490.98
2425.01
394%
2606.54
431%
509.04
4%
Crucial MX300 CT525MX300SSD1
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 523.5 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 483.8 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 217.6 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 193.3 MB/s
CDM 5 Read Seq: 469.8 MB/s
CDM 5 Write Seq: 411.1 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 25.7 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 75.96 MB/s

Grafikkarte

Als Grafikkarte dient ein DirectX-12-Chip aus Nvidias Pascal-Reihe. Die GeForce GTX 1050 Ti ist mit 4 GB GDDR5-VRAM bestückt und markiert den Übergang zwischen Mittelklasse und High-End-Bereich.

3DMark 11 Performance
9109 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
26663 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6856 Punkte
3DMark Time Spy Score
2512 Punkte
Hilfe

Ähnlich wie Intels Core i-CPUs können auch die GeForce-Modelle ihren Takt automatisch erhöhen (ausreichende Kühlung vorausgesetzt). Dank des GPU-Boosts klettert die GTX 1050 Ti unter Last auf bis zu 1.759 MHz, wobei sich der Wert im Test mit dem Unigine Heaven 4.0 Benchmark auf ca. 1.700 MHz einpendelte. Gleiches gilt für unseren 60-Minuten-Check von The Witcher 3 (volle Details @Full-HD), der generell eine sehr konstante Framerate zeigte.

0123456789101112131415161718192021222324252627Tooltip
The Witcher 3 ultra

In synthetischen Benchmarks wie dem 3DMark 11 und dem Fire-Strike-Test des 3DMark 13 gab es ebenfalls keine Auffälligkeiten. Wenn man nur den GPU-Score betrachtet, richtet sich die Leistung des Aero 14 nach anderen Notebooks mit GTX 1050 Ti. Gegen Laptops auf GTX-1060-Basis hat es der 14-Zöller derweil schwer. So liegen das Razer Blade und das MSI GS43VR über 40 % vorn.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI GS43VR 7RE-069US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11979 Points ∼100% +57%
Razer Blade (2017)
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
10853 Points ∼91% +42%
Schenker XMG P407
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
8376 Points ∼70% +10%
Gigabyte Aero 14-K8
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
7637 Points ∼64%
Gigabyte Aero 14-K7
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
7608 Points ∼64% 0%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (337 - 11850, n=361)
2531 Points ∼21% -67%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
MSI GS43VR 7RE-069US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
15074 Points ∼100% +64%
Razer Blade (2017)
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
13870 Points ∼92% +51%
Schenker XMG P407
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
10402 Points ∼69% +13%
Gigabyte Aero 14-K7
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
9716 Points ∼64% +6%
Gigabyte Aero 14-K8
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
9181 Points ∼61%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (352 - 15256, n=581)
2639 Points ∼18% -71%

Gaming Performance

Wie der untere Graph belegt, ist die GeForce GTX 1050 Ti mit der nativen QHD-Auflösung tendenziell  überfordert. Fast alle getesteten Spiele ruckelten im Ultra-Preset spürbar. Auch mittlere bis hohe Details sind für das Aero 14 häufig zu viel, weshalb man sich gleich mit 1.920 x 1.080 Pixeln begnügen sollte.

Far Cry 5 - 2560x1440 Ultra Preset AA:T
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
27 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
  (25 - 27, n=2)
26 fps ∼96% -4%
Kingdom Come: Deliverance - 2560x1440 Ultra High Preset
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
17.9 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
  (16.9 - 17.9, n=2)
17.4 fps ∼97% -3%
Fortnite - 2560x1440 Epic Preset
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
34.8 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
  (28.8 - 34.8, n=2)
31.8 fps ∼91% -9%
Star Wars Battlefront 2 - 2560x1440 Ultra Preset
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
26 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
  (19.5 - 26, n=2)
22.8 fps ∼88% -12%
Need for Speed Payback - 2560x1440 Ultra Preset
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
34 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
  (30.3 - 34, n=2)
32.2 fps ∼95% -5%
Call of Duty WWII - 2560x1440 Extra / On AA:Filmic T2X SM
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
39.9 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
  (30.8 - 39.9, n=2)
35.4 fps ∼89% -11%
Assassin´s Creed Origins - 2560x1440 Ultra High Preset
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
26 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
  (20 - 26, n=2)
23 fps ∼88% -12%
ELEX - 2560x1440 Ultra / On AA:SM AF:16x
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
21.8 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
  (19.6 - 21.8, n=2)
20.7 fps ∼95% -5%
The Evil Within 2 - 2560x1440 Ultra Preset AA:FXAA + T
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
21.1 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
 
21.1 fps ∼100% 0%
Middle-earth: Shadow of War - 2560x1440 Ultra Preset AA:T
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
22 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
  (20 - 22, n=2)
21 fps ∼95% -5%
Wolfenstein II: The New Colossus - 2560x1440 Extreme Preset AA:SM AF:16x
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
23.2 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
 
23.2 fps ∼100% 0%

Im Full-HD-Bereich macht die GeForce GTX 1050 Ti eine ordentliche bis gute Figur, so dass Gamer meist auf ihre Kosten kommen. Lediglich bei extrem rechenintensiven Titeln wie The Evil Within 2 und Final Fantasy XV muss man größere Kompromisse hinsichtlich der Bildqualität in Kauf nehmen. Oder anders formuliert: Passionierte Spieler werden erst ab einer GeForce GTX 1060 glücklich.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 47.126fps
Middle-earth: Shadow of War (2017) 4433fps
The Evil Within 2 (2017) 32.830.7fps
ELEX (2017) 44.934.3fps
Wolfenstein II: The New Colossus (2017) 49.344.3fps
Assassin´s Creed Origins (2017) 4336fps
Call of Duty WWII (2017) 6953.8fps
Need for Speed Payback (2017) 56.352.4fps
Star Wars Battlefront 2 (2017) 58.341.4fps
Fortnite (2018) 79.258fps
Final Fantasy XV Benchmark (2018) 37.424.6fps
Kingdom Come: Deliverance (2018) 37.527.7fps
Far Cry 5 (2018) 4440fps

Emissionen - Licht und Schatten

Geräuschemissionen

Die Emissionsmessungen sind nicht 1:1 mit dem Vorgänger vergleichbar. Nach den schlechten Erfahrungen mit dem Aorus X9 und dem Aero 15X verzichteten wir diesmal auf das Lüfterprofil „Gaming“ und nutzten den Fan-Tweak-Modus „Normal“. Ergebnis: Während die Neuauflage des Aero 14 im Idle-Betrieb mit 31-32 dB angenehm leise bleibt, bringen der Bootvorgang und kleinere Tätigkeiten (Installationen, Windows-Updates, …) die beiden Gehäuselüfter schnell zum Auftouren.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Laut wird der 14-Zöller jedoch erst unter Last. 46-53 dB sind für ein Notebook mit GeForce GTX 1050 Ti  recht viel, wobei die Hexa-Core-CPU die größte Verantwortung tragen und die Hauptschuldige sein dürfte. Angesichts der gebotenen Grafikleistung wäre ein Core i5-8400H oder Core i5-8300H mit vier statt sechs Kernen in unseren Augen die bessere Wahl für das Gesamtkonzept gewesen.

Allerdings dürfen sich Fortgeschrittene in der manuellen Lüftersteuerung des Tools Smart Manager austoben. Super: Der Fan-Modus „Quiet“ legt die Lüfter komplett still, was ideal für leise Umgebungen und geräuschempfindliche Nutzer ist.

Lautstärkediagramm

Idle
31 / 32 / 37 dB(A)
Last
50 / 53 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
Gigabyte Aero 14-K7
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
Schenker XMG P407
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
Durchschnitt der Klasse Multimedia
 
Geräuschentwicklung
-0%
5%
-5%
6%
9%
aus / Umgebung *
30
30
-0%
29
3%
28
7%
32.1 (22 - 304, n=125)
-7%
Idle min *
31
32
-3%
31
-0%
33
-6%
30
3%
31.2 (27.8 - 40.1, n=926)
-1%
Idle avg *
32
33
-3%
32
-0%
34.5
-8%
30
6%
32.1 (27.8 - 42.2, n=928)
-0%
Idle max *
37
38
-3%
36
3%
35
5%
30
19%
32.7 (27.8 - 47, n=928)
12%
Last avg *
50
46
8%
43
14%
54.2
-8%
51
-2%
36.3 (29 - 51.8, n=928)
27%
Witcher 3 ultra *
46
46
-0%
56.7
-23%
Last max *
53
53
-0%
48
9%
54.2
-2%
51
4%
42 (32.5 - 62.7, n=928)
21%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Zur Temperaturentwicklung lässt sich kein pauschales Urteil fällen. Solange das Gerät nichts zu tun hat oder nur mit einfachen Aufgaben beschäftigt wird, sind die Gehäuseoberflächen erstaunlich kühl (weniger als 30 °C). Im 3D-Betrieb erhitzt sich das Aero 14 hingegen kräftig. Nach einer Stunde Stresstest konnten wir dem Gehäuse im hinteren Drittel bis 53 °C (oben) bzw. 59 °C (unten) entlocken. Wenngleich der 14-Zöller in Spielen mit maximal 48 °C bzw. 50 °C nicht ganz so warm wird (überprüft mit The Witcher 3), sollte man das Notebook beim Zocken lieber auf einen Tisch als auf den Schoß stellen.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Unter der Haube zeigt sich das übliche Bild. Während die GeForce GTX 1050 Ti im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 moderate 78 °C erreicht, macht es sich der Core i7-8750H bei relativ hohen, aber noch unkritischen 90 °C bequem. Ein Throttling tritt unter Extrembedingungen übrigens nur bei der GPU auf. Die CPU lief selbst unter Volllast noch mit ca. 3,0 GHz.

Max. Last
 48 °C50 °C53 °C 
 43 °C45 °C41 °C 
 34 °C35 °C36 °C 
Maximal: 53 °C
Durchschnitt: 42.8 °C
55 °C59 °C52 °C
51 °C52 °C44 °C
38 °C39 °C38 °C
Maximal: 59 °C
Durchschnitt: 47.6 °C
Netzteil (max.)  49 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
The maximum temp on the upper side is 53 °C, compared to the average of 35.9 °C ranging from 21.1 °C to 71 °C for class Multimedia.
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
Gigabyte Aero 14-K7
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
Schenker XMG P407
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
Durchschnitt der Klasse Multimedia
 
Hitze
1%
3%
-15%
-2%
Last oben max *
53
51
4%
49
8%
47.8
10%
41.5 (27.2 - 71, n=880)
22%
Last unten max *
59
58
2%
50.8
14%
63.2
-7%
44.9 (28.5 - 82, n=880)
24%
Idle oben max *
24
24
-0%
26.3
-10%
29.8
-24%
29.9 (21.1 - 40.2, n=733)
-25%
Idle unten max *
24
25
-4%
24.1
-0%
33.2
-38%
31.1 (21.5 - 44.4, n=733)
-30%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Die Soundwiedergabe übernimmt erneut ein 2.0-System, das von einer Dolby-Software begleitet wird (hört jetzt auf die Bezeichnung Dolby Atmos). Für Notebook-Verhältnisse und in Anbetracht der kompakten Bauweise ist der Klang überraschend gut, auch wenn man natürlich nicht das Niveau eines Headsets oder von externen Lautsprechern erwarten sollte. Gegen den Sound des Razer Blade gewinnt das Aero 14 dennoch, wie unsere Audio-Analyse beweist.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2039.549.22534.541.43129.832.94037.838.15029.628.86327.927.980293110034.934.512528.439.616025.655.720026.762.425022.867.231520.269.840019.271.250018.468.663017.870.680017.769.110001867.9125017.764.2160017.267.9200017.266.8250017.463.7315017.364.9400017.463.7500017.365.5630017.364.3800017.362.61000017.464.41250017.366.41600017.256.5SPL30.178.5N1.448median 17.7Gigabyte Aero 14-K8median 64.9Delta2.74.231.633.231.631.73031.735.331.435.330.229.930.230.538.330.529.827.229.833.92633.943.226.443.250.723.850.751.723.451.746.222.546.250.321.150.356.920.456.96219.96261.519.361.560.418.360.465.517.865.568.317.568.365.417.865.46617.6666917.76968.117.768.163.517.863.563.51863.561.718.261.763.318.263.35318.45349.918.449.946.718.346.741.718.441.77730.37738.91.438.9median 61.5Razer Blade (2017) UHDmedian 18.3median 61.57.41.27.4hearing rangehide median Pink Noise
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Gigabyte Aero 14-K8 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.4% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 0.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (11% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 12% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 85% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 4% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 94% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Razer Blade (2017) UHD Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (69.03 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 44% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 45% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 23% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 70% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung - Langer Atem

Energieaufnahme

Trotz der 50%ig höheren Kernanzahl verbraucht das Aero 14 etwas weniger Strom als sein Vorgänger. 7-13 Watt im Idle-Betrieb und 73-143 Watt unter Last sprechen für gute Energiesparmechanismen und effiziente Komponenten. Mit 10-24 Watt genehmigt sich der GTX-1050-Ti-Konkurrent Schenker XMG P407 im Leerlauf deutlich mehr.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 0.6 Watt
Idledarkmidlight 7 / 10 / 13 Watt
Last midlight 73 / 143 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H
Gigabyte Aero 14-K7
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
Schenker XMG P407
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
Durchschnitt der Klasse Multimedia
 
Stromverbrauch
-22%
-35%
-15%
-5%
-25%
Idle min *
7
9
-29%
10
-43%
9.1
-30%
7.5
-7%
11.9 (2.6 - 101, n=882)
-70%
Idle avg *
10
14
-40%
15
-50%
11.9
-19%
12.1
-21%
16.5 (4.2 - 122, n=882)
-65%
Idle max *
13
19
-46%
24
-85%
12.2
6%
14.3
-10%
20 (4.7 - 181, n=882)
-54%
Last avg *
73
84
-15%
82
-12%
77
-5%
73.5
-1%
59.7 (18.5 - 164, n=861)
18%
Last max *
143
149
-4%
124
13%
153
-7%
110.2
23%
77.5 (20.1 - 329, n=866)
46%
Witcher 3 ultra *
96
95
1%
126.4
-32%
108
-13%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der relativ geringe Strombedarf und der mächtige 94-Wh-Akku gewährleisten überdurchschnittliche Laufzeiten. Knapp 3 Stunden 3D-Betrieb bei voller Leuchtkraft sind ebenso gut wie 17,5 Stunden Idle-Modus bei minimaler Display-Helligkeit. Zum Vergleich: Dem halb so großen 45-Wh-Akku des Schenker XMG P407 ging nach spätestens 7 Stunden die Puste aus. Auch bei Alltagsszenarien wie Internetsurfen und dem Abspielen von Videos dürfen sich Käufer über hohe Laufzeiten freuen. In unserem WLAN-Test (mittlere Luminanz) kam das Aero 14 auf üppige 11 Stunden.

Lob gibt es zudem für die Tatsache, dass sich die 3D-Leistung im Akkubetrieb kaum verringert. Ohne Netzteil lief The Witcher 3 nur knapp 10 % langsamer. Bei anderen Notebooks bricht die Framerate deutlich stärker ein.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
17h 37min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
11h 02min
Last (volle Helligkeit)
3h 9min
Gigabyte Aero 14-K8
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8750H, 94.24 Wh
Gigabyte Aero 14-K7
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, 94.24 Wh
Schenker XMG P407
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, 45 Wh
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, 61 Wh
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, 70 Wh
Durchschnitt der Klasse Multimedia
 
Akkulaufzeit
-17%
-58%
-60%
-18%
-56%
Idle
1057
955
-10%
443
-58%
537
-49%
385 (73 - 1810, n=850)
-64%
WLAN
662
536
-19%
241
-64%
173
-74%
545
-18%
341 (96 - 942, n=198)
-48%
Last
189
146
-23%
92
-51%
79
-58%
84.3 (32 - 238, n=850)
-55%
H.264
470
213
329 (114 - 915, n=86)

Fazit - Die perfekte Mischung

Pro

+ Zertifizierung für X-Rite Pantone
+ flaches und leichtes Gehäuse
+ hochwertige Materialien
+ gute Verarbeitung
+ lange Akkulaufzeit
+ schlichtes Design
+ praktische Tools
+ Thunderbolt 3

Contra

- kein schmaler Bildschirmrahmen wie beim Aero 15
- mäßige Reaktionszeit des Displays
- hohe Geräuschkulisse unter Last
Aero 14 v8, Testgerät zur Verfügung gestellt von Gigabyte Deutschland
Aero 14 v8, Testgerät zur Verfügung gestellt von Gigabyte Deutschland

Wer auf der Suche nach der berühmten eierlegenden Wollmilchsau ist, könnte an der Neuauflage des Aero 14 Gefallen finden. Der 14-Zoll-Spross ködert Nutzer, die sowohl ein stabiles, edles und transporttaugliches Gehäuse möchten, als auch – sei es nun privat oder beruflich – auf leistungsfähige Komponenten angewiesen sind.

Diesen Spagat meistert das Aero 14 so gut wie fast kein anderer Laptop. Die Kombination aus Core i7-8750H und GeForce GTX 1050 Ti wird bei 3D-Anwendungen zwar recht laut, dank der vielen Lüftermodi lässt sich das Gerät jedoch ruhigstellen - zumindest im Idle-Betrieb.

Auch sonst leistet sich das Aero 14 keine eklatanten Patzer. Okay, die Reaktionszeit des Displays könnte besser sein, allerdings wurde das System auch nicht für die Core-Gaming-Fraktion ausgelegt. Durch die Kalibrierung per X-Rite Pantone und die hohe Auflösung von 2.560 x 1.440 hat es Gigabyte eher auf den Profibereich abgesehen. Mit den Eingabegeräten, der Ausstattung (Thunderbolt 3!) und dem Sound dürften die meisten Käufer ebenfalls zufrieden sein.

Größtes Highlight ist die hohe Akkulaufzeit, welche das Aero 14 zum mobilen Allrounder macht.

Gigabyte Aero 14-K8 - 23.04.2018 v6
Florian Glaser

Gehäuse
86 / 98 → 87%
Tastatur
81%
Pointing Device
81%
Konnektivität
65 / 81 → 80%
Gewicht
64 / 20-67 → 94%
Akkulaufzeit
94%
Display
92%
Leistung Spiele
90 / 85 → 100%
Leistung Anwendungen
94 / 92 → 100%
Temperatur
81%
Lautstärke
66 / 95 → 69%
Audio
75%
Durchschnitt
81%
88%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Florian Glaser, 23.04.2018 (Update:  1.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.