Notebookcheck

Test Schenker XMG A516 (Clevo N150RF) Notebook

Florian Glaser, Stefanie Voigt, 14.02.2016

Runde Vorstellung. Mit dem XMG A516 erweitert Schenker Technologies sein Gaming-Portfolio um ein kompaktes 15-Zoll-Notebook. Die 2016er-Edition der GeForce GTX 965M verspricht genug Leistung für aktuelle Spiele in Full-HD. Ob auch der Rest überzeugt, erfahren Sie hier.

Der deutsche Laptop-Anbieter Schenker Technologies hat für nahezu jedes Budget die passende Gaming-Plattform im Angebot. Während sich die U-Reihe (XMG U726, XMG U716, XMG U706, XMG U506) mit ihren Desktop-CPUs an technisch besonders anspruchsvolle Nutzer richtet, ist die P-Serie (XMG P706, XMG P506) für Leute gedacht, die öfter unterwegs sind, dabei aber nicht auf eine hohe Leistung verzichten wollen. Die A-Modelle, wie das von uns getestete XMG A506, markieren schließlich den unteren High-End-Bereich, der preislich attraktiver ist und ein ausgewogenes Gesamtpaket erlaubt.

Wirklich günstig ist jedoch auch das XMG A516 nicht. Zwar kostet die Grundkonfiguration nur 1.299 Euro, wer den Arbeitsspeicher von 4 auf 8 oder 16 GByte upgraded, die Festplatte um ein Solid State Drive ergänzt und Windows 10 installieren lässt, erreicht allerdings schnell ein paar hundert Euro mehr. Unser Testgerät würde mit knapp 1.760 Euro zu Buche schlagen. Für diesen Preis gibt es – je nach Hersteller – auch Notebooks auf Basis der GeForce GTX 970M.

Im Gegenzug punktet Schenker Technologies mit einer maximal dreijährigen Garantie und einer hohen Anpassungsfähigkeit. Neben dem Arbeits- und dem Massenspeicher darf der Kunde bei der Konfiguration auch das optische Laufwerk (DVD- oder Blu-ray-Brenner), den Funkadapter und die Tastatursprache auswählen. Auf die Grafikkarte, den Prozessor und das Display hat man keinen Einfluss. Die GeForce GTX 965M wird von einem Quad-Core-Modell aus Intels Skylake Generation (i7-6700HQ) und einem IPS-Panel mit 1.920 x 1.080 Pixeln unterstützt.

Schenker XMG A516
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 965M - 2048 MB, Kerntakt: 935 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5, ForceWare 361.75, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB DDR3-1866, Dual-Channel, zwei von zwei Slots belegt, max. 16 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, LG Philips LP156WF6 (LGD046F), IPS, Full HD, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Sunrise Point HM170
Massenspeicher
Samsung SSD 950 Pro 256GB m.2 NVMe, 256 GB 
, + WDC WD10JPVX-00JC3T0, 1000 GB HDD @ 5400 rpm. Schächte: 1x m.2 2280 & 1x 2,5-Zoll
Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1 Kopfhörer, 1 Mikrofon, 1 S/PDIF, Card Reader: SD, SDHC, SDXC, Mini SD, MMC, RSMMC, 1 Fingerprint Reader, 1 SIM
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2
Optisches Laufwerk
TSSTcorp CDDVDW SU-208HB
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 29 x 385 x 268
Akku
62 Wh Lithium-Ion, 11.1V, N150BAT-6, 6 Zellen, 322 Gramm
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 2.0 MP
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 Onkyo (Sound Blaster Cinema 2), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 120 Watt, Zubehör: Quick Start Guide, Treiber-DVD, XMG-Aufkleber, Software: Control Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.54 kg, Netzteil: 446 g
Preis
1763 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Optisch und technisch ist das XMG A516 sehr stark mit dem GTX-960M-Bruder XMG A506 verwandt, was man auch an den fast identischen Bezeichnungen der Barebones erkennt (N150RF vs. N150RD). Letzteres haben wir im Oktober 2015 von einem anderen Hersteller getestet. Das Nexoc G515 II ergatterte ebenfalls 85 %.

Im Vergleich zum Vorgänger-Barebone N150SD, das uns als Schenker XMG A505 zur Verfügung stand, hat sich leider kaum etwas getan. So beherrscht auch das neue Modell weder USB 3.1 Gen2 noch DDR4-RAM. Immerhin kann das Gerät mit einer PCIe- bzw. NVMe-SSD bestückt werden. Da die Barebones weitgehend baugleich sind, überspringen wir die Kapitel Ausstattung, Eingabegeräte und Sound. Alle entsprechenden Infos finden Sie im Artikel des XMG A505. Freunde von größeren Displays sind übrigens beim 17-Zoll-Pendant XMG A716 richtig. Das zugrunde liegende N170RF-Barebone musste sich Mitte Januar in Form des Mifcom EG7 beweisen.

Deckel und Handballenablage ...
Deckel und Handballenablage ...
... sind mit einer Gummierung überzogen.
Das Cover ist recht instabil ...
... und wackelt bei Untergrund-Erschütterungen.
Ansonsten macht das Chassis eine brauchbare Figur.
Da das Keyboard weit hinten sitzt, ...
... bleibt für die Hände mehr als genug Platz.
Die Unterseite lässt sich vollständig abschrauben.
Jeweils ein Lüfter kümmert sich ...
... um den Prozessor und die Grafikkarte.
Zwei RAM-Bänke sollten den meisten Käufern genügen.
Der rechte M.2-Schacht ist für den Funkadapter reserviert, der linke für das LTE/UMTS-Modul.
Es sind SSDs, HDDs und SSHs möglich.
An ein optisches Laufwerk wurde ebenfalls gedacht.
Man erreicht den Akku von außen.
Die Webcam beherrscht zwei Megapixel.
Oberhalb des Power Buttons prangt ein XMG Schriftzug.
Die Lautsprecher verbergen sich hinter großen Gittern.
Das Tastaturlayout gibt kaum Anlass zur Kritik.
Die Farbe der Beleuchtung kann nicht geändert werden.
Zwischen den Maustasten wartet ein Fingerabdruck-Scanner.
Zahlreiche Sticker geben Aufschluss über die Hardware.
Die Statuslämpchen tummeln sich an der Notebook-Front.
Beide Lüfter sind nach hinten ausgerichtet.
Die Anschlussanordnung ist vorbildlich.
Man findet sogar einen SIM-Kartenslot.
Zur Ausstattung passt das Wort üppig.
Der 6-Zellen-Akku kommt auf 62 Wh.
120 Watt erscheinen uns etwas knapp bemessen.

Display

Das Display hat eine genauere Betrachtung verdient. Gehäuse-Hersteller Clevo setzt diesmal auf das LG Philips LP156WF6, das aus Gamer-Sicht eine tolle Figur macht.

289
cd/m²
289
cd/m²
290
cd/m²
310
cd/m²
312
cd/m²
308
cd/m²
314
cd/m²
311
cd/m²
303
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LG Philips LP156WF6 (LGD046F)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 314 cd/m² Durchschnitt: 302.9 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 312 cd/m²
Kontrast: 1040:1 (Schwarzwert: 0.3 cd/m²)
ΔE Color 5.11 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 4.41 | 0.64-98 Ø6.3
83% sRGB (Argyll 3D) 55% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.5
Schenker XMG A516
LG Philips LP156WF6 (LGD046F)
Nexoc G515 II
LG Philips LP156WF4-SPL1 (LGD044F)
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
LG Philips
MSI GS60-6QE4K16H21
Samsung 156FL02-P01 (SDC424B)
Gigabyte P35X v5
SHP144E
Alienware 15 R2 (Skylake)
Samsung 4NDDJ_156HL (SDC4C48)
Response Times
0%
-3%
-44%
-18%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
41 (15, 26)
40.8 (16.4, 24.4)
-0%
40 (12, 28)
2%
51.2 (21.2, 30)
-25%
48.8 (15.6, 33.2)
-19%
Response Time Black / White *
24 (5, 19)
24 (4, 20)
-0%
26 (8, 18)
-8%
39.2 (8.4, 30.8)
-63%
28 (6.8, 21.2)
-17%
PWM Frequency
58.14
1316 (20)
200 (20)
200 (25)
Bildschirm
-21%
-26%
-32%
-17%
-22%
Helligkeit Bildmitte
312
232
-26%
258.6
-17%
212
-32%
278.9
-11%
180
-42%
Brightness
303
216
-29%
242
-20%
197
-35%
272
-10%
179
-41%
Brightness Distribution
92
82
-11%
88
-4%
78
-15%
80
-13%
83
-10%
Schwarzwert *
0.3
0.3
-0%
0.277
8%
0.49
-63%
0.562
-87%
0.19
37%
Kontrast
1040
773
-26%
934
-10%
433
-58%
496
-52%
947
-9%
DeltaE Colorchecker *
5.11
6.26
-23%
8.1
-59%
7.8
-53%
4.47
13%
6.74
-32%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.96
8.64
4%
DeltaE Graustufen *
4.41
4.98
-13%
7.23
-64%
5.23
-19%
6.13
-39%
6.44
-46%
Gamma
2.5 88%
2.25 98%
1.99 111%
3.05 72%
2.2 100%
2.29 96%
CCT
6789 96%
6968 93%
6567 99%
6693 97%
7047 92%
6465 101%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
55
37
-33%
36.5
-34%
50
-9%
60.87
11%
38
-31%
Color Space (Percent of sRGB)
83
58
-30%
57.2
-31%
80
-4%
95.43
15%
60
-28%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-21% / -21%
-13% / -21%
-18% / -27%
-31% / -21%
-20% / -22%

* ... kleinere Werte sind besser

Mit einer Leuchtkraft von rund 300 cd/m², einem Schwarzwert von 0,3 cd/m² und einem Kontrast von über 1.000:1 sprintet das XMG an den meisten Konkurrenten vorbei. Sowohl das Lenovo Y700-15 (GTX 960M) und das MSI GS60-6QE (GTX 970M) als auch die teureren GTX-980M-Notebooks Gigabyte P35X v5 und Alienware 15 R2 müssen sich größtenteils geschlagen geben.

CalMan: Grayscale
CalMan: Grayscale
CalMan: Grayscale (kalibriert)
CalMan: Grayscale (kalibriert)
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMan: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMan: ColorChecker
CalMan: ColorChecker
CalMan: ColorChecker (kalibriert)
CalMan: ColorChecker (kalibriert)
Schenker XMG A516 vs. sRGB (83 %)
Schenker XMG A516 vs. sRGB (83 %)
Schenker XMG A516 vs. AdobeRGB (55 %)
Schenker XMG A516 vs. AdobeRGB (55 %)

Nicht ganz so gut schneidet das Panel im professionellen Umfeld ab (Foto- & Videobearbeitung etc.). So attestiert unsere Test-Software dem XMG A516 nur mittelprächtige DeltaE-Werte (4,41 @Grayscale, 5,11 @Color Checker). Zwar lassen sich die Graustufen durch eine Profilierung auf sehr gute 0,86 drücken, 3,23 bei den Farben (bis zu 8,11 im Orange- und Gelbbereich) sind jedoch nicht optimal.

outdoor
outdoor
Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel

Spieler blicken eher auf die Reaktionszeiten, welche mit 24 ms (black-white) bzw. 41 ms (grey-to-grey) typisch für ein IPS-Panel sind. Subjektiv konnten wir keine Schlieren oder Ghosting-Effekte beobachten. Etwas schade ist hingegen, dass es an den Display-Rändern zu kleineren Lichthöfen kommt, die man allerdings nur bei sehr dunklen und gleichmäßigen Hintergründen erkennt. Ansonsten muss sich das XMG A516 kaum Kritik anhören. Blickwinkel und Outdoor-Tauglichkeit sind überdurchschnittlich.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
24 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 19 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 33 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
41 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15 ms steigend
↘ 26 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 50 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9438 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Es folgt eine kleine Screenshot-Gallerie, die mithilfe bekannter Tools erstellt wurde und die wichtigsten Komponenten abbildet.

Prozessor

Über den Prozessor brauchen wir nicht viele Worte zu verlieren. Der Core i7-6700HQ gilt im mobilen Gaming-Bereich derzeit als Standard-CPU, was einerseits an der hohen Leistung und andererseits am noch vertretbaren Preis liegt. Der 14-nm-Spross basiert auf Intels Skylake Architektur und ist mit einer TDP von 45 Watt spezifiziert. Dank der Hyper-Threading-Technik kann er auf vier virtuelle Kerne zurückgreifen und so acht Threads parallel bearbeiten.

Single-Core Rendering
Single-Core Rendering
Multi-Core Rendering
Multi-Core Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung

Der Grundtakt beträgt 2,6 GHz, wobei per Turbo Boost maximal 3,5 GHz möglich sind. Die automatische Übertaktung haben wir uns etwas näher angesehen. Solange nur die CPU belastet wird, ist noch alles okay, und der Core i7-6700HQ rechnet mit 3,1 bis 3,5 GHz. Wenn man gleichzeitig die Grafikkarte fordert, bricht der Takt nach kurzer Zeit jedoch auf den Grundwert, sprich 2,6 GHz ein.

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.68 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.44 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
59.47 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
148 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
680 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
98.61 fps
Hilfe

Dieses Verhalten ist bei einem Gaming-Produkt recht ärgerlich, allerdings konnten wir im Benchmark-Parcours keinen Rückstand zu Notebooks mit aktivem CPU-Turbo feststellen. Bei reinen CPU-Tests wie dem Cinebench R15 positioniert sich das XMG A516 sogar vor manchen Vergleichsgeräten auf Basis des Core i7-6700HQ (siehe Tabelle).

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG A516
Intel Core i7-6700HQ
148 Points ∼100%
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
142 Points ∼96% -4%
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
Intel Core i7-6700HQ
129 Points ∼87% -13%
MSI GS60-6QE4K16H21
Intel Core i7-6700HQ
128 Points ∼86% -14%
Gigabyte P35X v5
Intel Core i7-6700HQ
147 Points ∼99% -1%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
146 Points ∼99% -1%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG A516
Intel Core i7-6700HQ
680 Points ∼100%
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼99% -1%
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼99% -1%
MSI GS60-6QE4K16H21
Intel Core i7-6700HQ
663 Points ∼98% -2%
Gigabyte P35X v5
Intel Core i7-6700HQ
675 Points ∼99% -1%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
677 Points ∼100% 0%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG A516
Intel Core i7-6700HQ
1.68 Points ∼100%
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
1.65 Points ∼98% -2%
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
Intel Core i7-6700HQ
1.48 Points ∼88% -12%
MSI GS60-6QE4K16H21
Intel Core i7-6700HQ
1.47 Points ∼88% -12%
Gigabyte P35X v5
Intel Core i7-6700HQ
1.66 Points ∼99% -1%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
1.67 Points ∼99% -1%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG A516
Intel Core i7-6700HQ
7.44 Points ∼100%
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
6.56 Points ∼88% -12%
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
Intel Core i7-6700HQ
7.46 Points ∼100% 0%
MSI GS60-6QE4K16H21
Intel Core i7-6700HQ
7.33 Points ∼98% -1%
Gigabyte P35X v5
Intel Core i7-6700HQ
7.41 Points ∼99% 0%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
7.43 Points ∼100% 0%

System Performance

Die Kombination aus Vierkern-CPU, High-End-GPU und Solid State Drive garantiert eine üppige Systemleistung. Nicht zuletzt aufgrund der sauberen Windows Installation startet und arbeitet das XMG A516 extrem flott. 6.085 Punkte im PCMark 7 untermauern den guten Eindruck.

PCMark 7 Score
6085 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG A516
GeForce GTX 965M, 6700HQ, Samsung SSD 950 Pro 256GB m.2 NVMe
6085 Points ∼99%
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
6161 Points ∼100% +1%
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung MZNLN128HCGR-000L2
5918 Points ∼96% -3%
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Hynix HFS256G3MND
5941 Points ∼96% -2%
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
6176 Points ∼100% +1%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
5846 Points ∼95% -4%

Massenspeicher

Das N150RF-Barebone enthält nicht nur einen klassischen 2,5-Zoll-Schacht, sondern einen modernen M.2-Slot. Wie eingangs erwähnt, unterstützt dieser Solid State Drives mit PCIe- und NVMe-Technik. Zwar sind entsprechende Modelle noch relativ teuer, doch können größere Datenmengen durch den Wegfall des SATA-III-Limits von 550-550 MByte deutlich schneller übertragen werden. So schafft die 256-GByte-Version der im Testgerät verbauten Samsung 950 Pro nach Angaben des AS SSD Benchmarks bis zu 2.000 MB/Sek beim sequentiellen Lesen und knapp 900 MB/Sek beim sequentiellen Schreiben, was dem doppelten bis vierfachen Wert eines Standardmodells entspricht. Wenn es um kleine Dateien geht, die im Windows Alltag eine wichtigere Rolle spielen, halten sich die Unterschiede in Grenzen. Ergo: Für »Otto-Normal-Nutzer« genügt eine SATA-III-SSD völlig.

Samsung SSD 950 Pro 256GB m.2 NVMe
Sequential Read: 2004.93MB/s
Sequential Write: 915.91MB/s
4K Read: 48.47MB/s
4K Write: 136.79MB/s
4K-64 Read: 995.29MB/s
4K-64 Write: 291.77MB/s
Access Time Read: 0.038ms
Access Time Write: 0.029ms
Score Read: 1244Points
Score Write: 520Points
Score Total: 2356Points
Schenker XMG A516
Samsung SSD 950 Pro 256GB m.2 NVMe
Nexoc G515 II
Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
Samsung MZNLN128HCGR-000L2
MSI GS60-6QE4K16H21
Hynix HFS256G3MND
Gigabyte P35X v5
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
Alienware 15 R2 (Skylake)
Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
AS SSD
-4%
-56%
-54%
-15%
Score Total
2356
2528
7%
883
-63%
998
-58%
2460
4%
4K Write
136.79
92.63
-32%
93.97
-31%
80.95
-41%
100.89
-26%
4K Read
48.47
39.56
-18%
34.29
-29%
28.77
-41%
22.8
-53%
Seq Write
915.91
1174.14
28%
150.96
-84%
389.33
-57%
1099.65
20%
Seq Read
2004.93
1862.57
-7%
491.97
-75%
516.42
-74%
1610.87
-20%

Grafikkarte

Die GeForce GTX 965M löst das gleichnamige Pendant aus dem Jahr 2015 ab. Nvidia verpasst dem 28-nm-Chip erneut 1.024 Shader-Einheiten, was eine Performance auf High-End-Niveau nahelegt. Dem günstigeren Bruder GTX 960M sind nur 640 Shader vergönnt (1.280 @GTX 970M). Mit den Topmodellen GTX 980M und GTX 980 kann es der DirectX-12-Chip natürlich nicht aufnehmen. Letztere bieten 1.536 bis 2.408 CUDA Cores.

Respekt gebührt vor allem den Taktraten. Statt 924-950 MHz sind es bei der neuen Version der GTX 965M 935-1.150 MHz, die selbst unter Volllast nicht unterschritten werden. Als Schwachstelle könnte sich bald der Videospeicher erweisen: 2 GByte GDDR5-VRAM (128-Bit-Interface) kommen bei manchen Titeln jetzt schon ins Straucheln – zumindest bei maximalen Details, für welche die GTX 965M generell nicht immer genug Leistung mitbringt. Wie stark das VRAM in Zukunft limitiert, lässt sich aktuell kaum abschätzen. Flottere GPUs auf dem Level der GTX 980M wären jedenfalls stärker betroffen, da die Rohleistung deutlich höher ist, und es keinen anderen Flaschenhals gibt.

3DMark 11 Performance
8006 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
69746 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
19431 Punkte
3DMark Fire Strike Score
5261 Punkte
Hilfe

Bei synthetischen Grafiktests schlägt sich das XMG A516 wacker. Mit einem GPU-Score von 6.001 Punkten liegt die GTX 965M im Fire-Strike-Benchmark knapp 35 % vor einer GTX 960M (4.458 Punkte @Nexoc G515 II). GTX-970M-Notebooks rechnen indes rund 20 % schneller (7.252 Punkte @MSI GS60-6QE). Für noch mehr Power muss man besonders tief in die Tasche greifen. Der Vorsprung der GTX 980M beläuft sich auf gut 60 % (9.677 Punkte @Gigabyte P35X v5).

3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG A516
NVIDIA GeForce GTX 965M
6001 Points ∼62%
Nexoc G515 II
NVIDIA GeForce GTX 960M
4458 Points ∼46% -26%
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
NVIDIA GeForce GTX 960M
4361 Points ∼45% -27%
MSI GS60-6QE4K16H21
NVIDIA GeForce GTX 970M
7252 Points ∼75% +21%
Gigabyte P35X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
9677 Points ∼100% +61%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
9293 Points ∼96% +55%
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG A516
NVIDIA GeForce GTX 965M
5261 Points ∼63%
Nexoc G515 II
NVIDIA GeForce GTX 960M
4123 Points ∼49% -22%
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
NVIDIA GeForce GTX 960M
4036 Points ∼48% -23%
MSI GS60-6QE4K16H21
NVIDIA GeForce GTX 970M
5982 Points ∼72% +14%
Gigabyte P35X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
8345 Points ∼100% +59%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
8107 Points ∼97% +54%
3DMark 11
1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG A516
NVIDIA GeForce GTX 965M
8064 Points ∼63%
Nexoc G515 II
NVIDIA GeForce GTX 960M
5497 Points ∼43% -32%
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
NVIDIA GeForce GTX 960M
5322 Points ∼41% -34%
MSI GS60-6QE4K16H21
NVIDIA GeForce GTX 970M
10014 Points ∼78% +24%
Gigabyte P35X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
12853 Points ∼100% +59%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
11509 Points ∼90% +43%
1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG A516
NVIDIA GeForce GTX 965M
8006 Points ∼70%
Nexoc G515 II
NVIDIA GeForce GTX 960M
5797 Points ∼51% -28%
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
NVIDIA GeForce GTX 960M
5678 Points ∼50% -29%
MSI GS60-6QE4K16H21
NVIDIA GeForce GTX 970M
9536 Points ∼83% +19%
Gigabyte P35X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
11433 Points ∼100% +43%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
10623 Points ∼93% +33%

Gaming Performance

Wenn man extrem fordernde Games wie XCOM 2 ausklammert, sind die meisten Titel mit hohen Details und simpler Kantenglättung (FXAA, SMAA, …) in der nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 spielbar. Nur beim Einsatz der maximalen Detailstufe bekommt die GTX 965M hier und da Schluckauf (Batman Arkham Knight, Anno 2205, AC Syndicate, Rise of the Tomb Raider), was bisweilen jedoch auch für die teureren GeForce Karten gilt.

Insgesamt handelt es sich bei der GTX 965M um ein gelungenes High-End-Modell, das gekonnt die Lücke zwischen der GTX 960M und der GTX 970M schließt. Dank dem topaktuellen GPU-Treiber hatten wir während der Benchmarks keine größeren Probleme. Von den 13 getesteten Spielen zickte nur das neue Assassin's Creed etwas herum (kein Fullscreen bei nicht nativer Auflösung).

min. mittel hoch max.

Emissionen

Geräuschemissionen

Trotz der potenteren Grafikeinheit ist das XMG A516 kaum lauter als die Variante mit GTX 960M. Durchschnittlich 40 dB im 3DMark 06 und 45 dB im Stresstest werden von vielen Gaming Notebooks überboten. Sei es nun das Lenovo Y700-15 mit maximal 47 dB oder das MSI GS60-6QE mit maximal 50 dB. GTX-980M-Kandidaten wie das Gigabyte P35X v5 und das Alienware 15 R2 werden meist noch ein ganzes Stück lauter.

Nachholbedarf sehen wir speziell im Idle-Betrieb. Zwar schalten sich die Lüfter gerne komplett ab, so dass man nur ein dezentes Rauschen der HDD hört (31-32 dB), hin und wieder erhöht sich der Pegel jedoch grundlos auf knapp 40 dB, was schon beim indirekten Vorgänger der Fall war und sensible Nutzer stören könnte. Mit einer besseren Lüftersteuerung ließe sich das temporäre Auftouren wohl beheben oder zumindest abmildern (im vorinstallierten Control Center darf man die Lüftergeschwindigkeit manuell anpassen).

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Pink & White Noise (Speaker)
Pink & White Noise (Speaker)

Lautstärkediagramm

Idle
31 / 32 / 38 dB(A)
HDD
32 dB(A)
DVD
35 / dB(A)
Last
40 / 45 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 (aus 15 cm gemessen)
Schenker XMG A516
GeForce GTX 965M, 6700HQ
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
GeForce GTX 960M, 6700HQ
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Geräuschentwicklung
5%
2%
-7%
-5%
-3%
aus / Umgebung *
Idle min *
31
29.4
5%
30.4
2%
35
-13%
32.2
-4%
33.6
-8%
Idle avg *
32
30.2
6%
30.5
5%
36
-13%
32.3
-1%
33.8
-6%
Idle max *
38
35.6
6%
33.3
12%
37
3%
32.6
14%
34
11%
Last avg *
40
39.8
-0%
41.4
-4%
40
-0%
44.4
-11%
39.3
2%
Last max *
45
41.6
8%
47
-4%
50
-11%
54.6
-21%
51.4
-14%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Furmark & Prime
Furmark & Prime
Unigine Heaven & Prime
Unigine Heaven & Prime

Die Temperaturentwicklung ist ebenfalls nicht perfekt. Obwohl der Prozessor bei grafisch intensiven 3D-Anwendungen seinen Turbo deaktiviert und unter Volllast zum Drosseln neigt (kurze Sprünge auf 800 MHz), kam die CPU im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime auf knapp 90 °C. Okay, das passiert bei zahlreichen Gaming Notebooks, allerdings schaltete sich das XMG A516 nach rund 15 Minuten Tortur einfach komplett ab (wir mussten den Netzstecker für mehrere Sekunden ziehen, um das Gerät wieder zum Laufen zu bringen).

Schuld daran dürfte jedoch nicht die hohe Temperatur, sondern das Netzteil sein. Da sich bei extremer Last der Akku entleert und bereits das XMG A505 mit GTX 960M fast 150 Watt schluckte (maximal 160 Watt @XMG A516), erscheinen 120 Watt selbst bei Einberechnung des Wirkungsgrades unterdimensioniert. Barebone-Hersteller Clevo sollte deshalb lieber zu einem 150-Watt-Netzteil wechseln. Für die aktuelle Fassung können wir dennoch Entwarnung geben. Bei unseren ausführlichen Benchmarks (inklusive Hardware-Fressern à la Call of Duty Black Ops 3, Star Wars Battlefront und Just Cause 3) trat kein einziger Absturz auf.

Um die Temperaturen der Gehäuse-Oberflächen ermitteln zu können, mussten wir jedenfalls notgedrungen auf den Unigine Heaven Benchmark ausweichen, der zusammen mit Prime95 eine ähnliche CPU-Temperatur generiert (die GTX 965M blieb mit 73 statt 84 °C etwas kühler). Ergebnis: Bis zu 52 °C auf der Ober- und bis zu 53 °C auf der Unterseite sind recht viel, für ein Gaming Notebook allerdings noch ordentlich. Gleiches gilt für den zweistündigen Idle-Test, welchen das XMG A516 mit rund 34 °C absolvierte. Die Handballenauflage fühlt sich zu jeder Zeit angenehm kühl an (maximal 31 °C). Hinweis: Aufgrund der unterschiedlichen Software sind die Temperaturen nicht 1:1 mit der Konkurrenz vergleichbar.

Temperatur Idle (oben)
Temperatur Idle (oben)
Temperatur Idle (unten)
Temperatur Idle (unten)
Temperatur Last (oben)
Temperatur Last (oben)
Temperatur Last (unten)
Temperatur Last (unten)
Max. Last
 46.8 °C52.4 °C44.5 °C 
 43.8 °C51.6 °C45.2 °C 
 25.3 °C30.3 °C30.6 °C 
Maximal: 52.4 °C
Durchschnitt: 41.2 °C
45.2 °C53.1 °C51.8 °C
31.8 °C52.5 °C51.1 °C
29.9 °C29.4 °C25.7 °C
Maximal: 53.1 °C
Durchschnitt: 41.2 °C
Netzteil (max.)  57.3 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 41.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.1 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 52.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.5 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 53.1 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.1 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 33.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 30.6 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-1.8 °C).
Schenker XMG A516
GeForce GTX 965M, 6700HQ
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
GeForce GTX 960M, 6700HQ
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Hitze
-6%
22%
7%
14%
9%
Last oben max *
52.4
56.8
-8%
43.8
16%
51.4
2%
52.4
-0%
48
8%
Last unten max *
53.1
62
-17%
47.8
10%
68.9
-30%
58
-9%
57.3
-8%
Idle oben max *
39.3
39.6
-1%
27.4
30%
27.1
31%
26.6
32%
31.9
19%
Idle unten max *
39.5
39.1
1%
26.8
32%
30.4
23%
27.4
31%
33.4
15%

* ... kleinere Werte sind besser

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Der Energieverbrauch fällt relativ unspektakulär aus. Dank der Grafikumschaltung (Nvidia Optimus) genehmigt sich das XMG A516 im Leerlauf nur 11-22 Watt. Rund 75 Watt bei der ersten Szene des 3DMark 06 sind angesichts der gebotenen Leistung ebenfalls ordentlich und liegen knapp 20 % unter dem Wert eines Notebooks mit GTX 970M bzw. GTX 980M.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 0.9 Watt
Idledarkmidlight 11 / 15 / 22 Watt
Last midlight 75 / 160 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Schenker XMG A516
GeForce GTX 965M, 6700HQ
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
GeForce GTX 960M, 6700HQ
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Stromverbrauch
3%
-29%
-12%
Idle min *
11
11.2
-2%
17
-55%
11.4
-4%
Idle avg *
15
14.6
3%
22
-47%
16.5
-10%
Idle max *
22
21.8
1%
28
-27%
22
-0%
Last avg *
75
78.3
-4%
91
-21%
94.2
-26%
Last max *
160
132.6
17%
149
7%
192.2
-20%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Wie beim Vorgänger-Barebone kommt der 6-Zellen-Akku auf eine Kapazität von 62 Wh (Konkurrenz: 47-96 Wh). Damit lassen sich brauchbare Laufzeiten realisieren. 2 Stunden 3D-Betrieb mit voller Helligkeit und 6,5 Stunden Idle auf der minimalen Display-Stufe toppen sogar das XMG A505, das in den meisten Tests etwas mehr Strom benötigte. Bei der Wiedergabe von HD-Videos hält der 15-Zöller um die 4,5 Stunden durch (50 % Leuchtkraft). Top: Im Gegensatz zu anderen Geräten ist der Akku direkt von außen zugänglich.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 30min
Big Buck Bunny H.264 1080p
4h 22min
Last (volle Helligkeit)
2h 03min
Schenker XMG A516
62 Wh
Nexoc G515 II
62 Wh
Lenovo Ideapad Y700 15ISK 80NW
60 Wh
MSI GS60-6QE4K16H21
47 Wh
Gigabyte P35X v5
76 Wh
Alienware 15 R2 (Skylake)
96 Wh
Akkulaufzeit
-7%
15%
-48%
-15%
55%
Idle
390
617
58%
213
-45%
345
-12%
769
97%
H.264
262
456
74%
Last
123
114
-7%
88
-28%
61
-50%
101
-18%
114
-7%

Fazit

Pro

+ viele und intelligent verteilte Anschlüsse
+ M.2-Slot mit PCIe/NVMe-Support
+ moderate Geräuschentwicklung
+ kontrastreiches IPS-Display
+ Gehäuse nicht allzu schwer
+ individuelle Konfiguration
+ ordentliche Akkulaufzeit
+ angenehmes Touchpad
+ beleuchtete Tastatur
+ optisches Laufwerk
+ keine Bloatware
+ relativ kompakt
+ gute Leistung

Contra

- Turbo Boost bei 3D-Anwendungen inaktiv
- CPU neigt unter Volllast zum Drosseln
- empfindliche Soft-Touch-Oberflächen
- Lautsprecher könnten besser sein
- suboptimale Lüftersteuerung
- kein USB 3.1 Gen2 & DDR4
- Netzteil unterdimensioniert
- leichtes Screen-Bleeding
- instabiler Deckel
- nur 2 GB VRAM
XMG A516, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies
XMG A516, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies

Neuer Wein in alten Schläuchen: So könnte man das XMG A516 in einem Satz zusammenfassen. Die GeForce GTX 965M bringt bei ähnlichen Emissions- und Verbrauchswerten spürbar mehr Leistung als eine GTX 960M, welche Anfang 2016 nur noch knapp das High-End-Segment einläutet und von vielen Nutzern jetzt als Mittelklasse-Chip abgestempelt werden dürfte.

Ansonsten erbt das XMG A516 die Stärken und Schwächen des Quasi-Vorgängers XMG A505. Auf der positiven Seite hätten wie unter anderem die beleuchtete Tastatur, das relativ große Touchpad und das kontraststarke IPS-Display. Das Kühlsystem muss sich – trotz gewisser Einschränkungen – auch nicht hinter der Konkurrenz verstecken.

Größter Pluspunkt ist unseren Augen die Mobilität: 2,5 Kilogramm lassen sich anständig transportieren, wobei das N150RF-Barebone mit einer Höhe von 2,9 Zentimetern nicht zu den dünnsten Gamern zählt (das Lenovo Y700-15, das MSI GS60-6QE und das Gigabyte P35X v5 sind noch flacher). Allerdings leiden Temperatur- und Geräuschentwicklung dadurch weniger, als man es von anderen Geräten kennt.

Für das Nachfolge-Chassis würden wir uns primär ein kräftigeres Netzteil, einen konstanten CPU-Turbo und einen USB-3.1-Port (z. B. Type-C) wünschen. Bessere Lautsprecher und ein stabilerer Deckel wären auch nicht verkehrt.

Update 29.02.16: Im Zuge des Updates unseres Wertungssystems (v5 statt v4.1) wurde die Gesamtnote von 85 auf 82 % angepasst.

Schenker XMG A516 - 29.02.2016 v5(old)
Florian Glaser

Gehäuse
70 / 98 → 71%
Tastatur
81%
Pointing Device
83%
Konnektivität
69 / 81 → 85%
Gewicht
59 / 10-66 → 88%
Akkulaufzeit
76%
Display
87%
Leistung Spiele
88%
Leistung Anwendungen
93%
Temperatur
74 / 95 → 78%
Lautstärke
74 / 90 → 82%
Audio
65%
Durchschnitt
77%
82%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser, 14.02.2016 (Update: 15.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.