Top 10 Subnotebooks im Test bei Notebookcheck

Redaktion, 19.04.2014

Update April 2014. Hier finden Sie die aktuellen Top-Subnotebooks im Test bei Notebookcheck in den letzten Monaten. Unsere Top-Liste wird laufend aktualisiert, redaktionell gewartet und kommentiert und soll bei anstehenden Kaufentscheidungen Hilfestellung geben.

Subnotebooks versuchen typischerweise den Spagat zwischen der Performance großer Laptops und der Mobilität kleiner Geräte wie Tablets oder auch Smartphones. Seit Einführung der Ultrabook-Marke durch Intel, einhergehend mit besonders sparsamen Mobilprozessoren (auch von AMD), sind flache Gehäuse mit einem Gewicht von deutlich unter zwei Kilogramm ebenfalls zum Kennzeichen eines Subnotebooks geworden. 

Subnotebooks sind nach unserem Ermessen höchstens 14 Zoll groß (Displaydiagonale), leichter als zwei Kilogramm, und sie haben üblicherweise eine integrierte Grafikkarte. Preislich sind die Ultramobilen über die gesamte Spanne verteilt, von 300 bis 2.500 Euro kann in der Top 10 Subnotebooks alles vertreten sein.

Top 10 der letzten 8 Monate zum Zeitpunkt der Artikelerstellung; aktuelle Tests zuerst

Weitere Tests im jeweiligen Monat; aktuelle Tests zuerst

Kommentar der Redaktion

Platz 1: bekanntes Gesicht - Apples MacBook Pro Retina 13 Zoll Late 2013
Platz 1: bekanntes Gesicht - Apples MacBook Pro Retina 13 Zoll Late 2013
Platz 2: Acer Aspire S3-392G
Platz 2: Acer Aspire S3-392G
Editors Choice für den Acer Aspire S3-392G
Editors Choice für den Acer Aspire S3-392G
Platz 3: Dell XPS 13-9333
Platz 3: Dell XPS 13-9333
Platz 3: Toshiba Portégé Z30-A-12U
Platz 3: Toshiba Portégé Z30-A-12U
Platz 3: Der Display-Gigant Samsung ATIV Book 9 Plus 940X3G
Platz 3: Der Display-Gigant Samsung ATIV Book 9 Plus 940X3G
Platz 4: Lenovo ThinkPad X1 Carbon Touch 20A7-002DGE
Platz 4: Lenovo ThinkPad X1 Carbon Touch 20A7-002DGE
Platz 4: HP EliteBook 820 G1-H5G14ET
Platz 4: HP EliteBook 820 G1-H5G14ET
Platz 4: Lenovo ThinkPad X240
Platz 4: Lenovo ThinkPad X240

Das Update unseres Wertungssystems auf Version 4.0 mischt die Top 10 teilweise neu. Es bleiben aber viele alte Gesichter, denn was vorher zu den besten Subnotebooks gehörte, kann jetzt nicht plötzlich schlecht sein. Wir haben dazu die nach altem Rating besten Geräte der Kategorie nach Version 4 neu bewertet, was auf Grund neuer Grenzwerte und einer besseren Differenzierung zwischen Ausreichend und Sehr Gut für alle Geräte zu einer gewissen Abwertung führte. Da aber jedes Gerät betroffen ist, bleibt der Vergleich zumindest an dieser Stelle gewahrt.

An der Spitze der Top 10 steht weiterhin Apples MacBook Pro Retina 13 Late 2013 mit Haswell Prozessor. Es setzt die erfolgreiche Tradition der Retina-Modelle (Start 2012) fort. In dem unveränderten Chassis (Alu-Unibody) werkelt ein Core i5 4258U nebst einer Apple SSD (SM0256F, 256 GB). Das verbessert Performance und Akkulaufzeit leicht. Das MacBook Air 13 von Apple ist lediglich 14 % leichter und nur einen Millimeter dünner. Hauptvorteil des MacBook Pro ist sein in 2.560 x 1.440 Pixeln auflösendes Retina-Display mit erstklassigen Farben und Blickwinkeln (IPS). Aus der Windows Welt tritt das Asus ZenBook Infinity UX301LA mit Retina-Auflösung gegen das MacBook Pro an. Der 13-Zoller ist ebenfalls in der Top 10. Negativ fielen uns beim MacBook Pro nur die mittelmäßige WLAN-Performance sowie die problematischen Wartungs- und Reparaturbedingungen auf.

Acer positioniert seinen 13-Zoller Aspire S3-392G ganz oben in dieser Top 10, obwohl der Preis im Vergleich zu den hochwertigen Konkurrenten günstig ausfällt. Tausend Euro kostet der Flachmann mit Nvidia GeForce GT 735M und FHD-Anzeige. Eine dedizierte GPU ist nach wie vor eine Seltenheit unter den kleinen Ultrabooks. Uns gefällt das stabile Gehäuse, die kontraststarke FHD-Anzeige und der Mut zu einem Kompromiss aus GeForce GPU, Intel Core i5 und Hybridfestplatte (keine echte SSD). Interessant ist die gute Anschlussvielfalt mit DisplayPort, VGA, Fast-Ethernet und USB 2.0 per Adapter. Weil zu guter Letzt auch die Emissionen und die Laufzeiten stimmen (knapp sechs Stunden WLAN-Test), konnten wir dem Aspire S3-392G reinen Gewissens ein Sehr Gut verpassen.

Dells XPS 13-9333 steht mit Portégé Z30-A-12U und ATIV Book 9 Plus 940X3G auf Platz drei im Ranking. Der leichte 13-Zoller führt ebenfalls FHD an. Das Gerät punktet vor allem mit seiner ausgezeichneten Verarbeitung und den nahezu perfekten Eingabegeräten. Selten: Das Kamera- und Audio-Rating fällt ausgesprochen hoch aus, der Käufer muss also keine schlechten Webcam-Shots, klirrende Lautsprecher und rauschende Telefonie erdulden. Die Akkulaufzeit konnte Dell im Vorgängervergleich verbessern - 7:45 Stunden (WLAN-Test) zeigt die Messlatte jetzt an.

Ein Business-Modell steht ebenfalls in der Topliste: das Toshiba Portégé Z30-A-12U. Der 13,3-Zoller ist mit vielen Anschlüssen (Docking Port), Funktionen und guten Eingabegeräten ausgerüstet. Die Akkulaufzeit des leichten Magnesium-Gerätes (1.200 Gramm) ist mit 7:37 Stunden (WLAN-Test) sehr  ausdauernd. Die Emissionen fallen weitestgehend gering aus, die Performance ist mit Core i7 4500U und schneller Toshiba SSD (256 GB) auf höchstem Subnotebook-Niveau. Größte Schwachstelle ist das blickwinkelabhängige TN-Panel, es ist völlig unangemessen für die 1.500-Euro-Preisklasse. Hinzu kommt eine knappe Garantiezeit von lediglich 12 Monaten.

Das Samsung ATIV Book 9 Plus 940X3G ist ein nur 1,4 Kilogramm schwerer 13-Zoller mit der gigantischen Auflösung von 3.200 x 1.800 Bildpunkten. Mit dem farb- und blickwinkelstarken Panel bringt das eine ident starke Display-Wertung wie beim MacBook Pro Retina. Das ATIV Book 9 Plus ist ein rundes Angebot, hier gehen sorgfältige Verarbeitung, ausgezeichnete Stabilität und knackige Tastatur Hand in Hand. Die Anwendungsleistung ist dank der schnellen SSD und der i5-CPU enorm, die Lautstärke des Kühlsystems bleibt dennoch sehr gering. Die Laufzeiten von zirka sechs Stunden sind ebenfalls überzeugend.

Erneut testen wir das Lenovo ThinkPad X1 Carbon Touch (20A7-002DGE) in der Version von 2014. Nach dem Test der kleinen i5-Konfiguration ist diesmal die Luxus-Ausstattung mit Core i7 4550U, Intel HD Graphics 5000 und 512-GB-SSD an der Reihe. Für 2.000 Euro kann der Kunde das Beste vom Besten erwarten. Das trifft in fast allen Bereichen zu: Von der Verarbeitung über das Betriebsgeräusch und das semi-matte Touch-Display ist alles perfekt. Leider schlägt die schlechte Webcam ebenso aufs Gemüt, wie das Fehlen echter F-Tasten. Selbige wurden durch das adaptive Keyboard ersetzt, eine Touchleiste mit verschiedenen Tasten-Modi. Wer weiß, wie konventionell viele Geschäftsführer sind, der kann sich vorstellen, dass dieser Zug nicht bei jedem potentiellen Käufer gut ankommt.

Gut ankommt in dieser Hinsicht auf jeden Fall HPs EliteBook 820 G1-H5G14ET: Der 12-Zoller hat ein konventionelles Tastenlayout, ein Touchpad mit echten Tasten plus Trackpoint (mit eigenen Tasten) und ein sachliches Äußeres ohne Schickimicki. Uns gefallen die exzellente Gehäusequalität, die einfache Wartung und die niedrige Geräusch- und Temperaturentwicklung. Schwach ist leider das Verhältnis von Preis und Leistung, denn für 1.700 Euro gibt es nur ein 1.366 x 768 Pixel fassendes TN-Panel (keine anderen Optionen). HD wäre ja für den Formfaktor durchaus angemessen, die starke Blickwinkelabhängigkeit, die schlechte Farbwiedergabe und die mäßige Helligkeit passen aber ganz und gar nicht zum Premium-Preis, der sich mit dem ThinkPad X1 Carbon messen kann.

Mit gleicher Wertung setzt sich Lenovos ThinkPad X240 auf Platz vier fest. Der 12,5-Zoller mit starker Low-Voltage-Rechenpower richtet sich ans Business-Klientel. Für 1.850 Euro erwartet und bekommt die anspruchsvolle Zielgruppe klassische ThinkPad-Eigenschaften, wie sehr gute Eingabegeräte, lange Laufzeiten (8 Stunden) und ein gelungenes Docking-Konzept. Das Display löst leider nur in HD auf, dafür ist es aber blickwinkelstabil, kontrastreich und natürlich matt. Nachteile bestehen in der vglw. geringen Anschlussvielfalt, der punktuellen Stabilität und der Leistungsminderung unter Volllast.

Acers Aspire S7-392 belegt Platz fünf. Das S7 hat sich im Vergleich zum Vorgänger S7-391 verbessert: Sein Display dimmt jetzt nicht mehr im Akkubetrieb herunter, und die Laufzeit wurde durch die Anhebung der Kapazität deutlich verlängert. Das schlägt sich für den auch ansonsten erstklassig verarbeiteten 13-Zoller in einer sehr guten Benotung nieder. Gelungen ist ebenfalls die niedrige Lautstärke und die verbesserte Konnektivität. Der Tester urteilt: Hier gibt es eigentlich nichts, was wir vermissen.

Das Zenbook Infinity UX301LA von Asus ist ein High-End-Premium-Ultrabook, das bei Verarbeitung und Display Maßstäbe setzen will. Mit einer Dicke von maximal 15,5 Millimetern und rund 1,4 Kilogramm Gewicht liegt der 13-Zoller auf Augenhöhe mit Apples MacBook Air 13. Die Stabilität ist auf Grund des Aluminium-Unibodys sehr gut. Gorilla Glass 3 bedeckt nicht nur das kratzfeste Touchpanel, sondern auch die Handballenauflage. Hier wurde das Material aber matt geschliffen. Die Krönung ist das 2.560 x 1.440 Pixel fassende IPS-Panel, das hinsichtlich Kontrast (2.138:1) und Helligkeit (360 cd/m²) keine Wünsche offen lässt. Der Redakteur bezweifelte jedoch den Nutzen der Display-Gigantomanie: Subjektiv ist schon der Fortschritt von Full-HD auf WQHD beim Zenbook UX301 kaum wahrnehmbar. Es versteht sich von selbst, ein solches Paket wird durch einen Core i7 4558U und eine 256-GB-SSD (RAID 0; 2x 128) ergänzt. Asus legt damit auch noch die Intel Iris Graphics 5100 drauf. Mit der Iris Serie versucht Intel, zu Mittelklasse-GPUs von Nvidia und AMD aufzuschließen. Hier gelingt das jedoch lange nicht so gut, wie letztens dem Schenker S413 (Office-Kategorie) mit seiner Iris Pro Graphics 5200.

Wesentliche Nachteile des Zenbook UX301LA fielen den Testern nicht auf, alle Bewertungspunkte befinden sich auf einem guten Niveau. Mehr aber auch nicht: Mit einem Akkulaufzeit-Rating von 79 oder einem Tastatur-Rating von 81 reicht es eben nicht für die Spitze der Top 10. Das UX301LA besitzt im Übrigen ein Schwestermodell mit dem GeForce GT 730M (UX302LG-C4014H).

Sie schafften es nicht in die Top 10

Fujitsu LifeBook S904
Fujitsu LifeBook S904
Fujitsu LifeBook U904 entspiegelt
Fujitsu LifeBook U904 entspiegelt
HP EliteBook Folio 1040 G1
HP EliteBook Folio 1040 G1
Asus VivoBook S301LA-C1073H
Asus VivoBook S301LA-C1073H

Warum schaffen es drei Premium-Ultrabooks der obersten Business-Klasse nicht in die Topliste? Die Frage stellt sich besonders beim Fujitsu LifeBook U904-0M75A1DE, welches wir als Update mit dem matten 3.200-x-1.800-Pixel-Display testen. Es sind Schwachstellen, wie die höchst gewöhnungsbedürftige Tastatur und die geringe Laufzeit (4 Stunden im WLAN-Betrieb), welche dem edlen 14-Zoller viele Punkte kosten. Fujitsu verkauft die Non-Touch-Version mit einer HDD, wodurch zusätzlich Performance-Punkte verloren gehen.

Leicht zu verwechseln: das Fujitsu LifeBook S904 als 13-Zoller. Es hat ebenfalls eine gigantische Auflösung (2.560 x 1.440, glossy) und versucht, dem gigantischen Preis mit sehr guten Akkulaufzeiten (8:27 Stunden im WLAN-Test), seinem hellen, kontrastreichen Bildschirm, einem LTE-Modem und Docking Port gerecht zu werden. Leider ist es unter Last laut und drosselt die CPU-Performance relativ schnell unter den Normaltakt.

HPs EliteBook Folio 1040 G1 zeigte sich als sauber durchkonstruiertes Ultrabook, das aber bei Tastatur, Touchpad und Display Perfektion vermissen lässt. Das TN-Panel mit den schlechten Blickwinkeln und dem niedrigen Kontrast hat in dieser Preisklasse nichts verloren. Da machen die zahlreichen gut gelösten Bereiche wie Sicherheitsfunktionen, wertige Konstruktion und geringe Emissionen gleich keine Freude mehr.

Asus VivoBook S301LA-C1073H ist ein waschechter Consumer zu einem sehr günstigen Preis. Nach der vorbildlichen Verarbeitung geben sich die Eingabegeräte inklusive Touchscreen nur durchschnittlich. Die Helligkeit der Touchpanels ist viel zu niedrig, die Farbwiedergabe unausgewogen und die Blickwinkel eingeschränkt. Erfreulich ist die niedrige Gehäusetemperatur im Stresstest ohne Throttling.

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Lenovo ThinkPad X1 Carbon Touch 20A7-002DGE
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Test HP EliteBook 820 G1-H5G14ET Subnotebook
HP EliteBook 820 G1
Test HP EliteBook 820 G1-H5G14ET Subnotebook
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Test Lenovo ThinkPad X240 Ultrabook
Lenovo ThinkPad X240
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Autor: Redaktion, 19.04.2014 (Update: 19.04.2014)