Der Celeron N5095A ist ein preiswerter Quad-Core-SoC aus der Jasper Lake-Produktfamilie, der für den Einsatz in preiswerten SFF-Desktops und Laptops entwickelt wurde. Er verfügt über vier Tremont CPU-Kerne mit 2 GHz, die auf bis zu 2,9 GHz beschleunigt werden können, ohne dass die Hyper-Threading-Technologie zum Einsatz kommt. A ziemlich einfache iGPU ist ebenfalls vorhanden.
Der einzige Unterschied zwischen dem N5095A und dem N5095 besteht darin, dass Ersteres mehr proprietäre Intel Technologien wie Smart Sound DSP, Wake on Voice und HD Audio unterstützt.
Architektur und Funktionen
Tremont bringt viele Verbesserungen gegenüber Goldmont Plus, der Architektur, die wir vom N5030 und Myriaden anderer N-Class CPUs kennen. Laut Intel ist eine Steigerung der Single-Thread-Leistung um bis zu 30% zu erwarten, dank intelligenterer Prefetcher, verbesserter Verzweigungsvorhersage und anderer Verfeinerungen. Diese neuen Chips sind infolgedessen physisch größer als ihre unmittelbaren Vorgängermodelle. So oder so handelt es sich laut ChipsAndCheese immer noch um einen "kleinen" Kern und nicht um einen "großen".
Der Celeron hat 1,5 MB L2 und 4 MB L3 Cache und ist kompatibel mit DDR4-2933 und LPDDR4x-2933 Speicher oder langsamer. Der Chip unterstützt Intel CNVi Wi-Fi 6 Module und verfügt über 8 PCIe 3.0 Lanes für NVMe SSDs mit bis zu 3,9 GB/s. USB 4 oder Thunderbolt werden jedoch nicht unterstützt.
Bitte beachten Sie auch, dass der Celeron-Chip fest mit dem Motherboard verlötet ist (BGA1338 Sockelschnittstelle) und daher nicht vom Benutzer ausgetauscht werden kann.
Performance
Wir haben zwar noch kein einziges System mit dem N5095A getestet (Stand: September 2024), aber wir haben mehrere Tests von Computern/Laptops mit dem N5095 durchgeführt. Die CPU-Leistung sollte bei beiden so ziemlich identisch sein. Daher gehen wir davon aus, dass der Chip ungefähr so schnell ist wie der Core i3-10110U, Core i3-1005G1, Celeron N5105 und auch der Ryzen 3 3200U bei Multithreading-Arbeitslasten. Das ist gerade genug für die grundlegendsten Aufgaben Ende 2024.
Performance die Leistung des Ryzen N105 wird deutlich sinken, wenn das Energieziel auf 10 W oder 6 W statt auf den von Intel empfohlenen Wert von 15 W gesetzt wird.
Grafik
Der DirectX 12.1-fähige 16 EU UHD Graphics läuft mit bis zu 750 MHz und ähnelt in vielerlei Hinsicht dem, womit Ice Lake CPUs ausgestattet sind. Dieser Grafikadapter ist in der Lage, bis zu 3 SUHD-Displays gleichzeitig anzusteuern; HEVC, AVC, VP9, MPEG-2 und andere gängige Videocodecs können alle hardwaredekodiert werden. AV1 und VVC können das nicht.
Was das Spielen angeht, so können Sie bei wirklich alten Spielen (wie Dota2 Reborn) durchaus spielbare Frameraten erwarten, sofern Sie sich an niedrigere Auflösungen wie HD 720p halten.
Stromverbrauch
Während die meisten Chips der N-Klasse einen langfristigen Stromverbrauch von 6 W haben, hat der Celeron N5095A einen TDP von 15 W, um die viel schnelleren Core-Prozessoren der U-Klasse zu imitieren. Dies ist keine gute CPU für passiv gekühlte Designs.
Der N5095A wird mit demselben 10-nm-Prozess von Intel gefertigt wie die Ice Lake-U-Prozessoren, was zu einer ziemlich unscheinbaren Energieeffizienz führt (Stand: Ende 2024).
Der Intel Celeron J4125 ist ein Ende 2019 vorgestellter Quad-Core-SoC, der hauptsächlich in preiswerten Mini-PCs verbaut wird. Er taktet mit 2 bis 2,7 GHz (Einzelkern Burst) und gehört der Gemini-Lake-Refresh-Plattform an. Neben den vier CPU-Kernen integriert der Chip auch eine DirectX-12-fähige Grafikeinheit sowie einen DDR4/LPDDR4-Speichercontroller (Dual-Channel, 2.400 MHz). Der SoC kann nicht ausgetauscht werden, da er direkt mit dem Mainboard verlötet wird (BGA Package).
Architektur
Die Prozessor-Architektur der Gemini Lake SoCs wurde im Vergleich zum Vorgänger leicht weiterentwickelt. Intel nennt sie nun Goldmont Plus Kerne und verdoppelt den Level 2 Cache von 2 auf 4 MB. Trotzdem sollte die Pro-MHz-Leistung noch deutlich hinter den aktuellen Kaby-Lake Prozessoren bleiben.
Performance
Die CPU-Leistung des Celeron J4125 mit 4 CPU-Kernen und einer Taktrate von 2 bis 2,7 GHz dürfte stark vom Kühlsystem abhängen. In Mini-PCs ist die Kühlung meist besser und auch aktiv geregelt (per Lüfter), wodurch der SoC z.b. den Celeron N4120 für Notebooks abhängen kann. Trotzdem gehört die Leistung zur absoluten Einsteigerklasse in 2020. Der J4125 bewältigt jedoch problemlos die meisten Alltagsanwendungen (Office, Browsing) und ist auch für moderates Multitasking geeignet.
Grafik
Die integrierte UHD Graphics 600 unterscheidet sich nur durch die verbesserten Displayanschlüsse von der HD Graphics 500. Die Grafikkarte taktet mit 250 - 750 MHz und damit relativ hoch für Gemini-Lake-SoCs.
Weiterhin integriert der Chip eine fortschrittliche Videoeinheit, die auch die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von VP9- und H.265-Material (8 Bit Farbtiefe) beherrscht.
Leistungsaufnahme
Der gesamte SoC wird von Intel wie der Vorgänger mit einer TDP von 10 Watt spezifiziert und damit deutlich höher als der mobilen Celeron N4120 mit 6 Watt.
Der Intel Celeron N5095 (Device ID 0x4E55) ist ein Anfang 2021 vorgestellter Quad-Core-SoC, der hauptsächlich in preiswerten und kleinen Desktops verbaut wird. Er taktet mit 2 bis 2,9 GHz (Einzelkern Burst) und gehört der Jasper-Lake-Plattform an. Die Fertigung erfolgt im 10nm Prozess bei Intel (wahrscheinlich wie Ice Lake). Neben den vier CPU-Kernen integriert der Chip auch eine DirectX-12-fähige Grafikeinheit mit 16 EUs und einem Takt von bis zu 750 MHz, sowie einen LPDDR4(x)-Speichercontroller (Dual-Channel, 2.933 MHz, 16 GB max.). Der SoC kann nicht ausgetauscht werden, da er direkt mit dem Mainboard verlötet wird (BGA Package).
Im Vergleich zum ähnlichen Celeron N5105, ist der N5095 mit einem höheren TDP von 15 (versus 10) Watt spezifiziert und integriert eine schwächere GPU (16 statt 24 EUs und 50 MHz weniger Takt).
Weiterhin integriert der Chip teilweise WLAN und kann kostengünstig mit Wi-Fi 6 (Gig+) ausgestattet werden. 8 PCIe Gen3 Lanes werden vom SoC nach aussen geführt und 14 USB 2.0/3.2 und 2 SATA 6.0 Anschlüsse können verbaut werden. Das Package des SoCs misst 35 x 24 mm und ist damit deutlich größer als beim Vorgänger (25 x 24 mm).
Architektur
Die Prozessor-Architektur der Jasper Lake SoCs wurde im Vergleich zum Vorgänger deutlich weiterentwickelt. Im Schnitt soll sich die Einzelkernperformance im Vergleich zu Goldmont Plus um 30% erhöhen (10 - 80% bei den SPECint und SPECfp Benchmarks).
Performance
Durch den höheren TDP könnte der N5095 bei ausreichender Kühlung und längeren Lasten etwas schneller sein als der Celeron N5105. Beide sollten den alten Pentium N5030 schlagen, aber noch hinter den Tiger Lake Quad-Core CPUs zurückliegen. Der N5095 bewältigt jedoch problemlos die meisten Alltagsanwendungen (Office, Browsing) und ist auch für moderates Multitasking geeignet.
Grafik
Die integrierte UHD Graphics Grafikeinheit bietet nur 16 EUs (Gen. 11 Grafikkerne wie Ice Lake) welche mit 450 - 750 MHz getaktet werden. Es werden bis zu 3 Bildschirme mit 4k60 Auflösung unterstützt
Leistungsaufnahme
Der gesamte SoC wird von Intel mit 15 Watt spezifiziert (mobiler N5100 6 Watt und geringere Taktraten). Damit wird der Chip wohl meistens mit einem aktiven Lüfter gekühlt.
- Bereich der Benchmarkergebnisse für diese Grafikkarte - Durchschnittliche Benchmarkergebnisse für diese Grafikkarte * Smaller numbers mean a higher performance 1 This benchmark is not used for the average calculation
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