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Nvidia Pascal Grafikkarten für Notebooks kommen

Nvidia bringt Desktop GTX 1080 ins Notebook
Nvidia bringt Desktop GTX 1080 ins Notebook
Auf der Computex zeigten bereits zahlreiche Hersteller ihre Notebooks, die sie zukünftig mit auf Pascal basierenden mobilen Grafikkarten ausrüsten möchten. Details über die Grafikkarten sind noch offiziell noch nicht verfügbar. Im folgenden Artikel tragen wir alle aktuellen Informationen zusammen.
Klaus Hinum,

Im August soll es wohl soweit sein. Nvidia wird neue auf Pascal basierende Grafikkarten (siehe unsere Architekturbeschreibung) für Notebooks vorstellen. Derzeit sieht es so aus, als könnte sich dies rund um die Gamescom abzeichnen.

Drei neue Modelle soll es anfangs geben. Das Spitzenmodell wird der Nachfolger der GTX 980 für Notebooks. Dieser, unter dem Codenamen "N17E-G3" laufende Chip, wird höchstwahrscheinlich als Nvidia GeForce GTX 1080 ins Notebook kommen und seitens Performance und den Spezifikationen sehr ähnlich zur Desktop Variante sein. So soll etwa die Shaderanzahl gleich sein, bei den Taktraten wird es vom Kühldesign der Notebooks abhängen, wie hoch und lange die Grafikkarte auf einem bestimmten Level takten soll. Wir gehen jedoch davon aus, das es bei den meisten Notebooks, wie etwa auch bei der GTX 980 für Notebooks, zur ähnlichen Performance reicht wie bei der Desktop Version (siehe unseren GTX 1080 Desktop Test).

Bei der nächst-kleineren Version und Nachfolgerkarte der GTX 980M ist das offizielle Naming offenbar noch nicht ganz klar. Ob sie nun wie die Desktop Version GTX 1070 oder GTX 1080M bzw. GTX 1070M heissen wird, wird anscheinend erst entschieden. Als Codename kursiert hier die Bezeichnung "N17E-G2". Die Leistung dürfte etwas unterhalb der Desktop GTX 1070 liegen. Im Vergleich zur 980M ist jedoch der TDP um 10 Watt gestiegen, daher präsentierten auch die meisten Notebookhersteller neue Modelle mit verbesserten Kühllösungen für die "next Generation Nvidia Graphics".

Als dritte Variante des GP104 kommt offenbar ein als "N17E-G1" bezeichneter Chip. Der Marketingname ist auch hier vorerst unklar. Man darf mit GTX 1060 oder GTX 1070M spekulieren, eventuell auch GTX 1060M. Wiederum sind im Vergleich zur alten GTX 970M 10 Watt mehr Kühlleistung nötig, die Performance ist aber sicherlich deutlich besser. Dies darf aufgrund der wohl erreichbaren VR Ready Zertifizierung, für die bisher mindestens eine GTX 980 (für Notebooks) nötig war, geschlossen werden.

Erst später in 2016 sind die kleineren Chips und Nachfolger von 960M und 965M zu erwarten. Hier hört man Gerüchte für frühestens Oktober als möglichen Launchtermin. Als Codenamen werden N17P-E1 (965M Nachfolger) und N17P-E0 (960M Nachfolger) gehandelt. Marketingnamen gibt es noch keine. Diese hängen vermutlich auch von der vorhergehenden Entscheidung zu den High-End Chips ab und könnten dann beispielsweise GTX 1060M, GTX 1065M, GTX 1050 oder ähnlich lauten.

Die Non-GTX Modelle, also Nachfolger der Geforce 940MX und darunter, sind derzeit noch in weiter ferne. Vorerst laufen die Kepler basierten Chips weiter.

Weitere Informationen über mobile Grafikkarten finden Sie in unserer ständig aktualisierten Benchmarkliste und Spieleliste.

Kaby Lake basierende Notebooks sollen wohl auch noch dieses Jahr erscheinen, jedoch nur Dual-Core basierende. Verbesserungen wird es wohl nur bei der Grafik und Videofunktionen geben. Für Gaming-Notebooks also wenig relevant, wird doch beides auch von der dedizierten Grafikkarte abgedeckt (siehe unseren Pascal-Architektur-Artikel).

Quelle(n)

  1. Gespräche und ausgestellte Demo-Geräte auf der Computex
  2. Auch Tuan Nguyen von PCGamer hat vor kurzem über die kommenden GTX 10xx GPUs in Notebooks geschrieben (wir berichteten)
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Autor: Klaus Hinum,  5.06.2016 (Update:  6.06.2016)