Notebookcheck

Test HP EliteBook 755 G2 (J0X38AW) Notebook

Till Schönborn, Stefanie Voigt, 16.09.2014

Aufstieg in die Business-Class. Ein High-End-Notebook für Geschäftskunden, das auf einen Hauptprozessor von AMD setzt – so etwas gab es schon lange nicht mehr. HPs neue EliteBook Serie versteht sich als preisgünstige Alternative zur scheinbar übermächtigen Intel Konkurrenz, ohne dass darunter das Qualitätsniveau leiden soll. Gelingt das ambitionierte Experiment?

Egal ob Lenovo ThinkPad, Dell Latitude oder Fujitsu Lifebook: Im Bereich hochpreisiger Business-Notebooks sind derzeit fast ausschließlich Modelle mit aktuellen Intel Prozessoren zu finden. Das weiß auch AMD und hat deshalb eine dedizierte CPU-Serie speziell für Geschäftskunden herausgebracht, die auf der jüngst vorgestellten Kaveri Architektur basiert.

Als erster (und bislang einziger) Hersteller hat sich nun HP entschieden, die neuen Modelle in das eigene Produktportfolio aufzunehmen. Das EliteBook 755 G2 versteht sich als preiswerte Alternative zum bereits getesteten Schwestermodell 850 G1, mit dem es sich Gehäuse, Eingabegeräte und viele weitere Details teilt. Ausgestattet mit 4 GB RAM, einer 500-GB-Festplatte und AMDs A10 Pro-7350B APU kommt der 15-Zöller immerhin gut 100 Euro günstiger als sein hauseigener Kontrahent mit Core-i5-CPU daher: Knapp 900 Euro werden für die hier beschriebene Konfiguration des 755 G2 fällig. Wer mehr Power benötigt, muss zum 1.150 Euro teuren Topmodell mit 8 GB RAM und 256-GB-SSD greifen, welches uns jedoch leider nicht zeitnah zur Verfügung gestellt werden konnte.

Da die schnelle Grafikeinheit Kaveris durch die Bestückung mit nur einem Speichermodul deutlich an Leistung verliert, haben wir uns zu einer besonderen Maßnahme entschieden – den eigenmächtigen Einbau eines zweiten 4-GB-Riegels. So wollen wir herausfinden, was die neue APU unter optimalen Bedingungen zu leisten vermag. Zum Vergleich ziehen wir die Ergebnisse des kleineren EliteBook 745 G2 heran, welches unseren Testparcours im Single-Channel-Modus bewältigen musste.

EliteBook 755 G2 (F1Q28ET) EliteBook 755 G2 (J0X38AW) EliteBook 755 G2 (F1Q27ET)
A8 Pro-7150B A10 Pro-7350B A10 Pro-7350B
4 GB RAM 4 GB RAM 8 GB RAM
500 GB (HDD) 500 GB (HDD) 256 GB (SSD)
Radeon R5 Radeon R6 Radeon R6
1.366 x 768 Pixel 1.920 x 1.080 Pixel 1.920 x 1.080 Pixel
ab 850 Euro ab 900 Euro ab 1.150 Euro

Unterschiede zum EliteBook 850 G1

Auf den ersten Blick gleichen sich EliteBook 850 G1 und 755 G2 wie ein Ei dem anderen – und doch gibt es im Detail kleine Unterschiede, auf die wir nun kurz eingehen wollen. So fehlt dem 755 G2 die Tastaturbeleuchtung des Intel Modells, obwohl das Keyboard ansonsten unverändert übernommen wurde. HPs Webseite spricht allerdings davon, dass andere Konfigurationen sehr wohl über dieses Feature verfügen. Darüber hinaus fällt die Liste der Sicherheits-Features etwas kürzer aus, und der interne M.2-Slot wurde gestrichen, sodass keine zusätzliche SSD verbaut werden kann. Hier bleibt dem Anwender lediglich die Möglichkeit, die vorhandene Festplatte auszubauen und durch ein anderes 2,5-Zoll-Laufwerk zu ersetzen.

frappierende Ähnlichkeit mit dem 850 G1 ...
frappierende Ähnlichkeit mit dem 850 G1 ...
... jedoch ohne Tastaturbeleuchtung ...
... jedoch ohne Tastaturbeleuchtung ...
... sowie ohne M.2-Slot.
... sowie ohne M.2-Slot.

Display

Wer sich für das EliteBook 755 G2 interessiert, kann zwischen zwei verschiedenen Displays wählen: Während das Basismodell mit einem dürftigen WXGA-Panel (1.366 x 768 Pixel) vorliebnehmen muss, kommen die beiden teureren Konfigurationen in den Genuss einer hochauflösenden Full-HD-Anzeige. Bezogen auf die 15,6 Zoll große Bilddiagonale klettert die Pixeldichte so von 100 auf 141 dpi, was für eine sichtbar schärfere Darstellung sorgt. Zudem erleicht die deutlich größere Arbeitsfläche den Umgang mit ausladenden Excel-Tabellen und anderer, komplexer Software.

Überraschenderweise kommt unser Proband mit einem Panel des Herstellers AUO daher, wohingegen im 850 G1 ein Fabrikat des Mitbewerbers Chi Mei steckt. Die Befürchtung, dass die preiswerte AMD Version des Elitebooks mit einem qualitativ minderwertigen Display abgespeist wird, können wir jedoch entkräften – ganz im Gegenteil: Mit einer Maximalhelligkeit von bis zu 312 cd/m² wird die hausinterne Konkurrenz (292 cd/m² im ersten, 264 cd/m² im zweiten Test) sogar noch leicht übertroffen. Auch die Ausleuchtung bietet mit guten 85 Prozent keinen Anlass zur Kritik.

307
cd/m²
308
cd/m²
288
cd/m²
313
cd/m²
335
cd/m²
291
cd/m²
340
cd/m²
322
cd/m²
308
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
AUO35ED
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 340 cd/m² Durchschnitt: 312.4 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 335 cd/m²
Kontrast: 549:1 (Schwarzwert: 0.61 cd/m²)
ΔE Color 10.51 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 12.39 | 0.64-98 Ø6.2
53% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.48
755 G2 vs. AdobeRGB (t)
755 G2 vs. AdobeRGB (t)
755 G2 vs. sRGB (t)
755 G2 vs. sRGB (t)

Obwohl das eingesetzte Panel auf der vergleichsweise billigen TN-Technologie basiert, kann der erste Bildeindruck durchaus überzeugen: Mit nur 0,61 cd/m² ist die Schwarzdarstellung ausreichend satt, sodass sich ein Kontrastverhältnis von immerhin 549:1 ergibt. Damit schlägt das 755 G2 beispielsweise Lenovos ThinkPad S540 (346:1), nicht aber ein hochwertiges IPS-Display mit Werten von 1.000:1 oder mehr. Entsprechende Anzeigen sind mittlerweile sogar in vielen günstigen Consumer-Geräten zu finden – von einem Premium-Notebook für Business-Kunden erwarten wir demzufolge mehr.

Ähnliches gilt auch für die werksseitige Farbkalibrierung. Selbige ist dem Hersteller leider kräftig misslungen, was sich in einem erkennbaren Blaustich sowie sehr hohen Delta-E-Werten von 10,5 (Farben) respektive 12,4 (Graustufen) äußert. Wir empfehlen, auf ein angepasstes Farbprofil zurückzugreifen (Download in obenstehender Grafik möglich), welches die Abweichungen auf ein Minimum reduziert. Lediglich der eingeschränkte Farbraum lässt sich nicht weiter verbessern und verhindert so einen Einsatz als professionelle Foto- oder Grafik-Workstation.

Farbtreue (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)

Dank sorgfältig entspiegelter Bildoberfläche und einem kräftigen Backlight, welches auch im Akkubetrieb die maximale Helligkeit beibehält, ist das 755 G2 ohne Einschränkungen für einen Betrieb unter freiem Himmel geeignet. Selbst an sonnigen Tagen lässt sich das Display stets problemlos ablesen, im Schatten oftmals sogar bei leicht reduzierter Leuchtdichte.

Außeneinsatz (Bewölkung)
Blickwinkel HP EliteBook 755
Blickwinkel HP EliteBook 755

Abschließend wollen wir noch kurz auf die Blickwinkelstabilität zu sprechen kommen, die entsprechend des verbauten TN-Panels nicht unbedingt zu den Stärken des Displays zählt. Insbesondere auf vertikale Kopfbewegungen reagiert die Anzeige höchst allergisch, Kontrastabnahme und Farbveränderungen sind die Folge. Seitlich steht dem Nutzer ein etwas größerer Spielraum zur Verfügung, insgesamt bleibt das EliteBook aber ein Arbeitsgerät für Einzelanwender.

Leistung

Gemeinsam mit dem identisch spezifizierten FX-7500 repräsentiert der A10 Pro-7350B AMDs derzeit schnellste ULV-APU. Der Quad-Core-Chip taktet mit 2,1 bis 3,3 GHz und basiert auf der jüngst vorgestellten Kaveri Architektur, die unter anderem eine etwas höhere Pro-MHz-Leistung sowie eine bessere Energieeffizienz als der Vorgänger Richland bieten soll. Als sogenanntes "Pro"-Modell wurde der 7350B speziell für die Anforderungen von Business-Kunden konzipiert; entsprechende CPUs werden von AMD mit besonders hoher Stabilität und langer Verfügbarkeit beworben. Die TDP des in 28 Nanometern gefertigten Chips liegt bei 19 Watt und damit leicht oberhalb der Konkurrenz (Haswell ULV: 15 Watt inklusive Chipsatz).

Das eigentliche Highlight Kaveris ist zweifellos die integrierte Grafikeinheit namens Radeon R6. Mit 384 Shadereinheiten verspricht diese eine Rechenleistung auf dem Niveau dedizierter Mittelklasse-Beschleuniger – ob sich dies auch in hohen Frameraten niederschlägt, werden wir später noch herausfinden. Entscheidend dafür dürfte auch die real anliegende Taktrate der GPU sein, da die vom Hersteller angegebenen 553 MHz nur als maximale Turbo-Frequenz zu verstehen sind.

Wie bereits eingangs erwähnt, haben wir den vorhandenen Arbeitsspeicher unseres EliteBooks mit einem zweiten 4-GB-Modul im DDR3-1600-Standard auf insgesamt 8 GB erweitert – nur so lässt sich herausfinden, was AMDs Kaveri-APU ohne extreme Limitierung durch die Speicheranbindung zu leisten vermag. Eine solche Modifizierung des Testgerätes wird jedoch auch zukünftig ein absoluter Ausnahmefall bleiben und ist hier vor allem der Tatsache geschuldet, dass die eigentlich gewünschte Konfiguration (F1Q27ET) zum Testzeitpunkt leider nicht lieferbar war. Darüber hinaus haben wir keine weiteren Veränderungen, beispielsweise an der internen 500-GB-Festplatte, vorgenommen.

Systeminformationen HP EliteBook 755 G2

Prozessor

mangelhafte Ausnutzung ...
mangelhafte Ausnutzung ...
... des Turbo-Spielraumes
... des Turbo-Spielraumes

Vier CPU-Kerne, bis zu 3,3 GHz Taktrate – die technischen Daten des sparsamen 19-Watt-Chips erscheinen zunächst wahrlich beeindruckend. Allerdings folgt nun das berühmte Aber: Zum einen liegt die Leistung pro Takt noch immer weit unter der Konkurrenz, zum anderen wird der eindrucksvolle Turbo-Spielraum nur sehr unzureichend ausgeschöpft. Selbst in Single-Thread-Benchmarks pendelt die Frequenz lediglich zwischen 2,5 und 2,8 GHz, bei Auslastung beider Module werden gerade einmal 1,9 bis 2,1 GHz erreicht. Das wirkt sich natürlich auf die Performance aus: Ein Core i5-4200U zieht je nach Anwendung um 30 bis 60 Prozent davon, auch einem Core i3-4030U kann der A10 Pro-7350B nur schwer Paroli bieten. Hier hätten wir definitiv mehr erwartet, zumal AMDs nochmals sparsamerer und günstigerer A6-6310 kaum langsamer rechnet. Leistungsdifferenzen zwischen Akku- und Netzbetrieb sind nicht festzustellen.

Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP EliteBook 755 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
0.7 Points ∼29%
HP EliteBook 850 G1-H5G34ET
HD Graphics 4400, 4200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1.13 Points ∼46% +61%
HP EliteBook 850 G1-H5G44ET
Radeon HD 8750M, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
1.43 Points ∼59% +104%
Lenovo ThinkPad S540 20B30059GE
Radeon HD 8670M, 4200U, WDC WD10JPVX-08JC3T5 + Sandisk SSD U110 16GB
1.11 Points ∼45% +59%
Acer Aspire V3-371-36M2
HD Graphics 4400, 4030U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
0.8 Points ∼33% +14%
Lenovo IdeaPad G50-45
Radeon R4 (Beema), A6-6310, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
0.56 Points ∼23% -20%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP EliteBook 755 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1.91 Points ∼4%
HP EliteBook 850 G1-H5G34ET
HD Graphics 4400, 4200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2.49 Points ∼6% +30%
HP EliteBook 850 G1-H5G44ET
Radeon HD 8750M, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
2.91 Points ∼7% +52%
Lenovo ThinkPad S540 20B30059GE
Radeon HD 8670M, 4200U, WDC WD10JPVX-08JC3T5 + Sandisk SSD U110 16GB
2.5 Points ∼6% +31%
Acer Aspire V3-371-36M2
HD Graphics 4400, 4030U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
2.03 Points ∼5% +6%
Lenovo IdeaPad G50-45
Radeon R4 (Beema), A6-6310, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
1.98 Points ∼4% +4%
Cinebench R10 Shading 64Bit
4195 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
7582 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
2796 Points
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2100
Cinebench R10 Shading 32Bit
4185
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5600
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.7 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
23.53 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.91 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
62 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
25.87 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
167 Points
Hilfe

Massenspeicher

HD-Tune-Benchmark
HD-Tune-Benchmark

Auf eine schnelle SSD muss der Anwender bei den günstigeren Varianten des 755 G2 zwar verzichten, doch gibt es als kleinen Trost zumindest eine flotte 500-GB-HDD mit 7.200 Umdrehungen pro Minute. Die gegenüber sonst üblichen Festplatten (zumeist 5.400 U/min) deutlich höhere Drehzahl der HGST Travelstar Z7K500 verbessert nicht nur die Zugriffszeit auf annehmbare 16,9 Millisekunden, sondern sorgt auch für beachtliche Übertragungsraten: Gut 102 MB/s im HD-Tune Benchmark können sich für einen klassischen Magnetspeicher absolut sehen lassen. An das Ansprechverhalten eines entsprechend teureren SSD-Systems kommt das EliteBook natürlich dennoch nicht ganz heran.

Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Minimale Transferrate: 54.4 MB/s
Maximale Transferrate: 132.5 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 102.5 MB/s
Zugriffszeit: 16.9 ms
Burst-Rate: 250.8 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

System Performance

Den Wünschen der Business-Kundschaft folgend setzt HP noch immer auf Windows 7 Professional als vorinstalliertes Betriebssystem, legt das modernere Windows 8.1 Pro aber als kostenloses Upgrade bei. Ist das Notebook nach etwa 40 Sekunden erst einmal gestartet, gibt es an der subjektiven Anwendungsperformance nur wenig auszusetzen: Der Prozessor verfügt über ausreichende Leistungsreserven, um gängige Büro- und Multimedia-Aufgaben ohne Schwierigkeiten zu meistern. Anspruchsvollerer Software ist der A10 Pro-7350B ebenfalls gewachsen, allerdings bleibt der Rückstand auf Kontrahenten mit Core-i5-CPU stattlich. So zieht das EliteBook 850 G1 im PCMark 7 mit 2.821 zu 2.052 Punkten klar davon, obwohl beide ohne SSD und Hybrid-Festplatte auskommen müssen.

PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
HP EliteBook 755 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2052 Points ∼22%
HP EliteBook 850 G1-H5G34ET
HD Graphics 4400, 4200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2821 Points ∼31% +37%
HP EliteBook 850 G1-H5G44ET
Radeon HD 8750M, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
5431 Points ∼59% +165%
Lenovo ThinkPad S540 20B30059GE
Radeon HD 8670M, 4200U, WDC WD10JPVX-08JC3T5 + Sandisk SSD U110 16GB
3021 Points ∼33% +47%
Dell Latitude E5540
HD Graphics 4400, 4300U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3693 Points ∼40% +80%
PCMark 7 Score
2052 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2440 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2539 Punkte
Hilfe

Grafikkarte

keine flüssige 4K-Wiedergabe
keine flüssige 4K-Wiedergabe

Von den insgesamt 512 GCN-Shadern Kaveris sind bei der Radeon R6 nur 384 Einheiten aktiviert – den Vollausbau des Chips bietet lediglich das 35-Watt-Topmodell FX-7600P mit seiner Radeon R7. Noch wichtiger für die Performance ist jedoch die Speicheranbindung, die gewissermaßen das entscheidende Nadelöhr darstellt: Selbst mit optimaler Dual-Channel-Bestückung und DDR3-1600 beträgt die Bandbreite nur 25,6 GB/s, in die sich GPU und Prozessor reinteilen müssen. Mit dem gleichem Problem kämpft allerdings (fast) jede integrierte Grafiklösung.

Im synthetischen 3DMark 11, der als vergleichsweise wenig bandbreitenlastig gilt, bringt die Radeon R6 ihre starke Shader-Power recht gut auf die virtuelle Straße. Rund 50 Prozent Vorsprung auf die HD Graphics 4400 (ebenfalls mit Dual-Channel-Anbindung) zeugen vom AMDs Überlegenheit im Grafikbereich. Einzig die ruckelnde Wiedergabe unseres 4K-Testvideos (H.264, 100 Mbit/s) enttäuscht – das kann die Intel Konkurrenz besser.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
HP EliteBook 755 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1228 Points ∼2%
HP EliteBook 850 G1-H5G34ET
HD Graphics 4400, 4200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
687 Points ∼1% -44%
HP EliteBook 850 G1-H5G44ET
Radeon HD 8750M, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
1595 Points ∼3% +30%
Toshiba Tecra Z50 A-12K
HD Graphics 4400, 4600U, Toshiba THNSNJ256GMCT
831 Points ∼2% -32%
HP Elitebook 745 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1140 Points ∼2% -7%
3DMark 06 Standard
5989 Punkte
3DMark Vantage P Result
4114 Punkte
3DMark 11 Performance
1306 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
32732 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
3787 Punkte
3DMark Fire Strike Score
837 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Anno 2070
Anno 2070

In realen Spiele-Benchmarks schmilzt die Differenz zwischen Radeon R6 und HD 4400 etwas zusammen und liegt, bei identischer Speicherausstattung, im Mittel in einer Größenordnung von etwa 20 Prozent. Aus vollkommen unspielbaren Frameraten wird so zwar noch lange kein flüssiger Gaming-Genuss, die ein odere andere Detaileinstellung lässt sich aber sehr wohl etwas höher wählen. Dennoch: Viel mehr als niedrige bis mittlere Settings und 1.024 x 768 Pixel sind in aktuellen Titeln nur selten möglich.

Mit einer höheren TDP-Einstufung dürfte die Grafikeinheit vermutlich noch einmal merklich an Leistung gewinnen: Um die spezifizierten 19 Watt für die gesamte APU einzuhalten, fällt der Kerntakt bei paralleler CPU- und GPU-Last auf rund 400 MHz ab.

HP EliteBook 755 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
HP EliteBook 850 G1-H5G34ET
HD Graphics 4400, 4200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
HP Elitebook 745 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Toshiba Kirabook 2014
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba THNSNJ256GMCT
Tomb Raider
-34%
-25%
-11%
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x
18.3
10.4
-43%
13.7
-25%
14.3
-22%
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x
26.3
17.9
-32%
19.9
-24%
25.1
-5%
1024x768 Low Preset
51.5
37.2
-28%
38.1
-26%
48.6
-6%
BioShock Infinite
-36%
-34%
1366x768 High Preset
23.2
13.9
-40%
15
-35%
1366x768 Medium Preset
26.8
17.3
-35%
17.4
-35%
1280x720 Very Low Preset
46
31.2
-32%
30.9
-33%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-34% / -34%
-31% / -30%
-23% / -23%
min. mittel hoch max.
Anno 2070 (2011) 64.6 31 19.3 9.1 fps
Diablo III (2012) 54.8 37.1 31.4 20.7 fps
Tomb Raider (2013) 51.5 26.3 18.3 8.5 fps
BioShock Infinite (2013) 46 26.8 23.2 7 fps
Metro: Last Light (2013) 20.5 16.2 10.1 5.1 fps
Dota 2 (2013) 43.8 27.6 15.1 fps
Total War: Rome II (2013) 35.5 26.8 22.7 6.3 fps
Thief (2014) 12.5 9 6.9 3.6 fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Im Leerlauf ist es vor allem die schnelldrehende Festplatte, deren leises Rauschen die Geräuschkulisse dominiert. Den Lüfter bekommt der Anwender dagegen kaum zu hören: Bei einfachen Office-Tätigkeiten steht dieser zumeist still oder rotiert mit so geringer Drehzahl, dass er aus einigen Zentimetern Entfernung kaum noch wahrgenommen wird. Nur in einem Punkt sollte HP unbedingt nachbessern: Beim Anspringen des Lüfters tourt selbiger für einen kurzen Moment auf fast 4000 U/min hoch – das ließe sich sicher auch dezenter regeln.

Unter Volllast steigt der Lärmpegel auf 34,3 bis 37,1 dB(A), kaum mehr als wir beim EliteBook 850 G1 mit Haswell CPU messen konnten (33,3-36,2 dB(A)). Auch gegenüber Kontrahenten wie dem Lenovo ThinkPad S540 (33,5-36,8 dB(A)) oder Toshiba Tecra Z50 (33,4-36,8 dB(A)) sind nur marginale Unterschiede festzustellen. Die Frequenzcharakteristik lässt sich als angenehm tief und gleichmäßig beschreiben.

Lautstärkediagramm

Idle
30.9 / 30.9 / 31.6 dB(A)
HDD
30.9 dB(A)
Last
34.3 / 37.1 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft SL-451 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Etwas überraschend zeigt das 755 G2 bereits im Leerlauf eine merkliche, wenngleich noch nicht störende Erwärmung auf Temperaturen um circa 34 °C. Da auch andere Mitbewerber ohne Belastung mit passiver Kühlung auskommen, kann dies eigentlich nur auf eine erhöhte Leistungsaufnahme zurückzuführen sein – näheres dazu im folgenden Kapitel. Die Last-Werte entsprechen mit durchschnittlich 38 °C unseren Erwartungen und bewegen sich damit in einem unkritischen Bereich. Folglich kann das Notebook auch ohne Probleme auf dem Schoß betrieben werden.

Trotz einer niedrigen Kerntemperatur von lediglich 67 °C drosselt die A10-APU in unserem Stresstest kräftig: Gerade einmal 1,1 GHz CPU-Takt sind weit entfernt von der eigentlichen Basisfrequenz, die bei 2,1 GHz liegt. Die Grafikeinheit pendelt gleichzeitig zwischen 280 und 410 MHz – möglich wären hier bis zu 553 MHz. Wir vermuten, dass HP den Verbrauch des Chips schon vor den maximal möglichen 19 Watt abriegelt, um Geräuschentwicklung und Gehäusetemperaturen auf einem niedrigen Niveau zu halten.

 33.6 °C35.2 °C35 °C 
 32.4 °C35.7 °C34.1 °C 
 30.7 °C31.4 °C33.3 °C 
Maximal: 35.7 °C
Durchschnitt: 33.5 °C
35.2 °C34.8 °C33.2 °C
34.2 °C35 °C33 °C
32.6 °C31.8 °C31.7 °C
Maximal: 35.2 °C
Durchschnitt: 33.5 °C
Netzteil (max.)  31.2 °C | Raumtemperatur 23.2 °C | Fluke 62 Max
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 39.9 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 34 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 43.7 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 33.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 34.8 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (-6.7 °C).

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Mit Haswell hat Intel die Messlatte für den Leerlauf- und Teillast-Verbrauch ein ganzes Stückchen nach oben (oder vielmehr nach unten) geschraubt – kann Kaveri hier mithalten? Leider nein: Wo sich das 850 G1 mit 4,9 bis 9,3 Watt begnügt, zieht das EliteBook 755 G2 7,2 bis 12,4 Watt aus seinem mitgelieferten 45-Watt-Netzteil. Dies dürfte nicht ohne Folgen auf die Akkulaufzeiten bleiben.

Zunächst wollen wir jedoch auch noch einen Blick auf den Maximalverbrauch werfen, der wiederum etwas niedriger als erwartet ausfällt. 32,6 Watt im 3DMark 06 und 39,6 Watt im Stresstest (nach kurzer Zeit auf 33,7 Watt abfallend) sind für eine APU dieser TDP-Klasse vergleichsweise wenig. Dies stützt unsere These, dass der von AMD angegebene Wert in der Praxis nicht vollständig ausgereizt wird, was wiederum das zuvor beobachtete Throttling erklärt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 7.2 / 10.1 / 12.4 Watt
Last midlight 32.6 / 39.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Extech Power Analyzer 380803

Akkulaufzeit

Genau wie Gehäuse und Eingabegeräte hat HP auch den 50-Wh-Akku des EliteBook 850 G1 in das 755 G2 übernommen. Bei gleichzeitig höherer Leistungsaufnahme erreicht unser Proband jedoch durchgängig schwächere Laufzeiten.

Im Battery Eater Reader's Test (Energiesparmodus, minimale Helligkeit, Funkmodule aus) geht dem 755 G2 nach knapp 7 Stunden die Puste aus, rund 1,5 Stunden eher als dem 850 G1. Als reines Leerlauf-Szenario ist dieser Test nur von geringer praktischer Bedeutung und zeigt lediglich die theoretische Maximallaufzeit auf.

Interessanter ist da unsere WLAN- und H.264-Messung (Energiesparmodus, rund 150 cd/m²). Nach spätestens 3 bis 4 Stunden muss das EliteBook hier zurück an die Steckdose, wohingegen das Intel Modell mindestens 1,5 bis 2 Stunden länger durchhält.

Die geringste Differenz können wir im Battery Eater Classic Test (Höchstleistung, maximale Helligkeit, Funkmodule an) feststellen, wo einer Laufzeit von 1 Stunde und 34 Minuten beim 755 G2 gut 2 Stunden beim 850 G1 gegenüberstehen. Zusammenfassend ein allenfalls mittelmäßiges Abschneiden für ein hochpreisiges Business-Notebook – einen kompletten Arbeitstag wird das Gerät mit nur einer Akkuladung auch bei längeren Standby-Phasen kaum überstehen.

Reader's Test
Reader's Test
WLAN-Test
WLAN-Test
H.264-Test
H.264-Test
Classic Test
Classic Test
Ladevorgang
Ladevorgang
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 56min
Surfen über WLAN
3h 54min
Big Buck Bunny H.264 1080p
3h 9min
Last (volle Helligkeit)
1h 34min

Fazit

HP EliteBook 755 G2 (J0X38AW)
HP EliteBook 755 G2 (J0X38AW)

Gleiche Qualität, günstigerer Preis: Was die Verarbeitung des Gehäuses, das Display oder die Eigenschaften der Eingabegeräte betrifft, steht das HP EliteBook 755 G2 dem mindestens 100 Euro teureren 850 G1 in nichts nach. Zumindest fast, denn die fehlende Tastaturbeleuchtung oder den gestrichenen M.2-Slot wollen wir an dieser Stelle nicht verschweigen.

Dass auch der A10 Pro-7350B nicht ganz mit einem schnellen Core-i5-Prozessor mithalten kann, dürften informierte Leser bereits im Vorfeld dieses Tests geahnt haben. Der Vorsprung eines Core i5-4200U bewegt sich nach unseren Benchmarks in einem Rahmen von etwa 30 bis 60 Prozent und ist somit auch in der Praxis gelegentlich spürbar. Gleichwohl wäre es vermessen, die Kaveri APU als langsam zu bezeichnen – für übliche Büroaufgaben und leichtes Multitasking bietet der Chip mehr als ausreichend Power. Beim Thema Grafikeinheit dreht sich der Spieß um: In einem reinen Office-Gerät dürfte sich AMDs recht schnelle GPU nur selten rentieren, da das moderne HSA-Konzept in aktuellen Anwendungen kaum zur Geltung kommt. Zudem liegt Intels HD Graphics 4400 nur unwesentlich hinter der Radeon R6, die anscheinend durch Speicher- und Verbrauchs-Limitierungen ausgebremst wird.

Als den mit Abstand größten Minuspunkt sehen wir jedoch die kurzen Akkulaufzeiten des 755 G2. Im Alltag geht dem EliteBook schon nach weniger als vier Stunden die Puste aus, sodass das Netzteil stets griffbereit liegen sollte. Vor allem deshalb fällt es uns schwer, eine uneingeschränkte Kaufempfehlung auszusprechen; zumindest die Verfügbarkeit des bereits angekündigten EliteBook 750 G1, einer etwas preiswerteren Version des 850 G1 und damit direktem Konkurrent des 755 G2, sollten potentielle Interessenten besser noch abwarten.

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HP EliteBook 755 G2, zur Verfügung gestellt von:
HP EliteBook 755 G2, zur Verfügung gestellt von:

Datenblatt

HP EliteBook 755 G2 (EliteBook 700 Serie)
Grafikkarte
AMD Radeon R6 (Kaveri), Kerntakt: 553 MHz, Speichertakt: 800 MHz, 13.352.1004.1001
Hauptspeicher
8192 MB 
, 2x 4 GB DDR3-1600, 2 von 2 Slots belegt
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, AUO35ED, TN-Panel, LED-Backlight, spiegelnd: nein
Mainboard
AMD A76M
Massenspeicher
Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630, 500 GB 
, 7200 U/Min, 32 MB Cache
Soundkarte
ATI/AMD Kaveri - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Headset-Buchse (3,5 Millimeter Klinke), Card Reader: SD, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Broadcom BCM43228 (a/b/g/n = Wi-Fi 4), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 21.5 x 375 x 254
Akku
50 Wh Lithium-Ion, 3 Zellen
Betriebssystem
Windows 8.1 Professional (64 Bit) + Windows 7 Professional (64 Bit)
Kamera
Webcam: 0.9 Megapixel
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, Windows 8.1 DVD, Treiber DVD, Kurzanleitung , 36 Monate Garantie
Gewicht
1.95 kg, Netzteil: 195 g
Preis
900 Euro

 

HPs High-End-Serie für Businesskunden, das EliteBook, ...
HPs High-End-Serie für Businesskunden, das EliteBook, ...
...ist ab sofort auch mit AMD Prozessoren erhältlich. (Bilder: EliteBook 850 G1)
...ist ab sofort auch mit AMD Prozessoren erhältlich. (Bilder: EliteBook 850 G1)
Obwohl das 755 G2 nur knapp 2 Kilogramm wiegt, ...
Obwohl das 755 G2 nur knapp 2 Kilogramm wiegt, ...
... erweist sich das Chassis als extrem stabil.
... erweist sich das Chassis als extrem stabil.
Äußerst solide sind auch die Displayscharniere, ...
Äußerst solide sind auch die Displayscharniere, ...
... deren maximaler Öffnungswinkel aber nicht besonders üppig ausfällt.
... deren maximaler Öffnungswinkel aber nicht besonders üppig ausfällt.
Das Anschlussfeld umfasst nicht nur 4x USB 3.0, ...
Das Anschlussfeld umfasst nicht nur 4x USB 3.0, ...
... sondern auch Gbit-LAN, ...
... sondern auch Gbit-LAN, ...
... einen DisplayPort ...
... einen DisplayPort ...
...sowie den älteren VGA-Ausgang.
...sowie den älteren VGA-Ausgang.
Der SD-Kartenleser ist nur umständlich erreichbar.
Der SD-Kartenleser ist nur umständlich erreichbar.
Weitere Schnittstellen ergänzt eine optionale Docking-Station.
Weitere Schnittstellen ergänzt eine optionale Docking-Station.
Fingerabdruckscanner und SC-Leser dürfen nicht fehlen.
Fingerabdruckscanner und SC-Leser dürfen nicht fehlen.
Wie bei der Konkurrenz kann die Maus nicht nur per Touchpad, ...
Wie bei der Konkurrenz kann die Maus nicht nur per Touchpad, ...
... sondern auch mittels Trackpoint gesteuert werden.
... sondern auch mittels Trackpoint gesteuert werden.
Ein praktisches Extra sind die Spezialtasten für WLAN und Sound.
Ein praktisches Extra sind die Spezialtasten für WLAN und Sound.
Die 4 GB Arbeitsspeicher ...
Die 4 GB Arbeitsspeicher ...
... können mit einem zweiten Modell erweitert werden (Test mit 8 GB RAM).
... können mit einem zweiten Modell erweitert werden (Test mit 8 GB RAM).
Der einzige Lüfter muss nur selten in Aktion treten ...
Der einzige Lüfter muss nur selten in Aktion treten ...
... und führt die Abwärme geräuscharm ab.
... und führt die Abwärme geräuscharm ab.
Der Anwender kann zwischen Windows 7 und 8 wählen.
Der Anwender kann zwischen Windows 7 und 8 wählen.
Praktisch:
Praktisch:
Die Unterseite läasst sich großflächig und ohne Werkzeug öffnen.
Die Unterseite läasst sich großflächig und ohne Werkzeug öffnen.
Auf den M.2-Slot des EliteBook 850 G1 ...
Auf den M.2-Slot des EliteBook 850 G1 ...
... muss das 755 G2 verzichten.
... muss das 755 G2 verzichten.
Ohne dedizierte Grafikkarte ...
Ohne dedizierte Grafikkarte ...
... begnügt sich das EliteBook mit einem kleinen 45-Watt-Netzteil.
... begnügt sich das EliteBook mit einem kleinen 45-Watt-Netzteil.

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Preisvergleich

Pro

+leichtes und hochwertiges Gehäuse
+gute Eingabegeräte
+außentaugliches Display mit hoher Auflösung
+akzeptable Anwendungsleistung
+sehr leiser Lüfter
+36 Monate Garantie
 

Contra

-relativ kurze Akkulaufzeiten
-hörbares Festplatten-Rauschen
-Throttling bei starker Last
-fehlende Tastaturbeleuchtung
-keine zusätzliche SSD einbaubar

Shortcut

Was uns gefällt

Wer Qualität will, aber dennoch ein vergleichsweise preiswertes Arbeitsgerät sucht, kann mit dem EliteBook 755 G2 gut 100 Euro gegenüber dem Schwestermodell 850 G1 sparen. Ein ähnlich hochwertiges AMD Notebook hat derzeit kein anderer Hersteller im Programm.

Was wir vermissen

Leider beschränken sich die Abstrich gegenüber der Intel Konkurrenz nicht nur auf eine etwas geringere CPU-Performance: Der fehlende M.2-Slot, die eingesparte Tastaturbeleuchtung und insbesondere die weitaus schlechteren Akkulaufzeiten erweisen sich als schmerzhafte Einschränkung.

Was uns verblüfft

Die integrierte Radeon-R6-GPU der Kaveri APU weist Intels HD Graphics 4400 in die Schranken – doch der Vorsprung ist kleiner, als wir erwartet und erhofft hätten. Spiele-Fans werden auch weiterhin nicht um eine dedizierte Grafiklösung umhinkommen.

Die Konkurrenz

HP EliteBook 850 G1

Toshiba Tecra Z50

Lenovo ThinkPad S540

Fujitsu LifeBook E754

Dell Latitude E6540

Bewertung

HP EliteBook 755 G2 - 14.09.2014 v4(old)
Till Schönborn

Gehäuse
91 / 98 → 93%
Tastatur
87%
Pointing Device
90%
Konnektivität
74 / 80 → 93%
Gewicht
64 / 20-67 → 94%
Akkulaufzeit
81%
Display
80%
Leistung Spiele
60 / 68 → 88%
Leistung Anwendungen
61 / 92 → 66%
Temperatur
83%
Lautstärke
91%
Audio
63%
Kamera
53 / 85 → 62%
Durchschnitt
75%
83%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Till Schönborn (Update: 15.05.2018)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.