Notebookcheck

Test Schenker XMG Ultra 17 (i9-9900K, GTX 1080, UHD) Clevo P775TM1-G Laptop

Florian Glaser 👁, Felicitas Krohn, 02.11.2018

Zu viel des Guten? Wer ein leistungsstarkes Desktop-Replacement sucht, ist beim XMG Ultra 17 von Schenker Technologies genau an der richtigen Adresse. Wir checken, ob das Kühlsystem genug Reserven für die Topausstattung mit Core i9-9900K und GeForce GTX 1080 bereithält. Update: Ursache für GPU-Throttling gefunden. Höhere Wertung dank neuer Software.

Schenker XMG Ultra 17

Analog zu anderen Barebone-Anbietern punktet Schenker Technologies mit einer üppigen Konfigurierbarkeit. Das XMG Ultra 17 startet im Online-Shop mysn.de (aktuell erfolgt die Umstellung auf bestware.com) ab 1.749 Euro, kann mit den entsprechenden Komponenten jedoch deutlich teurer werden.

Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Prozessor
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1657 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5X, gesteckt, ForceWare 411.70
Hauptspeicher
32768 MB 
, 2x 16 GB SO-DIMM DDR4-2666, Dual Channel, 2 von 4 Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 255 PPI, AU Optronics B173ZAN (AUO109B), IPS, UHD, G-Sync, 60 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Z370 (Kaby Lake)
Massenspeicher
Samsung SSD 970 Pro 1TB, 1024 GB 
, NVMe. Schächte: 2x M2 Typ 2280 & 2x 2.5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC898 @ Intel Kaby Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 3 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon, 1x Line-in, 1x Line-out, Card Reader: 6-in-1, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter (a/b/g/h/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 41 x 418 x 295
Akku
82 Wh, 5400 mAh Lithium-Ion, wechselbar, 8 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1, Tastatur: 3 Zonen, RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 330-Watt-Netzteil, Schlüsselanhänger, Aufkleber, Recovery-DVD, Treiber-DVD, Zubehör für 2.5-Zoll-Schacht, USB Stick, Handbuch, Control Center, Killer Performance Suite, 24 Monate Garantie
Gewicht
4.284 kg, Netzteil: 1.28 kg
Preis
4100 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Bestes Beispiel ist unser Testgerät, das auf 32 GB DDR4-RAM (2x 16 GB @2.666 MHz), eine 1.000 GB große NVMe-SSD und Nvidias derzeit schnellste Laptop-GPU, die GeForce GTX 1080, zurückgreifen kann. Passend zum Pascal-Chip gibt es einen Intel Prozessor aus der Core i5-, i7- oder i9-Reihe.

Der Clou: Weil Schenker Desktop-Modelle verwendet, ist der Prozessor nicht – wie man es von den meisten Notebooks kennt – verlötet, sondern lässt sich bei Bedarf austauschen. Gleiches gilt für die Grafikkarte, wobei den Upgrade-Optionen gewisse Grenzen gesetzt sind (Software-Support, Verfügbarkeit der Hardware, Stromzufuhr, Kühlung etc.). Die ganze Technik hat natürlich ihren Preis: Inklusive Core i9-9900K, 4K-Display und Windows 10 Home 64 Bit werden knapp 4.100 Euro fällig.

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Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17

Am Gehäuse hat Schenker keine Änderungen vorgenommen. Die Bezeichnung des verwendeten Clevo Barebones entspricht unserem letzten Testgerät (P775TM1-G), das wiederum starke Ähnlichkeiten zum 2017 überprüften Guru Mars K aufweist (P775DM3-G). In dessen Bericht stehen alle Informationen zum Chassis, der Ausstattung und den Eingabegeräten.

Zu den ärgsten Kontrahenten des XMG Ultra 17 zählen andere 17-Zoll-Gamer aus unserer Top-10-Liste mit GeForce GTX 1080 und Coffee-Lake-CPU wie das Asus ROG Chimera G703GI und das Aorus X7 DT v8, welche im Folgenden als Vergleichsgeräte auftauchen.

Größenvergleich

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Asus Chimera G703GI
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
198 MB/s ∼100% +4%
Aorus X7 DT v8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
196 MB/s ∼99% +3%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
190 MB/s ∼96%
Schenker XMG Ultra 17
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
187 MB/s ∼94% -2%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.7 - 202, n=203)
90.3 MB/s ∼46% -52%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Asus Chimera G703GI
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
246 MB/s ∼100% +21%
Aorus X7 DT v8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
244 MB/s ∼99% +20%
Schenker XMG Ultra 17
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
208 MB/s ∼85% +2%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
204 MB/s ∼83%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (13.4 - 257, n=201)
109 MB/s ∼44% -47%

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Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG Ultra 17
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
689 MBit/s ∼100% 0%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
688 MBit/s ∼100%
Asus Chimera G703GI
Intel Wireless-AC 9560
681 MBit/s ∼99% -1%
Aorus X7 DT v8
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
655 MBit/s ∼95% -5%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 702, n=175)
595 MBit/s ∼86% -14%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus Chimera G703GI
Intel Wireless-AC 9560
690 MBit/s ∼100% +6%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
648 MBit/s ∼94%
Aorus X7 DT v8
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
599 MBit/s ∼87% -8%
Schenker XMG Ultra 17
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
596 MBit/s ∼86% -8%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (213 - 697, n=175)
533 MBit/s ∼77% -18%

Display

Neben dem Barebone deckt sich auch das Display mit dem alten Testsample. Das gegen Aufpreis erhältliche UHD-Panel von AU Optronics (B173ZAN) besticht in erster Linie durch seinen großen Farbraum. An 100 % sRGB und 87 % AdobeRGB können nur wenige Laptops heranreichen.

345
cd/m²
337
cd/m²
335
cd/m²
351
cd/m²
349
cd/m²
358
cd/m²
331
cd/m²
312
cd/m²
332
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 358 cd/m² Durchschnitt: 338.9 cd/m² Minimum: 17 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 349 cd/m²
Kontrast: 851:1 (Schwarzwert: 0.41 cd/m²)
ΔE Color 4.04 | 0.4-29.43 Ø6.3, calibrated: 0.93
ΔE Greyscale 4.19 | 0.64-98 Ø6.5
100% sRGB (Argyll 3D) 87% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.44
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
AU Optronics B173ZAN (AUO109B), IPS, 3840x2160
Schenker XMG Ultra 17
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), IPS, 3840x2160
Asus Chimera G703GI
B173HAN03.2 (AUO329D), IPS, 1920x1080
Aorus X7 DT v8
AU Optronics B173HAN03.0 (AUO309D), IPS, 1920x1080
Response Times
-9%
68%
51%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
41.2 (20.8, 20.4)
44 (22.8, 21.2)
-7%
6.4 (3.4, 3)
84%
18 (8.8, 9.2)
56%
Response Time Black / White *
22.4 (10, 12.4)
24.8 (11.6, 13.2)
-11%
10.8 (6, 4.8)
52%
12 (6.8, 5.2)
46%
PWM Frequency
Bildschirm
6%
-2%
16%
Helligkeit Bildmitte
349
332
-5%
285
-18%
297
-15%
Brightness
339
313
-8%
275
-19%
281
-17%
Brightness Distribution
87
88
1%
82
-6%
84
-3%
Schwarzwert *
0.41
0.28
32%
0.22
46%
0.23
44%
Kontrast
851
1186
39%
1295
52%
1291
52%
DeltaE Colorchecker *
4.04
3.86
4%
3.18
21%
2.19
46%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
6.01
5.88
2%
5.99
-0%
4.81
20%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
0.93
1.73
-86%
DeltaE Graustufen *
4.19
4.33
-3%
2.93
30%
1.31
69%
Gamma
2.44 90%
2.41 91%
2.45 90%
2.42 91%
CCT
6411 101%
6595 99%
7165 91%
6464 101%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
87
88
1%
60
-31%
59
-32%
Color Space (Percent of sRGB)
100
100
0%
93
-7%
91
-9%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-2% / 4%
33% / 9%
34% / 21%

* ... kleinere Werte sind besser

In den restlichen Disziplinen schneidet der 4K-Screen ebenfalls gut ab, wenngleich es nicht immer für die Spitzenposition genügt. Dass sich der Kontrast und der Schwarzwert – trotz identischer Panels – vom letzten Testbericht unterscheiden, dürfte mit der normalen Serienstreuung zusammenhängen.

Für eine perfekte Bildqualität empfiehlt sich übrigens eine Kalibrierung. Zwar weichen Farben und Graustufen bei der Auslieferung nicht allzu sehr vom Idealbereich ab, professionelle Nutzer können mit den passenden Mitteln allerdings noch mehr aus dem Display herausholen (unsere ICC-Datei ist oben verlinkt).

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Da es sich um ein IPS-Panel handelt, bietet der UHD-Screen eine hohe Blickwinkelstabilität. Im Gegenzug müssen Käufer mit einer mäßigen Reaktionszeit leben. 22 ms beim Wechsel von Schwarz zu Weiß und 41 ms beim Wechsel von Grau zu Grau können in besonders schnellen Spielen (z. B. FIFA 19) zu Schlieren führen.

XMG Ultra 17 vs. sRGB (100 %)
XMG Ultra 17 vs. sRGB (100 %)
Subpixel
Subpixel
XMG Ultra 17 vs. AdobeRGB (87 %)
XMG Ultra 17 vs. AdobeRGB (87 %)

60 Hz Bildwiederholfrequenz sind in Zeiten von 120-Hz- und 144-Hz-Panels (gibt es als alternative Ausstattung) ebenfalls mager, wobei das UHD-Modell immerhin G-Sync beherrscht.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
22.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 10 ms steigend
↘ 12.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 27 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
41.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20.8 ms steigend
↘ 20.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 52 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8773 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Software

Die auf dem Testgerät installierte Software ließen wir unangetastet. Per Control Center kann man auf Wunsch nicht nur die Lüftersteuerung ändern, sondern auch den Prozessor, die Grafikkarte und den Arbeitsspeicher übertakten. Die in drei Zonen aufgeteilte RGB-Beleuchtung der Tastatur lässt sich ebenfalls tunen.

Control Center
Control Center
Control Center
CPU Memory Overclocking
Flexikey
GPU Overclock

Leistung

Das XMG Ultra 17 verspricht durch seine Desktop-Anleihen (gesockelte CPU, gesteckte GPU) eine hohe Zukunftssicherheit. Upgrade-Fans dürfen sich außerdem über vier RAM-Slots, zwei M.2-Plätze und zwei 2,5-Zoll-Schächte freuen.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HWiNFO
GPU-Z
AS SSD Benchmark
CrystalDiskMark
LatencyMon

Prozessor

Eines der größten Highlights des Testgeräts ist Intels brandneuer Achtkern-Chip Core i9-9900K, der als Antwort auf AMDs Ryzen-Architektur entwickelt wurde und mit den meisten Prozessoren der vergangenen Jahre sprichwörtlich den Boden aufwischt. Kein Wunder, verfügt der Octacore doch über 16 MB L3-Cache und einen Takt von 3,6 bis 5,0 GHz. Zum Vergleich: Der aktuelle Notebook-Liebling Core i7-8750H, der auf sechs Kerne setzt, muss sich mit 9 MB L3-Cache und 2,2 bis 4,1 GHz Takt zufriedengeben. Allerdings ist bei Letzterem auch die TDP deutlich geringer (45 vs. 95 Watt), was kräftige Auswirkungen auf den Kühlbedarf hat.

Singlecore-Rendering (4,7 - 5,0 GHz)
Singlecore-Rendering (4,7 - 5,0 GHz)
Multicore-Rendering (4,0 - 4,7 GHz)
Multicore-Rendering (4,0 - 4,7 GHz)
GPU-Belastung (avg. 4,7 GHz)
GPU-Belastung (avg. 4,7 GHz)

Im Gegenzug bekommen Käufer des XMG Ultra 17 eine bisher nie da gewesene und konkurrenzlos gute Leistung geboten – jedenfalls im Laptop-Bereich. Mit 1.865 Punkten sprintet der Core i9-9900K beim Multicore-Test des Cinebench R15 mehr als 40 % an den mobilen Coffee-Lake-Spitzenreitern Core i9-8950H (Asus ROG G703GI) und Core i7-8850H (Aorus X7 DT v8) vorbei. Gegen den Core i7-8700 des alten XMG Ultra 17 heißt es sogar +60 %.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Intel Core i9-9900K
209 Points ∼100%
Asus Chimera G703GI
Intel Core i9-8950HK
206 Points ∼99% -1%
Schenker XMG Ultra 17
Intel Core i7-8700
190 Points ∼91% -9%
Aorus X7 DT v8
Intel Core i7-8850H
182 Points ∼87% -13%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (79 - 209, n=413)
151 Points ∼72% -28%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Intel Core i9-9900K
1865 Points ∼100%
Asus Chimera G703GI
Intel Core i9-8950HK
1312 Points ∼70% -30%
Aorus X7 DT v8
Intel Core i7-8850H
1276 Points ∼68% -32%
Schenker XMG Ultra 17
Intel Core i7-8700
1167 Points ∼63% -37%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 1865, n=414)
744 Points ∼40% -60%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Intel Core i9-9900K
2.38 Points ∼100%
Asus Chimera G703GI
Intel Core i9-8950HK
2.34 Points ∼98% -2%
Schenker XMG Ultra 17
Intel Core i7-8700
2.18 Points ∼92% -8%
Aorus X7 DT v8
Intel Core i7-8850H
2.07 Points ∼87% -13%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.71 - 2.38, n=406)
1.679 Points ∼71% -29%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Intel Core i9-9900K
21.2 Points ∼100%
Asus Chimera G703GI
Intel Core i9-8950HK
15.14 Points ∼71% -29%
Aorus X7 DT v8
Intel Core i7-8850H
14.02 Points ∼66% -34%
Schenker XMG Ultra 17
Intel Core i7-8700
12.9 Points ∼61% -39%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.13 - 21.2, n=507)
7.26 Points ∼34% -66%

Leider erbt der Core i9-9900K ein typisches Manko der Coffee-Lake-Generation, nämlich das eingeschränkte Taktverhalten. Im Gegensatz zu den maximal vierkernigen Kaby-Lake-Chips können die aktuellen Sechs- und Achtkerner ihren Turbo nur über einen begrenzten Zeitraum voll ausspielen. Dieses Phänomen sieht man sehr schön anhand unseres Cinebench-Loops, in dessen Verlauf die Performance des XMG Ultra 17 um knapp 5 bis 10 % sinkt. 

01020304050607080901001101201301401501601701801902002102202302402502602702802903003103203303403503603703803904004104204304404504604704804905005105205305405505605705805906006106206306406506606706806907007107207307407507607707807908008108208308408508608708808909009109209309409509609709809901000101010201030104010501060107010801090110011101120113011401150116011701180119012001210122012301240125012601270128012901300131013201330134013501360137013801390140014101420143014401450146014701480149015001510152015301540155015601570158015901600161016201630164016501660167016801690170017101720173017401750176017701780179018001810182018301840185018601870Tooltip
: Ø1747 (1697.29-1865)

Aufgrund der enormen Kernanzahl (16 Threads via Hyper-Theading) ist der Core i9-9900K – egal ob im Desktop oder im Notebook – dennoch eine gute Anschaffung für alle, die privat oder beruflich auf stark parallelisierte Anwendungen setzen. Ob sich der Kauf auch für Gamer rentiert, werden wir gleich näher unter die Lupe nehmen.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
8034
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
48808
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
2.38 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
21.2 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
209 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1865 Points
Hilfe

System Performance

Die Kombination aus High-End-GPU, Achtkern-CPU und NVMe-SSD macht sich vor allem bei der Systemleistung bemerkbar. 6.959 Punkte im PCMark 10 sind erstklassig und gehören zu den besten Ergebnissen, die wir jemals ermittelt haben. Auch subjektiv weiß die Performance zu gefallen, seien es nun Bootvorgänge, Programmstarts oder Dateiübertragungen.

PCMark 10 - Score
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
GeForce GTX 1080 (Laptop), 9900K, Samsung SSD 970 Pro 1TB
6959 Points ∼100%
Asus Chimera G703GI
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8950HK, 2x Intel 760p 512 GB + 1x Samsung SM961 512 GB (RAID)
6607 Points ∼95% -5%
Schenker XMG Ultra 17
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8700, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
5976 Points ∼86% -14%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 6959, n=115)
4933 Points ∼71% -29%
Aorus X7 DT v8
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8850H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4524 Points ∼65% -35%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Asus Chimera G703GI
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8950HK, 2x Intel 760p 512 GB + 1x Samsung SM961 512 GB (RAID)
6281 Points ∼100% +23%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
GeForce GTX 1080 (Laptop), 9900K, Samsung SSD 970 Pro 1TB
5123 Points ∼82%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2484 - 6515, n=310)
4919 Points ∼78% -4%
Schenker XMG Ultra 17
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8700, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
4849 Points ∼77% -5%
Home Score Accelerated v2
Asus Chimera G703GI
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8950HK, 2x Intel 760p 512 GB + 1x Samsung SM961 512 GB (RAID)
6093 Points ∼100% +16%
Aorus X7 DT v8
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8850H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5779 Points ∼95% +10%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
GeForce GTX 1080 (Laptop), 9900K, Samsung SSD 970 Pro 1TB
5243 Points ∼86%
Schenker XMG Ultra 17
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8700, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
4865 Points ∼80% -7%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2554 - 6093, n=328)
4218 Points ∼69% -20%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
5243 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5123 Punkte
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Massenspeicher

Um in der Massenspeicher-Kategorie richtig abzusahnen, verpasste Schenker Technologies der Testkonfiguration eine NVMe-SSD aus dem Hause Samsung mit 1 TB Kapazität. Die 970 PRO ist für SSD-Verhältnisse zwar recht teuer, positioniert sich dafür jedoch auf dem Siegertreppchen. Wenn es nach dem AS SSD Benchmark geht, fällt das 500-GB-Drive des Aorus X7 DT v8, welches ebenfalls auf PCIe-Technik basiert (Toshiba THNSN5512GPU7), um ca. 50 % zurück. Selbst das RAID-System des Asus G703GI kann sich trotz höherer Werte im sequentiellen Bereich nicht beim Gesamtscore absetzen.

Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Samsung SSD 970 Pro 1TB
Schenker XMG Ultra 17
Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
Asus Chimera G703GI
2x Intel 760p 512 GB + 1x Samsung SM961 512 GB (RAID)
Aorus X7 DT v8
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
AS SSD
-26%
8%
-50%
Score Total
6017
4173
-31%
4843
-20%
2539
-58%
Score Write
2816
1615
-43%
1855
-34%
981
-65%
Score Read
2125
1716
-19%
1999
-6%
1058
-50%
4K Write
182.47
139.47
-24%
141.26
-23%
89.94
-51%
4K Read
58.43
43.65
-25%
57.4
-2%
23.28
-60%
Seq Write
2492.18
1771.22
-29%
4110.47
65%
1341.67
-46%
Seq Read
2822.72
2532.5
-10%
4885.76
73%
2182.48
-23%
Samsung SSD 970 Pro 1TB
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3495 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 2739 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 397 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 310 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1670 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1863 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 53.35 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 129.6 MB/s

Grafikkarte

Solange das Budget keine Rolle spielt, ist die GeForce GTX 1080 derzeit die beste Wahl für Gamer, da man auch in höheren Auflösungen kaum Kompromisse hinsichtlich der Bildqualität eingehen muss. Das DirectX-12-Modell aus Nvidias Pascal-Serie ist mit 2.560 Shader-Einheiten und einem 8 GB großen GDDR5X-Speicher bestückt (256-Bit-Interface). Als Takt nennt Nvidia 1.657 MHz, wobei der GPU-Boost den Kern im Idealfall auf bis zu 1.886 MHz beschleunigt.

3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
Schenker XMG Ultra 17
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
6977 Points ∼100% +1%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
6907 Points ∼99%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (368 - 13013, n=71)
4792 Points ∼69% -31%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus Chimera G703GI
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21849 Points ∼100% +5%
Schenker XMG Ultra 17
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21104 Points ∼97% +1%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
20901 Points ∼96%
Aorus X7 DT v8
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
20813 Points ∼95% 0%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=441)
10260 Points ∼47% -51%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Asus Chimera G703GI
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
29696 Points ∼100% +4%
Schenker XMG Ultra 17
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
28621 Points ∼96% 0%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
28606 Points ∼96%
Aorus X7 DT v8
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
26201 Points ∼88% -8%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=515)
11872 Points ∼40% -58%

Während des Benchmark-Parcours gab es keine Auffälligkeiten in Bezug auf das Leistungsvermögen. Sowohl beim 3DMark 11 als auch beim Fire-Strike-Test des 3DMark 13 rangiert das XMG Ultra 17 auf dem Level des Aorus X7 DT v8 und der alten Testausstattung, wohingegen sich das Asus G703GI durch sein Factory-OC einen kleinen Vorsprung herausarbeiten kann.

3DMark 06 Standard
35252 Punkte
3DMark 11 Performance
24503 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
175460 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
51972 Punkte
3DMark Fire Strike Score
19041 Punkte
3DMark Time Spy Score
7260 Punkte
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Eine genauere Analyse der GPU-Performance offenbarte allerdings ein gewaltiges Problem. Taktete die GeForce GTX 1080 im Unigine Heaven 4.0 Benchmark noch mit ihren standardmäßigen 1.657 MHz, sorgte der Langzeittest von The Witcher 3 (FHD/Ultra) für ein Throttling auf 1.404 MHz, was umgerechnet ein Minus von 15 % ergibt. Eine derartige Drosselung sollte im Gaming-Betrieb nicht auftreten und ist angesichts der harmlosen Temperaturen (~70 °C @GPU, ~50 °C @CPU) sehr unverständlich.

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