Notebookcheck
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Test Schenker XMG Ultra 17 (i9-9900K, RTX 2080) Clevo P775TM1-G Laptop

Klotzen, nicht kleckern. Das war wohl das Motto bei Schenker, als sie den über 4.000 Euro teuren XMG Ultra 17 mit einer RTX 2080, einem i9-9900K und gleich 64 GB RAM ausgestattet haben. Wir testen, ob die beeindruckenden Hardwaredaten des Kraftprotzes zum 4K-Preis in ebenso beeindruckenden Testergebnissen münden, oder ob die neue RTX-GPU das ausladende Clevo-Gehäuse und dessen Kühlung überfordert.
Christian Hintze, 👁 Florian Glaser, Andrea Grüblinger, 🇺🇸 🇫🇷 ...

Nvidias neue RTX-Serie mit Raytracing-Support löst die alte GTX-1000-Reihe ab. Zeit für einige Hersteller ihre Flaggschiff-Gamer zu aktualisieren, um auch das letzte Quäntchen Leistung herauszukitzeln. Schenker geht dabei in die Vollen und rüstet beim Ultra 17 von einer GTX 1080 auf eine RTX 2080 um. Wir testen, ob das den erwarteten Leistungsschub bringt, oder ob der Laptop-Formfaktor und die Kühlleistung zur Spaßbremse werden, immerhin gab es bereits beim Vorgänger Einschränkungen im Taktverhalten. Alternativ lässt sich das Ultra 17 auch mit einer RTX 2060 oder RTX 2070 bestücken.

Das Upgrade hat natürlich seinen Preis, denn die frischen GPUs sind, auch aus derzeitigem Mangel an Konkurrenzkarten von AMD, noch äußerst teuer. Generell ist unser Testmodell eine der Topkonfigurationen und kostet auf der Schenker-Webseite im Konfigurator ca. 4.500 Euro!

Notebooks mit den neuen RTX-GPUs sind noch vergleichsweise selten, die RTX 2080 hatten wir bisher nur im Asus ROG G703GX und als Max-Q-Version im 15-Zoll-Notebook Acer Predator Triton 500 zum Test. Der Vorgänger XMG Ultra 17 mit GTX 1080 ist natürlich auch auf unserer Vergleichsliste, dazu gesellt sich das Razer Blade 15 Profi-Modell mit RTX 2070 Max-Q, um die Unterschiede zu verdeutlichen.

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Schenker XMG Ultra 17 Turing (XMG Ultra Serie)
Prozessor
Intel Core i9-9900K 8 x 3.6 - 5 GHz, Coffee Lake-R, gesockelt
Grafikkarte
NVIDIA GeForce RTX 2080 Mobile - 8192 MB, Kerntakt: 1380 MHz, Speichertakt: 1750 MHz, GDDR6, ForceWare 418.81, kein Optimus
Hauptspeicher
65536 MB 
, 2x 32 GB SO-DIMM DDR4-2666, Dual Channel, 2 von 4 Slots belegt
Bildschirm
17.30 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 255 PPI, AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), IPS, G-Sync, 4K/UHD, 60 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Z370 (Kaby Lake)
Massenspeicher
Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB, 500 GB 
, & Samsung SSD 970 EVO Plus 500 GB, Schächte: 2x M.2 Typ 2280 & 2x 2.5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC898 @ Intel Kaby Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 3 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer + S/PDIF optisch, Mikrofon, Line In, Line Out, Card Reader: 6-in-1, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter (a/b/g/h/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 5
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 41 x 418 x 295
Akku
82 Wh Lithium-Ion, wechselbar
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: Full-HD
Primary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1, Tastatur: RGB-Gaming-Tastatur mit Anti-Ghosting, Tastatur-Beleuchtung: ja, 330-Watt-Netzteil, 36 Monate Garantie
Gewicht
4.348 kg, Netzteil: 1.272 kg
Preis
4.500 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse - Clevo P775TM1-G

Beim Gehäuse gibt sich Schenker konservativ, denn wenn man von der Änderung einiger Anschlüsse und der Implementation eines Fingerabdrucksensors absieht, ist das Clevo-Barebone bereits seit 2015 für Schenker im Einsatz, damals im Schenker XMG U716. Seitdem hat sich an der grundlegenden Optik der Notebook-Karosserie eigentlich nichts verändert. 2017 haben wir dann das Guru Mars K getestet, dessen Clevo-Barebone (P775DM3-G) den Fingerabdrucksensor in die Touchpad-Oberfläche integriert sowie einige Anschlüsse verschoben hat, optisch aber gleich aussah. Das P775TM1-G im neuen XMG Ultra 17 scheint zum P775DM3-G völlig identisch zu sein.

Schenker setzt beim Gehäuse fast ausschließlich auf Kunststoff. Die zwei eingesetzten, kleinen Aluminiumelemente sind eher Zierleisten, ansonsten kommt Plastik zum Einsatz. Dennoch wirkt das Gehäuse sehr stabil, ab und zu kann es bei Druck zwar etwas knarzen, dies trat jedoch nicht ungewöhnlich häufig auf. Auch der Displaydeckel ist relativ steif gehalten. Gestört hat uns nur, dass der Displayrahmen am unteren Rand nicht fest sitzt, sondern ein Spaltmaß aufweist und sich "hochheben" lässt, wenn man mit dem Fingernagel dazwischen fährt.

Ansonsten kommt das Gehäuse sehr groß und wuchtig daher, selbst für einen 17-Zöller. Das hat hoffentlich positive Auswirkungen auf die Kühlung, schränkt aber auch die Mobilität des somit eher als Desktop-Replacement nutzbaren Laptops ein.

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Wenngleich das Ultra 17 etwas klobig und wuchtig wirkt, ist der Konkurrent Asus ROG G703GX nochmals 1 cm dicker. Da sich der Vergleich mit dem Vorgänger (gleiches Gehäuse) oder den beiden 15-Zoll-Geräten nicht lohnt, werfen wir noch ein paar 17-Zöller mit GTX 1080 in den Ring. Dabei relativiert sich der Ersteindruck, denn sämtliche Konkurrenten sind eher größer als das XMG. Was die Höhe angeht, rangiert unser Testmodell in der Mitte, das Asus ROG und auch das MSI GT75 8RG sind deutlich dicker. Dünner geht es allerdings auch, wie das HP Omen X 17 und das Aorus X9 DT zeigen.

Das Netzteil ist ne Wucht
Das Netzteil ist ne Wucht

Auch das Gewicht rangiert mit 4,3 kg in dieser Klasse eher am unteren Ende, die Konkurrenten wiegen 4,6 bis 4,9 kg, nur das Aorus X9 DT ist etwa 600 Gramm leichter.

Wer übrigens Wert auf Mobilität legt, sollte neben dem üppigen Gehäuse noch das ausladende Netzteil beachten, das mit rund 1,3 kg nochmal soviel wie ein dünner Business-Laptop wiegt!

Größenvergleich

428 mm 314 mm 58 mm 4.6 kg425 mm 319 mm 51 mm 4.7 kg425 mm 327 mm 36.3 mm 4.9 kg418 mm 295 mm 41 mm 4.3 kg428 mm 314 mm 30 mm 3.7 kg

Ausstattung - Spendabler Schenker

Schnittstellen

Bei den Anschlüssen verändert sich zum Vorgänger zwar quasi nichts, dennoch ist das XMG weiterhin sehr gut bestückt. Auffällig sind dabei insbesondere die vielen Audioanschlüsse (4 Buchsen) auf der rechten Seite sowie die drei Bildausgänge (HDMI + 2x miniDP) hinten mittig. Lobenswert sind auch die gleich 6 USB-Ports, 4 vom Typ A und 2 vom Typ C, davon unterstützt einer wiederum Thunderbolt 3.

Dass bei so vielen Anschlüssen der Platz eng werden kann, ist klar. Dennoch wirkt die Platzierung sehr aufgeräumt und die Auslagerung der Monitor-Ports sowie des Stromanschlusses auf die Rückseite ist aus dieser Sicht zu begrüßen. Lediglich die USB-A-Anschlüsse könnten etwas weiter auseinander liegen. Außerdem könnte eine Belegung der vielen Audioports an der rechten Seite die entsprechende Maushand behindern.

Rechts: Audio-In, Mikro, Audio-Out, Kopfhörer/optisch, 2x USB-A, Kensington
Rechts: Audio-In, Mikro, Audio-Out, Kopfhörer/optisch, 2x USB-A, Kensington
Links: LAN, USB-C/Thunderbolt 3, USB-C, USB-A, USB-A (powered), SD-Reader
Links: LAN, USB-C/Thunderbolt 3, USB-C, USB-A, USB-A (powered), SD-Reader
Hinten: HDMI (2.0), 2x miniDP, Strom
Hinten: HDMI (2.0), 2x miniDP, Strom
Vorne: Nichts
Vorne: Nichts

SDCardreader

Unser RTX-Refresh verwendet offensichtlich den gleichen SD-Reader wie der Vorgänger und kommt so auf nahezu identische Werte. Im Vergleich mit der Konkurrenz schlägt er sich wacker und spielt oben mit. Das Asus ROG schneidet bei der Leseleistung mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenzspeicherkarte etwa 18 Prozent besser ab.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
190 MB/s ∼100% 0%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
190 MB/s ∼100%
Asus ROG G703GX
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
180 MB/s ∼95% -5%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (18 - 222, n=98, der letzten 2 Jahre)
110 MB/s ∼58% -42%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Asus ROG G703GX
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
243 MB/s ∼100% +18%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
206 MB/s ∼85%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
204 MB/s ∼84% -1%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (20.5 - 248, n=98, der letzten 2 Jahre)
123 MB/s ∼51% -40%

Kommunikation

Unser Wifi-Adapter Killer Wireless-AC 1550 kostet 10 Euro Aufpreis gegenüber dem Standard-Adapter von Intel. Beide beherrschen Bluetooth 5. Bei der Sendeleistung setzt sich das XMG Ultra an die Spitze, der Rest folgt aber in 4 - 9 Prozent Abstand. Bei der Empfangsleistung rückt das Testfeld noch näher zusammen, die Unterschiede im Bereich von 2 Prozent sind nicht signifikant. Neben der kabellosen Kommunikation verfügt das Schenker noch über eine LAN-Buchse.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (274 - 1720, n=171, der letzten 2 Jahre)
1046 MBit/s ∼100% +55%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
688 MBit/s ∼66% +2%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
Intel Wireless-AC 9560
684 MBit/s ∼65% +2%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
673 MBit/s ∼64%
Asus ROG G703GX
Intel Wireless-AC 9560
671 MBit/s ∼64% 0%
Acer Predator Triton 500
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
671 MBit/s ∼64% 0%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (252 - 1645, n=171, der letzten 2 Jahre)
977 MBit/s ∼100% +37%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
712 MBit/s ∼73%
Acer Predator Triton 500
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
683 MBit/s ∼70% -4%
Asus ROG G703GX
Intel Wireless-AC 9560
682 MBit/s ∼70% -4%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
Intel Wireless-AC 9560
655 MBit/s ∼67% -8%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
648 MBit/s ∼66% -9%

Sicherheit

Der Fingerabdrucksensor
Der Fingerabdrucksensor

Als waschechter Gamer braucht man für gewöhnlich weniger Sicherheitsfunktionen als bei Business-Geräten, dennoch bietet das XMG ein Kensington-Schloss, TPM 2.0 (via Intel PTT) sowie einen Fingerabdrucksensor, welcher in der linken, oberen Ecke des Touchpads sitzt.

Zubehör

Für über 4.500 Euro sollte sich der Hersteller nicht lumpen lassen. Neben einem Benutzerhandbuch und einer Treiber-DVD gibt es noch nützliche Dinge wie eine Codekarte für 1 Jahr Bullguard Internet Security und Abdeckungen sowie Schrauben für die Massenspeicherschächte.

Als Besonderheit erhält man zudem ein Schlüsselband, einen "XMG"-Sticker und einen USB-Stick (16 GB) mit Treibern plus Handbuch sowie ein großes Gaming-Mauspad.

Mauspad & Schlüsselanhänger
Mauspad & Schlüsselanhänger
Gummierte Rückseite, rutschfest
Gummierte Rückseite, rutschfest
Security, USB-Stick, Sticker, DVDs ...
Security, USB-Stick, Sticker, DVDs ...

Wartung

Die Wartung gestaltet sich weitgehend vorbildlich. So verfügt der XMG Ultra 17 über zwei Wartungsklappen auf der Unterseite, welche jeweils nur durch wenige Schrauben festgehalten werden. Nach deren Lösen schiebt man die jeweilige Abdeckung einfach an den Gummifüßen nach außen, umständliches Hebeln entfällt also. Leider steht das nicht im Handbuch, aber Youtube hilft, falls man nicht selbst draufkommt.

Unter der kleineren Klappe verbergen sich ein M.2-Slot und zwei 2,5-Zoll-Schächte. Die Haupt-SSD (insgesamt 4 Slots für Massenspeicher!) sitzt unter der größeren Wartungsklappe. Hier finden sich auch die RAM-Slots 3 und 4 (1 & 2 sind hinter der Tastatur) sowie die Lüfter. Unter den Heatpipes liegt der Prozessor, welcher anders als bei Laptops üblich, nicht fest verlötet, sondern wie bei einem Desktop-PC ausgetauscht werden kann - die Halteklammer ist auch ohne Freilegung erkennbar.

Der Akku mit 82 Wh lässt sich direkt von außen entnehmen.

Schacht für Massenspeicher
Schacht für Massenspeicher
Schacht für SSD, RAM, Lüfter
Schacht für SSD, RAM, Lüfter
2x Samsung 970 Evo Plus
2x Samsung 970 Evo Plus
Der Akku ist wechselbar
Der Akku ist wechselbar

Garantie

Garantieoptionen
Garantieoptionen

Schenker gewährt 36 Monate Garantie in Form eines Pickup & Return Services sowie einer Schnellreparatur innerhalb der ersten 6 Monate. Möchte man die Schnellreparatur auf den ganzen Garantiezeitraum ausweiten, so werden 60 Euro fällig. Gleichzeitig lassen sich aber bis zu 130 Euro sparen, wenn man die Garantie nur für 24 Monate (mit 6 Monaten Schnellreparatur) wählt.

Eingabegeräte - Licht & Schatten

Tastatur

Das Tastaturlayout wirkt sehr aufgeräumt und übersichtlich. Die Tasten selbst sind angenehm groß, was dadurch erreicht wird, dass es keine Lücken, also keinen Abstand zwischen den Tasten gibt. Gleiches gilt leider auch für das Ziffernpad auf der rechten Seite, welches abstandslos an den übrigen Tasten anliegt und dazu führt, dass die Pfeiltasten in den Num-Block hineinragen, was manche Nutzer stören könnte. Der An/Aus-Schalter ist separat mittig oben in einer Art Konsole angebracht, hier gibt es auch die LED-Kontrollleuchten.

Das Schreibgefühl ist für einen Gaming-Laptop ausgesprochen gut. Der Hub hat genau die richtige Mischung aus klarer Rückmeldung und nicht zu weichem oder zu hartem Anschlag. Das Tippen geht so flott vonstatten, auch die Anschlaggeräusche sind angenehm und keineswegs zu laut. Beim Tippen klappert nichts und die Basis biegt sich auch nicht spürbar durch, sondern bleibt durchweg stabil.

Die Tastatur
Die Tastatur
Die Pfeiltasten ragen ins Num Pad
Die Pfeiltasten ragen ins Num Pad

Ebenfalls positiv ist die gut erkennbare Beschriftung, welche recht groß ausfällt und so jederzeit gut lesbar bleibt. Nur die F-Tasten sind naturgemäß etwas kleiner und durch die übliche Doppelbelegung in deutlich verringerter Schriftgröße gekennzeichnet. Gaming-typisch heben sich die WASD-Tasten von den übrigen Tasten ab, sie sind weiß umrandet.

WASD weiß umrandet
WASD weiß umrandet
Kontrollkonsole & F-Tasten
Kontrollkonsole & F-Tasten

Für die nächtlichen Spielrunden verfügt die Tastatur über eine RGB-Beleuchtung. Die gewünschte Beleuchtungsfarbe lässt sich per Software konfigurieren. Dabei hat man die Wahl, ob das ganze Keyboard einfarbig leuchtet, oder aber den drei Tastaturzonen verschiedene Farben zugewiesen werden. Die Lichtintensität kann man ebenfalls in drei Stufen regeln.

Blau, einfarbig
Blau, einfarbig
3 Beleuchtungszonen
3 Beleuchtungszonen

Touchpad


Das Touchpad
Das Touchpad

Das Touchpad offenbart gute wenn auch nicht hervorragende Gleiteigenschaften. In der Praxis erweist es sich aber als ordentliche Mausalternative, auch weil es ausreichend Platz bietet. Der in der linken, oberen Ecke eingearbeitete Fingerabdrucksensor stört kaum, wir haben ihn jedenfalls im Test nicht versehentlich ausgelöst.

Die dedizierten Tasten heben sich nur minimal vom Pad ab, die kleine Lücke zwischen Pad und Tasten reicht aber aus, um nicht versehentlich auf die Tasten zu gleiten. Das Druckgefühl ist relativ weich und eigentlich angenehm, manchem durch den langen Hub aber vielleicht nicht knackig genug. Angenehm sind aber auch die Klickgeräusche, welche nicht zu laut geraten.

Während des Testens ist das Touchpad dann doch noch negativ aufgefallen: Bei allen drei getesteten Spielen gab es Aussetzer des Pads. Klar, man spielt für gewöhnlich mit einer Maus. Dennoch ist es eigentlich nicht hinnehmbar, dass in Spielen der Mausersatz nicht richtig funktioniert. Die Aussetzer schienen insbesondere direkt nach dem Spielstart, dem Laden von Spielständen oder nach Zwischensequenzen aufzutreten. Dann ließ sich plötzlich kein Mausklick mehr ausführen, auch das Gleiten auf dem Pad wurde für eine nicht unerhebliche Zeit nicht erkannt. Die Fehlerursache ist dabei unklar, liegt es an den Treibern?

Display - Gutes Ultra 17

Subpixel
Subpixel
Kaum Screen Bleeding
Kaum Screen Bleeding

In unserem Testmodell ist ein mattes UHD-Display verbaut, alternativ gibt es das Ultra 17 auch mit einem FullHD-Bildschirm, dann sogar mit 144 Hz. Bei beiden Displays handelt es sich um IPS-Panel mit G-Sync-Unterstützung, dafür fällt Nvidias Optimus-Grafikumschaltung weg, was sich negativ auf den Stromverbrauch auswirkt.

Das Panel stammt von AU Optronics und gleicht dem des Vorgängers. Die durchschnittliche Leuchtkraft fällt mit 328 Nits gut aus und gehört zu den besten im Vergleich, die Helligkeitsverteilung ist mit 82 Prozent hingegen ausbaufähig.

Screen Bleeding bzw. Lichthöfe gibt es kaum. In einem komplett abgedunkelten Raum kann der Ansatz eines Lichthofs in der linken oberen Ecke ausgemacht werden, dieser ist aber in der Praxis nur selten relevant.

325
cd/m²
337
cd/m²
336
cd/m²
328
cd/m²
343
cd/m²
361
cd/m²
295
cd/m²
301
cd/m²
325
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 361 cd/m² Durchschnitt: 327.9 cd/m² Minimum: 17 cd/m²
Ausleuchtung: 82 %
Helligkeit Akku: 343 cd/m²
Kontrast: 1106:1 (Schwarzwert: 0.31 cd/m²)
ΔE Color 5.03 | 0.59-29.43 Ø5.6, calibrated: 0.86
ΔE Greyscale 6.29 | 0.64-98 Ø5.8
100% sRGB (Argyll 3D) 88% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.38
Schenker XMG Ultra 17 Turing
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), IPS, 3840x2160, 17.30
Asus ROG G703GX
AU Optronics B173HAN03.2 (AUO329D), IPS, 1920x1080, 17.30
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
AU Optronics B173ZAN (AUO109B), IPS, 3840x2160, 17.30
Acer Predator Triton 500
AU Optronics B156HAN08.2 (AUO82ED), IPS, 1920x1080, 15.60
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
LG Philips LGD05C0, IPS, 1920x1080, 15.60
Response Times
70%
-2%
65%
53%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
41.6 (20.4, 21.2)
7.2 (3.8, 3.4)
83%
41.2 (20.8, 20.4)
1%
8 (4, 4)
81%
16.8 (9.2, 7.6)
60%
Response Time Black / White *
21.6 (9.6, 12)
9.6 (4.4, 5.2)
56%
22.4 (10, 12.4)
-4%
11.2 (6, 5.2)
48%
11.6 (7.2, 4.4)
46%
PWM Frequency
Bildschirm
-10%
2%
-13%
-5%
Helligkeit Bildmitte
343
296
-14%
349
2%
304
-11%
314.7
-8%
Brightness
328
279
-15%
339
3%
299
-9%
312
-5%
Brightness Distribution
82
85
4%
87
6%
89
9%
90
10%
Schwarzwert *
0.31
0.25
19%
0.41
-32%
0.27
13%
0.38
-23%
Kontrast
1106
1184
7%
851
-23%
1126
2%
828
-25%
DeltaE Colorchecker *
5.03
4.77
5%
4.04
20%
4.66
7%
2.56
49%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.91
9.08
-15%
6.01
24%
9.65
-22%
4.89
38%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
0.86
1.46
-70%
0.93
-8%
1.72
-100%
1.71
-99%
DeltaE Graustufen *
6.29
5.83
7%
4.19
33%
5.53
12%
3.4
46%
Gamma
2.38 92%
2.47 89%
2.44 90%
2.5 88%
2.3 96%
CCT
6389 102%
8076 80%
6411 101%
8028 81%
6435 101%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
88
60
-32%
87
-1%
60
-32%
60.7
-31%
Color Space (Percent of sRGB)
100
93
-7%
100
0%
93
-7%
94.6
-5%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
30% / 2%
0% / 2%
26% / -1%
24% / 4%

* ... kleinere Werte sind besser

Ebenfalls gut sind der Kontrast und der Schwarzwert, wobei der FullHD-Bildschirm des Asus ROG nochmals etwas besser abschneidet. Die Farbabweichungen ab Werk sind durchschnittlich, nach einer Kalibrierung würden wir sie als minimal bezeichnen, auch hier gehört das Panel zu den besten im Testfeld.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Gleiches gilt für den Farbraum: 100 % sRGB und 88 % AdobeRGB sind in dieser Klasse Spitze. Alle Konkurrenten schneiden hier deutlich schlechter ab. 

XMG Ultra 17 vs. sRGB (100 %)
XMG Ultra 17 vs. sRGB (100 %)
XMG Ultra 17 vs. AdobeRGB (88 %)
XMG Ultra 17 vs. AdobeRGB (88 %)

Neben der mittelmäßigen Helligkeitsverteilung gibt es eigentlich nur einen Kritikpunkt: Für einen Gaming-Laptop sind die Reaktionszeiten des Panels klar unterdurchschnittlich. Während die Werte der direkten Konkurrenz bei unter 20 ms liegen, benötigt das XMG Ultra bis zu 41,6 ms (Grau zu Grau), was für ambitionierte Shooter-Spieler störend sein kann. Davon abgesehen gibt der UHD-Bildschirm jedoch insgesamt eine ausgesprochen gute Figur ab.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiß
21.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 9.6 ms steigend
↘ 12 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 29 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.2 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
41.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20.4 ms steigend
↘ 21.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 54 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (38.4 ms).
Bei direkter Sonne
Bei direkter Sonne

Bei einem matten IPS-Diaplay mit einer Helligkeit von über 300 Nits, hohen Kontrasten und einem guten Schwarzwert müssen Nutzer des XMG Ultra 17 den Außengebrauch nicht fürchten. Hat man den massiven Desktop-Ersatz tatsächlich draußen im Einsatz, so ist auch dort der Bildschirminhalt noch recht gut zu erkennen. 

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9656 (Minimum 5, Maximum 151500) Hz.

Für Koop-Liebhaber eignet sich der Bildschirm des Schenker-Laptops ebenso, denn das IPS-Panel ist gewohnt blickwinkelstabil, sodass auch seitlich sitzende Personen noch weitestgehend unverfälscht den Bildschirminhalt sehen können. Naturgemäß geht bei übermäßigem Ankippen des Displays etwas Helligkeitsinformation verloren.

Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung - Starker Gaming PC

Das Schenker XMG Ultra 17 ist ein waschechter Gamer, nichts Geringeres gibt es vor zu sein! Selbstredend eignet sich der Leistungsbolide auch für nahezu sämtliche andere Aufgaben. Dabei geht ihm nur eine einzig Sache ab - die Mobilität. Natürlich kann man das Gerät auch zu Freunden mitnehmen, dann ist eine große Tasche/Rucksack und ein starker Rücken aber Pflicht. Denn eigentlich wurde das Notebook eher als performanter, nur zur Not mobiler Desktop-Ersatz konzipiert.

Es kommen ausschließlich High-End-Komponenten zum Einsatz: Ein Intel Core i9-9900K mit bis zu 5 GHz Takt und 8 Kernen als CPU, die neue Nvidia GeForce RTX 2080 als Spitzen-GPU, ganze 64 GB RAM und zwei schnelle SSDs von Samsung schnüren ein auf dem Papier extrem rundes Paket, welches für alle Anforderungen gewappnet sein sollte. Guter Anfang: Störende Latenzen konnte das Tool LatencyMon nicht ausmachen.

 

Prozessor

Der Core i9-9900K basiert auf Intels Coffee-Lake-Architektur, hat 8 Kerne und kann dank Hyperthreading 16 Threads gleichzeitig bearbeiten. Der Basistakt beträgt 3,6 GHz, per Turbo Boost kommen einzelne Kerne jedoch auf bis zu 5 GHz. Die integrierte Grafikeinheit kommt im Ultra 17 nicht zum Tragen, da durch G-Sync die Optimus-Grafikumschaltung entfällt.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Im Cinebench-Loop (mindestens 30 Minuten) zeigt sich eine relativ konstante Leistung. Zwar nimmt die Performance, wie bei anderen Geräte auch, nach den ersten beiden Durchläufen ab, der Unterschied beträgt aber nur etwa 5 Prozent.

010020030040050060070080090010001100120013001400150016001700180019001932.271934.331899.881897.441869.861887.51858.651901.51889.381898.521879.261899.061893.311871.171904.761883.151881.731885.461884.661877.231891.521893.671885.811885.191892.771865.321890.541880.141881.291884.211893.041872.311877.931894.391876.261885.191892.511866.191886.531885.991885.371892.511898.341885.551868.021885.991882.181878.91899.881902.231907.761883.151900.421888.41895.21896.811882.351883.241892.681879.791893.671882.621873.271893.491866.021879.791890.451896.271864.891873.711892.861892.861893.41901.951883.681867.761891.971894.571898.341878.21886.71872.661890.451890.181894.751875.731890.3618651709.181697.291755.231761.261771.321753.391750.391761.261739.131746.721755.931733.481747.261754.391734.681752.461757.861748.11753.161746.041745.351742.771737.471742.541740.641739.131746.341748.561744.741748.631741.861740.951749.091734.911750.471727.041748.631740.641740.421747.951746.651750.471751.471733.181747.111747.411737.921752.541743.07Tooltip
Schenker XMG Ultra 17 Turing Intel Core i9-9900K, Intel Core i9-9900K: Ø1887 (1858.65-1934.33)
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh Intel Core i9-9900K, Intel Core i9-9900K: Ø1747 (1697.29-1865)

Im Vergleich zu den Konkurrenzgeräten schneidet der neue Schenker sehr gut ab und erfüllt die Erwartungen an einen i9-9900K. Der direkte Vorgänger mit gleicher CPU liegt fast auf einem Level, während die Notebook-Prozessoren der restlichen Konkurrenten deklassiert werden. So liegt bspw. das Asus ROG 19 (Single-Core) bis 38 (Multi-Core) Prozent hinter dem XMG Ultra.

Wird das XMG Ultra allerdings vom Strom getrennt, setzt eine starke Drosselung ein. Im Cinebench R15 takten die Kerne im Multi-Core-Test nur noch mit ca. 2,3 GHz, also deutlich unterhalb des Basistaktes von 3,6 GHz. Das ist natürlich mit einem deutlichen Performanceverlust verbunden. Der Cinebench-Score (Multi-CPU) ergab nur noch 960 statt zuvor 1.944 Punkte.

Cinebench R10
Cinebench R10
Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Cinebench R15 Akku
Cinebench R15 Akku
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Intel Core i9-9900K
209 Points ∼100% +1%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
Intel Core i9-9900K
207 Points ∼99%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (108 - 254, n=204, der letzten 2 Jahre)
190 Points ∼91% -8%
Acer Predator Triton 500
Intel Core i7-8750H
176 Points ∼84% -15%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
Intel Core i7-8750H
174 Points ∼83% -16%
Asus ROG G703GX
Intel Core i7-8750H
167 Points ∼80% -19%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG Ultra 17 Turing
Intel Core i9-9900K
1944 Points ∼100%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Intel Core i9-9900K
1865 Points ∼96% -4%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (536 - 2804, n=211, der letzten 2 Jahre)
1384 Points ∼71% -29%
Asus ROG G703GX
Intel Core i7-8750H
1212 Points ∼62% -38%
Acer Predator Triton 500
Intel Core i7-8750H
1019 Points ∼52% -48%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
Intel Core i7-8750H
999 Points ∼51% -49%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Intel Core i9-9900K
2.38 Points ∼100% 0%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
Intel Core i9-9900K
2.38 Points ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.64 - 2.75, n=23, der letzten 2 Jahre)
2.18 Points ∼92% -8%
Acer Predator Triton 500
Intel Core i7-8750H
1.98 Points ∼83% -17%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG Ultra 17 Turing
Intel Core i9-9900K
21.39 Points ∼100%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Intel Core i9-9900K
21.2 Points ∼99% -1%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (9.21 - 31, n=23, der letzten 2 Jahre)
16.4 Points ∼77% -23%
Acer Predator Triton 500
Intel Core i7-8750H
10.98 Points ∼51% -49%
Cinebench R10
Rendering Multiple CPUs 64Bit
Schenker XMG Ultra 17 Turing
Intel Core i9-9900K
64138 Points ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (35899 - 68452, n=7, der letzten 2 Jahre)
51712 Points ∼81% -19%
Rendering Single CPUs 64Bit
Schenker XMG Ultra 17 Turing
Intel Core i9-9900K
10192 Points ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (9069 - 11637, n=7, der letzten 2 Jahre)
10006 Points ∼98% -2%
Cinebench R10 Shading 64Bit
6832 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
64138 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
10192 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
21.39 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
89.45 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
2.38 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
207 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
158.61 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1944 Points
Hilfe

System Performance

Der Vorgänger hatte mit 32 GB "nur" die Hälfte an RAM verbaut, dafür die Samsung 970 Pro an Bord. Im PCMark 10 schnappen sich die XMGs dennoch die ersten zwei Plätze.

Beim älteren PCMark 8 sieht die Sache etwas anders aus: Im Home-Score liegen zwar beide wieder an der Spitze, der Vorgänger des aktuellen Ultra 17 schneidet aber trotzdem 12 Prozent besser ab. Im Work-Score fallen gar beide Modelle etwa 10 Prozent hinter die Konkurrenz, dabei ist nicht ersichtlich, warum es gerade in dieser Kategorie zu einem Rückstand kommt.

Die subjektive Arbeitsgeschwindigkeit ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Alles geht super flott von der Hand, Verzögerungen machen sich nicht bemerkbar. 

PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Work
PCMark 8 Work
PCMark 10
PCMark 10
PCMark 10 - Score
Schenker XMG Ultra 17 Turing
GeForce RTX 2080 Mobile, i9-9900K, Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB
7050 Points ∼100%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
GeForce GTX 1080 Mobile, i9-9900K, Samsung SSD 970 Pro 1TB
6959 Points ∼99% -1%
Acer Predator Triton 500
GeForce RTX 2080 Max-Q, i7-8750H, 2x WDC PC SN720 SDAPNTW-256G-1014 (RAID 0)
5883 Points ∼83% -17%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (3952 - 7884, n=185, der letzten 2 Jahre)
5727 Points ∼81% -19%
Asus ROG G703GX
GeForce RTX 2080 Mobile, i7-8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5680 Points ∼81% -19%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5416 Points ∼77% -23%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Asus ROG G703GX
GeForce RTX 2080 Mobile, i7-8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5697 Points ∼100% +12%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5607 Points ∼98% +10%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (4265 - 6825, n=128, der letzten 2 Jahre)
5565 Points ∼98% +10%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
GeForce GTX 1080 Mobile, i9-9900K, Samsung SSD 970 Pro 1TB
5123 Points ∼90% +1%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
GeForce RTX 2080 Mobile, i9-9900K, Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB
5079 Points ∼89%
Home Score Accelerated v2
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
GeForce GTX 1080 Mobile, i9-9900K, Samsung SSD 970 Pro 1TB
5243 Points ∼100% +12%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
GeForce RTX 2080 Mobile, i9-9900K, Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB
4692 Points ∼89%
Asus ROG G703GX
GeForce RTX 2080 Mobile, i7-8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4622 Points ∼88% -1%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2832 - 6277, n=127, der letzten 2 Jahre)
4461 Points ∼85% -5%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4150 Points ∼79% -12%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4692 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5079 Punkte
PCMark 10 Score
7050 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Als Massenspeicher sind zwei SSDs mit je 500 GB Kapazität verbaut. Es handelt sich jeweils um die Samsung 970 Evo Plus, welche wir ausführlich getestet und dabei sehr gute Leistungswerte bescheinigt haben. In unserer SSD-/HDD-Benchmark-Tabelle findet sie sich folgerichtig auf einem der oberen Plätze wieder.

Bei den Benchmarks erfüllt die SSD in etwa die Erwartungen an eine 970 Evo Plus, auch wenn das getestete Modell etwa 5 % unterhalb der üblichen Werte rangiert. Gegenüber der Konkurrenz kann sich das neue Ultra 17 aber sehr gut behaupten, vor allem im Crystaldiskmark 5.

Crystaldiskmark 3
Crystaldiskmark 3
Crystaldiskmark 5
Crystaldiskmark 5
AS SSD
AS SSD
AS SSD Copy
AS SSD Copy
Schenker XMG Ultra 17 Turing
Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB
Asus ROG G703GX
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
Samsung SSD 970 Pro 1TB
Acer Predator Triton 500
2x WDC PC SN720 SDAPNTW-256G-1014 (RAID 0)
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
CrystalDiskMark 5.2 / 6
-25%
-16%
-15%
-31%
Write 4K
183.2
90.38
-51%
129.6
-29%
93.6
-49%
93.88
-49%
Read 4K
52.38
39.19
-25%
53.35
2%
38.82
-26%
40.56
-23%
Write Seq
1790
1863
4%
1863
4%
2455
37%
1468
-18%
Read Seq
1743
2100
20%
1670
-4%
2107
21%
1540
-12%
Write 4K Q32T1
549.7
260.2
-53%
310
-44%
298.7
-46%
293.5
-47%
Read 4K Q32T1
647.8
297
-54%
397
-39%
338.7
-48%
346
-47%
Write Seq Q32T1
3236
1870
-42%
2739
-15%
2902
-10%
1941
-40%
Read Seq Q32T1
3538
3471
-2%
3495
-1%
3536
0%
3266
-8%
Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB
Sequential Read: 1873 MB/s
Sequential Write: 1737 MB/s
512K Read: 2236 MB/s
512K Write: 2677 MB/s
4K Read: 64.05 MB/s
4K Write: 131.9 MB/s
4K QD32 Read: 400.3 MB/s
4K QD32 Write: 332 MB/s

Grafikkarte

Die Nvidia Geforce RTX 2080 ist für Laptops derzeit die absolute Top-GPU, wenn man einmal von der Max-Q-Variante absieht. Gegenüber ihrer Desktop-Schwester sind lediglich die Kerntaktraten etwas reduziert, gleichzeitig sinkt aber auch der Strombedarf von 215 auf nur noch 150 Watt TDP. Die Karte verfügt über 8 GB dedizierten Videospeicher und ein 256-Bit-Interface. Sie sollte alle aktuellen Spiele auch in 4K und höchsten Details flüssig darstellen können.

Die synthetischen 3DMark-Benchmarks liefern etwas widersprüchliche Ergebnisse. Im 3DMark11 kann das neue Ultra 17 seinen Vorgänger mit GTX 1080 um etwa 17 Prozent schlagen, auch das Acer Predator mit der Max-Q-Version der RTX 2080 ist etwa 16 % langsamer und damit nur auf dem Level einer GTX 1080. Auf der anderen Seite zieht das ROG G703 mit gleicher Grafikkarte um 9 Prozent davon. Im Fire-Strike-Test des 3DMark 2013 beträgt der Abstand sogar 14 Prozent.

Im neuen Raytracing-Benchmark Port Royal ist das Asus Notebook um 5 % überlegen. Generell lässt sich feststellen, dass die im neuen Ultra 17 verbaute RTX 2080 etwas unterhalb der Erwartungswerte agiert. Der Rückstand ist jedoch nicht besonders groß.

3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike
3DMark Port Royal (Raytracing)
3DMark Port Royal (Raytracing)
3DMark
2560x1440 Port Royal Graphics
Asus ROG G703GX
NVIDIA GeForce RTX 2080 Mobile
5649 Points ∼100% +5%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
NVIDIA GeForce RTX 2080 Mobile
5383 Points ∼95%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1097 - 7991, n=111, der letzten 2 Jahre)
4379 Points ∼78% -19%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
3679 Points ∼65% -32%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus ROG G703GX
NVIDIA GeForce RTX 2080 Mobile
26223 Points ∼100% +14%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
NVIDIA GeForce RTX 2080 Mobile
23089 Points ∼88%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
NVIDIA GeForce GTX 1080 Mobile
20901 Points ∼80% -9%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
18153 Points ∼69% -21%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2932 - 32366, n=198, der letzten 2 Jahre)
17990 Points ∼69% -22%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Asus ROG G703GX
NVIDIA GeForce RTX 2080 Mobile
36478 Points ∼100% +9%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
NVIDIA GeForce RTX 2080 Mobile
33396 Points ∼92%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
NVIDIA GeForce GTX 1080 Mobile
28606 Points ∼78% -14%
Acer Predator Triton 500
NVIDIA GeForce RTX 2080 Max-Q
28083 Points ∼77% -16%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (4545 - 43077, n=190, der letzten 2 Jahre)
23766 Points ∼65% -29%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
22723 Points ∼62% -32%
3DMark 11 Performance
26926 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
52716 Punkte
3DMark Fire Strike Score
20760 Punkte
Hilfe

Im Akkumodus wird die GPU noch stärker als die CPU gedrosselt. Beim 3DMark 11 erreichte unser Schenker von ehemals 26.926 Punkten nur noch 7.145 Punkte, was in etwa einem Viertel der potentiellen Leistung entspricht! Der Energiemanagementregler war in beide Fällen auf volle Leistung gestellt. Abseits der Steckdose ist ein Spielen in 4K und hohen Details somit kaum möglich. Auch durchschnittlich anspruchsvolle Titel geraten bei einem Geschwindigkeitseinbruch dieser Größe zur Herausforderung.

3DMark 11
3DMark 11
3DMark 11 Akku
3DMark 11 Akku

Gaming Performance

Die Gaming-Performance ist generell extrem hoch. Selbst 3.840 x 2.160 Pixel und maximale Details bringen die RTX 2080 kaum ins Schwitzen. Allerdings reicht es bei manchen Spielen in diesen Einstellungen nicht für über 60 fps. Beispielsweise läuft Rise of the Tomb Raider in 4K und Ultra-Details "nur" mit durchschnittlich 48 fps. Das könnte in naher Zukunft durchaus relevant sein, wenn man bspw. mit einem hochauflösendem VR-Headset zocken möchte. Spiele, welche zukünftig den neuen, aber rechenintensiven Raytracing-Support ausnutzen, erfordern evtl. ebenfalls ein Reduktion der Detailrate in 4K. Bei Doom hingegen reicht es auch in diesen Top-Einstellungen für durchschnittlich 84 fps.

Im Vergleich zur Konkurrenz zeigt sich folgendes Phänomen: Bei niedrigen Auflösungen und Detailstufen rechnet sich das Ultra 17 an die Spitze, wenn es aber um sehr hohe Auflösungen und Settings geht, wird es vom Asus ROG überholt. Das Razer Blade mit RTX 2070 Max-Q ist etwa 30 Prozent langsamer.

The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Asus ROG G703GX
GeForce RTX 2080 Mobile, i7-8750H
99.7 fps ∼100% +6%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
GeForce RTX 2080 Mobile, i9-9900K
94.5 fps ∼95%
Acer Predator Triton 500
GeForce RTX 2080 Max-Q, i7-8750H
76.5 (63min) fps ∼77% -19%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (24.3 - 123, n=196, der letzten 2 Jahre)
70 fps ∼70% -26%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-8750H
68.9 fps ∼69% -27%
Schenker XMG Ultra 17 Coffee Lake Refresh
GeForce GTX 1080 Mobile, i9-9900K
61.7 fps ∼62% -35%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
Asus ROG G703GX
GeForce RTX 2080 Mobile, i7-8750H
169.6 fps ∼100% +25%
Acer Predator Triton 500
GeForce RTX 2080 Max-Q, i7-8750H
136 (104min) fps ∼80% 0%
Schenker XMG Ultra 17 Turing
GeForce RTX 2080 Mobile, i9-9900K
135.6 fps ∼80%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-8750H
130.1 fps ∼77% -4%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (42.1 - 242, n=159, der letzten 2 Jahre)
126 fps ∼74% -7%
Rise of the Tomb Raider
1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
Schenker XMG Ultra 17 Turing
GeForce RTX 2080 Mobile, i9-9900K
144.3 fps ∼100%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-8750H
103.9 fps ∼72% -28%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (54.4 - 140, n=14, der letzten 2 Jahre)
94.2 fps ∼65% -35%
1920x1080 High Preset AA:FX AF:4x
Schenker XMG Ultra 17 Turing
GeForce RTX 2080 Mobile, i9-9900K
168.2 fps ∼100%
Razer Blade 15 RTX 2070 Max-Q
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-8750H
121.9 fps ∼72% -28%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (64.4 - 160, n=12, der letzten 2 Jahre)
112 fps ∼67% -33%
Doom
1920x1080 Ultra Preset AA:SM
Schenker XMG Ultra 17 Turing
GeForce RTX 2080 Mobile, i9-9900K
159.7 fps ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (112 - 153, n=2, der letzten 2 Jahre)
132 fps ∼83% -17%
1920x1080 High Preset AA:FX
Schenker XMG Ultra 17 Turing
GeForce RTX 2080 Mobile, i9-9900K
161.3 fps ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (118 - 155, n=2, der letzten 2 Jahre)
137 fps ∼85% -15%

In unserem Framerate-Verlauf von The Witcher 3 zeigt sich eine relativ konstante Leistung ohne markante Einbrüche oder Drosselungen über die Zeit.

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