Test Asus G750JW Gaming-Notebook

Allen Ngo (übersetzt von A Kammel), 12.07.2013

Asus' Kampfjet. Jede einzelne Iteration der Asus G-Serie ist stärker als ihre Vorgänger - und die G750-Serie macht dabei keine Ausnahme. Das "Republic of Gamers" Branding ist den damit verbundenen Erwartungen bislang noch immer gerecht geworden. Schauen wir, ob das auch für die 2013er-Version gilt, und was die Maschine jenseits der wenig überraschenden Updates zu Haswell und einer GTX im Kepler-Gewand noch Neues zu bieten hat.

Hardcore-Spieler auf der Suche nach einem zufriedenstellenden Gaming-Laptop können aus einer breiten Palette von Optionen auswählen, von Barebones und Resellern zu speziellen Serien oder gar Modellreihen mit exklusivem Branding. In die letzte Kategorie fällt auch die Republic of Gamers (ROG) G-Serie - eine von Asus' Speerspitzen in ihrem Segment spezialisierter Spielenotebooks. Notebookcheck hat in den letzten Jahren fast alle wichtigen Modelle der G-Serie getestet, vom G1 in 2007 bis hin zum ersten 14-Zoll ROG Laptop am Ende des letzten Jahres. Folglich bewegen wir uns auch diesmal wieder auf bekanntem Boden - nur eben nun mit neuen Haswell- und Kepler-Chips an Bord.

Die neue G750-Serie stellt ein Update zur vorhergehenden G75-Serie von 2012 dar. Im Inneren ist sie nun mit Core ix-4xxx CPUs und GTX 7xxM Grafikkarten ausgestattet (wobei es auch zu sichtbaren äußerlichen Änderungen gekommen ist). Unser Testgerät ist das G750JW-Modell mit einem Core i7-4700HQ  als CPU, einer GTX 765M GPU, 12 GB RAM und einer 1 TB HDD. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 1.399€, wobei andere Konfigurationen wie das frühestens im August erscheinende Spitzenmodell G750JH mit RAID 0 SSDs und eienr GTX 780M auch für 2.499€ den Besitzer wechseln. Bereits unser Ersteindruck eines nicht finalen G750JX vor einem Monat war positiv - wie bislang bei den meisten ROG-Laptops - hat aber zugleich auch die Erwartungen gesteigert. In den folgenden Abschnitten finden Sie nun den vollständigen Test des 2013er G750JW ROG.

Gehäuse

Alle Gehäuse der Asus ROG-Modelle lassen sich leicht an ihrem unverwechselbaren pechschwarzen Design erkennen, das Anleihen von modernen Kampfjets aufweist. Im Gegensatz zu den üblichen, meist langweilig geformten Barebones weist die G750-Serie scharfe Ecken und Kanten auf, womit ein bedrohlicherer optischer Eindruck erzielt wird, was gut zu den leistungsstarken Komponenten im Inneren passt. Asus hat es sogar geschafft, die Dicke des G750 im Verhältnis zu seinem Vorgänger, dem G75, minimal zu verringern (50 mm statt 52 mm), auch wenn das Gewicht von 4,5 kg immer noch deutlich schwerer ausfällt als bei vielen anderen, auf Gaming ausgelegten 17,3-Zöllern wie dem iBuyPower CZ-17 (4,0 kg) und dem MSI GT70H (3,8 kg).

Das neue Modell von Asus entspricht vom Äußeren her 1:1 dem 14-Zöller G46. Im Verhältnis zum älteren G75 bedeutet das eine Unibody-artigere Bauweise, bei der nun das gesamte Panel rund um die Tastatur aus einer einzigen Platte aus glänzendem, gebürstetem Aluminium gefräst ist und einen deutlichen Kontrast zur Materialwahl rund um die Handballenauflage und die Lautsprecher schafft, ebenso zu dem formstabilen Kunststoff auf der Unterseite und dem matt gummierten Displaydeckel. Die gesamte Oberfläche steigt nach hinten leicht an. Die silbergrauen Verzierungen und Chrome-Elemente des Vorgängers sind einem komplett schwarz gehaltenen Design gewichen, das grandios aussieht, wenn auch mit dem unschönen Nebeneffekt, dass sich schwer zu beseitigende Fingerabdrücke ansammeln.

Die Verarbeitungsqualität ist vor allem beim Grundgehäuse sehr gut. Selbst in der Mitte der Tastatur und der Handballenauflage gibt das Gehäuse nicht nennenswert nach. Die Rückseite des Displaydeckels überzeugt uns weniger, leichte Verzerrungen des Bildschirms können hier durch Druck auf die Mitte oder die Ränder durchaus erzielt werden. Wenigstens kann das Display kaum verbogen werden und obwohl sich der Displayrand aus Plastik dünn anfühlt im Verhältnis zum Rest des Geräts, tut dies der Gesamtqualität keinen Abbruch. Das Grundgehäuse ist sowieso ziemlich verwindungssteif.

Bei unserem Testgerät kam es zu einer Auffälligkeit: Die Ummantelung des linken Displayscharniers hat etwas weiter nach vorne geragt als die des rechten (wie in den untenstehenden Bildern gut zu erkennen ist). Dennoch war dies bloß ein ästhetisches Problem und hat die Funktionsfähigkeit der Scharniere in keinster Weise beeinflusst.

Tiefschwarzes Gehäuse ohne Grau-, Silber- oder Chrometöne
Tiefschwarzes Gehäuse ohne Grau-, Silber- oder Chrometöne
Der Displaydeckel ist gummiert und weist daher eine matte Textur auf
Der Displaydeckel ist gummiert und weist daher eine matte Textur auf
Maximaler Öffnungswinkel des Deckels
Maximaler Öffnungswinkel des Deckels
Bei unserem Testgerät sitzt das linke Scharnier schief
Bei unserem Testgerät sitzt das linke Scharnier schief
Zum Vergleich das rechte Scharnier. Zum Glück arbeiten beide dennoch einwandfrei
Zum Vergleich das rechte Scharnier. Zum Glück arbeiten beide dennoch einwandfrei

Ausstattung

Die Anschlussvielfalt des G75 wurde beim G750 fast unverändert übernommen. Da die Rückseite praktisch komplett von den großen Lüfteröffnungen und dem Akku dominiert wird, befinden sich alle externen Schnittstellen gut zugänglich an den Seiten. Lediglich die beiden 3,5mm-Klinkenbuchsen haben mit dem Kensington-Schloss die Seite getauscht - ansonsten bleibt alles beim Alten. Der Mini DisplayPort wurde zu einem Thunderbolt-Port upgegradet, ist aber noch vollständig rückwärtskompatibel. Generell sind die Anschlüsse gut platziert, so dass sowohl für Linkshänder als auch Rechtshänder genügend Platz an den Seiten übrig bleibt (auch wenn es an der rechten Seite mit den drei Video-Ausgängen neben ein paar USB-Ports und dem Gigabit LAN-Port recht eng werden kann). Native eSATA oder FireWire-Anschlüsse existieren jedoch immer noch keine.

Vorne: Keine Anschlüsse
Vorne: Keine Anschlüsse
Links: Kensington-Schloss, 2 x USB 3.0, DVD-Laufwerk, 3-in-1 Kartenleser
Links: Kensington-Schloss, 2 x USB 3.0, DVD-Laufwerk, 3-in-1 Kartenleser
Hinten: Keine Anschlüsse
Hinten: Keine Anschlüsse
Rechts: 3.5 mm Kopfhörerbuchse, 3.5 mm Mikrofonbuchse, 2 x USB 3.0, Thunderbolt, HDMI-Ausgang, Gigabit LAN, VGA-Port, Netzteilanschluss
Rechts: 3.5 mm Kopfhörerbuchse, 3.5 mm Mikrofonbuchse, 2 x USB 3.0, Thunderbolt, HDMI-Ausgang, Gigabit LAN, VGA-Port, Netzteilanschluss

Kommunikation

Drahtlosnetzwerke können durch die kleine (halbe Baugröße) PCI-Express Dual-Band Broadcom 802.11ac WLAN-Karte (BCM4352) mit theoretischen Datentransferraten von bis zu 876 Mbit pro Sekunde angesprochen werden, womit das G750 tatsächlich eines von nur wenigen Notebooks ist, die beinahe Gigabit-Datenraten über WLAN erreichen. Die Tri-Band-Version BCM4360 wäre sogar theoretisch in der Lage, über breitere Frequenzbänder bei 80 MHz mehr als 1 Gbit pro Sekunde bereitzustellen, aber es bleibt abzuwarten, ob diese Karte in zukünftigen ROG-Reihen Verwendung finden wird. Beide Varianten sind 100 % kompatibel mit 802.11n-Netzwerken. Wir hatten jedenfalls weder mit Verbindungsschwierigkeiten noch mit zufälligen Verbindungsabbrüchen zu kämpfen. Wie bei den meisten großen Desktop Replacements die vor allem auf Gaming ausgelegt sind, existieren auch beim G750 keine WWAN- oder GPS-Karten.

Zubehör

Neben dem Netzteil, ein paar Extraschrauben, einer Treiber-DVD, einer Garantiekarte und einer Schnellstart- sowie Wartungsanleitung liegt dem G750 nichts bei. Weiteres ROG-gebrandetes Zubehör und Ausrüstung kann im Online Store von ROG erworben werden. Allerdings werden die meisten externen Geräte via USB oder Thunderbolt angesprochen werden müssen, da keine spezielle Docking Station für den G750 existiert.

Wartung

Auf der Unterseite des Laptops lassen sich sowohl zwei der vier SODIMM-Bänke als auch zwei RAID-fähige 2,5-Zoll-Laufwerkschächte (SATA III) ohne viel Aufwand erreichen. Der PCI-Express Slot (halbe Baugröße) und die weiteren Arbeitsspeicher-Bänke können jedoch nur nach aufwändigem Auseinanderbauen des halben Notebooks (inklusive über einem Dutzend Schrauben verschiedener Größen) neu bestückt werden. Selbiges gilt für das Kühlsystem, was sich so in der Praxis nur schwer reinigen lässt. Die Hardware-Komponenten sind z.T. fest miteinander verbaut, womit zum Beispiel der Prozessor schwer austauschbar ist - bekanntermaßen ein großer Vorteil der frei konfigurierbaren Barebones. Weitere Fotos des Mainboards können in unserer Preview des Vorserienmodells angesehen werden.

Garantie

Jenseits der gesetzlichen Garantie und Gewährleistung (2 Jahre in Deutschland), bietet Asus auch noch rund um die Uhr einen technischen Support an, sowie eine 30-Tage-Pixelfehler-Garantie, wie sie auch bei anderen High-End-Anbietern üblich ist. Eine Online-Registrierung des Laptops schließt auch ein Jahr einer Versicherung gegen versehentliche Beschädigungen mit ein. Die ROG-Serien haben eine starke Anhängerschaft, weshalb auch das offizielle Online-Forum aktiv genutzt und zu Rate gezogen wird, z.B. auch bei Live Support, für häufig gestellte Fragen und, falls nötig, RMA-Dienstleistungen.

Eingabegeräte

Tastatur

Die hintergrundbeleuchtete Chiclet-Tastatur (37,0 x 10,5 cm) wurde leicht verändert, unter anderem, um eine größere Enter-Taste zu ermöglichen und den merkwürdigen Leerraum (siehe beim G75) zwischen der QWERTZ-Sektion und dem Ziffernblock zu schließen. Dementsprechend mussten die Pfeiltasten nach unten ausweichen, sind aber zum Glück nicht verkleinert worden - nach wie vor weisen sie dieselbe Größe auf wie alle anderen Tasten auch. Wir waren ebenfalls sehr erfreut, dass sie ein bisschen abgesetzt platziert wurden, um zu verhindern, dass bei Spiele-Sessions versehentlich andere Tasten miterwischt werden.

Das Feedback der Tastatur geht in Ordnung. Die Lautstärkeentwicklung während des Tippens ist auf jeden Fall akzeptabel, was den etwas flachen Tastenhub ein bisschen ausgleicht. Es wäre aber auf jeden Fall nett gewesen, mehr spezielle Funktionstasten wie z.B. eine Lautstärkenwippe einzubauen (oder sich zumindest auf Zweitbelegung via der Fn-Taste zu verlassen), doch Asus scheint das vorliegende, zugegebenermaßen sauberere Tastaturlayout vorgezogen zu haben.

Touchpad

Bereits das Touchpad des G75 war nicht von schlechten Eltern, doch das des G750 ist sogar noch größer: 11,7 x 6,6 cm heben sich besonders von den typischerweise kleinen Touchpads der Clevo-Barebones oder von MSI-Laptops wie dem GT70H oder dem Nomad 15 ab. Sowohl Scrollen als auch Multi-Touch-Gesten gingen wunderbar glatt und fast fehlerfrei vonstatten. Zum Glück ist das Touchpad trotz des Größenzuwachses noch immer genauso druckresistent wie sein Vorgänger. Die vorinstallierte Asus Smart Gesture Software lässt sich relativ frei anpassen und unterstützt bis zu drei Finger gleichzeitig. Natürlich bevorzugen wir noch immer die Benutzung einer externen Maus, aber dennoch sind wir von dem Touchpad einfach nur beeindruckt, besonders was Qualität, Größe, Anpassbarkeit und Benutzerfreundlichkeit angeht.

All jene Benutzer, die sich mit zwei dedizierten Maustasten wohler fühlen als mit den integrierten Clickpads vieler Ultrabooks, werden am G750 ihre Freude haben. Beide Tasten verfügen über reichlich Hub und geben einem ein durchweg ordentliches Feedback, inklusive angemessener akustischer Rückmeldung. Auch wenn sie durch Klappergeräusche etwas billig klingt und die Tastenoberfläche ruhig hätte gummiert ausfallen dürfen, um den jetzt entstehenden Eindruck von billigem Plastik zu verhindern, funktionieren sie doch auf jeden Fall zuverlässig.

Geräumige Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung (allerdings zugleich ein Fingerabdruckmagnet)
Geräumige Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung (allerdings zugleich ein Fingerabdruckmagnet)
Das Touchpad ist riesig, selbst für einen 17,3-Zoll-Notebook
Das Touchpad ist riesig, selbst für einen 17,3-Zoll-Notebook
Der Ziffernblock ist enger an den Rest der Tastatur gerückt, die Pfeiltasten sind nach unten gewandert
Der Ziffernblock ist enger an den Rest der Tastatur gerückt, die Pfeiltasten sind nach unten gewandert

Display

Das matte Full-HD-Display aus dem Hause CHIMEI (ID: CMO1702) ist tatsächlich ein anderes als beim Vorserienmodel des G750JX. Dennoch handelt es sich noch immer um ein qualitativ hochwertiges Panel, das auch in vielen anderen 17,3-Zoll-Desktop-Replacements der Spitzenklasse zu finden ist, unter anderem dem MSI GT780R, dem Clevo P170SM, dem Valkyrie CZ-17 und auch einigen Laptops von Asus selbst, z.B. dem G75VW und dem N76VZ. Subjektiv betrachtet geht die Farbsättigung und -tiefe auf jeden Fall in Ordnung, außerdem treten keinerlei unschöne "Rolltor"-Effekte auf, wie sie bei billigerem Displays häufiger beobachtet werden können.

Das X-Rite i1Pro Basic 2 Fotospektrometer hat über neun Quadranten eine durchschnittliche Helligkeit von 336 cd/m² ermittelt, etwa 100 cd/m² mehr als die ebenfalls von uns getesteten Vorgängermodelle G75VX und G75VW, aber weniger als etwa das G75V. Die Helligkeit hätte etwas homogener verteilt sein dürfen, aber die Abweichungen liegen noch in einem Bereich, der vom bloßen Auge kaum wahrgenommen werden kann. Das Kontrastverhältnis von fast 500:1 reicht aus, um etwa beim Abspielen von Filmen noch akzeptable Schwarzwerte zu erreichen.

308.9
cd/m²
346
cd/m²
347.2
cd/m²
300.3
cd/m²
368
cd/m²
304.7
cd/m²
346.1
cd/m²
378.5
cd/m²
330.9
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 378.5 cd/m²
Durchschnitt: 336.7 cd/m²
Ausleuchtung: 79 %
Helligkeit Akku: 368 cd/m²
Schwarzwert: .77 cd/m²
Kontrast: 478:1

An der Farbraumwiedergabe des G750 haben wir praktisch nichts auszusetzen: Grob 80 % des sRGB-Spektrums entspricht etwa 20 % mehr als bei einem typischen Mainstream-(TN-)Panel. Naturgemäß fällt die Abdeckung bei AdobeRGB mit etwa 60 % deutlich schlechter aus, wodurch sich der G750JW nicht für professionelle Bildbearbeitung eignet. Allerdings erreichen aber auch nur wenige Desktop Replacements und dedizierte mobile Workstations eine deutlich bessere Farbraumwiedergabe durch bessere Displays und Hintergrundbeleuchtung.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. Asus G750JX (Vorserienmodell)
vs. Asus G750JX (Vorserienmodell)
vs. MSI GT70H
vs. MSI GT70H
vs. HP EliteBook 8570w
vs. HP EliteBook 8570w

Eine Analyse der Farbwiedergabe via SpectraCal ergab, dass sowohl der Gamma-Wert als auch die durchschnittliche Farbtemperatur die jeweiligen Idealwerte von 2.2 bzw. 6500K überschreiten, so dass insgesamt ein kühlerer Farbeindruck entsteht. Allerdings war unser Testgerät offenbar bereits sehr gut kalibriert, da sich die Messwerte vor und nach der Kalibrierung mit dem X-Rite i1Display 2 fast nicht unterschieden.

Unsere Sättigungstests zeigen eine hervorragende Farbtreue. Ganz generell gilt beim G750JW, dass alle Farben umso exakter dargestellt werden, je mehr sie gesättigt sind. Doch selbst bei niedrigen Sättigungswerten unter 40 %, liegt der DeltaE-Wert (der den Unterschied zwischen der gemessen Farbe und dem Referenzwert ausgibt) bei fast allen Farbtönen unter 5 %. Grün wird am besten wiedergegeben, gelb am schlechtesten.

Graustufen (nach Kalibrierung)
Graustufen (nach Kalibrierung)
ColorChecker (nach Kalibrierung)
ColorChecker (nach Kalibrierung)
Sättigung (nach Kalibrierung)
Sättigung (nach Kalibrierung)
Obwohl der Bildschirm hell ist, lässt er sich draußen immer noch schlecht ablesen
Obwohl der Bildschirm hell ist, lässt er sich draußen immer noch schlecht ablesen

Obwohl das Display gute Helligkeitswerte aufweist, gestaltet sich ein Einsatz im Freien aufgrund des hohen Gewichts und der schlechten Ablesbarkeit im direkten Sonnenlicht schwierig. Zum Glück reduziert sich die maximale Helligkeit nicht, wenn sich das Notebook im Batteriebetrieb befindet. Auch wenn das die Laufzeit verringert, lohnt es sich auf jeden Fall, in hellen Umgebungen die Bildschirmhelligkeit voll aufzudrehen.

Blickwinkel des G750JW
Blickwinkel des G750JW

Laut Asus erreicht das G750 für ein TN-Panel ordentliche horizontale Blickwinkel von 140 Grad, was wir bestätigen können. Allerdings ist die wahre Feuerprobe das Verhalten bei vertikalen Abweichungen. Hier haut der typische Eindruck eines TN-Panels (sprich, schlechte vertikale Blickwinkel) leider recht gut hin. Zunächst leidet die scheinbare Helligkeit, dann folgt rasch ein Invertieren der Farben. Solange der Displaydeckel nicht zu weit zurückgebogen wird, kann der Bildschirm dennoch gut mit anderen Personen gemeinsam betrachtet werden.

Leistung

Der Intel Turbo Boost erreicht 3,3 GHz bei 4 aktiven Kernen und 3,4 GHz bei 2 aktiven Kernen
Der Intel Turbo Boost erreicht 3,3 GHz bei 4 aktiven Kernen und 3,4 GHz bei 2 aktiven Kernen

Unser G750JW verwendet eine Spitzenklasse-CPU der Haswell-Baureihe, den 2,4 GHz schnellen Core i7-4700HQ. Die anderen beiden Varianten (der G750JX und der G750JH) unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihre Speicherlösungen und verschiedene Optionen für die diskrete GPU, bieten aber denselben Prozessor. Der Vierkerner taktet mit bis zu 3,2 GHz im Turbo Boost Modus und mit 800 MHz während er nicht beansprucht wird (bzw. im Energiesparmodus). Insgesamt lässt sich die Performance gut mit der des i7-3740QM (Ivy Bridge) vergleichen, obwohl dieser immerhin auf 2,7 GHz getaktet ist. Zum Teil durch die erheblichen Verbesserungen an der integrierten GPU bedingt, braucht der Haswell-Prozessor sogar etwas mehr Leistung (TDP, thermal design power) als ein vergleichbarer Ivy-Bridge-Prozessor.

Wenn Sie mehr über den Core i7-4700HQ erfahren möchten, können Sie sich sowohl hier auf unserer Benchmark-Seite als auch hier in unserem ausführlichen Test der gesamten mobilen Sparte von Haswell informieren.

Drei 4 GB PC3-12800 Hynix RAM-Module sind bereits verbaut; eine SODIMM-Bank ist noch frei. Wie bereits erwähnt, sind nur die zwei Slots auf der Unterseite leicht zu erreichen (anders die direkt unter der Tastatur). Nach unseren Tests mit dem DPC Latency Checker kommt es zu keinen nennenswerten, wiederholt auftretenden Spitzen in der Latenzzeit, selbst wenn die Funkmodule aktiv sind. Diese Ergebnisse sind jedoch mit einer Prise Salz zu genießen: Noch ist das Tool nicht 100 % mit Windows 8 kompatibel.

Systeminformationen Asus G750JW

Prozessor

Der mit 2,4 GHz taktende Core i7-4700HQ ist einer der neueren Prozessoren in unseren Datenbank, aber zum Glück gibt es einige andere Notebooks mit einem gleichwertigen i7-4700MQ, so dass für Vergleichsgeräte gesorgt ist. Die Ergebnisse beider CPUs in synthetischen Benchmarks liegen auf Augenhöhe miteinander, zu Throttling kommt es hier jedenfalls nicht. Multithreading, wie durch den wPrime Benchmark ermittelt, läuft etwas langsamer ab als auf dem absoluten Sandy-Bridge-Spitzenmodell, dem Core i7-2920XM (+7 %), jedoch schneller als bei der starken Ivy-Bridge-CPU i7-3740QM (-5 %). In den Singlethreading Tests des Super Pi Benchmarks schlägt der i7-4700HQ sogar einen Desktopprozessor, den Core i7-2600K (+3 %). Viele der eben genannten Prozessoren haben einen höheren Basistakt als der i7-4700HQ, doch der nachhaltig betreibbare, starke Turbo Boost des i7-4700HQ macht das wieder wett.

CineBench R10 32-bit
CineBench R10 32-bit
CineBench R10 64-bit
CineBench R10 64-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R11.5 64-bit
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4895
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
19038
Cinebench R10 Shading 32Bit
5849
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6612 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
24544 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
5059 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.52 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.97 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
62.51 fps
Hilfe

Systemleistung

PCMark 7
PCMark 7

Die finale Wertung des PCMark 7 von 3.353 Punkten ist extrem hoch für ein System ohne dedizierte SSD - wie erwartet reiht sich der G750JW damit knapp hinter dem G750JX ein. Andere Systeme mit der selben Grafikkarte (einer GTX 765M), aber mit SSD, erreichen dennoch deutlich höhere Werte um die 6.152 (Clevo P150SM) oder 5.955 Punkte (Clevo W350ST). Dieses Bild bestätigt sich sogar im Windows 8 Leistungsindex, wo ein ansonsten fein austariertes System durch seine mechanische Festplatte deutlich ausgebremst wird.

Subjektiv betrachtet ist der Laptop dennoch reaktionsschnell. Weder Performance-Probleme noch Aufhänger oder Ruckler haben uns bei alltäglichen Aufgaben gestört. Trotzdem könnte das Gerät mit einer SSD noch deutlich schneller und flüssiger arbeiten, wie insbesondere der Vergleich mit dem eben getesteten Eurocom X3 (der mit einer der schnellsten mSATA SSDs ausgestattet ist) aufzeigt. Zum Glück ist es beim G750 nicht besonders aufwendig, die Festplatte auszutauschen oder einfach eine zweite zusätzlich einzubauen.

5.9
Windows 8 Experience Index
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.9
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
7.2
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
7.2
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
PC Mark
PCMark 73353 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Unter einer leicht abnehmbaren Platte an der Unterseite des Laptops verstecken sich zwei gut zugängliche 2,5-Zoll SATA III Laufwerksschächte, die auch noch RAID 0 unterstützen (mSATA-Optionen existieren keine). Unser Testgerät wurde mit einer einzigen 9,5 mm Festplatte ausgeliefert, einer Seagate Momentus M8 ST1000LM024 mit 1 TB Speicherplatz, die gemäß HD Tune mit einer guten durchschnittlichen Datentransferrate von 85 MB/s aufwarten kann. Allerdings dreht sich das SATA II Laufwerk nur mit 5.400 Umdrehungen pro Minute, so dass einige Laufwerke mit 7.200 Umdrehungen pro Minute (wie z.B. die Hitachi Travelstar im HP Envy 15) bessere Ergebnisse produzieren. In der höherwertigen (und höherpreisigen) G750JH-Variante wird dieses Problem dadurch behoben, dass schlicht und einfach die HDD durch zwei dedizierte SSDs im RAID 0 Verbund ersetzt wird. Auch für Käufer des G750JW wäre es vielleicht keine schlechte Idee, neben der 1 TB HDD als Datengrab irgendwann auch eine SSD zu installieren.

Für weitere Benchmarks und Zahlenwerte konsultieren Sie bitte unsere HDD/SSD Vergleichstabelle.

1 TB Samsung Momentus
1 TB Samsung Momentus
CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
HD Tune
HD Tune
Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
Minimale Transferrate: 49.4 MB/s
Maximale Transferrate: 117.7 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 85 MB/s
Zugriffszeit: 17.4 ms
Burst-Rate: 175.6 MB/s
CPU Benutzung: 2.2 %

Spieleleistung

Ältere Klassiker wie Skyrim laufen flüssig mit 30 fps bei maximaler Detailstufe
Ältere Klassiker wie Skyrim laufen flüssig mit 30 fps bei maximaler Detailstufe
Anspruchsvollere, neuere Titel wie Guild Wars 2 erfordern es womöglich für flüssiges Gameplay in Full HD Auflösung, ein paar Einstellungen etwas zurückzufahren
Anspruchsvollere, neuere Titel wie Guild Wars 2 erfordern es womöglich für flüssiges Gameplay in Full HD Auflösung, ein paar Einstellungen etwas zurückzufahren

Im Vergleich zu seinen beiden großen Geschwistern steckt im vorliegenden  G750JW die schwächste der alternativ verfügbaren Nvidia GTX-Grafikkarten. Statt einer GTX 770M oder einer GTX 780M ist hier nämlich "nur" eine 2 GB GTX 765M mit nur gut halb so vielen CUDA-Kernen (768 statt 1.344) und einem halbierten Speicherinterface (128 bit statt 256 bit) wie bei der GTX 680M verbaut. Immerhin ist der Grundtakt deutlich erhöht (850 MHz statt 600 MHz), was das Problem etwas reduziert, aber dennoch macht sich die reduzierte Speicherbandbreite als Flaschenhals im Vergleich zu System mit einer GTX 680M deutlich bemerkbar. Der Takt der GPU im G750JW kann dauerhaft auf 901,5 MHz geboostet werden. Im Leerlauf taktet sich die Grafikkarte auf 135 bzw. 202,5 MHz (Kern- und Speichertakt) hinab, um Energie zu sparen.

Ein gerechterer Vergleich ergibt sich mit der GTX 670MX, die von den technischen Daten her näher an die GTX 765M herankommt. Der höhere Grundtakt lässt die 765M hier an der 670MX vorbeiziehen. Einige Spiele, die früher bei maximalen Details zu viel geruckelt hatten, kommen nun näher an die 30 fps heran, während andere der Grafikkarte immer noch zu viel abverlangen. Guild Wars 2 zum Beispiel läuft nun mit 27 fps statt 17 fps (bei der 670MX), aber Sleeping Dogs ist auf der höchsten Qualitätsstufe noch immer unspielbar langsam (16 fps). Andere grafiklastige Spiele wie Metro: Last Light oder Battlefield 3 müssen sich mit hohen oder mittelhohen Detailstufen zufriedengeben, um ein halbwegs flüssiges Spielerlebnis in Full HD Auflösung zu gewährleisten. Daher lässt sich die 765M relativ gut zwischen der GTX 670MX und der GTX 675MX verorten, was ihre Leistungsfähigkeit angeht.

Dasselbe Ergebnis zeigt sich auch bei den synthetischen Benchmarks. 4.211 Punkte im 3DMark 11 sind mehr als die GTX 670MX im Asus G75VX schafft (3.768 Punkte) und zugleich auf Augenhöhe mit dem Schenker A523 und dem Schenker W503, die dieselbe GTX 765M GPU eingebaut haben. 1.187 Punkte im 3DMark Fire Strike Extreme Graphics Test sind besser als die 1.033 Punkte der Radeon HD 8870M des Samsung 770Z5E, aber immer noch weit unter den 1.961 Punkten der GTX 680M im Valkyrie CZ-17.

Es gilt dabei jedoch zu beachten, dass bei der G750-Serie die integrierte Grafikkarte deaktiviert ist, um Nvidias 3D Vision unterstützen zu können. Allerdings war dies auch schon bei einer Reihe von früheren ROG-Laptops so, so dass sich Veteranen darüber nicht wundern dürften.

Mehr Informationen bezüglich der GTX 765M finden Sie hier in unserem ausführlichen Test der neuesten (mobilen) Kepler-Generation.

min. mittelhoch max.
The Elder Scrolls V: Skyrim (2011) 886237fps
Sleeping Dogs (2012) 1125816fps
Guild Wars 2 (2012) 5827fps
Dishonored (2012) 12711572fps
Call of Duty: Black Ops 2 (2012) 1278151fps
Tomb Raider (2013) 1147233fps
StarCraft II: Heart of the Swarm (2013) 1259235fps
BioShock Infinite (2013) 907628fps
Metro: Last Light (2013) 593719fps
3D Mark
3DMark 06
 1280x1024
20870 Punkte
3DMark Vantage15330 Punkte
3DMark 114211 Punkte
3DMark Ice Storm99063 Punkte
3DMark Cloud Gate12769 Punkte
3DMark Fire Strike2510 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme1196 Punkte
Hilfe

Emissionen

Geräuschemissionen

Wie auch der G75 zuvor ist der G750 ein ziemlich leiser Laptop - was angesichts seiner Optik vielleicht etwas verwundern mag. Im Leerlauf oder bei geringen Belastungen (wie z.B. dem Streamen von Videos in HD-Qualität) sind die Lüfter beinahe aus, was zu einem Lärmpegel von nur 31 bis 32 dB(A) führt. Unter Volllast (z.B. beim Spielen) werden 39 dB(A) erreicht, deutlich weniger als bei den ähnlich großen Valkyrie CZ-17 oder dem MSI GT70H. Extrem CPU-intensive Aufgaben führen dazu, dass die Lüfter bis zu 46 dB(A) erreichen.

Während eines durchgehenden Belastungstests haben wir schließlich bis zu 49 dB(A) gemessen, ähnlich wie viele andere 17,3-Zoll-Desktop-Replacements der Spitzenklasse, die typischerweise an den 50 dB(A) kratzen. In der Praxis wird der Laptop hingegen selbst beim Spielen selten derart laut werden, da sich solche Ergebnisse praktisch nur mit synthetischen, gleichzeitig laufenden CPU- und GPU-Benchmarks wie hier dem Prime95 und dem FurMark erzielen lassen.

Lauter als der Lüfter ist jedoch ohnehin das optische Laufwerk. Sowohl die mehr als 50 dB(A) während Zugriffen als auch die 40 dB(A) während dem Abspielen des Mediums übertreffen das Kühlsystem meistens deutlich. Besonders bei Filmabenden kann dies sehr störend sein, so dass wir empfehlen, den Film lieber vor dem Abspielen auf die HDD zu übertragen oder ihn direkt zu streamen.

Lautstärkediagramm

Idle 31.1 / 31.4 / 31.5 dB(A)
DVD 40.2 / 50.2 dB(A)
Last 39.1 / 49.3 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Asus bevorzugt noch immer zwei voneinander unabhängige Kühlkreisläufe für die GPU und die GPU anstelle einer Ein-Lüfter-Lösung wie beim MSI GT70H oder dem Nomad 15. Dabei ist das Kühlsystem so designt, dass die heiße Luft nur auf der Rückseite des Geräts ausgestoßen wird, um eine übermäßige Erwärmung der Handballenauflage und der Tastatur zu verhindern. Dennoch werden auch diese Oberflächen etwa 30 Grad warm, ebenso wie die Unterseite des Laptops. Durch veränderte Umgebungsbedingungen sind unsere neuen Messwerte gegenüber denen des Vorserienmodells minimal erhöht.

Unter Volllast erwärmt sich die Oberflächentemperatur mancherorts (speziell in einer Ecke auf der Unterseite, direkt neben der Grafikkarte) auf bis zu 50 Grad Celsius. Wie von Asus versprochen, bleiben die Temperaturen an der Vorderseite des Notebooks und damit auch der Handballenauflage selbst bei starker Belastung sehr moderat. Generell erwärmt sich die rechte Seite des Notebooks merklich stärker als die linke, obwohl der GPU-Lüfter im Vergleich zu dem der CPU sogar etwas größer gewählt wurde. Das G750 sollte aber auf jeden Fall lieber auf einer flachen Oberfläche wie einem Schreibtisch genutzt werden anstatt es auf dem Schoß zu halten.

Max. Last
 33 °C41.2 °C38.4 °C 
 31.4 °C38.8 °C37.6 °C 
 29.6 °C29.6 °C32.2 °C 
Maximal: 41.2 °C
Durchschnitt: 34.6 °C
49.8 °C50.8 °C43.2 °C
39.8 °C47.4 °C30.4 °C
35.2 °C30.4 °C29.6 °C
Maximal: 50.8 °C
Durchschnitt: 39.6 °C
Netzteil (max.)  63.4 °C | Raumtemperatur 24.6 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer

Belastungstest

Ein synthetischer Belastungstest von CPU und GPU des G750 wurde von uns durchgeführt und mit den Tools HWiNFO, CPU-Z und GPU-Z auf mögliche Stabilitätsprobleme und Throttling untersucht. Während nur Prime95 aktiv ist, laufen die CPU-Kerne problemlos auch auf Dauer mit 3,2 GHz, ihrer maximalen Turbo Boost Geschwindigkeit, und erreichen dabei rund 80 Grad Celsius. Auch die GPU konnte während des FurMark Benchmarks ihre 901,5 bzw. 1.002 MHz Kern- und Speichertakt durchgehend aufrechterhalten. Dabei wurde die Grafikkarte etwa 70 Grad warm.

Unter maximaler Belastung (Prime95 und FurMark sind gleichzeitig aktiv) hat es das G750 geschafft, auch nach einer Stunde noch die vollen Turbo Boost Geschwindigkeiten von CPU (3,2 GHz) und GPU (901,5 bzw. 1.002,4 MHz) aufrechtzuerhalten. Dabei wurde die CPU etwa 85 Grad warm, blieb aber durchgehend stabil. Insgesamt ist das ein ausgesprochen beeindruckendes Ergebnis, da viele andere Spitzenklasse-Laptops (gerade auch Desktop Replacements wie der Eurocom X3) nur niedrigere Turbo Boost Geschwindigkeiten aufrechterhalten können, da entweder ein Flaschenhals in der Energieversorgung auftritt, die Systemtemperaturen zu hoch werden oder andere limitierende Faktoren auftreten.

Im Akkubetrieb reduziert sich der CPU-Takt auf lediglich 800 MHz, während die GPU dann auf 135 bzw. 202,5 MHz heruntergetaktet wird - sogar im Profil "Maximale Leistung". Entsprechend enttäuschend sind die Ergebnisse des 3DMark 11: Nur 738 Punkte, nachdem im Netzbetrieb 4.216 Punkte erreicht worden waren. Auch wenn das natürlich der Akkulaufzeit entgegenkommt, handelt es sich dabei mit ziemlicher Sicherheit um einen Bug in der Software. Derzeit laufen aufwendige Anwendungen jedenfalls nur im Netzbetrieb wirklich flüssig.

Prime95 Belastung
Prime95 Belastung
FurMark Belastung
FurMark Belastung
Maximale Belastung. Der G750JW ist immer noch in der Lage, sowohl CPU als auch GPU im vollen Turbomodus zu belassen
Maximale Belastung. Der G750JW ist immer noch in der Lage, sowohl CPU als auch GPU im vollen Turbomodus zu belassen

Lautsprecher

Die Stereo-Lautsprecher verstecken sich unter dem Displayrand, zwischen den Gelenken und direkt über der Tastatur, wo man sie auf den ersten Blick kaum sieht. Der 3 cm große Subwoofer des G75 findet sich auch im G750 wieder - damit ist er deutlich größer als der Cent-große Subwoofer des 15,6 Zoll großen Eurocom X3.

Im Gegensatz zum G75 war die Lautsprechersteuerung nicht verbuggt. Anfänglich vermochte die Soundqualität nicht zu überzeugen, doch nach einem kurzen Herumspielen am Bass und dem Höhenregler mithilfe der MaxxAudio Software hatte sich das Problem deutlich verringert. Generell kann die Audioqualität nach etwas Finetuning auf jeden Fall überzeugen, so dass sich Filme und Spiele auch ohne externe S/PDIF Geräte oder Kopfhörer an der 3,5 mm Klinke genießen lassen. Auch die Maximallautstärke überzeugt auf jeden Fall, selbst wenn sich ein Vibrieren des Notebooks bei übermäßig starkem Pegel nicht mehr verhindern lässt.

Die Lautsprecher befinden sich direkt unter dem Display
Die Lautsprecher befinden sich direkt unter dem Display
Die MaxxAudio Software
Die MaxxAudio Software
3 cm langer Subwoofer
3 cm langer Subwoofer

Akkulaufzeit

Im Vergleich zu der 74-Wh-Batterie des G75 (5200 mAh) kommt im G750 ein größerer Akku mit 88 Wh (5.900 mAh) zum Einsatz. Dies entspricht dem Industriestandard, da auch andere Spielenotebooks mit 17,3 Zoll wie das Valkyrie CZ-17 (87 Wh), das MSI GT70H (87 Wh) und das Clevo P177SM (Barebone, 76,96 Wh) vergleichbare Akkugrößen aufweisen. Da die integrierte Intel-GPU des G750 deaktiviert ist, braucht das Notebook ohnehin jeden Tropfen Saft, den es kriegen kann.

Zum Glück ist die Batterielaufzeit dramatisch besser als beim ROG-Vorgängermodell. Im Leerlauf (Battery Eater Reader's Test, minimale Helligkeit) erreicht der Laptop 6,5 Stunden. Und selbst unter Volllast (Battery Eater Classic Test, maximale Helligkeit) lassen sich noch etwas mehr als 2 Stunden aus dem Akku herauskitzeln. Bei 150 cd/m² (Stufe 4 von 10) und Anwendung unseres Browser-Scripts, das ein typisches Surfverhalten emulieren soll, schaffte das Notebook immerhin 4 Stunden.

Je nach den getroffenen Einstellungen lässt sich also mit 3 bis 5 Stunden bei moderater Benutzung rechnen, mehr als eine Verdopplung im Vergleich zu den absurd schlechten Ergebnissen des G75. Die durchschnittliche Batterielaufzeit während des WLAN-Tests fällt sogar recht gut aus, jedenfalls übertrumpft sie die neuesten 17,3-Zoll-Barebones von Clevo (das P177SM und das P170SM) um eine Stunde, bleibt aber eine halbe Stunde hinter den Werten des Valkyrie CZ-17 und des MSI GT70H zurück. Mehr kann man von einem High-End-Spielelaptop ohne Optimus aber auch praktisch nicht erwarten.

Minimale Akkulaufzeit (Classic Test)
Minimale Akkulaufzeit (Classic Test)
Maximale Akkulaufzeit. Die plötzlichen Abfälle sind vermutlich durch einen Softwarebug entstanden
Maximale Akkulaufzeit. Die plötzlichen Abfälle sind vermutlich durch einen Softwarebug entstanden
Akkulaufzeit während unseres WLAN-Tests
Akkulaufzeit während unseres WLAN-Tests
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 38min
Surfen über WLAN
3h 59min
DVD
3h 55min
Last (volle Helligkeit)
2h 13min

Fazit

Asus Republic of Gamers G750JW
Asus Republic of Gamers G750JW

Als wir vor genau einem Jahr das Asus G75VW getestet haben, bekam es von uns das Prädikat verliehen, einer der allerbesten Gaming Laptops zu diesem Preis zu sein. Diese Aussage können wir ohne zu zögern auch für die 2013er-Variante übernehmen, da der G750JW ein würdiger Nachfolger des G75VW ist, auch was die gewohnt hohen Qualitätsstandards und selbst unsere eigenen Erwartungen angeht. Dennoch stellt die neue Serie lediglich eine iterative Verbesserung dar, da an dem bewährten Grundkonzept lediglich kleinere Veränderungen vorgenommen wurden: Ein Update zu Haswell und Kepler, ein etwas dünneres Gehäuse, eine verbesserte Batterielaufzeit, leicht umpositionierte Schnittstellen, ein größeres Touchpad und ein zusammenhängendes Panel aus gebürstetem Aluminium, welches die Handballenauflage und die Tastatur umgibt. Das sich Asus dazu entschlossen hat, Thunderbolt und den WLAN-Standard 802.11ac einzubauen, hebt das Asus G750JW von der Konkurrenz ab, auch wenn wohl nur wenige Nutzer unmittelbar von diesen Verbesserungen profitieren werden.

Die relativ leisen Lüfter sollten ebenso Erwähnung finden, da die meisten anderen schweren Desktop Replacements deutlich hörbarer ausfallen, selbst im Ruhezustand. Diese Lüfter waren allerdings auch schon in früheren Modellen der 17,3-Zoll G-Serie zu finden. Dasselbe gilt leider auch für die gegenüber Fingerabdrücken empfindlichen Oberflächen, die lediglich durschnittliche Festigkeit des Displaydeckels, das hohe Gewicht und die schlechte Wartbarkeit für den Endkunden. Letzteres ist womöglich sogar das mit Abstand wichtigste Argument für Liebhaber, sich doch lieber einem Barebone-Modell zuzuwenden, um leichteren Zugang zu allen internen Komponenten zu erlangen und gegebenenfalls die CPU und GPU rasch austauschen zu können.

Dennoch: Die Performance des G750JW ist beachtlich. Das Gerät schafft es sogar, auch nach einer Stunde krasser Belastungstests noch den maximalen Turbo Boost Modus beizubehalten. Außerdem gibt es ein (tatsächlich aktives) offizielles ROG Forum für Liebhaber, in dem einem bei Problemen oft rasch geholfen wird. Die neue G750-Serie für ab 1.399€ ist daher auf jeden Fall eine Empfehlung wert - sofern man denn daran denkt, die SATA II HDD mit ihren 5.400 Umdrehungen pro Minute schnellstmöglich durch eine SSD zu ersetzen.

Vergleichswerte

StarCraft II: Heart of the Swarm
1366x768 Medium (sort by value)
Asus G750JW
125 fps ∼78%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
91 fps ∼57%
1366x768 High AA:on (sort by value)
Asus G750JW
92 fps ∼66%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
79 fps ∼56%
1920x1080 Ultra / Extreme AA:on (sort by value)
Asus G750JW
35 fps ∼44%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
67 fps ∼84%
Guild Wars 2
1024x768 Best Performance Preset (sort by value)
One K73-3N
101.1 fps ∼77%
1366x768 Best Appearance Preset AA:FX (sort by value)
Asus G750JW
58 fps ∼80%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
43 fps ∼59%
One K73-3N
59.1 fps ∼81%
Asus G75VX-T4020H
40.8 fps ∼56%
1920x1080 All Maximum / On AA:FX (sort by value)
Asus G750JW
27 fps ∼41%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
34 fps ∼51%
MSI GT70H-80M4811B
41.3 fps ∼62%
One K73-3N
28.6 fps ∼43%
Asus G75VX-T4020H
17.9 fps ∼27%
Sleeping Dogs
1024x768 Low Preset AA:Normal (sort by value)
One K73-3N
152.5 fps ∼88%
1366x768 Medium Preset AA:Normal (sort by value)
Asus G750JW
112 fps ∼73%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
98 fps ∼64%
One K73-3N
112 fps ∼73%
1366x768 High Preset AA:High (sort by value)
Asus G750JW
58 fps ∼49%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
81 fps ∼68%
One K73-3N
69.8 fps ∼59%
Asus G75VX-T4020H
49.1 fps ∼41%
1920x1080 Extreme Preset AA:Extreme (sort by value)
Asus G750JW
16 fps ∼22%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
27 fps ∼37%
MSI GT70H-80M4811B
30.6 fps ∼42%
One K73-3N
19.3 fps ∼27%
Asus G75VX-T4020H
13.1 fps ∼18%
Tomb Raider
1024x768 Low Preset (sort by value)
One K73-3N
274.6 fps ∼56%
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x (sort by value)
Asus G750JW
114 fps ∼29%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
179 fps ∼46%
One K73-3N
152 fps ∼39%
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x (sort by value)
Asus G750JW
72 fps ∼23%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
119 fps ∼39%
One K73-3N
99.5 fps ∼32%
1920x1080 Ultra Preset AA:FX AF:16x (sort by value)
Asus G750JW
33 fps ∼22%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
47 fps ∼32%
MSI GT70H-80M4811B
64 fps ∼43%
One K73-3N
41.9 fps ∼28%
BioShock Infinite
1280x720 Very Low Preset (sort by value)
One K73-3N
198 fps ∼68%
1366x768 Medium Preset (sort by value)
Asus G750JW
90 fps ∼38%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
126 fps ∼53%
One K73-3N
123 fps ∼52%
1366x768 High Preset (sort by value)
Asus G750JW
76 fps ∼35%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
111 fps ∼51%
One K73-3N
106.3 fps ∼49%
1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF) (sort by value)
Asus G750JW
28 fps ∼24%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
45 fps ∼39%
MSI GT70H-80M4811B
43.7 fps ∼38%
One K73-3N
30.8 fps ∼26%
The Elder Scrolls V: Skyrim
1366x768 Medium Preset AA:4x (sort by value)
Asus G750JW
88 fps ∼53%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
88 fps ∼53%
One K73-3N
100.6 fps ∼61%
1366x768 High Preset AA:8x AF:8x (sort by value)
Asus G750JW
62 fps ∼49%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
72 fps ∼56%
One K73-3N
82.1 fps ∼64%
Asus G75VX-T4020H
56.2 fps ∼44%
1920x1080 Ultra Preset AA:8x AF:16x (sort by value)
Asus G750JW
37 fps ∼42%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
52 fps ∼60%
MSI GT70H-80M4811B
58.6 fps ∼67%
One K73-3N
49 fps ∼56%
Asus G75VX-T4020H
31.8 fps ∼36%
Call of Duty: Black Ops 2
1024x768 Low / Off (sort by value)
One K73-3N
196.6 fps ∼75%
1366x768 Medium / Off (sort by value)
Asus G750JW
127 fps ∼50%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
145 fps ∼57%
One K73-3N
160.4 fps ∼63%
1366x768 High / On, FXAA AA:2xMS (sort by value)
Asus G750JW
81 fps ∼37%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
101 fps ∼46%
One K73-3N
99.5 fps ∼45%
Asus G75VX-T4020H
64.2 fps ∼29%
1920x1080 (Extra) High / On, FXAA AA:4xMS (sort by value)
Asus G750JW
51 fps ∼32%
Ibuypower Valkyrie CZ 17
72 fps ∼46%
MSI GT70H-80M4811B
84.2 fps ∼53%
One K73-3N
66.1 fps ∼42%
Asus G75VX-T4020H
39.7 fps ∼25%

Legende

 
Asus G750JW Intel Core i7-4700HQ, NVIDIA GeForce GTX 765M, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
 
Ibuypower Valkyrie CZ 17 Intel Core i7-3630QM, NVIDIA GeForce GTX 680M, Intel SSD 335 SSDSC2CT180A4
 
MSI GT70H-80M4811B Intel Core i7-4700MQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, SanDisk X100 128GB SD5SF2128G1014E
 
One K73-3N Intel Core i7-4800MQ, NVIDIA GeForce GTX 770M, Samsung 840 Series 500 GB (MZ-7TD500)
 
Asus G75VX-T4020H Intel Core i7-3630QM, NVIDIA GeForce GTX 670MX, Seagate Momentus XT ST750LX003-1AC154

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Im Test: Asus G750JW
Im Test: Asus G750JW

Datenblatt

Asus G750JW

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
12288 MB, PC3-12800 DDR3 11-11-11-28
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 765M - 2048 MB, Kerntakt: 797 MHz, Speichertakt: 1002 MHz, 320.21
:: Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, Chi Mei 173HGE, ID: CMO1720, TN LED, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB, 1000 GB 5400 U/Min
:: Soundkarte
Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
4 USB 3.0, 1 Thunderbolt, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5 mm S/PDIF and headphone, 3.5 mm mic, Card Reader: 2-in-1 (SD/ MMC),
:: Netzwerkverbindungen
Qualcomm Atheros AR8171/8175 PCI-E Gigabit Ethernet (10/100/1000MBit), Broadcom 802.11ac (a b g n ac), 4.0 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
Slimtype DVD A DS8A9SH
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 50 x 410 x 318
:: Gewicht
4.5 kg Netzteil: 0.67 kg
:: Akku
88 Wh Lithium-Ion, 8-cell 5900 mAh
:: Preis
1399 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 8 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 0.9 MP, 720p video, Lautsprecher: Stereo + subwoofer, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Waves MaXXAudio, Asus Tutor, Instant Connect Installer, 3D Vision Photo Editor, WebStorage, Live Update, AsusDVD

 

[+] compare
Das Asus G750-Serie ist mit Haswell- und Kepler-Chips ausgestattet
Das Asus G750-Serie ist mit Haswell- und Kepler-Chips ausgestattet
Das Gehäuse wurde minimal überarbeitet, wobei die scharfen Ecken und Kanten beibehalten wurden
Das Gehäuse wurde minimal überarbeitet, wobei die scharfen Ecken und Kanten beibehalten wurden
Optisch ähnelt es der G46-Serie des letzten Jahres
Optisch ähnelt es der G46-Serie des letzten Jahres
Der Displaydickel ist gummiert, was gut aussieht, aber leider auch Fingerabdrücke anzieht
Der Displaydickel ist gummiert, was gut aussieht, aber leider auch Fingerabdrücke anzieht
Zwei große Lüfteröffnungen sind vorhanden (je eine für CPU und GPU)
Zwei große Lüfteröffnungen sind vorhanden (je eine für CPU und GPU)
Dennoch ist dieses schwarze, kampfjetartige Design in unseren Augen reizvoller als die meisten Barebone-Lösungen
Dennoch ist dieses schwarze, kampfjetartige Design in unseren Augen reizvoller als die meisten Barebone-Lösungen
Der Displaydeckel könnte jedoch etwas steifer und druckunempfindlicher sein
Der Displaydeckel könnte jedoch etwas steifer und druckunempfindlicher sein
Wie üblich leuchtet das ROG-Logo weiß auf, solange das Gerät angeschaltet ist
Wie üblich leuchtet das ROG-Logo weiß auf, solange das Gerät angeschaltet ist
Die Oberfläche der Innenseite weist einen leichten Winkel auf, anstatt komplett flach zu sein
Die Oberfläche der Innenseite weist einen leichten Winkel auf, anstatt komplett flach zu sein
Das Panel besteht aus einer einzigen Platte gebürsteten Aluminiums
Das Panel besteht aus einer einzigen Platte gebürsteten Aluminiums
Die etwas spiegelnde Oberfläche bildet einen starken Kontrast zum matten Displaydeckel
Die etwas spiegelnde Oberfläche bildet einen starken Kontrast zum matten Displaydeckel
Der Anschaltknopf wurde umgestaltet, um besser zu der scharfkantigen Designsprache des Gehäuses zu passen
Der Anschaltknopf wurde umgestaltet, um besser zu der scharfkantigen Designsprache des Gehäuses zu passen
Der innere Displayrahmen fühlt sich im Verhältnis zum Rest des Geräts dünn und billig an
Der innere Displayrahmen fühlt sich im Verhältnis zum Rest des Geräts dünn und billig an
Das hochwertige, matte Panel unterdrückt fast alle Reflektionen
Das hochwertige, matte Panel unterdrückt fast alle Reflektionen
Dennoch fällt der Außeneinsatz noch immer schwer
Dennoch fällt der Außeneinsatz noch immer schwer
Die Chiclet-Tastatur beinhaltet keine Sondertasten
Die Chiclet-Tastatur beinhaltet keine Sondertasten
Immerhin ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur in 3 Stufen regulierbar
Immerhin ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur in 3 Stufen regulierbar
Die Unterseite besteht aus hartem Kunststoff
Die Unterseite besteht aus hartem Kunststoff
Das Gerät ist dabei nicht besonders wartungsfreundlich
Das Gerät ist dabei nicht besonders wartungsfreundlich
Am hinteren Ende ist der Laptop viel dicker als vorne (50 mm statt 17 mm) und weist zudem große Gummifüße auf
Am hinteren Ende ist der Laptop viel dicker als vorne (50 mm statt 17 mm) und weist zudem große Gummifüße auf
Das Kensington-Schloss wurde von hinten ans Eck verlegt
Das Kensington-Schloss wurde von hinten ans Eck verlegt
Die zwei 2,5-Zoll-Laufwerke und die beiden SODIMM-Bänke sind gut erreichbar
Die zwei 2,5-Zoll-Laufwerke und die beiden SODIMM-Bänke sind gut erreichbar
Der (ausbaubare) Lithium-Ionen-Akku fasst stolze 88 Wh bei 5.900 mAh
Der (ausbaubare) Lithium-Ionen-Akku fasst stolze 88 Wh bei 5.900 mAh
Das Netzteil (16,5 x 7,5 x 3,0 cm) stellt 19,5 V bereit
Das Netzteil (16,5 x 7,5 x 3,0 cm) stellt 19,5 V bereit

Ähnliche Geräte

Geräte mit der selben GPU und/oder Bildschirmgröße

» Test MSI GS70-65M21621 Notebook
Core i7 4700HQ, 2.72 kg
» Test MSI GE70-i765M287 Notebook
Core i7 4700MQ, 3.05 kg

Geräte mit der selben Grafikkarte

» Test Schenker XMG A503 (Clevo W355STQ) Notebook
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» Test One K33-3E (Clevo W230ST Barebone) Notebook
Core i7 4702MQ, 13.3", 1.99 kg

Links

  • Herstellerinformationen zum Testgerät

Preisvergleich

Pro

+Attraktives tiefschwarzes Design ohne chrome- oder silberfarbene Verzierungen
+In der Lage, auch unter größtmöglicher Belastung die maximalen CPU und GPU Turbo Boost Geschwindigkeiten zu erreichen
+Robust kontruiertes Grundgehäuse
+Sehr großes Touchpad
+Unterstützung für Nvidia 3D Vision
+Selbst unter Belastung nicht zu laut (und extrem leise bei mittlerer Beanspruchung)
+Helles Full HD TN Display
+Thunderbolt-Schnittstelle und 802.11ac
+Gute Akkulaufzeit
 

Contra

-Im Batteriebetrieb ist derzeit nur der Energiesparmodus verfügbar (Bug)
-Eingeschränkte Wartungs- und Upgrademöglichkeiten für den Benutzer
-Fragilerer Displaydeckel (im Vergleich zum Rest des Gehäuses)
-Die eine HDD mit 5400 Umdrehungen pro Minute bremst das System unnötig aus
-Lautes DVD-Laufwerk
-Schwerer als vergleichbare 17.3-Zoll Desktop Replacements
-Keine mSATA-Unterstützung
-Anfällig für Fingerabdrücke
-Keine integrierte Grafiklösung

Shortcut

Was uns gefällt

Das G750JW ist leistungsstark und kommt mit einem schnittigen Design daher, dennoch ist es im Vergleich zu der Konkurenz merklich leiser. Die Oberflächen aus gebürstetem Aluminium und der matte, gummierte Displaydeckel sind eine großartige Kombination. Raid 0 Unterstützung macht das Gerät zukunftssicher.

Was wir vermissen

Der Deckel sieht besser aus als er sich anfühlt, er dürfte gerne stabiler ausfallen. Leichterer Zugang zu den Lüftern zwecks Reinigung und vollständiger Zugriff auf den Hauptspeicher wären nett, auch für Troubleshooting-Zwecke. Dito: Mehr Steuerungsmöglichkeiten und ein leiseres optisches Laufwerk.

Was uns überrascht

Selbst unter Volllast kann der komplette Turbo Boost ausgeschöpft werden. Allerdings gibt es keine Unterstützung für Nvidia 3D Vision, da keine integrierte Grafik vorhanden ist.

Die Konkurenz

Acer Aspire V3-771G

Alienware M17x R4

Asus G75VX/ G75V/ G75VW

Clevo P177SM

Clevo P170SM

MSI GT70H

iBuyPower Valkyrie CZ-17

Bewertung

Asus G750JW
07.07.2013 v3
Allen Ngo

Gehäuse
89%
Tastatur
85%
Pointing Device
90%
Konnektivität
82%
Gewicht
50%
Akkulaufzeit
88%
Display
82%
Leistung Spiele
93%
Leistung Anwendungen
93%
Temperatur
80%
Lautstärke
84%
Auf- / Abwertung
89%
Durchschnitt
84%
88%
Gaming *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Notebook Testberichte > Test Asus G750JW Gaming-Notebook
Autor: Allen Ngo (Update: 11.02.2014)