Top 10 Subnotebooks im Test bei Notebookcheck

Redaktion, 16.07.2014

Update Juli 2014. Hier finden Sie die aktuellen Top-Subnotebooks im Test bei Notebookcheck. Unsere Top-Liste wird laufend aktualisiert, redaktionell gewartet und kommentiert und soll bei anstehenden Kaufentscheidungen Hilfestellung geben.

Subnotebooks versuchen typischerweise den Spagat zwischen der Performance großer Laptops und der Mobilität kleiner Geräte wie Tablets oder auch Smartphones. Sie sind nach unserem Ermessen höchstens 14 Zoll groß (Displaydiagonale), leichter als zwei Kilogramm, und sie haben üblicherweise eine integrierte Grafikkarte. Preislich sind die Ultramobilen über die gesamte Spanne verteilt, von 300 bis 2.500 Euro kann in der Top 10 Subnotebooks alles vertreten sein.

Nachstehende Tabelle zeigt eine Übersicht der Top 10 in den letzten 10 Monaten bei Notebookcheck getesteten Subnotebooks. Bei gleicher Wertung werden jüngere Test zuerst gereiht. Die Tabelle ist durch Klick auf die Überschriften sortierbar bzw. mit dem Textfilter einschränkbar (Bsp. "matt").

Subnotebook-Charts, Stand August 2014

Pos. RatingDateModelWeightHeightSizeResolutionFinish
189%11/13

MacBook Pro Retina 13 2013
Intel Core i5 4258U
Intel HD Graphics 5100
8 GB RAM, SSD
- ab 1287 bei Notebooksbilliger 

1,6 kg18 mm13,32560x1440glossy
288%06/14Asus Zenbook UX32LN
Intel Core i7 4500U
Nvidia Geforce 840M
8 GB RAM, SSD
- ab 1199 Euro bei Cyberport
1,4 kg18 mm13,31920x1080matt
388%03/14Acer Aspire S3-392G
Intel Core i5 4200U
NVIDIA GeForce GT 735M
- ab 999 bei Cyberport 
1,65 kg18 mm13,31920x1080glossy
486%07/14

neu!
Toshiba Portege Z30t-A-10X
Intel Core i7 4500U
Intel HD Graphics 4400
- ab 1725 bei notebooksbilliger
1,36 kg20 mm13,3 1920x1080matt
586%06/14
Apple MacBook Air 13 2014
Intel Core i5 4260U
Intel HD Graphics 5000
4 GB RAM, SSD
- ab 1079 Euro bei Cyberport
1,4 kg17 mm13,31440x900glossy
685%

06/14

Asus UX32LA
Intel Core i5 4600U
Intel HD Graphics 4400
8 GB RAM, SSD
- ab 759 bei Notebooksbilliger
1,5 kg18 mm13,31366x768matt
785%05/14Lenovo Thinkpad X240
Intel Core i7 4600U
Intel HD Graphics 4400
8 GB RAM, SSD
- ab 1895 Euro bei Cyberport
1,5 kg20 mm12,51920x1080matt
885%05/14HP Elitebook Folio 1040 G1
Intel Core i7 4650U
Intel HD Graphics 5000
8 GB RAM, SSD
- ab 2299 bei Notebooksbilliger
1,5 kg17 mm14,01920x1080matt
985%01/14

Dell XPS 13
Intel Core i5 4200U
Intel HD Graphics 4400
8 GB RAM, SSD
- ab 1099 Euro bei Cyberport

1,4 kg21 mm13,31920x1080glossy
1085%12/13Toshiba Portégé Z30
Intel Core i5 4500U
Intel HD Graphics 4400
16 GB RAM, SSD
- ab 1399 bei Amazon
1,2 kg18 mm13,3 1366x768matt

Top 10 der letzten 10 Monate zum Zeitpunkt der Artikelerstellung, beste Wertung zuerst
Link: alle getesteten Geräte dieser Klasse, gereiht nach Gesamtwertung

Kommentar der Redaktion

Apple MacBook Pro 13, das bessere MacBook Air?
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IPS, Full-HD, matt. So die gewichtigsten Argumente für das Zenbook UX32LN
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HighEnd ohne Premium-Dekadenz Acer Aspire S3-392G
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Selten: mattes IPS-Touchpanel - Toshiba Portege Z30t-A-10X
Selten: mattes IPS-Touchpanel - Toshiba Portege Z30t-A-10X
Evergreen: Apple MacBook Air 13. Neu: Jetzt einen Tick günstiger.
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Die günstige Alternative im mobilen Fuhrpark: Asus UX32LA
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Kompakter Office-Profi: Lenovo Thinkpad X240
Kompakter Office-Profi: Lenovo Thinkpad X240

Platz 1

An der Spitze der Top 10 steht weiterhin Apples MacBook Pro Retina 13 Late 2013 mit Haswell Prozessor. Es setzt die erfolgreiche Tradition der Retina-Modelle (Start 2012) fort. In dem unveränderten Chassis (Alu-Unibody) werkelt ein Core i5 4258U nebst einer Apple SSD (SM0256F, 256 GB). Das verbessert Performance und Akkulaufzeit leicht. Das MacBook Air 13 von Apple ist lediglich 14 % leichter und nur einen Millimeter dünner. Hauptvorteil des MacBook Pro ist sein in 2.560 x 1.440 Pixeln auflösendes Retina-Display mit erstklassigen Farben und Blickwinkeln (IPS). Aus der Windows Welt tritt das Asus ZenBook Infinity UX301LA mit Retina-Auflösung gegen das MacBook Pro an. Der 13-Zoller ist ebenfalls in der Top 10. Negativ fielen uns beim MacBook Pro nur die mittelmäßige WLAN-Performance sowie die problematischen Wartungs- und Reparaturbedingungen auf.

Platz 2

Das Asus Zenbook UX32LN folgt auf dem Fuße. Auf der Computex wurden bereits die Nachfolgermodelle Zenbook UX303LN präsentiert, die einerseits auf ein feiner aufgelöstes (3.200 x 1.800) Display setzen, andererseits aber mit einer spiegelnden Touch-Oberfläche kommen. Das hier eingesetzte Full-HD IPS-Display mit matter Oberfläche scheint also im Asus Portfolio ein Auslaufmodell zu sein. Im Test konnte das UX32LN nahezu auf der gesamten Breite überzeugen. Lediglich das eingesetzte SSD hinkt den in der Konkurrenz eingesetzten Speicherlösungen teils etwas nach.

Platz 3

Acers Aspire S3-392G setzt nicht ganz so stark auf Superlative, wie Apples MacBook Pro Retina 13 Late 2013 und Asus Zenbook UX32LN, kostet mit seinem sehr flachen und schicken Chassis aber deutlich weniger. Statt Retina-Auflösung bekommt der Kunde Full-HD, dafür aber eine Einsteiger-Grafikkarte GeForce GT 735M, die den 13-Zoller spieletauglich macht. Uns gefallen die sehr gute Anwendungsleistung (kaum Throttling), die guten Akku-Laufzeiten, der Displayport sowie das helle, kontrastreiche Display (spiegelnd).

Platz 4

Toshibas Portege Z30t-A-10X ergänzt das Schwestermodell Portege Z30-A um ein IPS-Touchpanel. Das teure Ultrabook richtet sich an die geschäftliche Kundschaft, was am Preis aber auch an der exzellenten Ausstattung abzulesen ist. Docking-Station-Port, hochwertiges Magnesiumgehäuse, gute Eingabegeräte und sehr lange Akkulaufzeiten sind das, was diese Kunden für um die 1.600 Euro auch erwarten. Leider hat der 13-Zoller keinen Displayport und er gibt sich unter Last vergleichsweise laut. 

Platz 5

Dass Apple mit dem MacBook Air 13 seit einigen Jahren nur kleine Updates bei den verbauten Komponenten vornimmt, spricht umso mehr für das gelungene Paket des eigentlichen Vaters der Ultrabooks. In die Gunst vieler Interessenten könnte die aktuelle Variante des Air 13 auch durch den etwas gesenkten Verkaufspreis kommen. Nichtsdestotrotz warten und hoffen Air-Fans auf ein Update des bereits etwas angestaubten HD-Displays (1.440 x 900 Pixel Auflösung) auf ein besonders fein aufgelöstes Retina-Display.

Platz 6

Dass Asus bei der Konzeption seiner UX-Reihe offenbar vieles richtig gemacht hat, zeigt auch die Platzierung des UX32LA, seines Zeichens die günstige Alternative zum Zenbook UX32LN, knapp hinter seinem Vorbild. Verzichten muss man hier sowohl auf ein Full-HD-Display als auch auf eine dedizierte Grafiklösung. Dafür beginnt das UX32LA bereits ab unter 800 Euro Einstiegspreis und steht etwa mit einer Akkulaufzeit von mehr als 10 Stunden und einer guten Anwendungsleistung den teuren Alternativen um nichts nach.

Platz 7

Mit gleicher Wertung setzt sich Lenovos ThinkPad X240, ausgestattet mit Full-HD Display, auf Platz fünf fest. Der 12,5-Zoller mit starker Low-Voltage-Rechenpower richtet sich an die Business-Klientel. Für 1.850 Euro erwartet und bekommt die anspruchsvolle Zielgruppe klassische ThinkPad-Eigenschaften, wie sehr gute Eingabegeräte, lange Laufzeiten (8 Stunden) und ein gelungenes Docking-Konzept. Das FHD-IPS-Display löst auf dem 12,5-Zoll-Bildschirm sehr fein auf, das Panel ist hell, kontrastreich und blickwinkelstabil.  

Platz 8 

HP schiebt sein EliteBook Folio 1040 G1 ebenso auf hohem Niveau in unsere Top-10. Das gilt auch für den Preis, doch ist der 14-Zoller für die Geschäftswelt seine (wenigstens) 2.000 Euro wert oder zieht der Hersteller den Geschäftsführern und CEOs das Geld aus der Tasche? Fürs Geld bekommt der Kunde ein erstklassiges Display, ein TFT-Rating von 88 % erreichen sonst nur Workstations oder HighEnd-Consumer mit GAMUT-Panels. Hier sind es die sehr gute Helligkeit, die TFT-Entspiegelung (kein Touchscreen) und die starken Blickwinkel dank IPS, die uns sehr gut gefallen. Einziges Manko scheint dabei der relativ geringe Kontrast von 594:1 zu sein. Weniger gefallen hat uns HPs Forcepad (Variante des Touchpads), das ein erneutes Lernen von grundlegenden Eingaben erfordert. Hinzu kommt GPU-Throttling. Das dürfte bei einem Gerät dieser Preislage nicht passieren. Wir sprechen hier nicht von praxisfernem Stresstest-Throttling (das tritt massiv ein), sondern von einer GPU-Leistungsdrosselung bei einfacher Last. Geschäftsleute werden davon freilich nichts mitbekommen, das Folio 1040 G1 ist immer noch pfeilschnell. Die gute Verarbeitung, die geringen Temperaturen/ Lautstärken und die starken Laufzeiten erwirtschaften dem Folio 1040 G1 dann aber doch noch eine starke Bewertung.

Platz 9

Dells XPS 13-9333 positioniert sich punktegleich mit einigen Kollegen im Ranking. Der leichte 13-Zoller führt ebenfalls FHD an. Das Gerät punktet vor allem mit seiner ausgezeichneten Verarbeitung und den nahezu perfekten Eingabegeräten. Selten: Das Kamera- und Audio-Rating fällt ausgesprochen hoch aus, der Käufer muss also keine schlechten Webcam-Shots, klirrende Lautsprecher und rauschende Telefonie erdulden. Die Akkulaufzeit konnte Dell im Vorgängervergleich verbessern - 7:45 Stunden (WLAN-Test) zeigt die Messlatte jetzt an.

Platz 10

Ein zweites Business-Modell von Toshiba steht ebenfalls in der Topliste: das Portégé Z30-A-12U. Der 13,3-Zoller ist mit vielen Anschlüssen (Docking Port), Funktionen und guten Eingabegeräten ausgerüstet. Die Akkulaufzeit des leichten Magnesium-Gerätes (1.200 Gramm) ist mit 7:37 Stunden (WLAN-Test) sehr ausdauernd. Die Emissionen fallen weitestgehend gering aus, die Performance ist mit Core i7 4500U und schneller Toshiba SSD (256 GB) auf höchstem Subnotebook-Niveau. Größte Schwachstelle ist das blickwinkelabhängige TN-Panel, es ist völlig unangemessen für die 1.500-Euro-Preisklasse. Hinzu kommt eine knappe Garantiezeit von lediglich 12 Monaten.

Sie schafften es nicht in die Top 10

Trotz vieler Subnotebook-Tests gab es in den vergangenen Wochen doch einige Testgeräte, die in puncto Gesamtrating den Einzug in die Top-10 mehr oder weniger knapp verpassten. Diese wollen wir an dieser Stelle zusammenfassen.

HPs EliteBook 820 G1 gerät nur knapp außer Reichweite der besten 10, könnte also durch Herausfallen starker Kontrahenten (nach 10 Monaten) wieder in die Liste rutschen. 84 % sind kein schlechtes Rating, das sich HP durch exzellente Gehäusequalität, hochwertige Eingabegeräte oder niedrige Geräusch- und Temperaturentwicklung verdient. Der 12-Zoller nutzt im Akkubetrieb keinen CPU-Turbo, das werden die meisten Interessenten verschmerzen. Wenn jedoch bei einem 1.700-Euro-Modell ein blickwinkelabhängiges und mäßig helles Display verbaut wird, dann hört der Spaß für uns auf. Leider ist genau das der Fall. Solch ein Display, zumal nur in 1.366 x 768 Pixeln, gehört in ein Low-Cost-Office-Book, nicht aber in ein Topmodell.

Deutlicher abgeschlagen: Acers Aspire V3-371-36M2 im stilvollen, weißen Gehäuse. Letzteres verleiht dem 13-Zoller eine gewisse Attraktivität, die Verarbeitungsqualität mit dem Alu-Finish auf dem Deckel ist durchschnittlich gut. Das niedrige Betriebsgeräusch und die sehr guten Akkulaufzeiten liegen genauso richtig, wie die gute Tastatur und die matte Anzeige. Für die Preisklasse ist der Aspire V3-371 eine gute mobile Schreib- und Surfmaschine, die sich durch Laufzeiten, Eingabegeräte und Panel von Umfeld positiv absetzen kann. Gegen Premium-Subnotebooks mit mehr Anschlüssen, mehr Rechenpower und mit kontraststärkeren Displays kommt der Aspire jedoch nicht an.

Lenovo setzt beim M30-70 auf denselben Formfaktor (13-Zoll) und sehr ähnliche Hardware (Core i3) wie Acer. Lenovo verlangt jedoch deutlich weniger Geld. Gehäuse und Eingabegeräte nehmen sich nichts, beim Aspire V3-371 sind jedoch die Laufzeiten, das gleichfalls matte Panel als auch Kamera- und Audiomodul besser.

Awards dieser Kategorie der vergangenen Monate

Apple MBP Retina 13 2013
Asus Zenbook UX32LN
Acer Aspire S3-392G
Portege Z30t-A-10X
Apple MB Air 13 2014
Asus UX32LA
Lenovo Thinkpad X240
HP Elitebook Folio 1040 G1
Dell XPS 13
Toshiba Portégé Z30
Illumination
Brightness Center360355284312280253377293.4450.1270
Black *0.40.330.250.430.320.510.518.494.6550.8
Contrast90010761136726875496728594687338
Colorchecker DeltaE2000 *1.875.074.395.641.916.336.855.084.538.96
Greyscale DeltaE2000 *2.196.093.37.7926.636.486.685.329.76
Gamma *2.582.482.522.482.262.172.752.622.352.17
Color Space (Percent of AdobeRGB 1998)635843.664444159.755.6639.8
Loudness
Idle Minimum *27.429.330.328.628.029.228.82829.129.6
Idle Average *27.429.330.328.628.029.229.028.129.229.6
Idle Maximum *27.429.330.328.628.031.229.028.229.331.6
Load Average *42.539.536.938.940.533.434.736.131.641.5
Load Maximum *44.742.840.643.843.733.440.53744.644.2
Heat
Maximum Upper Side *4348.245.539.04338.742.538.644.240.8
Maximum Lower Side *4041.653.637.24036.548.745.648.436.2
Idle Upper Side *2931.13134.32632.132.431.232.627.7
Idle Lower Side *2829.531.833.02631.035.132.835.826.2
Battery Runtime
Reader / Idle153559511946488707196829871195
Classic / Load9910917811413110793217139
WLAN569371353473515640363370465457
Idle Minimum *2.83.45.53.03.43.33.93.5
Idle Average *8.87.47.26.64.06.47.94.1
Idle Maximum *98.97.47.95.88.29.87.1
Load Average *5839.73927.432.430.726.427.3
Load Maximum *60.659.646.730.332.239.226.727.6

* ... kleinere Werte sind besser

Apple MBP Retina 13 2013
Asus Zenbook UX32LN
Acer Aspire S3-392G
Portege Z30t-A-10X
Apple MB Air 13 2014
Asus UX32LA
Lenovo Thinkpad X240
HP Elitebook Folio 1040 G1
Dell XPS 13
Toshiba Portégé Z30
3DMark 11
1280x720 Performance1270237818048461134
1134
9528289628971032
3DMark (2013)
1280x720 Ice Storm Standard Score39510424104642527589424132930140279
1920x1080 Fire Strike Standard Score86313611037521622516646
PCMark 7
Score546038604510501246544629462648624812
PCMark 8
Work Score Accelerated v237383034323236183697

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Autor: Redaktion, 16.07.2014 (Update:  9.08.2014)