Top 10 Subnotebooks im Test bei Notebookcheck

Redaktion, 13.03.2014

Update März 2014. Hier finden Sie die aktuellen Top-Subnotebooks im Test bei Notebookcheck in den letzten Monaten. Unsere Top-Liste wird laufend aktualisiert, redaktionell gewartet und kommentiert und soll bei anstehenden Kaufentscheidungen Hilfestellung geben.

Subnotebooks versuchen typischerweise den Spagat zwischen der Performance großer Laptops und der Mobilität kleiner Geräte wie Tablets oder auch Smartphones. Seit Einführung der Ultrabook-Marke durch Intel, einhergehend mit besonders sparsamen Mobilprozessoren (auch von AMD), sind flache Gehäuse mit einem Gewicht von deutlich unter zwei Kilogramm ebenfalls zum Kennzeichen eines Subnotebooks geworden. 

Subnotebooks sind nach unserem Ermessen höchstens 14 Zoll groß (Displaydiagonale), leichter als zwei Kilogramm und sie haben üblicherweise eine integrierte Grafikkarte. Preislich sind die Ultramobilen über die gesamte Spanne verteilt, von 300 bis 2.500 Euro kann in der Top 10 Subnotebooks alles vertreten sein.

Top 10 der letzten 8 Monate zum Zeitpunkt der Artikelerstellung; aktuelle Tests zuerst

Weitere Tests im jeweiligen Monat; aktuelle Tests zuerst

Kommentar der Redaktion

Platz 1: Bekanntes Gesicht, Apples MacBook Pro Retina 13 Zoll Late 2013
Platz 1: Bekanntes Gesicht, Apples MacBook Pro Retina 13 Zoll Late 2013
Platz 2: Der Display-Gigant Samsung ATIV Book 9 Plus 940X3G
Platz 2: Der Display-Gigant Samsung ATIV Book 9 Plus 940X3G
Platz 2: Apple MacBook Air 11 inch 2013-06
Platz 2: Apple MacBook Air 11 inch 2013-06
Neu auf Platz 3: Asus Zenbook UX302LG-C4014H
Neu auf Platz 3: Asus Zenbook UX302LG-C4014H
Platz 3: Dell Latitude E7240 Touch FHD
Platz 3: Dell Latitude E7240 Touch FHD
Platz 3: Toshiba Portégé Z30-A-12U
Platz 3: Toshiba Portégé Z30-A-12U
Platz 3: Lenovo ThinkPad X240
Platz 3: Lenovo ThinkPad X240

An der Spitze der Top 10 steht weiterhin Apples MacBook Pro Retina 13 Late 2013 mit Haswell-Prozessor. Es setzt die erfolgreiche Tradition der Retina-Modelle (Start 2012) fort. In dem unveränderten Chassis (Alu-Unibody) werkelt ein Core i5 4258U nebst einer Apple-SSD (SM0256F, 256 GB). Das verbessert Performance und Akkulaufzeit leicht. Das MacBook Air 13 von Apple, ebenfalls in der Top 10, ist lediglich 14 % leichter und nur einen Millimeter dünner. Hauptvorteil des MacBook Pro ist sein in 2.560 x 1.440 Pixeln auflösendes Retina-Display mit erstklassigen Farben und Blickwinkeln (IPS). Das Air 13 kommt nur mit einem 1.440 x 900 Pixel TN-Panel daher. Aus der Windows-Welt tritt das Asus ZenBook Infinity UX301LA mit Retina-Auflösung gegen das MacBook Pro an. Der 13-Zoller ist ebenfalls in der Top 10. Negativ fielen uns beim MacBook Pro nur die mittelmäßige WLAN-Performance sowie die problematischen Wartungs- und Reparaturbedingungen auf. 

Auf Platz 2 steht Samsungs elitäre Serie 9 (oberste Premium-Klasse). Das Samsung ATIV Book 9 Plus 940X3G ist ein nur 1,4 Kilogramm schwerer 13-Zoller mit der gigantischen Auflösung von 3.200 x 1.800 Bildpunkten. Mit dem farb- und blickwinkelstarken Panel bringt das eine ident starke Display-Wertung wie beim MacBook Pro Retina. Das ATIV Book 9 Plus ist ein rundes Angebot, hier gehen sorgfältige Verarbeitung, ausgezeichnete Stabilität und knackige Tastatur Hand in Hand. Die Anwendungsleistung ist dank der schnellen SSD und der i5-CPU enorm, die Lautstärke des Kühlsystems bleibt dennoch sehr gering. Die Laufzeiten von zirka sechs Stunden sind ebenfalls überzeugend. 

Noch leichter wird es mit dem Apple MacBook Air 11 Mid 2013 (1,08 kg) in seiner aktuellen und leistungsstärksten Ausstattung (Intel Core i7 4650U). Dieser schafft ebenfalls 89 %. Im umfangreichen Test konnte die teure Ausstattungsvariante sich auch noch knapp vor die Variante mit Intel i5-CPU setzen. Das Fliegengewicht hat eine solide Leistung, die mit jeglichen Office Tasks spielerisch fertig wird, und kann darüber hinaus mit einer praxisnahen Akkulaufzeit von mehr als 13 Stunden überzeugen. Vor diesem Hintergrund kann das ATIV Book 9 Plus 940X3G mit seinen sechs Stunden nicht mithalten.

Obwohl hochkarätige Anwärter im Test waren, schafft nur das Test-Update vom Asus Zenbook UX302LG-C4014H den Sprung in die Topliste. Nur ein Prozentpunkt trennt den 13-Zoller von der Führungsriege. Im Gegensatz zu ATIV Book 9 Plus, MacBook Pro Retina 13 und Air 11 inch kommt das Asus-Ultrabook mit einer NVIDIA GeForce GT 730M daher. Das ist zwar eine Einsteiger-Grafikkarte, für ein flaches Ultrabook ist aber schon das extrem selten. Die Grafikleistung in Kombination mit schneller SSD und FullHD-Panel machte das Test-Update zum Schwestermodell Zenbook UX302LA-C4003H überhaupt nötig. Knapp 1.600 Euro für das Testgerät rechtfertigt der Hersteller durch ein helles IPS-Panel, starke Laufzeiten, gute Verarbeitung, viel Performance und eine hintergrundbeleuchtete Tastatur. Nachteile gibt es kaum, der spiegelnde Bildschirm scheint bei einem Touchpanel fast schon naturgemäß.

Das Dell Latitude E7240 bringt ein Touchpanel in die mobile Business-Riege. Der 12,5-Zoller mit Core i5 4300U und SSD erzielt ein Sehr Gut, denn seine Qualitäten sind ausgewogen. Verarbeitung und Eingabegeräte bewegen sich auf hohem Niveau, die Laufzeiten sind gut und sogar das Display kann mit hoher Helligkeit, besten Blickwinkeln (IPS) und einem guten Kontrast aufwarten. Das Latitude E7240 besitzt sogar einen Dockingstation-Port, was die etwas eingeschränkte Konnektivität entlastet. Der Preis für die Konfiguration mit Core i5 4300U, 128 GB und FHD-IPS-Panel liegt bei zirka 1.350 Euro und kann so nur bei Dell bezogen werden. Diverse Online-Shops führen nur die Variante mit TN-HD-Panel. Dessen Qualität ist deutlich geringer als beim FHD-Modell (Display Rating 78 statt 85 %). Für das runde Konzept vergeben wir im Januar 2014 den Editors Choice an den Dell Latitude E7240 Touch.

Ein zweites Business-Modell steht in der Topliste, das Toshiba Portégé Z30-A-12U. Der 13,3-Zoller ist mit Anschlüssen (Docking-Port), Funktionen und guten Eingabegeräten ebenso ausgerüstet, wie das Latitude E7240. Die Akkulaufzeit des leichten Magnesium-Gerätes (1.200 Gramm) ist mit 7:37 Stunden (WLAN-Test) aber deutlich ausdauernder. Die Emissionen fallen weitestgehend gering aus, die Performance ist mit Core i7 4500U und schneller Toshiba-SSD (256 GB) auf höchstem Subnotebook-Niveau. Größte Schwachstelle ist das blickwinkelabhängige TN-Panel, es ist völlig unangemessen für die 1.500-Euro-Preisklasse. Hinzu kommt eine knappe Garantie-Zeit von lediglich 12 Monaten.

Acers Aspire S7-392 belegt weiterhin Platz drei. Das neue S7 hat sich im Vergleich zum Vorgänger S7-391 verbessert: Das Display dimmt jetzt nicht mehr im Akkubetrieb herunter und die Laufzeit wurde durch die Anhebung der Kapazität deutlich verlängert. Das schlägt sich für den ansonsten erstklassig verarbeiteten 13-Zoller in einer sehr guten Benotung nieder. Gelungen ist auch die niedrige Lautstärke und die verbesserte Konnektivität. Der Tester urteilt: Hier gibt es eigentlich nichts, was wir vermissen. Auf Grund des hohen Preises von 1.500 Euro fiel dem Aspire S7 nicht der Editors Choice zu. 

Mit gleicher Wertung setzte sich Lenovos ThinkPad X240 auf Platz drei fest. Der 12,5-Zoller mit starker Low-Voltage-Rechenpower richtet sich ans Business-Klientel. Für 1.850 Euro erwartet und bekommt die anspruchsvolle Zielgruppe klassische ThinkPad-Eigenschaften, wie sehr gute Eingabegeräte, lange Laufzeiten (8 Stunden) und ein gelungenes Docking-Konzept. Das Display löst leider nur in HD auf, dafür ist es aber blickwinkelstabil, kontrastreich und natürlich matt. Nachteile bestehen in der vglw. geringen Anschlussvielfalt, der punktuellen Stabilität und der Leistungsminderung unter Vollast.

Platz 3: Low-Cost goes Premium, Lenovo ThinkPad Edge E145
Platz 3: Low-Cost goes Premium, Lenovo ThinkPad Edge E145
Platz 3: Asus Zenbook Infinity UX301LA mit Retina-Auflösung
Platz 3: Asus Zenbook Infinity UX301LA mit Retina-Auflösung

Neben den Subnotebook-Kronjuwelen, wie Aspire S7, beharrt weiterhin ein Low-Cost-Modell auf seinem dritten Platz. Lenovos ThinkPad Edge E145 erreichte stolze 88 %, kostet dabei aber nur den Bruchteil eines Zenbook Infinity UX301LA mit gleichem Rating. Wie kommt es, dass hier ein 340-Euro-Low-Cost-Book in die Top 10 einbricht, zudem es mit der leistungsschwachen AMD E-Series E1-2500 (Kabini) gerüstet ist? Thinkpad-Qualität, könnte die schlichte Antwort sein. Der 11,6-Zoller ist ein typisches Studenten-Book mit zwar kleiner Performance aber erstklassigen Eingabegeräten, stabilem Gehäuse, geringsten Emissionen und sehr langen Akkulaufzeiten. Diese sind zusammen mit dem niedrigen Gewicht die einflussreichsten Faktoren bei der Berechnung unserer Benotung. Käufer sollten sich nach dem großen Lob über die im Intel-Core-Vergleich geringe Performance sowie über das kontrastschwache Display mit starkem Blaustich im Klaren sein.

Die Schwester ThinkPad Edge E130, bis vor kurzem ebenfalls in der Top 10, basiert auf demselben Chassis. Das E130 ist jedoch mit einer Intel-Plattform bestückt, was die Performance steigert, aber die Laufzeiten senkt. Das E130 erhielt im September 2013 unseren „Best Value" Award.

Das Zenbook Infinity UX301LA von Asus ist ein HighEnd Premium-Ultrabook, das bei Verarbeitung und Display Maßstäbe setzen will. Mit einer Dicke von maximal 15,5 Millimetern und rund 1,4 Kilogramm Gewicht liegt der 13-Zoller auf Augenhöhe mit Apples MacBook Air 13. Die Stabilität ist auf Grund des Aluminium-Unibodys sehr gut. Gorilla Glass 3 bedeckt nicht nur das kratzfeste Touchpanel, sondern auch die Handballenauflage. Hier wurde das Material aber matt geschliffen. Die Krönung ist das 2.560 x 1.440 Pixel fassende IPS-Panel, das hinsichtlich Kontrast (2.138:1) und Helligkeit (360 cd/m²) keine Wünsche offen lässt. Der Redakteur bezweifelte jedoch den Nutzen der Display-Gigantomanie: Subjektiv ist schon der Fortschritt von FullHD auf WQHD beim Zenbook UX301 kaum wahrnehmbar. Es versteht sich von selbst, ein solches Paket wird durch einen Core i7 4558U und eine 256 GB SSD (RAID 0; 2 x 128) ergänzt. Asus legt damit auch noch die Intel Iris Graphics 5100 drauf. Mit der Iris-Serie versucht Intel zu Mittelklasse-GPUs von Nvidia und AMD aufzuschließen. Hier gelingt das jedoch lange nicht so gut, wie letztens dem Schenker S413 (Office-Kategorie) mit seiner Iris Pro Graphics 5200

Wesentliche Nachteile des Zenbook UX301LA fanden die Tester keine, wenngleich die gestiegene CPU-Leistung Laufzeit-Superlative verhindert. Das Throttling unter extremer Last hielt sich indes in Grenzen, keine Normalität bei flachen 13-Zollern, wie unlängst das Vaio Pro 13 zeigte. So sehr wir das Zenbook UX301LA auch lobten, es misslingt ihm, die Samsung/Apple-Front der ersten fünf Positionen zu durchbrechen.

Sie schafften es nicht in die Top 10

Top 10 verpasst: Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2014
Top 10 verpasst: Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2014
Top 10 verpasst: HP EliteBook 820 G1-H5G14ET
Top 10 verpasst: HP EliteBook 820 G1-H5G14ET
Top 10 verpasst: Samsung XE303C12-A01US Chromebook
Top 10 verpasst: Samsung XE303C12-A01US Chromebook
Top 10 verpasst: Toshiba Chromebook CB30-102
Top 10 verpasst: Toshiba Chromebook CB30-102

Warum schaffen es zwei Premium-Ultrabooks der obersten Business-Klasse nicht in die Topliste? Ganz einfach, der Einstieg dort erfordert derzeit die Note Sehr Gut (88 %), aber das haben ThinkPad X1 Carbon Touch 2014 und HP EliteBook 820 G1 haarscharf verfehlt. Das neue Carbon von Lenovo setzt mutig ein neues Tastatur-Konzept um, welches die F1 bis F12- als auch die Fn-Tasten durch eine variable Touchleiste ersetzt. Dies stößt konventionellen ThinkPad-Nutzern sauer auf. Mit etwas Mut zu Neuem lässt es sich aber unter Zugewinn damit arbeiten. Ansonsten hat sich im Vergleich zum Vorgänger speziell das Display verbessert, aus der flauen TN-Anzeige (vglw. geringe Blickwinkel) wird ein IPS-Touchpanel (entspiegelt) mit 2.560 x 1.440 Pixeln. Hinzu kommt ein kleiner Zugewinn an Akkulaufzeit, das bringt der sparsamere Haswell-Kern mit sich. Lenovo hat auch bei den Ports zugelegt. HDMI & Ethernet sind jetzt via mitgeliefertem Dongle möglich. Summa Summarum stand ein 2014er X1 Carbon vor uns, das die Schwachstellen des Vorgängers (86 %) ausmerzt. Auf Grund unseres stark differenzierten Wertungsschemas fällt die Differenz trotz deutlicher Verbesserungen gering aus.

Auf dem Fuße folgt HPs EliteBook 820 G1-H5G14ET, das ebenfalls mit Intel Core i7 4600U und einer schnellen SSD ausgerüstet ist. Der 14-Zoller wendet sich an die anspruchsvolle Business-Clientel, die ansonsten mit ThinkPads der T-Serie oder Latitudes der E-Serie liebäugelt. Das EliteBook 820 G1 ist mit 1,4 Kilogramm nicht übermäßig schwer (kein Ultrabook), dafür wiegt der Preis von 1.700 Euro umso schwerer. Dafür bekommt der Kunde bei HP leider kein IPS-, sondern nur ein blickwinkelabhängiges und mäßig helles TN-Display. Das ist die einzige echte Schwachstelle, denn exzellente Gehäusequalität, hochwertige Eingabegeräte, beste Wartung, geringe Emissionen und lange Akkulaufzeiten hat das EliteBook 820 auf der Haben-Seite.

Chrome OS ist nicht tot! Speziell in den USA hat das OS nennenswerte Marktanteile, wir testen die US-Version des Samsung XE303C12-A01US. Die Hersteller erhoffen sich den Erfolg dieser günstigen Surf-Books (250 bis 300 Euro) nun endlich auch für Europa. Samsung setzt dafür auf echte Mobilfunk-Hardware, im 11,6-Zoller werkelt ein Samsung Exynos 5250 Dual. Das reicht für einfaches Multitasking und Aufgaben wie Internet-Surfen, Video-Wiedergabe und Textverarbeitung. Die Laufzeit von nur vier Stunden (WLAN-Test) ist aber für den Zweck des Gerätes zu kurz. Das macht Toshiba mit seinem Chromebook CB30-102 (Intel Celeron 2955U) besser, sieben Stunden sind eine ganz andere Hausnummer. Beide Notebooks haben ein ziemlich schlechtes Display und eine billig wirkende, eher wackelige Konstruktion gemeinsam.

Awards dieser Kategorie der vergangenen Monate

Lenovo ThinkPad Edge E130 NZUAXMB: Low-Cost in ThinkPad Qualität
Lenovo ThinkPad Edge E130 NZUAXMB: Low-Cost in ThinkPad Qualität
Eine runde Sache für wenig Geld: ThinkPad Edge E145
Eine runde Sache für wenig Geld: ThinkPad Edge E145
Acer Aspire V5-131-10172G50akk Notebook: Viel Laufzeit für wenig Geld
Acer Aspire V5-131-10172G50akk Notebook: Viel Laufzeit für wenig Geld
Editors Choice im Januar 2014: Dell Latitude E7240 Touch FHD
Editors Choice im Januar 2014: Dell Latitude E7240 Touch FHD

Diesen Artikel kommentieren / Antworten:

> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Test - Sortierungen > Top 10 Subnotebooks im Test bei Notebookcheck
Autor: Redaktion, 13.03.2014 (Update: 13.03.2014)