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Asus ZenBook 14 UM431DA: Mit ausgebremster CPU von AMD

Käufer nehmen lieber gleich die schwächere CPU: Asus ZenBook 14 mit Ryzen 7 3700U
Käufer nehmen lieber gleich die schwächere CPU: Asus ZenBook 14 mit Ryzen 7 3700U
Immer wieder statten Notebook-Hersteller ihre Geräte mit aktuellen CPUs aus, ohne das System an die Ansprüche der neuen Hardware anzupassen. Auch Asus macht diesen Fehler im ZenBook 14 wodurch sich die Frage stellt, ob man nicht lieber gleich eine etwas schwächere CPU für weniger Geld nehmen sollte.

Mit dem Asus ZenBook 14 UM431DA ist das optisch wirklich ansprechende 14-Zoll-Notebook von Asus auch mit dem leistungsstarken AMD Ryzen 7 3700U erhältlich. Dieser macht sich, nicht zuletzt, auch durch seine integrierte Grafikeinheit Radeon RX Vega 10 attraktiv. Damit lassen sich durchaus viele Spiele flüssig ausführen, was für Gelegenheitsgamer, die keinen große Wert auf höchste Grafikeinstellungen legen, interessant ist. Auch Hobbybild- und -videobearbeiter können damit passable Ergebnisse erzielen.

Umso enttäuschender ist das Ergebnis unserer Benchmarks mit dem ZenBook 14 UM431DA. In diesen schneidet die CPU zwar bei der kurzfristigen Einzelwertung gut ab. Im Langzeittest fällt die Performance aber um satte 25 Prozent ab und landet damit auf dem Niveau deutlich schwächerer CPUs. Im direkten Vergleich kann der Laptop von Asus nur noch mit einem Ryzen 5 3500U mithalten.

Dadurch entsteht auch die eingangs erwähnt Frage, warum man als Anwender überhaupt mehr Geld für die vermeintlich stärkere CPU ausgeben soll, wenn diese doch auf Dauer ihre Leistung gar nicht ausspielen kann. In der Zusammenfassung bleibt daher der Eindruck, dass das Asus ZenBook 14 zwar nach wie vor ein optisch sehr ansprechendes Notebook ist, das sich aber weder gut aufrüsten lässt, noch mit seiner Hardware richtig umzugehen weiß.

Von dieser Modellvariante dürfen Kaufinteressenten daher nicht das meiste erwarten. Hinzu kommen außerdem allgemeine Kritikpunkte, wie ein sehr langsamer SD-Kartenleser, der Speicherkarten zu einem Großteil über das Gehäuse hinausragen lässt und eine Akkulaufzeit, die zwar nicht schlecht ist, aber durchaus länger hätte ausfallen dürfen.

Quelle(n)

Notebookcheck-Test zum Asus ZenBook 14 UM431DA

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Autor: Mike Wobker, 14.02.2020 (Update: 11.02.2020)
Mike Wobker
Mike Wobker - Editor
Meine ersten IT-Gehversuche habe ich auf einem 386er mit ganzen 4 MB Arbeitsspeicher gemacht. Danach folgten diverse PCs und Notebooks, die ich im Freundes- und Bekanntenkreis betreut und repariert habe. Nach einer Ausbildung zum Fernmeldeanlagentroniker und einigen Jahren Berufserfahrung, folgte der Bachelorabschluss zum Wirtschaftsingenieur. Heute lebe ich meine Faszination für IT, Technik und mobile Geräte über das Schreiben von Testberichten aus. In meiner Freizeit widme ich mich gerne der veganen Küche und verbringe Zeit mit meiner Familie, zu der auch eine ganze Reihe tierischer Mitbewohner zählen.