Notebookcheck

Test Schenker XMG Neo 17 (i7-8750H, RTX 2070) Tongfang GK7CP7S Laptop

Florian Glaser 👁, Andrea Grüblinger, 22.03.2019

Kaufempfehlung. Wer auf der Suche nach einem schlichten und relativ kompakten Gaming-Notebook ist, könnte am XMG Neo 17 von Schenker Technologies Gefallen finden. Der 17-Zöller punktet mit starker Hardware, einem 144-Hz-Panel und einer optomechanischen Tastatur. Muss sich die Konkurrenz warm anziehen?

Schenker XMG Neo 17

Nach der Veröffentlichung von Nvidias mobilen Turing-GPUs übertreffen sich die Notebook-Hersteller mit Neuerscheinungen. Auch Schenker Technologies möchte den Markt der Gaming-Laptops durchmischen und präsentiert mit dem XMG Neo 17 einen 17-zölligen High-End-Spross, der es auf Konkurrenten wie das Lenovo Legion Y740-17ICH, das Asus ROG Strix GL704GW, das MSI GE75 8SF und das Asus Zephyrus S GX701GX abgesehen hat.

Schenker-typisch lässt sich das Notebook auf der hauseigenen Homepage individuell konfigurieren. So passen in das Gehäuse bis zu 64 GB DDR4-RAM und maximal drei Festplatten. Als Prozessor werkelt Intels beliebter Sechskern-Chip Core i7-8750H, wohingegen man bei der Grafikkarte die Wahl zwischen Nvidias GeForce RTX 2060 und RTX 2070 hat. Deren Bilder wandern auf ein mattes 144-Hz-Panel, das zugunsten der Optimus-Technik auf G-Sync verzichtet.

Schenker XMG Neo 17 (Tongfang GK7CP7S)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce RTX 2070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1215 MHz, Speichertakt: 1440 MHz, GDDR6, ForceWare 419.35, Optimus
Hauptspeicher
32768 MB 
, 2x 16 GB SO-DIMM DDR4-2666, Dual Channel, alle Bänke belegt
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, BOEhydis NV173FHM-N44 (BOE07B6), IPS, Full-HD, 144 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Samsung SSD 970 EVO Plus 1TB, 1024 GB 
, NVMe. Slots: 2x M.2 Typ 2280 & 1x 2.5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Cannon Point PCH
Anschlüsse
1 USB 2.0, 3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1 Kopfhörer, 1 Mikrofon, Card Reader: MMC, SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 27.5 x 396 x 261
Akku
46.74 Wh, 4100 mAh Lithium-Polymer, 3 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1, Tastatur: mechanisch, RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 230-Watt-Netzteil, Mauspad, Reinigungstuch, Schlüsselanhänger, XMG-Aufkleber, Recovery-DVD, USB-Stick, Zubehör für 2.5-Zoll-Schacht, BullGuard Internet Security 1 Year License, Control Center, 36 Monate Garantie
Gewicht
2.5 kg, Netzteil: 680 g
Preis
2655 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Analog zum 15-Zoll-Bruder XMG Neo 15 stammt auch das Gehäuse des Neo 17 von der Firma Tongfang. In diesem Fall handelt es sich um das Barebone GK7CP7S. Das Gute gleich vorweg: Qualitativ muss sich das 17-Zoll-Chassis keineswegs hinter der Konkurrenz verstecken. Während der Displaydeckel aus gebürstetem Aluminium besteht, ist die Handballenauflage mit einer Gummierung überzogen. Das Soft-Touch-Finish fühlt sich sehr angenehm an und verleiht dem Notebook eine gewisse Wertigkeit. Klassischen Kunststoff entdeckt man nur auf dem Gehäuseboden, der in der Praxis fast nie zum Vorschein kommt.

Die Stabilität weiß ebenfalls zu überzeugen. Abgesehen vom Touchpad und den Lüftungsgittern auf der Unterseite, gibt das Chassis auch bei kräftigerem Druck kaum nach bzw. lässt sich kaum durchbiegen. Vor allem der Deckel ist bei anderen Notebooks deutlich instabiler, wenngleich das Verwinden des Bildschirms zu Geräuschen führt.

Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17

Das Design des Neo 17 ist für ein Gaming-Notebook ziemlich schlicht gehalten. Farbakzente zeigen sich erst, sobald die Tastaturbeleuchtung und/oder die LED-Leiste an der Front aktiv sind. Pluspunkte gibt es auch für das relativ geringe Gewicht. Mit 2,5 kg fällt das Neo 17 etwas leichter als die 17-Zoll-Konkurrenz aus, welche auf 2,6 bis 2,9 kg kommt. Nicht ganz so gut schneidet der Schenker-Laptop bei der Bauhöhe ab. 2,75 cm markieren zusammen mit dem MSI GE75 8SF den Spitzenwert im Testfeld. Die restlichen Vergleichsgeräte sind nur zwischen 1,9 und 2,6 cm dick.

Solange die Kühlung profitiert, erscheinen uns ein paar Millimeter mehr jedoch gerechtfertigt und stellen keinen wirklichen Kritikpunkt dar, zumal das Neo 17 mit einer sehr schlanken Displayeinfassung auftrumpft, welche die Grundabmessungen deutlich reduziert. 39,6 x 26,1 cm erinnern tendenziell an ein 15-Zoll-Gerät. Bezüglich der Verarbeitung hatte unser Testsample ebenfalls keine Schwächen. Abschließend noch ein paar Worte zum Scharnier: Obwohl die Baseunit beim Aufklappen leicht mitschwingt, lässt sich der Deckel mit einer Hand öffnen.

Größenvergleich

412.6 mm 304.9 mm 23 mm 2.8 kg399 mm 273 mm 26.4 mm 2.9 kg397 mm 268.5 mm 27.5 mm 2.6 kg396 mm 261 mm 27.5 mm 2.5 kg399 mm 272 mm 19 mm 2.6 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Die Anschlussausstattung ist leider nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Einen USB-3.1-Gen2-Port sucht man ebenso vergebens wie Thunderbolt 3. Käufer müssen sich mit drei USB-3.0-Ports (davon 1x Typ-C) und einem USB-2.0-Port begnügen. Besser sieht es bei den Bildausgängen aus. Externe Monitore (G-Sync-Support) wandern entweder an den HDMI-2.0-Port oder die beiden Mini-DisplayPorts. Abgerundet wird das Paket von zwei Audio-Buchsen (Kopfhörer + Mikrofon), einem Cardreader, einem RJ45-Port und einer Öffnung für Kensington Locks.

Die Verteilung der Schnittstellen hinterlässt gemischte Gefühle. Aufgrund der seitlichen Lüfterauslässe befinden sich manche Ports recht weit vorne, was bei der Nutzung einer Maus stören kann (Kollisionen mit Kabeln).

linke Seite: Kensington Lock, RJ45-LAN, USB-A 2.0, Mikrofon, Kopfhörer
linke Seite: Kensington Lock, RJ45-LAN, USB-A 2.0, Mikrofon, Kopfhörer
rechte Seite: Kartenleser, 2x USB-A 3.0
rechte Seite: Kartenleser, 2x USB-A 3.0
Rückseite: 2x Mini-DisplayPort 1.4, HDMI 2.0, USB-C 3.0, DC-in
Rückseite: 2x Mini-DisplayPort 1.4, HDMI 2.0, USB-C 3.0, DC-in

SDCardreader

Der Kartenleser, welcher die Formate MMC, SD, SDHC und SDXC unterstützt, liefert eine ordentliche Vorstellung ab. 79-88 MB/s richten sich nach den Ergebnissen des Asus GL704GW. Im MSI GE75 8SF erreicht der Cardreader nur USB-2.0-Niveau.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.7 - 202, n=219)
91.6 MB/s ∼100% +16%
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
80 MB/s ∼87% +1%
Schenker XMG Neo 17
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
79 MB/s ∼86%
MSI GE75 8SF
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
27.2 MB/s ∼30% -66%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (13.4 - 257, n=217)
110 MB/s ∼100% +25%
Schenker XMG Neo 17
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
88 MB/s ∼80%
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
85 MB/s ∼77% -3%
MSI GE75 8SF
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
33.25 MB/s ∼30% -62%

Kommunikation

Nachbessern könnte der Hersteller bei der WLAN-Performance. Trotz des topaktuellen Intel-Adapters Wireless-AC 9650 fällt das XMG Neo 17 im Reichweitentest (1 m Abstand zum Referenz-Router Linksys EA8500) teils spürbar hinter die Konkurrenz zurück.

Update 09.04.19: Aufgrund der schlechten WLAN-Performance hat uns Schenker ein zweites Testgerät geschickt. Mit diesem war die Geschwindigkeit deutlich besser.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Asus Zephyrus S GX701GX
Intel Wireless-AC 9560
679 MBit/s ∼100% +2%
Schenker XMG Neo 17
Intel Wireless-AC 9560
663 MBit/s ∼98%
MSI GE75 8SF
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
658 MBit/s ∼97% -1%
Lenovo Legion Y740-17ICH
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
599 MBit/s ∼88% -10%
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
Intel Wireless-AC 9560
598 MBit/s ∼88% -10%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 702, n=210)
596 MBit/s ∼88% -10%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
MSI GE75 8SF
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
686 MBit/s ∼100% +2%
Schenker XMG Neo 17
Intel Wireless-AC 9560
674 MBit/s ∼98%
Asus Zephyrus S GX701GX
Intel Wireless-AC 9560
647 MBit/s ∼94% -4%
Lenovo Legion Y740-17ICH
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
605 MBit/s ∼88% -10%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (144 - 721, n=210)
543 MBit/s ∼79% -19%
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
Intel Wireless-AC 9560
356 MBit/s ∼52% -47%

Software

Lob kassiert das XMG Neo 17 für die praktische Software. Im vorinstallierten Control Center lässt sich – neben anderen Features – nicht nur der Systemstatus überwachen (Auslastung, Temperatur,…), sondern auch die Beleuchtung anpassen und die Lüftersteuerung ändern (siehe Screenshots). Unsere Tests wurden allesamt mit der Lüftereinstellung Ausbalanciert und dem Displaymodus Standard durchgeführt.

Control Center
Control Center
Control Center
Control Center
Control Center
Control Center

Zubehör

Üppig geht es auch beim Lieferumfang zu. So packt Schenker ein reichhaltiges Zubehörset in den Karton, das aus einem riesigen Mauspad, einem Reinigungstuch, einem Schlüsselanhänger, einem XMG-Aufkleber, einer Recovery-DVD und – passend zum nicht vorhandenen Laufwerk – einem USB-Stick mit Treibern besteht. Dazu kommen eine 1-Jahres-Lizenz für BullGuards Internet Security und Schrauben bzw. Rahmen für eine 2,5-Zoll-Festplatte.

Wartung

Die Wartung des XMG Neo 17 gestaltet sich recht unspektakulär. Wie man es von den meisten Notebooks kennt, muss zum Erreichen der Komponenten der komplette Boden entfernt werden. Nachdem die 12 Gehäuseschrauben herausgedreht wurden, lässt sich die Unterseite mit etwas Muskelkraft aus der Verankerung drücken. Im Inneren des Gehäuses tummeln sich zwei DDR4-Bänke, zwei M.2-Slots des Typs 2280 und ein 2,5-Zoll-Schacht. Das Kühlsystem besteht aus zwei Lüftern und mehreren Heatpipes, die über CPU und GPU laufen (jeweils verlötet). Der Akku könnte bei Bedarf ausgetauscht werden.

Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17
Schenker XMG Neo 17

Garantie

Sehr schön: Die Standard-Garantie läuft über drei statt der branchenüblichen zwei Jahre (zumindest, wenn man direkt bei Schenker bestellt). Die darin enthaltene, 6-monatige Schnellreparatur kann gegen Aufpreis verlängert werden.

Eingabegeräte

Tastatur

Eines der größten Highlights des Neo 17 ist die mechanische Tastatur. Zwar arbeitet diese trotz Silent Switches lauter als die meisten konventionellen Keyboards, im Gegenzug erhält der Käufer jedoch ein erstklassiges Feedback. Druckpunkt und Anschlag sind sehr präzise, wodurch auch Vielschreiber auf ihre Kosten kommen sollten. Die ungewöhnliche Tastenform mit den abgeschrägten Ecken hat uns ebenfalls zugesagt. Gleiches gilt für die Dimensionierung von rund 16 x 16 mm pro Taste.

Etwas schwieriger ist die Beurteilung des Layouts. Die in den Ziffernblock und das Hauptfeld hineinragenden Richtungspfeile werden nicht jedem Nutzer gefallen. Insgesamt ergattert das Keyboard dennoch die Note „Sehr Gut“. Der positive Eindruck hängt nicht zuletzt mit der RGB-Beleuchtung zusammen, die einige Modi unterstützt und in mehreren Stufen geregelt werden kann.  

Mechanische Tastatur ...
Mechanische Tastatur ...
... mit RGB-Beleuchtung
... mit RGB-Beleuchtung

Touchpad

Weniger glücklich waren wir mit dem Touchpad. Einerseits ist die Platzierung aus Spielersicht etwas misslungen (um Fehleingaben zu verhindern, sollte man es beim Einsatz einer externen Maus deaktivieren). Zum andern lässt sich das Touchpad im unteren Bereich, genauer gesagt dem linken und rechten Eck, sehr stark ins Gehäuse eindrücken, was an der Qualitätsanmutung zehrt.

Da Links- und Rechtsklicks generell überdurchschnittlich viel Kraft erfordern, bereitet die Nutzung des Touchpads keine große Freude. Das ist schade, denn im Hinblick auf die angenehm glatte Oberfläche und die üppige Größe (ca. 13 x 7,5 cm) hätte der Mausersatz eigentlich viel Potenzial. Die Präzision und die Zuverlässigkeit der Multi-Touch-Gesten siedeln sich nach unseren Erfahrungen im Mittelfeld an.

Display

Wie es sich für ein aktuelles Gaming-Notebook gehört, steckt im XMG Neo 17 ein 144-Hz-Display. Wenn es nach dem Testgerät geht, verwendet der Hersteller ein Panel namens BOEhydis NV173FHM-N44, das in fast allen Kategorien gut bis sehr gut abschneidet.

285
cd/m²
283
cd/m²
274
cd/m²
302
cd/m²
304
cd/m²
294
cd/m²
281
cd/m²
289
cd/m²
287
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 304 cd/m² Durchschnitt: 288.8 cd/m² Minimum: 11 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 304 cd/m²
Kontrast: 1169:1 (Schwarzwert: 0.26 cd/m²)
ΔE Color 2.65 | 0.4-29.43 Ø6.1, calibrated: 1.5
ΔE Greyscale 2.75 | 0.64-98 Ø6.4
92% sRGB (Argyll 3D) 60% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.46
Schenker XMG Neo 17
BOEhydis NV173FHM-N44 (BOE07B6), IPS, 1920x1080
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
B173HAN04.0 (AUO409D), AHVA, 1920x1080
MSI GE75 8SF
Chi Mei N173HCE-G33, IPS, 1920x1080
Lenovo Legion Y740-17ICH
AU Optronics B173HAN03.2, IPS, 1920x1080
Asus Zephyrus S GX701GX
B173HAN04.0 (AUO409D), IPS, 1920x1080
Response Times
7%
872%
5%
41%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
18.8 (9.6, 9.2)
17.6 (8.4, 9.2)
6%
9.6 (5.2, 4.4)
49%
15.6 (8, 7.6)
17%
7.2 (3.6, 3.6)
62%
Response Time Black / White *
12 (6.8, 5.2)
11.2 (6.8, 4.4)
7%
10.4 (5.2, 5.2)
13%
12.8 (7.6, 5.2)
-7%
9.6 (4.4, 5.2)
20%
PWM Frequency
971 (99)
25770 (17)
2554%
Bildschirm
-6%
19%
-42%
4%
Helligkeit Bildmitte
304
295
-3%
370.4
22%
299.1
-2%
288
-5%
Brightness
289
291
1%
348
20%
273
-6%
287
-1%
Brightness Distribution
90
96
7%
89
-1%
81
-10%
91
1%
Schwarzwert *
0.26
0.24
8%
0.29
-12%
0.27
-4%
0.2
23%
Kontrast
1169
1229
5%
1277
9%
1108
-5%
1440
23%
DeltaE Colorchecker *
2.65
3.2
-21%
1.26
52%
5.07
-91%
2.33
12%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
6.11
6.64
-9%
3.02
51%
10.55
-73%
5.34
13%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.5
2.52
-68%
1.21
19%
3.31
-121%
2.47
-65%
DeltaE Graustufen *
2.75
2.16
21%
1.4
49%
6.8
-147%
1.19
57%
Gamma
2.46 89%
2.46 89%
2.2 100%
2.46 89%
2.41 91%
CCT
6763 96%
6872 95%
6747 96%
7805 83%
6710 97%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
60
57
-5%
59.7
0%
58.5
-2%
57
-5%
Color Space (Percent of sRGB)
92
87
-5%
94.4
3%
89.9
-2%
88
-4%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
1% / -4%
446% / 202%
-19% / -35%
23% / 10%

* ... kleinere Werte sind besser

Angefangen mit dem Kontrast, der locker die 1.000:1-Marke knackt. Der Schwarzwert (0,26 cd/m²), die Farbgenauigkeit und der Farbraum (92 % sRGB) sind ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Einzig die Leuchtkraft könnte noch etwas besser sein. Durchschnittlich 289 c/m² mögen zwar für Innenräume genügen, im Outdoor-Bereich wären jedoch über 350 cd/m² ideal.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Dass das Full-HD-Display an den Rändern mit leichten bis mittelstarken Lichthöfen zu kämpfen hat, könnte ebenfalls manche Käufer stören, wobei man sie tendenziell nur bei dunklen Hintergründen bemerkt.

XMG Neo 17 vs. sRGB (92 %)
XMG Neo 17 vs. sRGB (92 %)
XMG Neo 17 vs. AdobeRGB (60 %)
XMG Neo 17 vs. AdobeRGB (60 %)

Hinsichtlich der Blickwinkel und der Reaktionszeit gibt es kaum etwas zu bemängeln. 12 ms black-to-white und 18,8 ms grey-to-grey sind für ein IPS-Modell ziemlich gut. Das von uns gemessene Bildschirmflackern, welches bis zu einer Helligkeit von 99 % auftritt, dürfte wegen der hohen Frequenz von knapp 1.000 Hz auch bei empfindlichen Personen nicht zu Problemen führen.

Gegenlicht
Gegenlicht
Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
12 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.8 ms steigend
↘ 5.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 10 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.4 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
18.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 9.6 ms steigend
↘ 9.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 9 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.6 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 971 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 971 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 971 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9672 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Preislich startet das XMG Neo 17 ab 1.799 Euro. Wenn man sich im Konfigurator der Hersteller-Homepage mysn.de bzw. bestware.com austobt, können jedoch schnell deutlich höhere Beträge anfallen. Unsere üppig ausgestattete Testkonfiguration mit GeForce RTX 2070, 32 GB RAM (2x 16 GB DDR4-2666), 1-TB-SSD und Windows 10 Home 64 Bit kostet mehr als 2.600 Euro. Wer etwas Geld sparen möchte, findet in anderen Onlineshops (z. B. notebooksbilliger.de) eine Version mit 16 GB RAM und 500-GB-SSD, die „nur“ mit knapp 2.200 Euro zu Buche schlägt.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HWiNFO
GPU-Z
AS SSD Benchmark
CrystalDiskMark
LatencyMon

Prozessor

Nachdem jahrelang Vierkern-Prozessoren der Standard bei Gaming-Notebooks waren, etablieren sich durch Intels Coffee-Lake-Generation Sechskern-CPUs. Der Core i7-8750H zählt derzeit zu den erfolgreichsten und am häufigsten verbauten Laptop-Modellen. Der 14-nm-Chip ist mit 45 Watt TDP spezifiziert und erreicht einen Grundtakt von 2,2 GHz. Per Turbo Boost können einzelne Kerne jedoch auf bis zu 4,1 GHz beschleunigt werden. 3,9 GHz bei der Auslastung aller Kerne sind auch respektabel.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Leider nutzt das XMG Neo 17 die automatische Übertaktung kaum aus (zumindest im Lüftermodus Ausbalanciert, das Enthusiast-Setting sollte für bessere Ergebnisse sorgen). Während Single-Core-Benchmarks mit 3,9 bis 4,1 GHz bewältigt werden, kommt der i7-8750H in Multi-Core-Benchmarks nur auf 2,4 bis 2,6 GHz, was deutlich unter dem genannten Turbo-Maximum liegt. Wie unser Cinebench-Graph zeigt (30 Minuten Loop), ist die gebotene Leistung immerhin sehr konstant. Bei den meisten Laptops bricht die Performance ab dem zweiten Durchlauf stark ein.

01020304050607080901001101201301401501601701801902002102202302402502602702802903003103203303403503603703803904004104204304404504604704804905005105205305405505605705805906006106206306406506606706806907007107207307407507607707807908008108208308408508608708808909009109209309409509609709809901000101010201030104010501060107010801090110011101120113011401150116011701180119012001210122012301240Tooltip
Schenker XMG Neo 17 Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø969 (904.79-1042.12)
Asus ROG Strix Scar II GL704GW Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø1187 (1126.76-1226.54)
MSI GE75 8SF Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø918 (910.89-1045.5)
Lenovo Legion Y740-17ICH Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø1139 (1122.59-1232.82)
Asus Zephyrus S GX701GX Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø1112 (1090.93-1218.55)

Werden Benchmarks nach einem Kaltstart ohne vorherige Belastung ausgeführt, ordnet sich das XMG Neo 17 trotzdem hinter der Konkurrenz ein. Im Multi-Core-Test des Cinebench R15 sind die Vergleichs-Notebooks zwischen 30 und 51 % flotter unterwegs. Da 3D-Anwendungen hauptsächlich GPU-limitiert sind, merkt man in der Spielepraxis jedoch keine großen Unterschiede. Hier kommt es primär auf das Taktverhalten der Grafikkarte an (dazu später mehr).

Update 09.04.19: Neben der bescheidenen WLAN-Performance war die mäßige Turbo-Ausnutzung der CPU einer der Hauptgründe, warum uns Schenker ein zweites Testgerät geschickt hat. Und siehe da: Diesmal gab es keine größeren Auffälligkeiten bezüglich des Prozessors (alle Ergebnisse in den Tabellen wurden ersetzt). Die Gesamtwertung steigt dadurch von 87 auf 88 %.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
Intel Core i7-8750H
174 Points ∼100% 0%
Schenker XMG Neo 17
Intel Core i7-8750H
174 Points ∼100%
Asus Zephyrus S GX701GX
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼98% -2%
Lenovo Legion Y740-17ICH
Intel Core i7-8750H
167 Points ∼96% -4%
MSI GE75 8SF
Intel Core i7-8750H
166 Points ∼95% -5%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (77 - 212, n=455)
153 Points ∼88% -12%
CPU Multi 64Bit
Lenovo Legion Y740-17ICH
Intel Core i7-8750H
1233 Points ∼100% +18%
Asus Zephyrus S GX701GX
Intel Core i7-8750H
1218 Points ∼99% +17%
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
Intel Core i7-8750H
1204 Points ∼98% +16%
MSI GE75 8SF
Intel Core i7-8750H
1066 Points ∼86% +2%
Schenker XMG Neo 17
Intel Core i7-8750H
1042 Points ∼85%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 1979, n=459)
781 Points ∼63% -25%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Schenker XMG Neo 17
Intel Core i7-8750H
1.98 Points ∼100%
Asus Zephyrus S GX701GX
Intel Core i7-8750H
1.94 Points ∼98% -2%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.71 - 2.38, n=414)
1.685 Points ∼85% -15%
CPU Multi 64Bit
Asus Zephyrus S GX701GX
Intel Core i7-8750H
13.5 Points ∼100% +17%
Schenker XMG Neo 17
Intel Core i7-8750H
11.51 Points ∼85%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.13 - 21.4, n=515)
7.34 Points ∼54% -36%
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.98 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
11.51 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
174 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1042 Points
Hilfe

System Performance

Wenn man dem PCMark 10 glaubt, wirkt sich der eingeschränkte CPU-Turbo kaum auf die Systemleistung aus. Mit 5.411 Punkten macht es sich das Neo 17 zwischen den RTX-2070-Konkurrenten MSI GE75 8SF und Asus ROG Strix GL704GW bequem. Optimierungsbedarf besteht bei den Boot-Zeiten. Trotz pfeilschneller SSD benötigte das Betriebssystem auf unserem Testgerät recht lang zum Laden (kann z. B. an Treibern oder dem BIOS liegen).

PCMark 10 - Score
Lenovo Legion Y740-17ICH
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ
6053 Points ∼100% +12%
Asus Zephyrus S GX701GX
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
5596 Points ∼92% +3%
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H, Intel SSD 660p SSDPEKNW512G8
5555 Points ∼92% +3%
Schenker XMG Neo 17
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H, Samsung SSD 970 EVO Plus 1TB
5411 Points ∼89%
MSI GE75 8SF
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H, Kingston RBUSNS8154P3256GJ1
5138 Points ∼85% -5%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 7171, n=150)
5073 Points ∼84% -6%

Massenspeicher

Wie bereits erwähnt, bietet der 17-Zöller Platz für zwei M.2-Drives und eine 2,5-Zoll-Festplatte. Dank stetig fallender Preise sind inzwischen auch größere SSDs mit 1.000 oder 2.000 GB in bezahlbare Regionen gerutscht. Schenker spendierte der Testkonfiguration ein 1-TB-Modell von Samsung.

Die 970 Evo Plus wischt mit nahezu allen Solid State Drives sprichwörtlich den Boden auf. Laut dem AS SSD Benchmark fallen die (teils deutlich kleineren) SSDs des Asus GL704GW, MSI GE75 8SF und Lenovo Y740 insgesamt um mindestens 40 % zurück. Einzig die ebenfalls 1 TB große Samsung SSD PM981 des Asus GX701GX kann einigermaßen mithalten.

Schenker XMG Neo 17
Samsung SSD 970 EVO Plus 1TB
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
Intel SSD 660p SSDPEKNW512G8
MSI GE75 8SF
Kingston RBUSNS8154P3256GJ1
Lenovo Legion Y740-17ICH
Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ
Asus Zephyrus S GX701GX
Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
AS SSD
-57%
-80%
-41%
-16%
Score Total
5248
1715
-67%
2109
-60%
2784
-47%
4771
-9%
Score Write
2413
942
-61%
799
-67%
1441
-40%
2091
-13%
Score Read
1869
510
-73%
869
-54%
878
-53%
1721
-8%
Access Time Write *
0.03
0.045
-50%
0.059
-97%
0.04
-33%
0.031
-3%
Access Time Read *
0.048
0.11
-129%
0.173
-260%
0.063
-31%
0.08
-67%
4K-64 Write
2048.1
726.69
-65%
650.03
-68%
1212.35
-41%
1733.9
-15%
4K-64 Read
1579.26
326.47
-79%
748.37
-53%
727.26
-54%
1576.8
0%
4K Write
117.57
122.81
4%
67.12
-43%
96.04
-18%
122.46
4%
4K Read
53.48
52.43
-2%
25.36
-53%
35.05
-34%
53.01
-1%
Seq Write
2468.54
927
-62%
822.99
-67%
1328.15
-46%
2347.01
-5%
Seq Read
2359.28
1315
-44%
948.8
-60%
1152.78
-51%
910.97
-61%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung SSD 970 EVO Plus 1TB
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3477 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 3332 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 337.5 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 289.7 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1259 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1363 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 41.4 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 92.74 MB/s

Grafikkarte

Eine der schwierigsten Entscheidungen dürfte viele Käufer bei der Grafikkarte erwarten. Schließlich beträgt der Aufpreis von der RTX 2060 auf die RTX 2070 knapp 250 Euro. Hinweis: Anders als beim Neo 15 kommt nicht die Max-Q-Version der RTX 2070, sondern das „vollwertige“ Modell zum Einsatz.

3DMark
2560x1440 Port Royal Graphics
Asus Zephyrus S GX701GX
NVIDIA GeForce RTX 2080 Max-Q
4655 Points ∼100% +13%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (3020 - 5942, n=20)
4355 Points ∼94% +6%
MSI GE75 8SF
NVIDIA GeForce RTX 2070 (Laptop)
4231 Points ∼91% +3%
Schenker XMG Neo 17
NVIDIA GeForce RTX 2070 (Laptop)
4102 Points ∼88%
Lenovo Legion Y740-17ICH
NVIDIA GeForce RTX 2080 Max-Q
4009 Points ∼86% -2%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus Zephyrus S GX701GX
NVIDIA GeForce RTX 2080 Max-Q
21515 Points ∼100% +9%
MSI GE75 8SF
NVIDIA GeForce RTX 2070 (Laptop)
20236 Points ∼94% +2%
Schenker XMG Neo 17
NVIDIA GeForce RTX 2070 (Laptop)
19800 Points ∼92%
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
NVIDIA GeForce RTX 2070 (Laptop)
19236 Points ∼89% -3%
Lenovo Legion Y740-17ICH
NVIDIA GeForce RTX 2080 Max-Q
18520 Points ∼86% -6%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=480)
10743 Points ∼50% -46%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Asus Zephyrus S GX701GX
NVIDIA GeForce RTX 2080 Max-Q
29453 Points ∼100% +17%
MSI GE75 8SF
NVIDIA GeForce RTX 2070 (Laptop)
26097 Points ∼89% +3%
Lenovo Legion Y740-17ICH
NVIDIA GeForce RTX 2080 Max-Q
25765 Points ∼87% +2%
Schenker XMG Neo 17
NVIDIA GeForce RTX 2070 (Laptop)
25248 Points ∼86%
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
NVIDIA GeForce RTX 2070 (Laptop)
24172 Points ∼82% -4%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=556)
12558 Points ∼43% -50%

Letzteres taktet mit 1.215 bis 1.440 MHz, wobei mittels GPU-Boost (funktioniert ähnlich wie Intels Turbo Boost) weitaus höhere Werte möglich sind. So gab der Render-Test des Tools GPU-Z bis zu 1.920 MHz aus. Im Gaming-Alltag erreicht die RTX 2070 durchschnittlich 1.500 MHz, was – im Gegensatz zum bescheidenen CPU-Turbo – ein gutes Ergebnis ist und das Neo 17 bei den 3D-Benchmarks auf dem Level der RTX-2070-Konkurrenz performen lässt.

3DMark 11 Performance
18150 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
29348 Punkte
3DMark Fire Strike Score
15686 Punkte
Hilfe

Unser Langzeittest mit The Witcher 3 (ca. 60 Minuten @Full-HD/Ultra) offenbarte ebenfalls keine Auffälligkeiten. Die Framerate blieb über den gesamten Zeitraum recht stabil.

051015202530354045505560657075808590Tooltip
Schenker XMG Neo 17 GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H, Samsung SSD 970 EVO Plus 1TB: Ø73.8 (65-79)
Asus ROG Strix Scar II GL704GW GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H, Intel SSD 660p SSDPEKNW512G8: Ø70.1 (61-75)
MSI GE75 8SF GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H, Kingston RBUSNS8154P3256GJ1: Ø70.8 (55-76)
Lenovo Legion Y740-17ICH GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ: Ø69.7 (63-76)
Asus Zephyrus S GX701GX GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR: Ø80.8 (71-85)

Gaming Performance

Dass die RTX 2070 ein perfekter Begleiter für das 144-Hz-Panel ist, sieht man anhand der Gaming-Benchmarks. Mit Ausnahme von Metro Exodus wurden alle getesteten Titel in der nativen Full-HD-Auflösung mit mehr als 60 FPS befeuert (selbst bei maximalen Details).

The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Asus Zephyrus S GX701GX
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H
81.7 (min: 68) fps ∼100% +12%
Lenovo Legion Y740-17ICH
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H
73.1 fps ∼89% 0%
Schenker XMG Neo 17
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
73 fps ∼89%
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
71.8 fps ∼88% -2%
MSI GE75 8SF
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
70.9 fps ∼87% -3%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=253)
46.9 fps ∼57% -36%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
Asus Zephyrus S GX701GX
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H
151 (min: 123) fps ∼100% +10%
Lenovo Legion Y740-17ICH
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H
144.2 fps ∼95% +5%
Schenker XMG Neo 17
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
137 fps ∼91%
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
133.6 fps ∼88% -2%
MSI GE75 8SF
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
115.7 fps ∼77% -16%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.1 - 194, n=215)
80.3 fps ∼53% -41%

Auch 2.560 x 1.440 Pixel würden die RTX 2070 nur selten an ihre Grenzen bringen. Eng wird es erst beim Anschluss eines 4K-Displays. 3.840 x 2.160 Pixel erfordern oft eine starke Verringerung der Qualitätsstufe.

min. mittel hoch max.QHD4K
The Witcher 3 (2015) 1377349.5fps
Apex Legends (2019) 14313413288.245.4fps
Far Cry New Dawn (2019) 9492827442fps
Metro Exodus (2019) 87.966.454.14226.1fps
Anthem (2019) 88.885.479.86235.5fps
Dirt Rally 2.0 (2019) 14311775.262.1fps
The Division 2 (2019) 11395786033fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Positiv überrascht waren wir von der Lüftersteuerung. Während viele Schenker-Laptops auf Clevo-Basis (z. B. das Key 15) im Idle-Modus unnötig auftouren, bleibt das Tongfang Barbebone des XMG Neo 17 erfreulich ruhig. 32-33 dB stehen für eine dezente Geräuschentwicklung. Im Idealfall schalten sich die Lüfter sogar komplett ab, wodurch das Gerät lautlos wird.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Kritik muss sich der 17-Zöller nur für den 3D-Betrieb anhören. Wie fast alle Gaming-Laptops wird das Neo 17 unter Last ziemlich laut, wobei das Asus GL704GW und das MSI GE75 8SF in den meisten 3D-Szenarien noch höhere Werte erreichen.

Lautstärkediagramm

Idle
29 / 32 / 33 dB(A)
Last
42 / 49 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)
Schenker XMG Neo 17
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
MSI GE75 8SF
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
Lenovo Legion Y740-17ICH
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H
Asus Zephyrus S GX701GX
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Geräuschentwicklung
-6%
-5%
6%
-2%
-2%
aus / Umgebung *
29
29
-0%
28.3
2%
28.3
2%
29
-0%
29.4 (27.7 - 32, n=257)
-1%
Idle min *
29
29
-0%
33.5
-16%
31.5
-9%
29
-0%
31.5 (28 - 41.7, n=680)
-9%
Idle avg *
32
32
-0%
33.6
-5%
31.6
1%
32
-0%
32.8 (28 - 46.6, n=680)
-3%
Idle max *
33
40
-21%
35
-6%
31.6
4%
33
-0%
34.7 (28 - 51, n=680)
-5%
Last avg *
42
46
-10%
38
10%
32.3
23%
47
-12%
40.5 (30.3 - 58, n=681)
4%
Witcher 3 ultra *
49
51
-4%
50
-2%
43
12%
49
-0%
Last max *
49
52
-6%
56.9
-16%
45.5
7%
51
-4%
47.8 (38.9 - 64.1, n=681)
2%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Temperaturentwicklung ist weder besonders gut noch besonders schlecht. Während die Oberseite des Gehäuses selbst unter Volllast nicht heißer als 50 °C wird, konnten wir der Unterseite an einem Messpunkten bis zu 56 °C entlocken. Im Idle-Modus erwärmt sich das Chassis recht gleichmäßig mit einer Durchschnittstemperatur von 27 °C – ein moderates Ergebnis.

The Witcher 3
The Witcher 3
Stresstest
Stresstest
Volllast oben
Volllast oben
Volllast unten
Volllast unten

Wagen wir einen kurzen Blick unter die Haube: Nach 60 Minuten Stresstest mit den Tools Furmark & Prime95 pendeln sich CPU und GPU auf ca. 80 °C ein, was völlig unkritisch ist. Im nicht ganz so anspruchsvollen Witcher-3-Test waren die Werte aufgrund besserer Taktraten ähnlich.

Max. Last
 45 °C47 °C44 °C 
 39 °C46 °C37 °C 
 31 °C35 °C33 °C 
Maximal: 47 °C
Durchschnitt: 39.7 °C
46 °C52 °C53 °C
45 °C56 °C39 °C
30 °C30 °C27 °C
Maximal: 56 °C
Durchschnitt: 42 °C
Netzteil (max.)  48 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 39.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 47 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 56 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(-) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 39.2 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 35 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-6.3 °C).
Schenker XMG Neo 17
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
MSI GE75 8SF
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
Lenovo Legion Y740-17ICH
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H
Asus Zephyrus S GX701GX
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Hitze
-14%
9%
4%
1%
0%
Last oben max *
47
59
-26%
41.2
12%
38.6
18%
53
-13%
45.6 (28 - 68.8, n=645)
3%
Last unten max *
56
54
4%
46
18%
43.6
22%
50
11%
49.2 (25.9 - 78, n=643)
12%
Idle oben max *
28
33
-18%
26.2
6%
30.2
-8%
27
4%
30.7 (21.6 - 46.8, n=596)
-10%
Idle unten max *
30
35
-17%
30.2
-1%
35
-17%
30
-0%
31.5 (21.1 - 50.3, n=594)
-5%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Einen tollen Sound darf man beim XMG Neo 17 nicht erwarten. Neben der relativ geringen Maximallauttstärke von 70 dB wäre auf der negativen Seite vor allem der magere Bass zu nennen. Allgemein könnte der Sound noch präziser, ausgewogener und klarer sein.

Laut unserer Audio-Analyse (siehe Tabelle unten) bietet das Asus GL704GW einen deutlich besseren Klang. Entsprechend sollte man das Neo 17 nach Möglichkeit mit einem Headset oder externen Speakern betreiben. Als „Notlösung“ für zwischendurch genügt das im Frontbereich verbaute 2.1-System allerdings. Manche Gaming-Laptops schwächeln in dieser Kategorie noch viel stärker.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2045.144.92539.840.53130.732.14036.235.35027.527.86325.928.68027.231.110025.236.612522.233.316021.243.42002249.625021.452.631520.354.640019.753.350018.455.363017.563.680017.262.8100017.261.7125017.860.5160017.456.8200017.357.825001855.3315017.750400017.854.5500017.749.3630017.452.2800017.549.61000017.4481250017.350.21600017.252.2SPL29.969.5N1.325median 17.7median 52.6Delta1.63.339.145.536.641.328.330.731.433.53627.826.73230.738.628.252.924.752.122.756.223.463.523.165.520.366.318.764.617.866.81868.317.368.617.468.617.966.717.765.817.165.217.265.317.466.117.362.517.66117.66017.362.117.357.917.251.417.143.129.977.41.343.6median 17.6median 64.61.74.1hearing rangehide median Pink NoiseSchenker XMG Neo 17Asus ROG Strix Scar II GL704GW
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Schenker XMG Neo 17 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (70 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.2% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.6% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (10.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 39% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 56% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 16% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 80% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus ROG Strix Scar II GL704GW Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (77 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 6.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (2.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (10.2% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 5% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 91% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Anhand des Netzteils erkennt man sehr schön, dass Nvidia mit der Turing-Generation ein ordentlicher Effizienzsprung gelungen ist. War für ein GTX-1080-Notebook meist ein riesiges 330-Watt-Netzteil nötig, begnügt sich das Neo 17 bei ähnlicher Leistung mit einem 230-Watt-Modell. Letzteres fällt angesichts von ca. 15 x 7 x 3 cm recht kompakt aus. Der RTX-2060-Version liegt sogar „nur“ ein 180-Watt-Netzteil bei.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.5 / 1.8 Watt
Idledarkmidlight 13 / 16 / 21 Watt
Last midlight 96 / 191 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Schenker XMG Neo 17
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
MSI GE75 8SF
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H
Lenovo Legion Y740-17ICH
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H
Asus Zephyrus S GX701GX
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Stromverbrauch
-27%
-19%
-22%
-23%
-31%
Idle min *
13
19
-46%
16.4
-26%
20.2
-55%
19
-46%
19.9 (3.8 - 113, n=640)
-53%
Idle avg *
16
22
-38%
21.9
-37%
27.2
-70%
22
-38%
25.5 (6.8 - 119, n=640)
-59%
Idle max *
21
29
-38%
25.4
-21%
28.7
-37%
30
-43%
30.5 (8.3 - 122, n=640)
-45%
Last avg *
96
102
-6%
90.7
6%
90.8
5%
104
-8%
104 (14.1 - 319, n=631)
-8%
Last max *
191
231
-21%
222.9
-17%
165.4
13%
203
-6%
168 (21.9 - 590, n=630)
12%
Witcher 3 ultra *
172
190
-10%
203.3
-18%
152.1
12%
167
3%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Um Kosten zu sparen und die Akkulaufzeit zu erhöhen, verzichtet der Hersteller auf Nvidias G-Sync-Technologie und verpasst dem Laptop lieber eine Grafikumschaltung. Je nach Anwendung wechselt Optimus dynamisch zwischen der dedizierten GeForce GPU und dem Grafikchip des Prozessors (in diesem Fall die UHD Graphics 630).

Leider werden die guten Voraussetzungen durch einen schwachen Akku etwas zunichtegemacht. 46,7 Wh sind für ein 17-Zoll-Notebook recht wenig. Zum Vergleich: Die Konkurrenz bietet zwischen 65 und 76 Wh. Nach Meinung des Autors hätte Tonfang den 2,5-Zoll-Schacht opfern sollen, um Platz für einen größeren Akku zu gewinnen. In unserem praxisnahen WLAN-Test, der bei mittlerer Leuchtkraft durchgeführt wird, schaffte das Neo 17 mit 3 Stunden und 44 Minuten dennoch einen passablen Wert.

Achtung: Ohne Netzteil bricht die 3D-Performance um gut 90 % ein!

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 15min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 44min
Last (volle Helligkeit)
0h 55min
Schenker XMG Neo 17
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H, 46.74 Wh
Asus ROG Strix Scar II GL704GW
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H, 66 Wh
MSI GE75 8SF
GeForce RTX 2070 (Laptop), 8750H, 65 Wh
Lenovo Legion Y740-17ICH
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H, 76 Wh
Asus Zephyrus S GX701GX
GeForce RTX 2080 Max-Q, 8750H, 76 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
15%
-5%
-15%
-2%
20%
Idle
315
372
18%
298
-5%
335 (39 - 1174, n=622)
6%
WLAN
224
235
5%
212
-5%
190
-15%
230
3%
251 (78 - 622, n=303)
12%
Last
55
67
22%
52
-5%
78.5 (18 - 202, n=588)
43%
Witcher 3 ultra
52
55 (50 - 66, n=4)

Pro

+ individuelle Konfiguration
+ mechanisches Keyboard
+ üppiger Lieferumfang
+ praktische Software
+ moderates Gewicht
+ RGB-Beleuchtung
+ stabiles Gehäuse
+ gutes IPS-Panel
+ hohe Leistung
+ Slim Bezel
+ 144 Hz

Contra

- Touchpad nicht ganz zufriedenstellend
- hohe Geräuschentwicklung unter Last
- Sound könnte besser sein
- kein Thunderbolt 3
- kleiner Akku

Fazit

XMG Neo 17, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies
XMG Neo 17, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies

Trotz einiger Schwächen, auf die wir gleich noch eingehen werden, erhält das XMG Neo 17 von Schenker Technologies eine Kaufempfehlung.

So dürfen sich Gamer nicht nur über ein reaktionsschnelles und kontraststarkes 144-Hz-Panel im Slim-Bezel-Design, sondern – dank Nvidias Turing-Architektur – auch über eine sehr gute 3D-Leistung freuen. Das mechanische RGB-Keyboard und die individuelle Konfiguration sind weitere Pluspunkte und heben den 17-Zöller von der Konkurrenz ab. Der gelungene Materialmix des dezent gestalteten Chassis sollte auch erwähnt werden.

Für den Nachfolger würden wir uns lediglich einen größeren Akku, einen Thunderbolt-3-Port, einen kräftigeren Klang und ein besseres Touchpad wünschen.

Schenker XMG Neo 17 - 09.04.2019 v6
Florian Glaser

Gehäuse
82 / 98 → 83%
Tastatur
89%
Pointing Device
72%
Konnektivität
63 / 81 → 78%
Gewicht
60 / 10-66 → 89%
Akkulaufzeit
73%
Display
89%
Leistung Spiele
98%
Leistung Anwendungen
100%
Temperatur
83 / 95 → 88%
Lautstärke
78 / 90 → 87%
Audio
70%
Durchschnitt
80%
88%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser, 22.03.2019 (Update:  9.04.2019)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.