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ThinkPad P52: Lenovo kündigt neue 15 Zoll Workstation mit der leistungsstarken Nvidia Quadro P3200 an

ThinkPad P52: Lenovo kündigt neue 15 Zoll Workstation mit der leistungsstarken Nvidia Quadro P3200 an
ThinkPad P52: Lenovo kündigt neue 15 Zoll Workstation mit der leistungsstarken Nvidia Quadro P3200 an
Lenovo hat heute das erste ThinkPad-Notebook mit den neuen Intel Coffee-Lake-Prozessoren mit sechs CPU-Kernen angekündigt. Das neue Lenovo ThinkPad P52 ist nicht nur das erste Modell mit den neuen Prozessoren, sondern auch die erste kompakte 15,6-Zoll-Workstation von Lenovo die "VR-ready" ist – dank der neuen Nvidia Quadro P3200.

Der chinesische Hersteller Lenovo hat dieses Jahr schon zahlreiche Modelle seiner bekannten ThinkPad-Reihe vorgestellt, was auch "sehr gut" bewertete Modelle wie das ThinkPad T480s und ThinkPad X1 Carbon 2018 mit einschließt. Noch nicht Teil des Lineups bisher: Ein ThinkPad mit den neuesten Intel Coffee-Lake-Prozessoren mit sechs CPU-Kernen. Das ändert sich mit der heutigen Ankündigung, denn Lenovo hat seine neueste mobile Workstation vorgestellt, das ThinkPad P52.

Bei mobilen Workstations ist die Leistung die wichtigste Eigenschaft, ähnlich wie bei Gaming Notebooks. Natürlich wird die Leistung unterschiedlich eingesetzt: Gaming-Notebooks sind vor allem für Spaß und Spiel zuständig, während der Einsatzzweck von mobilen Workstations hauptsächlich beruflicher Natur ist. Für das ThinkPad P52 hat Lenovo mehrere Verbesserungen im Bereich der Performance vorgenommen. Dazu zählt neben den neuen Hexa-Core-Prozessoren (inkl. Xeon-Option) auch die Option auf 128 GB RAM, die es dank der neuen 32-GB-SO-DIMM-Module erstmals gibt.

Die wichtigste Verbesserung nimmt Lenovo aber beim Grafikchip vor. Beim Vorgängermodell ThinkPad P51 musste man sich noch mit der veralteten Maxwell-basierten Quadro M2200 begnügen. Das P52 bringt dagegen nicht nur neuere Quadro GPUs auf Basis von Nvidia Pascal mit, die Auswahl an GPU-Optionen wird auch erweitert. Bisherige ThinkPad-Workstations mit 15,6-Zoll-Display enthielten jeweils maximal eine Quadro-GPU der 2000er-Klasse. Das ändert sich mit dem Thinkpad P52, denn die leistungsstärkste Option des neuen Modells ist die Nvidia Quadro P3200, deren Basis wohl die Nvidia GeForce GTX 1060 bildet. Dieser deutlich leistungsstärkere Grafikchip verleiht dem ThinkPad P52 als erstes 15,6-Zoll-ThinkPad das Label "VR-Ready".

Bildquelle: Lenovo
Bildquelle: Lenovo

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Wie wir schon zuvor berichteten: Äußerlich betrachtet verändert sich das Design des ThinkPad P52 nur geringfügig im Vergleich zu den Vorgängermodellen ThinkPad P50 und Thinkpad P51. Es gibt einige kleinere Änderungen, wie zum Beispiel die leicht überarbeitete Tastatur. Es gibt allerdings einige bedeutende Änderungen bei den Anschlüssen, denn Lenovo entfernt den traditionellen mechanischen Docking-Anschluss an der Unterseite und einen USB-A-Anschluss. Dafür hat das P52 nun zwei statt nur einen Thunderbolt-3-Port. Passend dazu bringt der Hersteller auch eine neue Docking-Station für das Thinkpad P52 auf den Markt, die "Lenovo Thunderbolt Workstation Dock". Weiterhin verliert das P52 seinen Expresskarten-Slot, neu eingeführt wird dagegen eine Infrarot-Kamera für Windows Hello.

Zu guter Letzt gibt es auch noch einige Änderungen bei den Display-Optionen. Für die Einstiegsmodelle gibt es beim P52 ein Full-HD (1.920 x 1.080) IPS-Display ohne Touch, das über eine Helligkeit von 300 cd/m² verfügt und 72 % des NTSC-Farbraums abdecken soll – dieses Display ersetzt die mittelmäßigen Full-HD-IPS-Bildschirme mit 250 cd/m² und 45 % NTSC-Abdeckung, die Lenovo bisher einsetzte. Für noch anspruchsvollere Kunden wird es das Thinkpad P52 mit einem Ultra-HD-IPS-Display (3.840 x 2.160) geben, das über eine Touch-Oberfläche verfügt, 400 cd/m² erreichen soll und außerdem eine Farbraumabdeckung von 100 % des NTSC- bzw. AdobeRGB-Farbraums bieten soll.

Das ThinkPad P52 soll laut Lenovo ab Ende Juni erhältlich sein.

Optionales Zubehör
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Lenovo ThinkPad P52 Spezifikationen
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Bildquelle: Lenovo
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Lenovo

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Autor: Benjamin Herzig, 13.06.2018 (Update: 13.06.2018)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.