Notebookcheck

Test HP Pavilion dv6-6110eg (Llano) Notebook

Sebastian Jentsch, 12.07.2011

Low-Cost-Crossfire. Nachdem AMD-Prozessoren lange Zeit bei unseren Tests beinahe abstinent waren, werfen wir jetzt eine Blick auf die brandneue Llano APU A6. Gleich zwei Grafik-Kerne werkeln auf der Plattform. Crossfire und Turbo für Jedermann?

HP Pavilion dv6-6110eg LZ546EA: Kann die Fusion APU Llano es mit Intel Core aufnehmen?
HP Pavilion dv6-6110eg LZ546EA: Kann die Fusion APU Llano es mit Intel Core aufnehmen?

AMD basierte Plattformen verloren in den vergangenen Jahren deutliche Marktanteile bei den mobilen Systemen. Mit dem APU-Konzept gelang Anfang dieses Jahres ein kleiner Erfolg bei den Netbooks. Diese waren auf einmal leistungsfähiger als die Atom-Konkurrenz und boten fast dieselben Akkulaufzeiten (Siehe z. B. Toshiba NB550D). 

Der Hersteller hat mit der Llano-Generation das APU-Konzept eines Hauptprozessors mit integrierter Grafik auf größere Systeme ausgedehnt. Unter dem Codenamen Llano fallen Accelerated Processing Units, die aus Nortbridge, Dual- bzw. Quad-Core und diskreter Grafik ausgerüstet ist. Siehe unseren Artikel: Llano APUs offiziell vorgestellt

Das Pavilion dv6-6110eg bietet alle Schlagworte, die in den Media Markt Prospekten auf offene Ohren stoßen: Dual Grafik, Quad Core, Turbo, Crossfire und starke Laufzeit. Dieses Paket gibt es für unter 600 Euro. Ein verlockendes Angebot? Wir prüfen, was die neue Plattform für Multimedia-Freunde und Spieler auf dem Kasten hat. Kann es AMD mit den Intel Cores aufnehmen? Alle Antworten im ausführlichen Testbericht.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Wer das Pavilion dv6-6110eg in die Hand nimmt, der erkennt ein haptisch und optisch edles Notebook. Das Finish des gebürsteten Aluminium-Deckels sowie der Handauflage fühlt sich metallisch kühl an. Der Rahmen der Anzeige und das Panel selbst setzen nicht den einzigen Hochglanz-Bereich. Die Tasten liegen in einem hochglänzenden Gitter. Das Scharnier hält den Deckel äußerst straff in Position und ist fest an der Base Unit arretiert. 

Die Base Unit gleicht dem Schwestermodell dv6-6008eg (Intel) und hat daher auch genau deren Schwächen. Wir können das Chassis (begrenzt) verwinden, wobei es besonders über und unter dem DVD-Laufwerk ächzt und knarrt. Keine Ähnlichkeit hingegen bei der Tastatur: Wo das dv6-6008eg klappert, liegt jetzt das komplette Tastenbett fest auf. Auch die nicht lackierte, gebürstete Silber Alu-Oberfläche macht dank Fingerabdruck freier Zone eine besseren Eindruck

Die Wartungsklappe, welche zu HDD, RAM, WLAN-Modul und DVD-LW führt, kann ohne Schrauben abgenommen werden. Dazu muss der Hebel zum Akku-Auswurf kräftig in die andere Richtung geschoben werden. Die Abdeckung kommt dann ein Stück weit nach oben und kann abgeschoben werden. Leider ist es uns nach dem ersten Öffnen nicht mehr gelungen, den Hebel in die mittlere Position zu schieben. Folge: Die Klappe lässt sich nicht komplett einrasten und der Akku kann nicht entnommen werden. Die Idee ist nett, aber nicht "DAU-Sicher".

Scharnier: straff, fest arretiert
Scharnier: straff, fest arretiert
Oberflächen: poliertes Alu, metallisch, wertig
Oberflächen: poliertes Alu, metallisch, wertig
Wartungsklappe: Probleme beim Verriegeln
Wartungsklappe: Probleme beim Verriegeln

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Der Nutzer stößt nur an Grenzen, wenn etwa die alte externe eSATA-Festplatte oder die ExpressCard34 TV-Karte angeschlossen werden soll. Für andere externe Speicher gibt es USB 3.0 (2x). Seinen externen Flachbildschirm kann der Nutzer an HDMI oder über die analoge VGA-Schnittstelle anstecken. 

Die Position der Anschlüsse erscheint zum Teil sehr ungünstig. USB, 3 x Audio, Ethernet und HDMI sind links vorn zwar bequem zu erreichen, aber besonders das sperrige HDMI-Kabel kann viel Platz auf dem Schreibtisch wegnehmen. Links sieht es besser aus: Die zwei USB Ports und das Stromkabel sitzen ganz hinten, wodurch diese Kabel schnell rückwärtig abgeführt werden können.

Frontseite: Kartenleser, 2 v. 4 Lautsprechern
Frontseite: Kartenleser, 2 v. 4 Lautsprechern
Linke Seite: VGA, HDMI, Ethernet, 2 x USB 3.0, 2 x Line-Out, Mikrofon
Linke Seite: VGA, HDMI, Ethernet, 2 x USB 3.0, 2 x Line-Out, Mikrofon
Rückseite: keine Anschlüsse
Rückseite: keine Anschlüsse
Rechte Seite: DVD-Brenner, 2 x USB 2.0, Kensington, AC
Rechte Seite: DVD-Brenner, 2 x USB 2.0, Kensington, AC

Kommunikation

WLAN im schnellsten Draft-N Standard ist ebenso an Bord wie eine Realtek Netzwerkkarte mit Gigabit Ethernet. Ein integriertes Bluetooth-Modul ist nicht an Bord.

Zubehör

Recovery Datenträger sind bei HP mehr in Mode, nur bei den Business-Geräten liegen noch Datenträger bei. Zum Erstellen von Recovery-Datenträgern und Sicherungs-Images gibt es den Recovery Manager. Weitere Tools wie der Power Manager setzen Energieprofile, CoolSense beeinflusst die Lüftersteuerung (Siehe bei Emissionen). 

Garantie

HP bietet für das dv6 eine 24 Monate Herstellergarantie mit Abhol- und Lieferservice an. Ein kostenpflichtiges Garantieupgrade für 99 Euro auf 3 Jahre Pick-up & Return ist im Handel zu haben.

CoolSense: Lüfter-Steuerung
CoolSense: Lüfter-Steuerung
Recovery Manager
Recovery Manager
versch. Recovery Medien
versch. Recovery Medien

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Die Tasten haben einen deutlichen Druckpunkt und einen mittleren Tastenhub. Leicht ist die Bedienung der Richtungstasten, weil Rechts/Links fast so groß sind wie die Buchstabentasten. Die Fläche liegt komplett fest auf, selbst über dem optischen Laufwerk. Den völlig planen Tasten mangelt es an Zielsicherheit (keine konische Wölbung), aber das Schreibgefühl ist insgesamt gut. 

Touchpad

Der Mausersatz ist ein Synaptics Multitouch Pad (Synaptics V7.5). Das Pad besitzt einen Lichtsensor (Markierung). Decken wir diesen beim Tippen mit der Hand ab, deaktiviert sich die Touch-Fläche und die beleuchtete Umrandung geht aus. Dies soll ungewollte Eingaben verhindern.

Die vglw. glatte Oberfläche des Pads liegt vertieft in der Alu-Handauflage. Die Tasten klicken je nach Position unterschiedlich laut. Der mittlere Tastenhub in Kombination mit einen deutlichen Druckpunkt gibt dem Bediener ein gutes Feedback und erlaubt schnelle Bedienung.

Tastatur
Tastatur
Ziffernblock
Ziffernblock
Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Das matte LED-Panel (Typ SAMSUNG 156AT05-H07) löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf (16:9). Die WXGA-Auflösung ist für 13-, 14- und 15-Zoller Standard. Der gemessene Schwarzwert liegt bei 1.28 cd/m², was einen schlechten Kontrast von 180:1 mit sich bringt. Schwarz hat einen grauen Schimmer, Farben verlieren an Leuchtkraft. Es handelt sich nicht um dasselbe Panel wie im dv6-6008eg (CMO), aber die Qualität ist ähnlich niedrig.

Der Farbraum (wichtig für Profi-DTP, CAD, Bildbearbeitung) ist von der Referenz Adobe RGB (t) weit entfernt, gleiches gilt für sRGB (t). Vergleichend zeigen wir das Full HD Panel des Fujitsu NH751(t) daneben, das sRGB knapp abdeckt.

ICC Pavilion dv6-6110eg vs. AdobeRGB (t)
ICC Pavilion dv6-6110eg vs. AdobeRGB (t)
ICC Pavilion dv6-6110eg vs. sRGB (t)
ICC Pavilion dv6-6110eg vs. sRGB (t)
ICC Pavilion dv6-6110eg vs. Fujitsu NH751 FHD (t)
ICC Pavilion dv6-6110eg vs. Fujitsu NH751 FHD (t)
222
cd/m²
218
cd/m²
217
cd/m²
217
cd/m²
230
cd/m²
227
cd/m²
219
cd/m²
247
cd/m²
238
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 247 cd/m²
Durchschnitt: 226.1 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 174 cd/m²
Schwarzwert: 1.28 cd/m²
Kontrast: 180:1

Scheinbar hat HP die Kritik an der schwachen Luminanz vieler Consumer-Laptops vernommen. Die Hintergrund LEDs leuchten heller als viele andere Geräte der günstigen Preisklasse und erreichen im Durchschnitt 226 cd/m². Sogar die Ausleuchtung, also die gleichmäßige Verteilung der Helligkeit, ist mit 88% sehr gut. Für Innenräume ist das nicht relevant, hierzu genügen 150 cd/m². Doch reicht die Helligkeit auch fürs Sonnenlicht?

Dem Glare-Type Displaypanel fehlt eine Entspiegelung. Das sorgt für störende Refexionen. Die Luminanz von maximal 247 cd/m² reicht in Räumen bei weitem aus, draußen bleibt der Desktop daher recht dunkel. Unsere Fotos entstanden bei Bewölkung.

Bewölkt, Ansicht von rechts
Bewölkt, Ansicht von rechts
Bewölkt, Ansicht seitlich, Reflexion
Bewölkt, Ansicht seitlich, Reflexion
Bewölkt, Ansicht von links
Bewölkt, Ansicht von links
Bewölkt, Ansicht frontal
Bewölkt, Ansicht frontal

Die vertikalen Blickwinkel der Anzeige sind mit 15 Grad sehr klein, was aber typisch für die meisten Consumer Laptops ist. Horizontal können wir besser nach links oder rechts abweichen, aber nur bis knapp 45 Grad. Danach dunkelt das Panel deutlich ab und Farben verblassen. Bei Bildern oder Filmen können die Geisterbilder beträchtlich stören. Dass es anders geht, das zeigte z. B. das Lifebook NH751.

Blickwinkel HP Pavilion dv6-6110eg
Blickwinkel HP Pavilion dv6-6110eg

Im Pavilion dv6-6110eg arbeiten unter dem Dach der Fusion APU A-Series A6-3410MX (1.6-2.3GHz) vier Rechenkerne und eine in der APU integrierte HD 6520G. Dediziert angebunden ist eine HD 6750M. Die Rechenkerne können jetzt auch bei AMD übertakten (Turbo Core 2.0). Eine APU (Accelerated Processing Unit) ist ein Hauptprozessor mit integrierter Grafikeinheit. Dadurch werden, wie bei den Intel Core-Prozessoren, CPU, GPU sowie Video- und andere Hardwarebeschleuniger auf einem Die vereint. Für Details siehe AMD: Llano APUs offiziell vorgestellt und CPU-Datenblatt.

Bis dato haben wir APU basierte Geräte nur bei Netbooks, Subnotebooks und leistungsschwachen Office-Notebooks kennen gelernt, z. B. Lenovo G575, ThinkPad X120E, Vaio YB1 (E350) oder Aspire One 522, Eee PC 1015B, Toshiba NB550D (C50). Die vorliegende A-Serie wurde im Juni 2011 gelauncht und beinhaltet auch Desktop-Prozessoren. Hinzu kommen eine schnell drehende 7200 RPM Festplatte von Hitachi und sechs Gigabyte RAM (1 x 2GB, 1 x 4GB).

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo GPUZ HD 6520M (IGP)
Systeminfo GPUZ HD 6750M (dediziert)
PC Latency Checker Idle selten Verzögerungen
DPC Latency Checker WLAN Off/On Verzögerungen
 
Systeminformationen HP Pavilion dv6-6110eg

CPU Performance

Der Cinebench R11.5 CPU-Test (Multi-Core) sorgt für 2.0 Punkte, was den Quad-Core A6 mit einem Intel Core i3-i3-2310M oder einem i3-350M gleich stellt. Deutlich schneller ist ein i5, bspw. 2410M (2.3GHz, Turbo-Boost) mit 2.6 Punkten. Ein Phenom N930 (Quad Core) schafft jedoch 2.3 Punkte. Immerhin liegt die schwache Leistung der ersten APU-Modelle E-350 mit 0.6 Punkten in weiter Ferne.

Den Turbo-Takt der CPU liegt laut Datenblatt der A6-3410MX APU bei 2.3 GHz (TDP 45 Watt). Anders als bei Intel agiert der CPU-Turbo nicht allein, sondern bezieht die GPU mit ein. Bei niedriger GPU-Last können also die vier Prozessor-Kerne höher getaktet werden. Eine kurzzeitige Übertaktung mit Überschreiten der TDP wie bei Intel unterstützt AMDs Llano aber nicht. Der Turbo richtet sich nach der Auslastung der vier Kerne, wobei es jedoch nur eine Stufe gibt (Off/On). In unseren Tests schwankte der Takt nur zwischen 1.6 und 1.7 GHz mal Vier, ganz gleich, ob wir Single- oder Multi-Thread Benchmarks fuhren (Siehe Screenshots).

AMD Vision Control Center GPU Zuweisung
AMD Vision Control Center GPU Zuweisung
CPU Taktung einschränken
CPU Taktung einschränken
Crossfire Enable/Disable
Crossfire Enable/Disable
PowerPlay Enable/Disable
PowerPlay Enable/Disable
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
2200 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
7198 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
3870 Points
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
1685
Cinebench R10 Shading 32Bit
3503
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5545
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
20.21 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.03 Points
Hilfe
PCMark 7 Gesamt Scores
PCMark 7 Gesamt Scores

System Performance

Der PCMark Vantage ermittelt einen Score von 4.962 Punkten. Auf diesem Level bewegen sich aktuelle Core i3- (Samsung 200B5B-S01DE, 2310M, 4.874) und gleichermaßen schwache i5-Systeme (Asus X53E-SX082V, 2410M, HD 3000, 4.887). Unser Fusion dv6 kann allerdings nur mit dem i5 mithalten, weil die schnelle 7200 RPM HDD für einen hohen HDD Sub-Score sorgt (4.341). Der Game Sub-Score ist mit 4.560 nicht besonders hoch (z. B. Samsung RF511, GT 540M: 5.496).

Im neuen PCMark 7 erreicht unser Testsystem 1.675 Punkte. Diesmal eilt die i3-Konkurrenz knapp davon: Vostro 3350 (1.751), Asus U30SD (1.772), ProBook 4530s (1.921). Der von anantech getestete A8-3500 mit HD 6620G erreichte 1.690 Punkte.

5.9
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.7
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.2
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
6.4
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.4
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
PC Mark
PCMark Vantage4962 Punkte
PCMark 71675 Punkte
Hilfe

GPU Performance

Durch die Crossfire-Option, bei der HD 6520G und HD 6750M gemeinsam arbeiten (sollen), und die höhere Leistung der integrierten HD 6520G könnte ein Vorteil gegenüber Intel Core mit HD Graphics 3000 entstehen. Praktisch erwirtschaftet die HD 6755G2 (Name der GPU-Kombination) durchwachsende Ergebnisse in den synthetischen Benchmarks. Der 3DMark Vantage (P/E) beendete reproduzierbar seinen Durchlauf mit Bluescreens. Erst im Energiesparmodus HD 6520G, aber Crossfire aktiv) gelang ein Durchlauf mit obigen Ergebnissen. 

Der 3DMark06 endete auf 7.287 Punkte (7.380 ohne Crossfire). Dies liegt auf einem Level mit HD 6550M und Geforce GT 525M. Die beliebte Geforce GT 540 erreicht im Schnitt schon 8.200 Punkte. Die HD 6770 des Intel basierten Schwestermodells dv6-6008eg erreichte in diesem Benchmark sogar 10.762 Punkte. Als Solo-GPU im Apple MacBook Pro 15 Early 2011 (i7-2720QM) schaffte die HD 6750M stolze 9.381 Punkte. Vergleichbar ist das auf Grund des starken 2720QM aber nicht.

Ein 3DMark 11 endete auf P1.511/G1.528 Punkte (P1.200/G1.100 ohne Crossfire). Diese Scores liegen leicht oberhalb des genannten Apple MacBook Pro (HD 6750M): P1.319/G1.159. Die Leistung ohne Crossfire scheint ident mit dem MacBook. Die Crossfire Mehrleistung, die wir aber nur im 3DMark 11 feststellen konnten, sorgt für 20 bis 30% Mehrleistung.

Im AMD Vision Engine Control Center kann jeder Anwendung explizit die energiesparende (HD 6520G) oder die leistungsstarke Grafik (HD 6750M) zugewiesen werden. Obige Benchmarks entstanden in der Einstellung Hochleistung. Wenn wir die HD 6520G explizit angeben, erhalten wir folgende Scores:

  • 3DMark06@HD 6520G: 4.815 Punkte (Crossfire)
  • Heaven 2.1@HD 6520G: 7.3fps/184Punkte (versus 19/473)
3D Mark
3DMark 0312732 Punkte
3DMark 058810 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
7380 Punkte
3DMark Vantage1065 Punkte
3DMark 111511 Punkte
Hilfe

HDD Performance

Die 500 GByte HDD des Herstellers Hitachi arbeitet schnell, wie wir es von einer 7200 rpm HDD erwarten. Sie liest mit 84 MByte/s im Sequential Read (HD Tune). Der Crystal Disk Mark als zweiter Test weist 91 MByte/s aus. Im Hinblick auf den aktuellen Trend zu SSD-Speichern ist die HDD jedoch eine System-Bremse. Selbst wenn wir uns ein vom Prozessor her schwaches System herausgreifen, wie den Samsung 900X3A (i5-2537M, 1.4GHz), so lassen 23 Tsd. Punkte im HDD Sub-Score (hier 4.341) den PCMark Vantage auf 8.657 Gesamt-Punkte heraufschnellen.

Hitachi HTS725050A9A364, 500GB 7200U/Min
Hitachi HTS725050A9A364, 500GB 7200U/Min
HD-Tune: 84 MB/s Lesen
HD-Tune: 84 MB/s Lesen
CDM: 91 MB/s Lesen
CDM: 91 MB/s Lesen
Hitachi Travelstar 7K500 HTS725050A9A364
Minimale Transferrate: 51.6 MB/s
Maximale Transferrate: 109.9 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 83.7 MB/s
Zugriffszeit: 21.3 ms
Burst-Rate: 136.5 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

Risen: Nur in niedrigen Details flüssig spielbar
Risen: Nur in niedrigen Details flüssig spielbar

Die Radeon HD 6755G2 Dual Graphics, wie die Kombination aus HD 6520G und HD 6750M genannt wird, schlägt sich in den Spiele-Tests mehr schlecht als recht.  Die Tests werden von einigen Bluescreen-Abstürzen hart unterbrochen, die Crossfire-Option entpuppt sich teilweise als Bremse. Der Grund: Crossfire funktioniert nicht bei DirectX-9, aber genau das ist üblicherweise der Grafik-Standard der meisten Spiele in mittleren und niedrigen Details. Hier setzt sich AMD also in ein Dilemma: Crossfire könnte die Leistung verbessern, jedoch greift das Feature selten, weil die Basis-Leistung zu gering ist. Wie auch immer, weil Crossfire als Standard gesetzt ist, wurden die Spiele-Test grundsätzlich mit dieser Option durchgeführt. Sofern es Abstürze gab, schalteten wir die Option ab und die Non-Crossfire Fps gelangten in die Datenbank.

Risen. Schon etwas älter aber immer noch eine Herausforderung für Hardware. Hier haben wir kein Glück, selbst in mittleren Einstellungen sind nur 23 fps drin. Schade, denn eine GT 540M erringt in Medium schon mit einem Core i3-2310M 33 fps.

Risen
 AuflösungEinstellungenWert
 1366x768all on/high, 4xAF16.6 fps
 1024x768all on/med, 2xAF23.4 fps

Battlefield: Bad Company 2. Der aktuelle Shooter läuft als einziges Game perfekt in hohen Details. Das liegt auf einem Niveau mit einer Geforce GT 550M, aber 10% unterhalb einer HD 6750M (Apple MacBook Pro 15 Early 2011 i7-2720QM). Mit einer GT 540M sind in Hoch nur 32fps möglich (hier 35).

Battlefield Bad Company: flüssig spielbar in
Battlefield Bad Company: flüssig spielbar in
hohen und mittleren Details
hohen und mittleren Details
Battlefield: Bad Company 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080high, HBAO on, 4xAA, 8xAF18.8 fps
 1366x768high, HBAO on, 1xAA, 4xAF35.4 fps
 1366x768medium, HBAO off, 1xAA, 1xAF48.2 fps
 1024x768low, HBAO off, 1xAA, 1xAF63.6 fps

StarCraft 2. Bescheiden ist das Ergebnis für die Echtzeit-Strategie Freunde. Gerade einmal 29 fps in Details Mittel bleiben sogar hinter einer HD 6470M oder der alten HD 5650 zurück. Eine HD 6750M müsste an dieser Stelle mit zirka 40 fps aufwarten.

StarCraft 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080ultra15.2 fps
 1360x768high20.1 fps
 1360x768medium28.6 fps
 1024x768low74.1 fps

Mafia 2. Der Shooter kann sich auf 31 fps (High) retten, jedoch nur ohne die Crossfire-Option. Mit Crossfire kommt es zu Abstürzen und der integrierte Benchmark endet auf 28/34 fps (High/Medium).

Mafia 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080high, 0xAA, 16xAF13.4 fps
 1360x768high, 0xAA, 16xAF30.7 fps
 1024x768medium, 0xAA, 8xAF37.6 fps
 800x600low, 0xAA, 0xAF45 fps

Call of Duty: Black Ops. Der Shooter erfreut viele Notebook-Spieler, da er bereits mit schwacher Hardware wie i3 390M + GT 540M (Akoya P6630; 36 fps) in hohen Details flüssig läuft. Unser APU-System macht es jedoch nur einer HD 6470M gleich und ist mit 25 fps sogar etwas schlechter als das Vostro 3350 (i5-2410M, 29fps). Daher bleibt die HD 6750M markant hinter der Erwartung (57fps in High, Apple MacBook Pro 15 Early 2011 i7-2720QM) zurück.

Call of Duty: Black Ops
 AuflösungEinstellungenWert
 1360x768high, 2xAA, 4xAF25.2 fps
 1024x768medium, 0xAA, 0xAF29.1 fps

Spiele Fazit

Die Resultate der Games sind sehr unterschiedlich, was an der schwachen CPU oder an der Unterstützung/nicht Unterstützung von Crossfire liegen könnte. Mafia II liefert mit Crossfire 3 fps weniger, Battlefield verweigert mit Crossfire den Dienst (Abstürze), läuft dann aber sehr performant. Call of Duty: Black Ops, mit eigentlich geringen Anforderungen, liefert nicht mehr als 30 fps und ruckelt stark. Mikroruckler, wie Computerbase in den Spiele-Tests der Desktop Llano-APU bei aktiver Crossfire-Option feststellten, mussten wir nicht erkennen (optisch & in den Frametimes). 

Für Spieler sind diese Erlebnisse unbefriedigend, zumal es so viele Grafik-Crashs schon seit langem nicht mehr bei einem Mittelklasse Notebook gab. Es ist heute einfach nicht mehr Standard, sich mit abstürzenden Games zu quälen. Hier muss AMD (wahrscheinlich über Treiber) schnell nachbessern, damit Spiele-Willige nicht frustriert vor einem Bluescreen sitzen. Der Catalyst-Treiber war im Übrigen der aktuellste.

min. mittelhoch max.
World of Warcraft (2005) 103.365.620.4fps
Half Life 2 - Lost Coast Benchmark (2005) 72.7fps
Call of Juarez Benchmark (2006) 35.8fps
World in Conflict - Benchmark (2007) 85333014fps
Crysis - GPU Benchmark (2007) 65.852.237.811.3fps
Crysis - CPU Benchmark (2007) 72.446.231.210.2fps
Supreme Commander - FA Bench (2007) 22.921.119.512.3fps
Trackmania Nations Forever (2008) 97.930.314.2fps
Racedriver: GRID (2008) 60.541.829fps
GTA IV - Grand Theft Auto (2008) 44.227.118.1fps
F.E.A.R. 2 (2009) 70.649.132.216.8fps
Resident Evil 5 (2009) 50.639.931.4fps
Risen (2009) 23.416.6fps
Battlefield: Bad Company 2 (2010) 63.648.235.418.8fps
Metro 2033 (2010) 49.129.919.67.1fps
StarCraft 2 (2010) 74.128.620.115.2fps
Mafia 2 (2010) 4537.630.713.4fps
Call of Duty: Black Ops (2010) 29.125.2fps
Crysis 2 (2011) 46.831.8248.9fps
Dirt 3 (2011) 51.835.231.813.7fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

CoolSense Lüfter-Tool
CoolSense Lüfter-Tool

Geräuschemissionen

Beim Spielen und in den 3D-Benchmarks dreht das Kühlsystem auf bis zu 37.7 dB(A) auf (15 Zentimeter vor Gehäusekante). Deutlich gelassener geht es im Office-Betrieb zu. Wer den dv6 selten belastet, der muss nur 32 bis 34 dB(A) ertragen. Die Kühlung läuft stetig, sie geht niemals aus. In einem Stresstest (Furmark & Prime95 gleichzeitig) messen wir 43.4 dB(A). Dieser selten erreichte Wert ist aber kaum störend, weil er konstant läuft.

Lüfter- und CPU-Drosselung per CoolSense

Mit dem Tool CoolSense kann die Lautstärke verringert werden, jedoch mit Leistungseinbußen. So kann ein "Ruhiger Modus" gewählt werden, der den Lüfter weniger stark rotieren lässt. Dieser verminderte den Cinebench R11.5 CPU Score auf 1.86 Punkte (statt 2.0). Der "Kühle Modus", welcher die Computerleistung auch beschneidet und den Lüfter aber ständiger Laufen lässt, senkt die Punktzahl auf 1.86 (statt 2.0). Spiele und Benchmarks wurde im "Leistungsoptimierten Modus" (Standard) ausgeführt.

Lautstärkediagramm

Idle 32.3 / 32.8 / 33.9 dB(A)
HDD 33.1 dB(A)
DVD 35.8 / dB(A)
Last 37.7 / 43.4 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Die Abwärme auf der Oberseite des Gehäuses bleibt stets niedrig. Nach einem Stresstest erreichen wir auf der Handauflage nicht mehr als 29 Grad. Der Maximalwert auf der Arbeitsumgebung liegt bei nur 34 Grad. Die Bodenplatte legt mit 42 Grad höhere Temperaturen vor, aber nur an einem Punkt. Die umliegenden Bereiche sind deutlich kühler, was den Durchschnitt auf nur 31 Grad drückt. 

Für Energiespar-Fans bietet das Vision Control Center die Möglichkeit, die Taktung nach oben hin zu begrenzen (0.8-1.6GHz) oder einen Taktbereich fest zu legen, z. B. 1.2-1.6GHz.

HWinfo vermeldet max. 74 Grad Prozessortemperatur (Schätzwert)
HWinfo vermeldet max. 74 Grad Prozessortemperatur (Schätzwert)
Die zwei GPU-Kerne haben laut Furmark dieselben 74 Grad.
Die zwei GPU-Kerne haben laut Furmark dieselben 74 Grad.
Vision Control Center: Manuel Takt setzen 800 MHz
Vision Control Center: Manuel Takt setzen 800 MHz
Vision Control Center: Manuel Takt setzen 1600 MHz
Vision Control Center: Manuel Takt setzen 1600 MHz
Max. Last
 30.1 °C34.2 °C28 °C 
 30.6 °C32.6 °C27.3 °C 
 28.8 °C28.9 °C25.5 °C 
Maximal: 34.2 °C
Durchschnitt: 29.6 °C
24.3 °C37 °C42.3 °C
24.6 °C35.1 °C30.9 °C
24.7 °C30.8 °C27.6 °C
Maximal: 42.3 °C
Durchschnitt: 30.8 °C
Netzteil (max.)  41.8 °C | Raumtemperatur 20.8 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Zwei Lautsprecher sitzen oberhalb der Tastatur (Mitten, Tiefen), die zwei anderen frontseitig unter der Handauflage (Höhen). Das Resultat ist ein ausgewogener Klang, Höhen und Mitten wirken bei Musik ausgewogen. Höhen kommen aus den vorderen Lautsprechern, Tiefen, z. B. Stimmen, tönen aus den oberen Speakern. Sogar klassische Musik kann auf Grund der Differenziertheit gut abgebildet werden. Für Laptop-Lautsprecher dieser Preisklasse ist das ein Novum. Die Tieftöner über der Tastatur liefern zu Teilen Bass, dieser könnte aber kräftiger sein. Wer einen Film oder Musik zu Zweit hören will, der kann zwei Kopfhörer an den dv6 anschließen.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Die lange Leerlauf-Laufzeit (geringste Last) lässt eine geringe Energieaufnahme vermuten. Die Messungen bestätigen das, nicht nur im Idle. Die geringste Energieaufnahme im Leerlauf rangiert von 11 bis 17 Watt. Hierbei haben wir einmal den geringsten und den höchsten Energiebedarf im Leerlauf gemessen (ohne Akkuladung).

Aber selbst im Stresstest (Prime95, Furmark) ist das Fusion-System nicht aus der Reserve zu locken: 69.4 Watt. Das ist seltsam, denn wenn nur ein 3DMark06 (65 Watt) oder ein Furmark (54 Watt, Crossfire) rechnen, wird schon fast soviel Energie benötigt. Beim Prüfen der CPU-Taktung stellen wir fest: Prime95 oder ein Cinebench R11.5 lassen die CPU mit 1.7 GHz takten. Kommt Grafik-Last hinzu sinkt der Takt auf 1.6 GHz. Das ist gewollt, Llano gibt dem GPU Power Budget Priorität vor der CPU (HTC Hardware Thermal Control). Wenn die CPU ihren P-State 0 überschreiten will (und damit den TDP der Plattform), sorgt das HTC für Heruntertakten.

Cinebench R11.5 CPU Solo: 1.7 GHz
Cinebench R11.5 CPU + Furmark: 1.6 GHz
Cinebench R11.5 OpenGL + Furmark
SuperPi Solo: 1.9 GHz

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.8 / 0.2 Watt
Idle 11.3 / 14.5 / 17.1 Watt
Last 65.1 / 69.4 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 960

Der 6-Zellen Lithium-Ionen Akku mit einer Kapazität von 55Wh sorgt für überraschend lange Laufzeiten. 4:38 Stunden hält das dv6 beim Surfen per WLAN durch. Wer unterwegs DVD-Filme schaut, der kommt über 3:12 Stunden.  Anspruchslose Anwender können die Laufzeit im Leerlauf auf bis zu 6:09 Stunden anheben (BatteryEater Reader-Test). Das wuchtige 120 Watt Netzteil benötigt zum vollständigen Laden zwei Stunden

Zum Vergleich: Das leistungsstärkere Intel Modell dv6-6008eg mit HD 6770 schafft bei gleicher Akku-Kapazität 4:20 Stunden im WLAN-Test und 5:51 Stunden im Leerlauf.

DVD-Playback 192min.
DVD-Playback 192min.
Leerlauf 369min.
Leerlauf 369min.
Last 82min.
Last 82min.
WLAN Surfen 278min.
WLAN Surfen 278min.
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 9min
Surfen über WLAN
4h 38min
DVD
3h 12min
Last (volle Helligkeit)
1h 22min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

HP Pavilion dv6-6110eg LZ546EA: Guter Multimedia-Einstieg mit Schwachstelle bei aktuellen Spielen.
HP Pavilion dv6-6110eg LZ546EA: Guter Multimedia-Einstieg mit Schwachstelle bei aktuellen Spielen.

Wir waren erfreut, endlich ein APU basiertes Notebook mit höherer Leistung als die bis dato erschienenen Netbooks und Office-Geräte (E350, C50) in den Händen zu halten. Auf Seiten der Anwendungsleistung gibt es wenig zu meckern, sie ist für den Office-Gebrauch mehr als ausreichend (Core i3-Niveau). HP spendiert eine schnelle 7200 RPM Festplatte und auf Grund der Vierkern-CPU entfällt die Schwerfälligkeit der E350-Systeme. An Core i5 Systeme kommt die Gesamtleistung nicht heran, Core i3 der 2010er Bauart kommt aber in greifbare Nähe. 

Negativpunkte hagelt es bei der Spiele-Performance. Crossfire brachte selten den gewünschtem Leistungszuwachs, einige Games stürzten ständig ab und die meisten waren deutlich langsamer, als es eine Radeon HD 6750 erwarten lässt. Hier muss AMD die Treiber verbessern, um zumindest die Stabilität zu gewähren.

Positiv ist das beachtlich wertige und alltagstaugliche Chassis mit seinen vier Lautsprechern und fest an gezurrten Scharnieren. Die Klappe auf der Unterseite sollte jedoch mit Bedacht bewegt werden, damit ihr Arretier-Hebel nicht verkantet. Die Abwärme des Systems ist auch unter Last sehr gering und das Rauschen des Lüfters lässt sich mit CoolSense nach Wunsch niedrig halten. Die Eingabegeräte, ein Kritikpunkt des Schwestermodells dv6-6008eg, liegen fest auf und bieten ein arbeitstaugliches Feedback.

Die Akkulaufzeit von drei bis 4:30 Stunden steht im Einklang mit einer geringen Energieaufnahme und muss sich vor den Intel-Konkurrenten nicht verstecken. Das Pavilion dv6-6110eg taugt nicht für Performance-Enthusiasten und Spieler. Wohl aber für alle, die einen hochwertigen Look, Laufzeit und Ergonomie schätzen.

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Im Test: HP Pavilion dv6-6110eg
Im Test:  HP Pavilion dv6-6110eg

Datenblatt

HP Pavilion dv6-6110eg

:: Prozessor
:: Mainboard
AMD RS880M
:: Speicher
6144 MB, 1 x 2GB, 1 x 4GB
:: Grafikkarte
AMD Radeon HD 6755G2 - 1024 MB, Kerntakt: 600 MHz, Speichertakt: 800 MHz, Dual GPU HD 6750M + HD 6520G (IGP), 8.832.0.0
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, SAMSUNG 156AT05-H07, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Hitachi Travelstar 7K500 HTS725050A9A364, 500 GB 7200 U/Min
:: Soundkarte
HD Audio
:: Anschlüsse
2 USB 2.0, 2 USB 3.0, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 2 Kopfhörerausgang, 1 Mikrofoneingang, Card Reader: SD, MMC, 1 Fingerprint Reader,
:: Netzwerkverbindungen
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Ralink RT5390 802.11 b/g/n WiFi Adapter (b g n )
:: Optisches Laufwerk
HP CDDVDW TS-L633J
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 35.2 x 378 x 246.8
:: Gewicht
2.668 kg Netzteil: 0.63 kg
:: Akku
55 Wh Lithium-Ion, 6 Zellen, 10.8V
:: Preis
599 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 1280x800, Cyberlink DVD Suite, Cyberlink YouCam, CoolSense, ProtectSmart, Recovery Manager, 24 Monate Garantie

 

[+] compare
HPs Pavilion dv6-Serie gibt es in unüberschaubar vielen Konfigurationen.
HPs Pavilion dv6-Serie gibt es in unüberschaubar vielen Konfigurationen.
Interessant hat HP die Verriegelung der Wartungsklappe gelöst.
Interessant hat HP die Verriegelung der Wartungsklappe gelöst.
Akku-Riegel nach links außen schieben und schon ist die Bodenplatte abgehoben (keine Schrauben).
Akku-Riegel nach links außen schieben und schon ist die Bodenplatte abgehoben (keine Schrauben).
Leider ist die Mechanik anfällig für ungenaue Ausführung: Wir haben den Deckel nicht mehr richtig verschließen können und die Entnahme des Akkus war blockiert.
Leider ist die Mechanik anfällig für ungenaue Ausführung: Wir haben den Deckel nicht mehr richtig verschließen können und die Entnahme des Akkus war blockiert.
Unter der Bodenplatte befinden sich das RAM- und das WLAN-Modul.
Unter der Bodenplatte befinden sich das RAM- und das WLAN-Modul.
Der Akku hat eine Kapazität von 55 Wattstunden, das reicht für 4:38 Stunden (WLAN-Test).
Der Akku hat eine Kapazität von 55 Wattstunden, das reicht für 4:38 Stunden (WLAN-Test).
Das wuchtige und schwere 120 Watt Netzteil ist für den Formfaktor nicht übertrieben.
Das wuchtige und schwere 120 Watt Netzteil ist für den Formfaktor nicht übertrieben.
Die höchste Energieaufnahme unter Last beträgt 65 Watt, hinzu kommen aber 54 Watt für die Akkuladung.
Die höchste Energieaufnahme unter Last beträgt 65 Watt, hinzu kommen aber 54 Watt für die Akkuladung.
HP Pavilion dv6-6110eg: Starker Klang mit vier Lautsprechern.
HP Pavilion dv6-6110eg: Starker Klang mit vier Lautsprechern.
HP Pavilion dv6-6110eg: Hersteller-Logo beleuchtet
HP Pavilion dv6-6110eg: Hersteller-Logo beleuchtet
HP Pavilion dv6-6110eg: Dual Graphics verspricht Spiele-Performance, hält aber wenig.
HP Pavilion dv6-6110eg: Dual Graphics verspricht Spiele-Performance, hält aber wenig.
USB 3.0 ist zweimal an Bord, aber kein Bluetooth oder ExpressCard.
USB 3.0 ist zweimal an Bord, aber kein Bluetooth oder ExpressCard.
Das dv6 ist mit den gängigen Multimedia-Ports gerüstet.
Das dv6 ist mit den gängigen Multimedia-Ports gerüstet.
sowie das umrandete Mousepad, unterstrichen (abschaltbar).
sowie das umrandete Mousepad, unterstrichen (abschaltbar).
Das dv6-6110eg LZ546EA fällt aus der Reihe,
Das dv6-6110eg LZ546EA fällt aus der Reihe,
denn es ist mit einer neuen AMD Llano-APU bestückt.
denn es ist mit einer neuen AMD Llano-APU bestückt.
Unter dem hochwertigen und stabilen Alu-Mantel,
Unter dem hochwertigen und stabilen Alu-Mantel,
werkelt eine Quad-Core A6-3410MX APU mit Radeon HD 6755G2 Dual Graphics.
werkelt eine Quad-Core A6-3410MX APU mit Radeon HD 6755G2 Dual Graphics.
Multimedia typisch wurde das HD-Panel nicht entspiegelt.
Multimedia typisch wurde das HD-Panel nicht entspiegelt.
Das 15.6-Zoll Gehäuse besitzt eine an Deckel und Base Unit (teilw.) gute Steifigkeit.
Das 15.6-Zoll Gehäuse besitzt eine an Deckel und Base Unit gute Steifigkeit.
Die Gelenke sind sehr straff angezogen, hier gibt es kein Nachwippen.
Die Gelenke sind sehr straff angezogen, hier gibt es kein Nachwippen.
Vier Lautsprecher sorgen für ein ausgewogenes Klangbild.
Vier Lautsprecher sorgen für ein ausgewogenes Klangbild.
Die Tieftöner befinden sich über den Tasten unter dieser Leiste.
Die Tieftöner befinden sich über den Tasten unter dieser Leiste.
Der Unterhaltungsfaktor wird durch das leuchtende Logo,
Der Unterhaltungsfaktor wird durch das leuchtende Logo,
HP Pavilion dv6-6110eg: Die Tastatur ist nicht so schwammig wie beim dv6-6008eg.
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Links

  • Herstellerinformationen zum Testgerät

Preisvergleich

Pro

+Wertiges, hartes Alu-Finish
+Vier Lautsprecher
+Spiele-Tauglich
+Schnelle Festplatte
+Gute Anwendungsleistung
+Hohe Akku-Laufzeiten
+Geringe Energieaufnahme
+Sehr kühles Gehäuse
 

Contra

-Schwache Kontraste, Blickwinkel
-Abstürze @Games, Benchmarks
-Wenig Spiele-Leistung
-Klappe auf Unterseite kann verhaken

Shortcut

Was uns gefällt

Wertige und kühle Alu-Arbeitsumgebung und feste Scharniere.

Was wir vermissen

Die Spiele-Leistung einer HD 6750 und ein wirkungsvolles Crossfire.

Was uns verblüfft

Bluescreen-Abstürze einige Spiele und 3D-Benchmarks.

Die Konkurrenz

Toshiba Satellite L755D-122 & HP ProBook 4535s: A6-Serie ohne dedizierte GPU; Acer Aspire 5742G & ASUS K52JR & ASUS X53SV & Packard Bell EasyNote TK85 & : GT 540M ab 575 Euro; Acer Aspire 5750G: GT 520M; Fujitsu Lifebook AH530: HD 6530; ASUS X53SE: GT 520M; Dell Vostro 3550 Plus: HD 6630M

Bewertung

HP Pavilion dv6-6110eg
08.07.2011 v2
Sebastian Jentsch

Gehäuse
80%
Tastatur
82%
Pointing Device
84%
Konnektivität
67%
Gewicht
78%
Akkulaufzeit
83%
Display
68%
Leistung Spiele
70%
Leistung Anwendungen
88%
Temperatur
90%
Lautstärke
84%
Auf- / Abwertung
80%
Durchschnitt
80%
79%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sebastian Jentsch (Update: 11.02.2014)