Notebookcheck

Test Samsung Galaxy Book 12 LTE Convertible

Surface-Konkurrent mit AMOLED. Samsung bläst mit seinem neuen Galaxy Book 12 auf dem Markt für professionelle Windows-Tablets mit Keyboard-Case zum Angriff und sichert sich dank hauseigenem Super-AMOLED-Display gleich ein Alleinstellungsmerkmal. Für den üppigen Preis erhält der mobile Business-User ein rundes Paket mit umfassender Ausstattung und nur wenigen Schwächen.

Samsungs neues Galaxy Book 12 LTE geht als Nachfolger des Galaxy Tab Pro S an den Start und begründet somit eine zumindest dem Namen nach neue Serie. Es verbindet die Vorteile eines Tablets mit denen eines herkömmlichen Subnotebooks und ist mit seiner sparsamen ULV-Dualcore-CPU, 8 GB RAM und SSD als hochmobiler Office-Rechenknecht konzipiert, der auch vor anspruchsvollerer Software wie z. B. Adobe Photoshop und Multitasking nicht in die Knie geht, sich aber nur sehr eingeschränkt zum Spielen eignet. Für rund 200 Euro weniger bietet Samsung eine abgespeckte Variante ohne LTE und mit Windows 10 Home an, auf der getesteten LTE-Variante ist Windows 10 Pro vorinstalliert.

Das Tablet bietet nur 2x USB 3.1 Gen1 Typ C sowie einen Kopfhörerausgang. Für die Sicherheit ist ein TPM-2.0-Chip zuständig, für die Konnektivität gibt es neben WLAN UMTS und LTE. Wir ordnen das Gerät als Convertible ein, und in diesem Segment ist das Galaxy Book das derzeit einzige Gerät mit einem Super-AMOLED-Screen, der im trendigen 3:2-Format daherkommt und 2.160 x 1.440 Pixel auflöst.

Im Lieferumfang sind das Keyboard-Case sowie ein S-Pen enthalten. Dieses Zubehör muss bei den Konkurrenten von Microsoft und Apple (iPad Pro) extra zugekauft werden. Apropos Konkurrenz: Als Vergleichsgeräte für diesen Test und mögliche Konkurrenten zur Erleichterung der Kaufentscheidung haben wir vier ebenfalls 12 Zoll große Convertibles mit Anstecktastatur und halbwegs vergleichbarer Motorisierung herausgesucht, die allerdings im Falle des Lenovo Ideapad Miix und des Acer Switch 5 mit einigen Hundert Euro weniger zu Buche schlagen. Mit ins Rennen müssen diesmal folgende Geräte:

Samsung Galaxy Book 12 SM-W728 (Galaxy Book Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 620, Kerntakt: 300 - 1000 MHz, shared Memonry, 21.20.16.4599 WHQL
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR3L, 1600 MHz, Dual-Channel, nicht erweiterbar
Bildschirm
12 Zoll 3:2, 2160x1440 Pixel 216 PPI, 10 Punkte, Native Unterstützung für die Stifteingabe, Samsung SDCA029, Super AMOLED, spiegelnd: ja, abnehmbarer Bildschirm
Mainboard
Intel Kaby Lake-U iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Samsung SSD PM871a MZNLN256HMHQ, 256 GB 
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, Audio Anschlüsse: Audio in/out, 3,5 mm Klinke, Card Reader: microSD (kombiniert mit SIM), NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Hall-Sensor
Netzwerk
Atheros/Qualcomm QCA6174 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1, B1 (2100), B2 (1900), B5 (850), B8 (900), LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.4 x 291.3 x 199.8
Akku
39 Wh, 5070 mAh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Primary Camera: 13 MPix CMOS / Video: UHD 4K (3840 x 2160 Pixel) @30FPS
Secondary Camera: 5 MPix CMOS / Video: Full-HD @30FPS
Sonstiges
Lautsprecher: stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, S-Pen, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.18 kg, Netzteil: 74 g
Preis
1599 Euro

 

Gehäuse

Tablet

Das Tablet verfügt über eine mattsilberne, unempfindlich wirkende Unibody-Rückseite, die anscheinend aus Metall besteht, wie eine Wanne bis zu den Rändern des schwarzen und komplett von der Frontscheibe bedeckten Bildschirmrahmens hochgezogen ist und in die das Samsung-Logo wie die rückwärtige Kamera eingelassen sind. Der Bezel fällt zwar nicht besonders schmal aus (Screen-to-Body-Ratio), ermöglicht dafür aber das bequeme einhändige Halten, ohne dass man unabsichtlich in Kontakt mit dem Bildschirm gerät. Scharfe Kanten sucht man vergebens. On/Off-Button und Lautstärkewippe, beide mit sicherem Sitz und perfekt abgestimmtem Druckpunkt gesegnet, sowie die Stereo-Mikros befinden sich oben, während die beiden Speaker oben in den Seiten Platz gefunden haben.

In Hinblick auf den hohen Preis sind auch unsere Erwartungen an die Qualität hoch, werden aber sogar noch übertroffen. Das Tablet ist steif wie ein Brett sowie vorne und hinten komplett druckresistent. Egal, was wir damit angestellt haben, dem Galaxy Book 12 war nicht das geringste Geräusch zu entlocken. Verarbeitungsmängel haben wir auch mit der Lupe nicht ausmachen können.

Keyboard-Case

Auch das dunkelgraue bzw. anthrazitfarbene Keyboard-Case vermittelt einen halbwegs hochwertigen Eindruck, wozu nicht zuletzt die griffigen und unempfindlichen Oberflächen beitragen. Das Tablet lässt sich sehr einfach einsetzen und wird dann zuverlässig von Magneten in Position gehalten. Dank eines durchdachten Faltmechanismus kann es in verschiedenen Winkeln ausgestellt werden, mehr dazu verraten die Samsung-Bilder unter diesem Absatz. Die Tastatur selbst lässt sich leider nicht ergonomisch anwinkeln, sondern liegt immer flach auf dem Tisch. In der Mitte ist das Case leicht nach oben gewölbt, sodass es bei Druck gemeinsam mit der Tastatur nachgibt. Zum Aufstellen bedarf es im Gegensatz zu einem Notebook zwingend einer stabilen Unterlage. Auf das Keyboard gehen wir im entsprechenden Abschnitt noch näher ein.

Fotos: Samsung

Das Gewicht der Tablet-Einheit des Galaxy Book 12 beläuft sich auf 754 Gramm, mit dem Tastatur-Case sind es 1.180 Gramm. Acer Switch 5, MS Surface Pro und das Testgerät unterscheiden sich in Sachen Abmessungen und Gewicht kaum, am meisten bringt das 1,3 kg schwere Acer Switch auf die Waage, am wenigsten das MS Surface Pro mit 1,1 kg. Alle anderen Convertibles im Test kommen auf 1,2 kg (alles gerundet). Lenovo Ideapad Miix sowie Dell Latitude 12 fallen rund einen Zentimeter tiefer aus als die anderen drei Kandidaten. Mit einer Dicke von nur 7,4 mm (Tablet) sichert sich das Galaxy Book 12 die Schlankheitskrone.

Größenvergleich

Ausstattung

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Anschlussausstattung

Es bleibt bei 2x USB 3.1 Gen1 Typ C und dem Kopfhörerausgang (3,5 mm Klinke), die alle am unteren rechten Rand des Tablets Platz gefunden haben. Links ist der kombinierte Nano-SIM/micrsoSD-Einschub untergebracht. Unten gibt es dann noch den proprietären Anschluss für das Tastatur-Case. Von den USB-Ports unterstützt einer DisplayPort, sodass auch ein externer Bildschirm verwendet werden kann, Intel Wireless Display ist hingegen nicht an Bord.

linke Seite: Lautsprecher, Nano-SIM- und microSD-Kartenslot
linke Seite: Lautsprecher, Nano-SIM- und microSD-Kartenslot
rechte Seite: Kopfhörer 3,5 mm Klinke, 2 x USB 3.1 Gen1 Typ C, Lautsprecher
rechte Seite: Kopfhörer 3,5 mm Klinke, 2 x USB 3.1 Gen1 Typ C, Lautsprecher
oben: Luftauslass, Stereo-Mikrofone, Lautstärkewippe, On/Off
oben: Luftauslass, Stereo-Mikrofone, Lautstärkewippe, On/Off
unten: proprietärer Keyboard-Anschluss
unten: proprietärer Keyboard-Anschluss

Kameras

Es sind zwei Kameras mit CMOS-Sensor vorhanden, von denen die hintere 13 MP auflöst und die Videoaufnahme in UHD bei 30 FPS beherrscht, während die vordere auf 5 MP kommt und Full-HD-Videos mit ebenfalls 30 FPS aufzeichnen kann. Die Sensoren kommen im 4:3-Format, es kann aber unter Verlust von Auflösung auf 16:9 umgestellt werden. Hinsichtlich der Funktionen bzw. manuellen Einstellungsmöglichkeiten verweisen wir auf die Screenshots unter diesem Absatz. Dort sind auch zwei Beispielbilder der Hauptkamera zu sehen, die wir zur Bewertung herangezogen haben.

Die Fotos sind ausgewogen belichtet und zeigen (bei Tageslicht) wenig Rauschen, das Vermatschen kontrastarmer Flächen (Laub, Gras, Asphalt) deutet allerdings auf eine heftige Nachbearbeitung bzw. Rauschunterdrückung hin. Mit der Dynamik ist es nicht weit her, hier hilft der zuschaltbare HDR-Modus, ohne den der Himmel auf den Fotos komplett ausgebrannt gewesen wäre. Leider hat der HDR-Modus mit Ghosting zu kämpfen, wie man an den Blättern des Baumes oben rechts auf dem zweiten Foto gut sehen kann. Insgesamt haben die Fotos eine Qualität, die wir heutzutage von einem 200-Euro-Smartphone erwarten würden.

Die frontseitige Webcam liefert nahezu identische Bilder mit niedrigerer Auflösung. Die meisten Funktionen bzw. Einstellungsmöglichkeiten stehen auch hier zur Verfügung. Damit handelt es sich für Webcam-Verhältnisse (!) um eine sehr gut ausgestattete Kamera mit ausgezeichneter Bildqualität, die allerdings bei schwachem Licht deutlich nachlässt.

Kommunikation

Das Samsung Galaxy Book 12 LTE kommuniziert drahtlos über ein Qualcomm-Atheros-Modul mit einer maximalen Bruttodatenrate von 867 MBit/s (MIMO 2x2). Es beherrscht alle gängigen Standards inklusive des ausschließlich auf dem weniger strapazierten 5-GHz-Band beheimateten IEEE 802.11ac und integriert Bluetooth in der Version 4.1. Berücksichtigt man den Overhead, sind die in einem Meter zu unserem Standard-Router Linksys EA8500 gemessenen Übertragungsraten ausgezeichnet und sichern dem Galaxy Book im Testfeld die Führung.

Damit die Verbindung auch ohne WLAN nicht abreißt, versteht sich das Testgerät außerdem auf UMTS/LTE. Welche Funkstandards genau unterstützt werden, zählen wir nur kurz auf:

UMTS (3G): B1 (2100), B2 (1900), B5 (850), B8 (900)

4G FDD LTE: B1 (2100), B3 (1800), B5 (850), B7 (2600), B8 (900), B17 (700), B20 (800)

Für Ortungs- und Navigationszwecke ist ein GPS/GLONASS-Empfänger verbaut.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Acer Switch 5 SW512-52-5819
Atheros/Qualcomm QCA6174
617 MBit/s ∼100% +2%
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
Atheros/Qualcomm QCA6174
606 MBit/s ∼98%
Microsoft Surface Pro (2017) i5
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller
577 MBit/s ∼94% -5%
Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB
Tri-Band Wireless-AC 18260
513 MBit/s ∼83% -15%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
312 MBit/s ∼51% -49%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
Atheros/Qualcomm QCA6174
668 MBit/s ∼100%
Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB
Tri-Band Wireless-AC 18260
662 MBit/s ∼99% -1%
Microsoft Surface Pro (2017) i5
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller
618 MBit/s ∼93% -7%
Acer Switch 5 SW512-52-5819
Atheros/Qualcomm QCA6174
474 MBit/s ∼71% -29%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
446 MBit/s ∼67% -33%

Sicherheit

Ein aktuelles Trusted Platform Modul in der Version 2.0 ist an Bord, ein Fingerabdrucksensor fehlt. Da Windows 10 Pro vorinstalliert ist, lässt sich zudem die Bitlocker-Festplattenverschlüsselung nutzen.

Zubehör

Zubehör Samsung Galaxy Book 12
Zubehör Samsung Galaxy Book 12

Neben Tastatur-Case und Netzteil befindet sich noch der batterielose S-Pen im Karton. Der wiegt rund 10 Gramm, kann 4.096 Druckstufen unterscheiden und bietet Zugriff auf die von Android bekannten S-Pen-Befehle (Screenshot). Bei dem auf dem mittleren Foto abgebildeten Kleinzubehör scheint es sich um Stifthalterungen und Ersatzspitzen für den S-Pen zu handeln, hinter den Schnellstart- und Garantiehinweisen verbirgt sich noch ein Steckplatzwerkzeug für den SIM/microSD-Slot. Gerne hätten wie noch einen Adapter mit USB, HDMI etc. gesehen, aber den muss man extra zukaufen.

Wartung

Da das Gehäuse nur Spezialwerkzeug geöffnet werden kann, entfallen eigene Wartungsarbeiten inklusive Akkutausch komplett.

Garantie

Die Herstellergarantie beläuft sich auf 24 Monate. Daneben gilt in Deutschland natürlich die gesetzliche Händlergewährleistung von 2 Jahren mit Beweislastumkehr nach 6 Monaten. 

Eingabegeräte

Tastatur

Zur Breite einer Standard-Desktop-Tastatur fehlt dem Keyboard des Samsung Galaxy Book 12 LTE nur etwa ein Zentimeter. Abstände und Abmessungen der überwiegend leicht konkaven, einwandfrei beschrifteten und dreistufig gleichmäßig beleuchtbaren Tasten weichen nicht großartig vom Standard ab, was sich auch über das Layout sagen lässt. Der Hubweg ist kurz, der Druckpunkt knackig und der Anschlag eher hart, was dem Geschmack des Testers entgegenkommt.

Für lärmsensible Umgebungen eignet sich das Keyboard nicht, da nicht nur die großen Tasten deutlich auf sich aufmerksam machen. Wie oben erwähnt, wölbt sich das Keyboard-Case in der Mitte etwas auf, sodass es bei Betätigung von mittleren Tasten etwas nachgeben kann. Wir haben auch bei "echten" Laptops schon erheblich schlechtere Tastaturen gesehen, diese muss sich keinesfalls verstecken.

Touchpad

Das als Clickpad ohne abgesetzte Tasten ausgeführte und naturgemäß recht kleine Touchpad hat uns im Test keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Die glatte Oberfläche mit guten Gleiteigenschaften reagiert schnell, zuverlässig und präzise auf unsere Berührungen mit bis zu vier Fingern und vollzieht auch schnelle Bewegungen anstandslos nach. Drag & Drop per Doppeltipp funktioniert anstandslos. Gesten etc. lassen sich "nur" über das Windows-10-Einstellungsmenü konfigurieren.

Beim Drücken der beiden mit angenehmem Widerstand und knackigem Druckpunkt versehenen Ersatz-Maustasten gibt das Keyboard-Case in der Mitte deutlich nach. Bis auf die Größe verspüren wir keinen Nachteil gegenüber einem guten Touchpad in einem herkömmlichen Notebook - prima!

Touchscreen

Es werden bis zu 10 Finger gleichzeitig schnell und zuverlässig erkannt. Mit trockenen Fingern sind die Gleiteigenschaften gut, mit feuchten nicht. Eine Prüfung von Ansprechverhalten und Präzision mit dem S-Pen ergab keine Beanstandungen.

Display

Subpixel-Raster
Subpixel-Raster

Samsung ist als Pionier und mit Abstand größter Hersteller von AMOLED-Displays bekannt und bewirbt das Galaxy Book 12 auch mit dieser Technologie. Im Unterschied zu LC-Displays verfügen OLED-Displays über selbstleuchtende Pixel, die zur Darstellung von Schwarz komplett abgeschaltet werden können. So ergibt sich theoretisch ein Schwarzwert von 0 cd/m², der wiederum zu einem unendlichen Kontrastverhältnis führt - und zwar unabhängig von der maximalen Helligkeit.

Weitere Merkmale von OLED-Bildschirmen sind ihr geringerer Stromverbrauch bei dunkleren Bildinhalten und ein relativ schneller Alterungsprozess bei hoher Helligkeit. Um dem entgegenzuwirken, wird der Bildschirm spätestens nach 5 Minuten Inaktivität massiv verdunkelt bzw. gedimmt. Abschalten lässt sich dieses Verhalten konsequenterweise nicht, es wird aber zum Glück beim Anschauen von Videos automatisch unterdrückt.  

Die Leuchtkraft kann sich mit 378 cd/m² im Durchschnitt und 396 cd/m² an der hellsten Stelle zumindest im Vergleich mit anderen Laptops absolut sehen lassen, Top-Smartphones wie das Samsung Galaxy S8 oder auch das enorm helle Dell Latitude 12 spielen hier aber noch in einer anderen Liga. Verteilt auf 12 Zoll im 3:2-Format ergibt die Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln eine sehr hohe Pixeldichte von 216 ppi. Das Bild ist gestochen scharf und wirkt auch aus nächster Nähe nicht ansatzweise pixelig. Wie bei Touchscreens üblich, haben wir es mit einer glänzenden Oberfläche zu tun. Die Ausleuchtung fällt mit gemessenen 91 % überdurchschnittlich aus, Clouding und Screen Bleeding können bei OLED-Displays nicht auftreten.

368
cd/m²
366
cd/m²
375
cd/m²
360
cd/m²
376
cd/m²
376
cd/m²
393
cd/m²
396
cd/m²
392
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 396 cd/m² Durchschnitt: 378 cd/m² Minimum: 1.7 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 376 cd/m²
Kontrast: 12533:1 (Schwarzwert: 0.03 cd/m²)
ΔE Color 4.1 | - Ø
ΔE Greyscale 3.64 | - Ø
93% sRGB (Argyll) 74% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.58
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
Samsung SDCA029, , 2160x1440, 12
Microsoft Surface Pro (2017) i5
LG Display LP123WQ112604, , 2736x1824, 12.3
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
BOE06DC, , 1920x1280, 12.3
Acer Switch 5 SW512-52-5819
WST KL.1200w.004, , 2160x1440, 12
Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB
AUO B120YAN01 / AUO106F, , 2880x1920, 12
Response Times
2435%
-343%
-428%
-523%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
4 (2, 2)
42 (20, 22)
-950%
42.4 (20.4, 22)
-960%
37 (19, 18)
-825%
45 (22, 23)
-1025%
Response Time Black / White *
20 (18, 2)
29 (18, 11)
-45%
30.8 (18, 12.8)
-54%
26 (14, 12)
-30%
24 (14, 10)
-20%
PWM Frequency
250 (100)
21000
8300%
210.1
-16%
Bildschirm
-114%
-177%
-214%
-140%
Brightness
378
401
6%
522
38%
331
-12%
396
5%
Brightness Distribution
91
88
-3%
88
-3%
75
-18%
88
-3%
Schwarzwert *
0.03
0.29
-867%
0.42
-1300%
0.46
-1433%
0.3
-900%
Kontrast
12533
1438
-89%
1246
-90%
802
-94%
1353
-89%
DeltaE Colorchecker *
4.1
3.63
11%
4
2%
5.52
-35%
5.28
-29%
DeltaE Graustufen *
3.64
2.18
40%
5.5
-51%
6.95
-91%
6.71
-84%
Gamma
2.58 93%
3.09 78%
2.16 111%
2.58 93%
2.29 105%
CCT
7113 91%
6767 96%
7546 86%
7009 93%
6532 100%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
74
63
-15%
64.86
-12%
56
-24%
59
-20%
Color Space (Percent of sRGB)
93
99
6%
93.97
1%
88
-5%
91
-2%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
1161% / 581%
-260% / -222%
-321% / -257%
-332% / -217%

* ... kleinere Werte sind besser

Da wir beim Schwarzwert noch eine Resthelligkeit von 0,03 cd/m² gemessen haben, errechnen wir einen Kontrast von 12.553:1. Da können die bis auf das Acer Switch 5 allesamt mit sehr guten Kontrasten aufwartenden Konkurrenten im Test natürlich nicht mithalten, aber die verfügen eben auch "nur" über herkömmliche LCD-Panels.

Geht es um ambitionierte Bildbearbeitung, ist eine hohe Farbtreue unverzichtbar, die durch Delta-E-Werte von unter 3 repräsentiert wird. Im Gegensatz zum Lenovo Ideapad Miix und dem Acer Switch 5 kommt das Samsung Galaxy Book 12 LTE dem schon im Auslieferungszustand recht nahe, auch das Dell Latitude 12 schlägt sich hier gut. Durch eine Kalibrierung und Profilierung verschlechtert sich das Graustufen-Delta-E auf 6, während sich im Color-Checker eine minimale Verbesserung erreichen lässt. Das in diesem Fall nicht empfehlenswerte Farbprofil ist im Kasten verlinkt.

Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf die ebenfalls hauptsächlich für Bildbearbeiter wichtige Farbraumabdeckung, wo das Testgerät an einer vollständigen Abdeckung des kleinen Standard-Farbraums sRGB um 7 % vorbeischrammt, während das Surface Pro (2017) als einziger Kandidat fast 100 % schafft.

CalMAN Graustufen unprofiliert
CalMAN Graustufen unprofiliert
CalMAN ColorChecker unprofiliert
CalMAN ColorChecker unprofiliert
CalMAN Farbsättigung unprofiliert
CalMAN Farbsättigung unprofiliert
CalMAN Graustufen profiliert
CalMAN Graustufen profiliert
CalMAN ColorChecker profiliert
CalMAN ColorChecker profiliert
CalMAN Farbsättigung profiliert
CalMAN Farbsättigung profiliert

Ganz trivial ist es auch bei bedecktem Himmel nicht, sich so zu positionieren, dass die allgegenwärtigen Reflexionen nicht allzu sehr stören. Zumindest darf der Screen nicht ansatzweise auf helle Flächen wie den Himmel gerichtet sein, wie man auf dem linken Foto sehen kann. Selbst in einer nahezu idealen Position mit einem Hauseingang im Rücken (rechts), ist der Fotograf noch zu erahnen, hier ist die Ablesbarkeit aber gegeben.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
20 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18 ms steigend
↘ 2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 14 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2 ms steigend
↘ 2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 1 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.4 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 250 Hz100 % Helligkeit

Das Display flackert mit 250 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 100 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 250 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8499 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Kann die Blickwinkelstabilität mit der eines guten IPS-Panels mithalten? Ja, sie kann. Kleiner werdende Einblickwinkel ziehen auch hier die übliche Verringerung von Kontrast und Helligkeit nach sich, die Einbußen halten sich bei unveränderter Farbdarstellung aber in engsten Grenzen. Nur bei extrem flachen Winkeln zeigt sich das OLED-typische, zwischen grün und lila changierende Schimmern.

Leistung

Prozessor

Samsung setzt auf den Brot-und-Butter-i5 7200U (2x 2,5 - 3,1 GHz, Hyper-Threading, TDP 15 W) aus der aktuellen Kaby-Lake-Generation und stellt damit die nominell langsamste CPU im Testfeld. Unser Diagramm unten spiegelt das gut wider, nur das Lenovo mit seinem i7-7500U (2x 2,7 - 3,5 GHz) scheint unter schon in diesem Szenario unter Throttling zu leiden. Die Performance des Prozessors im Testgerät liegt im unteren Bereich dessen, was von einem i5-7200U zu erwarten ist, mehr als 4 % Vorsprung arbeitet sich der Spitzenreiter in unserer Datenbank aber nicht heraus.

Wie man dem Diagramm der Cinebench-Multicore-Schleife entnehmen kann, sackt der Score schon nach zwei Durchläufen um gut 40 Punkte ab, kann sich einige Runden später aber wieder etwas fangen und pendelt sich dann bei etwa 300 ein. Das liegt daran, dass die Kerntemperaturen nach 3 Minuten 80 °C erreichen und die CPU dann nur noch mit dem Basistakt oder ein bis zweihundert MHz mehr arbeitet. Ein erneuter Durchlauf im Akkubetrieb ergab einen Score von 325 Punkten.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Core i7-7600U
152 Points ∼100% +20%
Acer Switch 5 SW512-52-5819
Intel Core i7-7500U
143 Points ∼94% +13%
Microsoft Surface Pro (2017) i5
Intel Core i5-7300U
141 Points ∼93% +11%
Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB
Intel Core i7-7500U
130 Points ∼86% +2%
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
Intel Core i5-7200U
127 Points ∼84%
CPU Multi 64Bit
Acer Switch 5 SW512-52-5819
Intel Core i7-7500U
339 Points ∼100% +6%
Microsoft Surface Pro (2017) i5
Intel Core i5-7300U
334 Points ∼99% +4%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Core i7-7600U
329 Points ∼97% +2%
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
Intel Core i5-7200U
321 Points ∼95%
Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB
Intel Core i7-7500U
265 Points ∼78% -17%
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
321 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
127 Points
Hilfe

System Performance

Die Ergebnisse des PCMark 8 zeichnen sich durch nachhaltige Inkonsistenz aus. Eine Erklärung dafür, warum hier mal die einen und mal die anderen Convertibles vorne liegen, können wir leider nicht liefern, eine eingehende Analyse würde den Rahmen dieses Tests sprengen. Subjektiv ging uns die Bedienung sehr flüssig von der Hand, sowohl der Start von Programmen wie auch des Betriebssystems erfolgen rasant.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Acer Switch 5 SW512-52-5819
HD Graphics 620, 7500U, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
4585 Points ∼100% +7%
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
HD Graphics 620, 7200U, Samsung SSD PM871a MZNLN256HMHQ
4291 Points ∼94%
Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB
HD Graphics 620, 7500U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
4216 Points ∼92% -2%
Microsoft Surface Pro (2017) i5
HD Graphics 620, 7300U, Samsung PM971 KUS030202M
3983 Points ∼87% -7%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3510 Points ∼77% -18%
Home Score Accelerated v2
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4741 Points ∼100% +34%
Acer Switch 5 SW512-52-5819
HD Graphics 620, 7500U, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
3556 Points ∼75% +1%
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
HD Graphics 620, 7200U, Samsung SSD PM871a MZNLN256HMHQ
3538 Points ∼75%
Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB
HD Graphics 620, 7500U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
3186 Points ∼67% -10%
Microsoft Surface Pro (2017) i5
HD Graphics 620, 7300U, Samsung PM971 KUS030202M
2936 Points ∼62% -17%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3538 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4291 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Samsung verbaut eine hauseigene, über SATA III angebundene SSD, deren Benchmarkergebnisse für diese Schnittstelle typisch ausfallen. Beim sequenziellen Lesen und Schreiben bewegt sie sich im Bereich des Schnittstellen-Limits von gut 500 MB/s. Für Programm- und OS-Starts kommt es eher auf die Performance beim Einlesen kleiner, verteilter Datenblöcke an (4K Read), hier wirft AS SSD ein noch brauchbares Tempo von rund 33 MB/s aus, während die mit dem CrystalDiskMark 3.0 gemessenen gut 40 MB/s schon als gutes Ergebnis bezeichnet werden können.

Der Tabelle unter diesem Abschnitt sieht man an, dass die SSDs der Mitbewerber im Test nicht durch SATA III limitiert sind, hier erfolgt die Anbindung über PCIe. Besonders die pfeilschnelle SSD Samsung PM961 im Microsoft-Convertible hält das restliche Feld in vielen Einzeldisziplinen mit enormem Vorsprung auf Distanz. Für unser Galaxy Book 12 reicht es oft nur für den letzten Platz.

Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
Samsung SSD PM871a MZNLN256HMHQ
Microsoft Surface Pro (2017) i5
Samsung PM971 KUS030202M
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Acer Switch 5 SW512-52-5819
Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
CrystalDiskMark 3.0
28%
47%
46%
162%
Write 4k QD32
260.7
373
43%
434.5
67%
425.4
63%
420.8
61%
Read 4k QD32
289.1
423
46%
493.3
71%
460.6
59%
504.1
74%
Write 4k
91.93
125
36%
72.22
-21%
128.3
40%
162.2
76%
Read 4k
40.46
46
14%
31.75
-22%
35.92
-11%
53.62
33%
Write 512
395.4
445
13%
589.3
49%
535.1
35%
1288
226%
Read 512
443.7
225
-49%
406
-8%
653.2
47%
1301
193%
Write Seq
473.7
853
80%
865.2
83%
592.6
25%
1702
259%
Read Seq
511.1
723
41%
1294
153%
1066
109%
2408
371%
Samsung SSD PM871a MZNLN256HMHQ
Sequential Read: 511.1 MB/s
Sequential Write: 473.7 MB/s
512K Read: 443.7 MB/s
512K Write: 395.4 MB/s
4K Read: 40.46 MB/s
4K Write: 91.93 MB/s
4K QD32 Read: 289.1 MB/s
4K QD32 Write: 260.7 MB/s

Grafikkarte

Intels in die CPU integrierten HD-Graphics-GPUs ohne dedizierten Speicher zeichnen sich vor allem durch Sparsamkeit aus, während mit der schwachen 3D-Leistung auch nach vielen Generationen kein Staat zu machen ist. Den Speicher und die knapp bemessene TDP von 15 Watt müssen sich CPU und GPU teilen. Die Intel HD Graphics 620 im Testgerät hat einen auf 1.000 MHz limitierten Turbo und kann vom vorhandenen Dual-Channel-RAM profitieren.

So reicht es denn im Gesamtvergleich aller 620er in unserer Datenbank für einen guten mittleren Platz. Im PCMark 11 (Graphics Score) liegt das Galaxy Book 4 % vor dem Durchschnitt und 20 % hinter dem Spitzenreiter. Ohne Stromnetz reduziert sich der 3DMark-11-Gesamtscore nicht.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Acer Switch 5 SW512-52-5819
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1613 Points ∼100% +5%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1589 Points ∼99% +4%
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1533 Points ∼95%
Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1416 Points ∼88% -8%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1084 Points ∼100% +12%
Acer Switch 5 SW512-52-5819
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1030 Points ∼95% +6%
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
971 Points ∼90%
Microsoft Surface Pro (2017) i5
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7300U
889 Points ∼82% -8%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
8850 Points ∼100% +14%
Acer Switch 5 SW512-52-5819
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
8599 Points ∼97% +11%
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
7776 Points ∼88%
Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
7270 Points ∼82% -7%
Microsoft Surface Pro (2017) i5
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7300U
7265 Points ∼82% -7%
3DMark 11 Performance
1683 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6149 Punkte
3DMark Fire Strike Score
888 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Wer mit dem Galaxy Book 12 zocken möchte, muss sich mit sehr alten und/oder grafisch anspruchslosen 3D-Games und isometrischen Titeln wie Diablo III, StarCraft II oder FIFA begnügen, die oft in mittleren Einstellungen flüssig laufen. Dem nicht besonders schicken, aber noch aktuellen Farming Simulator 17 lassen sich bei anderen Notebooks mit der Intel HD 620 auch im mittleren Preset bei 1.366 x 768 Pixeln noch einige Frames mehr entlocken als dem Galaxy Book, offenbar kam es hier schon durch den vorherigen Durchlauf (min.) zu thermisch bedingtem Throttling.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 14.9fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 19.8fps
Farming Simulator 17 (2016) 58.524.1fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Tablet-Einheit verfügt über einen Lüfter, der bei Last aktiv wird. Wenn man im normalen Abstand vor dem Gerät sitzt, ist der Luftquirl nur in sehr ruhigen Umgebungen aus den üblichen Umgebungsgeräuschen herauszuhören. Unterschiedliche Laustärken bzw. Drehzahlen bei unterschiedlichen Lastzuständen konnten wir nicht feststellen. 

Lautstärkediagramm

Idle
/ 30.3 / dB(A)
Last
31.7 / 31.7 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.3 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2030.731.533.130.72531.73132.931.7313534.632.6354030.830.529.830.85038.539.337.938.56330.231.731.130.28028.126.828.228.110029.229.324.529.212525.526.524.925.516023.423.824.423.420023.322.723.323.325021.622.322.221.631520.920.821.420.940021.321.520.421.350020.720.619.220.763020.820.618.720.880020.119.918.220.1100019.919.817.719.9125018.418.717.518.4160020.220.417.320.2200019.519.917.419.5250019.819.817.519.8315019.919.717.519.9400018.518.717.718.5500018.218.317.818.2630018.218.11818.2800018.318.418.218.31000018.418.318.218.41250018.318.318.318.31600018.518.418.418.5SPL31.631.730.331.6N1.61.61.41.6median 19.9Samsung Galaxy Book 12 SM-W728median 19.9median 18.2median 19.9Delta2.31.72.22.332.330.732.735.232.330.732.534.538.430.737.836.138.338.537.832.830.931.632.132.830.229.229.329.330.227.727.528.626.627.726.926.525.925.726.930.4302526.430.432.231.92626.132.224.423.723.323.724.422.322.922.722.722.322.122.32221.622.121.22221.520.821.22223.620.7202222.824.619.819.422.827.628.418.518.827.623.924.818.618.323.922.523.517.717.622.525.126.317.617.825.125.424.717.617.525.426.225.817.717.526.223.222.717.717.423.224.925.417.617.824.923.12317.917.923.121.721.71818.121.721.221.718.218.321.220.220.818.418.420.21919.318.318.41918.418.418.218.318.418.318.318.318.318.33636.330.430.4362.42.51.41.42.4median 22.8Lenovo Ideapad Miix 720-12IKBmedian 23.5median 18.3median 18.3median 22.81.81.821.91.8hearing rangehide median Fan Noise

Temperatur

Setzt man das Samsung Galaxy Book 12 LTE länger anhaltender Last aus und nimmt dann die Tablet-Einheit in die Hand, kann es bei Temperaturen von bis zu 56 °C, die im Bereich der Hauptkamera erreicht werden, schon ziemlich unangenehm werden. Überhaupt gehören zu hohe Oberflächentemperaturen für das subjektive Empfinden des Testers zu den größten der raren Schwächen des Testgerätes. Im Rahmen einer normalen Nutzung mit Office-Software, Videos und Surfen, wo nur gelegentliche Lastspitzen auftreten, wird an keiner Stelle auch nur Körpertemperatur erreicht.

Wärmeentwicklung Vorderseite (Leerlauf)
Wärmeentwicklung Vorderseite (Leerlauf)
Wärmeentwicklung Hinterseite (Leerlauf)
Wärmeentwicklung Hinterseite (Leerlauf)
Wärmeentwicklung Vorderseite (Last)
Wärmeentwicklung Vorderseite (Last)
Wärmeentwicklung Hinterseite (Last)
Wärmeentwicklung Hinterseite (Last)

Nach Aktivierung des Stresstest (Prime95 + FurMark) sackten die CPU-Frequenzen sofort auf den Basistakt von 2,5 GHz ab, knapp zwei weitere Minuten später waren dann schließlich nur noch 1,6 GHz übrig, sodass man dem Galaxy Book 12 in diesem praxisfernen Szenario deutliches Throttling attestieren muss. Dieses Verhalten ist allerdings typisch für die ULV-Prozessoren von Intel mit integrierter Grafik.

Stresstest: Prime95 + FurMark nach 10 Minuten
Stresstest: Prime95 + FurMark nach 10 Minuten
Stresstest: Prime95 + FurMark nach 1 Stunde
Stresstest: Prime95 + FurMark nach 1 Stunde
Max. Last
 36.4 °C51.2 °C52.5 °C 
 32.8 °C40.7 °C40.6 °C 
 32.6 °C33.6 °C33.5 °C 
Maximal: 52.5 °C
Durchschnitt: 39.3 °C
52 °C56.3 °C40.1 °C
42 °C50.1 °C38 °C
35.5 °C36 °C33.3 °C
Maximal: 56.3 °C
Durchschnitt: 42.6 °C
Netzteil (max.)  41 °C | Raumtemperatur 24 °C | FIRT 550-Pocket

Lautsprecher

Soundcharakteristik: Pink Noise
Soundcharakteristik: Pink Noise

Hohe Erwartungen an die kleinen Speaker hatten wir nicht, und eine wirklich positive Überraschung ist ausgeblieben. Die Maximallautstärke, in der wir unseren Musik-Parcours haben laufen lassen, reicht gerade einmal für mittelgroße Räume aus. Offenbar ist reichlich Kompression im Spiel, denn der mitten- und höhenlastige Sound präsentiert sich je nach Titel teilweise recht dünn, gequetscht und unnatürlich, außerdem kommt es bei hohen Pegeln gelegentlich zu leichten Lautstärkeschwankungen.

Großartige Verzerrungen waren nicht festzustellen, allerdings neigt das Soundsystem dazu, viele laute Instrumente zu vermatschen. Positiv: Eine gewisse Dynamik ist trotz der Abwesenheit echter Bässe durchaus vorhanden. Sprache in Filmen klingt voll und deutlich natürlicher als viele Musiktitel.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.533.131.52531.732.931.7313532.6354031.829.831.85037.937.937.96329.731.129.78028.128.228.110030.424.530.41253424.93416035.524.435.520036.123.336.125035.422.235.431540.421.440.440047.120.447.150045.119.245.16305118.75180061.318.261.3100062.417.762.412505717.557160059.617.359.6200055.917.455.9250059.617.559.6315061.517.561.5400063.617.763.6500062.517.862.5630053.71853.7800050.318.250.31000050.118.250.11250041.818.341.81600036.118.436.1SPL71.530.371.5N26.11.426.1median 50.3Samsung Galaxy Book 12 SM-W728median 18.2median 50.3Delta10.62.210.636353637.428.237.435.825.435.83729.83737.928.537.940.728.940.740.429.140.440.928.940.943.528.443.545274548.723.848.75022.75056.721.956.758.320.958.358.120.558.162.219.562.264.918.464.960.818.260.860.917.860.961.21861.267.817.867.865.217.865.260.317.960.35817.95855.81855.856.71856.757.117.957.156.117.856.145.117.745.142.517.842.57430.77432.31.532.3median 57.1Microsoft Surface Pro (2017) i5median 18median 57.15.92.15.9036.837.8034.236036.236.9035.133.4032.933.6033.2350323203131.1029.733.6029.139.8028.640.5027.850.5027.251.8026.357.1025.960.4025.463.2024.760.9024.664024.665.1023.861.4023.853.5023.556.5023.851.9023.857.5023.759.4023.559.1023.560.8023.562.6023.657.8023.657.172.436.472.430.92.730.9median 24.6Dell Latitude 12 5285 2-in-1median 57.51.45.432.829.832.836.831.236.832.230.432.231.728.931.734.229.434.228.527.828.52625.92624.827.124.82724.92731.824.231.837.822.537.840.121.540.140.220.740.247.420.247.447.419.247.457.518.457.567.318.167.368.617.568.663.617.263.663.917.563.962.917.362.963.217.363.263.117.663.16117.66159.917.759.959.317.959.365.11865.166.418.266.463.818.263.857.618.357.675.730.175.734.71.434.7median 59.9Acer Switch 5 SW512-52-5819median 18.2median 59.99.81.49.833.335.233.333.538.433.536.738.536.731.432.131.430.829.330.826.926.626.928.725.728.733.726.433.740.726.140.745.323.745.346.722.746.739.921.639.948.320.848.363.82063.863.519.463.562.518.862.563.218.363.256.717.656.75417.85455.317.555.34717.54752.317.452.351.917.851.954.417.954.461.318.161.358.718.358.752.918.452.947.518.447.542.418.342.433.618.333.669.830.469.8261.426median 52.3Lenovo Ideapad Miix 720-12IKBmedian 18.3median 52.35.71.95.7hearing rangehide median Pink Noise
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (63.5 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (14.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (29.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 80% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 13% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 23%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 85% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 12% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Microsoft Surface Pro (2017) i5 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (68 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 9.7% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 8% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 86% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 23%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 17% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 79% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Dell Latitude 12 5285 2-in-1 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (72.44 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (11.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.6% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 37% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 54% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 23%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 41% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 53% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Acer Switch 5 SW512-52-5819 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (69 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 26.3% niedriger als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (6.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 6.8% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 63% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 26% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 23%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 67% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 26% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (64 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 9.9% geringer als der Median
(-) | keine lineare Bass-Wiedergabe (16.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (13.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (12.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 49% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 45% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 23%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 50% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 43% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Wir bleiben wegen der guten Vergleichbarkeit (12 Zoll, ULV-Dualcore, SSD) bei unseren Vergleichsnotebooks und müssen dem Samsung Galaxy Book 12 LTE in den drei Idle-Lastzuständen einen leicht erhöhten Durst bescheinigen, während es unter Last teilweise deutlicher sparsamer unterwegs ist als die Mitbewerber mit Ausnahme des MS Surface Pro, das nur aufgrund massiven Throttlings noch weniger verbraucht. Wahrscheinlich liegt der Mehrverbrauch der Geräte von Dell, Acer und Lenovo an den höheren CPU-Frequenzen von deren i7-Prozessoren. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass der Verbrauch bei OLED-Displays vom dargestellten Inhalt abhängig ist.

Das Netzteil ist mit 25 Watt spezifiziert und daher im Hinblick auf den Maximalverbrauch von bis zu 28 Watt unterdimensioniert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.6 / 2.3 Watt
Idledarkmidlight 3.9 / 9 / 11.9 Watt
Last midlight 27.3 / 27.9 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
7200U, HD Graphics 620, Samsung SSD PM871a MZNLN256HMHQ, Super AMOLED, 2160x1440, 12
Microsoft Surface Pro (2017) i5
7300U, HD Graphics 620, Samsung PM971 KUS030202M, IPS, 2736x1824, 12.3
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
7600U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1280, 12.3
Acer Switch 5 SW512-52-5819
7500U, HD Graphics 620, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7, IPS, 2160x1440, 12
Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB
7500U, HD Graphics 620, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0), IPS, 2880x1920, 12
Stromverbrauch
14%
8%
8%
9%
Idle min *
3.9
3.6
8%
2.85
27%
3.86
1%
3.5
10%
Idle avg *
9
8.1
10%
6.76
25%
6.4
29%
7.2
20%
Idle max *
11.9
8.7
27%
6.91
42%
7.17
40%
7.9
34%
Last avg *
27.3
25.5
7%
32.88
-20%
30.5
-12%
29.6
-8%
Last max *
27.9
23.5
16%
37.41
-34%
32.4
-16%
30.8
-10%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Wegen der im Abschnitt Bildschirm angesprochenen Zwangs-Verdunkelung des Bildschirms haben wir diesmal nur den Idle- und den H.264-Laufzeittest im Angebot. Da bei den Mitbewerbern im Test keine H.264-Laufzeiten eingetragen sind, müssen wir uns beim Vergleich auf die Idle-Laufzeiten stützen. Das Galaxy Book 12 ist bei minimaler Helligkeit allerdings so dunkel, dass es nur noch mit Mühe abzulesen ist.

Das Testgerät, Dell Latitude und Lenovo Ideapad verfügen über fast identische Akkukapazitäten, und die Ausdauer des Dell kann auch gut mit der des Samsung mithalten, nur das Lenovo fährt bereits rund 5 Stunden früher herunter. Unser Microsoft Surface hat einen 15 % größeren Akku, hält aber nur 2 % länger durch als das Testgerät. Der gegenüber der Konkurrenz etwas höhere Verbrauch scheint nicht auf die Laufzeiten durchzuschlagen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
17h 11min
Big Buck Bunny H.264 1080p
6h 49min
Samsung Galaxy Book 12 SM-W728
7200U, HD Graphics 620, 39 Wh
Microsoft Surface Pro (2017) i5
7300U, HD Graphics 620, 45 Wh
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
7600U, HD Graphics 620, 42 Wh
Acer Switch 5 SW512-52-5819
7500U, HD Graphics 620,  Wh
Lenovo Ideapad Miix 720-12IKB
7500U, HD Graphics 620, 41 Wh
Akkulaufzeit
2%
4%
-31%
-31%
Idle
1031
1054
2%
1075
4%
711
-31%
713
-31%
H.264
409
Last
168
105
95
111
WLAN
744
486
355
345

Fazit

Pro

+ S-Pen und Tastatur im Lieferumfang enthalten
+ edel und schlicht
+ perfekt anmutende Verarbeitung
+ gelungenes und flexibles Keyboard-Case
+ gute Kameras mit 13 und 5 MP
+ schnelles WLAN und LTE
+ TPM / Bitlocker über W10 Pro
+ gute Eingabegeräte
+ heller AMOLED-Screen
+ sehr blickwinkelstabil
+ extrem unauffälliger Lüfter
+ lange Akkulaufzeiten

Contra

- nur 2x USB 3.1 Gen1 Typ C + Audio
- Farbtreue suboptimal
- Farbtreue kann nicht verbessert werden.
- PWM mit 250 Hz
- Tablet wird teilweise sehr warm
- Throttling bei Dauerlast
Das Samsung Galaxy Book 12 LTE - zur Verfügung gestellt von Samsung Deutschland.
Das Samsung Galaxy Book 12 LTE - zur Verfügung gestellt von Samsung Deutschland.

Interessenten mit dem nötigen Kleingeld, denen das Konzept mit der Anstecktastatur gefällt und die Wert auf hohe Mobilität legen, können mit Samsung Galaxy Book 12 LTE eigentlich nichts falsch machen. Abgesehen von den wenigen zur Verfügung stehenden Anschlüssen ist es Samsung in der Tat gelungen, das Beste aus zwei Welten in einem Gerät zu vereinen.

S-Pen und Taststur-Case, die beide im Lieferumfang enthalten sind, erfüllen ihre Aufgaben ebenso wie die edle und perfekt verarbeitete Tablet-Einheit mit Bravour.

Das Super-AMOLED-Display ist zwar nicht perfekt, stellt mit seinem maximal dunklen Schwarz und dem enormen Kontrast aber ein Alleinstellungsmerkmal von Samsung neuem Convertible dar. In Sachen Mobilität ist zumindest die getestete LTE-Variante ausgezeichnet aufgestellt, wozu auch GPS/GLONASS, TPM, Bitlocker über Windows 10 Pro und die gute Ausdauer beitragen. Office- bzw. Business-Nutzer freuen sich über die flexiblen Aufstellmöglichkeiten und die guten Eingabegeräte, und die mehr als brauchbaren Kameras sind in dieser Qualität schon deutlich mehr als nur eine nette Dreingabe. 

Dass Samsung einer sehr leisen Kühlung und erträglichen Gehäusetemperaturen den Vorzug vor voller Performance unter Dauerlast gegeben hat, dürfte im Hinblick auf die zu erwartenden Office-Nutzungsszenarien in der Praxis kaum ins Gewicht fallen. Einer ausdrücklichen Kaufempfehlung steht daher nichts im Wege.

Samsung Galaxy Book 12 SM-W728 - 19.08.2017 v6
Sven Kloevekorn

Gehäuse
90 / 98 → 92%
Tastatur
82%
Pointing Device
91%
Konnektivität
52 / 80 → 65%
Gewicht
73 / 78 → 88%
Akkulaufzeit
88%
Display
88%
Leistung Spiele
57 / 68 → 84%
Leistung Anwendungen
84 / 87 → 97%
Temperatur
84%
Lautstärke
97%
Audio
63 / 91 → 69%
Kamera
96 / 85 → 100%
Durchschnitt
80%
88%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sven Kloevekorn, 21.08.2017 (Update: 22.08.2017)
Sven Kloevekorn
Sven Kloevekorn - Editor
Als echter Heimcomputer-Veteran habe ich mir schon mit 14 Jahren meinen ersten Commodore VC 20 zugelegt, weitere Stationen waren der legendäre C64, ein Amiga 500 und schließlich nach einer längeren Pause 1998 der erste PC. Meine Leidenschaft gilt gepflegter Technik jeder Art mit Schwerpunkten auf den Themen PCs / Notebooks, Smartphones, Tablets und vor allem Digitale Fotografie, mit der ich mir neben dem einen oder anderen PC-Game am liebsten die Zeit vertreibe.