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Security: Google-Geräte verraten Standort

Security: Google-Geräte verraten Standort
Security: Google-Geräte verraten Standort
Standortdaten gelten gemeinhin als besonders sensible Daten, die auf keinen Fall Unbefugten zur Verfügung gestellt werden sollten. Google Home- und Chromecast-Geräte besitzen eine Sicherheitslücke, die Angreifern das Abgreifen von Standortdaten erlaubt.

Der Suchmaschinenanbieter Googe ist verhältnismäßig gut mit Standortdaten des Nutzers versorgt. Nun wurde bekannt, dass das Unternehmen durch eine Sicherheitslücke genau solche Daten an Dritte unfreiwillig weitergab.

Von der Lücke potentiell betroffen sind dabei Nutzer, die im lokalen Netzwerk einen Chromecast oder Google Home betreiben. Wie der Sicherheitsforscher Craig Young von Tripwire herausfand, kann ein Angreifer das Google-Gerät nach einer Liste von in der Nähe gelegenen WiFi-Netzwerken fragen und so das Opfer auf wenige Meter orten.

Die eigentliche Attacke setzt allerdings voraus, dass das Opfer eine manipulierte Internetseite besucht, während er sich im gleichen Netzwerk wie das Home- oder Chromecast-Gerät befindet. Faktisch kann der Angreifer dann mittelbar direkt Informationen vom Google-Gerät abfragen, welches dem im lokalen Netz befindlichen Gerät vertraut. Über den Location Service kann der Angreifer dann auf wenige Meter genau den Nutzer orten.

Google will den Fehler durch einen Patch lösen, der Sicherheitsexperte Young rät dazu, smarte Geräte in ein gesondertes WLAN unterzubringen. Zudem sollten smarte Geräte aller Hersteller Anfragen aus dem lokalen Netzwerk nicht blind vertrauen.

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Autor: Silvio Werner, 19.06.2018 (Update: 19.06.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.