Test MSI GE70 Apache Notebook

Florian Glaser , 14.05.2014

Drachenblut. Obwohl das GE70 nicht die stärkste Gaming-Grafikkarte enthält, bietet der 17-Zöller eine mehr als ansprechende Leistung. Im Gegensatz zu anderen Notebook-Experten verwendet MSI beim GTX-850M-Modell GDDR5- anstelle von DDR3-VRAM. Wie groß der Performance-Unterschied in der Praxis ist, zeigt unser Test.

MSI-typisch wird das potente High-End-Notebook in mehreren Versionen angeboten. Neben dem Betriebssystem (Windows 7, Windows 8 oder kein OS) und der Menge des Arbeitsspeichers (8-16 GByte DDR3), variiert auch die Größe der Festplatte. Je nach Modell kommt eine klassische HDD mit 500-1.000 GByte Kapazität oder ein Verbund aus Magnetspeicher und mSATA-SSD(s) zum Einsatz.

Als Prozessor nutzt MSI einen Dual- oder Quad-Core aus Intels Haswell-Generation. Während der Core i5-4200H mit 2,8-3,4 GHz taktet, sind dem Core i7-4700HQ 2,4-3,4 GHz vergönnt. Kurz vor der Veröffentlichung des Artikels hat der Hersteller noch ein paar neue Modelle mit dem 100 MHz schnelleren Core i7-4710HQ angekündigt.

Die Spezifikationen unseres Testgeräts, das auf die Bezeichnung GE70-2PCi785 hört und knapp 1.100 Euro kostet, siedeln sich im Mittelfeld an. So wird der Quad-Core-Prozessor von einer 500-GByte-HDD und einer GeForce GTX 850M begleitet. Den teureren Modellen verpasst MSI eine GeForce GTX 860M, die wir 2014 schon mehrfach unter die Lupe genommen haben. Sei es nun in Einzeltests (MSI GE60, Nexoc G728II, Schenker XMG P304, Schenker XMG A504...) oder im großen Maxwell/Kepler-Vergleich.

Die Wahl des Displays fällt wenig überraschend aus: Ein matter Full-HD-Bildschirm mit 1.920 x 1.080 Pixeln ist seit einiger Zeit Standard.

Gehäuse

stylishe Optik
stylishe Optik

Beim Gehäuse macht MSI einen großen Schritt nach vorne. Zwar sind an der Baseunit kaum Änderungen erkennbar, der Deckel wirkt dank des gebürsteten Aluminiums jedoch deutlich wertvoller. Die letzte Generation musste sich mit einem Hochglanzfinish begnügen, das extrem schmutz- und kratzempfindlich war.

Solange man dem GE70 keine fettigen oder nassen Finger zumutet, bleiben die Oberflächen halbwegs sauber (mit Ausnahme von Staubpartikeln). Schade allerdings, dass MSI nicht auch beim Tastaturbett auf ein mattes Finish gewechselt ist. Zwischen den Tasten wird es auf Dauer sehr dreckig.

Das optische Konzept halten wir für gelungen. Die rote Notebook-Umrandung verleiht dem ansonsten schwarzen Notebook einen gewissen Esprit. Gleiches gilt für das Drachen-Logo auf dem Cover. Mit einer Dicke von 39 Millimetern ist das GE70 weder hoch noch extrem flach. Zum Vergleich: Der hauseigene Bruder GT70 kommt auf fast sechs Zentimeter (27 Millimeter @ GS70). 3,0 Kilogramm Gewicht sind für ein 17-Zoll-Chassis ebenfalls akzeptabel.

Letzteres Wort passt auch zur Stabilität. Wenn wir einmal den Bildschirm, das Keyboard und das Touchpad ausklammern (an mehreren Stellen recht weich), muss sich die Festigkeit nicht hinter der Konkurrenz verstecken, wobei es durchaus noch Luft nach oben gäbe.

Die Scharniere sind – wie man es von den meisten Notebooks kennt – nicht ganz optimal. So führen Untergrunderschütterungen zu einem starken Wippen der Anzeige. Zudem kann man das GE70 nur mit zwei Händen aufklappen. Insgesamt ergattert das Chassis die Note »Befriedigend«.

Ausstattung

Schnittstellen

Die Anschlussausstattung entspricht 1:1 dem Vorgänger. MSI orientiert sich am Multimedia/Gaming-Pflichtprogramm und verbaut zwei Audio-Buchsen, zwei Bildausgänge und vier USB-Ports (davon 2x 3.0). Hinzu kommen ein SD-Kartenleser, ein RJ45-Port und ein Eingang für Kensington-Schlösser. FireWire-und eSATA-Ports sucht man ebenso vergeblich wie einen ExpressCard-Einschub und einen Tunderbolt-Port. Die 17-zölligen Clevo Konkurrenten W670SJQ und W370SS zeigen sich jedoch kaum anschlussfreudiger.

Negativ kreiden wir dem GE70 die Verteilung der Schnittstellen an – zumindest auf der linken Seite. Mausnutzer müssen bei vielen angesteckten Kabeln mit einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit rechnen.

Kommunikation

Im Gegensatz zum GT70 stammt nur ein Teil der Kommunikationsprodukte von Qualcomm Atheros. Zwar verfügt auch das GE70 über den Killer e2200 Gigabit-Ethernet-Controller, als Funkmodul dient jedoch nicht das Killer Wireless-N 1202, sondern die Wireless-AC 3160 Karte aus dem Hause Intel.

Reichweitentechnisch nehmen sich die beiden Adapter nicht viel (Intel kommt sogar etwas besser weg). Wenn das Notebook durch mehrere Wände und eine Distanz von 10-15 Metern funken muss, bleiben im Schnitt 2-4 Balken übrig. Dieses Ergebnis wird nicht von jedem Adapter erreicht. Größter Pluspunkt des Intel-Produkts ist die Unterstützung für den brandneuen AC-Standard (2,4 & 5,0 GHz). WLAN 802.11 a/b/g/n und Bluetooth 4.0 gehören auch zur Feature-Liste.

linke Seite: Kensington Lock, Stromeingang, HDMI, 2x USB 3.0, 2x Sound, Kartenleser
linke Seite: Kensington Lock, Stromeingang, HDMI, 2x USB 3.0, 2x Sound, Kartenleser
rechte Seite: USB 2.0, optisches Laufwerk, USB 2.0, VGA, RJ45-LAN
rechte Seite: USB 2.0, optisches Laufwerk, USB 2.0, VGA, RJ45-LAN

Wartung

Da es sich um ein Shop-Gerät mit Garantieaufkleber handelte, konnten wir leider keinen Blick auf das Innenleben werfen. Die Größe der Wartungsklappe und die Lüftungsschlitze deuten allerdings darauf hin, dass neben dem Arbeitsspeicher und der Festplatte auch das Kühlsystem, der Prozessor und die Grafikkarte zugänglich sind. Falls Sie jetzt an ein Upgrade von CPU und GPU denken: Beide Chips hängen direkt am Mainboard, was einen Austausch verhindert.

Software

Etwas Kritik müssen wir an der Softwareausstattung üben. Wenn man sich als Notebook-Produzent für eine 5.400er-HDD entscheidet, sollten die Beigaben nicht allzu übertrieben sein. MSI sieht den Sachverhalt anscheinend anders und knallt die Festplatte mit diversen Tools zu. Dies hat zur Folge, dass das System nach dem Bootvorgang extrem langsam reagiert (gut zu erkennen am Taskmanager, der für mehrere Minuten eine HDD-Auslastung von 100 % anzeigt).

»Hauptschuldige« sind unter anderem das Dragon Gaming Center (System-Überwachung), die SteelSeries Engine (Konfiguration der Tastatur), der Killer Network Manager und das Norton Security Paket. Erst nach einer gründlichen Deinstallation fühlt sich Windows einigermaßen flott an. Im Auslieferungszustand könnte man das Testmodell für ein 10 Jahre altes Notebook halten. Kurzum: Wir empfehlen den Kauf der SSD-Variante.

erster Start
erster Start
Dragon Gaming Center
Dragon Gaming Center
Killer Network Manager
Killer Network Manager
System Control Manager
System Control Manager

Zubehör

Trotz des fehlenden Recovery-Datenträgers, der bei den meisten Herstellern wegrationalisiert wurde, ist der Lieferumfang brauchbar. Da hätten wir zum Beispiel eine Treiber-DVD, einen Quick Start Guide und Garantieunterlagen. Lob gibt es für die Tatsache, dass der Akku keinen Gehäusefuß enthält und nicht für die Stabilität nötig ist. Das mitgelieferte 120-Watt-Netzteil ist aufgrund der geringen Bauhöhe (~2,5 Zentimeter) ebenfalls recht handlich.

Garantie

Bei der Garantiedauer gibt sich MSI traditionell: 24 Monate sind in der Notebook-Branche Usus.

Eingabegeräte

Tastatur

mehrfarbige Beleuchtung
mehrfarbige Beleuchtung

Das Keyboard hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Positiv muss man vor allem die Beleuchtung hervorheben, welche in drei Zonen unterteilt ist und optional ausgeschaltet werden kann.

Apropos Deaktivierung: Per Fn-Tastenkombination lassen sich auch der Funkadapter, die Webcam, der Sound und die Mausfläche zum Abschalten zwingen. Besonders praktisch erscheint uns die Positionierung der Helligkeits- und Lautstärkeregelung, die gut erreichbar auf den Richtungspfeilen sitzen. Der dedizierte Nummernblock ist ein weiterer Pluspunkt.

Beim Tippverhalten herrscht indes Nachholbedarf, da das Keyboard zum Nachgeben tendiert. Tastenanschläge wirken etwas undefiniert und schwammig. Andere Notebooks bieten eine deutlich »knackigere« Tastatur. Das eigenwillige Layout macht die Eingewöhnung nicht unbedingt leichter. Wie man auf dem unteren Bild sehen kann, hat MSI mehrere Tasten verschoben und das Enter einzeilig gestaltet.

Touchpad

Mithin die größte Schwäche des GE70 ist das Touch..., Pardon, Clickpad. Trotz der üppigen Dimensionierung (10,5 x 7,0 Zentimeter) bereitet die Nutzung nicht viel Freude.

Ein Grund ist die mäßige Präzision. Während des Tests hatten wir öfter das Gefühl, dass der Mauszeiger recht ungenau über den Desktop fährt. Als weiteres Problem entpuppt sich die Erkennung von Links- bzw Rechtsklicks. So reagieren die passenden Flächen nur sporadisch auf Druck, was bei dedizierten Tasten kaum der Fall wäre. Nicht umsonst genießen Clickpads in der Notebook-Gemeinde bisher keinen guten Ruf. Bei anderen Gaming-Laptops mussten wir die Zuverlässigkeit ebenfalls bemängeln (vergleiche z. B. das Lenovo IdeaPad Y510p).

Erwartungsgemäß kann der Mausersatz mit einem Multi-Touch-Support auftrumpfen, der ziemlich fehlerfrei agiert und mehrere Gesten erlaubt (Zoomen, Scrollen & Drehen). Unabhängig davon würden wir uns für die nächste Generation ein konventionelles Touchpad mit »richtigen« Tasten wünschen.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

Der Name Chi Mei N173HGE-L11 dürfte manchen Lesern bekannt vorkommen. Kein Wunder, steckt dieses Panel doch in extrem vielen 17-Zoll-Notebooks. Obwohl die Ausleuchtung (83 %) und das Finish (körnige Struktur) für Punktabzug sorgen, ergattert das Non-Glare-Display eine gute Note.

Während andere Panels nur eine Helligkeit von 200-300 cd/m² erreichen, konnten wir bei unserem Testgerät exzellente 325 cd/m² messen. Dazu gesellt sich ein relativ niedriger Schwarzwert: 0,28 cd/m² sind für ein Gaming-Notebook mehr als ordentlich. Umgerechnet schafft das GE70 einen Kontrast von knapp 1.200:1 (normalerweise sind es beim Chi Mei N173HGE zwischen 800 und 1.100:1).

323
cd/m²
323
cd/m²
314
cd/m²
303
cd/m²
341
cd/m²
293
cd/m²
343
cd/m²
354
cd/m²
331
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 354 cd/m²
Durchschnitt: 325 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 341 cd/m²
Schwarzwert: 0.28 cd/m²
Kontrast: 1218:1

Für die professionelle Bild- und Videoverarbeitung eignet sich das Notebook trotzdem kaum. Neben der zweitklassigen sRGB- und AdobeRGB-Abdeckung (73/54 %) wäre an dieser Stelle das Farbmanagement zu nennen. Laut der Software CalMan, mit der wir auch die Graustufen, die RGB-Balance und den Sättigungsgrad ermitteln (siehe Screenshots), weist das Chi Mei N173HGE enorme Defizite auf, welche sich durch Kalibrierung nur bedingt abschwächen lassen. Der notebooktypische Blaustich dürfte die meisten Gamer allerdings nicht stören. Subjektiv macht das Bild eine kräftige und multimediataugliche Figur.

MSI GE70-2PCi785 vs. sRGB (Gitter)
MSI GE70-2PCi785 vs. sRGB (Gitter)
MSI GE70-2PCi785 vs. AdobeRGB (Gitter)
MSI GE70-2PCi785 vs. AdobeRGB (Gitter)
CalMan: Grayscale
CalMan: Grayscale
CalMan: Color Management
CalMan: Color Management
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: ColorChecker
CalMan: ColorChecker

Applaus gibt es für die matte Oberfläche. Ohne Hochglanzbeschichtung reflektieren Displays deutlich weniger, was sich besonders im Outdoor-Bereich zeigt. Unsere Fotos, die an einem leicht bewölkten Tag entstanden sind, attestieren dem GE70 eine gute Lesbarkeit. Sichtprobleme können nur an sehr hellen Tagen mit (in)direkter Sonneneinstrahlung auftreten.

Außeneinsatz MSI GE70-2PCi785
Außeneinsatz MSI GE70-2PCi785
Outdoor-Einsatz MSI GE70-2PCi785

Wenn es um die Blickwinkelstabilität geht, haben viele TN-Panels Schwierigkeiten. Gerade im vertikalen Bereich kommt es schnell zu Veränderungen. Dieser Umstand betrifft auch das GE70, wobei ein Großteil der TN-Konkurrenten schlechter abschneidet. Wer auf eine möglichst hohe Bildstabilität Wert legt, sollte zu einem Notebook mit IPS-Display greifen (z. B.  zum Schenker M504).

Blickwinkel MSI GE70
Blickwinkel MSI GE70

Leistung

Prozessor

Haswell
Haswell

Das getestete Modell ist mit einem 2,4-3,4 GHz schnellen Vierkerner ausgestattet. Wie seine Haswell-Brüder entsteht der Core i7-4700HQ im 22-nm-Prozess, was auf eine gute Energieeffizienz hindeutet.

Mit dem erfolgreichen Core i7-4700MQ hat die CPU nicht nur den Takt, sondern auch den L3-Cache gemeinsam: 6 MByte sind doppelt so viel wie bei den meisten Zweikernern. Dank der Hyper-Threading-Technik kann der i7-4700HQ sogar bis zu acht Threads parallel bearbeiten.

Ein weiteres Merkmal ist der integrierte DirectX-11-Chip. Intels HD Graphics 4600 rechnet zwar nicht besonders flott, sorgt im Idle-Betrieb und bei simplen Tätigkeiten (Office, Video, Web etc.) jedoch für einen moderaten Stromverbrauch. Grundlage bildet die Optimus-Technik von Nvidia, welche die GeForce-GPU nur im 3D-Betrieb aktiviert (orange leuchtender Powerbutton).

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ Memory
Systeminfo CPUZ SPD
Systeminfo GPUZ (HD 4600)
Systeminfo GPUZ (GTX 850M)
Systeminfo HWiNFO
Systeminfo HDTune
Systeminfo Latenzen
Systeminformationen MSI GE70-2PCi785

Turbo Boost

Bei der automatischen CPU-Übertaktung gab es keine Auffälligkeiten. 3,2-3,4 GHz in Single-Core-Szenarien und 3,2 GHz in Multi-Core-Szenarien entsprechen etwa dem Limit, das Intel angibt. Ob der Turbo Boost auch unter extremen Bedingungen mit gleichzeitiger GPU-Last aktiv ist, erfahren Sie im Kapitel »Temperatur«.

Single-Core-Rendering
Single-Core-Rendering
Multi-Core-Rendering
Multi-Core-Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung

Leistung CPU

Dass sich vier Kerne durchaus lohnen, beweist der Multi-CPU-Test des Cinebench R15. Mit 642 Punkten sprintet der Core i7-4700HQ fast 100 % am zweikernigen Core i5-4310M vorbei (325 Punkte @ Schenker M504), dessen Takt dem Core i5-4200H ähnelt. Aufgrund der identischen Spezifikationen bietet der Core i7-4700MQ eine ebenbürtige Leistung (643 Punkte @ One K56-4N). Im Single-CPU-Test, der nur einen Kern auslastet, gibt es zwischen den Familienmitgliedern generell kaum Unterschiede. Alle drei Probanten erreichen hier um die 130 Punkte.

Cinebench R15
CPU Multi 64Bit
Core i7-4700HQ
MSI GE70 Apache
642 Points ∼41%
Core i5-4310M
Schenker M504
325 Points ∼21% -49%
Core i7-4700MQ
One K56-4N
643 Points ∼41% 0%
CPU Single 64Bit
Core i7-4700HQ
MSI GE70 Apache
131 Points ∼86%
Core i5-4310M
Schenker M504
128 Points ∼84% -2%
Core i7-4700MQ
One K56-4N
132 Points ∼86% +1%
Cinebench R11.5
CPU Multi 64Bit
Core i7-4700HQ
MSI GE70 Apache
6.94 Points ∼39%
Core i5-4310M
Schenker M504
3.56 Points ∼20% -49%
Core i7-4700MQ
One K56-4N
6.94 Points ∼39% 0%
CPU Single 64Bit
Core i7-4700HQ
MSI GE70 Apache
1.5 Points ∼54%
Core i5-4310M
Schenker M504
1.47 Points ∼53% -2%
Core i7-4700MQ
One K56-4N
1.51 Points ∼55% +1%
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.5 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.94 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
56.09 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
131 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
642 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
86.28 fps
Hilfe

Grafikkarte

GPU-Infos
GPU-Infos

Um das Maximum aus der GeForce GTX 850M herauszuholen, greift MSI nicht zur DDR3-, sondern zur GDDR5-Variante. Zwar verfügt erstere über einen höheren Kerntakt (maximal 1.084 statt 954 MHz), insgesamt rechnet das GDDR5-Modell trotzdem flotter, da sich das 128 Bit schmale Interface nicht so negativ auswirkt.

Angesichts von 640 Unified Shadern und einem 2.048 MByte großen Speicher ist die GTX 850M stark mit dem teureren Maxwell-Bruder GTX 860M verwandt, der sich unter Last auf bis zu 1.097 MHz übertaktet. Hergestellt wird die GeForce-800-Generation im 28-nm-Verfahren.

Beim Treiber wagt MSI keine Experimente: Die ForceWare 332.35 ist momentan auf sehr vielen Nvidia Notebooks installiert.

Leistung GPU

Im Vergleich zur GeForce-700-Generation hat sich technisch einiges getan. Der Wechsel von der Kepler- auf die Maxwell-Architektur (betrifft nicht alle neuen GPUs) kommt sowohl der Kühlung und dem Strombedarf als auch der Geschwindigkeit zugute.

Besonders beeindruckend ist der Abstand zum direkten Vorgänger. 3.596 Punkte im Fire-Strike-Test des 3DMark 13 liegen knapp 80 % über dem Niveau der GeForce GT 750M GDDR5 (2.015 Punkte @ Dell XPS 15). Die DDR3-Version der GTX 850M muss sich ebenfalls geschlagen geben, wobei die Differenz spürbar kleiner ausfällt (3.082 Punkte @ Nexoc M731). Für das Performance-Level der GTX 860M reicht es derweil nicht ganz. Dank ihres höheren Taktes arbeitet die Maxwell-Variante rund 10 % schneller (3.947 Punkte @ Nexoc G728II).

Der Unigine Heaven 3.0 Benchmark untermauert das angeführte Ranking. Mit 45,6 fps ordnet sich die GTX 850M mittig zwischen der GTX 850M DDR3 (41,8 fps) und der GTX 860M (49,5 fps) ein.

Unigine Heaven 3.0 - 1920x1080 DX 11, Normal Tessellation, High Shaders AA:Off AF:Off
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
45.6 fps ∼31%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
41.8 fps ∼29% -8%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.60)
Nexoc G728II
49.5 fps ∼34% +9%
3DMark (2013) - 1920x1080 Fire Strike Standard Graphics
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
3596 Points ∼30%
GeForce GT 750M GDDR5 (326.80)
Dell XPS 15
2015 Points ∼17% -44%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
3082 Points ∼26% -14%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.60)
Nexoc G728II
3947 Points ∼33% +10%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
4476 Points ∼28%
GeForce GT 750M GDDR5 (326.80)
Dell XPS 15
2736 Points ∼17% -39%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
4458 Points ∼28% 0%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.60)
Nexoc G728II
4969 Points ∼31% +11%
3DMark Vantage - 1280x1024 P GPU no PhysX
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
16943 Points ∼37%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
14102 Points ∼31% -17%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.60)
Nexoc G728II
18345 Points ∼40% +8%
3D Mark
3DMark Vantage17663 Punkte
3DMark 114716 Punkte
3DMark Ice Storm100649 Punkte
3DMark Cloud Gate14681 Punkte
3DMark Fire Strike3404 Punkte
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Massenspeicher

CrystalDiskMark
CrystalDiskMark

Eine 500-GByte-HDD mit 5.400 U/Min ist für ein Gaming-Notebook nicht mehr zeitgemäß – Preis-Leistung-Verhältnis hin oder her. Gerade beim Multitasking reagiert das Betriebssystem sehr träge, was sich häufig in den Start-, Lade-, und Installationszeiten äußert. Mit einem Solid State Drive, wie es manche GE70-Varianten bieten, würde der Windows-Alltag flüssiger vonstatten gehen.

MSI verpasst dem Testmodell die Scorpio Blue WD5000LPVX aus dem Hause Western Digital. Durchschnittlich 80 MB/Sek im CrystalDiskMark und 75 MB/Sek in HDTune sind alles andere als berauschend. Größere 5.400er-HDDs wie die Toshiba MQ01ABD100 (Asus N56JRAorus X7...) knacken bei sequentiellen Lese- und Schreibvorgängen oft die 100-MB-Grenze.

Nach Ansicht des Autors sollte MSI die Ressourcen lieber in eine kleine SSD als in dutzende Zusatz-Features investieren, die nicht unbedingt essentiell sind und primär dem Marketing dienen (Audio Boost, Cooler Boost, Matrix Display etc.).

Western Digital Scorpio Blue WD5000LPVX
Minimale Transferrate: 1.7 MB/s
Maximale Transferrate: 102.1 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 74.5 MB/s
Zugriffszeit: 20.3 ms
Burst-Rate: 177.1 MB/s
CPU Benutzung: 2.2 %

System Performance

Die Abwesenheit eines Solid State Drives rächt sich speziell bei der System-Performance. Über 2.995 Punkte im PCMark 7 können zahlreiche High-End-Notebooks nur müde lächeln (One K73-4N, Schenker XMG P704, Asus G750JZ...). Die Testkonfiguration des GT60 Dominator, welche mit einer 1.000 GByte großen 7.200er-HDD bestückt war, erreichte immerhin 3.425 Punkte.

PC Mark
PCMark 72995 Punkte
PCMark 8 Home v23217 Punkte
PCMark 8 Creative v24398 Punkte
PCMark 8 Work v23882 Punkte
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Gaming Performance

(sehr) hohe Details sind nicht immer spielbar
(sehr) hohe Details sind nicht immer spielbar

Der GDDR5-Videospeicher macht in der nativen Auflösung gerne den Unterschied zwischen »noch konsumierbar« und »zu ruckelig« aus. Während beim Schenker M504 nur 5 von 17 Spielen mit maximalen Details und aktivierter Kantenglättung flüssig liefen (>30 fps), gab das MSI zumindest 8 Titel anständig wieder.

Nur in extrem rechenintensiven Fällen wie Crysis 3, Far Cry 3 oder Metro: Last Light wird der Nutzer zu einer Reduzierung der Grafikoptionen und einer Verringerung der Antialiasing-Stufe gezwungen. Hohe Details sind bei deaktiviertem oder 2x AA meist kein Problem.

Wenn man alle Ultra-Benchmarks zusammen nimmt (Tabelle nach dem Fazit), rangiert die GTX 850M knapp 20 % vor ihrem DDR3-Pendant und 10 % hinter der GTX 860M.

min. mittelhoch max.
Guild Wars 2 (2012) 100.651.926.8fps
Hitman: Absolution (2012) 54.551.645.222.8fps
Far Cry 3 (2012) 94.983.955.920.9fps
Crysis 3 (2013) 112.172.247.517.8fps
Tomb Raider (2013) 269.2147.590.241.3fps
BioShock Infinite (2013) 169.1114.610239.6fps
Metro: Last Light (2013) 76.170.449.425.9fps
GRID 2 (2013) 112.687.379.542.7fps
Dota 2 (2013) 11293.672.6fps
Saints Row IV (2013) 61.755.44730.2fps
F1 2013 (2013) 1161019374fps
Battlefield 4 (2013) 108.984.265.126.2fps
Call of Duty: Ghosts (2013) 78.470.646.128.9fps
X-Plane 10.25 (2013) 89.444.62514.5fps
Thief (2014) 47.542.94022fps
Titanfall (2014) 606058.843.9fps
The Elder Scrolls Online (2014) 70.166.75738.6fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Bezüglich der Geräuschentwicklung sollte man keine allzu hohen Anforderungen stellen. So macht MSIs neue Produktpalette schon im Idle-Betrieb auf sich aufmerksam. Seien es nun 34-35 dB(A) beim GT60 respektive GT70 oder 34-36 dB(A) beim GE70. Die ähnlich flotten Clevo Barebones W670SJQ (30-33 dB) und W370SS (29-32 dB) arbeiten hier ruhiger.

Unter Last verhält sich die Situation anders. Mit einem 3DMark-06-Wert von 45,8 dB(A) ist das MSI geräuschärmer als die eben genannten 17-Zoll-Notebooks (durchschnittlich 47 dB). Im Stresstest konnten wir dem GE70 bis zu 48 dB(A) entlocken, was zwar sehr laut, bei Headset-Nutzung aber noch vertretbar ist.

Summa summarum empfinden wir die Lüftercharakteristik der GT-Serie als angenehmer. Da die Kühlung recht dynamisch agiert, sind Drehzahlwechsel jedoch nicht so präsent wie bei der Clevo Konkurrenz. Den Idle-Pegel sollte MSI dagegen optimieren. Ein paar Grad mehr dürften den Komponenten nicht schaden.

Lautstärkediagramm

Idle 34.4 / 34.8 / 36.4 dB(A)
DVD 39.0 / dB(A)
Last 45.8 / 48.2 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Furmark + Prime
Furmark + Prime
Crysis 3
Crysis 3

Im 3D-Betrieb gerät die Kühlung etwas an ihre Grenzen. Nach einer 60-minütigen Volllastphase mit den Tools Furmark und Prime erhitzt sich sowohl die GeForce GTX 850M als auch der Core i7-4700HQ auf über 90 °C. Und das, obwohl es zu einem starken GPU-Throttling (~600 MHz) und einem moderaten CPU-Throttling (~2,0 GHz) kommt. Allerdings beschränkt sich die Drosselung auf praxisferne Szenarien. In Crysis 3 (rechter Screenshot) waren die Taktraten auch nach 30 Minuten normal.

Widmen wir uns dem Chassis, das unter Last ebenfalls recht heiß ist. Bis zu 48 °C im WASD-Areal und 44 °C im Handballenbereich muss man beim dickeren 17-Zoll-Bruder nicht befürchten. Empfindliche Zocker sollten sich lieber nach einer Alternative umsehen. Die Oberseite des Nexoc G728II blieb im Stresstest knapp 10 °C kühler.

Bei anspruchslosen Aufgaben kann man dem Notebook nur wenig vorwerfen. Unsere Idle-Messung absolvierte das GE70 mit durchschnittlich 28 °C.

Max. Last
 47.3 °C47.0 °C33.2 °C 
 47.6 °C46.8 °C34.3 °C 
 44.1 °C44.4 °C33.1 °C 
Maximal: 47.6 °C
Durchschnitt: 42 °C
27.8 °C38.1 °C57.7 °C
29.0 °C38.3 °C54.2 °C
29.2 °C37.4 °C32.5 °C
Maximal: 57.7 °C
Durchschnitt: 38.2 °C
Netzteil (max.)  53.8 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-550

Lautsprecher

Sound Blaster Cinema
Sound Blaster Cinema

Es dürfte wohl niemanden überraschen, dass der Sound nicht ganz an die Qualität der GT-Reihe anknüpft. Was MSI aus dem eingeschränkten Platzangebot herauskitzelt, verdient dennoch Respekt.

Trotz des fehlenden Subwoofers und der kompakten Lautsprecher (zwei Speaker über der Tastatur, zwei Speaker im Frontbereich) kommen Audio-Dateien ordentlich zur Geltung, wobei man kein Topniveau erwarten darf. Allgemein sollten es Käufer nicht mit dem Pegel übertreiben, da der Klangteppich sonst blechern bzw. unsauber wird.

Die brauchbare Gesamtvorstellung lässt sich nicht nur auf die Kooperation mit Dynaudio, sondern auch auf die Sound Blaster Cinema Technik von Creative zurückführen. Per Software kann man die Verbesserungen schnell an das aktuelle Szenario anpassen (Musik, Film, Game). Dank der guten Maximallautstärke ist das Notebook dazu in der Lage, auch größere Räume adäquat zu beschallen.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Wie bereits erwähnt, garantiert die Grafikumschaltung einen akzeptablen Strombedarf. 11-28 Watt im Idle-Betrieb könnten auch vom Vorgänger stammen, den wir mit einem Core i7-4700MQ und einer GeForce GTX 765M getestet haben.

Dass Maxwell über eine höhere Effizienz als Kepler verfügt, beweisen die Resultate im 3DMark 06. Obwohl die GeForce GTX 850M deutlich mehr Performance bietet, zieht das neue GE70 weniger Strom aus der Steckdose (90 vs. 97 Watt). Der Maximalverbrauch ist mit rund 120 Watt dagegen sehr ähnlich.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.2 / 0.4 Watt
Idle 10.6 / 17.5 / 28.3 Watt
Last 90.0 / 121.6 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Reader's Test
maximale Akkulaufzeit (Reader's Test)
Classic Test
minimale Akkulaufzeit (Classic Test)

Jeder Hersteller versucht an gewissen Punkten die Kosten zu drücken. MSI hat sich für den Akku entschieden, der mit 49 Wh recht schwach ausfällt (4.400 mAh). Entsprechend sind die Akkulaufzeiten keine Offenbarung, was auch der Konkurrenzvergleich bestätigt.

Zwei Stunden DVD-Wiedergabe bei maximaler Helligkeit und knapp 2,5 Stunden Internetsurfen bei mittlerer Leuchtkraft werden sowohl vom Nexoc M731 (62 Wh) als auch vom Nexoc G728II (77 Wh) übertroffen, die mindestens eine halbe Stunde mehr schaffen. 4,5 Stunden Idle- und eine Stunde Gaming-Betrieb (~50 % Performance-Verlust) können ebenfalls nicht begeistern. Sprich: Für die nächste Generation sollte es ein potenterer Akku sein.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 31min
Surfen über WLAN
2h 40min
DVD
2h 02min
Last (volle Helligkeit)
1h 02min

Fazit

mit der Macht des GDDR5
mit der Macht des GDDR5

Beim GE70-2PCi785 halten sich Pro und Contra die Waage. Neben ärgerlichen Sparmaßnahmen wie dem schwachbrüstigen Akku und der langsamen Festplatte wäre auf der negativen Seite vor allem das Clickpad zu nennen. MSI hätte bei der Entwicklung eigentlich auffallen müssen, dass die Technik nicht zufriedenstellend funktioniert. Der taiwanesische Gaming-Experte ist mit diesem Manko allerdings nicht allein: Andere Clickpads trifft das gleiche Schicksal.

Darüber hinaus wird der Nutzer mit einer hohen Temperatur- und Geräuschentwicklung konfrontiert, wobei ruhige Gaming-Notebooks Mangelware sind. Die Verteilung der Anschlüsse könnte man ebenfalls optimieren.

Beim Gehäuse sind indes wichtige Fortschritte erkennbar. MSI hat anscheinend auf das Feedback gehört und dem GE70 ein nicht ganz so empfindliches Aluminium-Cover spendiert, das dem alten Hochglanz-Kunststoff meilenweit überlegen ist. In der jetzigen Form wirkt der High-End-Spross sehr stylish und erreicht beinahe das Design-Niveau des GS70.

Weitere Stärken sind die moderaten Abmessungen und das passable Gewicht. Kaum ein 17-Zoll-Gamer lässt sich so komfortabel transportieren (das Netzteil ist ebenfalls recht flach). Auch die Bild- und Tonqualität werden dem Kaufpreis gerecht: Das kontrastreiche Non-Glare-Display weiß ebenso zu gefallen wie die Lautsprecher-Combo von Dynaudio.

Bei den Wartungsmöglichkeiten und der Grafikkarte geht MSI auch keine Kompromisse ein. Laut unseren Benchmarks profitiert die GTX 850M massiv vom GDDR5-VRAM. Abgerundet wird das Gesamtpaket von einer beleuchteten Tastatur.

Testgerät zur Verfügung gestellt von ...

Im Vergleich

The Elder Scrolls Online - 1920x1080 Ultra High Preset AA:On
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
38.6 fps ∼54%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
33.7 fps ∼47% -13%
Titanfall - 1920x1080 (Very) High AA:4xMS AF:16x
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
43.9 fps ∼73%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
32.9 fps ∼55% -25%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
42.4 fps ∼71% -3%
Thief - 1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
22 fps ∼29%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
18.1 fps ∼24% -18%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
24.9 fps ∼32% +13%
X-Plane 10.25 - 1920x1080 ultra (fps_test=4) test_flight_c4
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
14.5 fps ∼65%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
17 fps ∼76% +17%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
17.2 fps ∼77% +19%
Call of Duty: Ghosts - 1920x1080 Extra / High / HBAO+ / No dynamic fur AA:4x MS
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
28.9 fps ∼35%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
21 fps ∼26% -27%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
31.1 fps ∼38% +8%
Battlefield 4 - 1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
26.2 fps ∼29%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
20.7 fps ∼23% -21%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
28.9 fps ∼32% +10%
F1 2013 - 1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
74 fps ∼65%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
69 fps ∼61% -7%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
84 fps ∼74% +14%
Saints Row IV - 1920x1080 Ultra Preset AA:8x MS AF:16x
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
30.2 fps ∼37%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
23.1 fps ∼29% -24%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
34.6 fps ∼43% +15%
Dota 2 - 1920x1080 High / On, Render Quality: 100 %
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
72.6 fps ∼61%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
68.4 fps ∼58% -6%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
83.1 fps ∼70% +14%
GRID 2 - 1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
42.7 fps ∼33%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
36.8 fps ∼28% -14%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
46.2 fps ∼36% +8%
Metro: Last Light - 1920x1080 Very High (DX11) AF:16x
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
25.9 fps ∼32%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
21.7 fps ∼27% -16%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
28.6 fps ∼35% +10%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
39.6 fps ∼34%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
28.4 fps ∼24% -28%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
42.7 fps ∼37% +8%
Tomb Raider - 1920x1080 Ultra Preset AA:FX AF:16x
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
41.3 fps ∼28%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
31.6 fps ∼21% -23%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
44.8 fps ∼30% +8%
Crysis 3 - 1920x1080 Very High Preset AA:2xSM AF:16x
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
17.8 fps ∼30%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
13 fps ∼22% -27%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
19 fps ∼32% +7%
Far Cry 3 - 1920x1080 DX11 Ultra Preset (HDAO, Enhanced Alpha To Coverage) AA:4x MS
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
20.9 fps ∼32%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
16.1 fps ∼25% -23%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
23 fps ∼35% +10%
Hitman: Absolution - 1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS AF:16x
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
22.8 fps ∼31%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
14.3 fps ∼19% -37%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
24 fps ∼32% +5%
Guild Wars 2 - 1920x1080 All Maximum / On AA:FX
GeForce GTX 850M GDDR5 (332.35)
MSI GE70 Apache
26.8 fps ∼40%
GeForce GTX 850M DDR3 (332.35)
Nexoc M731
23.8 fps ∼36% -11%
GeForce GTX 860M Maxwell (332.35)
Schenker XMG P304
29.7 fps ∼45% +11%

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MSI GE70 Apache. Testgerät zur Verfügung gestellt von notebooksbilliger.de.
MSI GE70 Apache. Testgerät zur Verfügung gestellt von notebooksbilliger.de.

Datenblatt

MSI GE70-2PCi785

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
8192 MB, SO-DIMM DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), 1 von 2 Slots belegt, max. 16 GB
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 850M - 2048 MB, Kerntakt: 876-954 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5, ForceWare 332.35, Optimus
:: Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, Chi Mei N173HGE-L11 (CMO1720), TN LED, Full HD, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Western Digital Scorpio Blue WD5000LPVX, 500 GB 5400 U/Min 2,5"
:: Soundkarte
Realtek ALC892 @ Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
2 USB 2.0, 2 USB 3.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC,
:: Netzwerkverbindungen
Qualcomm Killer e2200 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Intel Wireless-AC 3160 (a b g n ac), 4.0 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GTA0N
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 39 x 418 x 269
:: Gewicht
2.976 kg Netzteil: 0.462 kg
:: Akku
49 Wh Lithium-Ion, 4400 mAh, 11.1V, BTY-S14, 6 Zellen, 294 Gramm
:: Preis
1100 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: HD (30 fps @ 720p), Lautsprecher: 4.0 (Dynaudio, Sound Blaster Cinema), Tastatur: Chiclet by SteelSeries, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 120 Watt, Garantiebuch + Karte, Recovery Guide, Quick Start Guide, weitere Infohefte, Treiber-DVD, CyberLink PowerDVD 10, Magix MX Suite, Microsoft Office 365 Trial, Norton Security Paket, Windows Essentials 2012, weitere Tools , 24 Monate Garantie

 

Das GE70 ist merklich dünner als das GT70.
Das GE70 ist merklich dünner als das GT70.
Vorteile sehen wir auch beim Design.
Vorteile sehen wir auch beim Design.
Die Wartungsoptionen sind in beiden Fällen gut.
Die Wartungsoptionen sind in beiden Fällen gut.
Das Chassis erreicht eine Höhe von vier Zentimetern.
Das Chassis erreicht eine Höhe von vier Zentimetern.
Der Öffnungswinkel beträgt 135°.
Der Öffnungswinkel beträgt 135°.
Die strukturierten Metalloberflächen sind edel.
Die strukturierten Metalloberflächen sind edel.
Ganz ohne Kunststoff kommt das GE70 nicht aus.
Ganz ohne Kunststoff kommt das GE70 nicht aus.
Im Gegensatz zum Vorgänger ist der Deckel matt.
Im Gegensatz zum Vorgänger ist der Deckel matt.
Das Tastaturbett zieht weiterhin Staubpartikel an.
Das Tastaturbett zieht weiterhin Staubpartikel an.
Auf fettige Finger reagiert das Notebook ebenfalls empfindlich.
Auf fettige Finger reagiert das Notebook ebenfalls empfindlich.
Die Unterseite verschmutzt kaum.
Die Unterseite verschmutzt kaum.
Der Drache deutet auf ein potentes Innenleben hin.
Der Drache deutet auf ein potentes Innenleben hin.
Das Gehäuse nennt sich MS-1759.
Das Gehäuse nennt sich MS-1759.
Eine Schraube ist mit einem Garantieaufkleber bedeckt.
Eine Schraube ist mit einem Garantieaufkleber bedeckt.
Zwei der vier Lautsprecher warten im Frontbereich.
Zwei der vier Lautsprecher warten im Frontbereich.
Top: Der Akku enthält keinen Gummifuß.
Top: Der Akku enthält keinen Gummifuß.
Flop: 49 Wh werden dem High-End-Anspruch nicht gerecht.
Flop: 49 Wh werden dem High-End-Anspruch nicht gerecht.
Nach Angaben des Herstellers zeichnet die Webcam mit 30 fps auf.
Nach Angaben des Herstellers zeichnet die Webcam mit 30 fps auf.
Die Grafikkarte bietet einen GDDR5-Videospeicher.
Die Grafikkarte bietet einen GDDR5-Videospeicher.
Das Soundsystem stammt von Dynaudio.
Das Soundsystem stammt von Dynaudio.
Die Tastatur wurde zusammen mit SteelSeries entwickelt.
Die Tastatur wurde zusammen mit SteelSeries entwickelt.
Sound Blaster Cinema verbessert die Klangqualität.
Sound Blaster Cinema verbessert die Klangqualität.
MSI steht auf dunkle Farbtöne.
MSI steht auf dunkle Farbtöne.
Die Tastatur kann in drei Zonen beleuchtet werden.
Die Tastatur kann in drei Zonen beleuchtet werden.
Gute Idee: Lautstärke- und Helligkeitsfunktion auf den Pfeiltasten.
Gute Idee: Lautstärke- und Helligkeitsfunktion auf den Pfeiltasten.
Das Clickpad deaktiviert sich beim Anschluss einer externen Maus.
Das Clickpad deaktiviert sich beim Anschluss einer externen Maus.
Als optisches Laufwerk dient ein DVD-Brenner.
Als optisches Laufwerk dient ein DVD-Brenner.
VGA ist für ältere Monitore gedacht.
VGA ist für ältere Monitore gedacht.
Der Lüfter sitzt in der linken Notebook-Hälfte.
Der Lüfter sitzt in der linken Notebook-Hälfte.
Über die Verteilung der Ports kann man streiten.
Über die Verteilung der Ports kann man streiten.
Ohne Akku wiegt das GE70 rund 2,7 Kilogramm.
Ohne Akku wiegt das GE70 rund 2,7 Kilogramm.
Das Netzteil lässt sich anständig transportieren.
Das Netzteil lässt sich anständig transportieren.

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Links

Preisvergleich

Pro

+Mattes und kontrastreiches Full-HD-Display
+Chassis nicht allzu wuchtig und schwer
+Prima Wartungsmöglichkeiten
+GTX 850M mit GDDR5-VRAM
+Gebürstetes Aluminium
+Beleuchtete Tastatur
+Ordentlicher Klang
+Flaches Netzteil
+Schicke Optik
 

Contra

-Unzuverlässiges Clickpad mit dürftiger Präzision
-Temperaturen im 3D-Betrieb
-Anordnung der Anschlüsse
-Throttling unter Volllast
-Hohe Geräuschkulisse
-Mäßige Akkulaufzeit
-Lahme HDD
-Bloatware

Shortcut

Was uns gefällt

Mit GDDR5-VRAM liegt die GTX 850M nur knapp unter der GTX 860M.

Was wir vermissen

Ohne SSD wird das Notebook ausgebremst. Ein stärkerer Akku wäre auch nicht verkehrt. 

Was uns verblüfft

MSI hat endlich den Deckel überarbeitet. Goodbye, Kunststoff!

Die Konkurrenz

17-zöllige High-End-Notebooks wie das Asus G750, das Alienware 17, das Nexoc G728II, das MSI GT70, das One K73-4N oder das Schenker XMG P704.

Bewertung

MSI GE70-2PCi785
14.05.2014 v4
Florian Glaser

Gehäuse
74 / 98 → 76%
Tastatur
73%
Pointing Device
56%
Konnektivität
67 / 91 → 74%
Gewicht
57 / 66 → 84%
Akkulaufzeit
72%
Display
82%
Leistung Spiele
92%
Leistung Anwendungen
80%
Temperatur
72 / 95 → 76%
Lautstärke
60 / 90 → 67%
Audio
70 / 90 → 78%
Durchschnitt
71%
78%
Gaming *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Notebook Testberichte > Test MSI GE70 Apache Notebook
Autor: Florian Glaser, 14.05.2014 (Update: 19.05.2014)