Notebookcheck

Test Schenker XMG Ultra 17 (Clevo X170SM-G) Laptop: Power ohne Ende

Premiumleistung zum Luxuspreis. Wer technisch keine Kompromisse eingehen möchte, erhält mit dem Schenker XMG Ultra 17 das passende Notebook oder besser gesagt Desktop-Replacement. Der gigantische 17-Zöller wird von einer Desktop-CPU und Nvidias schnellsten Laptop-Chips angetrieben. Ob sich die hohen Kosten lohnen, erfahren Sie in unserem Testbericht.
Florian Glaser 👁, Andrea Grüblinger,

Wie man es von Schenker Technologies kennt, lässt sich das XMG Ultra 17 auf der hauseigenen Homepage bestware.com umfangreich konfigurieren und anpassen. Während als Display ein Full-HD-Panel mit 240 Hz oder ein UHD-Panel mit 60 Hz (jeweils G-Sync) zum Einsatz kommt, kümmert sich ein High-End-Chip aus Nvidias Turing-Generation um anfallende Grafikberechnungen. Neben der GeForce RTX 2070 (Super) bietet Schenker auch das Topmodell RTX 2080 Super an. Beim Prozessor muss man sich zwischen einem Sechskerner (Core i5), Achtkerner (Core i7) oder Zehnkerner (Core i9) entscheiden. Doch egal, welches Modell man auch wählt: Alle CPUs basieren auf Intels Comet-Lake-Architektur, die angesichts von 14 nm jedoch recht betagt ist im Vergleich zu AMDs Ryzen-CPUs.

Für den Arbeitsspeicher stehen vier SODIMM-Slots zur Verfügung, die maximal 128 GB unterstützen. Nicht minder üppig geht es beim Massenspeicher zu. So beherbergt das XMG Ultra 17 bis zu vier M.2-SSDs (auf einen 2,5-Zoll-Schacht verzichtet der Hersteller zugunsten der Akkukapazität). Auf das WLAN-Modul, die Tastaturvariante, das Betriebssystem und die Garantiezeit hat man ebenfalls Einfluss. Preislich startet der 17-Zöller bei knapp 2.700 Euro. Unsere bestens ausgestattete Testkonfiguration mit Core i9-10900K, GeForce RTX 2080 Super, 128 GB RAM (4x 32 GB DDR4-3200), 2-TB-SSD und Windows 10 Pro 64 Bit kommt derweil auf fast 5.000 Euro.

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Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Prozessor
Intel Core i9-10900K 10 x 3.7 - 5.3 GHz, 130 W PL2 / Short Burst, 250 W PL2 / Sustained (Intel Comet Lake)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile - 8192 MB, Kerntakt: 1560-1740 MHz, Speichertakt: 1750 MHz, GDDR6, ForceWare 456.55
Hauptspeicher
131072 MB 
, 4x 32 GB SO-DIMM DDR4-3200, Dual-Channel
Bildschirm
17.30 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 255 PPI, AUO B173ZAN03.0 (AUO309B), IPS, 4K/UHD, G-Sync, spiegelnd: nein, 60 Hz
Mainboard
Intel Z490 (Comet Lake PCH-H)
Massenspeicher
Samsung SSD 970 EVO Plus 2TB, 2048 GB 
, Slots: 4x M.2 2280
Soundkarte
Realtek ALC1220 @ Intel Comet Point PCH - cAVS
Anschlüsse
5 USB 3.1 Gen2, 1 USB 3.2 Gen 2x2 20Gbps, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 3 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1 Kopfhörer, 1 Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Killer E3100G 2.5 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Killer Wi-Fi 6 AX1650x Wireless Network Adapter (200NGW) (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5/ax = Wi-Fi 6), Bluetooth 5
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 43.5 x 399 x 319
Akku
97 Wh, 6700 mAh Lithium-Ion, wechselbar
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 2x 280-Watt-Netzteil, Netzteil-Gehäuse, M.2-Zubehör, Treiber-DVD, USB-Stick mit Software, Handbuch, Garantiekarte, Control Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
4.7 kg, Netzteil: 1.756 kg
Preis
4932 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Zu den Konkurrenten des XMG Ultra 17 zählen andere Desktop-Replacements aus dem 17-Zoll-Bereich, die ebenfalls mit einer RTX 2080 Super verfügbar sind, wie das MSI GT76 Titan DT 10SGS, das Alienware m17 R3 und das Asus Strix Scar 17 G732LXS.

Bew.
Datum
Modell
Gewicht
Dicke
Größe
Auflösung
Preis ab
85 %
10.2020
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
i9-10900K, GeForce RTX 2080 Super Mobile
4.7 kg43.5 mm17.30"3840x2160
87 %
10.2020
MSI GT76 Titan DT 10SGS
i9-10900K, GeForce RTX 2080 Super Mobile
4.2 kg42 mm17.30"3840x2160
85 %
09.2020
Alienware m17 R3 P45E
i9-10980HK, GeForce RTX 2080 Super Mobile
3 kg20.7 mm17.30"1920x1080
83 %
07.2020
Asus Strix Scar 17 G732LXS
i9-10980HK, GeForce RTX 2080 Super Mobile
2.9 kg26.5 mm17.30"1920x1080

Gehäuse

Das Chassis fällt für ein Gerät aus dem Jahr 2020 extrem wuchtig aus. 39,9 x 31,9 cm Grundfläche sind ebenso happig wie eine Bauhöhe von 4,35 cm. In Kombination mit dem äußerst hohen Gewicht (4,7 kg) und den zwei Netzteilen (dazu später mehr) lässt sich der 17-Zöller nur schwer transportieren. Die Konkurrenz ist zwischen 500 g (MSI GT76) und 1.800 g (Asus Strix Scar 17) leichter.

Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17

Qualitativ gibt es kaum etwas am Gehäuse auszusetzen. Das zugrundeliegende Clevo-Barebone X170SM-G besticht durch eine saubere Verarbeitung und gute Materialien. Während der Displayrahmen und die Unterschale aus Kunststoff gefertigt sind, bestehen der Deckel und die Tastaturumgebung aus Metall (gebürstetes Aluminium), was dem Ultra 17 eine gewisse Wertigkeit verleiht.

Die Stabilität ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Wenn man die Mitte des Keyboards ausklammert, gibt das Gehäuse auch bei kräftigerem Druck nicht nach. Die beiden Scharniere erledigen ihren Job unauffällig. Das Wort unauffällig passt auch zum Design. Clevo-typisch ist das Gehäuse sehr dezent gehalten, wenn man die LED-Leiste am Heck ausklammert. Da der Lüfterbereich nicht ganz so ausladend wie beim MSI GT76 ist, wirkt das Gehäuse im Vergleich zum Hauptkonkurrenten außerdem weniger klobig – trotz etwas mehr Bauhöhe.

Größenvergleich

399 mm 319 mm 43.5 mm 4.7 kg397 mm 330 mm 42 mm 4.2 kg399 mm 293 mm 26.5 mm 2.9 kg399.8 mm 294.3 mm 20.7 mm 3 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Beim Thema Ausstattung gibt der Hersteller Vollgas. So dürfen sich Käufer nicht nur über sechs moderne USB-3.2-Gen2-Ports (davon 1x Thunderbolt), sondern auch über drei digitale Bildausgänge freuen (HDMI 2.0 + 2x Mini-DisplayPort 1.4). Einer der USB-Typ-C-Ports beherrscht ebenfalls DisplayPort, wodurch sich bei Bedarf jede Menge Bildschirme anschließen lassen. Abgerundet wird das Schnittstellenangebot von einem Kartenleser, zwei Audiobuchsen, einem RJ-45-Port und einer Öffnung für Kensington Locks. Da sich viele Anschlüsse an der Rückseite befinden, wird der Bewegungsspielraum einer externen Maus meist nicht eingeschränkt.

linke Seite: Kartenleser, 2x USB-A 3.2 Gen2, Mikrofon, Kopfhörer
linke Seite: Kartenleser, 2x USB-A 3.2 Gen2, Mikrofon, Kopfhörer
rechte Seite: USB-C 3.2 Gen2, USB-C 3.2 Gen2x2, USB-A 3.2 Gen2, Kensington Lock
rechte Seite: USB-C 3.2 Gen2, USB-C 3.2 Gen2x2, USB-A 3.2 Gen2, Kensington Lock
Rückseite: Thunderbolt 3, 2x Mini-DisplayPort 1.4, HDMI 2.0, RJ45-LAN, 2x Energie
Rückseite: Thunderbolt 3, 2x Mini-DisplayPort 1.4, HDMI 2.0, RJ45-LAN, 2x Energie

SDCardreader

Der SD-Cardreader liefert eine sehr hohe Geschwindigkeit. Knapp 220 MB/s reizen das Potential unserer Referenzkarte von Toshiba fast vollständig aus (maximal 260 MB/s), wobei das Alienware m17 R3 und das MSI GT76 10SGS hier ähnlich gut abschneiden.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
218 MB/s ∼100%
Alienware m17 R3 P45E
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
212 MB/s ∼97% -3%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
186.9 MB/s ∼86% -14%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.7 - 218, n=305)
94.1 MB/s ∼43% -57%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Alienware m17 R3 P45E
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
236.8 MB/s ∼100% +8%
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
220 MB/s ∼93%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
197.8 MB/s ∼84% -10%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (13.4 - 257, n=303)
111 MB/s ∼47% -50%

Kommunikation

Die WLAN-Performance muss sich auch keine Kritik anhören. 1.350 Mbit/s beim Senden und 1.560 Mbit/s beim Empfangen bilden jeweils den Spitzenwert. Unser Testgerät hatte den Killer-Chip Wi-Fi 6 AX1650x an Bord, der lediglich ein paar Euro mehr als das Intel-Modul AX200 kostet.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Killer Wi-Fi 6 AX1650x Wireless Network Adapter (200NGW)
1560 MBit/s ∼100%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Killer Wi-Fi 6 AX1650w
1384 (1313min - 1423max) MBit/s ∼89% -11%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Killer Wi-Fi 6 AX1650x Wireless Network Adapter (200NGW)
1337 (684min - 1391max) MBit/s ∼86% -14%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Wi-Fi 6 AX201
1270 MBit/s ∼81% -19%
Durchschnittliche Killer Wi-Fi 6 AX1650x Wireless Network Adapter (200NGW)
  (630 - 1560, n=20)
959 MBit/s ∼61% -39%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 1670, n=362)
753 MBit/s ∼48% -52%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Killer Wi-Fi 6 AX1650x Wireless Network Adapter (200NGW)
1350 MBit/s ∼100%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Killer Wi-Fi 6 AX1650x Wireless Network Adapter (200NGW)
1279 (982min - 1390max) MBit/s ∼95% -5%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Killer Wi-Fi 6 AX1650w
1182 (613min - 1213max) MBit/s ∼88% -12%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Wi-Fi 6 AX201
1150 MBit/s ∼85% -15%
Durchschnittliche Killer Wi-Fi 6 AX1650x Wireless Network Adapter (200NGW)
  (554 - 1410, n=20)
926 MBit/s ∼69% -31%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (144 - 1645, n=362)
693 MBit/s ∼51% -49%

Webcam

Die Bildqualität der Webcam wird dem Notebookpreis nicht gerecht. Zwar entpuppt sich die Bildschärfe als akzeptabel, die Farbgenauigkeit lässt jedoch zu wünschen übrig.

ColorChecker
26 ∆E
25.4 ∆E
23.1 ∆E
21 ∆E
18.5 ∆E
18.6 ∆E
22.9 ∆E
26.8 ∆E
18.8 ∆E
10.6 ∆E
18.3 ∆E
19.6 ∆E
20.5 ∆E
24 ∆E
22.3 ∆E
13.2 ∆E
18.8 ∆E
24 ∆E
2.3 ∆E
11.8 ∆E
22.7 ∆E
19.6 ∆E
14.1 ∆E
3.3 ∆E
ColorChecker Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake: 18.59 ∆E min: 2.33 - max: 26.81 ∆E

Sicherheit

Das XMG Ultra 17 enthält einen Fingerabdrucksensor, welcher in der linken oberen Ecke des Touchpads sitzt.

Zubehör

Aufgrund des enormen Stromverbrauchs benötigt der 17-Zöller gleich zwei Netzteile. Die 280-Watt-Modelle wiegen jeweils knapp 900 g und kommen auf eine Größe von 18 x 8,5 x 3 cm. Immerhin liegt dem Notebook ein kleiner Käfig bei, mit dem sich die beiden Netzteile stapeln lassen und dadurch nicht ganz so viel Platz wegnehmen. Als weiteres Zubehör sind eine Treiber-DVD, ein USB-Stick mit Software, ein Handbuch, eine Garantiekarte und Schrauben bzw. Abdeckungen für die M.2-Schächte dabei.

Wartung

Die Wartung des X170SM-Chassis gestaltet sich recht komfortabel. So existiert zwar keine Wartungsklappe, jedoch lässt sich die mit acht Schrauben fixierte Unterschale relativ schnell entfernen. Im Inneren des Gehäuses sind dann beinahe alle Komponenten zugänglich. Einzig für den Funkadapter und zwei der vier RAM-Bänke muss man zusätzlich die Tastatur heraushebeln (mit 2 Schrauben an der Unterseite befestigt), was allerdings auch kein größeres Unterfangen darstellt, wenn man auf die Kabel achtet. Dass der Akku direkt von außen erreichbar ist, verdient allgemein Lob.

Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17

Garantie

Die Standardgarantie beläuft sich auf 2 Jahre. Gegen Aufpreis sind bis zu 3 Jahre möglich. An der Dauer der Schnellreparatur kann man ebenfalls schrauben.

Eingabegeräte

Tastatur

Das Keyboard hinterlässt gemischte Gefühle. Während auf der positiven Seite das gelungene Layout und die individuell anpassbare RGB-Beleuchtung zu nennen wären, hätten wir auf der negativen Seite vor allem die maue Tastengröße. Neben der F-Reihe ist auch der Nummernblock recht schmal geraten. Dieser Umstand verwundert etwas, da eigentlich mehr als genug Platz für größere Tasten vorhanden wäre. Clevo hat (um Kosten und Entwicklungsaufwand zu sparen) wohl einfach das Keyboard von einem anderen Barebone übernommen. Tippgeräusch und Tippverhalten (Druckpunkt, Anschlag, ...) würden wir als ordentlich bis gut bezeichnen.

Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17
Schenker XMG Ultra 17

Touchpad

Im Gegensatz zur Tastatur ist das Touchpad üppig dimensioniert. Ca. 13 x 7 cm sind komfortabel zu bedienen und lassen genug Raum für längere Mausbewegungen auf dem Bildschirm. Dank der glatten Oberfläche werden außerdem überaus gute Gleiteigenschaften gewährleistet. Die Anwesenheit von dedizierten Maustasten sehen wir auch als Pluspunkt bzw. Vorteil. Der Multi-Touch-Support funktioniert einwandfrei. Wie üblich unterstützt das Touchpad Zoomen und Scrollen mit Zwei-Finger-Gesten.

Display

Unser Testgerät war mit dem optionalen UHD-Display ausgestattet. 3.840 x 2.160 Pixel sorgen für ein knackscharfes Bild. Wie eingangs erwähnt, beherrscht das 4K-Panel allerdings nur 60 statt 240 Hz, was nicht mehr wirklich up to date ist, zumal es im UHD-Bereich durchaus moderner geht (120 Hz @MSI GT76 Titan DT).

432
cd/m²
438
cd/m²
409
cd/m²
422
cd/m²
442
cd/m²
408
cd/m²
425
cd/m²
424
cd/m²
411
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
AUO B173ZAN03.0 (AUO309B)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 442 cd/m² Durchschnitt: 423.4 cd/m² Minimum: 13 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 442 cd/m²
Kontrast: 1228:1 (Schwarzwert: 0.36 cd/m²)
ΔE Color 4.38 | 0.6-29.43 Ø5.7, calibrated: 0.66
ΔE Greyscale 7.3 | 0.64-98 Ø5.9
98% sRGB (Argyll 3D) 98% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.17
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
AUO B173ZAN03.0 (AUO309B), IPS, 3840x2160, 17.30
MSI GT76 Titan DT 10SGS
AU Optronics B173ZAN03.3, IPS, 3840x2160, 17.30
Alienware m17 R3 P45E
AU Optronics B173HAN, IPS, 1920x1080, 17.30
Asus Strix Scar 17 G732LXS
LQ173M1JW03 (SHP14DC), IPS, 1920x1080, 17.30
Response Times
50%
51%
75%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
50.4 (23.6, 26.8)
23.2 (12.4, 10.8)
54%
16.8 (11.6, 5.2)
67%
5.8 (2.4, 3.4)
88%
Response Time Black / White *
21.6 (7.6, 14)
11.6 (6.4, 5.2)
46%
14 (7.6, 6.4)
35%
8.4 (4.4, 4)
61%
PWM Frequency
Bildschirm
-29%
4%
-10%
Helligkeit Bildmitte
442
419.5
-5%
338.3
-23%
310
-30%
Brightness
423
413
-2%
325
-23%
311
-26%
Brightness Distribution
92
93
1%
91
-1%
82
-11%
Schwarzwert *
0.36
0.4
-11%
0.27
25%
0.41
-14%
Kontrast
1228
1049
-15%
1253
2%
756
-38%
DeltaE Colorchecker *
4.38
3.4
22%
1.88
57%
2.41
45%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.85
7.4
32%
3.23
70%
8.59
21%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
0.66
3.28
-397%
1.32
-100%
1.13
-71%
DeltaE Graustufen *
7.3
2
73%
2.4
67%
4.3
41%
Gamma
2.17 101%
2.14 103%
2.39 92%
2.149 102%
CCT
6906 94%
6858 95%
6572 99%
7059 92%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
98
84.6
-14%
64.7
-34%
72
-27%
Color Space (Percent of sRGB)
98
97.9
0%
97.8
0%
94
-4%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
11% / -17%
28% / 11%
33% / 3%

* ... kleinere Werte sind besser

Gleiches gilt für die Reaktionszeit: Knapp 50 ms grey-to-grey werden von den Konkurrenzlaptops deutlich unterboten. Das genannte MSI-Notebook benötigt trotz identischer Auflösung nur etwa halb so lang. Um Gamer nicht abzuschrecken, sollte Clevo hier noch nachbessern.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Die restlichen Bildwerte wissen – mit Ausnahme der Graustufen – zu überzeugen. Mehr als 400 cd/m² Leuchtkraft und ein Kontrastverhältnis von über 1.200:1 werden die meisten Käufer zufriedenstellen. Der Schwarzwert (0,36 cd/m²) muss sich ebenfalls nicht hinter den Werten der Konkurrenz verstecken. Hinzu kommt – dank IPS-Technik – eine gute Blickwinkelstabilität.

Schenker XMG Ultra 17 vs sRGB (98 %)
Schenker XMG Ultra 17 vs sRGB (98 %)
Subpixel
Subpixel
Schenker XMG Ultra 17 vs AdobeRGB (98 %)
Schenker XMG Ultra 17 vs AdobeRGB (98 %)

Das größte Highlight des 4K-Screens ist allerdings der gigantische Farbraum. 98 % AdobeRGB kennen wir sonst eher von Workstations und auf Creator ausgerichteten Laptops.

Gegenlicht
Gegenlicht
Blickwinkel
Blickwinkel

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiß
21.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7.6 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 28 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.3 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
50.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 23.6 ms steigend
↘ 26.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 83 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (38.6 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9653 (Minimum 5, Maximum 142900) Hz.

Testbedingungen

Im vorinstallierten Control Center hat man unter anderem die Möglichkeit aus verschiedenen Powermodi zu wählen. Unsere Tests sind mit dem Profil „Leistung“ entstanden, das bei der Auslieferung aktiv war. Als Fan-Speed-Setting kam stets die Automatik zum Einsatz.

Control Center
Control Center
Control Center
Control Center
Control Center
Control Center

Leistung

Das XMG Ultra 17 ist ganz klar ein Vertreter der Oberklasse. Speziell die Testkonfiguration mit 10-Kern-CPU, Spitzen-GPU und 128 GB RAM dürfte für die kommenden Jahre genug Reserven bereithalten, sofern man bei anspruchsvollen 3D-Anwendungen (Stichwort Spiele) im Notfall die Auflösung reduziert.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HWiNFO
GPU-Z
AS SSD Benchmark
CrystalDiskMark
 

Prozessor

Beim Core i9-10900K handelt es sich um die aktuell stärkste Comet-Lake-CPU von Intel. Das Desktop-Modell kann dank Hyper-Threading bis zu 20 Threads parallel bearbeiten. Notebook-Chips sind derzeit auf 8 Kerne und 16 Threads beschränkt. Die Taktrate des 10900K ist mit maximal 5,3 GHz ebenfalls top, wobei davon in der Praxis etwas verloren geht. So konnten wir dem Zehnkerner bei Single-Core-Anwendungen „nur“ 4,9 bis 5,2 GHz und bei Multi-Core-Anwendungen 4,5 bis 4,6 GHz entlocken.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung
010203040506070809010011012013014015016017018019020021022023024025026027028029030031032033034035036037038039040041042043044045046047048049050051052053054055056057058059060061062063064065066067068069070071072073074075076077078079080081082083084085086087088089090091092093094095096097098099010001010102010301040105010601070108010901100111011201130114011501160117011801190120012101220123012401250126012701280129013001310132013301340135013601370138013901400141014201430144014501460147014801490150015101520153015401550156015701580159016001610162016301640165016601670168016901700171017201730174017501760177017801790180018101820183018401850186018701880189019001910192019301940195019601970198019902000201020202030204020502060207020802090210021102120213021402150216021702180219022002210222022302240225022602270228022902300231023202330234023502360237023802390240024102420243024402450246024702480249025002510252025302540Tooltip
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake Intel Core i9-10900K, Intel Core i9-10900K: Ø2359 (2290.43-2532.77)
MSI GT76 Titan DT 10SGS Intel Core i9-10900K, Intel Core i9-10900K: Ø2464 (2424.1-2512.72)

Hinzu kommt, dass längere CPU-Last den Takt überproportional einbrechen lässt. In unserem Cinebench-R15-Loop sank der Gesamtscore nach ein paar Durchläufen von knapp 2.500 Punkten auf rund 2.300 Punkte, was einem Minus von ca. 10 % entspricht. Das konkurrierende MSI GT76 bietet eine deutlich konstantere Leistung bzw. Turboentfaltung, wenngleich die Werte nach einem Kaltstart minimal geringer sind. Trotz des eingeschränkten Turbos zieht die Desktop-CPU des XMG Ultra 17 spürbar an den Laptop-Modellen des Alienware m17 R3 und Asus Strix Scar 17 vorbei. Der Core i9-10980HK fällt im Multi-Core-Test des Cinebench R15 um die 30 % zurück.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Intel Core i9-10900K
217 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K
  (206 - 224, n=3)
216 Points ∼100% 0%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Core i9-10980HK
208 Points ∼96% -4%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Intel Core i9-10900K
206 Points ∼95% -5%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Core i9-10980HK
203 Points ∼94% -6%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (77 - 224, n=632)
162 Points ∼75% -25%
CPU Multi 64Bit
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K
  (2513 - 2620, n=3)
2555 Points ∼100% +1%
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Intel Core i9-10900K
2533 (2290.43min - 2532.77max) Points ∼99%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Intel Core i9-10900K
2513 (2424.1min - 2512.72max) Points ∼98% -1%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Core i9-10980HK
1836 (1770.85min - 1836.46max) Points ∼72% -28%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Core i9-10980HK
1737 (1552.73min - 1737.47max) Points ∼68% -31%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 2804, n=638)
933 Points ∼37% -63%
Blender 2.79 - BMW27 CPU
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (179 - 901, n=97)
382 Seconds * ∼100% -101%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Core i9-10980HK
286 Seconds * ∼75% -51%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Core i9-10980HK
239 Seconds * ∼63% -26%
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Intel Core i9-10900K
190 Seconds * ∼50%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Intel Core i9-10900K
179 Seconds * ∼47% +6%
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K
  (167 - 190, n=3)
179 Seconds * ∼47% +6%
7-Zip 18.03
7z b 4
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Intel Core i9-10900K
69987 MIPS ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K
  (67252 - 70968, n=3)
69402 MIPS ∼99% -1%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Intel Core i9-10900K
67252 MIPS ∼96% -4%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Core i9-10980HK
46659 MIPS ∼67% -33%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Core i9-10980HK
45938 MIPS ∼66% -34%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (3034 - 75612, n=98)
37276 MIPS ∼53% -47%
7z b 4 -mmt1
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Intel Core i9-10900K
5811 MIPS ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K
  (5349 - 5954, n=3)
5705 MIPS ∼98% -2%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Core i9-10980HK
5493 MIPS ∼95% -5%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Intel Core i9-10900K
5349 MIPS ∼92% -8%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Core i9-10980HK
5336 MIPS ∼92% -8%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2480 - 5811, n=98)
4933 MIPS ∼85% -15%
Cinebench R20
CPU (Single Core)
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Intel Core i9-10900K
524 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K
  (493 - 532, n=3)
516 Points ∼98% -2%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Intel Core i9-10900K
493 Points ∼94% -6%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Core i9-10980HK
489 Points ∼93% -7%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Core i9-10980HK
465 Points ∼89% -11%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (312 - 579, n=141)
453 Points ∼86% -14%
CPU (Multi Core)
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Intel Core i9-10900K
6181 Points ∼100% +6%
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K
  (5825 - 6381, n=3)
6129 Points ∼99% +5%
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Intel Core i9-10900K
5825 Points ∼94%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Core i9-10980HK
4487 Points ∼73% -23%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Core i9-10980HK
3883 Points ∼63% -33%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1397 - 6321, n=142)
3020 Points ∼49% -48%
Geekbench 5.1 - 5.3
64 Bit Multi-Core Score
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Intel Core i9-10900K
11393 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K
  (10725 - 11414, n=3)
11177 Points ∼98% -2%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Intel Core i9-10900K
10725 Points ∼94% -6%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Core i9-10980HK
8666 Points ∼76% -24%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Core i9-10980HK
7991 Points ∼70% -30%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2783 - 11393, n=80)
6641 Points ∼58% -42%
64 Bit Single-Core Score
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Intel Core i9-10900K
1428 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K
  (1336 - 1449, n=3)
1404 Points ∼98% -2%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Core i9-10980HK
1351 Points ∼95% -5%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Intel Core i9-10900K
1336 Points ∼94% -6%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Core i9-10980HK
1302 Points ∼91% -9%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (703 - 1428, n=80)
1229 Points ∼86% -14%
HWBOT x265 Benchmark v2.2 - 4k Preset
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Intel Core i9-10900K
19.8 fps ∼100% +9%
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K
  (18.2 - 21, n=3)
19.7 fps ∼99% +8%
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Intel Core i9-10900K
18.2 fps ∼92%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Core i9-10980HK
14.6 fps ∼74% -20%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Core i9-10980HK
12.5 fps ∼63% -31%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.7 - 19.8, n=97)
10.3 fps ∼52% -43%
LibreOffice - 20 Documents To PDF
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K
  (46.2 - 76, n=3)
56.8 s * ∼100% -18%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (23.9 - 95.8, n=74)
55.8 s * ∼98% -16%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Core i9-10980HK
51.9 s * ∼91% -8%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Core i9-10980HK
49.5 s * ∼87% -3%
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Intel Core i9-10900K
48.1 s * ∼85%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Intel Core i9-10900K
46.2 s * ∼81% +4%
R Benchmark 2.5 - Overall mean
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.531 - 1.088, n=78)
0.614 sec * ∼100% -16%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
Intel Core i9-10980HK
0.581 sec * ∼95% -9%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
Intel Core i9-10900K
0.567 sec * ∼92% -7%
Alienware m17 R3 P45E
Intel Core i9-10980HK
0.564 sec * ∼92% -6%
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K
  (0.528 - 0.567, n=3)
0.542 sec * ∼88% -2%
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Intel Core i9-10900K
0.531 sec * ∼86%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
2533 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
226 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
217 Points
Hilfe

System Performance

Auch bei der Systemleistung schnappt sich das Schenker-Gerät die Spitzenposition im Testfeld. 7.461 Punkte beim PCMark 10 sind 40 % besser als der Durchschnittswert der Laptop-Klasse Gaming. Subjektiv reagiert das Betriebssystem blitzschnell. Ladezeiten sind ebenfalls erfreulich kurz, sofern Anwendungen gut programmiert bzw. optimiert sind. Dass die Bootdauer vergleichsweise hoch ausfällt (knapp 30 Sekunden), ist für ein Notebook mit Desktop-CPU leider üblich.

PCMark 10 - Score
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10900K, Samsung SSD 970 EVO Plus 2TB
7461 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i9-10900K, NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
  (7358 - 7461, n=2)
7410 Points ∼99% -1%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10900K, 2x WDC PC SN730 SDBPNTY-1T00 (RAID 0)
7358 Points ∼99% -1%
Alienware m17 R3 P45E
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10980HK, 2x Micron 2200S 512 GB (RAID 0)
6594 Points ∼88% -12%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10980HK, 2x Intel SSD 660p 1TB SSDPEKNW010T8 (RAID 0)
5556 Points ∼74% -26%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 7511, n=312)
5337 Points ∼72% -28%
PCMark 10 Score
7461 Punkte
Hilfe

DPC-Latenzen

Im Latenztest gab es keine Auffälligkeiten. Das Ultra 17 scheint für die Echtzeitbearbeitung von Video- und Audioinhalten geeignet zu sein.

Latenzen
Latenzen
Latenzen
DPC Latencies / LatencyMon - interrupt to process latency (max), Web, Youtube, Prime95
MSI GT76 Titan DT 10SGS
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10900K, 2x WDC PC SN730 SDBPNTY-1T00 (RAID 0)
10615.5 μs * ∼100% -7397%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10980HK, 2x Intel SSD 660p 1TB SSDPEKNW010T8 (RAID 0)
5066.3 μs * ∼48% -3478%
Alienware m17 R3 P45E
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10980HK, 2x Micron 2200S 512 GB (RAID 0)
637.3 μs * ∼6% -350%
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10900K, Samsung SSD 970 EVO Plus 2TB
141.6 μs * ∼1%

* ... kleinere Werte sind besser

Massenspeicher

Schenker verpasste unserem Testgerät eine 2 TB große M.2-SSD von Samsung. Das NVMe-Modell 970 EVO Plus bietet sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben eine hervorragende Geschwindigkeit (sequentiell rund 3.000 MB/s). Im CrystalDiskMark und im AS-SSD-Benchmark muss sich die Konkurrenz trotz SSD-RAID geschlagen geben.

Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
Samsung SSD 970 EVO Plus 2TB
MSI GT76 Titan DT 10SGS
2x WDC PC SN730 SDBPNTY-1T00 (RAID 0)
Alienware m17 R3 P45E
2x Micron 2200S 512 GB (RAID 0)
Asus Strix Scar 17 G732LXS
2x Intel SSD 660p 1TB SSDPEKNW010T8 (RAID 0)
CrystalDiskMark 5.2 / 6
-9%
-19%
-18%
Write 4K
172
116.4
-32%
68.03
-60%
125.8
-27%
Read 4K
47.3
43.85
-7%
42.04
-11%
52.86
12%
Write Seq
2980
2927
-2%
2221
-25%
1795
-40%
Read Seq
2790
1997
-28%
2202
-21%
2315
-17%
Write 4K Q32T1
481.8
467.6
-3%
494.5
3%
407.1
-16%
Read 4K Q32T1
564.5
537.8
-5%
539.5
-4%
411.9
-27%
Write Seq Q32T1
3295
3362
2%
2623
-20%
2844
-14%
Read Seq Q32T1
3550
3558
0%
3159
-11%
3130
-12%
AS SSD
-50%
-187%
-59%
Score Total
6232
4573
-27%
3997
-36%
3456
-45%
Score Write
2768
1819
-34%
1600
-42%
1492
-46%
Score Read
2304
1807
-22%
1578
-32%
1327
-42%
Access Time Write *
0.023
0.102
-343%
0.411
-1687%
0.036
-57%
Access Time Read *
0.039
0.041
-5%
0.057
-46%
0.145
-272%
4K-64 Write
2346.77
1423.72
-39%
1307.22
-44%
1228.66
-48%
4K-64 Read
1953.75
1524.69
-22%
1337.03
-32%
1032.13
-47%
4K Write
163.15
108.84
-33%
63.14
-61%
119.36
-27%
4K Read
52.7
41.51
-21%
35.39
-33%
49.48
-6%
Seq Write
2585.41
2867.3
11%
2296.83
-11%
1436.04
-44%
Seq Read
2980.46
2405.87
-19%
2060.1
-31%
2450.27
-18%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-30% / -33%
-103% / -116%
-39% / -42%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung SSD 970 EVO Plus 2TB
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3550 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 3295 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 564.5 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 481.8 MB/s
CDM 5 Read Seq: 2790 MB/s
CDM 5 Write Seq: 2980 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 47.3 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 172 MB/s

Dauerleistung Lesen: DiskSpd Read Loop, Queue Depth 8

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900910920930940950960970980990100010101020103010401050106010701080109011001110112011301140115011601170118011901200121012201230124012501260127012801290130013101320133013401350136013701380139014001410142014301440145014601470148014901500151015201530154015501560157015801590160016101620163016401650166016701680169017001710172017301740175017601770178017901800181018201830184018501860187018801890190019101920193019401950196019701980199020002010202020302040205020602070208020902100211021202130214021502160217021802190220022102220223022402250226022702280229023002310232023302340235023602370238023902400241024202430244024502460247024802490250025102520253025402550256025702580259026002610262026302640265026602670268026902700271027202730274027502760277027802790280028102820283028402850286028702880289029002910292029302940295029602970298029903000301030203030304030503060307030803090310031103120313031403150316031703180319032003210322032303240325032603270328032903300331033203330334033503360337033803390340034103420343034403450346034703480349035003510352035303540Tooltip
: Ø3518 (3323-3533.07)

Grafikkarte

An die GeForce RTX 2080 Super kommt im Notebook-Segment aktuell nichts heran. Das Turing-Modell ist mit 3.072 Shadern und einem 8 GB großen GDDR6-Videospeicher bestückt (256-Bit-Interface). Dank des mächtigen Kühlsystems kann der DirectX-12-Chip sein Leistungsniveau gut entfalten. Im Benchmarkparcours liegt das XMG Ultra 17 meist ein paar Prozent vor den Konkurrenzlaptops mit identischer GPU.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
36838 Points ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
  (34021 - 36838, n=4)
35153 Points ∼95% -5%
Alienware m17 R3 P45E
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
35128 Points ∼95% -5%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
34623 Points ∼94% -6%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
34021 Points ∼92% -8%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=728)
14934 Points ∼41% -59%
3DMark
2560x1440 Port Royal Graphics
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
6633 Points ∼100%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
6621 Points ∼100% 0%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
  (5903 - 6633, n=3)
6386 Points ∼96% -4%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
5903 Points ∼89% -11%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1097 - 6633, n=119)
4156 Points ∼63% -37%
2560x1440 Time Spy Graphics
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
10938 Points ∼100%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
10718 Points ∼98% -2%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
  (9638 - 10938, n=4)
10301 Points ∼94% -6%
Alienware m17 R3 P45E
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
9908 Points ∼91% -9%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
9638 Points ∼88% -12%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (368 - 13013, n=267)
6072 Points ∼56% -44%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Alienware m17 R3 P45E
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
25597 Points ∼100% 0%
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
25504 Points ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
  (24211 - 25597, n=4)
24932 Points ∼97% -2%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
24416 Points ∼95% -4%
MSI GT76 Titan DT 10SGS
NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
24211 Points ∼95% -5%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=652)
12389 Points ∼48% -51%
3DMark 11 Performance
31493 Punkte
3DMark Fire Strike Score
22606 Punkte
3DMark Time Spy Score
11211 Punkte
Hilfe

Wie sich die Grafikkarte bei längerer 3D-Last verhält, haben wir gut 60 Minuten mit dem Rollenpiel The Witcher 3 getestet. Im Gegensatz zur CPU-Leistung (Cinebench-Loop) bleibt die GPU-Leistung recht konstant. Durchschnittlich 1.815 MHz Kerntakt sind ein sehr guter Wert für die RTX 2080 Super.

05101520253035404550556065707580859095100105110115120Tooltip
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10900K, Samsung SSD 970 EVO Plus 2TB: Ø110 (105-115)

Gaming Performance

Mit Nvidias Spitzenmodell lassen sich alle modernen Titel flüssig in maximalen Details zocken. Selbst 3.840 x 2.160 Pixel werden – abgesehen von sehr rechenintensiven Games wie Borderlands 3 und dem Flight Simulator – mit über 40 FPS befeuert. Anhand der unteren Tabelle können sie erkennen, dass im QHD- und FHD-Bereich oft die 100-FPS-Marke geknackt wird.

The Witcher 3
3840x2160 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
MSI GT76 Titan DT 10SGS
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10900K
80.5 (74min - 95max) fps ∼100% +6%
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10900K
75.6 (7.77min, 65.6P1 - 405max) fps ∼94%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
  (66.4 - 80.5, n=3)
74.2 fps ∼92% -2%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10980HK
66.4 (54min) fps ∼82% -12%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (9.3 - 89.2, n=71)
44.9 fps ∼56% -41%
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
MSI GT76 Titan DT 10SGS
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10900K
113.2 (106min - 129max) fps ∼100% +4%
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10900K
109 (7.68min) fps ∼96%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce RTX 2080 Super Mobile
  (93.4 - 113, n=4)
103 fps ∼91% -6%
Alienware m17 R3 P45E
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10980HK
97.7 (93min - 103max) fps ∼86% -10%
Asus Strix Scar 17 G732LXS
GeForce RTX 2080 Super Mobile, i9-10980HK
93.4 (78min) fps ∼83% -14%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=422)
54.2 fps ∼48% -50%
min. mittel hoch max.QHD4K
GTA V (2015) 187 182 179 98.9 fps
The Witcher 3 (2015) 209 109 75.6 fps
Dota 2 Reborn (2015) 190 172 167 156 145 fps
X-Plane 11.11 (2018) 145 127 103 88.2 fps
Shadow of the Tomb Raider (2018) 142 126 87.5 47.1 fps
Battlefield V (2018) 168 152 126 76.2 fps
Borderlands 3 (2019) 107 89.8 65.4 37.1 fps
Hunt Showdown (2020) 133 92.4 85.6 fps
Doom Eternal (2020) 222 219 176 96.5 fps
Gears Tactics (2020) 154 125 82.1 43.2 fps
F1 2020 (2020) 234 161 122 72.5 fps
Death Stranding (2020) 149 147 108 60 fps
Horizon Zero Dawn (2020) 127 104 80 45 fps
Flight Simulator 2020 (2020) 64.6 47.1 37.8 23.8 fps
Serious Sam 4 (2020) 113 95 84.2 54.4 fps
Mafia Definitive Edition (2020) 122 83.4 45.2 fps
Star Wars Squadrons (2020) 263 243 175 105 fps
FIFA 21 (2020) 278 278 274 238 fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Eine der größten Schwachstellen des XMG Ultra 17 ist die extreme Geräuschentwicklung. 55 bis 62 dB unter Last zwingen mehr oder weniger zu einem Headset. Spiele bereiten ohne Kopfhörer jedenfalls keine Freude. Das MSI GT76 Titan DT wird in den meisten 3D-Szenarien sogar noch lauter, was die bessere Turboentfaltung der CPU relativiert.

Im Idle-Modus fällt die Geräuschkulisse des Schenker-Notebooks ebenfalls nicht optimal aus. Zwar stehen die beiden Gehäuselüfter manchmal komplett still oder drehen nur mit einem dezenten Pegel von rund 32 dB(A), hin und wieder tourt die Kühlung jedoch grundlos auf über 50 dB auf, was viele Nutzer stören wird. Schon beim Booten erreicht das Gerät kurzfristig fast 60 dB.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2042.540.539.139.643.42537.542.239.336.7393144.747.947.543.750.74032.134.436.131.337.55031.929.336.723.146634331.543.627.949.68033.926.146.821.952.110032.628.439.824.137.912536.831.138.724.940.416037.637.939.81841.32003926.640.123.241.925039.323.34120.243.531541.823.244.320.445.540040.422.143.214.446.450041.828.742.812.248.263044.221.944.111.247.980044.920.345.810.549.8100047.220.647.810.552.8125049.821.750.210.755.3160048.215.848.711.553.4200046.713.847.711.353.1250044.113.444.311.751.2315040.913.140.112.247.9400037.213.53712.644.8500035.917.736.812.843.7630031.713.133.313.339.6800029.213.328.413.137.31000025.913.124.912.834.71250022.213.721.212.432.21600016.812.317.111.827.3SPL56.532.15725.162.3N10.11.710.80.715.3median 39.3median 20.3median 40.1median 12.6median 44.8Delta6.16.55.33.34.4hearing rangehide median Fan NoiseSchenker XMG Ultra 17 Comet Lake

Lautstärkediagramm

Idle
27 / 32 / 57 dB(A)
Last
56 / 62 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Earthworks M23R, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 25 dB(A)
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
i9-10900K, GeForce RTX 2080 Super Mobile
MSI GT76 Titan DT 10SGS
i9-10900K, GeForce RTX 2080 Super Mobile
Alienware m17 R3 P45E
i9-10980HK, GeForce RTX 2080 Super Mobile
Asus Strix Scar 17 G732LXS
i9-10980HK, GeForce RTX 2080 Super Mobile
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Geräuschentwicklung
12%
10%
1%
9%
aus / Umgebung *
25
26.4
-6%
26.5
-6%
25
-0%
29 (24 - 32, n=415)
-16%
Idle min *
27
27.5
-2%
27.8
-3%
33
-22%
31.2 (24 - 42, n=838)
-16%
Idle avg *
32
27.5
14%
27.8
13%
38
-19%
32.5 (25 - 46.6, n=838)
-2%
Idle max *
57
29.8
48%
27.8
51%
45
21%
34.7 (25.2 - 57, n=838)
39%
Last avg *
56
30.9
45%
52.1
7%
54
4%
41.3 (28 - 59, n=839)
26%
Witcher 3 ultra *
55
60.7
-10%
51.8
6%
50
9%
Last max *
62
66.6
-7%
59.1
5%
55
11%
48.6 (38.9 - 66.6, n=839)
22%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

So hoch die Geräuschentwicklung ist, so gering sind die Temperaturen des Chassis. Selbst unter Volllast erwärmt sich die Unterseite der Baseunit nur auf maximal 46 °C. Die Oberseite wird maximal 39 °C warm – ebenfalls ein guter Wert für ein Gaming-Notebook.

Die Komponenten geraten deutlich mehr ins Schwitzen. Nach einer Stunde Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 machte es sich die RTX 2080 Super bei knapp 80 °C bequem, wohingegen der Core i9-10900K fast 100 °C erreichte. Im Spielealltag wird die CPU zum Glück nicht derart heiß. Bei The Witcher 3 waren es halbwegs moderate 70 bis 80 °C.

The Witcher 3
The Witcher 3
Stresstest
Stresstest
Volllast oben
Volllast oben
Volllast unten
Volllast unten
Max. Last
 37 °C32 °C39 °C 
 32 °C31 °C32 °C 
 30 °C30 °C26 °C 
Maximal: 39 °C
Durchschnitt: 32.1 °C
45 °C43 °C46 °C
33 °C36 °C30 °C
31 °C35 °C29 °C
Maximal: 46 °C
Durchschnitt: 36.4 °C
Netzteil (max.)  44 °C | Raumtemperatur 21 °C | Fluke t3000FC (calibrated), Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 39 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.8 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 46 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.7 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29.3 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.4 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 33.2 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 33.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 31 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-2.2 °C).
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
i9-10900K, GeForce RTX 2080 Super Mobile
MSI GT76 Titan DT 10SGS
i9-10900K, GeForce RTX 2080 Super Mobile
Alienware m17 R3 P45E
i9-10980HK, GeForce RTX 2080 Super Mobile
Asus Strix Scar 17 G732LXS
i9-10980HK, GeForce RTX 2080 Super Mobile
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Hitze
8%
-26%
-10%
-3%
Last oben max *
39
36.4
7%
54
-38%
59
-51%
46.1 (28 - 68.8, n=802)
-18%
Last unten max *
46
43
7%
58.4
-27%
52
-13%
49.9 (25.9 - 78, n=800)
-8%
Idle oben max *
32
28
12%
40
-25%
30
6%
30.7 (21.6 - 46.8, n=754)
4%
Idle unten max *
35
33.4
5%
39.4
-13%
29
17%
31.8 (21.1 - 50.3, n=752)
9%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Barebone-Hersteller Clevo nutzt das vorhandene Gehäusevolumen für ein gutes 2.1-System, das sich mit maximal 94 dB(A) auch für die Beschallung größerer Räume eignet. Für Notebookverhältnisse ist der Klang relativ kräftig und ausgewogen, so dass man beim Medienkonsum nicht unbedingt externe Speaker anstecken muss.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2038.841.22535.439.93145.747.64032.141.85039.8446333.251.78025.254.110024.362.812528.87216028.572.920024.766.825024.568.831517.869.140014.87350013.275.86301377.38001175.910001175.4125010.879.416001178.3200011.178.9250011.479315012.179.7400012.483.4500012.585.4630012.788.7800012.878.11000012.579.91250012.173.61600011.568.7SPL2693.7N0.8109.6median 12.5median 75.9Delta3.53.433.735.633.733.133.733.128.626.828.626.725.626.729.125.129.13923.53937.624.237.647.322.247.358.723.458.760.822.260.859.121.559.165.52165.568.523.568.565.224.465.267.222.767.272.822.872.872.418.272.465.917.765.972.616.572.673.215.373.269.516.469.572.416.272.468.115.968.167.814.567.86514.86570.716.570.772.714.172.774.813.974.875147570.813.370.883.229.883.260.41.360.4median 68.5median 16.5median 68.54.33.54.3hearing rangehide median Pink NoiseSchenker XMG Ultra 17 Comet LakeMSI GT76 Titan DT 10SGS
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (94 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 7.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (7.5% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 0% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

MSI GT76 Titan DT 10SGS Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.2 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.1% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (8.9% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Die High-End-Komponenten führen nicht nur zu einer hohen Geräuschkulisse, sondern auch zu einem happigen Energieverbrauch. Da das Ultra 17 keine Grafikumschaltung bietet, sind es schon im Idle-Modus über 30 Watt. Unter Last klettert der Strombedarf auf bis zu 512 Watt – ein neuer Negativrekord. Laut The Witcher 3 kann man in Spielen mit ca. 320 Watt rechnen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 1.9 / 2 Watt
Idledarkmidlight 34 / 40 / 47 Watt
Last midlight 130 / 512 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
i9-10900K, GeForce RTX 2080 Super Mobile
MSI GT76 Titan DT 10SGS
i9-10900K, GeForce RTX 2080 Super Mobile
Alienware m17 R3 P45E
i9-10980HK, GeForce RTX 2080 Super Mobile
Asus Strix Scar 17 G732LXS
i9-10980HK, GeForce RTX 2080 Super Mobile
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Stromverbrauch
6%
4%
26%
41%
Idle min *
34
25.9
24%
33.6
1%
16
53%
18.7 (1.9 - 113, n=798)
45%
Idle avg *
40
38
5%
43.9
-10%
25
37%
24.1 (6 - 119, n=798)
40%
Idle max *
47
53.2
-13%
59
-26%
35
26%
29.8 (8.3 - 122, n=798)
37%
Last avg *
130
123.8
5%
134.9
-4%
177
-36%
104 (14.1 - 319, n=790)
20%
Witcher 3 ultra *
318
312.5
2%
242
24%
227
29%
Last max *
512
459.8
10%
320
37%
280
45%
177 (21.9 - 590, n=789)
65%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Trotz riesigem 97-Wh-Akku sind die Laufzeiten eher bescheiden. Je nach Auslastung und Displayleuchtkraft hält der 17-Zöller zwischen 1 und 5 Stunden ohne Netzteile durch. Während das Alienware m17 R3 schlechter abschneidet, schafft das Asus Strix Scar 17 höhere Laufzeiten.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 51min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 48min
Last (volle Helligkeit)
1h 13min
Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake
i9-10900K, GeForce RTX 2080 Super Mobile, 97 Wh
MSI GT76 Titan DT 10SGS
i9-10900K, GeForce RTX 2080 Super Mobile, 90 Wh
Alienware m17 R3 P45E
i9-10980HK, GeForce RTX 2080 Super Mobile, 86 Wh
Asus Strix Scar 17 G732LXS
i9-10980HK, GeForce RTX 2080 Super Mobile, 66 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
-36%
-27%
62%
17%
Idle
291
221
-24%
602
107%
365 (39 - 1399, n=738)
25%
WLAN
228
146
-36%
191
-16%
356
56%
269 (62 - 683, n=461)
18%
Last
73
43
-41%
89
22%
79.9 (18 - 243, n=706)
9%

Pro

+ helles und farbstarkes UHD-Display
+ moderate Gehäusetemperaturen
+ moderne Anschlussausstattung
+ Akku von außen zugänglich
+ herausragende Leistung
+ gutes Soundsystem
+ CPU austauschbar

Contra

- wuchtiges und schweres Chassis
- hohe Geräuschentwicklung
- happiger Stromverbrauch
- zwei Netzteile nötig
- maue Laufzeit
- sehr teuer

Fazit

XMG Ultra 17 (Clevo X170SM-G): Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies
XMG Ultra 17 (Clevo X170SM-G): Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies

Das XMG Ultra 17 ist ein Desktop-Replacement der Extraklasse.

High-End-Power in einem großen Gehäuse mit vielen Anschlüssen: So möchte Schenker leistungshungrige Anwender gewinnen, bei denen Geld eine untergeordnete Rolle spielt. Das farbstarke (wenn auch etwas reaktionsschwache) UHD-Display und die Eingabegeräte wissen ebenfalls zu gefallen.

Vom Mobilitätsgedanken sollte man sich jedoch verabschieden. Die hohen Abmessungen, das grenzwertige Gewicht und die relativ kurze Akkulaufzeit fesseln Nutzer an den Schreibtisch. Im Endeffekt wurde das XMG Ultra 17 nur für den stationären Betrieb konzipiert, wobei sich dann die Frage stellt, warum man nicht gleich zu einem echten Desktop-PC greift, der günstiger und vor allem leiser ist.

Schenker XMG Ultra 17 Comet Lake - 13.10.2020 v7
Florian Glaser

Gehäuse
79 / 98 → 81%
Tastatur
83%
Pointing Device
89%
Konnektivität
71 / 80 → 89%
Gewicht
41 / 10-66 → 56%
Akkulaufzeit
57 / 95 → 59%
Display
87%
Leistung Spiele
98%
Leistung Anwendungen
96%
Temperatur
88 / 95 → 93%
Lautstärke
39 / 90 → 44%
Audio
87%
Kamera
43 / 85 → 51%
Durchschnitt
74%
85%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser, 13.10.2020 (Update: 28.10.2020)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.