Notebookcheck

Das Lenovo Ideapad Gaming 3i 15IMH05 reizt CPU und GPU voll aus

Lenovo IdeaPad Gaming 3i 15IMH05 im Test: Vollgas für den Core i5
Lenovo IdeaPad Gaming 3i 15IMH05 im Test: Vollgas für den Core i5
Lenovos Mittelklasse-Gaming-Notebook bringt alle aktuellen Computerspiele flüssig auf den matten 120-Hz-Bildschirm (Full HD, IPS). Mit einem Preis von etwa 800 Euro reißt es kein allzu tiefes Loch in die Geldbörse und kann sich eines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses rühmen. Gut: Das Notebook bietet Platz für zwei NVMe-SSDs.
Sascha Mölck, 👁 Sebastian Jentsch,

Lenovos neue Ideapad-Gaming-3i-Serie zielt auf Kunden, die auf der Suche nach einem möglichst preiswerten Gaming-Notebook sind. Dabei setzt die Firma auf Mittelklasse-Hardware von Intel und Nvidia. Das uns zur Verfügung gestellte Testgerät wird von einem Core-i5-10300H-Prozessor und einem GeForce-GTX-1650-Grafikkern angetrieben. Das Notebook macht, wofür es gedacht ist: Es bringt alle Spiele, die sich in unserer Datenbank befinden, flüssig auf den Bildschirm. Dabei können immer die Full-HD-Auflösung und mittlere bis hohe Qualitätseinstellungen gewählt werden.

Die Ideapad-Gaming-3i-Reihe folgt auf die Ideapad-L340-15IRH-Serie. Ein Manko vieler L340-Modelle hat Lenovo glücklicherweise nicht in die neuen Geräte überführt: Der Arbeitsspeicher vieler L340-Modelle kann ausschließlich im Single-Channel-Modus laufen, da nur eine Arbeitsspeicherbank vorhanden ist. Somit kann die Hardware ihre Leistung nicht voll entfalten. Im Falle eines Gaming-Notebooks schlägt sich das u.a. in Bildwiederholraten nieder, die deutlich niedriger ausfallen, als sie müssten. Die Notebooks der Ideapad-Gaming-3i-Reihe bringen zwei Arbeitsspeicherbänke mit. Somit steht einer Nutzung des Dual-Channel-Modus nichts im Wege.

Das uns zur Verfügung gestellte Testgerät hat eine 512 GB fassende NVMe-SSD an Bord. Sollte der Speicherplatz ausgehen, könnte die vorhandene SSD gegen ein großkapazitiveres Modell getauscht werden oder eine zweite NVMe-SSD in das Notebook eingesetzt werden. Der zweite M.2-Steckplatz kann mit NVMe-Modellen in den Formaten 2230 und 2280 bestückt werden.

Der Full-HD-IPS-120-Hz-Bildschirm bietet stabile Blickwinkel, eine matte Oberfläche, akzeptable Reaktionszeiten und eine ordentliche Farbdarstellung. Während die Maximalhelligkeit noch als ausreichend bezeichnet werden kann, fallen Kontrast und Farbraumabdeckung zu gering aus. Hier muss auch ein Notebook aus dem Einstiegsbereich mehr liefern.

Viele weitere Informationen und Messwerte finden sich in unserem Testbericht zum Lenovo Ideapad Gaming 3i 15IMH05.

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Autor: Sascha Mölck,  5.07.2020 (Update:  2.07.2020)
Sascha Mölck
Sascha Mölck - Editor
Studium der Informatik, seit über 15 Jahren als Autor im IT-Bereich tätig.