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Apple: iPhone 8 OLED-Anniversary-Edition könnte noch teurer werden

Die 10th Anniversary-Edition des Apple iPhone 7s/8 mit OLED-Display soll teurer werden (Bild: Moe Slah)
Die 10th Anniversary-Edition des Apple iPhone 7s/8 mit OLED-Display soll teurer werden (Bild: Moe Slah)
Bislang kostet die teuerste iPhone-Variante in den USA $969, mit der 10. Anniversary-Edition könnte das iPhone 7s/8 dieses Jahr die 1.000 US-Dollar-Grenze überschreiten. In Europa kommt man somit wahrscheinlich auf knapp 1.200 Euro oder mehr.

Apple-User sind hohe Preise gewöhnt, das betrifft besonders europäische Apple-Fans. Während in den USA das iPhone 7 Plus mit 256 GB Speicher 969 US-Dollar kostet, muss man hierfür in Deutschland 1.119 Euro berappen, selbst für iPhone-Fans oft über der persönlichen Schmerzgrenze. Einem neuen Bericht des Magazins Fastcompany zufolge könnte die 10. Anniversary-Edition des kommenden iPhone 7s oder iPhone 8 aber noch einmal teurer werden, Fastcompany spricht in der Analyse von mehr als 1.000 US-Dollar, das dürfte hierzulande dann Preise von knapp 1.200 Euro oder mehr erwarten lassen. 

Höhere Produktionskosten

Fastcompany beruft sich bei der Vorhersage auf eine Quelle mit Insider-Wissen und diese begründet die Aussage vor allem mit den Preisen für die Komponenten die in das neue iPhone fließen werden. So wird Apple alleine das vermutete 5,8 Zoll-OLED-Display doppelt soviel kosten wie die bisherigen LCD-Panels und auch die Preise für RAM sind in den letzten Monaten gestiegen, hiervon dürfte das kommende iPhone in der Anniversary-Edition mehr erhalten als bisher. Etwas einsparen könnte Apple beim Gehäusematerial, hierfür soll angeblich derzeit rostfreier Stahl vorgesehen sein, die Rückseite wird dagegen, wie bereits mehrfach berichtet aus Glas sein. 

Zusätzlich zu den beiden LCD-Modellen

Diese OLED- oder Anniversary-Edition des kommenden iPhones soll zusätzlich zu den beiden regulären 4,7 Zoll- und 5,5 Zoll-iPhones auf den Markt kommen. Letztere werden wohl weiterhin mit LCD-Display ausgestattet sein und dürften wahrscheinlich iPhone 7s und iPhone 7s Plus benannt werden. Ob die OLED-Variante als iPhone 8 oder iPhone X bezeichnet wird, sei derzeit noch nicht endgültig entschieden, schreibt Fast Company. Abgesehen vom Preis dürften die beiden LCD-Varianten auch deswegen weiterhin angeboten werden, weil es derzeit einfach nicht genügend OLED-Panels am Markt gibt. Apple hat offenbar den Großteil der verfügbaren Kapazitäten aufgekauft, erst 2018 und 2019 dürfte sich die Liefersituation durch die Fertigstellung neuer OLED-Fabriken entspannen.

Keine Buttons mehr?

Bereits mehrfach berichtet wurde die Vermutung, dass Apple den Home Button mit Touch ID durch eine Soft-Variante unter dem Display-Glas ersetzen will. Damit soll es zwar noch Probleme geben, Apple habe sich aber darauf versteift, berichtet der Insider. Auch die Buttons an der Seite könnten eventuell verschwinden und durch berühungsempfindliche Stellen im Metall ersetzt werden. Einmal mehr wird Gesichtserkennung als mögliches neues Feature erwähnt, zudem könnte sich Apple mit der Anniversary-Edition auch erstmals an eine Augmented Reality-Anwendung für sein iPhone heran wagen. 

Verfügbarkeit: Wie immer

Last but not Least wird berichtet, dass Apple die Akkukapazität im neuen Modell stark erhöhen soll, zudem sind wieder Modems von Intel und Qualcomm im Gespräch, die beiden haben ja schon für das iPhone 7 zugeliefert. Aktuell werden bereits erste Modelle der kommenden iPhone-Generation produziert, hierbei handelt es sich allerdings um Testläufe und nicht um eine vorgezogene Produktion. Die nächsten iPhones sollen wie gewohnt im Herbst des Jahres angekündigt und kurz danach ausgeliefert werden. 

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Autor: Alexander Fagot,  9.02.2017 (Update:  9.02.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.