Notebookcheck

Hands-On Test: Razer Blade 15 (2018) Laptop

Max-Q in 17 Millimetern. Das neue Razer Blade 15 (2018) haut mächtig auf den Putz: Es behauptet nicht nur, der dünnste Gamer weltweit zu sein, nein, es will auch ein 15,6-Panel in einem 14-Zoll-Chassis haben. Eine Art Ultrabook mit Max-Q Gaming und Coffee Lake 6-Kern-Prozessor?

Razer Blade 15: 17.3 Millimeter mit GTX 1070 & 16.8 Millimeter mit GTX 1060, jeweils Max-Q
Razer Blade 15: 17.3 Millimeter mit GTX 1070 & 16.8 Millimeter mit GTX 1060, jeweils Max-Q

Probiert haben es schon viele Hersteller: Die Verbindung von ansprechender Performance mit guter Mobilität und ganz viel Design-Raffinesse. Razer war dies 2017 mit dem 14-Zoller Blade 2017 gelungen. Dort verbandelte sich ein 45-Watt-HQ-Prozessor mit einer GTX 1060. Die Mischung erhielt Bestnoten, nicht nur im Rating bei Notebookcheck.

Jetzt setzt Razer den Quasi-Nachfolger auf, wenngleich es sich um ein 15,6-Zoll-Panel handelt: Durch schmale Ränder entlang des Panels bleiben die Abmessungen des Chassis nahezu die eines 14-Zollers. Wenn es also einen Nachfolger für den 14-Zoller gibt - mit ähnlich dünnen Rändern - dann müsste der mit einem 13,3-Zoll-Chassis daherkommen. 

Doch für ein neu aufgelegtes Gaming-Notebook wäre das zu wenig, zumal unter den Namen Razer. Folglich setzt der Hersteller auf die aktuelle Technik Advantgarde in Form eines Coffee-Lake-Prozessors mit sechs echten Kernen. Die Grafik erhält ein Update, jetzt kann der Kunde zwischen GTX 1060 und GTX 1070 wählen, jeweils in der MAX-Q-Version. 

Beim Display steht – wie schon beim 2017er Blade 14 Full HD oder 4K zur Verfügung. 4K wurde aber von 3.200 x 1.800 auf 3.840 x 2.160 Pixel aufgebohrt. Ein Novum an dieser Stelle ist das 144-Hz-FHD-Panel.

Allein auf dem Feld ist Razer natürlich nicht: MSI hat mit dem GS65 8RF Stealth Thin (i7-8750H, GTX 1070 Max-Q, Full-HD) eine sehr ähnliche Konfiguration am Start. Gleiches gilt für den Gigabyte Aero 15X v8. Beide 15-Zoller gehören zu den Thin & Light Gamern, sie sind jeweils 18 Millimeter hoch, also nur 0,9 mm dicker als unser Blade 15 (GTX 1070). 

In diesem Hands On möchten wir Ihnen die ersten physischen Eindrücke des Blade 15 schildern. Den Test mit Messungen und Benchmarks werden wir an dieser Stelle ergänzen, sobald wir ein Testgerät erhalten. 

Das Sechs-Kern Razer Blade 15,6 Zoll Gaming-Laptop startet bei 1.949,99 Euro und ist ab sofort auf Razer.com sowie bei ausgewählten Händlern in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Kanada und China erhältlich.

Blade 15 Blade 15 Blade 15 Blade 15 Blade 15
CPU Core i7-8750H Core i7-8750H Core i7-8750H Core i7-8750H Core i7-8750H
GPU GeForce GTX 1060 Max-Q GeForce GTX 1060 Max-Q GeForce GTX 1070 Max-Q GeForce GTX 1070 Max-Q GeForce GTX 1070 Max-Q
RAM 16 GB DDR4-2400 16 GB DDR4-2400 16 GB DDR4-2400 16 GB DDR4-2400 16 GB DDR4-2400
SSD 256 GB 512 GB 256 GB 512 GB 512 GB
Screen FHD (60 Hz) FHD (144 Hz) FHD (144 Hz) FHD (144 Hz) 4K (Touch, 60 Hz)
Preis 1.950 Euro 2250 Euro 2450 Euro 2.650 Euro 2.900 Euro
Detailed Tech Specs Razer 15 2018
Detailed Tech Specs Razer 15 2018
Razer Blade 15 2018 (Blade Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q - 8192 MB, GDDR5 VRAM, VR-Ready, Intel UHD Graphics 630
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4 2667MHz, bis 32 GB aufrüstbar
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 282 PPI, Multi-Touch, 144Hz, 25 ms, Touch, IPS, Option: FHD 60Hz, FHD 144Hz, 4K Touch, individuell farbkalibriert, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
,  GB 
, 512GB M.2 SSD NVMePCIe PCIe3 x4 auf 2TB maximal aufrüstbar
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Mic-Line-Out Kombi
Netzwerk
Intel Wireless-AC 9260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 17.3 x 355 x 235
Akku
80 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 1MP 1280x720
Sonstiges
Tastatur: Anti-Ghostingm Razer Chroma RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, Razer Cortex: Game Booster, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.15 kg
Preis
2900 Euro

 

Gehäuse

Jetzt mit Edge-to-Edge Display
Jetzt mit Edge-to-Edge Display

Hier ließ Razer bereits in der Vergangenheit nichts anbrennen. Daher gilt für das nur 17,1 mm dünne Chassis das, was unser Autor bereits 2016 zum Razer Blade (14) schrieb: Solid as a Rock.

Zitat: "Das neue Razer Blade ist das weltweit flachste Gaming Laptop in seiner Klasse mit einem größeren Bildschirmanzeigebereich und höherer Leistung.

Heute ist der Razer Blade 15 mit 17,1 mm etwas dünner (ohne Standfüße). Es ist nach wie vor eine Art Aluminium-Unibody-Gehäuse, allerdings mit einer Bodenplatte. Nach oben hin ist das Gehäuse geschlossen, nur die Tasten, das Touchpad und der Power-Schalter ragen durch gefräste Öffnungen heraus. 

Die Stabilität steht ganz oben auf der Messlatte, derart gegen Verwindungen resistente Konstruktionen haben die Tester bei Notebookcheck selten in den Händen. Auch mit aller Kraft lässt sich die Base nicht einen Millimeter verwinden. Dazu passt der ebenfalls steife und komplett druckresistente Deckel, der sich kaum aus der Form bringen lässt. 

Abgerundet wird die großartige Vorstellung durch das fast perfekt abgestimmte Scharnier, das bei ruckartigen Bewegungen so gut wie gar nicht nachschwingt. Ein einhändiges Öffnen des Deckels ist möglich.

Das Design ist kantiger geworden. Die stark abgerundeten Ecken des 2016er Blade (14) gehören der Vergangenheit an. Die mattschwarze Optik mit dem Razer-Symbol auf dem Deckel ist neu, aber der ansonsten sehr zurückhaltende Innenraum hat sich nicht verändert. Natürlich sorgt der schmale Displayrahmen (4,9 mm) für einen ganz anderen Look. 

Optische Akzente setzt Razer Chroma, eine Software, die alle Leuchtelemente des Gerätes inklusive Razer-Logo, Power-Button und Tastatur anspricht und selbige nach Profil, Zeit oder Nutzung in allen erdenklichen Farben leuchten lässt.

Razer Blade 15 2018
Razer Blade 15 2018
Razer Blade 15 2018
Razer Blade 15 2018
Razer Blade 15 2018
Razer Blade 15 2018
Razer Blade 15 2018
Razer Blade 15 2018

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Das Blade 15 2018 (15,6“) ist nur 10 Millimeter breiter als das Blade 2017 (14“). In der Tiefe liegt es gleichauf, die Dicke ist 0,7 mm geringer. Sie können im Größenvergleich die Geräte abwählen, um den 1:1-Vergleich zwischen Vorgänger und Nachfolger zu sehen. 

Da konnte sich MSI mit dem nur 18 mm dünnen GS65 auch viel Mühe geben, es ist nach vorne hin länger und zur Seite einen Tick breiter als unser Blade 15. Gleiches gilt für das Aero 15X. Acer und Asus sind so dick und wuchtig, hier haben die Hersteller erst gar nicht versucht, auf "thin" zu trimmen. 

Wir betrachten an dieser Stelle die Geforce GTX 1070 Variante. Diese ist schwerer (2,15 kg) und etwas dicker als das Modell mit GTX 1060. Letzteres ist nur 16,6 mm hoch und wiegt 2,07 kg. 

von klein bis groß: Blade, Blade Stealth, Blade Pro
von klein bis groß: Blade, Blade Stealth, Blade Pro

Größenvergleich

Ausstattung

Type-C Gen 2 mit Tunderbolt 3
Type-C Gen 2 mit Tunderbolt 3

Bei den Ports gibt es signifikante Änderungen, ein Kartenleser ist aber nach wie vor nicht vorhanden. Dafür ist jetzt aber ein Mini DisplayPort 1.4 an Bord und nicht nur HDMI 2.0b. Das wird vor allem die Profis freuen, aber auch den Gamer, der jetzt ohne viel Aufwand bis zu drei Monitore anschließen kann (dritten an Thunderbolt 3).

Der kleine USB Type-C Gen 2 unterstützt Thunderbolt 3 (z. B. für Razers Core X oder V2) und schaufelt Daten deutlich schneller als ein 3.1 Gen 1. Trotz fast 3-jähriger Anwesenheit von Type-C haben wenigstens 90 % unserer Testgeräte nach wie vor USB 3.1 Gen 1 an Bord.

Type-C Gen 2 Tunderbolt 3, USB 3.1 Gen 1, HDMI, mDP, Kensington
Type-C Gen 2 Tunderbolt 3, USB 3.1 Gen 1, HDMI, mDP, Kensington
Netzteil, 2 x USB 3.1 Gen 1, Audio Combo Port
Netzteil, 2 x USB 3.1 Gen 1, Audio Combo Port

Kommunikation

Gemessen an der übrigen Hardware ist die Webcam äußerst schwach: 720p
Gemessen an der übrigen Hardware ist die Webcam äußerst schwach: 720p

Mangels Ethernet-Port muss die WLAN-Performance sitzen. Bisher hatte der Hersteller auf Killer Wireless-AC 1535 gesetzt, damit ist nun Schluss. Stattdessen ist es jetzt eine Intel Wireless-AC 9260 mit Bluetooth 5.0, die hier das Sagen hat. 

Die eingebaute Webcam (1MP/720P) mit Mikrofon-Array ist technisch gesehen ein alter Hut, wie sie auch in jedem 08/15-Laptop zu finden ist. Anders als bei den Dell XPS wurde die Platzierung der Webcam am oberen Rand beibehalten, trotz des schmalen Rahmens. Dadurch muss der Chat-Partner dem Nutzer nicht in die Nase oder in den Mund schauen.

Sicherheit

An Bord ist ein Trusted Plattform Modul (TPM 2.0), sowie ein physisches Kensington Lock. 

Jobs

Wir erweitern unser Team und suchen engagierte Redakteure mit besonderen Kenntnissen im Bereich mobiler Technologien.

Zubehör

Razers Grafikkarten-Box ist natürlich kompatibel, jetzt hat der Hersteller aber mit der Core X eine günstigere Version im Angebot. Der hohe Preis der Razer Core V2 (aktuell Markt 515 Euro) hat in der Vergangenheit sicher viele Käufer abgeschreckt, zumal für diesen Preis noch keine Grafikkarte integriert ist. In die Box passen die neuesten Nvidia Geforce, Nvidia Quadro, AMD XConnect, Radeon und Radeon Pro Karten beliebiger Hersteller. Durch Thunderbolt Plug & Play ist kein Reboot nötig, wenn die Box angesteckt wird.

Die Vorteile der neuen Core X:

  • Preis 299 Euro (statt 519 Euro)
  • Thunderbolt 3 mit Mac Support 
  • Standard ATX 650W Netzteil (austauschbar)
  • 100W Laptop Charging
  • bis 3 Slot Karte (33 cm Länge, statt 30 cm)

Die Nachteile: Core X hat keine USB-Ports und kein Ethernet, es lässt sich also nicht als Docking-Lösung für die Peripherie nutzen.

Weiteres Zubehör ist die 15,6 Zoll Protective Sleeve, eine aus wasserresistentem Material gefertigte Schutzhülle. Ein kompakter 200 W/230-Volt-Power-Adapter ist natürlich obligatorisch.

Razer Core X versus Razer Core V2
Razer Core X versus Razer Core V2
Der neue Razer Core X ist deutlich günstiger zu haben,
Der neue Razer Core X ist deutlich günstiger zu haben,
kann aber nicht als Peripherie-Dock genutzt werden.
kann aber nicht als Peripherie-Dock genutzt werden.

Software

Razer Synapse 3 ist ein Cloud-basiertes Hardware Configuration Tool von Razer. Settings für die Hardware des Laptops, z. B. Performance, Tastenbeleuchtung, aber auch für Razer-Peripherie (Eingabegeräte) werden online abgelegt. So haben Sie auf der LAN-Session, wenn Sie nur einen Teil ihrer Hardware mitbringen, sofort alle ihre Settings parat. 

Für eine begrenzte Zeit erhalten Käufer ein Software- und Gaming-Paket, darunter VR-Titel wie Arizona Sunshine, das populäre Cup Head und FL Studio Producer Edition und eine professionelle Software zur Musikproduktion von Image Line. Der Wert des Pakets soll bei etwa 400 Euro liegen.

Garantie

Da Razer das Blade auch in Deutschland vertreibt, gilt neben der nur einjährigen Herstellergarantie auch die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren mit Beweislastumkehr nach sechs Monaten. Außerdem kann nach dem Kauf eine Zusatzgarantie über den Razer-Web-Shop abgeschlossen werden.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur hat dieselbe Breite wie die des Razer Blade 14-Zollers und auch dasselbe Layout. Kein Wunder, schließlich ist das Blade 15 in den Abmessungen nur marginal größer als das Blade (14). 

Das Tastenfeld zeichnet sich durch eine gleichmäßig feste Auflage aus. Um die Tastatur in der Mitte eindrücken zu können, braucht man viel mehr Kraft, als während des Schreibens auftritt. 

Der Hub fällt recht flach aus, mündet aber in einem gut spürbaren, wenn auch nicht eben knackigen Druckpunkt. Der Anschlag ist nur leicht abgefedert, also eher hart, was für vorzeitige Ermüdungserscheinungen sorgen kann. Insgesamt könnte das Feedback beim Schreiben noch etwas deutlicher ausfallen. Die geringe Geräuschkulisse erlaubt den Einsatz in lärmsensiblen Umgebungen.

Die Anti Ghosting-Tastatur ist mit der Razer Chroma-Beleuchtung ausgestattet und bietet mehr als 16,8 Millionen Farben – auf jeder Taste. Die Beleuchtung ist über die Razer Synapse 3-Software individuell anpassbar. Dafür muss allerdings ein Online Konto bei Razer angelegt werden, denn die Settings werden in der Cloud gespeichert. 

Touchpad

Die physisch abgesetzten Ersatz-Maustasten des Vorgängers gehören der Vergangenheit an. Das wird den einen oder andern Traditionalisten grämen, gehört aber wohl zur technischen Entwicklung. Auch MSI und Gigabyte setzen auf Pads ohne Tasten. Es handelt sich um ein Microsoft Precision Touchpad. 

Razer Chroma lässt die Tastatur in allen Farben leuchten, auch dynamisch nach Tätigkeit
Razer Chroma lässt die Tastatur in allen Farben leuchten, auch dynamisch nach Tätigkeit
Microsoft Precision Touchpad
Microsoft Precision Touchpad
Die Lautsprecher befinden sich rechts & links neben der Tastatur.
Die Lautsprecher befinden sich rechts & links neben der Tastatur.

Display

FHD 60 Hz (links) neben 4K Touch (rechts)
FHD 60 Hz (links) neben 4K Touch (rechts)

Das Blade 15 ist in unterschiedlichen Konfigurationen erhältlich: Das 15,6-Zoll-Full HD-(1.920 x 1-080)-Display hat eine Bildwiederholrate von 144 Hz. Das optimiert sowohl Gaming- als auch Entertainment-Inhalte mit flüssigen Bewegtbildern. Die sRGB-Abdeckung soll bei 100% liegen. 

Alternativ ist die 4K-Variante (3.840 x 2.160) zu haben, mit Touch-Kompatibilität und vollständiger Unterstützung des Adobe RGB-Farbraums. Hieran werden sich Profi-Bildbearbeiter orientieren, während für Gamer eher Full HD optimal ist. 

Razer gibt an, dass für höchste Farbgenauigkeit das Display jedes Laptops im Rahmen des Herstellungsprozesses individuell kalibriert wird.

Bildschirm Varianten Razer Blade 15
Bildschirm Varianten Razer Blade 15

Leistung

Razer setzt auf Intels Coffee-Lake-Architektur und verbaut eine Sechskern-CPU. Der Core i7-8750H enthält 9 MB L3-Cache und ist wie seine vierkernigen Kaby-Lake-Vorgänger mit 45 Watt TDP spezifiziert.

Die hohe Kernanzahl kann der 14-nm-Chip in parallelisierten Anwendungen ausspielen. So wird der alte Core i7-7700HQ (Razer Blade 2017) beim Multi-Core-Test des Cinebench R15 um mehr als 40 % abgehängt, wie andere Testsysteme zeigen. 

Nutzer sind auf den genannten Prozessor festgelegt. Zwischen der GeForce GTX 1060 und der GeForce GTX 1070 darf aber gewählt werden. Beide sind in der thermisch für dünne Gehäuse optimierten Max-Q-Version verbaut. 

Beim Arbeitsspeicher sind 16 GB 2667 MHz Dual-Channel grundlegend. Der RAM kann auf bis zu 32 GB und die Festplattenkapazität auf bis zu 2 TB erweitert werden. Razer verkauft das System mit 256- oder 512-GB-Festspeicher. 

Razer Cortex: Der Game Booster wurde verbessert
Razer Cortex: Der Game Booster wurde verbessert
Übersicht Features GTX 1060 Max-Q / 1070 Max-Q Versionen
Übersicht Features GTX 1060 Max-Q / 1070 Max-Q Versionen

Prozessor

Die Performance sollte sich in den Rahmen abspielen, wie wir sie von anderen i7-8750H bei der Konkurrenz gesehen haben. Der Vergleich zeigt schon jetzt: Offenbar haben dickere Gehäuse die besseren Kühllösungen, der Asus Zephyrus M GM501 führt den Multi-CPU Score. Allerdings ist ihm ein ähnlich dem Blade 15 schlankes Gigabyte Aero 15X v8 dicht auf den Fersen. Schlankes Kühldesign und Spitzenleistung ist also möglich, hier sind wir auf die Benchmarks des Blade 15 gespannt.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼100%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (163 - 177, n=16)
172 Points ∼98%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼97%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
Intel Core i7-8550U
164 Points ∼94%
Razer Blade Pro RZ09-0220
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼91%
Acer Predator Triton 700
Intel Core i7-7700HQ
156 Points ∼89%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (79 - 206, n=377)
149 Points ∼85%
Razer Blade (2017) UHD
Intel Core i7-7700HQ
146 Points ∼83%
CPU Multi 64Bit
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
1168 Points ∼100%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1133 Points ∼97%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (964 - 1176, n=16)
1074 Points ∼92%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
1053 Points ∼90%
Razer Blade (2017) UHD
Intel Core i7-7700HQ
747 Points ∼64%
Acer Predator Triton 700
Intel Core i7-7700HQ
734 Points ∼63%
Razer Blade Pro RZ09-0220
Intel Core i7-7700HQ
733 Points ∼63%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 1408, n=378)
714 Points ∼61%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
Intel Core i7-8550U
521 Points ∼45%

System Performance

Die Anwendungsperformance liegt bei den GTX 1070 bestückten Geräten sehr dicht beisammen. Selbst ein RAID 0, wie beim Acer Predator Triton 700, reißt hier auf den ersten Blick nichts heraus. Hier könnte sich das Razer Blade 15 höchstens mit wenigen Prozent Vorsprung an die Spitze setzen.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (5621 - 5751, n=4)
5684 Points ∼100%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5676 Points ∼100%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5662 Points ∼100%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
5621 Points ∼99%
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
5211 Points ∼92%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
5159 Points ∼91%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2484 - 6515, n=278)
4863 Points ∼86%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4184 Points ∼74%
Razer Blade (2017) UHD
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4153 Points ∼73%
Home Score Accelerated v2
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
5160 Points ∼100%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
4665 Points ∼90%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
4627 Points ∼90%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (4504 - 4665, n=4)
4581 Points ∼89%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4504 Points ∼87%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
4207 Points ∼82%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2554 - 6093, n=292)
4174 Points ∼81%
Razer Blade (2017) UHD
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3415 Points ∼66%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3268 Points ∼63%

Grafikkarte

Die NVIDIA GeForce GTX 1070 wird durch das Max-Q-Design etwas ausgebremst, dennoch eignet sich der DirectX-12-Chip hervorragend für Spiele. Das konnten bereits Gigabyte Aero 15X oder MSI GS65 8RF unter Beweis stellen, die im 3DMark nur 12-15% hinter einer normalen GeForce GTX 1070 liegen (Asus Zephyrus M GM501). Im Durchschnitt liegt die Max-Q Version nur 14% hinter der normalen Variante und zirka 20 % hinter einer GeForce GTX 1080 Max-Q. Wir sind gespannt, wie sich das Blade 15 hier einordnen wird.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Acer Predator Triton 700
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
23694 Points ∼100%
Asus Zephyrus M GM501
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-8750H
21925 Points ∼93%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-8750H
19162 Points ∼81%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (17680 - 20240, n=11)
18805 Points ∼79%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-8750H
18687 Points ∼79%
Eurocom Q5
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
18684 Points ∼79%
MSI GS73VR 7RG
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
18642 Points ∼79%
Razer Blade Pro RZ09-0220
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
13668 Points ∼58%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=479)
11548 Points ∼49%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1675 Points ∼7%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Acer Predator Triton 700
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
18120 Points ∼100%
Asus Zephyrus M GM501
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-8750H
17046 Points ∼94%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-8750H
15156 Points ∼84%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (14146 - 16165, n=11)
14835 Points ∼82%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-8750H
14780 Points ∼82%
MSI GS73VR 7RG
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
14663 Points ∼81%
Eurocom Q5
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
14557 Points ∼80%
Razer Blade Pro RZ09-0220
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
11049 Points ∼61%
Razer Blade (2017) UHD
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
10715 Points ∼59%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=408)
10109 Points ∼56%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Asus Zephyrus M GM501
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-8750H
115638 Points ∼100%
Acer Predator Triton 700
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
115579 Points ∼100%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-8750H
104942 Points ∼91%
MSI GS73VR 7RG
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
101699 Points ∼88%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (80984 - 107807, n=11)
98886 Points ∼86%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-8750H
98013 Points ∼85%
Eurocom Q5
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
80984 Points ∼70%
Razer Blade Pro RZ09-0220
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
77354 Points ∼67%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (5761 - 184578, n=399)
60640 Points ∼52%
Razer Blade (2017) UHD
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
48409 Points ∼42%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
9349 Points ∼8%

Gaming Performance

GTX 1070 Max-Q Design - wir werden auch die GTX 1060 Version testen
GTX 1070 Max-Q Design - wir werden auch die GTX 1060 Version testen

Die Spielbarkeit von allen aktuellen Games steht von daher überhaupt nicht in Frage. GTX 1070 Max-Q Karten schafften in den vergangenen Tests locker 50 bis 120 FPS über alle anspruchsvollen Titel. Freilich in Full HD mit den jeweiligen Ultra-Settings. Bei 4K (3840 x 2160) wird es oft knapp werden, weshalb die FHD-Version des Blade ideal und völlig ausreichend für Gamer ist. Wenn es für mehr als 100 FPS reicht, dann kommt das dem 144-Hz-Display zugute.

The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
62.9 fps ∼100%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
59.4 fps ∼94%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
52.7 fps ∼84%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
52.4 fps ∼83%
MSI GS73VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SSD PM871 MZNLN512HMJP
51.3 fps ∼82%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (46 - 53.7, n=11)
50.9 fps ∼81%
Eurocom Q5
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
46 fps ∼73%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=177)
45.2 fps ∼72%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
38.3 fps ∼61%
Resident Evil 7 - 1920x1080 Very High / On AA:FXAA+T
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
142 fps ∼100%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
116 fps ∼82%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (116 - 116, n=2)
116 fps ∼82%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (19.8 - 234, n=26)
113 fps ∼80%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
8.5 (min: 6, max: 12) fps ∼6%
Playerunknown's Battlegrounds (PUBG) - 1920x1080 Ultra Preset
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
86.2 fps ∼100%
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
81.8 fps ∼95%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
78.7 fps ∼91%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (68.2 - 78.7, n=2)
73.5 fps ∼85%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (24.2 - 95, n=19)
70.2 fps ∼81%
Wolfenstein II: The New Colossus - 1920x1080 Extreme Preset AA:SM AF:16x
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (52.5 - 127, n=10)
97.3 fps ∼100%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
92.2 fps ∼95%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (83 - 92.2, n=2)
87.6 fps ∼90%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
83 fps ∼85%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
fps ∼0%
Call of Duty WWII - 1920x1080 Extra / On AA:Filmic T2X SM
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
117 fps ∼100%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
101 fps ∼86%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (86 - 101, n=2)
93.5 fps ∼80%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.4 - 149, n=17)
88.8 fps ∼76%
Kingdom Come: Deliverance - 1920x1080 Ultra High Preset
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
54.2 fps ∼100%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
54.2 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (50.2 - 54.2, n=2)
52.2 fps ∼96%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (7.5 - 82, n=16)
51.8 fps ∼96%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
50.2 fps ∼93%
Far Cry 5 - 1920x1080 Ultra Preset AA:T
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
78 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (75 - 78, n=2)
76.5 fps ∼98%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (10 - 113, n=13)
75.4 fps ∼97%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
75 fps ∼96%

Emissionen

Temperatur

Ein ausgeklügeltes Kühlsystem befindet sich unter der flachen Haube
Ein ausgeklügeltes Kühlsystem befindet sich unter der flachen Haube
Die Vapor Chamber ist doppelt so schwer wie beim Blade 14
Die Vapor Chamber ist doppelt so schwer wie beim Blade 14
Ein thermisches Modul für GPU und CPU
Ein thermisches Modul für GPU und CPU
Vergleich mit den Heatpipes des 14" Razer Blade
Vergleich mit den Heatpipes des 14" Razer Blade

Eine große Hürde bei derart flachen Formfaktoren ist das Hitzemanagement ohne Leistungsverlust. Es reicht nicht, die Max-Q Variante der dGPU ein zu bauen. Razer geht das Problem mit Vapor Chambers (Dampfkammer) an. Statt herkömmlicher Heat Pipes, wie man sie von den meisten Gaming Laptops kennt, trägt eine in einer Vakuum-Dampfkammer befindliche, verdampfende Flüssigkeit dazu bei, die von anderen Komponenten erzeugte Hitze innerhalb des Laptops umzuleiten.

Zitat Razer:

Extrem dünnes Nanopartikel-Material und auf Graphit basierende, robuste thermische Schichten reduzieren heiße Punkte und erleichtern die Wärmeübertragung, während hoch performante, leise Lüfter die Luft über zwei Wärmetauscher mit 0,1 mm dünnen Lamellen ableiten, um Hitze schneller aus dem Gehäuse abzuführen und vom Benutzer fernzuhalten.

Lautsprecher

Der Sound wird über zwei Front-Lautsprecher - neben der Tastatur - mit Dolby Atmos ausgegeben.

Vorläufiges Fazit

Razer Blade 15 2018 mit GTX Max-Q und Coffee Lake 6-Kerner
Razer Blade 15 2018 mit GTX Max-Q und Coffee Lake 6-Kerner
Billig wird der nicht: 1.950 bis 2.900 Euro
Billig wird der nicht: 1.950 bis 2.900 Euro

Von den Äußerlichkeiten ausgehend kann das Blade 15 schon jetzt als gelungener Thin-Gamer betrachtet werden. So kompakt sind keine anderen Gamer dieser Klasse und die Verarbeitung und das haptische Feeling sind die besten auf dem Markt. 

Wenn es Razer im Test auch nur gelingt, die Top Scores anderer GTX 1070 Max-Q Systeme mit 6-Kern-Coffee-Lake zu erreichen, dann hat der Hersteller bereits gewonnen. Das Razer Blade 15 ist nahe daran, ein rundherum gelungenes Slim-Gaming Paket zu werden, das äußerlich und innerlich auch Profis beeindrucken kann (Farbraum, Thunderbolt-Optionen, 3 Bildschirme, USB 3.1 Gen 2).

Ob 10 Millimeter Unterschied in den Dimensionen oder 1 mm Unterschied in der Höhe kaufentscheidend sind, das mag jeder Kunde selbst beantworten. Auf jeden Fall hat Razer die Messlatte für die nächste Runde der Thin-Gamer wieder höher gesetzt. 

Preislich bleibt Razer nach wie vor in der Oberklasse, hier können Asus, MSI und Acer in sinnvollen Konfigurationen durchaus deutlich günstiger sein. Aufhorchen sollte die Spieler-Fraktion beim neuen Preispunkt des Razer Core X, der auch die größten Grafikkarten schluckt (3 Slot Design). Für 300 Euro ist der jetzt mal eine Ansage, die Aufrüst-Freunde unter den Laptop-Besitzern sicher überlegen lässt.

Preisvergleich

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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Hands-On Test: Razer Blade 15 (2018) Laptop
Autor: Sebastian Jentsch, 22.05.2018 (Update:  5.06.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.