Intel Core Ultra 5 338H & Arc B370 im ersten Test - Fast so schnell wie die Arc B390

Wir haben uns bereits ausführlich mit der neuen Panther-Lake-Architektur von Intel befasst und konnten die Leistung sowie Effizienz der neuen CPUs sowie der schnellen Arc-B390-GPU analysieren. Das Ergebnis war vor allem im GPU-Bereich eine massive Leistungssteigerung gegenüber den bisherigen integrierten GPUs wie der Intel Arc Graphics 140V/140T oder auch der AMD Radeon 890M. Zusammenfassend kann man von einem Leistungsvorteil von rund 70 % sprechen.
Zum Launch standen uns allerdings nur Modelle mit der schnellsten Arc-B390-GPU zur Verfügung, doch nun konnten wir auch die Arc B370 einigen Tests unterziehen. Uns stand ein Engineering Sample zur Verfügung, bei dem der Prozessor mit konstanten 35 Watt betrieben wurde.

Der Core Ultra 5 338H bietet 12 Kerne, davon 4 schnelle Performance-Kerne mit einem Takt von bis zu 4,7 GHz. Als integrierte Grafikkarte kommt die Arc B370 zum Einsatz, die 10 Xe-Kerne bietet und damit zwei weniger als die Arc B390. Zudem ist der maximale GPU-Takt mir 2,4 vs. 2,5 GHz geringfügig niedriger. Der Core Ultra 5 338H wird, wie die anderen Panther-Lake-CPUs mit den schnellen Arc-B390-GPUs, ausschließlich mit aufgelötetem RAM (maximal 8.533 MHz) angeboten.
CPU-Leistung
Bei der CPU-Leistung schlägt sich der neue Core Ultra 5 338H ordentlich und liegt insgesamt auf dem Niveau des aktuellen AMD Ryzen AI 9 465 mit vergleichbaren TDP-Werten (45/35 Watt), den wir im Asus Zenbook S16 testen konnten. Bei der Single-Core-Leistung ist der Intel-Chips etwas stärker, dafür hat der Zen-5-Prozessor die Nase in Multi-Core-Tests vorne.
Cinebench 2024: CPU Single Core | CPU Multi Core
Geekbench 6.5: Single-Core | Multi-Core
Cinebench 2024: CPU Single Core | CPU Multi Core
Geekbench 6.5: Single-Core | Multi-Core
GPU-Leistung
In den synthetischen Benchmarks muss sich die Arc B370 wie erwartet der schnelleren Arc B390 geschlagen geben, für den Abstand spielen aber auch die Power Limits eine Rolle, worauf wir aber gleich noch genauer eingehen werden. Grundsätzlich sind die Ergebnisse der Arc B370 aber sehr vielversprechend und es gibt einen deutlichen Abstand zu den bisherigen iGPUs von Intel (Arc Graphics 140V&140T) und AMD (Radeon 890M).
Zusätzlich haben wir uns noch die Grafikleistung bei geringeren TDP-Werten angesehen. Vor allem bei 20 Watt ist die Leistung der Arc B370 praktisch identisch zur Arc B390, Bei 35 Watt liegt der Rückstand dann gerade einmal bei 6 %.
| 20 Watt | 28 Watt | 35 Watt | |
|---|---|---|---|
| Core Ultra X9 388H mit Arc B390 | 4.567 Punkte | 5.600 Punkte | 6.321 Punkte |
| Core Ultra X7 358H mit Arc B390 | 4.334 Punkte | 5.330 Punkte | 6.296 Punkte |
| Core Ultra 5 338H mit Arc B370 | 4.476 Punkte | 5.474 Punkte | 5.933 Punkte |
Erster Eindruck
Der erste Eindruck des neuen Core Ultra 5 338H mit der Arc-B370-GPU ist positiv. Die CPU-Leistung ist insgesamt (Single- und Multi-Core kombiniert) auf dem Niveau des aktuellen AMD Ryzen AI 9 465 mit ähnlichen TDP-Werten. Die GPU setzt den guten Eindruck der Arc B390 fort und zumindest in dem TDP-Bereich bis 35 Watt, den wir aktuell testen konnten, ist der Unterschied zu der Arc B390 sehr gering. Es ist möglich, dass sich der Abstand mit zunehmender Leistung noch etwas vergrößert.
Für weitere Tests inklusive umfangreicher Gaming-Benchmarks müssen wir uns aber noch ein wenig gedulden und wir erwarten in den nächsten Wochen die ersten Retail-Modelle mit dem neuen Core Ultra 5 338H und der Arc B370.







