Notebookcheck

Test HP Pavilion 17-x110ng Laptop

Sebastian Bade, Stefanie Voigt, 25.01.2017

Multimedia im 17-Zoll-Format! Laptops, welche für den Einsatz als Multimedia-Gerät gedacht sind, bestechen durch eine große Vielseitigkeit. Eine gute Grundlage hat HP mit einem Kaby-Lake-Prozessor und einer dedizierten GPU geschaffen. Wie gut dieses Paket zusammenpasst, haben wir genauer unter die Lupe genommen.

Das HP Pavilion 17-x110ng überzeugt nicht gerade mit Kompaktheit, denn die Displaydiagonale misst 17 Zoll. Wer allerdings nicht auf die Dimensionen achten muss, bekommt mit dem 17-Zöller ein solides Notebook mit Intels aktueller Kaby-Lake-Plattform. HP verbaut einen Intel Core i5-7200U zusammen mit 8-GB-DDR4 und einer 256-GB-SSD. Für die Grafikleistung steht im 2D-Modus die Intel HD Graphics 620 zur Verfügung. Die 3D-Berechnungen übernimmt die dedizierte GPU von AMD mit eigenem 2-GB-DDR3-VRAM (AMD R7 M440).

Für diese Ausstattung verlangt HP 699 Euro, was durchaus gerechtfertigt ist. Die Ausstattungsvarianten unterscheiden sich in puncto CPU und GPU. So gibt es beispielsweise Geräte mit dem etwas stärkeren Intel Core i7-7500U sowie welche, die ohne dedizierte Grafikkarte auskommen müssen. Das Modell mit dem i7-Prozessor und der AMD R7 M440 liegt bei 799 Euro. Somit beträgt der Aufpreis für die ca. 10 % Mehrleistung genau 100 Euro. Beim Bildschirm bietet HP keine alternative Lösung an. Alle Geräte verfügen über ein Full-HD-IPS-Panel.

Für diesen Test haben wir vergleichbare Multimediageräte mit dedizierter Grafikkarte gegen das HP Pavilion 17-x110ng antreten lassen. Somit beschränkt sich unsere Auswahl auf die folgenden Geräte.

Acer Aspire E5-575G Lenovo IdeaPad 510-15IKB Acer Aspire F15 F5-573G-53V1 Lenovo ThinkPad E470 HP Pavilion 15-aw004ng
CPU Intel Core i5-7200U Intel Core i7-7500U Intel Core i5-6200U Intel Core i5-7200U AMD A10-9600P
GPU Nvidia GeForce GTX 950M Nvidia GeForce 940MX Nvidia GeForce GTX 950M Nvidia GeForce 940MX AMD Radeon R8 M445DX
RAM 8 GB DDR4-2133 12 GB DDR4-2400 8 GB DDR4-2133 8 GB DDR4-2133 8 GB DDR4-2133
Preis 630 Euro 999 Euro 699 Euro 680 Euro 599 Euro
HP Pavilion 17-x110ng
Grafikkarte
AMD Radeon R7 M440 - 2048 MB, Kerntakt: 1021 MHz, Speichertakt: 1000 MHz, DDR3 (Samsung), AMD: Crimson 16.5; Intel: 21.20.16.4471, Intel HD Graphics 620
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4, 2133 MHz, Single-Channel
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, Chi Mei CMN1738, IPS, WLED, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-Y Premium PCH
Massenspeicher
SanDisk Z400s SD8SNAT-256G, 256 GB 
, M.2 2280, 180 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer/Mikrofon kombiniert, Card Reader: SD/SDHC/SDXC, Helligkeitssensor
Netzwerk
Realtek PCIe FE Family Controller 10/100 (10MBit/s), Realtek RTL8723BE Wireless LAN 802.11n PCI-E NIC (b/g/n = Wi-Fi 4), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
HP DVDRW GUD1N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 24.9 x 417 x 279
Akku
41 Wh, 2550 mAh Lithium-Ion, wechselbar, entnehmbar
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: stereo, unten, Tastatur: chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, Netzteil, HP Audio Switch, HP JumpStart, HP Lounge, McAfee LiveSafe (Testversion 30 Tage), CyberLink PowerDirector, Netflix, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.514 kg, Netzteil: 345 g
Preis
699 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Beim Gehäuse merkt man dem HP Pavilion 17-x110ng den geringen Preis durchaus an. Sowohl die Base als auch der Displaydeckel sind aus Kunststoff gefertigt. Farblich kommt unser Testgerät ganz unscheinbar, komplett in Schwarz gehüllt, daher. Eine angeraute Struktur befindet sich auf dem Displaydeckel, welcher mittig durch das HP Logo verziert ist. Wie schon erwähnt ist auch die Base aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Auch hier sind die Oberflächen leicht strukturiert und angeraut, sodass für eine gute Griffigkeit beim Transport gesorgt ist. Optische Akzente, wie beispielsweise die Umrandung der Base in Klavierlackoptik oder das Strichcode-Design im Bereich der Handballenauflagen sind gut aufeinander abgestimmt und wirken nicht aufdringlich.

Beim Kriterium Stabilität hätten wir uns ein besseres Ergebnis gewünscht. Base und Displaydeckel lassen sich ohne großen Kraftaufwand verwinden. Auch beim Drucktest ist ein Nachgeben in der Mitte der Tastatur zu beobachten. Die beiden Scharniere halten das Display gut an der gewünschten Position. Ein leichtes Nachwippen können sie allerdings nicht verhindern. Das Öffnen mit einer Hand gelingt nicht, dafür ist der Anfangswiderstand zu hoch.

Betrachten wir den angesetzten Kaufpreis, so ist die gebotene Gehäusequalität durchaus im vertretbaren Rahmen.

Größenvergleich

Da unsere Auswahl der Vergleichsgeräte keine weiteren 17-Zöller beinhaltet, ist der Grund relativ schnell gefunden, weshalb das HP Pavilion 17-110ng mit Abstand die größte Stellfläche benötigt. Allerdings ist die Gehäusedicke unseres Testgerätes etwas flacher als die der beiden Acer Laptops (Acer Aspire E5-575G und Acer Aspire F15 F5-573G-53V1). Unser 17-Zöller bringt 2,7 kg auf die Waage und ist damit Spitzenreiter im Vergleich. Trotzdem sehen wir dies nicht unbedingt als Kritik, denn für ein 17-Zoll-Laptop ist ein Gewicht von unter 3 kg als positiv zu bewerten. 

417 mm 279 mm 24.9 mm 2.5 kg382 mm 259 mm 29.2 mm 2.4 kg381.6 mm 259 mm 28.45 mm 2.4 kg382 mm 242 mm 22.5 mm 2 kg379 mm 260 mm 22.9 mm 2.2 kg339 mm 242 mm 23.7 mm 1.9 kg

Ausstattung

Die Ausstattung bezüglich der Schnittstellenauswahl ist trotz der Gehäusegröße recht bescheiden: Insgesamt drei USB-Anschlüsse, wovon zwei den USB-2.0- und nur einer den 3.1-Standard besitzt, ist nicht zeitgemäß. Externe Bildschirme können nur über HDMI angesteuert werden. Auf ein optisches Laufwerk verzichtet HP beim Pavilion 17-110ng nicht, sodass auch DVDs problemlos abgespielt werden können. Positioniert sind die Schnittstellen ausschließlich an der linken und rechten Seite, wobei die Mehrzahl sich an der linken Seite befindet, was den Rechtshändern zugutekommt. Der Abstand zwischen den einzelnen Ports hätte etwas großzügiger ausfallen können, denn beim Einsatz von breiten USB-Sticks kann es schnell zur Blockade des benachbarten Anschlusses kommen.

Als zukunftssicher würden wir die Auswahl der Schnittstellen nicht bezeichnen, denn USB-Typ-C sollte bei einem neuen Gerät, welches auf den Markt kommt, nicht mehr fehlen.

linke Seite: Netzanschluss, Lüftungsschlitze, RJ45-LAN, HDMI, USB 3.0, USB 2.0, Audio in/out
linke Seite: Netzanschluss, Lüftungsschlitze, RJ45-LAN, HDMI, USB 3.0, USB 2.0, Audio in/out
rechte Seite: Status-LEDs, SD-Kartenleser, USB 2.0, DVD-RW, Kensington Lock
rechte Seite: Status-LEDs, SD-Kartenleser, USB 2.0, DVD-RW, Kensington Lock

SDCardreader

Die Leistung des SD-Kartenlesers bleibt deutlich hinter unseren Erwartungen zurück. Positiv ist, dass alle gängigen Formate verarbeitet werden können. Zur Ermittlung der Leistung benutzen wir unsere schnelle Referenztestkarte (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II). Beim Kopieren von jpg-Dateien konnten wir nur einen Wert von 19 MB/s verzeichnen. Mit AS SSD haben wir beim sequenziellen Lesen lediglich 20,5 MB/s erreicht. Wer oft große Datenmengen über den Kartenleser überträgt, wird auf lange Sicht mit dem HP Pavilion 17-x110ng nicht glücklich werden.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
 
67.3 MB/s ∼100% +254%
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
 
59 MB/s ∼88% +211%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
 
57.36 MB/s ∼85% +202%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
 
57.3 MB/s ∼85% +202%
Acer Aspire E5-575G-549D
 
52.6 MB/s ∼78% +177%
HP Pavilion 17-x110ng
 
19 MB/s ∼28%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
 
85.3 MB/s ∼100% +316%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
 
81.04 MB/s ∼95% +295%
Acer Aspire E5-575G-549D
 
80.9 MB/s ∼95% +295%
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
 
24.9 MB/s ∼29% +21%
HP Pavilion 17-x110ng
 
20.5 MB/s ∼24%

Kommunikation

LAN und WLAN stehen dem Anwender beim HP Pavilion 17-x110ng für die Netzwerkkommunikation zur Seite. Die drahtlose Kommunikation übernimmt ein Modul von Realtek (RTL8723BE). Dieses unterstützt die gängigen Standards IEEE 802.11b/g/n sowie Bluetooth 4.0. Beim WLAN-Test, bei dem wir optimale Rahmenbedingungen schaffen, erreicht unser Testgerät nur sehr geringe Datenraten. Beim Senden messen wir 51 MBit/s und beim Empfangen sogar nur 44 MBit/s. Auch die 15-Zoll-Schwester HP 15-ba077ng mit Realtek RTL8723BE lieferte im gleichen Testszenario ein derart schwaches, unübliches Ergebnis. Es könnte sich also um einen Serienfehler mit diesem WiFi-Chip handeln. 

Damit reicht es zwar durchaus, um im Internet zu surfen; soll aber eine große Datenmenge übertragen werden, raten wir von der WLAN-Verbindung ab. Stattdessen sollte besser auf die kabelgebundene Verbindung ausgewichen werden. Die Ethernet-Schnittstelle überträgt maximal 100 Mbit/s. Ungewollte Verbindungsabbrüche bei der Funkverbindung gab es während des Testzeitraumes jedoch nicht.

Auf Grund der geringen Datenraten bei der WLAN-Kommunikation empfehlen wir bei einem festen, stationären Einsatz, bevorzugt eine Kabelverbindung zu wählen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Atheros/Qualcomm QCA6174
621 MBit/s ∼100% +1311%
HP Pavilion 17-x110ng
Realtek RTL8723BE Wireless LAN 802.11n PCI-E NIC
44 MBit/s ∼7%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Atheros/Qualcomm QCA6174
413 MBit/s ∼100% +710%
HP Pavilion 17-x110ng
Realtek RTL8723BE Wireless LAN 802.11n PCI-E NIC
51 MBit/s ∼12%

Sicherheit

Da es sich hier um ein Laptop der Multimediaklasse handelt, wird nicht verstärkt auf Sicherheits-Features, wie es beispielsweise bei Business-Geräten der Fall ist, gesetzt. Käufer müssen sich mit einem Kensington Lock und einem Trusted Platform Module 2.0 (TPM) zufriedengeben. Als Software kommt McAfee LiveSafe zum Einsatz.

Lieferumfang

Im Lieferumfang befindet sich das Notebook inklusive Netzteil. Zudem gibt es noch eine Kurzbedienanweisung sowie Garantiehinweise. Auf Zugaben wie beispielsweise ein Sleeve oder ein Mauspad verzichtet der Hersteller.

Betriebssystem

Als Betriebssystem kommt ausschließlich Microsoft Windows 10 Home 64bit zum Einsatz.

Wartung

2 Schrauben befinden sich unter dem Aufkleber.
2 Schrauben befinden sich unter dem Aufkleber.

Die Wartungsmöglichkeiten werden durch das Fehlen einer Wartungsklappe zusätzlich erschwert. An das Innere gelangt man nur, indem die Unterseite der Base entfernt wird. Dies sollte allerdings nur mit speziellen Werkzeugen in Angriff genommen werden, um Beschädigungen an der Base zu verhindern. Bei diesem Testgerät haben wir aber explizit davon abgesehen, dieses zu öffnen, denn zwei Schrauben befinden sich direkt unter dem Aufkleber (siehe Bild – roter Kreis). Zwar sind diese gekennzeichnet und perforiert, dienen aber dem Hersteller als Hinweis, ob das Gerät geöffnet wurde.

Garantie

Auf das Gerät bietet der Hersteller eine einjährige Garantie. Dies beinhaltet zudem auch einen Abhol- und Lieferservice. Gegen einen Aufpreis beim Kauf kann diese Garantieleistung auf bis zu 36 Monate erweitert werden. Dafür werden einmalig 42 Euro fällig. Wem dies nicht ausreicht und wer versehentliche Schäden mit absichern möchte, kann mit einer Zuzahlung von 77 Euro 36 Monate Vorsorge treffen.

Eingabegeräte

Tastatur

Tastatur des HP Pavilion 17-x110ng
Tastatur des HP Pavilion 17-x110ng

Das HP Pavilion 17-x110ng besitzt eine vollwertige Chiclet-Tastatur, welche direkt in die Oberseite der Base integriert ist. Die einzelnen Tasten sind leicht angeraut und messen 1,6 x 1,6 Zentimeter. Der Abstand zwischen den einzelnen Tasten beträgt drei Millimeter. Der Tastenhub ist durchschnittlich, wobei der Druckpunkt straffer ausfallen könnte. Die weiße Beschriftung der einzelnen Tasten ist bei ausreichender Umgebungsbeleuchtung gut ablesbar. Bei Dunkelheit ist allerdings kaum noch etwas von der Beschriftung zu erkennen. Hier hätten wir uns eine dezente Hintergrundbeleuchtung gewünscht. Einen weiteren negativen Beigeschmack vermittelt das Tippgeräusch beim Schreiben, welches deutlich hörbar ist. Wir würden dieses Eingabemedium eher als zweckmäßig bezeichnen. Vielschreiber sollten über eine externe Lösung nachdenken.

Touchpad

Touchpad des HP Pavilion 17-x110ng
Touchpad des HP Pavilion 17-x110ng

Das Touchpad besitzt eine Eingabefläche von 11,7 cm x 5 cm. Berücksichtigen wir die beiden separaten Eingabetasten, so wächst die Höhe auf 6,8 cm. Da es sich hier aber nicht um ein Clickpad handelt, dienen die beiden Tasten nicht als Eingabefläche. Optisch ist das Touchpad ohne merklichen Rand in die Base integriert. Dies kann schnell dazu führen, dass die aktive Eingabefläche schnell verlassen wird. Mit einer Höhe von nur fünf Zentimetern ist nicht viel Platz, um angenehm zu arbeiten. Die angeraute Oberfläche ist identisch zur restlichen Beschaffenheit der oberseitigen Base, und präzise Eingaben lassen sich nach etwas Eingewöhnung an die Dimensionen umsetzten. Die beiden separierten Eingabetasten geben bei Betätigung ein gutes Feedback. Insgesamt ist das Touchpad, ähnlich wie die Tastatur, eher als zweckmäßig anzusehen. Wenn die Möglichkeit besteht, ist die Verwendung einer Maus zu bevorzugen.

Display

Subpixelstruktur
Subpixelstruktur
gut: kein Screen Bleeding
gut: kein Screen Bleeding

HP verbaut bei dem Pavilion 17-x110ng ein mattes IPS-Display von Chi Mei. Mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln erreicht es eine Pixeldichte von 127 dpi. Eine alternative Displayvariante in Form eines 4K-Panels wird nicht angeboten. Trotz dem IPS-Panel sollte allerdings nicht zu viel von dem verbauten Bildschirm erwartet werden. Das Display in unserem Testsample erreicht eine durchschnittliche Helligkeit von 285 cd/m². Die 15,6- bzw. Die 14-Zoll-Bildschirme der Konkurrenz bieten durchweg eine schlechtere Displayhelligkeit. Das Kontrastverhältnis ist mit 472:1 nicht gerade auf dem Niveau, was von einem IPS-Panel zu erwarten ist. Mit einer Ausleuchtung von 88 % kann das HP Pavilion 17-x110ng wieder etwas punkten. Auch erwähnenswert ist, dass PWM zur Anpassung der Bildschirmhelligkeit zur Anwendung kommt. Gemessen wurde eine Frequenz von 200 Hz bei einer Displayhelligkeit von 90 % und darunter. Störendes Backlight Bleeding haben wir bei dem verbauten IPS-Panel in unserem Testgerät nicht feststellen können.

273
cd/m²
298
cd/m²
265
cd/m²
281
cd/m²
288
cd/m²
285
cd/m²
283
cd/m²
290
cd/m²
302
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Chi Mei CMN1738
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 302 cd/m² Durchschnitt: 285 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 288 cd/m²
Kontrast: 472:1 (Schwarzwert: 0.61 cd/m²)
ΔE Color 4.56 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 4.95 | 0.64-98 Ø6.3
93% sRGB (Argyll 3D)
Gamma: 2.48
HP Pavilion 17-x110ng
Chi Mei CMN1738, , 1920x1080, 17.3
Acer Aspire E5-575G-549D
Chi Mei CMN15C4, , 1920x1080, 15.6
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
BOE HF NV156FHM-N42, , 1920x1080, 15.6
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Innolux N156HGE-EAL, , 1920x1080, 15.6
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
N140HCA-EAB, , 1920x1080, 14
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
Chi Mei, , 1920x1080, 15.6
Response Times
13%
-42%
139%
-1%
12%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
41 (16, 25)
39 (21, 18)
5%
51 (18, 33)
-24%
44 (24, 20, starke Schwankungen mit/ohne PSU)
-7%
40.8 (22, 18.8)
-0%
41 (19, 22)
-0%
Response Time Black / White *
30 (8, 22)
24 (19, 5)
20%
38 (8, 30)
-27%
23 (7, 16, Plateau)
23%
30.4 (8.4, 22)
-1%
23 (10, 13)
23%
PWM Frequency
200 (90)
50 (10)
-75%
1000 (80)
400%
Bildschirm
-41%
21%
-57%
-14%
-50%
Helligkeit Bildmitte
288
176
-39%
291
1%
234
-19%
244
-15%
240
-17%
Brightness
285
169
-41%
265
-7%
219
-23%
231
-19%
228
-20%
Brightness Distribution
88
91
3%
86
-2%
80
-9%
89
1%
89
1%
Schwarzwert *
0.61
0.47
23%
0.23
62%
0.48
21%
0.37
39%
0.49
20%
Kontrast
472
374
-21%
1265
168%
488
3%
659
40%
490
4%
DeltaE Colorchecker *
4.56
8.83
-94%
4.78
-5%
11.8
-159%
6.41
-41%
10.96
-140%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.76
14.01
-81%
9.51
-23%
20.69
-167%
13.4
-73%
18.36
-137%
DeltaE Graustufen *
4.95
8.97
-81%
3.49
29%
13.3
-169%
5.94
-20%
11.34
-129%
Gamma
2.48 89%
2.43 91%
2.58 85%
2.47 89%
2.28 96%
2.27 97%
CCT
7669 85%
10234 64%
6013 108%
17098 38%
6101 107%
12292 53%
Color Space (Percent of sRGB)
93
57.3
-38%
64
-31%
100
8%
61.1
-34%
60
-35%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
36.8
40
74
39.3
39
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-14% / -31%
-11% / 6%
41% / -8%
-8% / -11%
-19% / -39%

* ... kleinere Werte sind besser

93 % sRGB-Abdeckung
93 % sRGB-Abdeckung

Die Bildqualität, welche das HP 17-x110ng abliefert, ist eher unterdurchschnittlich. Die Kombination aus dem schlechten Kontrastverhältnis (472:1) und dem hohen Schwarzwert (0,61) sorgt dafür, dass ein deutlicher Grauschleier auf dem Bildschirm erkennbar ist. Dieses verhindert auch die satte Darstellung von Farben, welche in Summe eher blass wirken. Bei den DeltaE-2000-Werten liegt unser Testgerät im Auslieferungszustand auch deutlich über dem anvisierten Wert von 3 (Colorchecker 4,56 und Graustufen 4,95). Zudem notieren wir einen leichten Blaustich. Eine Kalibrierung sorgt allerdings für eine Verbesserung der Werte. Wie gewohnt steht das passende ICC-Profil zum Download bereit.

Trotz der genannten Kritik erreicht das Mei Chi Panel eine 93-prozentige Darstellung des sRGB-Farbraumes. Für Grafiker ist das HP Pavilion 17-x110ng allerdings nicht geeignet. Für die hobbymäßige Fotobearbeitung sollte es jedoch reichen.

Graustufen
Graustufen
Farbtreue
Farbtreue
Farbsättigung
Farbsättigung
gut geeignet für den Außeneinsatz
gut geeignet für den Außeneinsatz

Der Außeneinsatz ist dank der matten Displayoberfläche kein Problem. Die durchschnittliche Helligkeit von 285 cd/m² trägt zudem auch mit dazu bei, dass selbst bei hellen Umgebungen kaum Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen. Wir empfehlen trotz dem matten Panel einen schattigen Platz aufzusuchen. Die direkte Sonneneinstrahlung sollte nach Möglichkeit vermieden werden.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
30 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 73 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
41 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16 ms steigend
↘ 25 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 50 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 200 Hz ≤ 90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 200 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 200 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9418 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

die Blickwinkel des HP Pavilion 17-x110ng
die Blickwinkel des HP Pavilion 17-x110ng

IPS-typisch sind die stabilen Blickwinkel bei unserem Test: Das Testbild kann aus allen neun Positionen sehr gut bis gut dargestellt werden. Nur bei einem sehr flachen Betrachtungswinkel zeigt sich ein leichter, gelblicher Schleier, welcher sich über das Testbild legt. Von einer Nutzungseinschränkung würden wir hier allerdings nicht sprechen, denn im alltäglichen Einsatz sind solche Betrachtungswinkel eher die Ausnahme.

Leistung

Die Leistung, welche das HP Pavilion 17-x110ng offenbart, kann als solide bezeichnet werden. Der Intel Core i5-7200U besitzt ausreichend Leistungsreserven, um auch Multithread-Anwendungen flink zu verarbeiten. Dafür stehen dem Prozessor 8 GB DDR4-RAM zur Seite, was in einem guten Verhältnis zu den Anwendungsszenarien des Laptops steht. Zusätzlich bietet unser Testgerät eine dedizierte GPU in Form einer AMD R7 M440, welche sich ausschließlich um die 3D-Berechnungen kümmert. Gut finden wir auch den Einsatz einer SSD, wenngleich die Größe mit 256 GB eher mäßig ausfällt. Auf Grund der Tatsache, dass es sich um das einzige Massenspeichermedium im Gerät handelt, hätten wir uns mindestens eine 500 GB fassende SSD gewünscht.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
DPC-Latenzen
Intel Extreme Tuning Utility

Prozessor

Die CPU liefert Intel, sie trägt den Namen Intel Core i5-7200U. Somit setzt HP beim Pavilion 17-x110ng auf die aktuelle Kaby-Lake Platform. Der Leistungszuwachs zum Skylake Pendant, Intel Core i5-6200U, beträgt rund 10 %. Dies zeigt sich auch gut in der Vergleichstabelle beim durchgeführten Cinebench-R15-Benchmark. Die Single-Core-Performance des Acer Aspire F15 liegt 9 % hinter unserem Test-Sample. Bei der Multi-Thread-Performance kann der Vorsprung bis auf 12 % im Vergleich zum Acer Aspire F15 ausgebaut werden. Das Lenovo IdeaPad 510 ist hier im Vergleich das Maß der Dinge. Ein Resultat, welches allein auf den Prozessor zurückzuführen ist, denn beim Lenovo kommt der Intel Core i7-7500U zum Einsatz. Verglichen mit dem Intel Core i5-6200U hat dieser Prozessor eine nochmals verbesserte Single-Thread-Performance (+14 %), wobei die Multi-Thread-Leistung fast ident ist (+2 %). Der Prozessor ist fest verlötet und nicht tauschbar. Der Basistakt des Intel Core i5-7200U beträgt 2,5 GHZ. Per Turbo-Modus kann dieser dynamisch bis auf 3,1 GHz erhöht werden. Momentan gibt es das HP Pavilion 17-x110ng ausschließlich mit dem Intel Core i5-7200U. Alternative CPU-Konfigurationen sind derzeitig nicht in Planung.

Cinebench R10
Cinebench R10
Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Jetstream 1.1
Jetstream 1.1
Octane V2
Octane V2
Mozilla Kraken 1.1
Mozilla Kraken 1.1
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
Intel Core i7-7500U
148 Points ∼68% +14%
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U
130 Points ∼60%
Acer Aspire E5-575G-549D
Intel Core i5-7200U
129 Points ∼59% -1%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Intel Core i5-7200U
129 Points ∼59% -1%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U
119 Points ∼55% -8%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD A10-9600P
75 Points ∼34% -42%
CPU Multi 64Bit
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
Intel Core i7-7500U
338 Points ∼8% +2%
Acer Aspire E5-575G-549D
Intel Core i5-7200U
331 Points ∼8% 0%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Intel Core i5-7200U
331 Points ∼8% 0%
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U
331 Points ∼8%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U
295 Points ∼7% -11%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD A10-9600P
215 Points ∼5% -35%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Acer Aspire E5-575G-549D
Intel Core i5-7200U
1.48 Points ∼61% 0%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Intel Core i5-7200U
1.48 Points ∼61% 0%
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U
1.48 Points ∼61%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U
1.35 Points ∼55% -9%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD A10-9600P
0.87 Points ∼36% -41%
CPU Multi 64Bit
Acer Aspire E5-575G-549D
Intel Core i5-7200U
3.7 Points ∼11% 0%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Intel Core i5-7200U
3.7 Points ∼11% 0%
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U
3.69 Points ∼11%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U
3.24 Points ∼10% -12%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD A10-9600P
2.59 Points ∼8% -30%
Cinebench R10
Rendering Single CPUs 64Bit
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U
6496 Points ∼63%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U
5829 Points ∼56% -10%
Rendering Multiple CPUs 64Bit
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U
14471 Points ∼19%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U
13058 Points ∼17% -10%
JetStream 1.1 - Total Score
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
Intel Core i7-7500U
244.58 Points ∼70% +15%
Acer Aspire E5-575G-549D
Intel Core i5-7200U
220.75 Points ∼63% +4%
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U
213.08 Points ∼61%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Intel Core i5-7200U
207.21 Points ∼59% -3%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U
201.52 Points ∼57% -5%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD A10-9600P
127.57 Points ∼36% -40%
Octane V2 - Total Score
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Intel Core i5-7200U
32356 Points ∼62% 0%
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U
32288 Points ∼62%
Acer Aspire E5-575G-549D
Intel Core i5-7200U
32242 Points ∼62% 0%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U
30546 Points ∼58% -5%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD A10-9600P
18921 Points ∼36% -41%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD A10-9600P
2098.3 ms * ∼4% -77%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U
1216.2 ms * ∼2% -2%
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U
1186.7 ms * ∼2%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Intel Core i5-7200U
1163.8 ms * ∼2% +2%
Acer Aspire E5-575G-549D
Intel Core i5-7200U
1139.5 ms * ∼2% +4%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
8207
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
11318
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5001
Cinebench R10 Shading 64Bit
8347 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
14471 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6496 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.69 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
26.42 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.48 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
331 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
130 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
34.47 fps
Hilfe

System Performance

Die subjektive System-Performance des HP Pavilion 17-x110ng ist durchweg als positiv zu bezeichnen. Dank der SSD ist das System schnell einsatzbereit, und es entstehen keine nervigen Gedenkpausen. Die 8-GB-RAM sind für den alltäglichen Betrieb ausreichend, sodass auch mehrere Tabs beim Surfen das Laptop nicht in die Knie zwingt. Obwohl unser Testgerät beim PCMark 8 Home etwas abgeschlagen ist, kann es sich PCMark 8 Creative und Storage Benchmark teilweise deutlich von der Konkurrenz absetzten. Gut beurteilen wir den Einsatz der dedizierten AMD R7 M440, um für einen kleinen Spielespaß zwischendurch gewappnet zu sein. Trotz der zusätzlichen Grafikkarte sollte aber nicht zu viel von dieser erwartet werden. Genaueres zur Leistung erfahren Sie unter Grafikkarte bzw. Gaming Performance.

Obwohl die Leistung des HP Pavilion 17-x110ng auf einem guten Niveau liegt, haben wir doch noch Grund zur Kritik. Denn der Einsatzzweck als Multimediagerät, welches durchaus auch mit dem einen oder anderen Spiel konfrontiert werden könnte, stößt gerade beim Massenspeicher schnell an seine Grenzen. Auf Grund der stetig sinkenden Preise der SSDs sollte mindestens eine 500 GB große SSD zum Einsatz kommen. Alternativ wäre auch eine Kombination aus SSD und HDD machbar. Warum der Hersteller auf solch eine Alternativlösung verzichtet, erschließt sich uns nicht, denn an Platz mangelt es in dem 17-Zöller nicht.

PCMark 8 Home
PCMark 8 Creative
PCMark 7
PCMark 8
Storage Score v2
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U, 2500, SanDisk Z400s SD8SNAT-256G
4841 Points ∼95%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U, 2300, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
2112 Points ∼41% -56%
Acer Aspire E5-575G-549D
Intel Core i5-7200U, 2500, Toshiba MQ01ABD100
1874 Points ∼37% -61%
Creative Score Accelerated v2
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U, 2500, SanDisk Z400s SD8SNAT-256G
4429 Points ∼46%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Intel Core i5-7200U, 2500, SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G)
4389 Points ∼46% -1%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U, 2300, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
3872 Points ∼41% -13%
Acer Aspire E5-575G-549D
Intel Core i5-7200U, 2500, Toshiba MQ01ABD100
3696 Points ∼39% -17%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD A10-9600P, 2400,
3569 Points ∼37% -19%
Home Score Accelerated v2
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
Intel Core i7-7500U, 2700, Liteonit CV3-DE256
3778 Points ∼62% +22%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Intel Core i5-7200U, 2500, SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G)
3546 Points ∼58% +14%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U, 2300, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
3390 Points ∼56% +9%
Acer Aspire E5-575G-549D
Intel Core i5-7200U, 2500, Toshiba MQ01ABD100
3162 Points ∼52% +2%
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U, 2500, SanDisk Z400s SD8SNAT-256G
3102 Points ∼51%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD A10-9600P, 2400,
2904 Points ∼48% -6%
PCMark 7
Productivity
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U, 2500, SanDisk Z400s SD8SNAT-256G
3953 Points ∼36%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD A10-9600P, 2400,
3062 Points ∼28% -23%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U, 2300, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
1591 Points ∼15% -60%
Score
HP Pavilion 17-x110ng
Intel Core i5-7200U, 2500, SanDisk Z400s SD8SNAT-256G
5035 Points ∼55%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD A10-9600P, 2400,
4340 Points ∼47% -14%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
Intel Core i5-6200U, 2300, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
3021 Points ∼33% -40%
PCMark 7 Score
5035 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3102 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4429 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Wie wir schon des Öfteren erwähnt haben, befindet sich in unserem Testgerät nur eine SSD als Massenspeicher. Verbaut wird eine SanDisk Z400s SSD mit einer Speicherkapazität von 256 GB. Davon sind ungefähr 180 GB nutzbar. Der restliche Speicherplatz wird von der Windows Installation und der Recovery Partition in Beschlag genommen. Die M.2 2280 SSD erreicht mit dem Tool AS SSD beim sequenziellen Lesen 500 MB/s und beim sequenziellen Schreiben immerhin noch 325 MB/s. Die M.2-Schnittstelle bietet zwar nur die SATA-Geschwindigkeit, sollte aber für die meisten Endanwender ausreichend sein. Die ermittelten Schreib- und Leseraten der SSD kommen recht nah an die Werksangaben des Herstellers heran: SanDisk gibt bis zu 546 MB/s beim Lesen und 342 MB/s beim Schreiben an. Der 4K-Read-Wert liegt knapp unter 20 MB/s. Hier hätten wir uns ein Modell gewünscht, welches gerade beim 4K-Read-Wert ein besseres Ergebnis liefert.

CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
AS SSD
AS SSD
ATTO
ATTO
HP Pavilion 17-x110ng
SanDisk Z400s SD8SNAT-256G
Acer Aspire E5-575G-549D
Toshiba MQ01ABD100
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
Liteonit CV3-DE256
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G)
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
 
CrystalDiskMark 3.0
-92%
40%
-89%
39%
-10%
Write 4k QD32
272.7
0.722
-100%
245.9
-10%
0.884
-100%
178.3
-35%
131.4
-52%
Read 4k QD32
145.4
0.647
-100%
364.7
151%
0.895
-99%
276
90%
125
-14%
Write 4k
86.03
0.726
-99%
66.8
-22%
0.9
-99%
78.82
-8%
46.55
-46%
Read 4k
11.24
0.366
-97%
28.68
155%
0.413
-96%
35.15
213%
17.04
52%
Write 512
300.3
25.93
-91%
297.9
-1%
46.13
-85%
291.1
-3%
281.2
-6%
Read 512
290.2
29.32
-90%
338.3
17%
35.32
-88%
346.4
19%
261.9
-10%
Write Seq
325.1
85.61
-74%
431.5
33%
105.6
-68%
458.7
41%
316.6
-3%
Read Seq
500.1
95.33
-81%
469.2
-6%
108.1
-78%
476.5
-5%
502.8
1%
SanDisk Z400s SD8SNAT-256G
Sequential Read: 500.1 MB/s
Sequential Write: 325.1 MB/s
512K Read: 290.2 MB/s
512K Write: 300.3 MB/s
4K Read: 11.24 MB/s
4K Write: 86.03 MB/s
4K QD32 Read: 145.4 MB/s
4K QD32 Write: 272.7 MB/s

Grafikkarte

Die Grafikkarte des HP Pavilion 17-x110ng stammt von AMD und trägt die Bezeichnung R7 M440. Diese entspricht exakt dem Vorgänger AMD R7 M340 und besitzt 320 Shader-Einheiten. Die AMD R7 M440 taktet mit 1.021 MHz und kann auf einen eigenen 2-GB-DDR3-Grafikspeicher zugreifen. Dieser ist wiederum über ein 64-Bit-Interface mit der GPU verbunden. Der VRAM taktet bei diesem Modell mit 1.000 MHz, was effektiv 2.000 MHz entspricht. Vergleichen wir die Leistung mit einer Grafikkarte von Nvidia, so reiht sich die AMD R7 M440 direkt zwischen die Nvidia GeForce 920M und 920MX ein. Beim Vergleich zeigt sich eindeutig, dass unser Testgerät deutlich von der Konkurrenz abgehängt wird. Das zweitlangsamste Gerät, das Lenovo ThinkPad E470, besitzt als dedizierte Grafikkarte eine Nvidia GeForce 940MX. Damit kann sich Lenovo beim Fire Strike um satte 47 % absetzten. Die Kombination aus einer Nvidia GeForce GTX 950M und dem Intel Core i5-7200U beim Acer Aspire E5 sorgt sogar für ein Leistungsplus von 200 % beim 3DMark Fire Strike.

Wird keine 3D-Performace benötigt, so übernimmt im reinen Windows Betrieb die integrierte Grafikeinheit, Intel HD Graphics 620, die Grafikausgabe. Von der Umschaltung bekommt der Anwender nichts mit, dies übernimmt das System selbständig im Hintergrund. Zudem entlastet die Intel HD Graphics die CPU bei der Wiedergabe von Videos, denn mit Kaby Lake kann nun H.265/HVEC im Main10-Profil mit 10 Bit Farbtiefe sowie Googles VP9 Codec direkt in der Hardware decodiert werden.

3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm Unlimited
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Cloud Gate
3DMark Sky Diver
3DMark Sky Diver Stresstest
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Time Spy
3DMark 11
3DMark Vantage
3DMark 06
3DMark 05
3DMark 03
 
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M, Intel Core i5-7200U
3574 Points ∼9% +200%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
NVIDIA GeForce GTX 950M, Intel Core i5-6200U
3555 Points ∼9% +199%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD Radeon R8 M445DX, AMD A10-9600P
2209 Points ∼5% +86%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-7200U
1752 Points ∼4% +47%
HP Pavilion 17-x110ng
AMD Radeon R7 M440, Intel Core i5-7200U
1190 Points ∼3%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M, Intel Core i5-7200U
22439 Points ∼12% +277%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
NVIDIA GeForce GTX 950M, Intel Core i5-6200U
21635 Points ∼12% +263%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD Radeon R8 M445DX, AMD A10-9600P
12483 Points ∼7% +110%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-7200U
9501 Points ∼5% +60%
HP Pavilion 17-x110ng
AMD Radeon R7 M440, Intel Core i5-7200U
5953 Points ∼3%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M, Intel Core i5-7200U
4251 Points ∼8% +86%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
NVIDIA GeForce GTX 950M, Intel Core i5-6200U
4239 Points ∼8% +86%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD Radeon R8 M445DX, AMD A10-9600P
3775 Points ∼7% +66%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-7200U
2556 Points ∼5% +12%
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7500U
2436 Points ∼5% +7%
HP Pavilion 17-x110ng
AMD Radeon R7 M440, Intel Core i5-7200U
2280 Points ∼4%
3DMark 03 Standard
18884 Punkte
3DMark 05 Standard
16534 Punkte
3DMark 06 Standard
8950 Punkte
3DMark Vantage P Result
5698 Punkte
3DMark 11 Performance
2398 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
45093 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5168 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1083 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
547 Punkte
3DMark Time Spy Score
433 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Auf Grund der schon relativ mageren Ergebnisse bei den 3DMark Benchmarks sollten auch bei den Spiele-Benchmarks keine Wunder von der AMD R7 M440 zu erwarten sein. Genauso ist es auch, denn unser Testgerät beansprucht bei allen drei Spieletests den letzten Platz. Spitzenreiter sind widererwartend die beiden Acer Notebooks, welche mit einer deutlich schnelleren Nvidia GeForce GTX 950M ausgestattet sind. Wer ein Laptop benötigt, bei dem die Spieletauglichkeit im Vordergrund steht, sollte lieber zu einer Kombination aus aktueller CPU und einer GeForce GPU greifen. Das Acer Aspire E5 ist in diesem Vergleich eine echte Überlegung wert, zumal es preislich in einer Liga mit dem HP Pavilion 17-x110ng spielt.

Die AMD R7 M440 eignet sich nur, um anspruchslose Titel flüssig auf den Bildschirm zu bringen. Neuere bzw. anspruchsvollere Spiele können lediglich in niedrigen Auflösungen und oftmals auch nur mit minimalen Details flüssig dargestellt werden. Eine gute Spieletauglichkeit würden wir dem HP Pavilion 17-110ng nicht attestieren.

Hinweis: Nach einem Treiber-Update der Grafikkarte wurde die verbaute Grafikkarte als AMD R7 M340 erkannt. Leistungstechnisch hat dies keine Einschränkungen auf die Benchmark-Ergebnisse, denn die AMD R7 M440 entspricht direkt dem Vorgänger.

BioShock Infinite - 1366x768 Medium Preset
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M
96.8 fps ∼100% +130%
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
NVIDIA GeForce GTX 950M
93.3 (min: 18.33, max: 156.07) fps ∼96% +122%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
NVIDIA GeForce 940MX
53.1 fps ∼55% +26%
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
NVIDIA GeForce 940MX
48.6 fps ∼50% +16%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD Radeon R8 M445DX
42.9 fps ∼44% +2%
HP Pavilion 17-x110ng
AMD Radeon R7 M440
42 fps ∼43%
Rise of the Tomb Raider - 1366x768 Medium Preset AF:2x
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
NVIDIA GeForce GTX 950M
35.8 fps ∼100% +201%
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M
31.6 fps ∼88% +166%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD Radeon R8 M445DX
13.9 fps ∼39% +17%
HP Pavilion 17-x110ng
AMD Radeon R7 M440
11.9 fps ∼33%
Battlefield 4 - 1366x768 Medium Preset
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
NVIDIA GeForce GTX 950M
81.4 fps ∼100% +121%
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M
78.6 fps ∼97% +113%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
NVIDIA GeForce 940MX
46.7 fps ∼57% +27%
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
AMD Radeon R8 M445DX
37.2 fps ∼46% +1%
HP Pavilion 17-x110ng
AMD Radeon R7 M440
36.9 fps ∼45%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 73.64232.69.6fps
Battlefield 4 (2013) 51.236.923.37.6fps
GTA V (2015) 50.743.712.2fps
The Witcher 3 (2015) 21.113.46.9fps
Anno 2205 (2015) 35.317.17fps
Rainbow Six Siege (2015) 5442.926.920.3fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 2211.963.5fps
XCOM 2 (2016) 22.87.95.24.9fps
Far Cry Primal (2016) 20.69.98.9fps
The Division (2016) 23.115.66.2fps
Doom (2016) 22138.1fps
Overwatch (2016) 60.542.622.312.4fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 13.910.15.2fps
FIFA 17 (2016) 61.859.734.629.7fps
Mafia 3 (2016) 148.9fps
Battlefield 1 (2016) 31.822.79.69.6fps
Civilization VI (2016) 36.426.19.5fps
Farming Simulator 17 (2016) 69.759.321.1fps
Titanfall 2 (2016) 41.129.811.2fps
Call of Duty Infinite Warfare (2016) 26.422.612.1fps
Dishonored 2 (2016) 10.99.2fps
Watch Dogs 2 (2016) 18.713.6fps
Resident Evil 7 (2017) 40.515.9fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Geräuschcharakteristik
Geräuschcharakteristik

Die Belastung durch die Kühleinheit liegt im direkten Vergleich auf einem Level mit den Mitstreitern. Der Lüfter ist immer im Betrieb, sodass wir im Idel-Betrieb 31 dB(A) messen. Bei der maximalen Lautstärke ist das HP Pavilion 17-x110ng allerdings Spitzenreiter mit 44,8 dB(A). Bei durchschnittlicher Belastung verpasst unser Testgerät mit 33,8 dB(A) knapp den ersten Platz. Nur das Acer Aspire E5 agiert mit 33,4 dB(A) etwas leiser.

Die subjektive Bewertung der Geräuschkulisse während des Testzeitraumes ist eher als positiv zu bewerten. Das Geräusch des Lüfters ist nicht als störend zu bezeichnen. Die Lüftersteuerung ist linear, weshalb nicht immer wieder die Drehzahl angepasst werden muss. Sie hat zur Folge, dass ein pulsierendes Lüftergeräusch vermieden wird. Somit dringt nur ein kontinuierliches Rauschen aus dem Gerät.

Lautstärkediagramm

Idle
31 / 31 / 31 dB(A)
DVD
35.8 / dB(A)
Last
33.8 / 44.8 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)
HP Pavilion 17-x110ng
7200U, Radeon R7 M440
Acer Aspire E5-575G-549D
7200U, GeForce GTX 950M
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
7500U, GeForce 940MX
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
6200U, GeForce GTX 950M
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
7200U, GeForce 940MX
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
A10-9600P, Radeon R8 M445DX
Geräuschentwicklung
2%
-2%
-3%
5%
-5%
aus / Umgebung *
29
28.9
-0%
31.6
-9%
31.2
-8%
29
-0%
31.2
-8%
Idle min *
31
30.8
1%
32.6
-5%
32.4
-5%
29
6%
31.7
-2%
Idle avg *
31
30.8
1%
32.6
-5%
33.5
-8%
29
6%
31.9
-3%
Idle max *
31
30.8
1%
32.6
-5%
33.5
-8%
29
6%
31.9
-3%
Last avg *
33.8
33.4
1%
35.3
-4%
35.2
-4%
35.6
-5%
41
-21%
Last max *
44.8
40.1
10%
37.1
17%
38.7
14%
38.5
14%
42.7
5%

* ... kleinere Werte sind besser

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2037.937.135.740.137.92538.736.638.635.538.73132.632.332.631.132.64029.432.33029.829.45029.530.330.129.529.56330.330.132.133.330.38028.228.626.927.828.210027.328.628.32727.312525.726.125.625.325.71602727.126.924.32720024.325.324.524.624.32502424.92422.42431523.224.823.321.823.240022.725.322.620.322.750022.526.221.72022.563022.628.421.218.922.680023.731.320.318.123.7100024.733.819.617.724.7125023.633.718.516.823.6160024.137.818.316.324.1200023.538.518.116.123.5250020.834.417.815.620.8315018.930.217.515.518.9400018.227.117.315.418.2500017.923.717.11517.9630017.821.417.215.317.8800017.619.717.215.217.61000017.318.11714.917.31250017.117.716.914.917.11600017.217.7171517.2SPL33.844.93129.133.8N24.11.61.22median 22.7median 26.2median 18.5median 16.8median 22.7Delta2.73.32.83.52.7hearing rangehide median Fan NoiseHP Pavilion 17-x110ng

Temperatur

3DMark 11 nach Stresstest
3DMark 11 nach Stresstest

Die Kühlung der verbauten Komponenten hat HP beim Pavilion 17-x110ng gut im Griff. Die ermittelten Gehäusetemperaturen liegen selbst unter Last bei durchschnittlich nur 32,4 °C. Der Hotspot von 46,1 °C befindet sich auf der Unterseite im Bereich des Lüfterauslasses. Mit diesen Werten liegt unser Testgerät gleichauf mit den beiden Geräten Lenovo IdeaPad 510 und HP Pavilion 15. Die beiden Acer, wie auch das Lenovo ThinkPad E470, erwärmen sich deutlich mehr.

Auch im HP Pavilion 17-x110ng bleiben die Hardware-Komponenten relativ kühl. Unter Dauerbelastung mit den beiden Programmen Prime95 und Furmark wird dem Testgerät für eine Stunde alles abverlangt. Bei diesem Test erreicht der Intel Core i5-7200U eine maximale Temperatur von 75 °C. Bei der GPU notieren wir immerhin noch 67 °C. Die beiden Werte liegen deutlich im grünen Bereich, und es besteht kein Grund zur Besorgnis bei Dauerbelastungen. Der Prozessor taktet zwischenzeitlich mit 2,5 GHz, pendelt sich dann aber im weiteren Testverlauf bei ca. 2 GHz ein. Thermal-Throttling tritt bei der CPU nicht auf. Die AMD R7 M440 taktet von Beginn an kontinuierlich mit 1.021 MHz.

Im Anschluss an diese Dauerbelastung wurde der 3DMark 11 nochmals durchgeführt. Das HP Pavilion 17-x110ng erreichte 2.198 Punkte (etwa 200 Punkte weniger als zum Kaltstart).

Stresstest Prime95 + Furmark
Stresstest Prime95 + Furmark
Stresstest Furmark
Stresstest Furmark
Stresstest Prime95
Stresstest Prime95
Max. Last
 37.5 °C40.2 °C24.9 °C 
 40.3 °C37.9 °C25.2 °C 
 29.3 °C31.3 °C24.6 °C 
Maximal: 40.3 °C
Durchschnitt: 32.4 °C
24 °C42.5 °C46.1 °C
24.3 °C33 °C42 °C
22.8 °C27.3 °C26.6 °C
Maximal: 46.1 °C
Durchschnitt: 32.1 °C
Netzteil (max.)  43.1 °C | Raumtemperatur 22 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia v7 auf 30.9 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 40.3 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.5 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 46.1 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 23 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 31.3 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (-2.2 °C).
HP Pavilion 17-x110ng
7200U, Radeon R7 M440
Acer Aspire E5-575G-549D
7200U, GeForce GTX 950M
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
7500U, GeForce 940MX
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
6200U, GeForce GTX 950M
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
7200U, GeForce 940MX
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
A10-9600P, Radeon R8 M445DX
Hitze
-29%
3%
-27%
-12%
1%
Last oben max *
40.3
48.1
-19%
38.3
5%
46.6
-16%
43.8
-9%
33.4
17%
Last unten max *
46.1
60.8
-32%
36
22%
65.4
-42%
53
-15%
32.9
29%
Idle oben max *
23.8
30.8
-29%
24.9
-5%
28.9
-21%
25.9
-9%
27.7
-16%
Idle unten max *
23.4
31.9
-36%
25.6
-9%
29.8
-27%
27.1
-16%
29.4
-26%

* ... kleinere Werte sind besser

Idle oben
Idle oben
Idle unten
Idle unten
Load oben
Load oben
Load unten
Load unten

Lautsprecher

Lautsprecher-Charakteristik
Lautsprecher-Charakteristik

Die beiden Stereo-Lautsprecher sind vorderseitig im Gerät verbaut. Die Öffnungen befinden sich etwas eingerückt unter der Base, sodass dieser von der Tischplatte reflektiert werden muss. Steht das Gerät nun auf einer weichen Unterlage, so wirkt der Sound deutlich gedämpft. Die Soundqualität an sich ist eher als ausreichend zu bezeichnen. Auf einen separaten Subwoofer verzichtet HP, sodass die Höhen und Mitten noch deutlicher in den Vordergrund rücken. Die maximale Lautstärke ist akzeptabel, allerdings mit zunehmender Lautstärke verschlechtert sich das Klangbild, sodass ein Überschreien der hohen Töne eintritt.

Als Software dient dts Studio Sound, um die Soundeinstellungen etwas auf individuelle Bedürfnisse anpassen zu können. Dafür stehen einige vordefinierte Soundprofile sowie ein manueller Equalizer zur Verfügung. Ein Wunder kann aber auch die mitgelieferte Software nicht vollbringen, sodass unsere Empfehlung eine externe Soundlösung ist.

dts Studio Sound
dts Studio Sound
mit Equalizer
mit Equalizer
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2040.340.140.3253735.5373135.631.135.64037.429.837.45039.429.539.4634033.340804127.84110040.42740.41254225.34216044.324.344.320048.524.648.525052.722.452.731557.621.857.640057.420.357.450061.62061.663067.618.967.680064.118.164.1100060.317.760.3125059.116.859.1160059.416.359.4200060.816.160.8250064.315.664.3315069.415.569.4400069.215.469.2500066.71566.7630062.915.362.9800060.815.260.81000063.714.963.71250067.514.967.51600069.41569.4SPL77.229.177.2N39.51.239.5median 60.8median 16.8median 60.8Delta4.33.54.335.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseHP Pavilion 17-x110ngApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
HP Pavilion 17-x110ng Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (70 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 13.2% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (6.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (14.2% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 19% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 77% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 12% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 85% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das Netzteil liefert maximal 65 Watt.
Das Netzteil liefert ...
Das Netzteil liefert maximal 65 Watt.
... maximal 65 Watt.

Aufgrund der dedizierten GPU ist das HP Pavilion 17-x110ng kein Energiesparwunder. Aber damit ist unser Testsample nicht allein, denn ähnlich ergeht es auch unseren Vergleichsgeräten, von denen die beiden Acer Aspire mit der Nvidia GeFore GTX 950M einen etwas höheren Energiebedarf haben. Auffällig ist der deutlich höhere Verbrauch im Idle-Betrieb bei unserem Testsample. Mindestens 7,7 Watt gönnt sich der 17-Zöller. Im Durchschnitt sind es dann mit 14 Watt schon deutlich mehr als bei allen Kontrahenten. Hier sollte HP in Zukunft etwas an der Effizienz arbeiten.

Dass es auch besser geht, zeigt das HP Pavilion 17-x110ng bei der durchschnittlichen Belastung. Hier haben wir mit 33 Watt den besten Wert im Vergleich. Selbst in Spitzen hält unser Testgerät sich mit 54,6 Watt dezent zurück, denn die Vergleichsgeräte verbrauchen mit bis zu 81,6 Watt teilweise deutlich mehr. Alles in allem hinterlässt das Pavilion 17-x110ng beim Energieverbrauch einen guten Eindruck.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.5 Watt
Idledarkmidlight 7.7 / 14 / 15.1 Watt
Last midlight 33 / 54.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP Pavilion 17-x110ng
7200U, Radeon R7 M440
Acer Aspire E5-575G-549D
7200U, GeForce GTX 950M
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
7500U, GeForce 940MX
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
6200U, GeForce GTX 950M
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
7200U, GeForce 940MX
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
A10-9600P, Radeon R8 M445DX
Stromverbrauch
-2%
24%
-19%
26%
13%
Idle min *
7.7
6
22%
3.9
49%
8.3
-8%
2.7
65%
5.5
29%
Idle avg *
14
8.1
42%
7.4
47%
12.1
14%
5.5
61%
8.2
41%
Idle max *
15.1
9.8
35%
9.5
37%
15.4
-2%
6.5
57%
9.5
37%
Last avg *
33
52.5
-59%
41
-24%
56
-70%
44.2
-34%
44.5
-35%
Last max *
54.6
81.6
-49%
48
12%
70
-28%
65.2
-19%
58
-6%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

3DMark 11 im Akku-Betrieb
3DMark 11 im Akku-Betrieb

Die Akkukapazität beim HP Pavilion 17-x110ng beträgt 41 Wh. Unserer Meinung nach steht die vorhandenen Akkukapazität nicht im korrekten Verhältnis, denn 15-Zöller werden hier mit 62-Wh-Akkus ins Rennen geschickt. Wir hätten uns hier mindestens einen 60-Wh-Akku in unserem Testgerät gewünscht. Die knappe Kapazität zeigt sich in den ermittelten Laufzeiten wider. So muss das Gerät nach 90 Minuten unter Volllast wieder an das Stromnetz, um weiterarbeiten zu können. Ohne Belastung notieren wir eine maximale Laufzeit von 8:47 Stunden. Beim WLAN-Test reicht die Akkuladung immerhin für 5:46 Stunden, bevor das Licht ausgeht. Damit kann das HP Pavilion 17-x110ng die eigene Konkurrenz in Form des HP Pavilion 15 deutlich auf die Plätze verweisen. Gegen die beiden Langläufer von Acer, welche beide mit einem 62-Wh-Akku bestückt sind, muss sich unser Testgerät chancenlos geschlagen geben.

Im Akkubetrieb haben wir den 3DMark 11 durchgeführt, um die 3D-Leistung auch im Akkubetrieb zu testen. Unser Testgerät hat bei diesem Durchgang 2.007 Punkte erreicht. Daraus ergibt sich kein nennenswerter Nachteil im Akku-Modus.

Der Akku ist entnehmbar und hat eine Kapazität von 41 Wh.
Der Akku ist entnehmbar und ...
Der Akku ist entnehmbar und hat eine Kapazität von 41 Wh.
... hat eine Kapazität von 41 Wh.
maximale Akkulaufzeit
maximale Akkulaufzeit
minimale Akkulaufzeit
minimale Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
Aufladezeit
Aufladezeit
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 47min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (EDGE: 38.14393.0.0)
5h 46min
Big Buck Bunny H.264 1080p
4h 47min
Last (volle Helligkeit)
1h 30min
HP Pavilion 17-x110ng
41 Wh
Acer Aspire E5-575G-549D
62 Wh
Lenovo IdeaPad 510-15IKB 80SV0087GE
30 Wh
Acer Aspire F15 F5-573G-53V1
62 Wh
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
45 Wh
HP Pavilion 15-aw004ng W8Y60EA
41 Wh
Akkulaufzeit
30%
-21%
31%
51%
-11%
Idle
527
767
46%
667
27%
1043
98%
560
6%
H.264
287
460
60%
335
17%
503
75%
194
-32%
WLAN
346
451
30%
275
-21%
386
12%
326
-6%
260
-25%
Last
90
75
-17%
152
69%
124
38%
95
6%

Fazit

Pro

+ gute System-Performance dank schnellem Prozessor
+ geringe Wärmeentwicklung
+ kein Thermal-Throttling des Prozessors
+ blickwinkelstabiler Bildschirm
+ mattes Display
+ moderate Geräusemission
+ geringes Gewicht, trotz 17 Zoll
+ optisches Laufwerk vorhanden
+ SSD

Contra

- keine Tastaturbeleuchtung
- trotz dedizierter GPU nur bedingt spieletauglich
- fehlende Wartungsklappe
- geringe WLAN-Performance
- nur 256 GB Speicher
- keine HDD vorhanden
- sehr langsamer SD-Kartenleser
Das HP Pavilion 17-x110ng wurde zur Verfügung gestellt von
Das HP Pavilion 17-x110ng wurde zur Verfügung gestellt von

HP hat mit dem Pavilion 17-x110ng ein Multimediagerät im 17-Zoll-Format auf dem Markt, welches zum gegenwärtigen Testzeitpunkt für 699 Euro zu haben ist. Der Hersteller vertraut auf die Kombination aus Intel Prozessor und AMD Grafikkarte und verpackt das Ganze in einem unscheinbaren schwarzen Gehäuse aus Kunststoff. Der Intel Core i5-7200U ist der jüngste Spross und gehört zur Kaby-Lake Familie. Dieser sparsame Dual-Core-SoC besitzt ausreichend Leistung um im Multimediabereich die meisten Szenarien abzudecken. Weiterhin bietet der 8-GB-DDR4-RAM eine solide Basis, um selbst für anspruchsvolle Anwendungen gewappnet zu sein. Der IPS-Bildschirm ist blickwinkelstabil und hat so gut wie kein Backlight-Bleeding.

Das HP Pavilion 17-x110ng besitzt eine gute System-Performance, welche aber auf Grund der langsamen Grafikkarte nicht vollends auf die Spiele-Performance übertragbar ist.

Eine dedizierte Grafikkarte ist zwar schön, aber wenn die Leistung nur reicht um Spiele in niedrigen Auflösungen ruckelfrei darzustellen, sollte man sich im Vorfeld sehr genau überlegen, was bevorzugt mit dem Gerät gemacht werden soll. Der Punkt Massenspeicher ist positiv, als auch negativ zu bewerten. So ist es durchaus sinnvoll das Betriebssystem auf einem schnellen Datenträger zu installieren. Aber als Multimedia-Gerät, bei dem große Datenmengen quasi vorprogrammiert sind, reicht ein einziger Datenträger mit einer Speicherkapazität von 256 GB bei weitem nicht aus.

HP Pavilion 17-x110ng - 24.01.2017 v6
Sebastian Bade

Gehäuse
78 / 98 → 80%
Tastatur
78%
Pointing Device
77%
Konnektivität
40 / 81 → 49%
Gewicht
60 / 20-67 → 84%
Akkulaufzeit
82%
Display
85%
Leistung Spiele
58 / 85 → 69%
Leistung Anwendungen
83 / 92 → 90%
Temperatur
93%
Lautstärke
87 / 95 → 92%
Audio
59%
Kamera
42 / 85 → 50%
Durchschnitt
71%
79%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sebastian Bade, 25.01.2017 (Update: 15.05.2018)
Sebastian Bade
Sebastian Bade - Editor
Schon von klein auf interessierte ich mich für Technik und konnte dann auch den Wunschberuf „IT-Systemelektroniker“ erlernen. Im Anschluss begann meine 12-jährige Bundeswehrzeit, in der ich sehr viel dazugelernt habe und mein Wissen ständig auf dem neuesten Stand der Technik gehalten habe. Da ich dieses gerne teilen möchte, bietet Notebookcheck eine sehr gute Möglichkeit, dieses der breiten Masse anzubieten. Des Weiteren beschäftige ich mich viel mit Wasserkühlungen und Netzwerksicherheit.