Notebookcheck

Test MSI GS66 Stealth 10SFS Laptop: Optisch dezent, akustisch auffällig

Extremer Wandel. Während es das GS65 in vielerlei Hinsicht etwas schwer gegen die Konkurrenz hatte, präsentiert MSI mit dem GS66 einen runderneuerten Nachfolger. Lesen Sie in unserem ausführlichen Testbericht, was sich alles zum Guten verändert hat.

MSI GS66 Stealth

Um eine möglichst breite Käufergruppe anzusprechen, bietet MSI das GS66 Stealth in mehreren Ausstattungsvarianten an. Als Prozessor dient ein Sechs- oder Achtkernmodell aus Intels aktueller Comet-Lake-Generation. Im Gegensatz zum Core i9-10980HK muss der Core i7-10750H ohne offenen Multiplikator auskommen.

Passend zur High-End-CPU ist auch eine High-End-GPU an Bord. Neben der GeForce RTX 2060 sind auch die GeForce RTX 2070 Super Max-Q und die GeForce RTX 2080 Super Max-Q erhältlich. Abgerundet wird das Paket von 16 bis 32 GB DDR4-RAM (jeweils im Dual Channel) und einer 1 bis 2 TB großen M.2-SSD. Um die Bildwiedergabe kümmert sich ein mattes Full-HD-Panel mit 240 oder 300 Hz.

Für unsere Testkonfiguration mit der Produktbezeichnung 10SFS, welche auf den Core i9-10980HK, die GeForce RTX 2070 Super Max-Q, 16 GB RAM und eine 1-TB-SSD zurückgreift, werden um die 2.850 Euro fällig, was für einen 2070er-Laptop ziemlich teuer ist.

MSI GS66 Stealth 10SFS (GS66 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce RTX 2070 Super Max-Q - 8192 MB, Kerntakt: 930 MHz, Speichertakt: 1375 MHz, GDDR6, ForceWare 445.87, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4-2666, Dual Channel, alle Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, AUO B156HAN12.0 (AUO328E), IPS, Full-HD, spiegelnd: nein, 300 Hz
Mainboard
Intel HM470
Massenspeicher
Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR, 1024 GB 
, NVMe. Slots: 2x M.2 Typ 2280
Soundkarte
Realtek ALC298 @ Intel Comet Point PCH - cAVS
Anschlüsse
5 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Klinke
Netzwerk
Killer E3100G 2.5 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Killer Wi-Fi 6 AX1650i 160MHz Wireless Network Adapter (201NGW) (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5/ax = Wi-Fi 6), Bluetooth 5.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20 x 358 x 248
Akku
99.99 Wh, 6578 mAh Lithium-Polymer, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD (720p)
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 Dynaudio, Tastatur: Chiclet RGB SteelSeries, Tastatur-Beleuchtung: ja, 230-Watt-Netzteil, Quick Start Guide, Dragon Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.167 kg, Netzteil: 732 g
Preis
2849 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Zu den Konkurrenten des GS66 Stealth zählen andere 15-Zoll-Gamer mit schlanker Linie und ähnlicher Grafikleistung wie das Acer Predator Triton 500, das Gigabyte Aero 15 Classic, das HP Omen X 2S und das Schenker XMG Neo 15. Letztere Notebooks tauchen in den Tabellen jeweils als Vergleichsgeräte auf.

Bew.
Datum
Modell
Gewicht
Dicke
Größe
Auflösung
Preis ab
83 %
05.2020
MSI GS66 Stealth 10SFS
i9-10980HK, GeForce RTX 2070 Super Max-Q
2.2 kg20 mm15.6"1920x1080
84 %
08.2019
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
2.1 kg18 mm15.6"1920x1080
84 %
05.2019
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
2.1 kg19 mm15.6"1920x1080
82 %
09.2019
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
2.4 kg19.8 mm15.6"1920x1080
83 %
12.2019
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
2.1 kg22 mm15.6"1920x1080

Gehäuse

Dass sich MSI die Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen hat, sieht man besonders schön am Gehäuse. Bemängelten wir beim GS65 noch die maue Verwindungssteifheit, gehört das GS66 jetzt zu den stabilsten Vertretern der Thin- & Light-Kategorie. So gibt das Chassis nur bei kräftigerem Druck leicht nach.

MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth

Dass durch das festere Material die Bauhöhe von 1,8 auf 2,0 cm klettert und das Gewicht von 1,9 auf 2,1 kg steigt, ist in unseren Augen völlig verschmerzbar. Etwas nachbessern könnte MSI beim Thema Verarbeitung, die im Vergleich zu den meisten Konkurrenten einen Tick schwächer ausfällt. So gehen manche Elemente nicht ganz sauber ineinander über.

Rein qualitativ gibt es keinen Grund zur Beanstandung. Die Metalloberflächen von Deckel und Baseunit machen einen hochwertigen Eindruck, wenngleich sie – nicht zuletzt aufgrund der dunklen Farbe – schnell zu Verschmutzungen neigen (Stichwort Fingerabdrücke). Ein Alleinstellungsmerkmal des Gehäuses ist der üppige Öffnungswinkel: 180° sehen wir bei Gaming-Notebooks äußerst selten. Lob gebührt MSI auch für das schlichte Design, welches im ersten Moment nicht unbedingt an eine Spieleplattform denken lässt und in jeder Situation eine gute Figur macht.

Größenvergleich

362.2 mm 261.6 mm 19.8 mm 2.4 kg359 mm 243 mm 22 mm 2.1 kg358 mm 248 mm 20 mm 2.2 kg359 mm 255 mm 18 mm 2.1 kg356 mm 250 mm 19 mm 2.1 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Wie es sich für ein aktuelles High-End-Notebook gehört, beherbergt das GS66 einen Thunderbolt-3-Port. Dieser wird von einem „normalen“ USB-Typ-C-Port und drei klassischen USB-Typ-A-Ports begleitet. Während andere Hersteller noch auf die USB-3.0-Technik setzen, verwendet MSI ausschließlich USB 3.1 Gen2 – Respekt. Hinzu kommen ein HDMI-2.0-Port, eine Audiobuchse und – trotz der flachen Bauweise – ein RJ45-LAN-Port. Auf einen Kartenleser und ein Kensington Lock müssen Käufer indes verzichten.

Die Verteilung der Schnittstellen würden wir als mittelprächtig bezeichnen. Da die hintere Hälfte des Gehäuses den Lüftungsschlitzen vorbehalten ist und viele Anschlüsse entsprechend weit vorne sitzen, kann es beim Einsatz einer externen Maus zu Platzproblemen und Kollisionen mit Kabeln kommen.

linke Seite: Energiezufuhr, Thunderbolt 3, HDMI, USB-A 3.1 Gen2
linke Seite: Energiezufuhr, Thunderbolt 3, HDMI, USB-A 3.1 Gen2
rechte Seite: 3,5 mm Klinke, USB-C 3.1 Gen2, 2x USB-A 3.1 Gen2, RJ45-LAN
rechte Seite: 3,5 mm Klinke, USB-C 3.1 Gen2, 2x USB-A 3.1 Gen2, RJ45-LAN

Kommunikation

Bei der Kommunikation geht MSI keine Kompromisse ein. Während sich um Kabelverbindungen der 2,5-Gbit-Controller Killer E3100G kümmert, ist für drahtlose Verbindungen der WLAN-Adapter Killer Wi-Fi 6 AX1650i verantwortlich, der alle Features mitbringt, die man 2020 von einem Gaming-Notebook erwarten kann. Die Ergebnisse in unserem WLAN-Test, welche mit über 1.300 Mbit/s allesamt erstklassig ausfallen, sind aufgrund des kürzlich aktualisierten Routers (Netgear Nighthawk AX12 statt Linksys EA8500) nur mit dem Schenker XMG Neo 15 vergleichbar, das ebenfalls aus 1 m Abstand gemessen wurde.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
Intel Wireless-AC 9560
1360 MBit/s ∼100% +3%
MSI GS66 Stealth 10SFS
Killer Wi-Fi 6 AX1650i 160MHz Wireless Network Adapter (201NGW)
1320 MBit/s ∼97%
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
696 MBit/s ∼51% -47%
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
Killer Wi-Fi 6 AX1650x Wireless Network Adapter (200NGW)
694 MBit/s ∼51% -47%
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
Intel Wireless-AC 9560
688 MBit/s ∼51% -48%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 1620, n=307)
657 MBit/s ∼48% -50%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
MSI GS66 Stealth 10SFS
Killer Wi-Fi 6 AX1650i 160MHz Wireless Network Adapter (201NGW)
1330 MBit/s ∼100%
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
Intel Wireless-AC 9560
1140 MBit/s ∼86% -14%
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
678 MBit/s ∼51% -49%
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
Intel Wireless-AC 9560
654 MBit/s ∼49% -51%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (144 - 1645, n=307)
612 MBit/s ∼46% -54%
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
Killer Wi-Fi 6 AX1650x Wireless Network Adapter (200NGW)
554 MBit/s ∼42% -58%

Webcam

ColorChecker
13.3 ∆E
15.2 ∆E
18.1 ∆E
15 ∆E
18.5 ∆E
17.1 ∆E
12.8 ∆E
22.6 ∆E
17.4 ∆E
14.1 ∆E
13.7 ∆E
12.9 ∆E
14.2 ∆E
12.6 ∆E
21.2 ∆E
8.5 ∆E
18.8 ∆E
19.9 ∆E
1.2 ∆E
12.7 ∆E
13.7 ∆E
12.6 ∆E
8.4 ∆E
6.3 ∆E
ColorChecker MSI GS66 Stealth 10SFS: 14.2 ∆E min: 1.18 - max: 22.63 ∆E
No screenshots found ()

Zubehör

Als Zubehör legt MSI dem Notebook nur ein paar Infohefte (Quick Start Guide etc.) bei. Größe und Power des Netzteils richten sich nach der verbauten Grafikkarte. Ab der RTX 2070 Super Max-Q kommt ein 230-Watt-Modell zum Einsatz (180 Watt @RTX 2060).

Wartung

Neben der Gehäusestabilität ist auch die Wartbarkeit deutlich besser geworden. Waren beim GS65 nur die Lüfter, der WiFi-Chip und der Akku erreichbar, gelangt man beim GS66 zusätzlich an die Massenspeicher-Slots (2x M.2), die RAM-Bänke (2x SO-DIMM) und das Kühlsystem. Letzteres besteht aus einem Lüfter für die CPU und zwei Lüftern für die GPU, wobei manche Heatpipes über beide Komponenten laufen und die Kühlung entsprechend nicht ganz getrennt ist.

Um die Unterseite des Chassis entfernen zu können, ist jedoch ein gewisses Maß an Handwerksgeschick und Kraftaufwand nötig. Nachdem der Gehäuseboden von 9 Kreuzschrauben befreit wurde, muss die Unterschale mit einem feinen Werkzeug (z. B. einer Spachtel) aus der Verankerung gehebelt werden, was Laien abschrecken dürfte.

MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth
MSI GS66 Stealth

Eingabegeräte

Tastatur

Das Keyboard hinterließ beim Tester gemischte Gefühle. Wie man es von MSI kennt, hält sich das Layout nicht an den deutschen Standard, sondern wurde für Gamer optimiert. So befindet sich beispielsweise die <>|-Taste an ungewohnter Stelle. Dass sich Einfg und Entf eine Taste teilen ist auch suboptimal. Ebenfalls diskussionswürdig: Im Vergleich zum Vorgänger wurde die Leertaste etwas nach rechts verschoben, was zu arg schmalen und zusammenhängenden Fn- und Strg-Tasten führt (siehe Fotos). Durch die genannten Eigenheiten fällt eine Menge Einarbeitungszeit an.

Das Tippgefühl hat uns derweil gut gefallen und kombiniert einen angenehmen Druck mit ausreichend Feedback. Da Tastatur und Touchpad bei Eingaben nicht gerade leise sind, eignet sich das GS66 allerdings nur bedingt für ruhige Umgebungen wie Bibliotheken. Zu den größten Highlights des Keyboards zählt die mehrstufig regelbare RGB-Belechtung, welche für unseren Geschmack jedoch noch einen Tick kräftiger sein könnte. Wer keine Lichtshow mag (es existieren diverse Modi), wählt einfach nur eine Farbe.

Chiclet-Tastatur ...
Chiclet-Tastatur ...
... mit RGB-Beleuchtung
... mit RGB-Beleuchtung

Touchpad

Mit dem Touchpad sticht MSI ebenfalls aus der Masse hervor. Eine Breite von 14 cm ist für ein 15-Zoll-Gerät extrem üppig. So gelingen auch längere Bildstrecken ohne ein Nachsetzen des Fingers. In der Höhe misst der Mausersatz dagegen nur 6,5 cm, was etwas mager ist. Da das Touchpad über eine ordentliche Stabilität verfügt und Eingaben (bis auf den Randbereich) relativ präzise und sauber annimmt, wiegt der Verzicht auf dedizierte Maustasten nicht allzu schwer. Beim Multi-Touch-Support gab es ebenfalls keine größeren Auffälligkeiten. 2-Finger-Gesten wie Zoomen und Scrollen wurden im Test meist zuverlässig erkannt.

Display

Nachdem 2019 144-Hz-Panels bei Gaming-Notebooks dominierten, steht das Jahr 2020 im Zeichen der 240- und 300-Hz-Technik. Wenngleich man die neuerlichen Hz-Sprünge subjektiv immer weniger merkt (der Wechsel von einem 60- auf ein 144-Hz-Display wirkt sich viel stärker aus) und die Grafikkarten nur selten passende FPS-Zahlen liefern, ist der 300-Hz-Screen der Testkonfiguration ein gewisses Kaufargument.

298
cd/m²
308
cd/m²
306
cd/m²
314
cd/m²
316
cd/m²
323
cd/m²
303
cd/m²
307
cd/m²
320
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
AUO B156HAN12.0 (AUO328E)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 323 cd/m² Durchschnitt: 310.6 cd/m² Minimum: 14 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 316 cd/m²
Kontrast: 1505:1 (Schwarzwert: 0.21 cd/m²)
ΔE Color 3.03 | 0.6-29.43 Ø5.9, calibrated: 1.1
ΔE Greyscale 3.9 | 0.64-98 Ø6.1
100% sRGB (Argyll 3D) 65% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.42
MSI GS66 Stealth 10SFS
AUO B156HAN12.0 (AUO328E), IPS, 1920x1080, 15.6
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
NV156FHM-N4K (BOE082A), IPS, 1920x1080, 15.6
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
Sharp LQ156M1JW03 (SHP14C5), IGZO, 1920x1080, 15.6
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
AU Optronics AUO82ED, IPS, 1920x1080, 15.6
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
NV156FHM-N4G (BOE084D), IPS, 1920x1080, 15.6
Response Times
23%
-13%
-11%
3%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
14 (6.8, 7.2)
5.2 (2.6, 2.6)
63%
15.2 (7.6, 7.6)
-9%
15.2 (7.6, 7.6)
-9%
9.6 (4.8, 4.8)
31%
Response Time Black / White *
9.6 (5.2, 4.4)
11.2 (6.8, 4.4)
-17%
11.2 (6.8, 4.4)
-17%
10.8 (6, 4.8)
-13%
12 (6.8, 5.2)
-25%
PWM Frequency
23580 (24)
Bildschirm
-7%
-8%
-34%
-12%
Helligkeit Bildmitte
316
288
-9%
266
-16%
324.8
3%
313
-1%
Brightness
311
265
-15%
248
-20%
316
2%
295
-5%
Brightness Distribution
92
84
-9%
89
-3%
84
-9%
89
-3%
Schwarzwert *
0.21
0.22
-5%
0.31
-48%
0.26
-24%
0.3
-43%
Kontrast
1505
1309
-13%
858
-43%
1249
-17%
1043
-31%
DeltaE Colorchecker *
3.03
3.22
-6%
2.78
8%
4.96
-64%
3.33
-10%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.32
6.26
14%
5.96
19%
8.95
-22%
6.25
15%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.1
1.5
-36%
0.91
17%
3.23
-194%
1.77
-61%
DeltaE Graustufen *
3.9
3.43
12%
3.58
8%
5
-28%
3.1
21%
Gamma
2.42 91%
2.41 91%
2.46 89%
2.21 100%
2.51 88%
CCT
7439 87%
7290 89%
7186 90%
7742 84%
6930 94%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
65
60
-8%
62
-5%
59.8
-8%
59
-9%
Color Space (Percent of sRGB)
100
93
-7%
96
-4%
91.8
-8%
90
-10%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
8% / -3%
-11% / -9%
-23% / -30%
-5% / -10%

* ... kleinere Werte sind besser

MSI verbaut mit dem AU Optronics B156HAN12.0 ein Non-Glare-Panel (IPS-Level), das mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflöst. Letzteres schneidet bei den Messungen oft spürbar besser als das 240-Hz-Display des Vorgängers ab (Sharp LQ156M1JW03). Während der Schwarzwert von 0,32 auf 0,21 cd/m² gesunken ist, hat sich die Leuchtkraft von ca. 282 auf 311 cd/m² erhöht, wodurch das GS66 etwas besser für Outdooreinsätze geeignet ist (wünschenswert wären über 400 cd/m²). Der Kontrast liegt jetzt bei rund 1500:1 statt ehemals 900:1.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Der Farbraum bewegt sich mit 100 % sRGB und 65 % AdobeRGB auf einem ähnlichen Niveau. Dafür ist das neue Panel nicht mehr ganz so farbtreu, wie unsere Messungen mit dem Tool Calman zeigen, wobei die Werte größtenteils noch im Zielbereich sind (dE kleiner 3).

MSI GS66 Stealth vs sRGB (100 %)
MSI GS66 Stealth vs sRGB (100 %)
MSI GS66 Stealth vs AdobeRGB (65 %)
MSI GS66 Stealth vs AdobeRGB (65 %)

Wie schon das GS65 punktet auch das GS66 mit einer geringen Reaktionszeit. 9,6 ms black-to-white und 14 ms grey-to-grey dürften die meisten Gamer zufriedenstellen. Ein Bildschirmflackern trat im Test nicht auf.

Gegenlicht
Gegenlicht
Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
9.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5.2 ms steigend
↘ 4.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind kurz wodurch sich der Bildschirm auch für Spiele gut eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 9 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.8 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
14 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.8 ms steigend
↘ 7.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 10 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.3 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 50 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 18192 (Minimum 5, Maximum 2500000) Hz.

Testbedingungen

Im vorinstallierten Dragon Center können sich Käufer umfangreich austoben. So finden Tuning-Fans nicht nur mehrere Bildprofile, sondern auch einige Leistungs- bzw. Lüftersettings und einen speziellen Gaming-Modus. Unsere Messungen wurden mit dem True-Color-Modus „sRGB“ und dem Scenario „User“ durchgeführt (Performance Level „High“, Fan Speed „Auto“), welche in dieser Form schon bei der Auslieferung aktiv waren.

Dragon Center
Dragon Center
Dragon Center
Dragon Center
Dragon Center
Dragon Center
Dragon Center
Dragon Center

Leistung

Egal, ob RTX 2060, RTX 2070 oder RTX 2080: Das GS66 Stealth zählt zum High-End-Segment. Alle drei Grafikkarten bringen mehr als genug Power für die native Full-HD-Auflösung mit. Eine 1.000 bis 2.000 GB große SSD und 16 bis 32 GB RAM sind ebenfalls zeitgemäß. Ganz zu schweigen vom potenten Sechs- bzw. Achtkernprozessor.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
AS SSD Benchmark
CrystalDiskMark
 

Prozessor

Über Sinn und Unsinn des Core i9-10980HK lässt sich vortrefflich streiten. Auf der einen Seite bietet der Octacore zwar eine brachiale Leistung, allerdings sehen wir das derzeit stärkste Modell aus Intels Comet-Lake-Generation wegen der happigen Kühlanforderungen eher in wuchtigen Desktop-Replacements.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Insofern überrascht es kaum, dass der 10980HK seinen Turbo nur bedingt ausreizt. Von den theoretisch möglichen 5,3 GHz bleiben bei Single-Core-Last nur 4,3 bis 4,9 GHz übrig. Bei der Belastung aller Kerne sinkt der Takt auf 3,6 bis 3,9 GHz, was zwar keineswegs schlecht ist, aber dennoch hinter dem Potenzial der CPU zurückbleibt und das an sich schon dürftige Preis-Leistungs-Verhältnis infrage stellt, zumal die Performance in unserem Cinebench-R15-Loop – andere Notebooks lassen grüßen – ab dem zweiten Durchlauf weiter einbricht. Aus diesen Gründen würden wir beim Kauf des GS66 zum ebenfalls sehr flotten, aber weniger anspruchsvollen Core i7-10750H raten.

010203040506070809010011012013014015016017018019020021022023024025026027028029030031032033034035036037038039040041042043044045046047048049050051052053054055056057058059060061062063064065066067068069070071072073074075076077078079080081082083084085086087088089090091092093094095096097098099010001010102010301040105010601070108010901100111011201130114011501160117011801190120012101220123012401250126012701280129013001310132013301340135013601370138013901400141014201430144014501460147014801490150015101520153015401550156015701580159016001610162016301640Tooltip
MSI GS66 Stealth 10SFS Intel Core i9-10980HK, Intel Core i9-10980HK: Ø1541 (1518.31-1635.12)
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø1066 (1053.71-1188.07)
Gigabyte Aero 15 Classic-XA Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø1007 (976.09-1115.02)
HP Omen X 2S 15-dg0075cl Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø968 (959.49-1081.9)
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19 Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø1002 (974.71-1181)

Verglichen mit dem alten Core i7-9750H, der 6 Kerne bietet und alle aufgeführten Konkurrenzgeräte befeuert, ist das Leistungsplus des i9-10980HK trotzdem beachtlich. Im Multi-Core-Test des Cinebench R20 beträgt der Vorsprung zwischen 52 und 62 %.

Cinebench R20
CPU (Single Core)
MSI GS66 Stealth 10SFS
Intel Core i9-10980HK
477 Points ∼100%
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
Intel Core i7-9750H
457 Points ∼96% -4%
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
Intel Core i7-9750H
442 Points ∼93% -7%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (340 - 511, n=84)
438 Points ∼92% -8%
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
Intel Core i7-9750H
434 Points ∼91% -9%
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
Intel Core i7-9750H
429 Points ∼90% -10%
CPU (Multi Core)
MSI GS66 Stealth 10SFS
Intel Core i9-10980HK
3713 Points ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1530 - 6321, n=85)
2774 Points ∼75% -25%
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
Intel Core i7-9750H
2448 Points ∼66% -34%
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
Intel Core i7-9750H
2427 Points ∼65% -35%
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
Intel Core i7-9750H
2384 Points ∼64% -36%
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
Intel Core i7-9750H
2298 Points ∼62% -38%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
MSI GS66 Stealth 10SFS
Intel Core i9-10980HK
201 Points ∼100%
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
Intel Core i7-9750H
192 Points ∼96% -4%
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
Intel Core i7-9750H
189 Points ∼94% -6%
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
Intel Core i7-9750H
181 Points ∼90% -10%
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
Intel Core i7-9750H
175 Points ∼87% -13%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (77 - 215, n=564)
159 Points ∼79% -21%
CPU Multi 64Bit
MSI GS66 Stealth 10SFS
Intel Core i9-10980HK
1635 (min: 1518.31, max: 1635.12) Points ∼100%
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
Intel Core i7-9750H
1188 Points ∼73% -27%
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
Intel Core i7-9750H
1181 Points ∼72% -28%
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
Intel Core i7-9750H
1115 Points ∼68% -32%
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
Intel Core i7-9750H
1057 Points ∼65% -35%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 2804, n=568)
871 Points ∼53% -47%
Blender 2.79 - BMW27 CPU
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (179 - 901, n=39)
436 Seconds * ∼100% -48%
MSI GS66 Stealth 10SFS
Intel Core i9-10980HK
295 Seconds * ∼68%
7-Zip 18.03
7z b 4
MSI GS66 Stealth 10SFS
Intel Core i9-10980HK
43786 MIPS ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (3034 - 75612, n=39)
33866 MIPS ∼77% -23%
7z b 4 -mmt1
MSI GS66 Stealth 10SFS
Intel Core i9-10980HK
5227 MIPS ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2480 - 5674, n=39)
4731 MIPS ∼91% -9%
Geekbench 5.1
64 Bit Multi-Core Score
MSI GS66 Stealth 10SFS
Intel Core i9-10980HK
7634 Points ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (3448 - 10190, n=21)
6244 Points ∼82% -18%
64 Bit Single-Core Score
MSI GS66 Stealth 10SFS
Intel Core i9-10980HK
1283 Points ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (874 - 1347, n=21)
1163 Points ∼91% -9%
HWBOT x265 Benchmark v2.2 - 4k Preset
MSI GS66 Stealth 10SFS
Intel Core i9-10980HK
12.2 fps ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.7 - 18.9, n=40)
9.22 fps ∼76% -24%
LibreOffice - 20 Documents To PDF
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (52.1 - 86.6, n=15)
62.5 s ∼100% +19%
MSI GS66 Stealth 10SFS
Intel Core i9-10980HK
52.4 s ∼84%
R Benchmark 2.5 - Overall mean
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.546 - 0.761, n=21)
0.632 sec * ∼100% -7%
MSI GS66 Stealth 10SFS
Intel Core i9-10980HK
0.592 sec * ∼94%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1635 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
131 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
201 Points
Hilfe

System Performance

Nicht zuletzt dank des potenten Prozessors zieht das GS66 bei der Anwendungsleistung etwas an der Konkurrenz vorbei. Mit 6.490 Punkten liegt der Gesamtscore im PCMark 10 zwischen 8 und 18 % über den Gegenspielern. Das Betriebssystem bootet ziemlich flott und reagiert auch sonst angenehm schnell (Ladezeiten, Installationen, …).

PCMark 10 - Score
MSI GS66 Stealth 10SFS
GeForce RTX 2070 Super Max-Q, i9-10980HK, Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
6490 Points ∼100%
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-9750H, WDC PC SN720 SDAPNTW-1T00
5991 Points ∼92% -8%
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-9750H, WDC PC SN720 SDAPNTW-512G
5746 Points ∼89% -11%
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-9750H, Intel SSD 760p SSDPEKKW512G8
5697 Points ∼88% -12%
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-9750H, Seagate FireCuda 510 SSD ZP1000GM30001
5522 Points ∼85% -15%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 7511, n=257)
5291 Points ∼82% -18%

DPC-Latenzen

Auf Wunsch von einigen Lesern hin haben wir unseren Latenztest vor kurzem deutlich erweitert (er enthält jetzt unter anderem Web-Browsing und Videowiedergabe). Wenn man das Ergebnis des Tools LatencyMon betrachtet, lässt das MSI GS66 in dieser Hinsicht noch Raum für Optimierungen.

Latenzen
Latenzen
Latenzen
LatencyMon - Web, Youtube, Prime95
MSI GS66 Stealth 10SFS
GeForce RTX 2070 Super Max-Q, i9-10980HK, Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
1916 μs ∼100%

Massenspeicher

Als Massenspeicher werkelt im Testgerät ein NVMe-Modell von Samsung, genauer gesagt die PM981 MZVLB1T0HARL. Das M.2-Drive muss sich sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben definitiv nicht hinter der Konkurrenz von Intel (Aero 15 Classic), Seagate (Schenker XMG Neo 15) und WDC (Predator Triton 500 & HP Omen X 2S) verstecken. Wer den Speicherplatz erweitern will, findet unter der Haube einen leeren M.2-Slot.

MSI GS66 Stealth 10SFS
Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
WDC PC SN720 SDAPNTW-512G
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
Intel SSD 760p SSDPEKKW512G8
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
WDC PC SN720 SDAPNTW-1T00
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
Seagate FireCuda 510 SSD ZP1000GM30001
CrystalDiskMark 5.2 / 6
-4%
-4%
2%
-12%
Write 4K
131.3
108.8
-17%
115.5
-12%
137.4
5%
108.7
-17%
Read 4K
45.84
40.31
-12%
57.97
26%
41.37
-10%
41.4
-10%
Write Seq
2370
2488
5%
1555
-34%
2500
5%
1083
-54%
Read Seq
1509
1916
27%
2590
72%
1576
4%
917.2
-39%
Write 4K Q32T1
481.5
382.4
-21%
369.3
-23%
446.7
-7%
468.5
-3%
Read 4K Q32T1
559.6
421.8
-25%
441.7
-21%
522.4
-7%
529.6
-5%
Write Seq Q32T1
2392
2542
6%
1547
-35%
2796
17%
3057
28%
Read Seq Q32T1
3232
3320
3%
2969
-8%
3415
6%
3422
6%
Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3232 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 2392 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 559.6 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 481.5 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1509 MB/s
CDM 5 Write Seq: 2370 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 45.84 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 131.3 MB/s

Grafikkarte

Bei der GeForce RTX 2070 Super Max-Q handelt es sich um eine leicht getunte Version der alten 2070 Max-Q (ebenfalls Turing-Architektur). So hat Nvidia beispielsweise die Shader-Anzahl von 2.304 auf 2.560 erhöht. Der GDDR6-Videospeicher ist erneut 8 GB groß und per 256-Bit-Interface angebunden. Als Basistakt nennt der Hersteller 930 MHz, wobei durch den automatischen GPU-Boost deutlich höhere Werte erreicht werden können. Wie sich der Takt unter Last verhält, haben wir mit dem Ungine Heaven 4.0 Benchmark und dem Rollenspiel The Witcher 3 überprüft. Um die 1.300 bis 1.400 MHz sind ein ordentliches Ergebnis.

3DMark 11 Performance
21934 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
45202 Punkte
3DMark Fire Strike Score
17312 Punkte
3DMark Time Spy Score
7272 Punkte
Hilfe

Apropos The Witcher 3: Im Gegensatz zur Prozessorleistung bleibt die Grafikleistung ziemlich konstant. Der 60-minütige Dauertest förderte keine FPS-Einbrüche oder dergleichen zutage. Aufpassen muss man nur im Akkumodus. Wie bei den meisten Laptops sinkt die Framerate ohne Netzteil massiv (-85 % @GS66), da CPU und GPU stark drosseln.

05101520253035404550556065707580Tooltip
MSI GS66 Stealth 10SFS GeForce RTX 2070 Super Max-Q, i9-10980HK, Samsung SSD PM981 MZVLB1T0HALR; The Witcher 3: Ø71.1 (67-75)

Am Stromnetz kann die RTX 2070 Super Max-Q ihre Power recht gut ausfahren, wie auch unsere GPU-Benchmarks belegen. Zwar ist die Leistung im 3DMark 11 bzw. 3DMark 13 etwas schlechter als beim kürzlich getesteten Aero 17 HDR XB, an den Konkurrenzlaptops mit „normaler“ RTX 2070 Max-Q sprintet das GS66 dennoch um mehrere Prozent vorbei. 

3DMark
2560x1440 Port Royal Graphics
MSI GS66 Stealth 10SFS
NVIDIA GeForce RTX 2070 Super Max-Q
4280 Points ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1097 - 6005, n=85)
4074 Points ∼95% -5%
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
3738 Points ∼87% -13%
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
3721 Points ∼87% -13%
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
3719 Points ∼87% -13%
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
3717 Points ∼87% -13%
2560x1440 Time Spy Graphics
MSI GS66 Stealth 10SFS
NVIDIA GeForce RTX 2070 Super Max-Q
7084 Points ∼100%
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
6748 Points ∼95% -5%
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
6716 Points ∼95% -5%
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
6419 Points ∼91% -9%
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
6387 Points ∼90% -10%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (368 - 13013, n=202)
5881 Points ∼83% -17%
1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI GS66 Stealth 10SFS
NVIDIA GeForce RTX 2070 Super Max-Q
18992 Points ∼100%
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
18060 Points ∼95% -5%
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
17419 Points ∼92% -8%
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
17335 Points ∼91% -9%
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
16483 Points ∼87% -13%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=589)
11830 Points ∼62% -38%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
MSI GS66 Stealth 10SFS
NVIDIA GeForce RTX 2070 Super Max-Q
25135 Points ∼100%
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
22749 Points ∼91% -9%
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
22005 Points ∼88% -12%
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
21861 Points ∼87% -13%
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q
18434 Points ∼73% -27%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=666)
14092 Points ∼56% -44%

Gaming Performance

Solange man keinen QHD- oder UHD-Monitor anschließt, stellt die RTX 2070 Super Max-Q alle aktuellen Spiele flüssig mit maximalen Details dar. Die 60-FPS-Marke wird nur bei sehr rechenintensiven und/oder mäßig optimierten Games wie Borderlands 3 unterschritten. Gut optimierte und/oder anspruchslosere Titel (Fifa 20, Apex Legends, Doom Eternal, ...) laufen dagegen im Schnitt mit mehr als 100 FPS. 

The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
MSI GS66 Stealth 10SFS
GeForce RTX 2070 Super Max-Q, i9-10980HK
70.5 (min: 55) fps ∼100%
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-9750H
69 fps ∼98% -2%
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-9750H
64.4 (min: 54) fps ∼91% -9%
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-9750H
64.1 fps ∼91% -9%
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
GeForce RTX 2070 Max-Q, i7-9750H
60.4 (min: 49) fps ∼86% -14%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=356)
51.6 fps ∼73% -27%
min. mittel hoch max.
GTA V (2015) 182 174 153 83.4 fps
The Witcher 3 (2015) 131 70.5 fps
Dota 2 Reborn (2015) 153 138 128 120 fps
X-Plane 11.11 (2018) 113 97.4 82.3 fps
Shadow of the Tomb Raider (2018) 102 91 fps
Battlefield V (2018) 121 113 fps
Apex Legends (2019) 140 139 fps
Borderlands 3 (2019) 76.3 58.9 fps
FIFA 20 (2019) 196 190 fps
Need for Speed Heat (2019) 88.2 80.7 fps
Star Wars Jedi Fallen Order (2019) 95 88.8 fps
Escape from Tarkov (2020) 121 119 fps
Hunt Showdown (2020) 91.6 fps
Doom Eternal (2020) 141 137 fps
Gears Tactics (2020) 116 90.6 fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Geräuschentwicklung ist nicht unbedingt die Schokoladenseite des GS66, um es mal vorsichtig auszudrücken. MSI nimmt sich hier ein negatives Beispiel an der Konkurrenz und lässt die Lüfter unter Last mit einer sehr hohen Drehzahl laufen. 48 bis 53 dB sind ohne Headset störend laut und werden manche Interessenten vom Kauf abhalten.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2037.334.534.93433.635.42539.84339.637.239.140.43134.831.631.43033.233.24037.231.534.531.432.336.65031.130.829.528.52931.56332.73026.826.926.933.48029.627.725.125.825.130.110030.525.225.724.425.132.812530.125.725.724.826.23016030.227.626.524.126.830.520028.424.323.322.223.629.425030.723.52824.121.931.731535.225.72522.420.53540039.430.921.321.32036.750037.825.320.520.318.336.963037.6252020.11837.880040.126.629.824.717.839.410004026.623.120.517.44012504031.419.920.719.640.5160043.428.919.819.61843.520004428.421.418.917.844.3250044.727.519.618.917.945.4315042.726.918.918.417.842.3400041.124.318.518.617.940.650004022.818.518.418.139.6630039.521.818.218.217.938.9800037.620.6181817.9371000036.518.918.11817.935.61250035.118.318.517.917.9341600030.317.918.117.917.829.1SPL53.438.933.83230.553.4N8.9321.71.48.8median 37.8median 25.3median 20median 20.1median 18median 37Delta3.12.23.52.62.13.5hearing rangehide median Fan NoiseMSI GS66 Stealth 10SFS

Im Idle-Modus schlägt sich das GS66 zwar besser, wirklich zufrieden waren wir jedoch auch hier mit der Vorstellung nicht. Dass die Lüfter bei den getesteten Dragon-Center-Settings nie komplett aus sind, ist nicht einmal das Problem. Als viel nerviger erweist sich in der Praxis das zwischenzeitliche Auftouren, dessen Ursache oft Rätsel aufgibt. Vermeintlich simple Tätigkeiten wie Video, Web und Installationen/Updates zwingen die Lüfter ebenfalls gern zum plötzlichen Rauschen.

Eine Lösung wäre die Nutzung des Silent-Modus, wobei wir bei anderen MSI-Laptops die Erfahrung gemacht haben, dass dieser gegen manche Probleme nur bedingt hilft und die Leistung arg beschränkt (ruckelnde Youtube-Videos). Unabhängig von der Drehzahl gehört das Lüftergeräusch des MSI GS66 übrigens nicht zu den angenehmsten.

Lautstärkediagramm

Idle
32 / 34 / 39 dB(A)
Last
53 / 53 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
MSI GS66 Stealth 10SFS
i9-10980HK, GeForce RTX 2070 Super Max-Q
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
Geräuschentwicklung
4%
0%
8%
1%
aus / Umgebung *
30
30
-0%
30
-0%
29
3%
31
-3%
Idle min *
32
30
6%
31
3%
30.5
5%
31
3%
Idle avg *
34
33
3%
34
-0%
31.5
7%
34
-0%
Idle max *
39
39
-0%
39
-0%
31.5
19%
37
5%
Last avg *
53
45
15%
46
13%
40.6
23%
47
11%
Witcher 3 ultra *
48
49
-2%
53
-10%
49.5
-3%
50
-4%
Last max *
53
51
4%
55
-4%
53.4
-1%
54
-2%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Temperaturen sind typisch für ein derart flaches High-End-Notebook. Während die Baseunit im 3D-Betrieb bis zu 53 °C (oben) bzw. 55 °C (unten) erreicht, bleibt das Gehäuse im Leerlauf kühler als 30 °C. Das Urteil zu den Komponenten fällt zwiespältig aus. Auf der positiven Seite wäre die RTX 2070 Super Max-Q zu nennen, welche selbst unter Volllast (Furmark & Prime95) maximal 75 °C erreicht.

The Witcher 3
The Witcher 3
Stresstest
Stresstest
Volllast oben
Volllast oben
Volllast unten
Volllast unten

Schlechter sieht es beim Prozessor aus. Obwohl der Turbo kaum zum Zug kommt, siedelt sich der Core i9-10980HK im Stresstest bei rund 90 °C an. Ein weiteres Indiz dafür, dass die CPU etwas unpassend für das Gehäuse gewählt ist – vor allem, wenn man die Geräuschkulisse miteinbezieht, welche nach unseren Erfahrungen primär auf den 10980HK zurückzuführen ist. 

Max. Last
 48 °C53 °C53 °C 
 44 °C45 °C42 °C 
 34 °C36 °C30 °C 
Maximal: 53 °C
Durchschnitt: 42.8 °C
52 °C55 °C48 °C
50 °C53 °C45 °C
37 °C38 °C35 °C
Maximal: 55 °C
Durchschnitt: 45.9 °C
Netzteil (max.)  45 °C | Raumtemperatur 21 °C | Fluke t3000FC (calibrated), Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 42.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 53 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 55 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(-) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 44 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 33.2 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 37 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-8.2 °C).
MSI GS66 Stealth 10SFS
i9-10980HK, GeForce RTX 2070 Super Max-Q
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
Hitze
0%
-10%
-24%
-13%
Last oben max *
53
49
8%
58
-9%
48.8
8%
60
-13%
Last unten max *
55
59
-7%
64
-16%
55
-0%
66
-20%
Idle oben max *
28
28
-0%
30
-7%
41
-46%
30
-7%
Idle unten max *
29
29
-0%
31
-7%
45.6
-57%
32
-10%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Das 2.0-System des GS66 befindet sich am linken und rechten Rand der Handballenauflage und bietet eine hohe Maximallautstärke (91 dB). Laut unserer Audio-Analyse und den subjektiven Eindrücken lässt der Klang etwas zu wünschen übrig. Notebook-typisch hapert es vor allem am Bass. Auch sonst hat uns der Sound nicht unbedingt vom Hocker gehauen (dumpfes, matschiges Klangbild). Ergo: Für Musik, Filme und Spiele empfiehlt sich die Nutzung eines Kopfhörers.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2033.636.32539.142.83133.236.54032.339.9502936.56326.9378025.136.210025.136.712526.240.416026.844.220023.644.325021.953.931520.557.94002069.450018.378.86301883.480017.886.1100017.482.6125019.680.716001881.2200017.879.9250017.976.7315017.873.7400017.972.1500018.170.5630017.969.5800017.971.61000017.962.51250017.955.71600017.849.8SPL30.591.1N1.483.5median 18median 70.5Delta2.112.831.734.233.7373032.936.637.134.23527.634.32833.424.63823.847.123.952.821.550.722.160.321.664.420.56719.5621868.217.970.518.369.720.869.618.769.717.469.917.769.317.668.517.267.417.464.117.363.217.364.417.162.217.258.517.254.430.5801.448.9median 18median 64.41.76.5hearing rangehide median Pink NoiseMSI GS66 Stealth 10SFSAcer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
MSI GS66 Stealth 10SFS Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (91 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.3% niedriger als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (6.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 10% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (23.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 83% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 13% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 63% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 28% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.2% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13.2% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 23% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 8% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 89% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Um den Stromverbrauch möglichst gering zu halten, sollte man die standardmäßig aktive Grafikumschaltung verwenden (MSHybrid Graphics Mode @Dragon Center). Nvidias Optimus-Technik wechselt je nach Bedarf zwischen der dedizierten GeForce GPU und der im Prozessor integrierten Grafikeinheit (Intel UHD Graphics 630). Dank der Einsparungen genehmigt sich das GS66 im Idle-Betrieb nur 13 bis 27 Watt. Unter Last gab unser Messgerät zwischen 109 und 236 Watt aus, was ebenfalls vertretbar für ein High-End-Notebook ist.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 1.4 / 1.8 Watt
Idledarkmidlight 13 / 16 / 27 Watt
Last midlight 109 / 236 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
MSI GS66 Stealth 10SFS
i9-10980HK, GeForce RTX 2070 Super Max-Q
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q
Stromverbrauch
24%
-17%
-109%
15%
Idle min *
13
7
46%
21
-62%
46
-254%
11
15%
Idle avg *
16
12
25%
23
-44%
59
-269%
15
6%
Idle max *
27
22
19%
32
-19%
65.5
-143%
21
22%
Last avg *
109
86
21%
97
11%
99.8
8%
94
14%
Last max *
236
177
25%
213
10%
222.7
6%
173
27%
Witcher 3 ultra *
155
144
7%
148
5%
154.1
1%
143
8%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Musste das GS65 noch mit einem 82-Wh-Akku vorliebnehmen, bietet der Nachfolger gigantische 99,99 Wh. An diesen Wert kann selbst das auf Mobilität getrimmte Gigabyte Aero 15 Classic nicht heranreichen (94 Wh). Den meisten Gamern werden höchstens 80 Wh zur Seite gestellt. Angesichts der üppigen Kapazität sind die Laufzeiten jedoch etwas ernüchternd. Okay, bis zu 8,5 Stunden unter idealen Bedingungen (keine Last, minimale Displayhelligkeit) und ca. 6 Stunden Internetsurfen per WLAN bei mittlerer Leuchtkraft können sich für ein High-End-Notebook sehen lassen, allerdings schafft die Konkurrenz ähnliche oder zum Teil sogar bessere Werte mit schwächeren Akkus. Das Energiemanagement des GS66 scheint also nicht ganz optimal zu sein.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 25min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 04min
Last (volle Helligkeit)
1h 42min
MSI GS66 Stealth 10SFS
i9-10980HK, GeForce RTX 2070 Super Max-Q, 99.99 Wh
Acer Predator Triton 500 PT515-51-71PZ
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q,  Wh
Gigabyte Aero 15 Classic-XA
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q, 94.24 Wh
HP Omen X 2S 15-dg0075cl
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q, 72 Wh
Schenker XMG Neo 15 XNE15M19
i7-9750H, GeForce RTX 2070 Max-Q, 62 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
19%
34%
-48%
-14%
-27%
Idle
505
666
32%
545
8%
221
-56%
439
-13%
351 (39 - 1174, n=697)
-30%
WLAN
364
478
31%
421
16%
129
-65%
340
-7%
261 (62 - 622, n=407)
-28%
Last
102
96
-6%
181
77%
80
-22%
79
-23%
79.2 (18 - 202, n=664)
-22%
H.264
408
256 (88 - 508, n=151)

Pro

+ mehr Wartungsmöglichkeiten als beim Vorgänger
+ Gehäuse ist deutlich stabiler geworden
+ großer Öffnungswinkel des Bildschirms
+ moderne USB-Schnittstellen (inkl. TB3)
+ mächtiger Akku
+ schickes Design
+ 300-Hz-Panel

Contra

- CPU passt nicht zum Notebook-Konzept / Kühlsystem
- nervige Lüfter (Auftouren, Charakteristik, Lastpegel)
- gewöhnungsbedürftiges Tastaturlayout
- kein Cardreader
- mäßiger Sound

Fazit

MSI GS66 Stealth 10SFS, Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland
MSI GS66 Stealth 10SFS, Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland

Das GS66 stellt einen deutlichen Fortschritt im Vergleich zum GS65 dar.

MSI hat sich um die wichtigsten Kritikpunkte gekümmert und dem kompakten Gehäuse mehr Stabilität und bessere Wartungsmöglichkeiten verliehen. Applaus gibt es auch für die zeitgemäße Anschlussausstattung (Thunderbolt 3), das flotte und kontrastreiche 300-Hz-Panel sowie den riesigen Akku, der seine Fähigkeiten aber nicht ganz ausspielen kann.

Etwas unverständlich erscheint uns die Wahl des Prozessors. Ja, aus Marketingsicht und im Bezug auf den Gewinn hat der Core i9-10980HK natürlich seinen Reiz, wenn der Kunde eher mit den Nachteilen (sehr hohe Temperatur- & Geräuschentwicklung) als mit den Vorteilen (potenziell stärkere Leistung) konfrontiert wird und das Notebook allgemein auf Mobilität ausgelegt ist, würden wir diese Option jedoch gar nicht erst anbieten.

MSI GS66 Stealth 10SFS - 17.05.2020 v7
Florian Glaser

Gehäuse
78 / 98 → 80%
Tastatur
77%
Pointing Device
86%
Konnektivität
62 / 80 → 78%
Gewicht
62 / 10-66 → 93%
Akkulaufzeit
69 / 95 → 73%
Display
86%
Leistung Spiele
93%
Leistung Anwendungen
93%
Temperatur
78 / 95 → 82%
Lautstärke
59 / 90 → 66%
Audio
74%
Kamera
42 / 85 → 49%
Durchschnitt
74%
83%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Florian Glaser,  1.05.2020 (Update: 19.05.2020)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.