Notebookcheck

Test Dell Latitude 5580 (i5-7200U, HD) Laptop

Allen Ngo, Stefanie Voigt (übersetzt von Martina Osztovits), 07.06.2017

Schrittweise Aktualisierung. Die Latitude Serie ersetzt allmählich den herstellerspezifischen E-Port durch einen vielseitigeren Thunderbolt-3-Port. Ansonsten hat sich gegenüber der auslaufenden E5570 Serie nicht viel verändert.

Für das originale Englische Review, siehe hier.

Nach zwei Generationen ohne wesentlichen Veränderungen am Design zwischen Latitude E5550 und E5570 erhielt das Latitude 5580 ein neues Schnittstellen-Layout und ein marginal leichteres Gehäuse als seine Vorgänger. Das Innenleben wurde soweit überarbeitet, dass es nun - unüblich bei Geräten für Endverbraucher - sowohl CPUs der Kaby-Lake-15-W-U-Klasse als auch der 45-W-HQ-Klasse unterstützt. Daher schwanken die Preise des 5580 stark zwischen niedrigen 770 US-Dollar für das Modell mit Core i3-7100U, 500-GB-HDD, 768p-Display und 4 GB DDR4 RAM bis zu satten 1.750 US-Dollar für die Variante mit Core i7-7820HQ, 256-GB-SSD, 8 GB DDR4 RAM, 1080p-Bildschirm und allen Zusatz-Features wie NFC, Smart Card, WWAN, Fingerabdruckleser und Thunderbolt 3.

In Deutschland werden die Systeme aktuell für 789-1209 Euro angeboten, auf die Preise kommt dann allerdings noch die Mehrwertsteuer drauf. Das im Test befindliche US-Modell mit dem HD-Panel und dem Core i5-7200U ist hierzulande nur mit 4 GB RAM für 849 Euro (zzgl. MwSt.) erhältlich. Das Upgrade auf 8 GB ist nur in Kombination mit einem etwas schnelleren Prozessor (i5-7300U) samt Full-HD-Display möglich (969 Euro zzgl. MwSt.) verfügbar.

Da das 5580 in vielerlei Hinsicht seinen Vorgänger ähnelt, empfehlen wir für weitere Informationen zur Serie die Lektüre unserer Testberichte zum Latitude E5550 und E5570. Im 15-Zoll-Business-Notebook-Bereich gibt es eine Fülle von Konkurrenten. Die wichtigsten sind die Lenovo T560/T570, ThinkPad L560/L570, HP EliteBook 850 G3/850 G4, ProBook 650 G2/650 G3 und Acer TravelMate P259/P658 Serien.

Dell Latitude 5580 (Latitude Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 620, Kerntakt: 300 MHz, DDR4, 21.20.16.4541
Hauptspeicher
8192 MB 
, SK Hynix 4 GB DDR4-2400, PC4-19200 (1x SODIMM) + 4 GB verlötet
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366 x 768 Pixel 100 PPI, TN LED, Name: CMN15C5, Dell P/N: F4X6Y, Manuf: 156BGE, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Seagate ST500LM021-1KJ15, 500 GB 
, 5400 U/Min
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 VGA, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo, Card Reader: SD-Kartenleser
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-LM (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 23.25 x 376 x 250.65
Akku
68 Wh Lithium-Polymer, 4-Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.179 kg, Netzteil: 297 g
Preis
800 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Abgesehen von einigen Veränderungen im Inneren bleibt das Aussehen des 5580 seinen Vorgängern treu. User erhalten das gleiche mattschwarze Gehäuse, das nach MIL STD 810G Standards auf Widerstandsfähigkeit gegenüber Erschütterungen, Staub und Temperaturveränderungen in bestimmtem Ausmaß getestet wurde.

Die Basiseinheit ist nicht steifer als beim auslaufenden E5570. Sie verdreht sich unter Verwindungskräften nur wenig, und die Handballenablagen sowie der Tastaturbereich geben immer noch unter Druckeinwirkung sichtbar nach. Zudem ist ein leises Knarren hörbar, welches jedoch nicht einmal annähernd besorgniserregend ist. In diesen Aspekten wirkt die Basiseinheit des 5580 nur eine Spur flexibler als beim ThinkPad T570.

Der dicke Bildschirmdeckel hält Verwindungs- und Druckkräften überdurchschnittlich gut stand. Das gilt besonders für den zentralen Bereich, der bei Notebooks tendenziell eher flexibler ist. Verwindungsversuche des Bildschirmdeckels führen zu keiner nennenswerten Verschlechterung der Farben und des Kontrastes. Während also die Basiseinheit des 5580 marginal schwächer als beim ThinkPad T570 sein mag, wirken Bildschirmdeckel und Scharniere dafür solider. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet. Auffällige Fehler oder Spalten können nicht gefunden werden - auch nicht am Innenrahmen des Bildschirms. Leichte Ungleichmäßigkeiten zwischen den Materialien können bei unserem Testgerät an der Rückseite entdeckt werden - doch diese sind unbedeutend und oberflächlich. Wir können nicht umhin, dass wir diesbezüglich zumindest einige Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger erwartet hätten.

In puncto Größe und Gewicht ist das Latitude 5580 nicht deutlich größer oder schwerer als seine engsten Konkurrenten. Das ist von einem Business-Notebook generell zu erwarten, denn hier geht es nicht darum, dass dünnste oder leichteste Design zu bieten, sondern das funktionellste und starrste. Die Abmessungen haben sich gegenüber dem auslaufenden Latitude E5570 nur wenig verändert. Dagegen konnte das Gewicht um zirka 100 g bis 200 g verringert werden. Das liegt zum Teil am Weglassen des herstellerspezifischen Docking Ports.

378 mm 257 mm 27 mm 2.3 kg380 mm 256 mm 24.5 mm 2.4 kg381 mm 254.5 mm 22.4 mm 2.1 kg379 mm 258 mm 23.95 mm 2.1 kg377 mm 253 mm 24 mm 2.4 kg376 mm 250.65 mm 23.25 mm 2.2 kg365.8 mm 252.8 mm 20.2 mm 2 kg

Ausstattung

Die Schnittstellen sind gleichmäßig über die drei Kanten des Notebooks verteilt. An jeder davon befindet sich ein USB-3.0-Port. Mit VGA, HDMI und DisplayPort via USB Type-C werden standardmäßig viele Möglichkeiten zum Anschluss eines Bildschirms geboten. Dagegen fehlt beim ThinkPad T570 VGA, während das Satellite Pro R50-C mehr USB-Type-A-Ports und ein integriertes optisches Laufwerk bietet. Thunderbolt-3-Unterstützung ist optional. Diese ist empfehlenswert, um das Notebook noch vielseitiger zu machen.

vorne: keine Schnittstellen
vorne: keine Schnittstellen
links: USB Type-C mit DisplayPort (optional: Thunderbolt 3), USB 3.0, SD-Kartenleser, (optional: SmartCard Reader)
links: USB Type-C mit DisplayPort (optional: Thunderbolt 3), USB 3.0, SD-Kartenleser, (optional: SmartCard Reader)
hinten: Gigabit RJ-45, HDMI-Ausgang, USB 3.0, Stromeingang
hinten: Gigabit RJ-45, HDMI-Ausgang, USB 3.0, Stromeingang
rechts: 3,5-mm-Kombi-Audio, (optional: SIM-Slot), USB 3.0, VGA-Ausgang, Nobel-Lock
rechts: 3,5-mm-Kombi-Audio, (optional: SIM-Slot), USB 3.0, VGA-Ausgang, Nobel-Lock

SD-Kartenleser

Dell hat das System mit einem sehr schnellen SD-Kartenleser ausgestattet. Mit unserer UHS-II Testkarte schafft er Transferraten von zirka 250 MB/s. Dagegen sind die meisten Ultrabooks auf Transferraten unter 100 MB/s beschränkt. Aufgrund der beschränkten Schreibgeschwindigkeiten des mechanischen Laufwerks dauert das Übertragen einer Datenmenge mit insgesamt 1 GB von SD-Karte auf den Desktop trotzdem zirka 12 Sekunden.

Im Kartenleser eingeschobene SD-Karten sind mit der Notebook-Kante bündig. Daher ist ein sicherer Transport ohne Beschädigung oder Verbiegen der Karte möglich.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
 
120.5 MB/s ∼100% +39%
Dell Latitude 5580
 
86.8 MB/s ∼72%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
 
73.6 MB/s ∼61% -15%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell Latitude 5580
 
254.6 MB/s ∼100%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
 
252.6 MB/s ∼99% -1%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
 
89.5 MB/s ∼35% -65%

Kommunikation

Kompatibilität mit 802.11ac-Netzwerken ist bei allen Modellen Standard. Unser Testmodell ist mit einer Intel 8265 mit einer theoretischen Übertragungsrate von bis zu 867 Mbps ausgestattet. Ein Praxistest in 1 m Entfernung von unserem Linksys-EA8500-Router liefert eine Übertragungsrate von 655 Mbps. Während unserer Tests traten keine Verbindungsprobleme auf.

Abhängig vom gewählten Modell sind sowohl WWAN als auch NFC optional verfügbar. Allerdings ist WiGig nicht mit der Intel 8265 kompatibel.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Dell Latitude 5580
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
655 MBit/s ∼100%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
639 MBit/s ∼98% -2%
Asus AsusPro P4540UQ-FY0056R
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
490 MBit/s ∼75% -25%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus AsusPro P4540UQ-FY0056R
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
663 MBit/s ∼100% +36%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
561 MBit/s ∼85% +15%
Dell Latitude 5580
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
487 MBit/s ∼73%

Sicherheit

Sowohl Dell als auch HP haben Multi-Factor Authentication forciert, um unberechtigte Zugriffe zu erschweren. Intel vPro, Dell ControlVault sowie optional Fingerabdruckleser, Smart-Card- und NFC-Reader kehren zurück.

Zubehör

Abgesehen von einer Kurzanleitung und einem Stromadapter werden keine Extras mitgeliefert. User könnten Thunderbolt-3-Kompatibilität konfigurieren wollen, um externe Docking-Stationen und 4K-Monitoren nutzen zu können, denn das Latitude 5580 verzichtet auf den eigenständigen E-Port des älteren E5570.

Wartung

Die Wartung ist einfach, denn die Unterseite kann mit nur einem Kreuzschlitz-Schraubendreher leicht entfernt werden. Nutzer erhalten direkten Zugriff auf den Systemlüfter, alle drei Speicherschächte, beide SODIMM-Slots, das WLAN-Modul und den internen Akku. Verglichen mit dem E5570 wurden beim 5580 die Lüfteröffnungen an die Rückseite verlegt. Dort kann die Abwärme unauffälliger nach außen geleitet werden. Dell bietet Usern, die das Notebook weiter zerlegen möchten, ein praktisches Handbuch.

Garantie

Wie üblich bietet Dell für seine Business-Produkte eine große Auswahl an Garantieoptionen. Der standardmäßige 3-Jahres-Service (vor Ort) kann auf bis zu 5 Jahre mit optionaler Datenschutzsoftware und Schutz vor versehentlicher Beschädigung erweitert werden.

Latitude 5580
Latitude 5580
Latitude E5570
Latitude E5570

Eingabegeräte

Tastatur

Sowohl Layout als auch Tippgefühl der Tasten blieben gegenüber den Vorgängern unverändert. Allerdings soll diese keine Beschwerde sein, denn wir haben die Tastaturen der Latitude-55x0-Serien immer als fest mit solidem Feedback empfunden. Das gilt auch für die kleineren Pfeil- und Funktionstasten, die in anderen Notebooks manchmal etwas schwammigeres Feedback liefern als die QWERTY-Tasten. Das Tippgeräusch ist relativ leise, und die Tasten selbst sind fest und wackeln nicht. Verglichen mit der Tastatur des XPS 15 9560 bietet das Latitude einen längeren Hubweg, dumpferes Klappern und einen stärkeren Druckpunkt. Auch Vielschreiber sollten mit der Tastatur des 5580 keine Probleme haben.

Alle Modelle bieten standardmäßig ein zweistufiges Hintergrundlicht. Die Beleuchtung ist von einem Eck zum anderen gleichmäßig ohne tote Zonen. Eine nette Ergänzung wären einige eigenständige Hotkeys für Skype wie Ein-/Ausschalten der Kamera oder Anrufen/Auflegen mit nur einem Klick.

Touchpad

Das feste Trackpad (10,0 x 5,3 cm) funktioniert wie erwartet. Die Cursor-Steuerung reagiert gut, und auch bei langsamem Gleiten über die etwas aufgeraute Oberfläche tritt kein Stottern auf. Multi-Touch-Eingaben sind zuverlässig, und das Trackpad gibt unter Druckeinwirkung nicht deutlich nach. Der bekannte Pointing-Stick in der Mitte der Tastatur ist ebenfalls wieder vorhanden.

Die fünf um das Touchpad verteilten Maustasten sind weniger beeindruckend. Während das Feedback sehr leise ist, wirkt der Tastendruck schwammig. Zudem wackeln die beiden vorderen Tasten für unseren Geschmack zu stark und wirken verglichen mit dem restlichen Notebook eher billig.

keine wesentlichen Veränderungen an Tastatur und Trackpad
keine wesentlichen Veränderungen an Tastatur und Trackpad
Tastatur und Trackpad-Tasten arbeiten leise.
Tastatur und Trackpad-Tasten arbeiten leise.

Display

HD- und FHD-Auflösungen sind beim Latitude 5580 verfügbar, doch QHD/4K- oder Touchscreen-Optionen werden nicht geboten. Unser Testmodell nutzt eine mattes Chi Mei CMN15C5 HD Panel, welches aktuell von keinem anderen Notebook in unserer Datenbank verwendet wird. Sollte die Bildschirmqualität ein wichtiges Kaufargument sein, können wir dieses Panel leider nicht empfehlen. Der Kontrast ist niedrig, die Helligkeit ist nur durchschnittlich, und die Farben sind schlecht. Aufgrund seichter Farben, überaus kühler Farbtemperatur und trüben Schwarztönen können wir sogar subjektiv feststellen, dass es dringend kalibriert werden sollte. Über Latitude-5580-Modelle mit FHD-Bildschirm können wir hier keine Aussage treffen. Diese Nachteile beziehen sich hoffentlich nur auf die HD-Modelle.

Der HD-Bildschirm hat nur kleine Probleme mit Körnigkeit, die man bei matten Bildschirmen oft antrifft. PWM ist bei allen Helligkeitsstufen außer bei Maximum feststellbar. Wer auf Bildschirmflackern empfindlich reagiert muss entweder dauerhaft bei der höchsten Helligkeit arbeiten oder ein anderes Notebook kaufen.

keine wesentlichen Lichthöfe (Backlight Bleeding)
keine wesentlichen Lichthöfe (Backlight Bleeding)
Subpixel-Raster (100 ppi)
Subpixel-Raster (100 ppi)
220.1
cd/m²
222
cd/m²
208.3
cd/m²
223.5
cd/m²
238
cd/m²
210.7
cd/m²
198.3
cd/m²
221.7
cd/m²
198.1
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 238 cd/m² Durchschnitt: 215.6 cd/m² Minimum: 14.61 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 238 cd/m²
Kontrast: 449:1 (Schwarzwert: 0.53 cd/m²)
ΔE Color 10.8 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 12.1 | 0.64-98 Ø6.3
59.9% sRGB (Argyll 3D) 38.3% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.25
Dell Latitude 5580
TN LED, 15.6, 1366x768
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
N156HCA-EAA, IPS, 15.6, 1920x1080
Asus AsusPro P4540UQ-FY0056R
LG Philips LP156WF6-SPB6, IPS, 15.6, 1920x1080
Toshiba Satellite Pro R50-C-16V
Toshiba, TN LED, 15.6, 1366x768
HP Probook 650 G3 Z2W44ET
AU Optronics, TN LED, 15.6, 1920x1080
Response Times
4269%
3431%
-36%
-6%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
30 (19.2, 10.8)
41.6 (22, 19.6)
-39%
38 (20, 18)
-27%
68 (32, 36)
-127%
38 (16, 22, Plateau)
-27%
Response Time Black / White *
29.6 (21.2, 8.4)
20.8 (6.8, 14)
30%
29 (17, 12)
2%
26 (20, 6)
12%
27 (9, 18, Plateau)
9%
PWM Frequency
201.6 (99)
26040 (40)
12817%
21000 (90)
10317%
217 (90)
8%
200 (50)
-1%
Bildschirm
44%
52%
5%
22%
Helligkeit Bildmitte
238
262
10%
276
16%
226
-5%
351
47%
Brightness
216
245
13%
283
31%
217
0%
345
60%
Brightness Distribution
83
89
7%
85
2%
91
10%
95
14%
Schwarzwert *
0.53
0.24
55%
0.27
49%
0.58
-9%
0.65
-23%
Kontrast
449
1092
143%
1022
128%
390
-13%
540
20%
DeltaE Colorchecker *
10.8
4.5
58%
3.92
64%
9.84
9%
11.02
-2%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
29.3
10.5
64%
9.13
69%
16.77
43%
17.68
40%
DeltaE Graustufen *
12.1
3.5
71%
2.6
79%
11.1
8%
13.14
-9%
Gamma
2.25 98%
2.32 95%
2.53 87%
2.35 94%
2.7 81%
CCT
14344 45%
6524 100%
6561 99%
11979 54%
16626 39%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
38.3
42.04
10%
54.5
42%
39
2%
52
36%
Color Space (Percent of sRGB)
59.9
65.4
9%
83.7
40%
61
2%
81
35%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
2157% / 1019%
1742% / 832%
-16% / -5%
8% / 15%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung ist mit nur 60 Prozent von sRGB und 38 Prozent von AdobeRGB klein. Das ist mit den meisten TN-Panels in billigeren Laptops und Netbooks vergleichbar, während moderne Ultrabooks für kräftigere und genauere Farben eher einen größeren Bereich des sRGB-Standards abdecken. Das Einstiegsmodell des Latitude 5580 ist für digitale Grafikarbeit eindeutig nicht empfehlenswert.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. Toshiba Satellite R50-C
vs. Toshiba Satellite R50-C

Weitere Bildschirmmessungen mit einem X-Rite-Spektrophotometer zeigen im Auslieferungszustand sehr ungenaue Farben und Graustufen. Besonders die Farbtemperatur ist, wie sooft bei billigen TN-Panels, viel zu kühl. Eine Kalibrierung verbessert, wie unsere Ergebnisse unten zeigen, sowohl Farben als auch Graustufen dramatisch. Blau bleibt leider sehr ungenau und wirkt, trotz unserer Kalibrierung, eher violett. Wegen der unvollständigen sRGB-Abdeckung des Panels werden die Farben bei steigender Sättigung ungenauer.

Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Saturation Sweeps (unkalibriert)
Saturation Sweeps (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Saturation Sweeps (kalibriert)
Saturation Sweeps (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
29.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 21.2 ms steigend
↘ 8.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 72 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
30 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19.2 ms steigend
↘ 10.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 17 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 201.6 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 201.6 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 201.6 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9418 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Wegen der Kombination aus dunklem Hintergrundlicht und niedrigem Kontrast ist die Lesbarkeit im Freien schlecht. Text und Bilder wirken auch im Schatten ausgewaschen - ganz zu schweigen von bedeckten Tagen oder direkter Sonneneinstrahlung. Ebenso ist es schwierig, Blendungen ohne Veränderungen der Farbqualität zu reduzieren. Dell spezifiziert die Helligkeit der Modelle mit 1080p-Panel nicht auf der Produktseite, sodass wir nur hoffen können, dass diese heller als unser 768p-Testgerät sind.

im Freien im Schatten
im Freien im Schatten
im Freien in direktem Sonnenlicht
im Freien in direktem Sonnenlicht
im Freien in direktem Sonnenlicht
im Freien in direktem Sonnenlicht
TN-Blickwinkel
TN-Blickwinkel

Leistung

Die Auswahlmöglichkeiten für den Prozessor reichen von Kaby-Lake-15-W-U-Klasse-Lösungen, die man in den meisten neueren Ultrabooks antrifft, bis zum 35 W i5-7440HQ, i5-7300HQ oder i7-7820HQ, die man in vielen Gaming-Notebooks findet. Der Leistungsunterschied zwischen diesen beiden Prozessor-Klassen ist, vor allem bei Multi-Thread-Last, deutlich. Daher sollten User, die das 5580 auch für andere Aufgaben als Textverarbeitung, Streaming oder Konferenzen nutzen wollen, für mehr Leistung in anspruchsvolleren Anwendungen einen HQ-Klasse-Prozessor in Betracht ziehen.

Während das ThinkPad T570 und das Acer TravelMate P259 für bessere Grafikleistung eine GeForce 940MX bieten, gibt es hier keine Option auf eine eigenständige Grafikkarte.

Prozessor

Die CPU-Leistung des i5-7200U ist gleichauf mit anderen Notebooks mit der gleichen CPU. Es konnte also kein durch den Hersteller verursachtes Throttling, welches die reine Rechenleistung mindern würde, beobachtet werden. Die CPU ist laut den CineBench-Benchmarks zirka 10 Prozent schneller als die Skylake i5-6200U unter Single- sowie Multi-Thread-Last. Das Upgrade auf einen i5-7300U oder i7-7500U bringt nur minimale Leistungssteigerungen, vor allem bei Multi-Thread-Last.

Da wir aktuell kein Notebook mit i7-7820HQ in unserer Datenbank haben, haben wir den ähnlichen i7-6820HQ vom MacBook Pro 15 zu unserem Vergleich hinzugefügt. User, die sich für die höchste Ausbaustufe des Latitude 5580 mit i7-7820HQ CPU entscheiden, können sich gegenüber dem i5-7200U eine Leistungssteigerung von 110 Prozent in Multi-Thread-Aufgaben erwarten.

Lässt man CineBench in einer Schleife laufen, sind, wie unsere Grafik unten zeigt, auch nach einiger Zeit keine Leistungseinbußen erkennbar. Die Ergebnisse bleiben konstant. Alles andere hätte uns sehr enttäuscht, denn schließlich handelt es sich um eine Einstiegskonfiguration mit geringem Stromverbrauch.

Für weitere technische Informationen und Benchmarkvergleiche verweisen wir auf unsere CPU-Spezialseite zum i5-7200U.

CineBench R10 32-bit
CineBench R10 32-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R15
CineBench R15
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 7480
Intel Core i7-7600U
162 Points ∼74% +28%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
154 Points ∼71% +21%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
145 Points ∼67% +14%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
143 Points ∼66% +13%
Fujitsu Lifebook A557
Intel Core i5-7200U
129 Points ∼59% +2%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7200U
127 Points ∼58%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
117 Points ∼54% -8%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
86 Points ∼39% -32%
CPU Multi 64Bit
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
704 Points ∼16% +115%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
369 Points ∼8% +13%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
351 Points ∼8% +7%
Dell Latitude 7480
Intel Core i7-7600U
343 Points ∼8% +5%
Fujitsu Lifebook A557
Intel Core i5-7200U
332 Points ∼8% +2%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7200U
327 Points ∼7%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
294 Points ∼7% -10%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
256 Points ∼6% -22%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 7480
Intel Core i7-7600U
1.85 Points ∼76% +27%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
1.67 Points ∼68% +14%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
1.59 Points ∼65% +9%
Fujitsu Lifebook A557
Intel Core i5-7200U
1.47 Points ∼60% +1%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7200U
1.46 Points ∼60%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
1.33 Points ∼55% -9%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
1.03 Points ∼42% -29%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
4.13 Points ∼12% +13%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
3.87 Points ∼12% +6%
Dell Latitude 7480
Intel Core i7-7600U
3.78 Points ∼11% +4%
Fujitsu Lifebook A557
Intel Core i5-7200U
3.67 Points ∼11% +1%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7200U
3.65 Points ∼11%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
3.24 Points ∼10% -11%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
2.85 Points ∼9% -22%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Dell Latitude 7480
Intel Core i7-7600U
6243 Points ∼58% +25%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
5580 Points ∼51% +12%
Fujitsu Lifebook A557
Intel Core i5-7200U
5011 Points ∼46% 0%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7200U
4999 Points ∼46%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
4835 Points ∼45% -3%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
4396 Points ∼41% -12%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
3871 Points ∼36% -23%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
21079 Points ∼42% +88%
Dell Latitude 7480
Intel Core i7-7600U
12153 Points ∼24% +8%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7200U
11214 Points ∼23%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
11109 Points ∼22% -1%
Fujitsu Lifebook A557
Intel Core i5-7200U
11009 Points ∼22% -2%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
10003 Points ∼20% -11%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
8718 Points ∼18% -22%
wPrime 2.0x - 1024m
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
644.6 s * ∼8% -37%
Dell Latitude 7480
Intel Core i7-7600U
484.33 s * ∼6% -3%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7200U
468.972 s * ∼6%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
446.9 s * ∼5% +5%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
241 s * ∼3% +49%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
817.6 Seconds * ∼4% -25%
Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7200U
656.348 Seconds * ∼3%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
581 Seconds * ∼3% +11%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
560 Seconds * ∼2% +15%
Dell Latitude 7480
Intel Core i7-7600U
510.27 Seconds * ∼2% +22%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
7869
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
11214
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4999
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
26.93 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.65 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.46 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
35.12 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
327 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
127 Points
Hilfe
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

System Performance

PCMark positioniert unsere Dell Konfiguration in etwa auf dem Leistungsniveau der Konkurrenten. Während unserer Tests sind wir bei unserem Gerät auf keine Software- oder Hardware-Probleme gestoßen.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4606 Points ∼71% +5%
Asus AsusPro P4540UQ-FY0056R
GeForce 940MX, 7200U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
4478 Points ∼69% +2%
Dell Latitude 5580
HD Graphics 620, 7200U, Seagate ST500LM021-1KJ15
4390 Points ∼67%
HP Probook 650 G3 Z2W44ET
HD Graphics 620, 7200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
4118 Points ∼63% -6%
Toshiba Satellite Pro R50-C-16V
HD Graphics 520, 6006U, TOSHIBA MQ01ABD075
3707 Points ∼57% -16%
Creative Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4380 Points ∼46% +11%
Asus AsusPro P4540UQ-FY0056R
GeForce 940MX, 7200U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
4256 Points ∼45% +8%
Dell Latitude 5580
HD Graphics 620, 7200U, Seagate ST500LM021-1KJ15
3942 Points ∼41%
HP Probook 650 G3 Z2W44ET
HD Graphics 620, 7200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
3741 Points ∼39% -5%
Toshiba Satellite Pro R50-C-16V
HD Graphics 520, 6006U, TOSHIBA MQ01ABD075
3234 Points ∼34% -18%
Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3523 Points ∼58% +5%
Asus AsusPro P4540UQ-FY0056R
GeForce 940MX, 7200U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
3428 Points ∼56% +2%
Dell Latitude 5580
HD Graphics 620, 7200U, Seagate ST500LM021-1KJ15
3345 Points ∼55%
HP Probook 650 G3 Z2W44ET
HD Graphics 620, 7200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
3149 Points ∼52% -6%
Toshiba Satellite Pro R50-C-16V
HD Graphics 520, 6006U, TOSHIBA MQ01ABD075
2937 Points ∼48% -12%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3345 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
3942 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4390 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Insgesamt sind drei interne Speicherschächte in Form eines 2,5-Zoll SATA-III-Schachts, eines M.2-2280-Slots mit NVMe-Unterstützung und eines unüblichen M.2-2242-Slots verfügbar. Man beachte, dass sich der M.2-2280-Slot unter dem 2,5-Zoll-Schacht versteckt. Daher erfordert Zugriff auf diesen Slot, anders als beim Vorgänger, dass zuerst die 2,5-Zoll-HDD oder SSD entfernt wird. Der 2,5-Zoll SATA-III-Schacht sollte in Anbetracht des Spielraum über ihm sowohl 7 mm als auch 9,5 mm hohe Laufwerke unterstützen.

Unser Testgerät beherbergt ein einziges mechanisches 500 GB Seagate ST500LM021-1KJ15 Laufwerk. Die Übertragungsraten von zirka 105 MB/s laut HD Tune entsprechen den Erwartungen an ein 7200-U/min-Laufwerk. Das ist um Größenordnungen langsamer als SATA-III-SSDs und NVMe-Lösungen. Daher sollten man nach Möglichkeit ein höherwertiges Modell des Latitude 5580 oder einfach ein Upgrade des Speichers auf eigene Faust überlegen.

Für weitere Bechmark-Vergleiche verweisen wir auf unsere Stetig wachsende Liste mit HDDs und SSDs.

CDM
CDM
HD Tune
HD Tune
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
Dell Latitude 5580
Seagate ST500LM021-1KJ15
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Asus AsusPro P4540UQ-FY0056R
SK Hynix HFS256G39TND-N210A
Toshiba Satellite Pro R50-C-16V
TOSHIBA MQ01ABD075
HP ProBook 650 G3 Z2N47EA
Samsung SSD 850 EVO 250GB
CrystalDiskMark 3.0
16538%
10100%
-30%
7089%
Write 4k QD32
0.828
426.4
51398%
254.5
30637%
0.706
-15%
89.99
10768%
Read 4k QD32
1.1
509.7
46236%
357.4
32391%
0.595
-46%
263.2
23827%
Write 4k
0.812
130.6
15984%
77.29
9418%
0.836
3%
86.12
10506%
Read 4k
0.459
56.59
12229%
30.6
6567%
0.342
-25%
41.78
9002%
Write 512
56.58
860.3
1421%
264.2
367%
19.83
-65%
367.2
549%
Read 512
27.04
933.4
3352%
309.3
1044%
20.82
-23%
435.9
1512%
Write Seq
131.1
1166
789%
257.1
96%
77.93
-41%
475.2
262%
Read Seq
132.3
1318
896%
498.4
277%
96.48
-27%
506
282%
Seagate ST500LM021-1KJ15
Minimale Transferrate: 61.8 MB/s
Maximale Transferrate: 139.6 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 105 MB/s
Zugriffszeit: 16.4 ms
Burst-Rate: 132 MB/s
CPU Benutzung: 4.8 %

GPU Performance

Laut 3DMark schneidet die integrierte HD Graphics 620 im Dell etwa ebenso gut ab wie die HD 620 im ThinkPad T470s mit der etwas schnelleren i5-7300U CPU. Zudem ist die Leistung nicht deutlich besser als jene der vorigen Generation HD Graphics 520 im Miix 510 Pro. Daher sollten sich User durch einen Sprung vom integrierten Skylake auf den Kaby-Lake-Grafikchip keinen bemerkenswerten Anstieg der Gaming-Leistung erwarten. Jedoch übertrifft diese GPU spielend die integrierten GPUs von passiv gekühlten Prozessoren wie dem Celeron N3050 oder Core m-6Y75.

Für weitere technische Informationen und Benchmark-Vergleiche verweisen wir auf unsere Spezialseite zur HD Graphics 620.

Ice Storm
Ice Storm
Ice Storm Extreme
Ice Storm Extreme
Ice Storm Unlimited
Ice Storm Unlimited
3DMark 11
3DMark 11
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Dell Latitude 5480 N005L548014EMEA
Intel HD Graphics 630, 7440HQ
1685 Points ∼7% +89%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel HD Graphics 620, 7300U
1494 Points ∼7% +68%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel HD Graphics 620, 7600U
1490 Points ∼7% +67%
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
Intel HD Graphics 520, 6200U
1221 Points ∼5% +37%
Asus Vivobook F556UQ-XO626D
Intel HD Graphics 510, 6198DU
1069 Points ∼5% +20%
Dell Latitude 5580
Intel HD Graphics 620, 7200U
891 Points ∼4%
Asus PU551LA-XO359G
Intel HD Graphics 4400, 4030U
836 Points ∼4% -6%
Toshiba Portege Z20t-C-121
Intel HD Graphics 515, 6Y75
836 Points ∼4% -6%
Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QM
Intel HD Graphics (Braswell), N3050
414 Points ∼2% -54%
1280x720 Performance GPU
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel HD Graphics 620, 7600U
1589 Points ∼3% +24%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel HD Graphics 620, 7300U
1578 Points ∼3% +23%
Dell Latitude 5480 N005L548014EMEA
Intel HD Graphics 630, 7440HQ
1574 Points ∼3% +23%
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
Intel HD Graphics 520, 6200U
1306 Points ∼3% +2%
Dell Latitude 5580
Intel HD Graphics 620, 7200U
1281 Points ∼3%
Toshiba Portege Z20t-C-121
Intel HD Graphics 515, 6Y75
911 Points ∼2% -29%
Asus Vivobook F556UQ-XO626D
Intel HD Graphics 510, 6198DU
847 Points ∼2% -34%
Asus PU551LA-XO359G
Intel HD Graphics 4400, 4030U
837 Points ∼2% -35%
Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QM
Intel HD Graphics (Braswell), N3050
394 Points ∼1% -69%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel HD Graphics 620, 7600U
1084 Points ∼3% +63%
Dell Latitude 5480 N005L548014EMEA
Intel HD Graphics 630, 7440HQ
1067 Points ∼3% +61%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel HD Graphics 620, 7300U
1044 Points ∼3% +57%
Dell Latitude 5580
Intel HD Graphics 620, 7200U
663 Points ∼2%
Asus PU551LA-XO359G
Intel HD Graphics 4400, 4030U
631 Points ∼2% -5%
Asus Vivobook F556UQ-XO626D
Intel HD Graphics 510, 6198DU
621 Points ∼2% -6%
Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QM
Intel HD Graphics (Braswell), N3050
262 Points ∼1% -60%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel HD Graphics 620, 7600U
8850 Points ∼5% +44%
Dell Latitude 5480 N005L548014EMEA
Intel HD Graphics 630, 7440HQ
8814 Points ∼5% +43%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel HD Graphics 620, 7300U
8725 Points ∼5% +42%
Lenovo Miix 510 Pro 80U10006GE
Intel HD Graphics 520, 6200U
6271 Points ∼3% +2%
Dell Latitude 5580
Intel HD Graphics 620, 7200U
6152 Points ∼3%
Asus Vivobook F556UQ-XO626D
Intel HD Graphics 510, 6198DU
5664 Points ∼3% -8%
Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QM
Intel HD Graphics (Braswell), N3050
2230 Points ∼1% -64%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Dell Latitude 5480 N005L548014EMEA
Intel HD Graphics 630, 7440HQ
53310 Points ∼7% +59%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel HD Graphics 620, 7600U
41229 Points ∼6% +23%
Dell Latitude 5580
Intel HD Graphics 620, 7200U
33478 Points ∼5%
Asus PU551LA-XO359G
Intel HD Graphics 4400, 4030U
33095 Points ∼5% -1%
Asus Vivobook F556UQ-XO626D
Intel HD Graphics 510, 6198DU
26846 Points ∼4% -20%
1280x720 Ice Storm Standard Graphics
Dell Latitude 5480 N005L548014EMEA
Intel HD Graphics 630, 7440HQ
96867 Points ∼13% +89%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel HD Graphics 620, 7300U
79944 Points ∼11% +56%
Asus Vivobook F556UQ-XO626D
Intel HD Graphics 510, 6198DU
62653 Points ∼8% +22%
Asus PU551LA-XO359G
Intel HD Graphics 4400, 4030U
58126 Points ∼8% +13%
Dell Latitude 5580
Intel HD Graphics 620, 7200U
51216 Points ∼7%
Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QM
Intel HD Graphics (Braswell), N3050
25062 Points ∼3% -51%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel HD Graphics 620, 7600U
11084 Points ∼1% -78%
3DMark 11 Performance
1354 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
47545 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5273 Punkte
3DMark Fire Strike Score
621 Punkte
Hilfe
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 5229fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 19.111.2fps

Stresstest

Wir belasten das Notebook mit unrealistisch hoher Rechenlast, um herauszufinden, ob mögliche Throttling-Probleme auftreten. Unter Prime95 Last kann die CPU eine Taktrate von 3,0 GHz, also 500 MHz über dem Basistakt, beibehalten. Laufen Prime95 und FurMark gleichzeitig, fällt der Takt auf 2,3 GHz. Daher kann das Notebook unter extremer CPU- und GPU-Last seinen Basistakt von 2,5 GHz nicht beibehalten. Die GPU taktet dagegen unabhängig von der Last konstant mit 998 MHz. Die Kerntemperaturen scheinen sich bei relativ kühlen 65 °C einzupendeln und werden nie höher.

Es wäre interessant zu wissen, wie das 5580 mit dem schnelleren i7-7820HQ Quad-Core-Prozessor zurechtkommt und ob es hier vielleicht eine Temperaturbegrenzung gibt. Falls ja, könnte dies einen negativen Einfluss auf die Turbo-Boost-Leistung des Latitude 5580 haben.

System im Idlebetrieb
System im Idlebetrieb
Prime95, Last
Prime95, Last
FurMark,Last
FurMark,Last
Prime95+FurMark, Last
Prime95+FurMark, Last
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C)
Prime95, Last 3,0 -- 65
FurMark, Last -- 998 65
Prime95+FurMark, Last 2,3 998 65

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Kühllösung dieses Systems besteht aus einem einzigen ~50 mm Lüfter und einer Heatpipe. Der Lüfter ist mit zirka 32 dB(A) unter niedriger Last immer aktiv. Das ist noch leise genug, um zu Hause oder im Büro erträglich zu sein. Allerdings läuft das mechanische Laufwerk mit zirka 33 dB(A) in unserem Testmodell lauter als der Lüfter. Um Geräusch und Stromverbrauch zu vermindern, ist eine geeignete SSD definitiv empfehlenswert - einmal abgesehen von ihrer schnelleren Leistung. Ein Hotkey, um den Lüfter auf "Silent Mode" zu stellen, wäre nützlich, auch wenn dies mit temporärem Untertakten der CPU einhergehen könnte.

Höhere Last mit 3DMark06 und Prime95+FurMark führt zu einem Lüftergeräusch von 33,5 dB(A) beziehungsweise 34,7 dB(A). Das Latitude 5580 ist unter Last allgemein leiser als die meisten Ultrabooks. Allerdings mag sich das ändern, wenn man die leistungsstärkere i5-7440HQ oder i7-7820HQ wählt.

Bei unserem Testgerät konnten wir kein störendes Spulenfiepen (Coil Whining) bemerken.

Latitude 5580 (Weiß: Hintergrund, Rot: Idle-Betrieb, Blau: 3DMark06, Grün: Prime95+FurMark)
Latitude 5580 (Weiß: Hintergrund, Rot: Idle-Betrieb, Blau: 3DMark06, Grün: Prime95+FurMark)
XPS 15 9560
XPS 15 9560
Spectre x360 15 ap012dx
Spectre x360 15 ap012dx

Lautstärkediagramm

Idle
32.6 / 32.6 / 32.8 dB(A)
HDD
33.2 dB(A)
Last
33.5 / 34.7 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.2 dB(A)
Dell Latitude 5580
HD Graphics 620, 7200U, Seagate ST500LM021-1KJ15
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Asus AsusPro P4540UQ-FY0056R
GeForce 940MX, 7200U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
Toshiba Satellite Pro R50-C-16V
HD Graphics 520, 6006U, TOSHIBA MQ01ABD075
HP ProBook 650 G3 Z2N47EA
HD Graphics 620, 7200U, Samsung SSD 850 EVO 250GB
Geräuschentwicklung
1%
0%
2%
-7%
aus / Umgebung *
28.2
29.3
-4%
30.3
-7%
30.4
-8%
Idle min *
32.6
29.3
10%
30.3
7%
31.8
2%
32.5
-0%
Idle avg *
32.6
29.3
10%
30.3
7%
31.8
2%
33.1
-2%
Idle max *
32.8
31.2
5%
30.3
8%
31.8
3%
33.7
-3%
Last avg *
33.5
35.1
-5%
35.4
-6%
31.9
5%
37
-10%
Last max *
34.7
38.7
-12%
37.2
-7%
31.8
8%
42.5
-22%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Oberflächentemperaturen sind im Idle-Betrieb und unter sehr niedriger Last gering. Die rechte Handballenablage kann deutlich wärmer werden als das übrige Notebook, denn der 2,5-Zoll-SATA-III-Schacht befindet sich direkt darunter. Bei Konfigurationen mit primärer SSD sind wahrscheinlich keine deutlichen Temperaturveränderungen zu beobachten.

Wegen der Lage von Prozessor und Heatpipe erwärmt sich die linke Seite des Notebooks unter Last mehr. Im schlimmsten Fall messen wir Oberflächentemperaturen von knapp über 36 °C an der Tastatur (siehe Wärmebilder unten). Das ist nicht warm genug, um sich beim Tippen unangenehm anzufühlen, doch die Unterseite kann dagegen gut über 40 °C erreichen. Werden anspruchsvollere Anwendungen ausgeführt, ist das Arbeiten an einem Tisch empfehlenswert.

maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Unterseite)
maximale Last (Unterseite)
Max. Last
 32.4 °C32 °C35.2 °C 
 36.2 °C31 °C25.4 °C 
 24.4 °C24 °C26.4 °C 
Maximal: 36.2 °C
Durchschnitt: 29.7 °C
33.8 °C36.6 °C34.4 °C
27.6 °C31 °C45.6 °C
29.2 °C26.4 °C29 °C
Maximal: 45.6 °C
Durchschnitt: 32.6 °C
Netzteil (max.)  36.2 °C | Raumtemperatur 21 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 29.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 36.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 45.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27.2 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (+0.9 °C).

Lautsprecher

Lautsprecher nahe der Ecken der Vorderkante
Lautsprecher nahe der Ecken der Vorderkante

Die internen Stereo-Lautsprecher wurden vom E5550/E5570 unverändert übernommen. Die Soundqualität ist für ein Business-Notebook überdurchschnittlich. Die Pink-Noise-Kurve ist tatsächlich jener des XPS 15 9560 sehr ähnlich. Die Wiedergabe von Höhen ist relativ ausgeglichen, und Bass st zumindest ansatzweise vorhanden. Das System wird zudem mit der gleichen MaxxAudio Software von Waves ausgeliefert, welche eine Equalizer-Anpassung und schnelle Veränderungen an Bass und Höhen ermöglicht. Die maximale Lautstärke ist für einen kleinen Raum ausreichend und führt weder zu Rauschen noch zu größerem Widerhall.

Latitude 5580 (Rot: Idle-Betrieb, Pink: Pink Noise)
Latitude 5580 (Rot: Idle-Betrieb, Pink: Pink Noise)
XPS 15 9560
XPS 15 9560
MSI GS63VR
MSI GS63VR
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2039.436.22535.633.13132.533.74033.933.25030.931.96331.632.88029.833.410029.1361252840.816027.344.820026.249.425025.85231525.649.240024.547.750023.751.463023.154.280024.858.9100024.163.5125024.862.7160023.661.5200022.356.5250021.956.231502262.9400022.263.9500022.362.9630021.557.9800021.467.11000021.366.51250021.366.81600021.370.2SPL35.174.5N2.432.8median 23.6median 57.9Delta1.86.535.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseDell Latitude 5580Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Dell Latitude 5580 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (70.16 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.5% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.6% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 53% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 13% vergleichbar, 33% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 50% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 41% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequency Comparison (Checkbox selectable!)
Graph 1: Pink Noise 100% Vol.; Graph 2: Audio off

Energieverwaltung

Stromverbrauch

Unsere Latitude-5580-Konfiguration ist messbar energieeffizienter als andere 15-Zoll-Business-Notebooks mit U-Klasse-Prozessoren von Intel. Beim Gaming oder bei sehr anspruchsvoller Last beträgt der Stromverbrauch nur 30 W verglichen mit 45 W beim ThinkPad T570. Modelle mit HQ-Klasse-Prozessoren und FHD-Bildschirm dürften aber spürbar mehr Strom benötigen als unser Einstiegsmodell.

Dell liefert alle Latitude-5580-Modelle mit dem gleichen 65-W-Stromadapter (~10,5 x 6,5 x 2,5 cm) aus.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.25 / 0.31 Watt
Idledarkmidlight 3.5 / 6 / 7.3 Watt
Last midlight 30.8 / 31 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Dell Latitude 5580
7200U, HD Graphics 620, Seagate ST500LM021-1KJ15, TN LED, 1366x768, 15.6
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
7200U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 15.6
Asus AsusPro P4540UQ-FY0056R
7200U, GeForce 940MX, SK Hynix HFS256G39TND-N210A, IPS, 1920x1080, 15.6
Toshiba Satellite Pro R50-C-16V
6006U, HD Graphics 520, TOSHIBA MQ01ABD075, TN LED, 1366x768, 15.6
HP ProBook 650 G3 Z2N47EA
7200U, HD Graphics 620, Samsung SSD 850 EVO 250GB, podświetlanie diodami LED, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
-18%
-54%
-16%
-40%
Idle min *
3.5
3.6
-3%
4.9
-40%
6
-71%
7
-100%
Idle avg *
6
7.7
-28%
8.1
-35%
8.7
-45%
9.2
-53%
Idle max *
7.3
8.2
-12%
9.4
-29%
9.2
-26%
10.3
-41%
Last avg *
30.8
30.8
-0%
50
-62%
18.6
40%
25.8
16%
Last max *
31
46.1
-49%
63.7
-105%
23.8
23%
37.5
-21%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der interne 62-Wh-Akku des E5570 ist für diese Notebook-Klasse bereits ziemlich groß, doch Dell hat die Kapazität beim Latitude 5580 weiter auf 68 Wh erhöht. Die Laufzeiten sind mit über 11,5 Stunden realistischer WLAN-Nutzung verglichen mit "nur" acht Stunden beim HP ProBook 650 G3 mit der gleichen CPU und integrierter GPU sehr beeindruckend. Wird im Idle-Betrieb der Desktop angezeigt, hält das Notebook über 18 Stunden durch, bevor es automatisch herunterfährt.

Ein kompletter Ladevorgang des Akkus dauert mit dem mitgelieferten Stromadapter knapp unter zwei Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
18h 24min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
11h 37min
Last (volle Helligkeit)
2h 13min
Dell Latitude 5580
7200U, HD Graphics 620, 68 Wh
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
7200U, HD Graphics 620, 56 Wh
Asus AsusPro P4540UQ-FY0056R
7200U, GeForce 940MX, 72 Wh
Toshiba Satellite Pro R50-C-16V
6006U, HD Graphics 520, 44 Wh
HP Probook 650 G3 Z2W44ET
7200U, HD Graphics 620, 48 Wh
Akkulaufzeit
7%
-1%
-49%
-10%
Idle
1104
1167
6%
765
-31%
WLAN
697
454
-35%
688
-1%
356
-49%
467
-33%
Last
133
201
51%
177
33%

Pro

+ Thunderbolt 3, Smart Card, Fingerabdruckleser, WWAN/SIM und NFC optional
+ komfortable Tastatur und Trackpad
+ unter höher Last relativ leise
+ 3x Speicherschächte; NVMe-Unterstützung
+ MIL STD 810G-zertifiziertes Chassis
+ große Auswahl an CPUs
+ überdurchschnittlich fester Bildschirmdeckel
+ energieeffizient
+ sehr lange Akkulaufzeit
+ schneller SD-Kartenleser

Contra

- dunkler Bildschirm mit schlechten Farben, geringem Kontrast, begrenzter sRGB Abdeckung
- hörbare Festplatte; Systemlüfter fast immer aktiv
- keine diskreten GPU-Lösungen oder Touchscreen
- PWM auf allen Helligkeitsstufen bis zu 99 Prozent
- Trackpad-Tasten könnten fester sein
- sehr schlechtes 768p TN-Panel
- kein E-Port (Docking)

Fazit

im Test: Dell Latitude 5580
im Test: Dell Latitude 5580

Am Latitude 5580 gibt es nichts Besonders, das wir nicht schon in unseren bestehenden E5550/E5570 Seiten erwähnt hätten. Seine lange Akkulaufzeit, einfache Wartbarkeit, viele Optionen, Linux Zertifizierung und komfortable Tastatur machen es zu einem attraktiven und sehr vielseitigen Business-Notebook für die meisten Büroanwendungen.

Der Preis ist beim 5580 der wichtigste Punkt. Die Einstiegskonfigurationen sind auf den ersten Blick zwar recht erschwinglich, doch dann muss ma auch auf wichtige Business-Eigenschaften wie SmartCard, Thunderbolt 3, WWAN, NFC sowie einen Fingerabdruckleser verzichten. Zudem empfehlen wir, den schrecklichen HD-Bildschirm zu vermeiden und stattdessen in einen FHD-Bildschirm zu investieren. Damit steigt der Preis aber mindestens auf knapp 1.000 Euro (zzgl. MwSt.), und Modelle mit den stärkeren Quad-Core-Prozessoren erhöhen den Preis noch weiter. Theoretisch hat das Dell Latitude 5580 also deutlich mehr Potenzial.

Wahrscheinlich werden wir bald auch ein höherwertiges Modell des Latitude 5580 testen, um eine besseres Gefühl dafür zu bekommen, was möglich ist. Eine HQ-Prozessor übersteigt die TDP einer U-Klasse-CPU um mehr als das Doppelte, und das FHD-Panel wird vermutlich besser abschneiden. Wie sich diese anspruchsvolleren Komponenten auf Akkulaufzeit, Lüftergeräusch und Leistung auswirken, verdient definitiv eine weitere ausgiebige Betrachtung.

Die Einstiegskonfigurationen mit den unterdurchschnittlichen HD-Bildschirmen und eingeschränkten Ausstattungsmerkmalen sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Thunderbolt 3 ist notwendig, um den fehlenden Docking-Anschluss zu ersetzen, und mit dem Full-HD-Panel dürfte das Notebook deutlich mehr Spaß machen.

Dell Latitude 5580 - 11.05.2017 v6
Allen Ngo

Gehäuse
84 / 98 → 85%
Tastatur
88%
Pointing Device
90%
Konnektivität
58 / 80 → 73%
Gewicht
62 / 20-67 → 89%
Akkulaufzeit
94%
Display
72%
Leistung Spiele
56 / 68 → 82%
Leistung Anwendungen
78 / 92 → 85%
Temperatur
93%
Lautstärke
89%
Audio
56%
Kamera
44 / 85 → 52%
Durchschnitt
74%
83%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 3 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Dell Latitude 5580 (i5-7200U, HD) Laptop
Autor: Allen Ngo,  7.06.2017 (Update:  8.06.2017)