Notebookcheck

Test Schenker XMG Core 15 (Tongfang GK5CP6V) Laptop: Budget-Gamer

Gaming für die Masse. Beim XMG Core 15 von Schenker Technologies handelt es sich um ein relativ leichtes und kompaktes Gaming-Notebook, das mit guter Ausstattung für weniger als 1.500 Euro erhältlich ist. Lesen Sie im Test, wie sich der 15-Zöller gegen die Konkurrenz schlägt.
Schenker XMG Core 15

Auf der herstellereigenen Homepage bestware.com lässt sich das XMG Core 15 umfangreich konfigurieren und an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Um Grafikberechnungen kümmert sich entweder die GeForce GTX 1650 oder die deutlich leistungsfähigere GeForce GTX 1660 Ti. Der Arbeitsspeicher reicht von von 8 bis maximal 64 GB, als Massenspeicher lassen sich ein 2,5-Zoll-Drive und bis zu zwei M.2-SSDs verbauen. Auf das Funkmodul, die Sprache der Tastatur und das Betriebssystem hat man ebenfalls Einfluss. Keine Konfigurationsmöglichkeiten gibt es derzeit beim Display und beim Prozessor. Das matte 144-Hz-IPS-Panel wird von einem Core i7-9750H begleitet.

Preislich startet das XMG Core 15 bei 1.149 Euro. Für unsere Ausstattungsvariante mit GTX 1660 Ti, 16 GB DDR4-RAM im Dual-Channel-Modus und einer 500-GB-SSD (weitere Spezifikationen siehe Datenblatt) müsste man um die 1.500 Euro hinblättern.

Schenker XMG Core 15 GK5CP6V (XMG Core 15 Serie)
Prozessor
Intel Core i7-9750H 6 x 2.6 - 4.5 GHz, Coffee Lake-H
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile - 6144 MB, Kerntakt: 1455 MHz, Speichertakt: 1500 MHz, GDDR6, ForceWare 436.48, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4-2666, Dual Channel, alle Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, BOEhydis NV156FHM-N4G (BOE084D), IPS, Full-HD, 144 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB, 500 GB 
, Slots: 2x M.2 Typ 2280 & 1x 2.5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Cannon Point PCH
Anschlüsse
1 USB 2.0, 3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Mikrofon, Kopfhörer, Card Reader: SD, SDHC, SDXC, MMC
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 26 x 360 x 244
Akku
46 Wh, 4100 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0, Tastatur: Chiclet RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 180-Watt-Netzteil, USB-Stick mit Software und Treibern, 2.5-Zoll-Zubehör, Control Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.99 kg, Netzteil: 420 g
Preis
1476 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Zu den Konkurrenten des XMG Core 15 zählen andere 15-Zoll-Gamer auf GTX-1660-Ti-Basis wie das Razer Blade 15, das Asus Zephyrus M GU502GU, das Aorus 15-SA, das Lenovo Legion Y540-15 und das Acer Predator Helios 300 PH315. Letztere Notebooks tauchen in den Tabellen jeweils als Vergleichsgeräte auf.

Bew.
Datum
Modell
Gewicht
Dicke
Größe
Auflösung
Preis ab
81 %
02.2020
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
2 kg26 mm15.6"1920x1080
84 %
09.2019
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
2.1 kg19.9 mm15.6"1920x1080
83 %
10.2019
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
2 kg18.9 mm15.6"1920x1080
86 %
06.2019
Aorus 15-SA
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
2.1 kg24.4 mm15.6"1920x1080
82 %
08.2019
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
2.2 kg26 mm15.6"1920x1080
82 %
11.2019
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
2.3 kg23.2 mm15.6"1920x1080

Gehäuse

Das Gehäuse des Core 15 hat sich seit unserem Test von 2017 stark verändert. Dem aktuellen Trend folgend setzt Schenker auf ein Slim-Bezel-Design, was für deutlich geringere Abmessungen sorgt. Statt 38,6 x 26,2 cm beträgt die Grundfläche nur noch 36,0 x 24,4 cm. Das Gewicht wurde ebenfalls reduziert. Knapp 2 kg lassen sich spürbar angenehmer transportieren als 2,6 kg.

Qualitativ macht das Chassis eine ordentliche Figur. Neben der Verarbeitung gibt auch die Stabilität kaum Anlass zur Kritik. Einzig der Displaydeckel könnte analog zu den meisten Laptops etwas fester und verwindungssteifer sein. Dass ein Großteil des Gehäuses aus Kunststoff besteht, ist in unseren Augen kein Minuspunkt, zumal viele Oberflächen (Tastaturumgebung, Cover) optisch und haptisch an sandgestrahltes Aluminium erinnern.

Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15

Apropos Optik: Wie fast alle Schenker-Laptops ist das Core 15 recht dezent und schnörkellos gehalten, was das Design betrifft. Etwas nachbessern könnte der Hersteller bei den Scharnieren. Zwar lässt ich der Deckel mit einer Hand aufklappen, die Baseunit schwingt jedoch oft ein ganzes Stück mit. Grundlage für das Core 15 bildet übrigens das GK5CP6V-Barebone der Firma Tongfang.

Größenvergleich

365 mm 260 mm 26 mm 2.2 kg360 mm 244 mm 26 mm 2 kg361 mm 246 mm 24.4 mm 2.1 kg361.4 mm 254.2 mm 23.2 mm 2.3 kg360 mm 252 mm 18.9 mm 2 kg355 mm 235 mm 19.9 mm 2.1 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Nutzer, die ohne Thunderbolt 3 und der neuesten USB-Technologie auskommen, dürften mit der Anschlussausstattung glücklich werden. Im Gegensatz zu manch anderem Gaming-Laptop aus der Thin- & Light-Kategorie bietet der 15-Zöller einen Kartenleser und einen RJ45-Port. Dazu gesellen sich ein Kensington Lock, zwei Audiobuchsen, ein USB-2.0-Port und drei USB-3.0-Ports (1x Typ C + 2x Typ A). Externe Displays wandern an den HDMI-2.0-Ausgang und/oder die beiden Mini-DisplayPorts. Abgerundet wird das Paket von einer Öffnung für Kensington Locks.

Die Verteilung der Schnittstellen hinterlässt gemischte Gefühle. Da die seitlichen Ports recht weit vorne platziert sind, kann es bei der Verwendung einer Maus zu Platzproblemen und Kollisionen mit Kabeln kommen.

linke Seite: Kensington Lock, RJ45-LAN, USB 2.0 (Typ A), Mikrofon, Kopfhörer
linke Seite: Kensington Lock, RJ45-LAN, USB 2.0 (Typ A), Mikrofon, Kopfhörer
rechte Seite: Kartenleser, 2x USB 3.0 (Typ A)
rechte Seite: Kartenleser, 2x USB 3.0 (Typ A)
Rückseite: 2x Mini-DisplayPort 1.4, HDMI 2.0, USB 3.0 (Typ C), Energiezufuhr
Rückseite: 2x Mini-DisplayPort 1.4, HDMI 2.0, USB 3.0 (Typ C), Energiezufuhr

SDCardreader

Einen flotten SD-Cardreader sollte man vom Core 15 nicht erwarten. Zwischen 20 und 30 MB/s sind sehr mager und entsprechen nur USB-2.0-Niveau. Theoretisch schafft unsere Referenzkarte von Toshiba bis zu 260 MB/s.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.7 - 218, n=303)
93.5 MB/s ∼100% +307%
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
23 MB/s ∼25%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (13.4 - 257, n=301)
110 MB/s ∼100% +323%
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26 MB/s ∼24%

Kommunikation

Ganz und gar nicht langsam geht es beim WLAN zu. Das Funkmodul unserer Testkonfiguration (Intel Wireless-AC 9560) knackt im Idealfall sowohl beim Übertragen als auch beim Empfangen die 1.000-Mbit-Marke. Hinweis: Aufgrund des kürzlich geänderten Testsetups (ax-Router statt ac-Router) sind die Ergebnisse der Konkurrenz nicht wirklich vergleichbar.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
Intel Wireless-AC 9560
1380 MBit/s ∼100%
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
672 (658min - 682max) MBit/s ∼49% -51%
Aorus 15-SA
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
670 MBit/s ∼49% -51%
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
Intel Wireless-AC 9560
649 MBit/s ∼47% -53%
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
Intel Wireless-AC 9560
619 MBit/s ∼45% -55%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
Intel Wireless-AC 9560
1140 MBit/s ∼100%
Aorus 15-SA
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
683 MBit/s ∼60% -40%
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
Intel Wireless-AC 9560
659 MBit/s ∼58% -42%
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
Killer Wireless-AC 1550i Wireless Network Adapter (9560NGW)
653 (615min - 670max) MBit/s ∼57% -43%
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
Intel Wireless-AC 9560
630 MBit/s ∼55% -45%

Webcam

ColorChecker
13 ∆E
16.6 ∆E
21.7 ∆E
11.4 ∆E
23.3 ∆E
15 ∆E
8.3 ∆E
26.7 ∆E
13.8 ∆E
12.8 ∆E
12.2 ∆E
6.9 ∆E
20.5 ∆E
10.5 ∆E
17.5 ∆E
4.6 ∆E
16.7 ∆E
18.7 ∆E
8.8 ∆E
15.5 ∆E
15.5 ∆E
12.7 ∆E
12.3 ∆E
8.9 ∆E
ColorChecker Schenker XMG Core 15 GK5CP6V: 14.34 ∆E min: 4.6 - max: 26.66 ∆E
Testchart Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
Testchart Schenker XMG Core 15 GK5CP6V

Zubehör

Schenker legt dem Notebook nicht nur ein 420 gr leichtes 180-Watt-Netzteil (120 Watt @GTX 1650), sondern auch ein Mauspad, Schrauben für den 2,5-Zoll-Schacht und einen USB-Stick mit Software und Treibern bei. Weiteres Zubehör (z. B. Taschen) gibt es auf der Homepage.

Wartung

Die Wartungsmöglichkeiten sind typisch für ein Notebook dieser Klasse. Nachdem man den Gehäuseboden von 11 Kreuzschrauben befreit hat, lässt sich die komplette Unterschale entfernen. Wie Sie auf den Fotos erkennen können, erhält man im Inneren Zugriff auf alle Komponenten. Seien es nun die RAM-Bänke, die Massenspeicher-Slots, der Akku oder der WLAN-Adapter. Das Kühlsystem besteht aus zwei Lüftern und mehreren Heatpipes, die über CPU und GPU laufen. Letztere sind verlötet und lassen sich deshalb nicht austauschen.

Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15
Schenker XMG Core 15

Garantie

Die Basisgarantie mit Pickup-&-Return-Service erstreckt sich über 24 Monate. Gegen Aufpreis lässt sich der Zeitraum auf drei Jahre erweitern. Eine längere Schnellreparatur wird ebenfalls angeboten.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur würden wir als gut bezeichnen. Der Hersteller hat sich für ein Chiclet-Modell mit RGB-Beleuchtung entschieden. Letztere verfügt über mehrere Stufen und kann per Software detailliert angepasst werden (Modus, Farbe, Geschwindigkeit etc.). Im Zusammenspiel mit der hellen Beschriftung lassen sich die Tasten jederzeit, sprich tagsüber und nachts, prima ablesen.

Das Tippgefühl ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern und bildet einen guten Kompromiss aus weich (angenehm) und hart (genaues Feedback). Im Vergleich zu anderen Gaming-Laptops hört sich das Keyboard dabei weder besonders leise noch besonders laut an. Das Layout ist wie üblich Geschmackssache. Um dem Gerät normal große Richtungspfeile spendieren zu können, wurde die 0 des dedizierten Ziffernblocks halbiert und die rechte Shift- bzw. die rechte Strg-Taste nach links verschoben.

Chiclet-Tastatur ...
Chiclet-Tastatur ...
... mit RGB-Beleuchtung
... mit RGB-Beleuchtung

Touchpad

Das Touchpad oder besser gesagt das Clickpad liefert eine brauchbare Vorstellung ab. Mit einer Größe von 10,6 x 7,4 cm ist es für ein 15-Zoll-Gerät ausreichend dimensioniert. Die leicht gummiert wirkende Oberfläche bietet relativ gute Gleiteigenschaften. Ein Multi-Touch-Support darf natürlich auch nicht fehlen. Zwei-Finger-Gesten wie Zoomen und Scrollen funktionierten im Test einwandfrei. Die Präzision des Mausersatzes erwies sich als mittelprächtig. Links- und Rechtsklicks am unteren Rand werden trotz sattem Feedback nicht immer zuverlässig angenommen und führen zu einem lauten Klappergeräusch.

Display

Als Display kommt erwartungsgemäß ein IPS-Panel mit 144 Hz zum Einsatz. Die ermittelten Werte sind dabei recht unspektakulär, was durchaus positiv gemeint ist. Solange man sich in Innenräumen aufhält, geht eine durchschnittliche Leuchtkraft von knapp 300 cd/m² in Ordnung. Bei Outdoor-Aufenthalten wäre derweil eine höhere Helligkeit angebracht.

295
cd/m²
287
cd/m²
295
cd/m²
288
cd/m²
324
cd/m²
285
cd/m²
284
cd/m²
312
cd/m²
293
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
BOEhydis NV156FHM-N4G (BOE084D)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 324 cd/m² Durchschnitt: 295.9 cd/m² Minimum: 12 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 324 cd/m²
Kontrast: 1200:1 (Schwarzwert: 0.27 cd/m²)
ΔE Color 4.07 | 0.6-29.43 Ø5.8, calibrated: 1.49
ΔE Greyscale 4.01 | 0.64-98 Ø6
91% sRGB (Argyll 3D) 59% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.6
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
BOEhydis NV156FHM-N4G (BOE084D), IPS, 1920x1080
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
BOE NV156FHM-N4K, IPS, 1920x1080
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
AU Optronics B156HAN08.2, IPS, 1920x1080
Aorus 15-SA
LG Philips LP156WFG-SPB2 (LGD05E8), IPS, 1920x1080
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
BOE 084D, IPS, 1920x1080
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
AUO, B156HAN08.2, IPS, 1920x1080
Response Times
-26%
21%
-50%
-8%
-29%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
8.8 (4.4, 4.4)
13.6 (7.2, 6.4)
-55%
6.4 (3.4, 3)
27%
15.6 (8, 7.6)
-77%
8.8 (4, 4.4)
-0%
15 (8, 7)
-70%
Response Time Black / White *
10.4 (5.2, 5.2)
10 (6, 4)
4%
8.8 (4.4, 4.4)
15%
12.8 (8.4, 4.4)
-23%
12 (6.8, 5.2)
-15%
9 (5, 4)
13%
PWM Frequency
200 (99)
Bildschirm
-11%
-15%
-1%
-6%
-4%
Helligkeit Bildmitte
324
312.7
-3%
297.7
-8%
266
-18%
299
-8%
325
0%
Brightness
296
305
3%
280
-5%
254
-14%
290
-2%
310
5%
Brightness Distribution
88
90
2%
84
-5%
90
2%
89
1%
82
-7%
Schwarzwert *
0.27
0.27
-0%
0.43
-59%
0.28
-4%
0.29
-7%
0.255
6%
Kontrast
1200
1158
-3%
692
-42%
950
-21%
1031
-14%
1275
6%
DeltaE Colorchecker *
4.07
4.57
-12%
3.13
23%
3.11
24%
3.7
9%
4.28
-5%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
6.39
6.81
-7%
7.1
-11%
5.84
9%
7
-10%
8.42
-32%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.49
2.91
-95%
3.06
-105%
1.37
8%
2
-34%
1.45
3%
DeltaE Graustufen *
4.01
4.3
-7%
1.9
53%
3.94
2%
4.1
-2%
5.01
-25%
Gamma
2.6 85%
2.29 96%
2.23 99%
2.53 87%
2.19 100%
2.6 85%
CCT
7350 88%
7098 92%
6325 103%
6210 105%
7166 91%
7678 85%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59
59.4
1%
59.2
0%
60
2%
59.3
1%
60
2%
Color Space (Percent of sRGB)
91
91.3
0%
90.5
-1%
93
2%
91.5
1%
93
2%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-19% / -13%
3% / -9%
-26% / -8%
-7% / -6%
-17% / -8%

* ... kleinere Werte sind besser

Der Schwarzwert (0,27 cd/m²) und der Kontrast (1.200:1) geben indes kaum Grund zur Beanstandung. Gleiches gilt für den Farbraum, der sich mit 91 % sRGB und 59 % AdobeRGB an der Konkurrenz orientiert. Obwohl die Farbgenauigkeit knapp am Zielbereich vorbeirauscht und weiße Töne etwas ins Bläuliche abdriften, werden die meisten Käufer auch mit der Farbdarstellung zufrieden sein. Optional lässt sich die Bildwiedergabe mittels unserer ICC-Datei (steht weiter oben zum Download bereit) verbessern.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Eine der größten Stärken des 144-Hz-Panels ist die geringe Reaktionszeit. Rund 10 ms versprechen auch bei flotten Games (z. B. Ego-Shootern) ein schlierenfreies Bild. Die Blickwinkel bewegen sich IPS-typisch auf einem guten Niveau.

Schenker XMG Core 15 vs sRGB (91 %)
Schenker XMG Core 15 vs sRGB (91 %)
Schenker XMG Core 15 vs AdobeRGB (59 %)
Schenker XMG Core 15 vs AdobeRGB (59 %)

Mit ausgeprägtem Screen-Bleeding, wie es bei zahlreichen Laptops auftritt, hatte unser Testgerät nicht zu kämpfen. Auf Nvidias Bildverbesserung G-Sync wurde zugunsten der Akkulaufzeit verzichtet.

Gegenlicht
Gegenlicht
Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
10.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5.2 ms steigend
↘ 5.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 12 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.4 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
8.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 4.4 ms steigend
↘ 4.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind kurz wodurch sich der Bildschirm auch für Spiele gut eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 8 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (38.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 17507 (Minimum 5, Maximum 2500000) Hz.

Testbedingungen

Im vorinstallierten Control Center können diverse Einstellungen am System vorgenommen werden.  Unsere Tests sind allesamt mit dem Leistungsprofil Ausblanciert bzw. Standard und der automatischen Lüftersteuerung entstanden. In anderen Modi dürften manche Messergebnisse (z. B. die Lautstärke) gehörig abweichen.

Control Center
Control Center
Control Center
Control Center

Leistung

Je nach Konfiguration siedelt sich das Core 15 in der oberen Mittelklasse (GTX 1650) oder dem unteren High-End-Bereich (GTX 1660 Ti) an. Der Core i7-9750H sollte in Kombination mit einer PCIe/NVMe-SSD und mindestens 16 GB RAM genug Reserven für die kommenden Jahre bereithalten.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HWiNFO
GPU-Z
AS SSD Benchmark
CrystalDiskMark
LatencyMon

Prozessor

Als Prozessor werkelt ein Sechskernmodell aus Intels Coffee-Lake-Generation, das dank Hyper-Threading bis zu 12 Threads parallel bearbeiten kann. Ansonsten bietet der Core i7-9750H 12 MB L3-Cache und eine integrierte Grafikeinheit namens UHD Graphics 630, welche anspruchslose Tätigkeiten im Office-, Video- und Webumfeld übernimmt. Die dedizierte GeForce GPU aktiviert sich erst bei anspruchsvollen Tätigkeiten wie 3D-Programmen (Optimus-Technik).

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Der Basistakt des Core i7-9750H beläuft sich auf 2,6 GHz, wobei per Turbo Boost (=dynamisches Overclocking) bis zu 4,5 GHz möglich sind. Bei der Nutzung des Balanced-Modus reizt das Core 15 den CPU-Turbo allerdings nur bedingt aus. So konnten wir in Single-Core-Tests zwar gute 4,0 bis 4,3 GHz messen, 3,1 bis 3,7 GHz in Multi-Core-Szenieren sind jedoch etwas mau.

01020304050607080901001101201301401501601701801902002102202302402502602702802903003103203303403503603703803904004104204304404504604704804905005105205305405505605705805906006106206306406506606706806907007107207307407507607707807908008108208308408508608708808909009109209309409509609709809901000101010201030104010501060107010801090110011101120113011401150116011701180119012001210122012301240125012601270Tooltip
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø1012 (995.35-1103.17)
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø925 (918.74-983.02)
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74 Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø1248 (1233.43-1260.16)
Aorus 15-SA Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø1093 (1085.04-1129.94)
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø1157 (1151.34-1211.72)
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY Intel Core i7-9750H, Intel Core i7-9750H: Ø1113 (1102.29-1169.32)

Mit diesem Taktverhalten landet das Core 15 beim Cinebench-Loop auf dem vorletzten Platz des Vergleichsfelds. Lediglich das Razer Blade 15 nutzt seinen Turbo noch weniger. In Computerspielen hat der eingeschränkte Turbo aufgrund der GPU-Lastigkeit kaum Auswirkungen, zumal man das Leistungsprofil des Control Centers bei Bedarf auf Enthusiast oder Overboost umstellen kann, was potenziell mehr Power verspricht (zulasten der Emissionen versteht sich). 

Cinebench R20
CPU (Single Core)
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
Intel Core i7-9750H
468 Points ∼100% +5%
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
Intel Core i7-9750H
459 Points ∼98% +3%
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
Intel Core i7-9750H
458 Points ∼98% +2%
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
Intel Core i7-9750H
447 Points ∼96%
Aorus 15-SA
Intel Core i7-9750H
420 Points ∼90% -6%
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
Intel Core i7-9750H
419 Points ∼90% -6%
CPU (Multi Core)
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
Intel Core i7-9750H
3015 Points ∼100% +41%
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
Intel Core i7-9750H
2599 Points ∼86% +21%
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
Intel Core i7-9750H
2595 Points ∼86% +21%
Aorus 15-SA
Intel Core i7-9750H
2419 Points ∼80% +13%
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
Intel Core i7-9750H
2140 Points ∼71%
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
Intel Core i7-9750H
2074 Points ∼69% -3%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
Intel Core i7-9750H
193 Points ∼100% +1%
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
Intel Core i7-9750H
191 Points ∼99%
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
Intel Core i7-9750H
190 Points ∼98% -1%
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
Intel Core i7-9750H
187 Points ∼97% -2%
Aorus 15-SA
Intel Core i7-9750H
173 Points ∼90% -9%
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
Intel Core i7-9750H
170 Points ∼88% -11%
CPU Multi 64Bit
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
Intel Core i7-9750H
1268 Points ∼100% +15%
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
Intel Core i7-9750H
1170 Points ∼92% +6%
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
Intel Core i7-9750H
1155 (899.54min - 1211.72max) Points ∼91% +5%
Aorus 15-SA
Intel Core i7-9750H
1130 Points ∼89% +2%
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
Intel Core i7-9750H
1103 (995.35min - 1103.17max) Points ∼87%
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
Intel Core i7-9750H
964 Points ∼76% -13%
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1103 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
125 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
191 Points
Hilfe

System Performance

Wenngleich das Betriebssystem für unseren Geschmack einen Tick schneller booten dürfte, besticht das Core 15 durch eine hohe Systemleistung. Dieser Umstand hängt vor allem mit dem flotten Solid State Drive zusammen, das nicht zuletzt für kurze Installationen, Ladezeiten und Programmstarts sorgt.

PCMark 10 - Score
Aorus 15-SA
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H, Intel SSD 760p SSDPEKKW512G8
5761 Points ∼100% +20%
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H, WDC PC SN720 SDAPNTW-512G
5716 Points ∼99% +19%
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H, Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ
5301 Points ∼92% +10%
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H, WDC PC SN720 SDAPNTW-512G
5279 Points ∼92% +10%
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H, Intel SSD 660p SSDPEKNW512G8
5273 Points ∼92% +10%
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H, Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB
4807 Points ∼83%

Massenspeicher

Die Testkonfiguration wurde von einer 500 GB großen SSD aus dem Hause Samsung befeuert. Wie unsere Benchmarks belegen, kann es das NVMe-Modell 970 Evo Plus locker mit der Konkurrenz von Intel und WDC aufnehmen. Egal, ob Lesen oder Schreiben: Das M.2-Drive liefert stets eine erstklassige Vorstellung ab. Dank drei Massenspeicherslots (1x 2,5 Zoll, 2x M.2) ist generell genügend Platz für Erweiterungen und eine hohe Gesamtkapazität vorhanden.

Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
Samsung SSD PM981 MZVLB256HAHQ
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
Intel SSD 660p SSDPEKNW512G8
Aorus 15-SA
Intel SSD 760p SSDPEKKW512G8
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
WDC PC SN720 SDAPNTW-512G
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
WDC PC SN720 SDAPNTW-512G
CrystalDiskMark 5.2 / 6
5%
-4%
4%
7%
11%
Write 4K
102
135
32%
156
53%
104
2%
158.8
56%
108.7
7%
Read 4K
41.39
41.1
-1%
60.7
47%
55.11
33%
29.11
-30%
44.91
9%
Write Seq
1649
1427
-13%
967.7
-41%
1519
-8%
1584
-4%
2424
47%
Read Seq
1367
1494
9%
1619
18%
2486
82%
1694
24%
1617
18%
Write 4K Q32T1
379
494.9
31%
485
28%
320.5
-15%
535.7
41%
356.9
-6%
Read 4K Q32T1
401.2
578.2
44%
337.3
-16%
431.8
8%
363.9
-9%
556.8
39%
Write Seq Q32T1
3276
1417
-57%
968.7
-70%
1498
-54%
2536
-23%
2541.8
-22%
Read Seq Q32T1
3417
3251
-5%
1825
-47%
2868
-16%
3458
1%
3217.7
-6%
Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3417 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 3276 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 401.2 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 379 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1367 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1649 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 41.39 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 102 MB/s

Grafikkarte

Die Grafikkarte stammt aus Nvidias Turing-Generation. Wer auch neue Titel stets mit (sehr) hohen Details zocken möchte, sollte direkt zur GeForce GTX 1660 Ti greifen. Die GTX 1650 ist zwar nicht zu unterschätzen, bietet bei rechenintensiven Games wie Control allerdings oft nur Power für mittlere Settings. Kommende Spielekracher dürften die Lage noch intensiveren. Mit der GTX 1660 Ti ist man – einmal von Raytracing abgesehen – hingegen ordentlich für die Zukunft gewappnet. Das DirectX-12-Modell enthält 1.536 Shader und einen 6 GB großen GDDR6-Videospeicher, der per 192-Bit-Leitung angebunden ist.

3DMark 11 Performance
17351 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
35204 Punkte
3DMark Fire Strike Score
13267 Punkte
3DMark Time Spy Score
5724 Punkte
Hilfe

Analog zum Intel-Prozessor kann sich auch die Nvidia-GPU automatisch übertakten. So klettert der Kern unter Last von standardmäßig 1.455 MHz auf bis zu 1.920 MHz. Laut unseren Messungen kann man im Gamingalltag mit rund 1.600 MHz rechnen, was immer noch ein gutes Ergebnis darstellt. Ebenfalls schön ist die Tatsache, dass der Takt bzw. die GPU-Leistung auch über einen längeren Zeitraum konstant bleibt. Der 60-Minuten-Test mit The Witcher 3 (1.920 x 1.080, Ultra) zeigte einen sehr gleichmäßigen Frameverlauf.

0510152025303540455055606570Tooltip
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H, Samsung SSD 970 EVO Plus 500GB: Ø55.8 (51-61)

Im Benchmarkparcours gab es auch keine bösen Überraschungen. Sowohl der 3DMark 13 als auch der 3DMark 11 sehen das Core 15 im Mittelfeld der Vergleichsgeräte.

3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
Aorus 15-SA
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
5931 Points ∼100% +6%
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
5661 Points ∼95% +1%
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
5616 Points ∼95% 0%
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
5607 Points ∼95%
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
5335 Points ∼90% -5%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Aorus 15-SA
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
15164 Points ∼100% +2%
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
15054 Points ∼99% +1%
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
14922 Points ∼98%
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
14753 Points ∼97% -1%
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
14358 Points ∼95% -4%
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
14288 Points ∼94% -4%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Aorus 15-SA
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
20862 Points ∼100% +5%
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
20311 Points ∼97% +2%
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
19924 Points ∼96%
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
19553 Points ∼94% -2%
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
19435 Points ∼93% -2%
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti Mobile
19329 Points ∼93% -3%

Gaming Performance

Wie bereits erwähnt, ist die GTX 1660 Ti schnell genug, um fast alle aktuellen Games in maximalen Einstellungen auf den Full-HD-Bildschirm zu zaubern. Mit Ausnahme von Red Dead Redemption 2 liefen alle getesteten Titel im Schnitt mit mehr als 40 FPS.

The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Aorus 15-SA
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H
57.1 (46min) fps ∼100% +5%
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H
55.2 fps ∼97% +2%
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H
54.6 (48min - 62max) fps ∼96% +1%
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H
54.2 (42min) fps ∼95%
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H
53.1 (50min, 51P1 - 58max) fps ∼93% -2%
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H
51.6 fps ∼90% -5%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
Aorus 15-SA
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H
104.3 fps ∼100% +3%
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H
101 (84min) fps ∼97%
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H
97.5 fps ∼93% -3%
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H
95.9 fps ∼92% -5%
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
GeForce GTX 1660 Ti Mobile, i7-9750H
93 (84min - 103max) fps ∼89% -8%

2.560 x 1.440 Pixel stemmt die GTX 1660 Ti bei vielen Titeln ebenfalls noch anständig. Erst im 4K-Bereich (3.840 x 2.160 Pixel) geht ihr bald die Puste aus.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 101 54.2 fps
Dota 2 Reborn (2015) 144 131 124 118 fps
X-Plane 11.11 (2018) 107 92.7 78.6 fps
Apex Legends (2019) 131 108 107 fps
Anthem (2019) 75.2 73.2 71 fps
Dirt Rally 2.0 (2019) 144 123 65.6 fps
The Division 2 (2019) 98 78 57 fps
Control (2019) 69.2 50.7 fps
Borderlands 3 (2019) 91.7 61.7 46.6 fps
FIFA 20 (2019) 192 181 179 fps
Ghost Recon Breakpoint (2019) 79 70 51 fps
GRID 2019 (2019) 119 90.5 61.7 fps
Call of Duty Modern Warfare 2019 (2019) 99 88.1 71.9 fps
Need for Speed Heat (2019) 87.9 79.7 67.4 fps
Star Wars Jedi Fallen Order (2019) 94.7 84.9 77.7 fps
Red Dead Redemption 2 (2019) 75.3 50.5 31.2 fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Das Fazit zur Geräuschkulisse fällt zwiespältig aus. Während das Core 15 im Idle-Modus meist angenehm leise (31 bis 33 dB) oder gleich vollständig lautlos ist und nur selten auftourt (z. B. bei kleineren Aufgaben wie Windows-Updates), drehen die Lüfter unter Last kräftig auf.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.332.931.53232.62540.641.342.53838.5313333.431.630.733.74035.933.531.629.232.85046.541.332.628.936.96344.234.827.42636.18035.130.926.526.840.110032.932.525.724.628.812534.43326.725.129.91603534.328.825.732.420030.626.924.522.730.525031.627.123.220.931.631532.525.22320.433.540034.823.822.919.63750035.923.820.918.837.263035.622.919.617.937.880037.12219.417.438100037.221.819.117.439.7125037.62218.618.139.6160036.820.818.917.939.7200038.123.418.317.540.7250036.419.917.817.438.9315037.118.917.817.540.4400037.518.417.417.539.550003418.217.717.639.2630030.91817.717.435.4800029.218.117.617.533.41000025.518.117.817.731.21250021.718.217.717.526.21600018.918.217.917.721.3SPL4833.5313050.7N6.52.11.61.37.7median 34.8median 22median 18.9median 17.7median 37Delta3.44.12.31.54.2hearing rangehide median Fan NoiseSchenker XMG Core 15 GK5CP6V

48 bis 51 dB sind ein deutlich hörbarer und für viele Nutzer ein störend lauter Pegel, der den Einsatz von Kopfhörern nahelegt. Dasselbe Urteil trifft allerdings auch auf beinahe jeden Konkurrenten zu. Lediglich das Lenovo Legion Y540 bleibt im 3D-Betrieb halbwegs ruhig.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 31 / 33 dB(A)
Last
48 / 51 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Aorus 15-SA
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Geräuschentwicklung
5%
2%
-9%
10%
5%
aus / Umgebung *
30
28.5
5%
28.2
6%
29
3%
29.3
2%
30.2
-1%
Idle min *
30
30.3
-1%
28.7
4%
32
-7%
29.3
2%
31
-3%
Idle avg *
31
30.5
2%
30.5
2%
35
-13%
29.3
5%
31
-0%
Idle max *
33
30.5
8%
31
6%
41
-24%
29.3
11%
31
6%
Last avg *
48
41
15%
39
19%
54
-13%
35.7
26%
41.5
14%
Witcher 3 ultra *
51
48
6%
54.2
-6%
52
-2%
44.2
13%
46.7
8%
Last max *
51
51.9
-2%
59.6
-17%
56
-10%
45.6
11%
46.9
8%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Temperaturentwicklung der Komponenten ist weder gut noch besonders schlecht. Im 60-minütigen Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 erwärmte sich der Core i7-9750H auf durchschnittlich 80 bis 85 °C, wohingegen die (leicht drosselnde) GeForce GTX 1660 Ti um die 79 °C erreichte.

The Witcher 3
The Witcher 3
Stresstest
Stresstest
Volllast oben
Volllast oben
Volllast unten
Volllast unten

Auf den Oberflächen des Gehäuses konnten wir im Volllastbetrieb bis zu 48 °C (oben) respektive 59 °C (unten) messen, was ebenfalls ein mittelprächtiges Resultat ist. Bei Idle-Situationen bleibt das komplette Chassis erfreulich kühl und überschreitet nicht die 30-°C-Marke.

Max. Last
 46 °C48 °C42 °C 
 44 °C45 °C40 °C 
 28 °C33 °C31 °C 
Maximal: 48 °C
Durchschnitt: 39.7 °C
56 °C59 °C45 °C
53 °C50 °C32 °C
27 °C26 °C24 °C
Maximal: 59 °C
Durchschnitt: 41.3 °C
Netzteil (max.)  48 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 39.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.4 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 48 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.8 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 59 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.7 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.4 °C.
(-) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 39.6 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 33.4 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 37 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-8.2 °C).
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Aorus 15-SA
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Hitze
-20%
-15%
-6%
-12%
8%
Last oben max *
48
52
-8%
49.8
-4%
44
8%
42.7
11%
52
-8%
Last unten max *
59
52.2
12%
63.2
-7%
58
2%
52.7
11%
46.3
22%
Idle oben max *
27
38
-41%
32
-19%
30
-11%
33.1
-23%
24.8
8%
Idle unten max *
28
40.4
-44%
36.2
-29%
34
-21%
41
-46%
25.4
9%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Die Lautsprecher des XMG Core 15 sind eher als Notlösung zu betrachten. Das im Frontbereich verbaute 2.0-System lässt es notebooktypisch an Bass vermissen und bietet angesichts von 76 dB keine hohe Maximallautstärke. Über 70 % aller bisher getesteten Gaming-Laptops schnitten in unserer Audioanalyse besser ab.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203234.5253839.43130.7354029.229.65028.932.7632628.98026.827.810024.626.212525.130.616025.732.120022.732.425020.945.331520.453.540019.658.250018.860.363017.965.180017.472100017.469.9125018.161.6160017.962.1200017.563.1250017.460.1315017.559.8400017.559.7500017.662.2630017.461.1800017.559.31000017.754.31250017.554.81600017.748.5SPL3076.1N1.335.9median 17.7median 59.7Delta1.57.640.74438.340.540.838.837.938.538.63938.540.135.436.634.338.835.142.233.649.532.952.732.359.131.964.730.867.93168.330.170.330.171.130.872.729.170.228.770.828.668.528.56828.365.92867.527.96127.858.527.856.927.753.927.549.827.447.441.180.14.247.3median 29.1median 64.72.17.5hearing rangehide median Pink NoiseSchenker XMG Core 15 GK5CP6VRazer Blade 15 GTX 1660 Ti
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 23.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 74% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 19% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 49% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 42% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Razer Blade 15 GTX 1660 Ti Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.14 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 13.5% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | verringerte Hochtöne, 5.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (23.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 84% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 11% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 65% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 27% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 65%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Die Grafikumschaltung gewährleistet im Idle-Modus einen recht geringen Energiebedarf. 9 bis 18 Watt unterbieten die Werte der Konkurrenz (welche zum Teil ohne Optimus auskommt) und könnten auch von einem Multimedia-Notebook stammen. Unter Last ist der Verbrauch meist ebenfalls niedriger als bei den Kontrahenten, wenngleich die Unterschiede hier deutlich schrumpfen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 0.9 Watt
Idledarkmidlight 9 / 12 / 18 Watt
Last midlight 86 / 173 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Aorus 15-SA
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile
Stromverbrauch
-67%
-77%
-47%
-24%
-45%
Idle min *
9
18.7
-108%
17.6
-96%
20
-122%
14.5
-61%
17.2
-91%
Idle avg *
12
30.7
-156%
24.7
-106%
23
-92%
18.5
-54%
22.6
-88%
Idle max *
18
33.9
-88%
56.3
-213%
29
-61%
20
-11%
25.5
-42%
Last avg *
86
93.4
-9%
111.1
-29%
87
-1%
81.6
5%
88
-2%
Witcher 3 ultra *
126
158.9
-26%
149
-18%
136
-8%
132
-5%
Last max *
173
195.3
-13%
170
2%
173
-0%
208.1
-20%
177
-2%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Trotz des moderaten Energiehungers erreicht das Core 15 keine guten Akkulaufzeiten. Mit einer Kapazität von 46 Wh ist der Akku eher knapp bemessen. Zum Vergleich: Die Gegenspieler bieten zwischen 57 und 76 Wh. An unserer Stelle hätten wir den 2,5-Zoll-Schacht, welcher im Gehäuse viel Platz einnimmt, zugunsten eines größeren Akkus geopfert.

Knapp 3,5 Stunden Internetsurfen bei mittlerer Leuchtkraft sollten jedenfalls niemanden vom Hocker hauen. Unter perfekten Bedingungen (keine Last, minimale Leuchtkraft) hält der 15-Zöller bis zu 6 Stunden durch. Vorsicht: Die 3D-Leistung bricht im Akkubetrieb um fast 90 % ein!

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 04min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 36min
Last (volle Helligkeit)
0h 44min
Schenker XMG Core 15 GK5CP6V
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile, 46 Wh
Razer Blade 15 GTX 1660 Ti
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile, 65 Wh
Asus Zephyrus M GU502GU-XB74
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile, 76 Wh
Aorus 15-SA
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile, 62 Wh
Lenovo Legion Y540-15IRH-81SX00B2GE
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile, 57 Wh
Acer Predator Helios 300 PH315-52-79TY
i7-9750H, GeForce GTX 1660 Ti Mobile, 58.75 Wh
Akkulaufzeit
53%
57%
37%
2%
15%
Idle
364
424
16%
208
-43%
240
-34%
298
-18%
WLAN
216
330
53%
268
24%
169
-22%
145
-33%
210
-3%
Last
44
101
130%
122
177%
76
73%
73
66%
H.264
166
202

Pro

+ individuelle Konfiguration
+ moderates Gewicht
+ gutes IPS-Panel
+ Slim Bezel
+ 144 Hz

Contra

- hohe Geräuschentwicklung unter Last
- kein Thunderbolt 3 & USB 3.1 Gen2
- Sound könnte besser sein
- magere Akkulaufzeit

Fazit

Schenker XMG Core 15, Testgerät zur Verfügung gestellt von bestware.com
Schenker XMG Core 15, Testgerät zur Verfügung gestellt von bestware.com

Das XMG Core 15 hat sich im Test als echte Alternative zu Produkten größerer Hersteller (Acer, Asus, Lenovo,…) erwiesen.

Schenker Technologies bietet zum Budgetpreis ein voll spieletaugliches 15-Zoll-Notebook, das mit einem guten und reaktionsschnellen IPS-Panel aufwartet. Die RGB-Beleuchtung der Tastatur wird Spieler ebenfalls ansprechen. Dank des geringen Gewichts und der kompakten Abmessungen ist das Core 15 zudem überraschend mobil, wenn man einmal die mäßige Akkulaufzeit ausklammert.

Nachbessern könnte Barebone-Produzent Tongfang auch bei der Anschlussausstattung (kein Thunderbolt 3, geschweige denn USB-3.1-Gen2) und – wie so häufig im Gamingbereich – bei der Geräuschentwicklung unter Last.

Schenker XMG Core 15 GK5CP6V - 09.02.2020 v7
Florian Glaser

Gehäuse
72 / 98 → 73%
Tastatur
83%
Pointing Device
78%
Konnektivität
59 / 80 → 74%
Gewicht
63 / 10-66 → 95%
Akkulaufzeit
55 / 95 → 58%
Display
85%
Leistung Spiele
89%
Leistung Anwendungen
91%
Temperatur
83 / 95 → 88%
Lautstärke
75 / 90 → 83%
Audio
69%
Kamera
27 / 85 → 31%
Durchschnitt
71%
81%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser, 10.02.2020 (Update: 13.02.2020)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.