
DLSS 4.5 in Aktion: 007 First Light Technik-Check mit Benchmarks
Würdiger Bond-Erbe.
Während Filmumsetzungen von Videospielen meist eher in die Hose gehen, sieht es umgekehrt oft gar nicht so mies aus. Bestes Beispiel hierfür ist 007 First Light, das eine erstklassige Vorstellung aufs Parkett legt. Was haben Gameplay und Technik zu bieten?Florian Glaser 👁 Veröffentlicht am
Technik, Settings & Benchmark
Für 007 First Light zeichnet sich der dänische Entwickler IO Interactive verantwortlich, der wohl primär durch die Hitman-Serie bekannt ist und entsprechend einen guten Ruf genießt. Dies bestätigt sich auch bei 007 First Light, welches vom Gameplay oft an das Stealth-Game erinnert, aber auch Elemente von anderen Spielen aufweist – vor allem der Uncharted-Reihe. Der Titel bietet eine schöne Mischung aus Action-, Fahr-, Schleich-, Parcours- und reinen Erkundungspassagen.
Generell fallen die Missionen sehr abwechslungsreich aus und überzeugen mit einem cleveren Design. Die Story ist dabei spannend und sehr stimmig inszeniert, so dass nicht nur Bond-Fans auf ihre Kosten kommen, zumal die Charaktere gut gezeichnet bzw. geschrieben und hochwertig vertont sind. Untermalt wird das Ganze von einem gelungenen, treibenden Soundtrack, der direkt aus den Filmen stammen könnte.
Grafisch lassen die Entwickler ebenfalls nichts anbrennen. 007 First Light punktet größtenteils mit einer sehr guten optischen Darstellung, sei es nun bei den Figuren oder den Umgebungen, welche mit viel Liebe gestaltet sind und oft nur so vor Details strotzen. Der Verzicht auf Raytracing fällt in unseren Augen kaum ins Gewicht. Als technische Grundlage kommt die hauseigen und bewährte Glacier-Engine zum Einsatz, welche für 007 First Light stellenweise nochmal ordentlich aufgebohrt wurde. Während der (erste) Spielstart etwas nervt (Shader kompilieren, diverse Intro-Screens, …) halten sich die weiteren Ladezeiten in überschaubaren Grenzen.
Das Grafikmenü hinterlässt gemischte Gefühle. Einerseits enthält der Titel ziemlich viele Einstellungsmöglichkeiten und moderne Features, andererseits fehlen praktische Presets und die Bedienung ist ebenfalls suboptimal, da zum Ändern der Settings erst einmal die jeweilige Option angeklickt werden muss – hier sind andere Spiele deutlich komfortabler. Immerhin werden Anpassungen ohne Neustart übernommen. Als Upscaling-Varianten unterstützt 007 First Light sowohl FSR als auch DLSS (XeSS ist nicht an Bord). Wie es sich für einen aktuellen Titel gehört, ist zudem Frame Generation an Bord. 007 First Light gehört dabei zu den ersten Titeln, die (ab der GeForce 5000er-Serie) bis zu sechsfache Frame Generation beherrschen.
Pluspunkte gibt es darüber hinaus für die eingebaute VRAM-Anzeige, wenngleich sich der Titel hier – andere Spiele aus 2025 und 2026 lassen grüßen – recht anspruchsvoll zeigt. So werden für volle Details je nach Auflösung zischen 7 und 8 GB benötigt. Optisch macht der Titel bereits mit minimalen Settings eine prima Figur (siehe Vergleichsbilder), wobei sich die Framerate im Gegenzug nur bedingt verbessert, wenn man die Werte mit maximalen Optionen betrachtet.
Als Benchmark-Sequenz nutzen wir den Start des Kapitels „The Needle's Eye“, das – wie im Video zu sehen – eine automatisch ablaufende Autofahrt beinhaltet. Für die Geschwindigkeitsmessungen wird wie üblich CapFrameX verwendet.
Ergebnisse
FHD / 1.920 x 1.080
Sofern man mindestens über eine Mittelklasse-GPU verfügt, sind im Full-HD-Bereich auch maximale Settings kein größeres Problem. So schafft eine GeForce RTX 5060 Laptop hier beispielsweise knapp 60 fps.
| 007 First Light | |
| 1920x1080 Low Settings AF:16x 1920x1080 Medium Settings AF:16x 1920x1080 High Settings AF:16x 1920x1080 Ultra Settings AF:16x | |
| NVIDIA GeForce RTX 4080, i9-13900K | |
| NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop, Ultra 9 275HX | |
| NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop, Ultra 9 275HX | |
| NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop, Ultra 9 275HX | |
QHD / 2.560 x 1.440 (+ Upscaling)
Upscaling wird oft erst auf QHD-Monitoren interessant. Bei einer Kombination aus Ultra-Settigs und DLSS Balanced schafft eine mobile RTX 5060 immerhin fast 50 FPS.
| 007 First Light | |
| 2560x1440 Ultra Settings AF:16x 2560x1440 Ultra Settings + DLSS Balanced AF:16x | |
| NVIDIA GeForce RTX 4080, i9-13900K | |
| NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop, Ultra 9 275HX | |
| NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop, Ultra 9 275HX | |
| NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop, Ultra 9 275HX | |
UHD / 3.840 x 2.160 (+ Upscaling)
High-End-Chips empfehlen sich bei UHD-Auflösungen. Ohne Upscaling laufen 3.840 x 2.160 Pixel und maximale Settings im Notebook-Segment erst auf einer Geforce RTX 5090 anständig. Inklusive DLSS Balanced genügt hingegen beispielsweise eine mobile RTX 5080 für sehr flüssige Bildraten.
| 007 First Light | |
| 3840x2160 Ultra Settings AF:16x 3840x2160 Ultra Settings + DLSS Balanced AF:16x | |
| NVIDIA GeForce RTX 4080, i9-13900K | |
| NVIDIA GeForce RTX 5090 Laptop, Ultra 9 275HX | |
| NVIDIA GeForce RTX 5080 Laptop, Ultra 9 275HX | |
| NVIDIA GeForce RTX 5060 Laptop, Ultra 9 275HX | |
(Multi) Frame Generation
Bei Bedarf kann man natürlich auch auf Frame Generation zurückgreifen, was wir anhand der eben genannten RTX 5080 Laptop überprüft haben. Wie gewohnt lassen sich dadurch deutlich höhere Werte erzielen, wenngleich die Minimum-FPS bei unseren Tests ähnlich blieben.
| 3.840 x 2.160, Max. Settings | DLSS Balanced | DLSS Balanced + MFGx2 | DLSS Balanced + MFGx4 | DLSS Balanced + MFGx6 |
| GeForce RTX 5080 Laptop | 60 fps (1% Low: 27 fps) | 99 fps (1% Low: 33 fps) | 166 fps (1% Low: 28 fps) | 216 fps (1% Low: 29 fps) |
Fazit - Glanzstunde der PC-Unterhaltung
007 First Light präsentiert sich nicht nur spielerisch, sondern auch technisch von seiner Schokoladenseite. Der Action-Kracher gehört schon jetzt zu den besten Titeln 2026 und wird bei vielen Jahreslisten ziemlich weit oben landen.
Testsysteme
Übersicht
Da Gaming-Benchmarks sehr zeitaufwändig sind und teilweise durch Aktivierungsbeschränkungen hinausgezögert werden, können wir zur Veröffentlichung der Artikel nur eine begrenzte Zahl an Ergebnissen präsentieren. Weitere GPUs folgen.

















