Notebookcheck

Test Huawei Mate 20 Pro Smartphone

Allen Ngo, Daniel Schmidt 👁, Andrea Grüblinger, 16.10.2018

Starkes Stück - Beim Blick auf das Datenblatt wirft das Mate 20 Pro nur so mit Spitzenspezifiktionen um sich. Neben dem neuen Kirin 980 findet das momentan schnellste LTE-Modem seinen Platz im Huawei-Smartphone und dazu gibt es unter anderem Reverse-Wireless-Charging, sowie einen Unterglas-Fingerabdruckscanner. Ob die technischen Superlative auch im Alltag bestehen, lesen Sie bei uns im Test.
Update: WLAN-Test mit finaler Firmware wiederholt und Infos zum Wireless Charger ergänzt.

Die Mate-Serie ist seit jeher Huaweis tatsächliches Highend-Smartphone, das als Erstes die neueste Technik spendiert bekommt – abgesehen von der neuesten Kameratechnik, welche der P-Serie vorbehalten ist.

Während wir beim Vorgänger, dem Huawei Mate 10 Pro, noch ein paar Lücken in der Ausstattungsliste entdecken konnten, die nicht ganz state to the art waren, fällt dies nun beim aktuellen Mate 20 Pro erheblich schwerer, denn die Chinesen haben kräftig aufgerüstet. Das Display wächst nunmehr auf 6,39 Zoll an und bietet endlich eine 1.440p-Auflösung. Dazu gibt es hier zu Lande 6 GB Arbeits- sowie 128 GB Massenspeicher, welcher sich durch eine Nano-Speicherkarte um bis 256 GB erweitern lässt. Angetrieben wird das Mate 20 Pro von dem hauseigenen Spitzen-SoC Kirin 980, welcher sogar schneller sein will als Apples A12-SoC und ebenfalls bereits auf eine 7-nm-Fertigung setzt. Der Fingerabdruckscanner ist weder unter dem Display noch auf der Rückseite, sondern unter das Glas ins Display integriert, was zuletzt noch der Porsche Edition vorbehalten war.

Die verbaute Kamera ist der aus dem Huawei P20 Pro auf dem ersten Blick sehr ähnlich, jedoch wurde der Monochromsensor gestrichen und stattdessen ein zusätzliches Weitwinkelobjektiv installiert. Die Kamera soll zudem besonders für Makroaufnahmen optimiert worden sein und einen fünffachen Zoom bieten. Im Fokus steht aber vor allem die 40-MP-Hauptkamera, welche wieder besonders lichtstark sein soll. Auch bei den Kommunikationsmodul lässt Huawei die Muskeln spielen und integriert das derzeit schnellste LTE-Modem (Cat. 21) in sein Smartphone, dazu gibt es endlich aktuelles Bluetooth 5.0, NFC und schnelles MIMO-WLAN. Last but not least wächst auch der Akku an. Dieser leistet nun 4.200 mAh und kann nun noch schneller am Kabel oder kabellos geladen werden.

Das Huawei Mate 20 Pro muss sich den Vergleich mit jedem Top-Smartphone gefallen lassen. Wir ziehen im Test unter anderem das Apple iPhone XS, Samsung Galaxy Note 9, OnePlus 6, Sony Xperia XZ2 Premium, LG G7 ThinQ, HTC U12+ sowie das Nokia 8 Sirocco zum Vergleich hinzu.

Dies ist ein Live-Test, welchen wir Schritt für Schritt erweitern werden:

  • 16.10.2018: Erster Eindruck und Fotos.
  • 18.10.2018: Display-Messergebnisse sowie weitere Benchmarks und Fotos hinzugefügt.
  • 20.10.2018: Abschnitte für Gehäuse, Ausstattung und Kommunikation hinzugefügt.
  • 21.10.2018: Abschnitte Zubehör/Garantie und Bedienung hinzugefügt, Leistung vervollständigt.
  • 22.10.2018: Abschnitte Telefonie und Temperatur hinzugefügt, Display erweitert. Erste Akkutests ergänzt.
  • 25.10.2018: Abschnitte Display und Software abgeschlossen. GPS und Spiele hinzugefügt.
  • 26.10.2018: Test abgeschlossen.
  • 09.11.2018: Wir haben mit der finalen Firmware den WLAN-Test wiederholt und außerdem Infos zum Wireless Charger ergänzt.
Huawei Mate 20 Pro (Mate 20 Serie)
Prozessor
HiSilicon Kirin 980, Dual-Core NPU
Grafikkarte
ARM Mali-G76 MP10, GPU Turbo 2.0
Hauptspeicher
6144 MB 
, LPDDR4x, 2.133 MHz
Bildschirm
6.3 Zoll 13:6, 3120 x 1440 Pixel 545 PPI, kapazitiver Touchscreen, 10 Multitouchpunkte, OLED, HDR, spiegelnd: ja
Massenspeicher
128 GB UFS 2.1 Flash, 128 GB 
, 112.8 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 DisplayPort, Audio Anschlüsse: USB Type-C, Card Reader: Nano-Speicherkarte (bis zu 256 GB), 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Näherung, digitaler Kompass, Gyroskop, Beschleunigung, Hall, Infrarot, Laser, Farbtemperatur, OTG
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0, GSM/GPRS/Edge (850, 900, 1.800 und 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (Band 1, 2, 4, 5, 6, 8 und 19), LTE Cat. 21 (FDD-Bänder 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 32; TDD-Bänder: 34, 38, 39 und 40), Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.6 x 156.9 x 72.4
Akku
4200 mAh Lithium-Polymer, Huawei Super Charge (40 Watt), kabelloses Laden (Qi), Telefonieren 2G (laut Hersteller): 41 h, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 30 h, Standby 2G (laut Hersteller): 502 h, Standby 3G (laut Hersteller): 555 h
Betriebssystem
Android 9.0 Pie
Kamera
Primary Camera: 40 MPix Hauptkamera (f/1.8) + 20 MPix Ultra-Weitwinkelkamera (f/2.2) + 8 MPix Telekamera (f/2.4, OIS), Dual-Tone-Flash, KI-Unterstützung
Secondary Camera: 24 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Dual-Lautsprecher, Tastatur: onscreen, SuperCharge-Netzteil, USB-Kabel, Headset, SIM-Werkzeug, Kurzanleitung, EMUI 9.0, 24 Monate Garantie, SAR: 0.4 W/kg, IP68-Zertifizierung, Lüfterlos
Gewicht
189 g, Netzteil: 125 g
Preis
999 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Unsere unabhängige Redaktion wird durch Werbung bezahlt. Wir zeigen Lesern die geringst-mögliche Menge an Ads, jedoch sehen Adblock-Nutzer mehr und qualitativ schlechtere Werbung. Bitte schalten Sie Ad-Blocker ab.

Gehäuse - Huawei Mate mit viel buntem Glas

Das Huawei Mate 20 Pro besitzt einen schlanken Metallrahmen und wird sowohl auf der Front als auch auf der Rückseite von Corning Gorilla Glas 5 geschützt. Es ist in den Farben Schwarz (Black), Blau (Midnight Blue), Grün (Emerald Green) und Twilight erhältlich. Die blaue und die grüne Version besitzen zudem dezente schwarze Querstreifen, die erst bei genauerer Betrachtung ins Auge fallen und den Fingern einen haptischen Widerstand und so etwas mehr Grip bieten. Pink Gold wird hierzulande vorerst nicht offeriert.

Die Bauhöhe steigt gegenüber dem Mate 10 Pro leicht an und klettert auf 8,6 Millimeter. Durch die an der Seite abfallenden Glasränder wirkt der Rahmen jedoch sehr schmal und erinnert optisch etwas an das Galaxy S9. Der Kamerablock auf der Rückseite ragt leicht aus der Rückseite, dessen Rahmen ist jedoch leicht erhöht, um das Glas der Linsen zu schützen. Die Verarbeitung ist sehr gut. Die Spaltmaße liegen eng an und sind sehr gleichmäßig, nur an den runden, abgewinkelten Ecken wird der Abstand vom Glas zum Rahmen etwas breiter. Bei Verwindungsversuchen erweist sich das Mate 20 Pro als sehr robust, jedoch knarzt es leicht, hinterlässt aber nicht den Eindruck nachzugeben.

Der Kartenslot befindet sich an der Unterkante und kann entweder zwei Nano-SIM-Karten oder anstatt der zweiten SIM eine Nano-Speicherkarte aufnahmen. Der Schlitten ist zwar aus Kunststoff gefertigt, wirkt jedoch recht klobig und dadurch auch robust. Die Abdeckung des Schlittens besitzt nahezu die gleiche Farbe wie der Rahmen, nur bei sehr hellem Umgebungslicht und genauer Betrachtung ist ein leichter Farbunterschied auszumachen. Das Gehäuse ist gemäß IP68 gegen das Eindringen von Staub und Wasser (bis zu 2 m) geschützt, mit einer optionalen Unterwasserhülle kann dieser Schutz auf eine Tiefe von bis zu 5 Metern ausgeweitet werden. Der Akku ist fest verbaut und kann vom Nutzer nicht gewechselt werden.

von links: Mate 9, Mate 20 Pro, Mate 10 Pro
von links: Mate 9, Mate 20 Pro, Mate 10 Pro
Huawei Mate 20 Pro: Hybrid-Slot
Huawei Mate 20 Pro: 40-Watt-Netzteil

Redakteur gesucht!

Du bist ein hochmotivierter und treuer Leser von Notebookcheck und willst mitgestalten? Dann bewirb dich jetzt!
Wir suchen die Besten für unser Team!

Das Huawei Mate 20 Pro

Das Huawei Mate 20 Pro und Mate 20 im Vergleich.

Das Huawei Mate 20 Pro und Mate 10 Pro im Vergleich.

Größenvergleich

Ausstattung - Alles drin im Mate 20 Pro

Unsere Referenz-micorSD Toshiba Exceria Pro M501 im Vergleich zur neuen Nano-Speicherkarte von Huawei.
Vergleich: microSD vs nanoSD

Im Mate 10 Pro verzichtete Huawei erstmals auf eine Speichererweiterung mittels microSD-Karte. Diesen Schritt rückgängig zu machen, kommt nicht allzu häufig vor, prominentestes Beispiel war seinerzeit sicherlich das Galaxy S7. Auch wenn der Speicher des Mate 20 Pro nun wieder erweitert werden kann, ist dies nicht mit einer microSD möglich, sondern dafür muss eine sogenannte Nano-Speicherkarte (Nano Memory Card) genutzt werden, welche von den Chinesen während der Präsentation aus der Taufe gehoben wurde. Diese neue Speicherkartengröße soll rund 40 Prozent weniger Fläche besitzen und zunächst in den Größen 64, 128 und 256 GB erhältlich sein. In Deutschland wird es zunächst nur das 128-GB-Modell geben, welches rund 50 Euro kosten soll (genaue Preise standen zum Zeitpunkt des Tests noch nicht fest). Die Karten sollen eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 90 MB/s besitzen, zu den Schreibraten macht Huawei bislang keine Angaben. Das Konzept scheint uns nicht ganz schlüssig. Schön und gut, dass die Karten etwas kleiner sind, jedoch bieten sie weniger Kapazität und Geschwindigkeit als moderne microSDs und sind darüber hinaus teurer als vergleichbare mSD-Modelle. Der zusätzliche Speicher kann zudem nur für Medien genutzt werden, eine Formatierung als interner Speicher oder das Auslagern von Apps ist nicht vorgesehen.

Die übrige Ausstattung zeigt sich sehr komplett: Bluetooth 5.0 mit aptX HD, NFC, MIMO-WLAN, LTE Cat. 21, einen Infrarot-Sender zur Steuerung von Elektrogeräten und DSLRs, USB 3.1 mit Bildausgabe über HDMI oder DisplayPort und OTG-Unterstützung, kabelloses Schnellladen (Qi-Standard, 15 W), Reverse-Wireless-Charging, 40-Watt-Schnellladen (kabelgebunden), einen Unterglas-Fingerabdrucksensor sowie eine Infrarot-Gesichtserkennung. Allenfalls ein fehlender Herzfrequenzsensor und ein Radioempfänger könnten vermisst werden, aber das ist schon angesichts der mehr als üppigen Ausstattung als kleinlich benennbar, denn das Huawei Mate 20 Pro ist wohl momentan das am besten ausgestattete Smartphone am Markt.

Die Benachrichtigungs-LED befindet sich nun in der Notch und kann lediglich ein- beziehungsweise ausgeschaltet, jedoch nicht weiter konfiguriert werden. Das Always-On-Display (Anzeige stets aktiv) zeigt die Uhrzeit, den Wochentag, das Datum und den Akkustatus an. Die sonstigen Informationen sind jedoch etwas dürftig. Entgangene Anrufe sowie eingegangene SMS werden mit deren Anzahl dargestellt, Benachrichtigungen von Dritthersteller-Apps bislang jedoch nicht.

Kopfseite: Infrarot, Mikrofon
linke Seite
rechts: Lautstärke, Power
Unterkante: Mikrofon, Kartenslot, USB-C, Mikrofon

Software - EMUI 9.0 drückt aufs Gas

Als Betriebssystem kommt im Huawei Mate 20 Pro das aktuelle Android 9.0 Pie zum Einsatz, über das der Hersteller seine hauseigene EMUI 9.0 streift. Die optischen Anpassungen sind im Vergleich zum Vorgänger marginal, die wichtigsten Dinge spielen sich im Inneren ab, denn Huawei verspricht mehr Geschwindigkeit mit der neuen Version. So sollen die Reaktionen des OS um 47 Prozent schneller geworden sein und die Apps 51 Prozent flotter starten. Das Menü wurde etwas gestrafft und umfasst nun nicht mehr 940 Punkte, sondern 843. Auch das Stay-Fast-Versprechen erneuert Huawei und verspricht nach 18 Monaten Nutzung lediglich einen Geschwindigkeitsverlust von fünf Prozent.

Die Software ist zum Zeitpunkt des Tests topaktuell und Besitzer eines Mate 20 Pro können mit regelmäßigen Sicherheitsupdates und zwei Major-Updates kalkulieren. Die Benutzerkontensteuerung von Google ist ebenfalls aktiv, außerdem ist auch die neue Funktion Digital Balance, eine Bildschirmzeitverwaltung, mit an Bord.

Wer zudem noch etwas mehr Platz für Inhalte auf dem Display schaffen möchte, kann die Onscreen-Bedienelemente ausblenden und auf eine Gestensteuerung zurückgreifen, welche der des iPhone XS ähnelt.

Kommunikation und GPS - Im WLAN mit kleinen Schwächen

Das Huawei Mate 20 Pro gelangt mit allen gängigen Mobilfunkstandards in das mobile Datennetz. Neben einer breiten Frequenzausstattung für 2G und 3G werden auch viele Frequenzen für LTE unterstützt, was auch Globetrotter vor keine Probleme stellen sollte. Im Mate 20 Pro steckt zudem das erste LTE-Modem, dass Übertragungsdaten bis zu Cat. 21 unterstützt und somit einen Downlink von bis zu 1,4 GBit/s erreichen kann. Außerdem will Huawei die Antennenleistung um bis zu 120 Prozent verbessert haben und somit eine geringere Dämpfung zu den Mobilfunkmasten erreichen. Bei einem direkten Vergleich mit dem Mate 10 Pro können wir das nicht absolut bestätigen. Die beiden Huawei Smartphones liegen im Netz von O2 meistens gleich auf. Im 2G-Netz kann sich das Mate 20 Pro jedoch einen leichten Vorteil verschaffen. Im Alltag ist die Verbindungsqualität des Mate-Handys richtig gut und es gibt keine auffälligen Schwächen.

Im Gegensatz zum Vorgänger setzt Huawei im Mate 20 Pro nun auch auf MIMO-Antennentechnik für das WLAN-Modul, beherrscht alle gängigen Standards (a, b, g, n, ac) und funkt somit im 2,4 sowie 5,0 GHz-Netz. Während der Pressekonferenz geht der Hersteller sogar soweit, das Mate 20 Pro als das Smartphone mit dem schnellsten WLAN auszurufen, welches bis zu 1.733 MBit/s erreichen soll. Dabei handelt es sich selbstredend um einen theoretischen Wert, in der Praxis halbieren sich diese unserer Erfahrung nach oder fallen sogar noch geringer aus.

Im Test mit unserem Referenzrouter Linksys EA8500 liefert das Mate 20 Pro zwar gute Werte, zeigt aber vor allem beim Empfangen von Daten kleine Schwächen. Zum einen muss es sich in diesem Punkt mit dem letzten Platz im Vergleichsfeld begnügen und zum anderen zeigt es nicht unerhebliche Drops in der Verbindungsgeschwindigkeit. Diese sind zwar nicht so gravierend, als dass ein Stream auf kurzer Distanz hakeln könnte, bei größeren Entfernungen zum Router könnte dies aber durchaus der Fall sein. Hier sollte Huawei dringend nochmal mit einem Update nachbessern. Beim Senden von Daten sieht das schon erheblich besser aus und es reicht in diesem Fall auch für die Krone im Vergleichsfeld. Die Reichweite gefällt uns im Alltag gut und gibt keinen Anlass zur Kritik.

Nachtrag 09.11.2018: Wir haben einen erweiterten WLAN-Test mit der finalen Firmware durchgeführt. Beim Senden von Daten fällt die Durschnittsdatenrate etwas geringer aus, was an kleineren Übertragungsdrops liegt, ist aber weiterhin sehr hoch. Die Empfangseigenschaften wurden hingegen erheblich verbessert, was dem Nutzer nicht nur höhere Übertragungsraten beschert, sondern vor allem eine tadellose Stabilität.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Sony Xperia XZ2 Premium
Adreno 630, 845, 64 GB UFS 2.1 Flash
677 MBit/s ∼100% +10%
LG G7 ThinQ
Adreno 630, 845, 64 GB UFS 2.1 Flash
656 MBit/s ∼97% +7%
Samsung Galaxy S9 Plus
Mali-G72 MP18, 9810, 64 GB UFS 2.1 Flash
652 MBit/s ∼96% +6%
Apple iPhone Xs Max
A12 Bionic GPU, A12 Bionic, 64 GB eMMC Flash
624 MBit/s ∼92% +1%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
Adreno 630, 845, 128 GB UFS 2.1 Flash
615 MBit/s ∼91% 0%
Huawei Mate 20 Pro
Mali-G76 MP10, Kirin 980, 128 GB UFS 2.1 Flash
615 (min: 532, max: 642) MBit/s ∼91%
Huawei Mate 20 Pro
Mali-G76 MP10, Kirin 980, 128 GB UFS 2.1 Flash
491 (min: 100, max: 534) MBit/s ∼73% -20%
OnePlus 6
Adreno 630, 845, 128 GB UFS 2.1 Flash
609 MBit/s ∼90% -1%
Huawei Mate 10 Pro
Mali-G72 MP12, Kirin 970, 128 GB UFS 2.1 Flash
338 MBit/s ∼50% -45%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (5.9 - 939, n=298)
206 MBit/s ∼30% -67%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Huawei Mate 20 Pro
Mali-G76 MP10, Kirin 980, 128 GB UFS 2.1 Flash
696 (min: 647, max: 714) MBit/s ∼100%
Huawei Mate 20 Pro
Mali-G76 MP10, Kirin 980, 128 GB UFS 2.1 Flash
663 (min: 289, max: 805) MBit/s ∼95% -5%
LG G7 ThinQ
Adreno 630, 845, 64 GB UFS 2.1 Flash
651 MBit/s ∼94% -6%
Sony Xperia XZ2 Premium
Adreno 630, 845, 64 GB UFS 2.1 Flash
647 MBit/s ∼93% -7%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
Adreno 630, 845, 128 GB UFS 2.1 Flash
615 MBit/s ∼88% -12%
OnePlus 6
Adreno 630, 845, 128 GB UFS 2.1 Flash
612 MBit/s ∼88% -12%
Apple iPhone Xs Max
A12 Bionic GPU, A12 Bionic, 64 GB eMMC Flash
602 MBit/s ∼86% -14%
Samsung Galaxy S9 Plus
Mali-G72 MP18, 9810, 64 GB UFS 2.1 Flash
519 MBit/s ∼75% -25%
Huawei Mate 10 Pro
Mali-G72 MP12, Kirin 970, 128 GB UFS 2.1 Flash
225 MBit/s ∼32% -68%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (9.4 - 703, n=298)
201 MBit/s ∼29% -71%
050100150200250300350400450500550600650700750800Tooltip
; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; Finale Firmware iperf 3.1.3: Ø615 (532-642)
; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø490 (100-534)
; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø696 (647-714)
; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; Finale Firmware iperf 3.1.3: Ø663 (289-805)
Unterstützte GNSS des Mate 20 Pro
GNSS
GPS Test: im Freien
im Freien
GPS Test: im Zug
im Zug

Die Positionsbestimmung des Huawei Mate 20 Pro erfolgt über die Satellitennavigationssysteme (GNSS) GPS, Glonass, BeiDou und Galileo. In einem fahrenden Zug hat das Smartphone einen Moment benötigt, um einen Satfix herzustellen, und rund 15 Sekunden, um sich auf eine Genauigkeit von 5 Metern einzupendeln. Im Freien gelingt die Ortung praktisch sofort und ist zudem etwas exakter. Eine Besonderheit des Mate-Handys ist, dass es zur Standortbestimmung nicht nur die übliche Satellitenfrequenz L1, sondern zusätzlich L5 nutzt und damit wesentlich genauer und effizienter arbeiten soll.

Um die Navigationseigenschaften besser einschätzen zu können, nehmen wir das Mate 20 Pro auf eine kleine Autofahrt mit, bei der es sich dem Vergleich mit dem Garmin Edge 500 stellen muss. Nach über 70 gefahrenen Kilometern liegen die beiden Geräte gerade mal 40 Meter weit auseinander und ein Blick in den detaillierten Streckenverlauf bescheinigt dem Huawei-Smartphone sogar eine etwas bessere Wegführung.

Garmin Edge 500 - Übersicht
Garmin Edge 500 - Übersicht
Garmin Edge 500 - Brücke
Garmin Edge 500 - Brücke
Garmin Edge 500 - Kurven
Garmin Edge 500 - Kurven
Huawei Mate 20 Pro -Übersicht
Huawei Mate 20 Pro -Übersicht
Huawei Mate 20 Pro - Brücke
Huawei Mate 20 Pro - Brücke
Huawei Mate 20 Pro - Kurven
Huawei Mate 20 Pro - Kurven

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Telefonie-App
Telefonie-App

Wie schon seine Vorgänger besitzt das Huawei Mate 20 Pro drei Mikrofone, welche eine sehr gute Sprachqualität ermöglichen. Auf beiden Seiten wird entsprechend eine tadellose Gesprächsqualität geboten und Umgebungsgeräusche werden effizient herausgefiltert. Auch der Lautsprecher macht seine Arbeit erstklassig und darf gerne mal auf dem Tisch liegen, ohne dass die Gesprächsqualität darunter leidet. Nur ein schwaches Hallen ist zu vernehmen.

Das Huawei Mate 20 Pro unterstützt mit beiden SIM-Slots VoLTE (Dual-VoLTE) und ebenso VoWifi.

Kameras - Tschüss Monochromsensor

Selfie mi dem Huawei Mate 20 Pro
Selfie

Wie schon im Huawei P20 Pro kommt auch im Mate 20 Pro eine Leica-Triple-Kamera zum Einsatz. Die beiden Modelle sind jedoch nicht vollständig identisch, denn die Chinesen verbannen den dedizierten Monochromsensor, da dieser nicht weiter für qualitativ hochwertige Fotos benötigt wird. Damit avanciert die 40-MP-Hauptkamera (f/1.8) zum nominell lichtstärksten Vertreter des Terzettes. Ebenso findet wieder die 8-MP-Telelinse (f/2.4, OIS, 80 mm) Platz im Huawei-Handy. Neu ist hingegen die 20-MP-Ultra-Weitwinkeloptik (f/2.2, 16 mm), wodurch sich ein breites Brennweitenspektrum ergibt. Auch die, aus dem P20 Pro bekannte, KI-Optimierung ist wieder an Bord.

Bei einem direkten Vergleich zwischen dem Mate 10 Pro und dem Mate 20 Pro fallen direkt die kräftigeren Farben und die höhere Dynamik ins Auge. Ebenso werden mit der neuen Optik erheblich mehr Details ins Bild gebannt. Im Test kann die Kamera vor allem bei Panoramafotos in der Nacht vollkommen überzeugen und bietet weiterhin eine unerreichte Aufnahmequalität in der Smartphonewelt. Bei den Motivaufnahmen fällt der Unterschied jedoch nicht so groß aus. Der Unterschied zum P20 Pro ist trotz des fehlenden Monochromsensors nicht groß, da Huawei dies mittels Softwarealgorithmen, dem sogenannten Super HDR, kompensiert. Dies ist ein ähnliches Verfahren wie es auch Google und Apple in ihren aktuellen Top-Smartphones verwenden, bei welchem mehrere Aufnahmen zu einem Bild kombiniert werden und so eine höhere Lichtstärke suggeriert und mehr Dynamik erreicht wird. Aber auch technisch bietet Huawei den größten Sensor. Unsere Aufnahmen haben wir im 10-MP-Modus mit aktivierter Master-AI getätigt. Bei wenig Licht sind die Aufnahmen toll ausgeleuchtet, aber im direkten Vergleich mit dem iPhone XS ist das Mate 20 Pro ein wenig detailärmer. Ebenso können die Fotos bei Tage überzeugen. Selbst mit der reduzierten Auflösung sind die Fotos sehr detailreich.

Bei den Videos hat sich im Vergleich zum P20 Pro nichts verändert. Diese werden bestenfalls in Ultra HD (30 FPS) aufgenommen, wer gerne 60 FPS aufzeichnen möchte, muss sich mit Full HD begnügen. Die AI-Bildstabilisierung steht außerdem nur mit der geringeren Bildwiederholrate zur Verfügung, funktioniert im Test jedoch richtig gut. Und auch die Mikrofone des Mate 20 Pro können uns überzeugen - sie zeichnen einen sauberen Zwei-Kanal-Ton auf.

Die hochauflösende Frontkamera ist auf dem Datenblatt mit der des P20 Pro identisch, liefert bislang aber eine weniger gute Bildqualität. Der Dynamikumfang und die Schärfe sind zwar sehr gut, jedoch wirkt das Bokeh etwas matschig und in die Aufnahme schleichen sich an mehreren Stellen kleine Abbildungsfehler. Der Porträtmodus wurde erweitert, arbeitet bei unserer Vorversion jedoch noch nicht ganz sauber und die Freistellung von Personen in dunklen Umgebungen mit unruhigem Hintergrund ist oft fehlerhaft. Das kann das iPhone wesentlich besser.

Mate 10 Pro
Mate 10 Pro
Mate 20 Pro
Mate 20 Pro

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Weitwinkel
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Hybridzoom
Huawei Mate 20 Pro: Hybridzoom
Huawei Mate 20 Pro: Hybridzoom
Huawei Mate 20 Pro: 10-facher zoom
Huawei Mate 20 Pro: Weitwinkel
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Nachtmodus
Huawei Mate 20 Pro: Weitwinkel
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Weitwinkel
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: 3-fach Zoom
Huawei Mate 20 Pro: 3-fach Zoom
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Hauptkamera
Huawei Mate 20 Pro: Weitwinkel

Aufnahmen mit dem Huawei Mate 20 Pro

ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt.
ColorChecker (Hauptkamera)
ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt.
ColorChecker (Weitwinkelkamera)

Unter kontrollierten Lichtbedingungen haben wir uns die Triple-Kamera des Huawei Mate 20 Pro noch etwas genauer angeschaut. Bei der Farbwiedergabe fallen direkt die kräftigen Farben ins Auge, während Hauttöne leicht aufgehellt werden; der Weißabgleich ist mit der Hauptkamera zudem leicht erwärmt. Die neue Weitwinkeloptik liefert ein ähnliches Bild, stellt Farben aber etwas dunkler dar.

Unser Testchart liefert in der Bildmitte eine gute Bildschärfe, wenn auch besonders feine Details nicht vollständig eingefangen werden, beziehungsweise nicht gestochen scharf sind. Die Farbflächen werden aber sehr sauber abgebildet und auch dunkle Schriften auf dunklem Grund stellen das Smartphone vor keine große Herausforderung. Bei der Weitwinkeloptik ist eine leichte Wölbung zu erkennen, diese fällt jedoch wesentlich dezenter aus als beispielsweise beim LG G7.

Hauptkamera (40 MP)
Hauptkamera (10 MP)
Hauptkamera (10 MP)
Telekamera
Weitwinkelkamera

Zubehör und Garantie

Das Huawei Mate 20 Pro wird mit einem modularen SuperCharge-Netzteil (40 Watt; 5 V - 2 A, 9 V - 2 A oder 10 V - 4 A), einem USB-Kabel (Type-A zu Type-C), einem Headset, einem kleinen Werkzeug für den Kartenschacht sowie einer Kurzanleitung ausgeliefert.

Optional offeriert Huawei weiteres Zubehör, darunter einfache Silikonhüllen oder aufklappbare Versionen mit integrierter Standfunktion. Außerdem gibt es die Unterwasserschutzhülle, welche die Tauchtiefe auf fünf Meter erweitert, sowie eine induktives Ladepad, um das Smartphone drahtlos mit Strom zu versorgen. Wer jedoch noch eine Qi-Ladefläche beispielsweise von Nokia, Samsung, Apple oder IKEA besitzt, kann auch diese problemlos benutzen.

Die Garantie für das Huawei-Smartphone beläuft sich auf 24 Monate und kann nicht erweitert werden.

Nachtrag 09.11.2018: Wir hatten mittlerweile Gelegenheit den Wireless Charger auszuprobieren. Die kleine Ladefläche wirkt mit seiner gummiartigen Oberfläche hochwertig und hält das Smartphone sicher an Ort und Stelle. Auf der Unterseite befindet sich ebenfalls ein Gummiring, welcher für festen Halt auf glatten Oberflächen sorgt. Eine weiße Status-LED gibt Auskunft über die korrekte Verbindung und den Ladestand. Die Ladefläche funktioniert tadellos und arbeitet auch mit den Smartphones anderer Hersteller problemlos zusammen. Bei unseren Tests mit dem iPhone XS oder dem Galaxy S9 gab es keine Probleme, denn alle unterstützten den genutzten Qi-Standard. Hüllen stellen bis zu einer Dicke von 3 Millimetern auch kein Problem dar. Im Lieferumfang ist ein 40 Watt SuperCharge-Netzteil, ein passendes USB-Kabel sowie das Ladepad enthalten. In Deutschland soll der Huawei Wireless Charger bereits mit einer UVP von 59,99 Euro erhältlich sein.

Mate 20 Pro mit Huawei Wireless Charger
Mate 20 Pro mit Huawei Wireless Charger
Mate 20 Pro mit Huawei Wireless Charger
Mate 20 Pro mit Huawei Wireless Charger

Eingabegeräte & Bedienung - Schnelle Gesichtserkennung und Tauchmodus im Huawei-Handy

Der kapazitive Touchscreen des Huawei Mate 20 Pro kann bis zu zehn Berührungen gleichzeitig verarbeiten. Die Corning Gorilla Glas 5-Oberfläche ist sehr gleitfreudig und bietet den Fingern nur geringen Widerstand. Eingaben werden auf der Eingabefläche schnell und präzise umgesetzt, selbst in den Rundungen gibt es keine Probleme.

Sogar für Unterwasseraufnahmen hat sich Huawei etwas einfallen lassen. Da das feuchte Nass Eingaben auf einem Touchscreen auslösen kann, ist es möglich, die Kamera in einen speziellen Unterwassermodus zu versetzen, bei welchem die Lautstärke- und die Powertaste zur Steuerung der Optik dienen, während auf dem Bildschirm nur das Motiv sichtbar ist. Der Modus kann durch das lange Halten einer Onscreen-Schaltfläche wieder deaktiviert werden, auf andere Berührungen reagiert der Touchscreen während dieser Zeit nicht.

Als Tastaturlayout kommt wieder Swype zum Einsatz, welches jedoch auch durch ein beliebiges aus dem Google Play Store ersetzt werden kann. Die bereits aus anderen Smartphones von Huawei bekannten Knöchelgesten sind ebenfalls wieder an Bord. Der Vibrationsmotor ist leise und dezent.

Das Smartphone besitzt seinen Fingerabdruckscanner weder auf der Rückseite noch auf der Front im Gehäuserahmen, sondern unter dem Glas mitten am Display. Damit nimmt er keinen unnötigen Platz weg, ist praktisch unsichtbar und lässt sich auch bei einer einhändigen Bedienung gut erreichen, eine zusätzliche Gestenunterstützung ist dadurch hinfällig. Im Alltag funktioniert der Fingerabdruckscanner gut, er entsperrt das Smartphone flott und befördert seinen Nutzer direkt auf den Homescreen. Im Dunkeln ist die damit verbundene Animation um die dargestellte Sensorfläche herum jedoch recht hell und hätte gerne ein wenig dezenter ausfallen dürfen. Den bekannten Einhandmodus gibt es ebenfalls wieder, welcher durch eine Wischgeste die gesamte Darstellung verkleinert. Das Display ist mittlerweile jedoch so groß, dass es selbst dann schwierig ist, selbiges mit einer Hand bis in den letzten Winkel zu bedienen.

Zusätzlich gibt es eine 3D-Gesichtsentsperrung, welche mit einem IR-Sensor in der Notch zusammenarbeitet. Huawei selbst gibt einen Sicherheitshinweis aus, dass bei dieser Entsperrmethode Vorsicht angebracht ist, da ähnlich aussehende Personen vom Smartphone ebenfalls als Besitzer akzeptiert werden könnten. Schnell und zuverlässig ist sie jedoch allemal und funktioniert selbst im Dunkeln hervorragend. Jedoch verharrt die Darstellung nach dem Entsperrvorgang auf dem Sperrbildschirm.

Display - Mate 20 Pro mit OLED und HDR

Subpixel-Anordnung des Huawei Mate 20 Pro
Subpixel-Anordnung
Panelflackern bei 100 % Helligkeit
Panelflackern bei 100 % Helligkeit

Das Huawei Mate 20 Pro besitzt ein 6,39 Zoll (16,23 cm) messendes OLED-Display mit abgerundeten Seiten wie wir sie auch vom Galaxy S9 kennen. Die Auflösung steigt auf 3.120 x 1.440 Bildpunkte an, was zu einer hohen Pixeldichte von 545 PPI führt. Mit einem Blick auf das Subpixelraster fällt jedoch auf, dass Huawei hier auf ein Panel mit PenTile-Matrix setzt, sodass die tatsächliche Bildschärfe hier niedriger liegt als bei einem Smartphone-Display mit RGB-Struktur. Auch Samsung setzt bei seinen Smartphones auf diese günstigere Variante, da die Pixeldichte ohnehin sehr hoch ist. Aber es geht auch anders, wie vor allem die Konkurrenz mit LCDs zeigt, das Xperia XZ2 Premium bietet nicht nur nominell mit vollem Ultra HD die höchste Auflösung, sondern besitzt darüber hinaus auch noch eine doppelt so hohe Anzahl von Subpixeln wie das Mate 20 Pro. Wer dauerhaft die maximale Auflösung genießen möchte, muss zunächst in die Einstellungen wechseln und dies einstellen, da von Werk aus eine automatische Auswahl der Auflösung eingestellt ist.

Die Leuchtkraft des Huawei-Handys liegt leicht unterhalb des Vorgängers Mate 10 Pro, aber immer noch auf einem guten Niveau. Diese haben wir bei einer vollflächigen Reinweißdarstellung und aktiviertem Helligkeitssensor gemessen. Bei einer gleichmäßigen Verteilung von dunklen und hellen Flächen erreicht das Mate 20 Pro 834 cd/m².

Für OLEDs typisch ist die Steuerung der Helligkeit mittels Pulsweitenmodulation (PWM), da bildet das Mate-Smartphone keine Ausnahme. Jedoch ist der Amplitudenverlauf dermaßen flach, dass trotz der niedrigen Frequenz die meisten Personen keine Beschwerden haben sollten. Bei maximaler Helligkeit fällt die Frequenz auf einen sparsameren 60-Hz-Modus. Dieser kann über den manuellen Regler jedoch nicht eingestellt werden, da die maximale Leuchtkraft dann auf rund 430 cd/m² begrenzt ist.

Neben dem Nachtmodus, welcher den Anteil von blauen Lichtwellen reduziert und dadurch für eine wärmere, augenschonendere Darstellung sorgt, gibt es auch das schon aus dem P20 Pro bekannte Natural-Tone-Display, welches die Farbwiedergabe und den Weißabgleich entsprechend den Lichtverhältnissen automatisch anpasst, um ein möglichst natürliches Farberlebnis zu erhalten.

Wer zudem gerne Videos auf dem Handy schaut, wird sich über die Unterstützung von HDR10 und DolbyVision freuen.

560
cd/m²
573
cd/m²
605
cd/m²
559
cd/m²
576
cd/m²
603
cd/m²
559
cd/m²
581
cd/m²
620
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 620 cd/m² Durchschnitt: 581.8 cd/m² Minimum: 1.84 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 576 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 1.3 | 0.4-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 1.6 | 0.64-98 Ø6.5
99.1% sRGB (Calman 2D)
Gamma: 2.18
Huawei Mate 20 Pro
OLED, 3120x1440, 6.3
Huawei Mate 10 Pro
OLED, 2160x1080, 6
Samsung Galaxy S9 Plus
Super AMOLED, 2960x1440, 6.2
Sony Xperia XZ2 Premium
LCD-IPS, 3840x2160, 5.8
Apple iPhone Xs Max
OLED, 2688x1242, 6.5
LG G7 ThinQ
IPS, 3120x1440, 6.1
OnePlus 6
Optic AMOLED, 2280x1080, 6.28
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
Super AMOLED, 2248x1080, 6.2
Bildschirm
-10%
-22%
-40%
1%
-110%
-35%
-62%
Helligkeit Bildmitte
576
629
9%
565
-2%
477
-17%
656
14%
974
69%
430
-25%
429
-26%
Brightness
582
636
9%
571
-2%
453
-22%
659
13%
975
68%
437
-25%
432
-26%
Brightness Distribution
90
94
4%
96
7%
86
-4%
88
-2%
96
7%
87
-3%
88
-2%
Schwarzwert *
0.33
0.49
DeltaE Colorchecker *
1.3
1.7
-31%
2.3
-77%
2.1
-62%
1.7
-31%
5.4
-315%
2.3
-77%
3.39
-161%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
3.5
3.6
-3%
4.8
-37%
8.2
-134%
2.8
20%
13.1
-274%
4.6
-31%
5.25
-50%
DeltaE Graustufen *
1.6
2.4
-50%
1.9
-19%
1.6
-0%
1.7
-6%
5
-213%
2.4
-50%
3.3
-106%
Gamma
2.18 101%
2.15 102%
2.16 102%
2.28 96%
1.998 110%
2.31 95%
2.28 96%
2.238 98%
CCT
6561 99%
6337 103%
6332 103%
6425 101%
6487 100%
7480 87%
6160 106%
7135 91%
Kontrast
1445
1988

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 245.1 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 245.1 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 245.1 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8781 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Bedingt durch die genutzte OLED-Technologie kann das Display des Huawei Mate 20 Pro absolutes Schwarz darstellen, sodass dessen Kontrast in der Theorie gegen unendlich tendiert.

Die Farbdarstellung des Huawei-Smartphones haben wir mit der Analysesoftware CalMAN detaillierter analysiert. Das chinesische Unternehmen verspricht einen großen Farbraum, welcher sich am DCI-P3 orientiert, genauere Angaben zur Abdeckung werden jedoch nicht gemacht. Tatsächlich wird dieser Farbraum im voreinstellten Profil "Lebhaft" nahezu vollständig abgedeckt, jedoch ist die Farbgenauigkeit bei diesem Setting eher durchschnittlich und wird durch einen leichten Blaustich und einer kräftigen Sättigung der Farben geprägt. Wer natürlichere Farben bevorzugt, sollte das Profil "Normal" mit dem Weißabgleich Standard nutzen. Die Farbtemperaturen bewegen sich dicht am Idealpunkt, weshalb die Graustufen nahezu tadellos sind und nur bei sehr hellen Flächen den Hauch eines Gelbschimmers erahnen lassen. Die Farben werden ebenfalls sehr akkurat abgebildet und geben keinen Anlass zur Kritik. Ein kleines Manko ist, dass in diesem Profil nur der kleinere sRGB-Farbraum verwendet wird, was im Alltag jedoch kaum auffallen sollte.

Graustufen (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: DCI-P3)
Graustufen (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: DCI-P3)
Mischfarben (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: DCI-P3)
Mischfarben (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: DCI-P3)
Farbraum (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: DCI-P3)
Farbraum (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: DCI-P3)
Sättigung (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: DCI-P3)
Sättigung (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: DCI-P3)
Graustufen (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: DCI-P3)
Graustufen (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: DCI-P3)
Mischfarben (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: DCI-P3)
Mischfarben (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: DCI-P3)
Farbraum (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: DCI-P3)
Farbraum (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: DCI-P3)
Sättigung (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: DCI-P3)
Sättigung (Profil: Lebhaft, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: DCI-P3)
Graustufen (Profil: Normal, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Profil: Normal, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Profil: Normal, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Profil: Normal, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (Profil: Normal, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (Profil: Normal, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Profil: Normal, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Profil: Normal, Weißabgleich: Standard, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Profil: Normal, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Graustufen (Profil: Normal, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Profil: Normal, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Mischfarben (Profil: Normal, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (Profil: Normal, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Farbraum (Profil: Normal, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Profil: Normal, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: sRGB)
Sättigung (Profil: Normal, Weißabgleich: Warm, Zielfarbraum: sRGB)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2 ms steigend
↘ 2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 1 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2 ms steigend
↘ 2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 0 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Im Freien schlägt sich das Huawei Mate 20 Pro trotz seiner leicht verringerten Displayhelligkeit als sehr zuverlässiger Begleiter. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt das Panel gut ablesbar und der Umgebungslichtsensor regelt die Leuchtkraft flott und akkurat.

Huawei Mate 20 Pro in der Morgensonne.
Huawei Mate 20 Pro in der Morgensonne.

Die Blickwinkelstabilität des OLED-Panels im Mate 20 Pro bietet eine gute Blickwinkelstabilität. Bei sehr flachen Betrachtungswinkeln kommt es zu keinen Farbinvertierungen, jedoch legt sich dann ein leichter gelb-goldener Schleier über das Bild. Ghosting-Effekte konnten wir keine feststellen und auch der Helligkeitsverlust fällt gering aus.

Blickwinkelstabilität des Huawei Mate 20 Pro
Blickwinkelstabilität des Huawei Mate 20 Pro

Leistung - Schneller Kirin 980 im Mate 20

Das Huawei Mate 20 Pro ist das erste Smartphone mit dem Kirin 980-Chipsatz. Dieses wird bereits im 7-Nanometerverfahren gefertigt, bis die Konkurrenz von Samsung und Qualcomm mit marktreifen Produkten nachzieht, wird es wohl noch bis zum nächsten Jahr dauern, lediglich Apple besitzt bereits ein SoC, das ebenfalls in dieser Strukturbreite gefertigt wird. Der 980er setzt auf eine Mischung aus Cortex-A76 und A55-Kernen. Von den Leistungskernen Cortex-A76 können zwei bis zu 2,6 GHz takten und die anderen beiden erreichen bis zu 1,92 GHz, während die vier Stromsparkerne (Cortex-A55) bis zu 1,8 GHz leisten können. Für die Grafikberechnungen kommt eine ARM Mali-G76 MP10 zum Einsatz. Auch die NPU hat ein Upgrade spendiert bekommen und arbeitet nun mit zwei Kernen. Außerdem sind die Smartphones der Mate-20-Serie die ersten Handys mit einem 2.133 MHz schnellem LPDDR4x-Arbeitsspeicher, welcher sich in unserem Testexemplar auf 6 GB beläuft. Die Chinesen behaupteten während der Pressekonferenz, dass die CPU bis zu 75 Prozent und die GPU bis 46 Prozent schneller geworden sein soll.

In den Benchmarks überprüfen wir die CPU-Geschwindigkeit zunächst mit dem Geekbench-Benchmark, bei welchen sich das Mate 20 Pro im Single-Core-Betrieb 78 Prozent schneller zeigt als sein Vorgänger, im Multi-Core sind es jedoch nur 48 Prozent. Damit muss sich das Mate-Handy nur dem iPhone XS geschlagen geben und beim Single-Core-Test ist auch der Exynos 9810 im Galaxy S9 schneller. Im 3DMark kann sich der Kirin 980 in allen Physics-Tests locker an die Spitze setzen und schlägt auch das iPhone um 33 bis 60 Prozent – je nach Testsetting. Dabei haben wir auch überprüft, ob Huawei hier abermals schummelt (wir berichten), dies ist aber nicht der Fall.

Bei der GPU-Performance sieht es weniger rosig aus. Mit dem versprochenen Leistungsplus wird es stellenweise eng. Im GFXBench ist der Sprung gegenüber dem Vorgänger oft nicht sehr groß und im Manhattan 3.1 ist es im Offscreen-Test sogar langsamer, was bedingt durch die höhere Auflösung auch immer auf die Onscreen-Tests zutrifft. Im Basemark ES 3.1 sieht dies jedoch anderes aus und das Mate 20 Pro ist sogar doppelt so schnell wie noch das Mate 10 Pro und muss sich dort nur dem iPhone geschlagen geben. Im 3DMark wird das versprochene Leistungsplus locker eingehalten, jedoch zeigt sich die Konkurrenz mit Snapdragon 845 beziehungsweise Adreno 630 als stärker. Zusammenfassend sehen wir die ARM Mali-G76 MP10 auf einem durchaus hohen Niveau, jedoch nicht als absolute Spitzen-GPU, dafür hätte Huawei ein paar mehr Kerne integrieren müssen.

In den Systembenchmarks glänzt das Huawei Mate 20 Pro und liefert sehr hohe Werte, sowohl im PCMark als auch im AnTuTu oder im Basemark OS II. Das System läuft auch gefühlt sehr schnell und reagiert rasant, zeigt gelegentlich aber kleine Ruckler.

Geekbench 4.1/4.2
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
8938 Points ∼62%
Huawei Mate 10 Pro
8572 Points ∼59% -4%
Samsung Galaxy S9 Plus
6202 Points ∼43% -31%
Sony Xperia XZ2 Premium
14417 Points ∼100% +61%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
14299 Points ∼99% +60%
LG G7 ThinQ
13497 Points ∼94% +51%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
8938 Points ∼62% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (836 - 21070, n=188)
4393 Points ∼30% -51%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
10024 Points ∼89%
Huawei Mate 10 Pro
6792 Points ∼60% -32%
Samsung Galaxy S9 Plus
8963 Points ∼80% -11%
Sony Xperia XZ2 Premium
8522 Points ∼76% -15%
Apple iPhone Xs Max
11244 Points ∼100% +12%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
8548 Points ∼76% -15%
LG G7 ThinQ
9029 Points ∼80% -10%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
10024 Points ∼89% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (883 - 11598, n=238)
4242 Points ∼38% -58%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
3378 Points ∼71%
Huawei Mate 10 Pro
1898 Points ∼40% -44%
Samsung Galaxy S9 Plus
3776 Points ∼79% +12%
Sony Xperia XZ2 Premium
2457 Points ∼51% -27%
Apple iPhone Xs Max
4774 Points ∼100% +41%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
2441 Points ∼51% -28%
LG G7 ThinQ
2448 Points ∼51% -28%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
3378 Points ∼71% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (394 - 4824, n=239)
1251 Points ∼26% -63%
PCMark for Android
Work 2.0 performance score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
9225 Points ∼100%
Huawei Mate 10 Pro
6932 Points ∼75% -25%
Samsung Galaxy S9 Plus
5319 Points ∼58% -42%
Sony Xperia XZ2 Premium
8178 Points ∼89% -11%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
7360 Points ∼80% -20%
OnePlus 6
8282 Points ∼90% -10%
LG G7 ThinQ
7717 Points ∼84% -16%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
9225 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0 - 9868, n=247)
4493 Points ∼49% -51%
Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
12535 Points ∼100%
Huawei Mate 10 Pro
8439 Points ∼67% -33%
Samsung Galaxy S9 Plus
5822 Points ∼46% -54%
Sony Xperia XZ2 Premium
9858 Points ∼79% -21%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
8967 Points ∼72% -28%
OnePlus 6
9630 Points ∼77% -23%
LG G7 ThinQ
9503 Points ∼76% -24%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
12535 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (3681 - 13211, n=415)
4907 Points ∼39% -61%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
4364 Points ∼100%
Huawei Mate 10 Pro
3002 Points ∼69% -31%
Samsung Galaxy S9 Plus
2546 Points ∼58% -42%
Sony Xperia XZ2 Premium
2713 Points ∼62% -38%
Apple iPhone Xs Max
2723 Points ∼62% -38%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
2227 Points ∼51% -49%
OnePlus 6
3566 Points ∼82% -18%
LG G7 ThinQ
3416 Points ∼78% -22%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
4364 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (611 - 4364, n=269)
1692 Points ∼39% -61%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Unlimited Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
4250 Points ∼75%
Huawei Mate 10 Pro
3034 Points ∼54% -29%
Samsung Galaxy S9 Plus
3792 Points ∼67% -11%
Sony Xperia XZ2 Premium
5651 Points ∼100% +33%
Apple iPhone Xs Max
4828 Points ∼85% +14%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
4209 Points ∼74% -1%
OnePlus 6
5547 Points ∼98% +31%
LG G7 ThinQ
5322 Points ∼94% +25%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
4250 Points ∼75% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (75 - 8206, n=269)
1446 Points ∼26% -66%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Unlimited (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
4275 Points ∼87%
Huawei Mate 10 Pro
3027 Points ∼61% -29%
Samsung Galaxy S9 Plus
3420 Points ∼69% -20%
Sony Xperia XZ2 Premium
4555 Points ∼92% +7%
Apple iPhone Xs Max
4121 Points ∼83% -4%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
3512 Points ∼71% -18%
OnePlus 6
4937 Points ∼100% +15%
LG G7 ThinQ
4735 Points ∼96% +11%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
4275 Points ∼87% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (93 - 5189, n=272)
1342 Points ∼27% -69%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
4407 Points ∼100%
Huawei Mate 10 Pro
2983 Points ∼68% -32%
Samsung Galaxy S9 Plus
2561 Points ∼58% -42%
Sony Xperia XZ2 Premium
2721 Points ∼62% -38%
Apple iPhone Xs Max
2961 Points ∼67% -33%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
2145 Points ∼49% -51%
OnePlus 6
3555 Points ∼81% -19%
LG G7 ThinQ
3109 Points ∼71% -29%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
4407 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (375 - 4407, n=284)
1669 Points ∼38% -62%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Unlimited Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
5854 Points ∼56%
Huawei Mate 10 Pro
3306 Points ∼32% -44%
Samsung Galaxy S9 Plus
4797 Points ∼46% -18%
Sony Xperia XZ2 Premium
7609 Points ∼73% +30%
Apple iPhone Xs Max
10374 Points ∼100% +77%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
5922 Points ∼57% +1%
OnePlus 6
8014 Points ∼77% +37%
LG G7 ThinQ
7882 Points ∼76% +35%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
5854 Points ∼56% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (131 - 14951, n=284)
2036 Points ∼20% -65%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Unlimited (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
5456 Points ∼82%
Huawei Mate 10 Pro
3228 Points ∼48% -41%
Samsung Galaxy S9 Plus
4018 Points ∼60% -26%
Sony Xperia XZ2 Premium
5438 Points ∼82% 0%
Apple iPhone Xs Max
6667 Points ∼100% +22%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
4232 Points ∼63% -22%
OnePlus 6
6267 Points ∼94% +15%
LG G7 ThinQ
5877 Points ∼88% +8%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
5456 Points ∼82% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (159 - 7856, n=285)
1704 Points ∼26% -69%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
4183 Points ∼100%
Huawei Mate 10 Pro
2871 Points ∼69% -31%
Samsung Galaxy S9 Plus
2469 Points ∼59% -41%
Sony Xperia XZ2 Premium
3620 Points ∼87% -13%
Apple iPhone Xs Max
3027 Points ∼72% -28%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
2118 Points ∼51% -49%
OnePlus 6
3432 Points ∼82% -18%
LG G7 ThinQ
3255 Points ∼78% -22%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
4183 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (549 - 4183, n=344)
1627 Points ∼39% -61%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
4206 Points ∼81%
Huawei Mate 10 Pro
2844 Points ∼55% -32%
Samsung Galaxy S9 Plus
3582 Points ∼69% -15%
Sony Xperia XZ2 Premium
5190 Points ∼100% +23%
Apple iPhone Xs Max
3726 Points ∼71% -11%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
3742 Points ∼72% -11%
OnePlus 6
5212 Points ∼100% +24%
LG G7 ThinQ
5006 Points ∼96% +19%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
4206 Points ∼81% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (69 - 5241, n=344)
1166 Points ∼22% -72%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
4201 Points ∼89%
Huawei Mate 10 Pro
2850 Points ∼60% -32%
Samsung Galaxy S9 Plus
3256 Points ∼69% -22%
Sony Xperia XZ2 Premium
4734 Points ∼100% +13%
Apple iPhone Xs Max
3544 Points ∼75% -16%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
3197 Points ∼68% -24%
OnePlus 6
4673 Points ∼99% +11%
LG G7 ThinQ
4471 Points ∼94% +6%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
4201 Points ∼89% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (86 - 4734, n=352)
1115 Points ∼24% -73%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
4150 Points ∼100%
Huawei Mate 10 Pro
2896 Points ∼70% -30%
Samsung Galaxy S9 Plus
2496 Points ∼60% -40%
Sony Xperia XZ2 Premium
2541 Points ∼61% -39%
Apple iPhone Xs Max
2713 Points ∼65% -35%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
2176 Points ∼52% -48%
OnePlus 6
3452 Points ∼83% -17%
LG G7 ThinQ
3150 Points ∼76% -24%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
4150 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (532 - 4150, n=376)
1522 Points ∼37% -63%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
5305 Points ∼64%
Huawei Mate 10 Pro
3353 Points ∼41% -37%
Samsung Galaxy S9 Plus
4637 Points ∼56% -13%
Sony Xperia XZ2 Premium
8219 Points ∼100% +55%
Apple iPhone Xs Max
7055 Points ∼85% +33%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
6554 Points ∼79% +24%
OnePlus 6
8252 Points ∼100% +56%
LG G7 ThinQ
7633 Points ∼92% +44%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
5305 Points ∼64% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (55 - 8312, n=376)
1599 Points ∼19% -70%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
4996 Points ∼79%
Huawei Mate 10 Pro
3239 Points ∼51% -35%
Samsung Galaxy S9 Plus
3895 Points ∼62% -22%
Sony Xperia XZ2 Premium
5492 Points ∼87% +10%
Apple iPhone Xs Max
5205 Points ∼83% +4%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
4529 Points ∼72% -9%
OnePlus 6
6304 Points ∼100% +26%
LG G7 ThinQ
5799 Points ∼92% +16%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
4996 Points ∼79% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (69 - 6454, n=384)
1361 Points ∼22% -73%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
36755 Points ∼100%
Huawei Mate 10 Pro
22629 Points ∼62% -38%
Samsung Galaxy S9 Plus
26226 Points ∼71% -29%
Sony Xperia XZ2 Premium
36762 Points ∼100% 0%
Apple iPhone Xs Max
27717 Points ∼75% -25%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
30765 Points ∼84% -16%
OnePlus 6
34191 Points ∼93% -7%
LG G7 ThinQ
27817 Points ∼76% -24%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
36755 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (3958 - 37475, n=530)
12735 Points ∼35% -65%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
67730 Points ∼42%
Huawei Mate 10 Pro
34008 Points ∼21% -50%
Samsung Galaxy S9 Plus
46610 Points ∼29% -31%
Sony Xperia XZ2 Premium
81502 Points ∼51% +20%
Apple iPhone Xs Max
159735 Points ∼100% +136%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
77003 Points ∼48% +14%
OnePlus 6
81269 Points ∼51% +20%
LG G7 ThinQ
80534 Points ∼50% +19%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
67730 Points ∼42% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2465 - 162695, n=530)
17607 Points ∼11% -74%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
57047 Points ∼74%
Huawei Mate 10 Pro
30590 Points ∼39% -46%
Samsung Galaxy S9 Plus
39745 Points ∼51% -30%
Sony Xperia XZ2 Premium
64152 Points ∼83% +12%
Apple iPhone Xs Max
77599 Points ∼100% +36%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
57711 Points ∼74% +1%
OnePlus 6
62241 Points ∼80% +9%
LG G7 ThinQ
56669 Points ∼73% -1%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
57047 Points ∼74% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2915 - 77599, n=531)
14817 Points ∼19% -74%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
120 fps ∼53%
Huawei Mate 10 Pro
112 fps ∼50% -7%
Samsung Galaxy S9 Plus
147 fps ∼65% +23%
Sony Xperia XZ2 Premium
150 fps ∼66% +25%
Apple iPhone Xs Max
226 fps ∼100% +88%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
102 fps ∼45% -15%
OnePlus 6
150 fps ∼66% +25%
LG G7 ThinQ
144 fps ∼64% +20%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
120 fps ∼53% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (4.1 - 251, n=554)
30.4 fps ∼13% -75%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
61 fps ∼100%
Huawei Mate 10 Pro
60 fps ∼98% -2%
Samsung Galaxy S9 Plus
60 fps ∼98% -2%
Sony Xperia XZ2 Premium
60 fps ∼98% -2%
Apple iPhone Xs Max
60 fps ∼98% -2%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
58 fps ∼95% -5%
OnePlus 6
60 fps ∼98% -2%
LG G7 ThinQ
60 fps ∼98% -2%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
61 fps ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (6.9 - 120, n=557)
24.5 fps ∼40% -60%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
73 fps ∼68%
Huawei Mate 10 Pro
54 fps ∼50% -26%
Samsung Galaxy S9 Plus
74 fps ∼69% +1%
Sony Xperia XZ2 Premium
71 fps ∼66% -3%
Apple iPhone Xs Max
107 fps ∼100% +47%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
54 fps ∼50% -26%
OnePlus 6
66 fps ∼62% -10%
LG G7 ThinQ
63 fps ∼59% -14%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
73 fps ∼68% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2.2 - 132, n=476)
16.3 fps ∼15% -78%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
42 fps ∼71%
Huawei Mate 10 Pro
56 fps ∼95% +33%
Samsung Galaxy S9 Plus
45 fps ∼76% +7%
Sony Xperia XZ2 Premium
58 fps ∼98% +38%
Apple iPhone Xs Max
59 fps ∼100% +40%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
51 fps ∼86% +21%
OnePlus 6
58 fps ∼98% +38%
LG G7 ThinQ
41 fps ∼69% -2%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
42 fps ∼71% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (4.1 - 115, n=479)
15.6 fps ∼26% -63%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
29 fps ∼42%
Huawei Mate 10 Pro
37 fps ∼53% +28%
Samsung Galaxy S9 Plus
47 fps ∼68% +62%
Sony Xperia XZ2 Premium
58 fps ∼84% +100%
Apple iPhone Xs Max
69.3 fps ∼100% +139%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
32 fps ∼46% +10%
OnePlus 6
56 fps ∼81% +93%
LG G7 ThinQ
51 fps ∼74% +76%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
29 fps ∼42% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1.3 - 88, n=339)
13.9 fps ∼20% -52%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
26 fps ∼44%
Huawei Mate 10 Pro
38 fps ∼65% +46%
Samsung Galaxy S9 Plus
24 fps ∼41% -8%
Sony Xperia XZ2 Premium
56 fps ∼95% +115%
Apple iPhone Xs Max
58.9 fps ∼100% +127%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
29 fps ∼49% +12%
OnePlus 6
54 fps ∼92% +108%
LG G7 ThinQ
26 fps ∼44% 0%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
26 fps ∼44% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2.6 - 110, n=342)
13.6 fps ∼23% -48%
GFXBench
High Tier Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
19 fps ∼59%
Huawei Mate 10 Pro
14 fps ∼44% -26%
Sony Xperia XZ2 Premium
25 fps ∼78% +32%
Apple iPhone Xs Max
32.1 fps ∼100% +69%
OnePlus 6
23 fps ∼72% +21%
LG G7 ThinQ
13 fps ∼40% -32%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
19 fps ∼59% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2.7 - 59, n=53)
10.1 fps ∼31% -47%
2560x1440 High Tier Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
13 fps ∼80%
Huawei Mate 10 Pro
8.5 fps ∼52% -35%
Sony Xperia XZ2 Premium
14 fps ∼86% +8%
Apple iPhone Xs Max
16.3 fps ∼100% +25%
OnePlus 6
14 fps ∼86% +8%
LG G7 ThinQ
14 fps ∼86% +8%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
13 fps ∼80% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0.85 - 22, n=53)
6.14 fps ∼38% -53%
Normal Tier Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
18 fps ∼38%
Huawei Mate 10 Pro
23 fps ∼49% +28%
Sony Xperia XZ2 Premium
40 fps ∼85% +122%
Apple iPhone Xs Max
47 fps ∼100% +161%
OnePlus 6
35 fps ∼74% +94%
LG G7 ThinQ
20 fps ∼43% +11%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
18 fps ∼38% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2 - 59, n=53)
14.4 fps ∼31% -20%
1920x1080 Normal Tier Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
33 fps ∼87%
Huawei Mate 10 Pro
24 fps ∼63% -27%
Sony Xperia XZ2 Premium
38 fps ∼100% +15%
Apple iPhone Xs Max
36.8 fps ∼97% +12%
OnePlus 6
38 fps ∼100% +15%
LG G7 ThinQ
37 fps ∼97% +12%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
33 fps ∼87% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2.3 - 63, n=53)
15.9 fps ∼42% -52%
off screen Car Chase Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
31 fps ∼78%
Huawei Mate 10 Pro
21 fps ∼53% -32%
Samsung Galaxy S9 Plus
28 fps ∼70% -10%
Sony Xperia XZ2 Premium
35 fps ∼88% +13%
Apple iPhone Xs Max
40 fps ∼100% +29%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
25 fps ∼63% -19%
OnePlus 6
35 fps ∼88% +13%
LG G7 ThinQ
33 fps ∼83% +6%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
31 fps ∼78% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0.72 - 54, n=271)
9.64 fps ∼24% -69%
on screen Car Chase Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
16 fps ∼43%
Huawei Mate 10 Pro
22 fps ∼59% +38%
Samsung Galaxy S9 Plus
14 fps ∼38% -12%
Sony Xperia XZ2 Premium
37 fps ∼100% +131%
Apple iPhone Xs Max
31 fps ∼84% +94%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
24 fps ∼65% +50%
OnePlus 6
32 fps ∼86% +100%
LG G7 ThinQ
17 fps ∼46% +6%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
16 fps ∼43% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1.1 - 58, n=274)
8.71 fps ∼24% -46%
Basemark GPU
1920x1080 OpenGL Medium Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
29.12 (min: 9.74, max: 74.17) fps ∼83%
Huawei Mate 10 Pro
16.82 (min: 5.26, max: 61.1) fps ∼48% -42%
OnePlus 6
35.26 (min: 20.31, max: 62.64) fps ∼100% +21%
LG G7 ThinQ
30.49 (min: 9.86, max: 49.99) fps ∼86% +5%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
29.1 fps ∼83% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0 - 651, n=36)
32.4 fps ∼92% +11%
Vulkan Medium Native (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
16.92 (min: 6.06, max: 28.78) fps ∼59%
Huawei Mate 10 Pro
6.67 (min: 2.29, max: 86.53) fps ∼23% -61%
OnePlus 6
26.15 (min: 15.32, max: 59.39) fps ∼91% +55%
LG G7 ThinQ
17.42 (min: 10.81, max: 36.84) fps ∼60% +3%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
16.9 fps ∼59% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0 - 606, n=34)
28.8 fps ∼100% +70%
1920x1080 Vulkan Medium Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
25.57 (min: 7.38, max: 46.96) fps ∼71%
Huawei Mate 10 Pro
8.37 (min: 3.32, max: 81.15) fps ∼23% -67%
OnePlus 6
28.35 (min: 16.41, max: 60.76) fps ∼79% +11%
LG G7 ThinQ
28.33 (min: 16.3, max: 60.18) fps ∼78% +11%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
25.6 fps ∼71% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0 - 739, n=32)
36.1 fps ∼100% +41%
AnTuTu v7 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
300617 Points ∼99%
Huawei Mate 10 Pro
212278 Points ∼70% -29%
Samsung Galaxy S9 Plus
250577 Points ∼83% -17%
Sony Xperia XZ2 Premium
246366 Points ∼81% -18%
Apple iPhone Xs Max
302955 Points ∼100% +1%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
288062 Points ∼95% -4%
OnePlus 6
266686 Points ∼88% -11%
LG G7 ThinQ
256276 Points ∼85% -15%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
300617 Points ∼99% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (17073 - 348178, n=163)
115424 Points ∼38% -62%
AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
250848 Points ∼99%
Huawei Mate 10 Pro
177341 Points ∼70% -29%
Samsung Galaxy S9 Plus
222290 Points ∼88% -11%
Sony Xperia XZ2 Premium
226124 Points ∼90% -10%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
232931 Points ∼92% -7%
OnePlus 6
230421 Points ∼91% -8%
LG G7 ThinQ
223464 Points ∼88% -11%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980 (250848 - 254229, n=2)
252539 Points ∼100% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (23275 - 254229, n=383)
75223 Points ∼30% -70%
VRMark - Amber Room (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
5025 Score ∼100%
Huawei Mate 10 Pro
1704 Score ∼34% -66%
OnePlus 6
4710 Score ∼94% -6%
LG G7 ThinQ
4598 Score ∼92% -8%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
5025 Score ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0 - 5025, n=39)
1773 Score ∼35% -65%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
1424 Points ∼82%
Huawei Mate 10 Pro
1234 Points ∼71% -13%
Samsung Galaxy S9 Plus
1109 Points ∼64% -22%
Sony Xperia XZ2 Premium
1400 Points ∼81% -2%
Apple iPhone Xs Max
1731 Points ∼100% +22%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
1288 Points ∼74% -10%
OnePlus 6
1386 Points ∼80% -3%
LG G7 ThinQ
1374 Points ∼79% -4%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
1424 Points ∼82% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (7 - 1731, n=491)
691 Points ∼40% -51%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
6273 Points ∼40%
Huawei Mate 10 Pro
3657 Points ∼23% -42%
Samsung Galaxy S9 Plus
6370 Points ∼41% +2%
Sony Xperia XZ2 Premium
7743 Points ∼49% +23%
Apple iPhone Xs Max
15659 Points ∼100% +150%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
7965 Points ∼51% +27%
OnePlus 6
7949 Points ∼51% +27%
LG G7 ThinQ
7906 Points ∼50% +26%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
6273 Points ∼40% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (18 - 15969, n=491)
1695 Points ∼11% -73%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
6283 Points ∼100%
Huawei Mate 10 Pro
4142 Points ∼66% -34%
Samsung Galaxy S9 Plus
2625 Points ∼42% -58%
Sony Xperia XZ2 Premium
3704 Points ∼59% -41%
Apple iPhone Xs Max
1815 Points ∼29% -71%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
3521 Points ∼56% -44%
OnePlus 6
3799 Points ∼60% -40%
LG G7 ThinQ
3744 Points ∼60% -40%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
6283 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (21 - 6283, n=491)
1218 Points ∼19% -81%
System (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
8604 Points ∼74%
Huawei Mate 10 Pro
5244 Points ∼45% -39%
Samsung Galaxy S9 Plus
6413 Points ∼55% -25%
Sony Xperia XZ2 Premium
8418 Points ∼72% -2%
Apple iPhone Xs Max
11675 Points ∼100% +36%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
6556 Points ∼56% -24%
OnePlus 6
8228 Points ∼70% -4%
LG G7 ThinQ
8070 Points ∼69% -6%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
8604 Points ∼74% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (369 - 12202, n=491)
2464 Points ∼21% -71%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
4687 Points ∼96%
Huawei Mate 10 Pro
3147 Points ∼64% -33%
Samsung Galaxy S9 Plus
3302 Points ∼67% -30%
Sony Xperia XZ2 Premium
4288 Points ∼88% -9%
Apple iPhone Xs Max
4895 Points ∼100% +4%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition
3923 Points ∼80% -16%
OnePlus 6
4308 Points ∼88% -8%
LG G7 ThinQ
4257 Points ∼87% -9%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
4687 Points ∼96% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (150 - 6097, n=495)
1229 Points ∼25% -74%
Basemark ES 3.1 / Metal - offscreen Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 20 Pro
1571 Points ∼65%
Huawei Mate 10 Pro
788 Points ∼33% -50%
Samsung Galaxy S9 Plus
1481 Points ∼62% -6%
Apple iPhone Xs Max
2407 Points ∼100% +53%
OnePlus 6
1169 Points ∼49% -26%
LG G7 ThinQ
1176 Points ∼49% -25%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
1571 Points ∼65% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (36.3 - 2754, n=76)
693 Points ∼29% -56%

Legende

 
Huawei Mate 20 Pro HiSilicon Kirin 980, ARM Mali-G76 MP10, 128 GB UFS 2.1 Flash
 
Huawei Mate 10 Pro HiSilicon Kirin 970, ARM Mali-G72 MP12, 128 GB UFS 2.1 Flash
 
Samsung Galaxy S9 Plus Samsung Exynos 9810, ARM Mali-G72 MP18, 64 GB UFS 2.1 Flash
 
Sony Xperia XZ2 Premium Qualcomm Snapdragon 845, Qualcomm Adreno 630, 64 GB UFS 2.1 Flash
 
Apple iPhone Xs Max Apple A12 Bionic, Apple A12 Bionic GPU, 64 GB eMMC Flash
 
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition Qualcomm Snapdragon 845, Qualcomm Adreno 630, 128 GB UFS 2.1 Flash
 
OnePlus 6 Qualcomm Snapdragon 845, Qualcomm Adreno 630, 128 GB UFS 2.1 Flash
 
LG G7 ThinQ Qualcomm Snapdragon 845, Qualcomm Adreno 630, 64 GB UFS 2.1 Flash

Die Browsergeschwindigkeit des Mate 20 Pro ist sehr hoch. Im Alltag bauen sich Webseiten ruckzuck auf und auch in den Benchmarks liefert das Huawei-Handy eine derart hohe Performance, dass selbst an das iPhone stellenweise sehr nahe heranrückt und in unserer Datenbank momentan die unangefochtene Nr. 2 ist.

JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Apple iPhone Xs Max (Safari 12)
273.01 Points ∼100% +150%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (10.8 - 90938, n=413)
256 Points ∼94% +134%
Huawei Mate 20 Pro (Chrome 69)
109.18 Points ∼40%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
109 Points ∼40% 0%
LG G7 ThinQ (Chrome 66)
88.081 Points ∼32% -19%
OnePlus 6 (Chrome 66)
87.695 Points ∼32% -20%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition (Chrome 69)
80.876 Points ∼30% -26%
Sony Xperia XZ2 Premium (Chrome 68)
71.172 Points ∼26% -35%
Samsung Galaxy S9 Plus (Samsung Browser 7.0)
69.59 Points ∼25% -36%
Huawei Mate 10 Pro (Chrome 61)
56.63 Points ∼21% -48%
Octane V2 - Total Score
Apple iPhone Xs Max (Safari 12)
43114 Points ∼100% +85%
Huawei Mate 20 Pro (Chrome 69)
23285 Points ∼54%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
23285 Points ∼54% 0%
OnePlus 6 (Chrome 66)
17026 Points ∼39% -27%
LG G7 ThinQ (Chrome 66)
16720 Points ∼39% -28%
Samsung Galaxy S9 Plus (Samsung Browser 7.0)
14760 Points ∼34% -37%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition (Chrome 69)
14617 Points ∼34% -37%
Sony Xperia XZ2 Premium (Chrome 68)
13360 Points ∼31% -43%
Huawei Mate 10 Pro (Chrome 61)
10406 Points ∼24% -55%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1506 - 43280, n=549)
5464 Points ∼13% -77%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Durchschnitt der Klasse Smartphone (603 - 59466, n=569)
11571 ms * ∼100% -493%
Huawei Mate 10 Pro (Chrome 61)
3590.6 ms * ∼31% -84%
Sony Xperia XZ2 Premium (Chrome 68)
3179 ms * ∼27% -63%
LG G7 ThinQ (Chrome 66)
2484.1 ms * ∼21% -27%
OnePlus 6 (Chrome 66)
2445 ms * ∼21% -25%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition (Chrome 69)
2316.8 ms * ∼20% -19%
Samsung Galaxy S9 Plus (Samsung Browser 7.0)
2059.7 ms * ∼18% -6%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
1952 ms * ∼17% -0%
Huawei Mate 20 Pro (Chrome 69)
1951.9 ms * ∼17%
Apple iPhone Xs Max (Safari 12)
603.1 ms * ∼5% +69%
WebXPRT 3 - ---
Apple iPhone Xs Max (Safari 12)
155 Points ∼100% +25%
Huawei Mate 20 Pro (Chrome 69)
124 Points ∼80%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
124 Points ∼80% 0%
OnePlus 6 (Chrome 66)
98 Points ∼63% -21%
LG G7 ThinQ (Chrome 66)
97 Points ∼63% -22%
Sony Xperia XZ2 Premium (Chrome 68)
75 Points ∼48% -40%
Samsung Galaxy S9 Plus
64 Points ∼41% -48%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (25 - 161, n=55)
60.9 Points ∼39% -51%
WebXPRT 2015 - Overall Score
Apple iPhone Xs Max (Safari 12)
347 Points ∼100% +4%
Huawei Mate 20 Pro (Chrome 69)
334 Points ∼96%
Durchschnittliche HiSilicon Kirin 980
334 Points ∼96% 0%
OnePlus 6 (Chrome 66)
252 Points ∼73% -25%
LG G7 ThinQ (Chrome 66)
252 Points ∼73% -25%
Xiaomi Mi 8 Explorer Edition (Chrome 69)
251 Points ∼72% -25%
Sony Xperia XZ2 Premium (Chrome 68)
211 Points ∼61% -37%
Samsung Galaxy S9 Plus (Samsung Browser 7.0)
164 Points ∼47% -51%
Huawei Mate 10 Pro (Chrome 61)
158 Points ∼46% -53%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (27 - 362, n=277)
109 Points ∼31% -67%

* ... kleinere Werte sind besser

Das Huawei Mate 20 Pro ist mit einem 128 GB UFS-2.1-Speicher bestückt, welcher sehr schnell ist. Nach dem ersten Start stehen dem Nutzer noch rund 113 GB zur freien Verfügung. Optional kann dieser durch die neue Nano-Speicherkarte erweitert werden, dessen Geschwindigkeit das Mate-Smartphone auch fast ausschöpft, jedoch ist diese nicht annährend so hoch wie die des internen Speichers, weshalb die Entscheidung Huaweis durchaus nachvollziehbar ist, die Option zu streichen, den Zusatzspeicher als internen formatieren zu können.

Wir hätten uns jedoch die Möglichkeit gewünscht, größere Speichervarianten des Mate 20 Pro wählen zu können. Dies ist jedoch nicht in allen Märkten möglich. In China wird auch ein Modell mit 8 GB RAM und 256 GB internen Speicher angeboten, was vor allem für Nutzer interessant sein kann, die nicht auf die Dual-SIM-Möglichkeit verzichten wollen.

Huawei Mate 20 ProHuawei Mate 10 ProSamsung Galaxy S9 PlusSony Xperia XZ2 PremiumOnePlus 6Durchschnittliche 128 GB UFS 2.1 FlashDurchschnitt der Klasse Smartphone
AndroBench 3-5
-5%
-19%
-40%
-28%
-12%
-60%
Sequential Write 256KB SDCard
72.38 (Huawei NanoSD 128 GB)
67.18 (Toshiba Exceria Pro M501)
-7%
30.23 (Toshiba Exceria Pro M501)
-58%
65.5 (51.3 - 72.4, n=5)
-10%
45.3 (3.4 - 87.1, n=314)
-37%
Sequential Read 256KB SDCard
83.18 (Huawei NanoSD 128 GB)
79.22 (Toshiba Exceria Pro M501)
-5%
34.18 (Toshiba Exceria Pro M501)
-59%
80 (75.4 - 83.2, n=5)
-4%
63.6 (8.2 - 96.5, n=314)
-24%
Random Write 4KB
157.84
164.45
4%
22.74
-86%
21.75
-86%
21.8
-86%
92.5 (20 - 164, n=15)
-41%
15.7 (0.14 - 164, n=598)
-90%
Random Read 4KB
157.42
132.27
-16%
129.68
-18%
135.99
-14%
137
-13%
141 (132 - 157, n=15)
-10%
37.6 (1.59 - 173, n=599)
-76%
Sequential Write 256KB
196.39
208.72
6%
204.94
4%
170.98
-13%
201.4
3%
202 (192 - 212, n=15)
3%
78.8 (2.99 - 246, n=599)
-60%
Sequential Read 256KB
853.28
732.46
-14%
818.69
-4%
748.59
-12%
725.6
-15%
768 (692 - 853, n=15)
-10%
227 (12.1 - 895, n=599)
-73%

Spiele – Starke Basis, aber nicht im Soll

Nominell bietet das Huawei Mate 20 Pro eine starke Hardware fürs Spielen und den verbesserten GPU Turbo 2.0. Das macht sich bei den meisten Spielen durchaus positiv bemerkbar. So laufen Asphalt 9 und Arena of Valor in den höchsten Grafikeinstellungen ohne Probleme, dies trifft bislang jedoch nicht auf PUBG Mobile zu. Bei diesem Spiel konnten wir bislang nur mittlere Grafikdetails auswählen, vorgeschlagen wurden sogar nur die Minimaleinstellungen. Bei den uns höchstmöglichen Einstellungen enttäuschen die Framezahlen, welche wir im Leistungsmodus mit GameBench ermittelt haben, da sie nicht über 26 FPS hinausgelangen. Angesichts des starken SoCs hätten wir hier stabile 60 FPS erwartet. Wahrscheinlich wird dies auf die Pre-Softwareversion unseres Testgerätes zurückzuführen sein, welches auch noch ohne Game Center auskommen muss. Sobald die finale Version verfügbar ist, werden wir an dieser Stelle weitere Tests machen.

Die Sensoren und der Touchscreen hingegen arbeiten sauber und liefern ein tolles Spielerlebnis. Auch die Lautsprecher sorgen für einen guten Klang und können durch die unterschiedliche Positionierung nicht so leicht verdeckt werden.

PUBG Mobile
PUBG Mobile
Arena of Valor
Arena of Valor
Asphalt 9
Asphalt 9
PUBG Mobile
0102030Tooltip
; 0.8.0: Ø24.9 (18-26)
Arena of Valor (Ultra High)
010203040506070Tooltip
; 1.25.1.2: Ø61.1 (26-62)
Asphalt 9: Legends (High)
010203040Tooltip
; 1.1.4a: Ø30.6 (28-32)

Emissionen - Lautsprecher verschwindet im USB-Anschluss

Temperatur

Mate 20 Pro: GFXBench Akkutest T-Rex (OpenGL ES 2.0)
Mate 20 Pro: GFXBench Akkutest T-Rex (OpenGL ES 2.0)
Mate 20 Pro: GFXBench Akkutest Manhattan (OpenGL ES 3.1)
Mate 20 Pro: GFXBench Akkutest Manhattan (OpenGL ES 3.1)

Die Oberflächentemperaturen des Huawei Mate 20 Pro sind bereits über 30 Grad und steigen unter andauernder Last mit aktiviertem Leistungsmodus stellenweise auf bis zu 44,5 °C. Das ist im Vergleich zu anderen Smartphones zwar mehr, aber keinesfalls zu hoch oder gar kritisch.

Mit dem GFXBench Akkutest überprüfen wir das Verhalten auf hohe Beanspruchung und der damit entstehenden Abwärme. Dabei läuft der dazugehörige Benchmark des Szenarios dreißigmal hintereinander, während neben dem Akkustand auch die Frameraten eines jeden Durchlaufs protokoliert werden. Den älteren T-Rex-Test bewältigt das Mate 20 Pro ohne Probleme und zeigt eine konstant hohe Leistung. Beim intensiveren Manhattan-Test (OpenGL ES 3.1) fällt die Leistung um rund 10 Prozent ab, leistet dann aber immer noch so viel wie ein Galaxy S9+.

Max. Last
 43.2 °C43.3 °C38.3 °C 
 41.8 °C42.2 °C39.4 °C 
 40.8 °C39.9 °C37.7 °C 
Maximal: 43.3 °C
Durchschnitt: 40.7 °C
36.5 °C39.9 °C44.5 °C
36.4 °C38.9 °C44.1 °C
36.1 °C39.5 °C42.6 °C
Maximal: 44.5 °C
Durchschnitt: 39.8 °C
Netzteil (max.)  30.3 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-260
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 40.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.2 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 43.3 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.8 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 44.5 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.3 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 32.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.

Lautsprecher

Pink-Noise-Kurven
Pink-Noise-Kurven

Huawei geht neue Wege beim Lautsprecherdesign und integriert den Hauptlautsprecher in die Öffnung des USB-Ports, während die Hörmuschel diesen unterstützt. Im Test fehlt es dem Smartphone erwartungsgemäß an Bass, die Mitten sind aber gut vernehmbar. Präsenter sind die Höhen, welche auch bei einer hohen Lautstärke nicht verzerren, aber die Dual-Lautsprecher des Mate 20 Pro spielen recht leise, sodass eine Raumbeschallung nicht in Frage kommt. Das Klangbild als solches ist vergleichsweise gut, gehört aber nicht zu den besten seiner Zunft. Wer jedoch das Smartphone kabelgebunden auflädt und gleichzeitig Audioinhalte abspielt, bekommt ein geballtes Paket an Verzerrungen geboten, in solchen Fällen sollte lieber eine kabellose Variante g