Notebookcheck

Test Lenovo IdeaPad Y500 Notebook

Florian Glaser , 18.01.2013

Überraschungskandidat. Mit dem IdeaPad Y500 wagt sich Lenovo erneut in den heiß umkämpften Gaming-Sektor. Dank UltraBay-Technik kann der 15-Zöller entweder auf ein optisches Laufwerk, eine zweite GPU, einen sekundären Lüfter oder eine weitere Festplatte zurückgreifen. Eine spannende Idee, welche das Notebook von der Konkurrenz abhebt. Wir haben die SLI-Variante ausführlich getestet.

Lenovo IdeaPad Y500

Lenovo und Gaming? Passt das zusammen? Der primär für seine Office-Notebooks bekannte Hersteller will sich nun auch im Spielebereich einen Namen machen. Das IdeaPad Y500 ist dabei keine bloße Nachahmung von Geräten aus dem Hause MSI, Asus oder Samsung, sondern ein individuelles Produkt, das in vielerlei Hinsicht neue oder zumindest andere Wege geht.

Da wäre zum Beispiel die im Intro angesprochene UltraBay. Einfach ausgedrückt handelt es sich bei dieser Wortkreation um einen speziellen Laufwerksschacht, der optional eine zweite Grafikkarte beherbergen kann. Im deutschen Lenovo-Shop werden auch ein Systemlüfter-Modul (bessere Kühlung für 20 Euro), ein Festplatten-Modul (750-GByte-HDD für 90 Euro) und ein DVD/CD-Brenner-Modul (70 Euro) angeboten.

GPU-technisch setzt Lenovo auf einen etablierten DirectX-11-Beschleuniger der Firma Nvidia. Während sich der 15-Zöller mit einer einzelnen GeForce GT 650M in der Mittelklasse ansiedelt, steigt das Notebook mit einer SLI-Konfiguration in das High-End-Segment auf.

Die restlichen Komponenten müssen sich ebenfalls nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Das von uns getestete Modell MBG3DGE verfügt über 16 GByte DDR3-RAM (1.600 MHz), eine 1.000 GByte große 5.400er-HDD und eine 16 GByte kleine mSATA-SSD (dient als Cache und ist somit nicht direkt nutzbar). Um die CPU-Berechnungen kümmert sich Intels beliebter Core i7-3630QM, dessen vier Kerne unter Last mit 2,4 bis 3,4 GHz takten. Das glänzende LED-Display löst wenig überraschend mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Gesamtpreis: 1.100 Euro.

Wer maximal 1.000 Euro für ein neues Notebook ausgeben möchte, ist derweil beim MBG2JGE richtig. Das 100 Euro günstigere Familienmitglied muss sich mit einer Single-GPU und (immer noch völlig ausreichenden) acht GByte DDR3-RAM begnügen. Prozessor, Display und Festplattenkapazität sind identisch. Apropos identisch: Als Betriebssystem werkelt jeweils Windows 8 in der 64-Bit-Fassung.

Erobert der 15-Zöller einen Platz unter den besten Gamer-Notebooks? Unser Test klärt, ob das mutige Konzept aufgeht oder Lenovo Schiffbruch erleidet. Bei der amerikanischen Variante gab es bereits kurz nach der Veröffentlichung diverse Beschwerden (unbrauchbare Touchpads, nicht funktionierende Stromversorgungen...). 

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

metallener Deckel
metallener Deckel
instabiles Touchpad
instabiles Touchpad

Im geschlossenen Zustand wirkt das IdeaPad Y500 recht unscheinbar. Der dunkle Farbton und die eher simple Formgebung zeugen nicht unbedingt von einer potenten Hardware. Lediglich die breiten Lüfterauslässe, welche die Abwärme Richtung (Maus)-Hand pusten, deuten auf die Natur des Gerätes hin. Sobald man das Notebook aufklappt, werden jedoch schnell die Ambitionen des Herstellers sichtbar. Rot umrandete Tasten und rot unterlegte Lautsprechergitter schreien förmlich nach Gaming.

Während der Deckel und die Handballenablage aus gebürstetem Aluminium bestehen, ist der Boden komplett aus Kunststoff gefertigt. Trotz des matten Finishs kommt es auf den Oberflächen bald zu Verschmutzungen. Grund: Das Notebook reagiert sensibel auf fettige Finger.

Noch schlimmer ergeht es der glänzenden Tastaturunterlage und dem spiegelnden Displayrahmen. Gerade letzterer entpuppt sich als wahrer Staubmagnet. Fingerabdrücke und Kratzer sind hier ebenfalls ein Thema. Allgemein will der breite Plastikrahmen nicht so recht ins Gesamtbild passen. Neben dem Qualitätseindruck leidet auch die Optik. Insgesamt ordnet sich das Design zwischen den Geräten von Clevo (schlicht) und MSI (auffällig) ein.

Obwohl das Gehäuse an einigen Stellen zum Nachgeben tendiert (z .B. im linken und rechten Tastaturareal), bewegt sich die Stabilität auf einem ordentlichen bis guten Niveau. Einzig das Touchpad lässt sich nach unten und zur Seite hin extrem stark durchbiegen. Ähnliches gilt für die Verarbeitung. Der positive Gesamteindruck wird durch ein paar unsaubere Materialübergänge getrübt.

Lob verdient der Hersteller für die moderaten Abmessungen. Mit einer Höhe von knapp 40 Millimetern und einem Gewicht von rund 2,9 Kilogramm liegt der 15-Zöller deutlich unter den High-End-Vertretern Asus G55VW (50 mm, 3,8 kg), MSI GT60 (58 mm, 3,5 kg) und Schenker XMG P502 (51 mm, 3,2 kg), welche je nach Hardware-Ausstattung teils langsamer rechnen. Die Daten des IdeaPad Y500 orientieren sich eher an den GT-650M-Konkurrenten Asus N56VZ (37 mm, 2,7 kg), DevilTech Fire DTX (38 mm, 2,6 kg) und Schenker XMG A502 (47 mm, 2,9 kg). Dank des akzeptablen Gewichts eignet sich das Notebook auch zum häufigeren Transport.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Schnittstellen

Wegen der etwas ungünstig platzierten Lüfterausgänge befinden sich die meisten Schnittstellen in der vorderen Notebookhälfte. Da Lenovo auf einen FireWire- bzw. eSATA-Anschluss und einen DisplayPort verzichtet, reicht es in dieser Kategorie nur für die Note »Befriedigend«.

Zwei Audio-Buchsen (Eingang + Ausgang) und einen RJ-45 Gigabit-Lan-Port kann man bei einem Gaming-Notebook ebenso erwarten wie einen VGA- und HDMI-Ausgang. Von den drei integrierten USB-Ports unterstützen zwei den modernen 3.0-Standard. Per Kensington Lock lässt sich der 15-Zöller optional gegen Diebstahl sichern. Der in der Gehäusefront verbaute Kartenleser erkennt laut Homepage die Formate SD, SD Pro, MMC, MS, MS Pro und xD.

Drahtlose Kommunikation

Erwartungsgemäß ist ein Intel-Modul für die drahtlose Kommunikation zuständig. Das Centrino Wireless-N 2230 kommt aufgrund seiner ordentlichen Leistung in vielen Geräten zum Einsatz. Neben WLAN 802.11 b/g/n steht auch Bluetooth 4.0 auf dem Programm. Daten werden mit maximal 300 Mbit/s übertragen (2,4 GHz). 5,0 GHz beherrscht das Produkt nicht. Die Funkreichweite war im Test durchschnittlich.

linke Seite: Stromeingang, VGA, RJ-45 Gigabit-Lan, HDMI, 2x USB 3.0
linke Seite: Stromeingang, VGA, RJ-45 Gigabit-Lan, HDMI, 2x USB 3.0
Frontseite: 6-in-1-Kartenleser
Frontseite: 6-in-1-Kartenleser
rechte Seite: Kopfhörer, Mikrofon, USB 2.0, UltraBay-Schacht, Kensington Lock
rechte Seite: Kopfhörer, Mikrofon, USB 2.0, UltraBay-Schacht, Kensington Lock

Wartung

Die Wartungsmöglichkeiten haben einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Starten wir einmal mit den positiven Aspekten. Der Öffnungsmechanismus der UltraBay (wird auf der Unterseite mit einem Aufkleber erklärt) ist dem Hersteller  sehr gut gelungen. Nach dem Entfernen des Akkus muss der Nutzer lediglich den Entriegelungshebel in die richtige Stellung bringen und den Schalter, der mittig auf dem Lüftungsgitter sitzt, kräftig nach unten drücken. Das Modul lässt sich dann komfortabel herausziehen (siehe Bildspalte rechts). Ebenfalls toll: Beim Einstecken schnappt das Laufwerk automatisch ein.

Die Entnahme des Gehäusebodens gestaltet sich ziemlich aufwändig. Lenovo hat die Unterseite mit gleich neun Kreuzschrauben befestigt. Die riesige Wartungsklappe lässt sich nur mit ordentlichem Kraftaufwand aus der Verankerung lösen. Um nichts zu beschädigen, sollte der Anwender ein gewisses Fingerspitzengefühl mitbringen.

Doch Bodenkonstruktion hin oder her: Unter der Haube sind fast alle Komponenten zugänglich. Im Gegensatz zur Festplatte, dem Arbeitsspeicher und dem Funkmodul kann man den Lüfter und die Kühlelemente (CPU/GPU) leider nicht herausschrauben. Beim IdeaPad Y580 verhält es sich ähnlich. Wer gerne die volle Kontrolle über das Innenleben hat, sollte lieber zu einem Gerät von Clevo oder MSI greifen (vergleiche z. B. das Schenker XMG A522 oder das DevilTech Devil 6700).

Software

vorinstallierte Software
vorinstallierte Software

Wie der rechte Screenshot belegt, installiert Lenovo eine ordentliche Menge Software auf dem Gerät. Neben unnützer Bloatware enthält die Festplatte auch ein paar praktische Programme wie die OneKey Recovery, die für eine Sicherung oder Wiederherstellung des Betriebssystems gedacht ist (funktioniert auch mit der Windows-8-eigenen Restore-Funktion). Eine vollwertige Recovery-DVD liegt dem Notebook nicht bei. Die Treiber hat Lenovo auf eine 25 GByte kleine Partition gepackt.

Information
Configuration
Security
Boot
BIOS-Screens Lenovo IdeaPad Y500

Lieferumfang

Ein üppiges Zubehörpaket bleibt dem IdeaPad Y500 verwehrt. Der Hersteller beschränkt sich auf ein 168 x 78 x 35 Millimeter großes 170-Watt-Netzteil (675 Gramm), einen 27 Zentimeter breiten 6-Zellen-Akku (323 Gramm) und mehrere Infohefte.

Garantie

Die Garantiezeit entspricht mit 24 Monaten dem Branchen-Standard. Gegen Aufpreis sind diverse Erweiterungen erhältlich. Die Homepage nennt unter anderem einen Vor-Ort-Service und einen Unfallschutz.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Lenovo bezeichnet die hintergrundbeleuchtete Chiclet-Tastatur als AccuType. Die charakteristische Wölbung am unteren Tastenrand erfordert zwar ein bisschen Eingewöhnung, nach ein paar Stunden kommt man aber tadellos mit dem Eingabegerät zurecht. Beim Test sind uns nicht nur der dedizierte Nummernblock und das gute Layout, sondern auch die intelligente Verteilung der Fn-Funktionen ins Auge gestoßen. Wie bei MSI warten die Helligkeits- und Lautstärkeregelung auf den normal dimensionierten Pfeiltasten (Lenovo hat die Größe der rechten Shift-Taste reduziert und die »0 «des Ziffernblocks halbiert).

Besonders nett finden wir die Belegung der F-Reihe. So startet die Tastenkombination Fn + F9 die Charm Bar von Windows 8. Fn + F10 öffnet die Suche, Fn + F12 zeigt dagegen die installierten Apps. Lenovo erspart dem Nutzer somit überflüssiges Geklicke und/oder das Nachschlagen der entsprechenden Windows-Befehle.

An der Dimensionierung gibt es ebenfalls nichts zu bemängeln. 14,5 x 14,5 Millimeter sind völlig ausreichend. Der Tastenabstand beträgt knapp vier Millimeter. Also alles schön und gut? Nicht ganz, denn das Tippgefühl ist etwas schwammig geraten. Druckpunkt und Anschlag liefern keine überragende Vorstellung ab. Im Vergleich zu anderen Tastaturmodellen erscheint die Eingabe nicht sonderlich definiert. Hinzu kommen ein teils billig wirkendes Tippgeräusch und  eine mäßige Stabilität. An den Ecken kann man die freistehenden Tasten deutlich anheben.

Die zweistufig regelbare Beleuchtung, deren Farbe sich leider nicht anpassen lässt, verhilft dem Y500 dennoch zu einer guten Eingabewertung. Wer keine besonders hohen Ansprüche stellt, wird mit der Tastatur zufrieden sein.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Touchpad

Das 106 x 70 Millimeter große und aus Spielersicht arg weit links platzierte Touchpad (Synaptics ClickPad V1.1) gehört zu den größten Schwächen des Gaming-Notebooks. Wie bereits angedeutet, ist der Mausersatz ziemlich instabil und klapprig. Bei kräftigerem Druck wandern die ins Hauptfeld eingearbeiteten Tasten einige Millimeter ins Gehäuse. Nun könnte man argumentieren, dass dieser Umstand der zugrunde liegenden Mechanik geschuldet ist. Andere Notebooks, die über ein ähnliches Touchpad verfügen, zeigen sich jedoch nicht derart »nachgiebig«.

Die wacklige Oberfläche führt leider dazu, dass der Mauszeiger beim Tippen gerne wegrutscht und die Eingabe nicht korrekt erkannt wird. Hin und wieder springt der Zeiger auch bei normalen Bewegungen durch die Gegend oder wird grundlos ausgebremst. Die unterstützten Gesten (Scrollen, Zoomen, Drehen etc.) funktionieren ebenfalls nicht immer zuverlässig. Von einer totalen Katastrophe, wie es in manchen Youtube-Videos heißt, würden wir allerdings nicht sprechen.

Die glatte und damit sehr angenehme Struktur ist eine der wenigen Lichtblicke. Fehleingaben in Spielen lassen sich wie üblich mit der Deaktivierungsoption verhindern.

Display

Wie wir testen - Display

Entgegen dem aktuellen Trend verbaut Lenovo ein Glare- und kein Non-Glare-Display. Für Anwender, die im 15-Zoll-Bereich niedrigere Auflösungen gewohnt sind, mögen 1.920 x 1.080 Pixel auf den ersten Blick übertrieben viel erscheinen, spätestens nach ein paar Tagen will man die üppige Arbeitsfläche jedoch nicht mehr missen. Im Vergleich zu einem 1.600er- oder 1.366er-Display haben wesentlich mehr Informationen auf dem Bildschirm Platz (Stichwort Mehrfenster-Betrieb).

Die SLI-Variante des Y500 packt Spiele auch in Full HD problemlos (natürlich nicht immer mit maximalen Details). Dem Single-GPU-Modell würde zugegebenermaßen ein HD+-Panel besser stehen. Falls Sie aus Performancegründen die Auflösung verringern müssen: Nach 1.920 x 1.080 Bildpunkten (16:9) folgten bei unserem Testgerät 1.680 x 1.050 Pixel (16:10). 1.366 x 768 Bildpunkte vermatschen bereits spürbar.

252
cd/m²
241
cd/m²
246
cd/m²
240
cd/m²
280
cd/m²
246
cd/m²
265
cd/m²
291
cd/m²
270
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 291 cd/m²
Durchschnitt: 259 cd/m²
Ausleuchtung: 82 %
Helligkeit Akku: 280 cd/m²
Schwarzwert: 0.61 cd/m²
Kontrast: 459:1

Dem LG Philips LP156WF1-TLC1-Panel können wir eine gute Qualität attestieren. Eine Helligkeit von rund 260 cd/m² weist zahlreiche Konkurrenten in ihre Schranken. Die mäßige Ausleuchtung (knapp über 80 %) ist subjektiv kaum wahrnehmbar.

Beim Schwarzwert reicht es nur für das Mittelfeld. 0,6 cd/m² sind weder schlecht noch besonders toll. Der Kontrast geht mit ca. 450:1 ebenfalls in Ordnung. Die glänzende Displayoberfläche kaschiert die leichten Defizite prima. Auch beim Thema Farben gibt es wenig zu kritisieren. Das Panel kommt dem sRGB-Raum relativ nahe.

Lenovo IdeaPad Y500 vs. sRGB (Gitter)
Lenovo IdeaPad Y500 vs. sRGB (Gitter)
Lenovo IdeaPad Y500 vs. AdobeRGB (Gitter)
Lenovo IdeaPad Y500 vs. AdobeRGB (Gitter)
Lenovo IdeaPad Y500 vs. Asus G55VW-S1073V (Gitter)
Lenovo IdeaPad Y500 vs. Asus G55VW-S1073V (Gitter)

Trotz der überdurchschnittlichen Helligkeit eignet sich das IdeaPad Y500 nur bedingt für den Outdoor-Einsatz. Wie die unteren Fotos zeigen, treten außerhalb geschlossener Räume teils deftige Spiegelungen auf. Wer des Öfteren Frischluft schnappt, ist mit einem Non-Glare-Panel besser beraten.

Außeneinsatz Lenovo IdeaPad Y500
Außeneinsatz Lenovo IdeaPad Y500
Outdoor-Einsatz Lenovo IdeaPad Y500

Die Blickwinkelstabilität hängt sehr stark von der Richtung ab. Während der 15-Zöller horizontal auch größere Abweichungen adäquat wegsteckt, kommt es vertikal deutlich schneller zu Verfälschungen. Ein ständiges Nachjustieren, wie man es von billigen Panels kennt, entfällt allerdings.

Blickwinkel Lenovo IdeaPad Y500
Blickwinkel Lenovo IdeaPad Y500

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Prozessor

Ivy Bridge
Ivy Bridge

Der Core i7-3630QM ist ein mobiler High-End-Prozessor aus Intels Ivy-Bridge-Palette (22 nm). Mit vier Kernen und sechs MByte L3-Cache stemmt die 45-Watt-CPU auch rechenintensive Anwendungen locker.

Spieler freuen sich vor allem über die Turbo-Boost-Technologie, welche den Takt unter Last deutlich über den Grundwert anhebt. Im Falle des Core i7-3630QM sind theoretisch bis zu 3,4 GHz möglich. Hyper-Threading (simuliert virtuelle Kerne) ist derweil eher für professionelle Nutzer interessant. Von acht parallelen Threads profitieren bisher nur wenige Programme.

Der HD Graphics 4000 genannte Grafikchip bleibt beim IdeaPad Y500 ohne Funktion. Wegen SLI musste der Hersteller auf Nvidias Optimus-Technik verzichten.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo HDTune
Systeminfo GPUZ
Systeminfo Nvidia Systemsteuerung
Systeminfo HWiNFO
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo DPC Latenzen
Systeminformationen Lenovo IdeaPad Y500

Turbo Boost

Die dynamische Übertaktung agiert mehr als zufriedenstellend. Sowohl im CPU-lastigen Cinebench R10 als auch im GPU-lastigen Ungine-Heaven-Benchmark läuft der Core i7-3630QM stets mit über 3,0 GHz. Ein Indiz für eine exzellente Kühlung? Jein, denn unter Volllast sind es »nur« die standardmäßigen 2,4 GHz.

Single-Core-Rendering
Single-Core-Rendering
Multi-Core-Rendering
Multi-Core-Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung

Leistung CPU

Bei den CPU-Benchmarks schlägt sich der Vierkerner überaus wacker. Im Single-Core-Rendering des Cinebench R11.5 rechnet das IdeaPad Y500 exakt so flott wie die ebenfalls mit einem Core i7-3630QM bestückten Konkurrenten DevilTech HellMachine und Nexoc M507II (jeweils 1,41 Punkte). Im Multi-Core-Rendering reiht sich das Notebook knapp hinter dem HP Pavilion dv7-7202eg ein (6,37 vs. 6,39 Punkte).

Wie das untere Schaubild verdeutlicht, ist der hauseigene Bruder Core i7-3610QM (2,3-3,3 GHz) nur minimal langsamer. Der taufrische und 300 MHz schnellere Core i7-3740QM kann sich bei optimierten Anwendungen rund 10 % absetzen.

Cinebench R10
Rendering Multiple CPUs 64Bit (sort by value)
Core i7-3630QM
Lenovo IdeaPad Y500
21733 Points ∼61%
Core i7-3610QM
MSI GE60-i789W7H
21337 Points ∼60% -2%
Core i7-3740QM
One M73-2N
24299 Points ∼68% +12%
Rendering Single CPUs 64Bit (sort by value)
Core i7-3630QM
Lenovo IdeaPad Y500
5953 Points ∼24%
Core i7-3610QM
MSI GE60-i789W7H
5589 Points ∼23% -6%
Core i7-3740QM
One M73-2N
6366 Points ∼26% +7%
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
5953 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
21733 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
6613 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.41 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.37 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
43.53 fps
Hilfe

Grafikkarte

Taktverhalten
Taktverhalten
SLI
SLI

Die GeForce GT 650M basiert auf dem im 28-nm-Prozess gefertigten GK107-Chip der Kepler-Generation. Angesichts von 1,3 Milliarden Transistoren und 384 Unified Shadern gehört die DirectX-11-GPU zur oberen Mittelklasse.

Lenovo verwendet die schnelle GDDR5-Variante, deren 2.048 MByte großer Speicher mit 128 Bit angebunden ist. 790 MHz Kerntakt liegen etwas über dem Standard. Die bisher getesteten GDDR5-Modelle waren meist mit 745 MHz spezifiziert (siehe z. B. das Alienware M14x R2, das Asus UX51VZ, das Dell Inspiron 17R, das DevilTech Fire DTX oder das MSI GE60/GE70).

Schade allerdings, dass die automatische Übertaktung GPU-Boost (Nvidias Pendant zu Intels Turbo Boost) nicht in Aktion tritt. Im Gegensatz zu anderen GT-650M-Notebooks wird der Kerntakt unter Last nicht auf maximal 835 MHz erhöht, sondern verweilt stets bei 790 MHz. Der Speicher taktet dagegen mit 1.000 MHz.

Im SLI-Modus werden zwei Grafikkarten zu einem leistungssteigernden Verbund kombiniert. Um das Maximum an Performance aus dem 15-Zöller herauszukitzeln, haben wir den vorinstallierten GPU-Treiber manuell auf den neuesten Stand gebracht (ForceWare 310.90 statt 306.00).

5.9
Windows 8 Experience Index
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.8
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
6.5
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.5
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9

Leistung GPU

Viele Leser werden sich fragen, ob eine GeForce GT 650M im Doppelpack an die waschechte High-End-Elite heranreichen kann. Kurz und bündig: Die Antwort lautet »Ja«. Wenn bei einem 3D-Programm der SLI-Modus verfügbar ist, legt die Geschwindigkeit deutlich zu.

Beispiel 3DMark 11 (1.280 x 720, Performance Preset): Mit einem GPU-Score von 3.612 Punkten ziehen die beiden Grafikkarten minimal an der GeForce GTX 670MX vorbei, welche ebenfalls aus der Kepler-Generation stammt (3.567 Punkte @ Asus G75VX-T4020H). Eine einzelne GeForce GT 650M schneidet rund 40 % schlechter ab (2.099 Punkte @ Dell Inspiron 17R).

Beim Unigine-Heaven-3.0-Benchmark (1.920 x 1.080, High, Tessellation normal) ergibt sich ein ähnliches Bild. Von 35,8 fps kann die Single-GT-650M nur träumen (21,5 fps @ DevilTech Fire DTX). Auch die GeForce GTX 670MX muss sich mit 34,3 fps wieder geschlagen geben.

3DMark Vantage - 1280x1024 P GPU no PhysX (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
12801 Points ∼28%
GeForce GT 650M (ForceWare 295.93)
DevilTech Fire DTX
8570 Points ∼19% -33%
GeForce GTX 670MX (ForceWare 306.14)
Asus G75VX-T4020H
12997 Points ∼28% +2%
Unigine Heaven 2.1 - 1280x1024 high, Tesselation (normal), DirectX11 AA:off AF:1x (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
47.6 fps ∼26%
GeForce GT 650M (ForceWare 295.93)
DevilTech Fire DTX
29 fps ∼16% -39%
GeForce GTX 670MX (ForceWare 306.14)
Asus G75VX-T4020H
45.2 fps ∼24% -5%
3D Mark
3DMark 0357023 Punkte
3DMark 0524750 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
19069 Punkte
3DMark Vantage14151 Punkte
3DMark 113676 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

CrystalDiskMark
CrystalDiskMark

Falls Sie sich nach dem Kauf wundern sollten, warum die 16 GByte kleine mSATA-SSD nicht im Windows-Explorer auftaucht: Das ist normal. Das Solid State Drive (Samsung MZMPA016HMCD) ist lediglich als Cache gedacht, der das System beschleunigt und der HDD unter die Arme greift.

Die 1.000 GByte große Hauptfestplatte kommt ebenfalls von Samsung und hört auf den Namen Spinpoint M8 HN-M101MBB. Obwohl die HDD „nur“ mit 5.400 U/Min arbeitet, können sich die Benchmark-Ergebnisse sehen lassen. Eine durchschnittliche Transferrate von 86,4 MB/Sek und eine mittlere Zugriffszeit von 17,0 ms sind für ein 5.400er-Modell ziemlich gut (HDTune). Im CrystalDiskMark betrug die sequentielle Lese- und Schreibrate knapp 100 MB/Sek.

Subjektiv fühlt sich das Betriebssystem relativ flott an, wobei der Cache natürlich keine »echte« SSD ersetzen kann. Standard-Notebooks, die ohne Cache und mit einer schwächeren HDD vorliebnehmen müssen, sind teils spürbar langsamer, was Installationen, Ladezeiten, Bootdauer und Multitasking betrifft. Für den angepeilten Notebookpreis ist die HDD/SSD-Combo mehr als akzeptabel.

Samsung SpinPoint M8 HN-M101MBB
Minimale Transferrate: 50.2 MB/s
Maximale Transferrate: 141.9 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 86.4 MB/s
Zugriffszeit: 17 ms
Burst-Rate: 108.2 MB/s
CPU Benutzung: 1.6 %

Leistung System

Der PCMark 7 wurde entwickelt, um die Gesamtleistung eines Systems zu überprüfen. Mit 3.505 Punkten macht es sich der 15-Zöller zwischen den Midrange-Notebooks  Acer Aspire M3-581TG und HP Envy 6-1000sg bequem. Beim Einsatz von stärkeren Komponenten und/oder einer flotteren Festplatte tendieren die Ergebnisse eher Richtung 4.000-4.500 Punkte (siehe z. B. das DevilTech Devil 6700).

PC Mark
PCMark 73505 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

auch anspruchsvolle Titel sind spielbar
auch anspruchsvolle Titel sind spielbar

Nach knapp 90 Gaming-Benchmarks wagen wir zu behaupten, dass ein SLI-Verbund aus zwei GT-650M-Karten nicht nur für Gelegenheitsspieler eine attraktive Option darstellt.

Sofern man im Bedarfsfall auf die Ultra-Stufe und vierfache Kantenglättung verzichtet, läuft ein Großteil der Titel auch mit 1.920 x 1.080 Pixeln ordentlich. Hohe Grafikeinstellungen und zweifache Kantenglättung werden meist flüssig wiedergegeben. Eine Reduzierung der Pixelmenge ist nur selten nötig.

Eine einzelne GeForce GT 650M wird über alle Benchmarks hinweg um rund 66 % abgehängt. Je nach Titel schwankt der Performancegewinn zwischen 0 und über 90 %. Die GeForce GTX 670MX fällt ebenfalls zurück, wobei die Differenz mit 10 % eher gering ist. Der GeForce GTX 675MX wird die SLI-Combo nicht gefährlich. Nvidias Kepler-basierte High-End-Grafikkarte erarbeitet sich einen Vorsprung von etwa 20 %.

Noch ein paar Worte zum Thema Mikroruckler, die beim IdeaPad Y500 eine tragende Rolle spielen. Aufgrund der variierenden Frameabstände, welche durch die abwechselnde Bildberechnung entstehen und theoretisch alle Dual-GPU-Systeme betreffen, kommt es teils zu störenden Hängern. Besonders kritisch ist der Bereich unter 40 fps, in dem sich das Notebook bei anspruchsvollen Titeln gerne aufhält. Trotz der schlechteren Leistung wirkt das Bild mit einer GeForce GTX 670MX tendenziell ruhiger.

Am Ende des Artikels haben wir eine detaillierte Vergleichstabelle eingebaut. Mehr Infos zu den verschiedenen Grafikkarten erhalten Sie in unserer Spieleliste

Grafikkarte Gesamtleistung
GeForce GTX 675MX +20 %
GeForce GT 650M SLI Basis (Schnitt aus 24 Spielen)
GeForce GTX 670MX -10 %
GeForce GT 650M -40 %
min. mittelhoch max.
Battlefield 3 (2011) 92.3715526.8fps
CoD: Modern Warfare 3 (2011) 176.5152.3124.173.6fps
The Elder Scrolls V: Skyrim (2011) 90.473.445.4fps
Anno 2070 (2011) 147.578.954.130.5fps
Alan Wake (2012) 100.463.630.8fps
Mass Effect 3 (2012) 59.959.959.8fps
Risen 2: Dark Waters (2012) 95.776.761.229.8fps
Diablo III (2012) 241.4197178.4106.7fps
Dirt Showdown (2012) 104.783.65319.2fps
Max Payne 3 (2012) 74.871.633.126.1fps
Darksiders II (2012) 116.969.8fps
Sleeping Dogs (2012) 135.997.752.513.6fps
Counter-Strike: GO (2012) 246.9218.7199.7138.7fps
Guild Wars 2 (2012) 9247.123.2fps
F1 2012 (2012) 14011410953fps
Borderlands 2 (2012) 89.979.678.259.9fps
Fifa 13 (2012) 274.2225.1208.4194.4fps
Dishonored (2012) 128.5128123.395.8fps
Medal of Honor: Warfighter (2012) 118.986.671.331.2fps
Need for Speed: Most Wanted (2012) 59.949.629.917.4fps
Call of Duty: Black Ops 2 (2012) 147.7121.381.855.3fps
Hitman: Absolution (2012) 68.459.735.819.1fps
Assassin´s Creed III (2012) 6359.922.2fps
Far Cry 3 (2012) 105.788.842.615.6fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Gehäuselüfter
Gehäuselüfter

Bei der Geräuschentwicklung müssen viele Multimedia- und Gaming-Notebooks herbe Kritik einstecken. Speziell unter Last rotieren die Gehäuselüfter mit einer hohen Drehzahl. Zwar agiert auch das IdeaPad Y500 im Spielebetrieb nicht besonders leise, von einem störenden lauten Pegel ist der 15-Zöller aber weit entfernt. Knapp 40 dB im 3DMark 06 sind ein ordentliches Resultat.

Zum Vergleich: Beim Schenker XMG A522 (GeForce GTX 660M) und beim Medion Erazer X6821 (GeForce GTX 670M) waren es im Test rund 43 dB. Je nach Lautstärke und Intensität des Spielesounds tritt der Lüfter manchmal komplett in den Hintergrund.

Im Idle-Betrieb ist das Notebook generell kaum wahrnehmbar. Bis auf ein dezentes Lüfter- respektive HDD-Säuseln bleibt das Notebook angenehm ruhig. Durchschnittlich 31 dB werden selbst empfindliche Nutzer nicht stören.

Lautstärkediagramm

Idle 30.7 / 31.2 / 31.5 dB(A)
Last 40.5 / 41.8 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest (Furmark & Prime)
Stresstest (Furmark & Prime)

Die Temperaturen haben uns nur zum Teil überzeugt. Beginnen wir am besten mit dem Leerlauf-Betrieb. Wenn das Notebook kaum oder überhaupt nicht ausgelastet wird, pendeln sich die Gehäuseoberflächen auf passable 31 °C ein.

Unter Volllast kommt es hingegen zu einer recht starken Erwärmung des Chassis. Nach einer Stunde Stresstest mit den Tools Furmark und Prime gab unser Messgerät durchschnittlich 43 °C (Oberseite) bzw. 41 °C (Unterseite) aus. Partiell ermittelten wir sogar 50 °C. Bei »normalen« 3D-Programmen erhitzt sich das IdeaPad Y500 nicht ganz so stark. Spiele lassen sich ohne große Einschränkungen genießen.

Die Komponenten werden unter extremen Bedingungen ebenfalls ziemlich warm. Beim Erklimmen der 90-°C-Marke sank der CPU-Takt auf (immer noch brauchbare) 2,4 GHz. Die Grafikkarten verhielten sich im Stresstest völlig unterschiedlich. Während eine GT 650M mit den üblichen 790/1.000 MHz lief (maximal 84 °C), taktete sich die zweite GT 650M nach kürzester Zeit auf magere 135/203 MHz herunter. Da die Auslastung in GPU-Z gegen 0 tendierte, sind wir uns allerdings nicht sicher, ob Furmark den sekundären Beschleuniger korrekt bediente.

Max. Last
 50.4 °C50.0 °C35.7 °C 
 48.9 °C50.9 °C35.9 °C 
 41.8 °C42.3 °C31.6 °C 
Maximal: 50.9 °C
Durchschnitt: 43.1 °C
31.2 °C42.0 °C47.4 °C
32.1 °C45.6 °C49.1 °C
30.9 °C44.3 °C44.5 °C
Maximal: 49.1 °C
Durchschnitt: 40.8 °C
Netzteil (max.)  53.3 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-550

Lautsprecher

Lenovo bewirbt das Gerät selbstbewusst mit »erstklassigen JBL Lautsprechern«. Die in Kalifornien ansässige Firma dürfte manchen Lesern ein Begriff sein. Der Sound-Experte hat bereits mehreren Notebooks zu einem guten Klang verholfen - allen voran dem Dell XPS 15 und XPS 17. Und siehe da: Auch das IdeaPad Y500 weiß akustisch zu gefallen.

In Kombination mit der Dolby-Home-Theater-v4-Technologie bewegt sich der Sound über dem durchschnittlichen 08/15-Niveau. Für ein 2.0-System, das keinen Subwoofer enthält, ist der Bass überraschend kräftig. Trotz des etwas blechernen und künstlichen Klangbildes (ein typisches Notebook-Problem, das man insbesondere bei Musiktiteln merkt) kommen Spiele und Filme ordentlich zur Geltung. Den guten Maximalpegel sollte man nicht unbedingt ausreizen, da die Speaker bei höherer Lautstärke zum Ausfransen tendieren.

Mit Blick auf die Konkurrenz können wir Lenovo aber nur wenig vorwerfen. Andere Geräte klingen erheblich schlechter. Für die Referenz reicht es unterdessen nicht. Nach Meinung des Autors wird die Lautsprecher-Kategorie weiterhin von MSIs Dynaudio-Systemen dominiert (GX60/GT60/GT70). Die Sound-Ausgabe erfolgt übrigens per Klinkenstecker (S/PDIF-Support) oder HDMI (Surround-Sound).

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die fehlende Grafikumschaltung äußerst sich nicht zuletzt beim Strombedarf. Mit 18-25 Watt verbraucht der 15-Zöller im Idle-Betrieb mehr Energie als viele Optimus-Konkurrenten. Das knallgelbe und ebenfalls 15,6-zöllige Gigabyte P2542G (Core i7-3610QM & GeForce GTX 660M) benötigte im Test nur 11-18 Watt.

Unter Last vergleichen wir das IdeaPad Y500 lieber mit einem ebenbürtigen High-End-Notebook. Rund 104 Watt bei der ersten Szene des 3DMark 06 liegen merklich über dem Wert des Asus G75VX (82 Watt @ Core i7-3630QM & GeForce GTX 670MX). Hinweis: Alle Messungen wurden inklusive Tastaturbeleuchtung und aktiviertem SLI durchgeführt.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.3 Watt
Idle 17.8 / 23.8 / 24.9 Watt
Last 103.6 / 105.1 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Readers Test
Maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
Classic Test
Minimale Laufzeit  (Classic Test)

Der austauschbare Lithium-Ionen-Akku verfügt mit 72 Wh respektive 6.700 mAh über eine anständige Kapazität. Zumindest in der Theorie, denn die realen Laufzeiten können nicht wirklich begeistern. 1,5 Stunden bei hoher Last und maximaler Helligkeit sind ebenso dürftig wie drei Stunden kabelloses Internetsurfen (mittlere Leuchtkraft). Über vier Stunden schafft es der 15-Zöller nur im Leerlaufbetrieb mit minimaler Helligkeit.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 04min
Surfen über WLAN
3h 10min
Last (volle Helligkeit)
1h 27min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Lenovo IdeaPad Y500
Lenovo IdeaPad Y500 (Herstellerfoto)

Nach dem gelungenen IdeaPad Y580 präsentiert Lenovo das nächste spielefähige Notebook auf Basis von Nvidias Kepler-Architektur. Das IdeaPad Y500 besticht vor allem mit seiner durchdachten UltraBay. Die Möglichkeit, wahlweise ein optisches Laufwerk, eine zweite Grafikkarte oder eine zusätzliche Festplatte zu verbauen, bringt frischen Wind in den Gaming-Sektor.

Dank Nvidias toller Treiber-Unterstützung kommt die GeForce GT 650M im SLI-Modus so richtig auf Touren. Selbst High-End-Grafikkarten wie die GeForce GTX 670MX müssen sich bei den meisten Spielen warm anziehen. Für 1.100 Euro entdeckt man derzeit kaum ein schnelleres Notebook. Die üppige Speicherausstattung und der flotte Quad-Core-Prozessor tragen ihr übrigens zur hohen Gesamtleistung bei. Der Verzicht auf ein »vollwertiges« Solid State Drive ist zwar etwas schade, allerdings kann der 16 GByte kleine ExpressCache gut über dieses Manko hinwegtrösten.

Obwohl uns die spiegelnde Oberfläche gestört hat, erntet auch das relativ hochwertige TN-Panel Lob. Ein weiterer Pluspunkt sind die verhältnismäßig guten JBL-Lautsprecher. Dank der knallroten Tastaturbeleuchtung macht der 15-Zöller rund um die Uhr eine prima Figur (mal abgesehen von den empfindlichen Oberflächen).

Leider offenbart das schwarze und hauptsächlich aus Metall gefertigte Gehäuse einige unnötige Patzer. Da hätten wir zum Beispiel das klappernde Touchpad, das nicht immer zuverlässig arbeitet und eine geringe Stabilität aufweist. Oder die suboptimale Anordnung der Schnittstellen respektive Lüfter. Wer möchte beim Zocken mit einer externen Maus schon die ganze Abwärme auf die Hand bekommen? Der Tastatur mangelt es derweil an einem knackigen Feedback. In den restlichen Kategorien (Verarbeitung, Lautstärke, Temperatur, Akkulaufzeit, Gewicht etc.) zeigt sich das IdeaPad Y500 eher unauffällig, sprich mittelmäßig bis gut.

Wer ein vielseitiges und preislich (noch) attraktives Gaming-Notebook sucht und die genannten Kritikpunkte verschmerzen kann, sollte dem 15-Zöller eine Chance geben. Die Non-SLI-Variante ist aufgrund besserer und/oder günstigerer Alternativen nicht ganz so interessant. Der Aufpreis zum Dual-GPU-Modell lohnt sich aus Leistungssicht definitiv.

Im Vergleich

Far Cry 3 - 1920x1080 DX11 Ultra Preset (HDAO, Enhanced Alpha To Coverage) AA:4x MS (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
15.6 fps ∼24%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
8.8 fps ∼13% -44%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
13.7 fps ∼21% -12%
GeForce GTX 675MX (mixed driver)
Schenker XMG P502
17.5 fps ∼27% +12%
Hitman: Absolution - 1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS AF:16x (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
19.1 fps ∼26%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
9.9 fps ∼13% -48%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
12.7 fps ∼17% -34%
GeForce GTX 675MX (mixed driver)
Schenker XMG P502
19.3 fps ∼26% +1%
Call of Duty: Black Ops 2 - 1920x1080 (Extra) High / On, FXAA AA:4xMS (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
55.3 fps ∼35%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
28.2 fps ∼18% -49%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
46.2 fps ∼29% -16%
GeForce GTX 675MX (mixed driver)
Schenker XMG P502
57.4 fps ∼36% +4%
Need for Speed: Most Wanted - 1920x1080 High / On (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
17.4 fps ∼29%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
19.7 fps ∼33% +13%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
29 fps ∼48% +67%
GeForce GTX 675MX (mixed driver)
Schenker XMG P502
38.2 fps ∼64% +120%
Medal of Honor: Warfighter - 1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS AF:16x (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
31.2 fps ∼39%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
17.6 fps ∼22% -44%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
25 fps ∼31% -20%
GeForce GTX 675MX (mixed driver)
Schenker XMG P502
34 fps ∼42% +9%
Dishonored - 1920x1080 High / On, FOV: 75 AA:FX (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
95.8 fps ∼74%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
56 fps ∼43% -42%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
75.4 fps ∼58% -21%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
103 fps ∼79% +8%
Fifa 13 - 1920x1080 High AA:4xMS (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
194.4 fps ∼49%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
132.8 fps ∼33% -32%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
180.6 fps ∼45% -7%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
248 fps ∼62% +28%
Borderlands 2 - 1920x1080 (Ultra) High / On (PhysX low) AA:FX AF:8x (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
59.9 fps ∼47%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
35.7 fps ∼28% -40%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
45.3 fps ∼36% -24%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
62.9 fps ∼50% +5%
F1 2012 - 1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
53 fps ∼49%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
32 fps ∼29% -40%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
46 fps ∼42% -13%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
62 fps ∼57% +17%
Guild Wars 2 - 1920x1080 All Maximum / On AA:FX (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
23.2 fps ∼35%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
12.5 fps ∼19% -46%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
18.8 fps ∼28% -19%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
24.7 fps ∼37% +6%
Counter-Strike: GO - 1920x1080 (Very) High, FXAA AA:4x MS AF:8x (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
138.7 fps ∼54%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
72.3 fps ∼28% -48%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
95.7 fps ∼37% -31%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
131 fps ∼51% -6%
Sleeping Dogs - 1920x1080 Extreme Preset AA:Extreme (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
13.6 fps ∼19%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
7.5 fps ∼10% -45%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
13.1 fps ∼18% -4%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
16.1 fps ∼22% +18%
Darksiders II - 1920x1080 2/4 Shadows, No Ambient Occlusion, AA:Low (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
69.8 fps ∼36%
GeForce GT 650M (mixed driver)
Schenker XMG A502
41.1 fps ∼21% -41%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
63.2 fps ∼32% -9%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
80.2 fps ∼41% +15%
Max Payne 3 - 1920x1080 Very High, DX11 AA:Very High FX AF:8x (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
26.1 fps ∼31%
GeForce GT 650M (ForceWare 295.93)
DevilTech Fire DTX
16.3 fps ∼19% -38%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
24.8 fps ∼29% -5%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
30.5 fps ∼36% +17%
Dirt Showdown - 1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
19.2 fps ∼22%
GeForce GT 650M (ForceWare 295.93)
DevilTech Fire DTX
17 fps ∼20% -11%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
32.4 fps ∼37% +69%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
39.4 fps ∼45% +105%
Diablo III - 1920x1080 High AA:on (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
106.7 fps ∼41%
GeForce GT 650M (ForceWare 295.93)
DevilTech Fire DTX
59.3 fps ∼23% -44%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
89.5 fps ∼34% -16%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
109.9 fps ∼42% +3%
Risen 2: Dark Waters - 1920x1080 Ultra / on AA:on AF:8x (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
29.8 fps ∼36%
GeForce GT 650M (ForceWare 295.93)
DevilTech Fire DTX
16 fps ∼19% -46%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
23.4 fps ∼29% -21%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
31.6 fps ∼38% +6%
Alan Wake - 1920x1080 High Preset AA:4x AF:8x (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
30.8 fps ∼36%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
23 fps ∼27% -25%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
32.4 fps ∼37% +5%
Anno 2070 - 1920x1080 Very High Preset AA:on AF:4x (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
30.5 fps ∼25%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
32.4 fps ∼26% +6%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
37.7 fps ∼31% +24%
The Elder Scrolls V: Skyrim - 1920x1080 Ultra Preset AA:8x AF:16x (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
45.4 fps ∼52%
GeForce GT 650M (ForceWare 295.93)
DevilTech Fire DTX
24.4 fps ∼28% -46%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
34.3 fps ∼39% -24%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
44 fps ∼50% -3%
CoD: Modern Warfare 3 - 1920x1080 Extra, all on, Image Quality: Native AA:4x (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
73.6 fps ∼46%
GeForce GT 650M (ForceWare 295.93)
DevilTech Fire DTX
41.6 fps ∼26% -43%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
61 fps ∼38% -17%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
80.6 fps ∼51% +10%
Battlefield 3 - 1920x1080 ultra AA:4x MS AF:16x (sort by value)
GeForce GT 650M SLI (ForceWare 310.90)
Lenovo IdeaPad Y500
26.8 fps ∼26%
GeForce GT 650M (ForceWare 295.93)
DevilTech Fire DTX
15.2 fps ∼15% -43%
GeForce GTX 670MX (Forceware 310.61)
DevilTech HellMachine
21.8 fps ∼21% -19%
GeForce GTX 675MX (ForceWare 306.14)
One M73-2N
28.6 fps ∼28% +7%
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Im Test: Lenovo IdeaPad Y500, zur Verfügung gestellt von:
Im Test: Lenovo IdeaPad Y500 (Herstellerfoto)

Datenblatt

Lenovo IdeaPad Y500

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
16384 MB, 2x 8192 MB SO-DIMM DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), 2 Slots, max. 16 GB
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GT 650M SLI - 2x 2048 MB, Kerntakt: 790 MHz, Speichertakt: 1000 MHz, GDDR5, ForceWare 310.90
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, LG Philips LP156WF1-TLC1 (LGD01E9), TN LED, Full-HD, Diagonale: 39.6 cm, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Samsung SpinPoint M8 HN-M101MBB, 1000 GB 5400 U/Min + Samsung MZMPA016HMCD, 16 GB SSD (ExpressCache)
:: Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Panther Point PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer (S/PDIF), Mikrofon, Card Reader: SD, SD Pro, MMC, MS, MS Pro, xD,
:: Netzwerkverbindungen
Atheros AR8161/8165 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Intel Centrino Wireless-N 2230 (b g n ), 4.0 Bluetooth
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 39 x 387 x 259
:: Gewicht
2.93 kg Netzteil: 0.675 kg
:: Akku
72 Wh Lithium-Ion, 6700 mAh, 10.8V, 6 Zellen, 0.323 kg
:: Preis
1099 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 8 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: HD (720p) , Lautsprecher: 2.0 (JBL, Dolby Home Theater v4), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 170 Watt, Anleitung, Garantiekarte, Microsoft Office 2010 Starter, 24 Monate Garantie

 

[+] compare
Mit zwei Grafikkarten fällt das IdeaPad Y500 in die Kategorie DTR.
Mit zwei Grafikkarten fällt das IdeaPad Y500 in die Kategorie DTR.
Die (deaktivierbare) Tastaturbeleuchtung lässt sich in zwei Stufen regeln.
Die (deaktivierbare) Tastaturbeleuchtung lässt sich in zwei Stufen regeln.
Kein Wunder: JBL hat bereits im Dell XPS 15 für einen tollen Klang gesorgt.
Kein Wunder: JBL hat bereits im Dell XPS 15 für einen tollen Klang gesorgt.
Für Notebook-Verhältnisse ist der Sound überraschend gut.
Für Notebook-Verhältnisse ist der Sound überraschend gut.
Der Displayrahmen entpuppt sich als ungemein empfindlich. Wie oft denn noch, liebe Hersteller?
Der Displayrahmen entpuppt sich als ungemein empfindlich. Wie oft denn noch, liebe Hersteller?
Wer hätte es gedacht: Das Y500 bietet eine HD-Webcam.
Wer hätte es gedacht: Das Y500 bietet eine HD-Webcam.
Die sekundäre GPU kann auch von Laien entfernt werden.
Die sekundäre GPU kann auch von Laien entfernt werden.
Lenovo hat einen intelligenten Öffnungsmechanismus konzipiert.
Lenovo hat einen intelligenten Öffnungsmechanismus konzipiert.
Wegen der fehlenden Grafikumschaltung sind die Laufzeiten nur durchschnittlich.
Wegen der fehlenden Grafikumschaltung sind die Laufzeiten nur durchschnittlich.
An der Tastenwölbung erkennt man sofort den Hersteller.
An der Tastenwölbung erkennt man sofort den Hersteller.
Die Position der Lautstärke- und Helligkeitsregelung entspricht den MSI-Geräten.
Die Position der Lautstärke- und Helligkeitsregelung entspricht den MSI-Geräten.
FireWire, eSATA und DisplayPort sind nicht vorhanden.
FireWire, eSATA und DisplayPort sind nicht vorhanden.
Über die linke Seite wird das Notebook mit Strom beliefert.
Über die linke Seite wird das Notebook mit Strom beliefert.
Im Spiele-Betrieb weht es die heiße Luft Richtung (Maus-)Hand.
Im Spiele-Betrieb weht es die heiße Luft Richtung (Maus-)Hand.
Die rechte Seite enthält einen USB-2.0-Port und zwei Audio-Buchsen.
Die rechte Seite enthält einen USB-2.0-Port und zwei Audio-Buchsen.
Der vorderseitig integrierte Kartenleser beherrscht sechs Formate.
Der vorderseitig integrierte Kartenleser beherrscht sechs Formate.
Der UltraBay-Schacht ist das größte Alleinstellungsmerkmal des Y500.
Der UltraBay-Schacht ist das größte Alleinstellungsmerkmal des Y500.
Beim Touchpad erhitzen sich die Gemüter.
Beim Touchpad erhitzen sich die Gemüter.
Quad-Core-Power by Intel, DirectX-11-Power by Nvidia.
Quad-Core-Power by Intel, DirectX-11-Power by Nvidia.
Der Akku benötigt fast die komplette Rückseite.
Der Akku benötigt fast die komplette Rückseite.
Links sehen Sie die beiden DDR3-RAM-Bänke, rechts die kleine mSATA-SSD.
Links sehen Sie die beiden DDR3-RAM-Bänke, rechts die kleine mSATA-SSD.
Im Vergleich zu MSI wirkt das Design weniger verspielt.
Im Vergleich zu MSI wirkt das Design weniger verspielt.
Das SLI-Gerät bringt es auf knapp drei Kilogramm.
Das SLI-Gerät bringt es auf knapp drei Kilogramm.
Der maximale Öffnungswinkel liegt bei etwa 130°.
Der maximale Öffnungswinkel liegt bei etwa 130°.
Trotz Dual-GPU-Option ist der 15-Zöller nicht sonderlich hoch.
Trotz Dual-GPU-Option ist der 15-Zöller nicht sonderlich hoch.
Bei fettigen Fingern kommt es schnell zu Verunreinigungen.
Bei fettigen Fingern kommt es schnell zu Verunreinigungen.
Die rot umrandeten Tasten sind zweifelsohne ein Blickfang.
Die rot umrandeten Tasten sind zweifelsohne ein Blickfang.
Der schwarze Deckel präsentiert sich relativ unspektakulär.
Der schwarze Deckel präsentiert sich relativ unspektakulär.
Lenovo setzt auf einen glänzenden Full-HD-Bildschirm.
Lenovo setzt auf einen glänzenden Full-HD-Bildschirm.
Der Hersteller vertraut auf einen Mix aus Kunststoff und Metall.
Der Hersteller vertraut auf einen Mix aus Kunststoff und Metall.
Je nach Umgebung spiegelt das Panel ziemlich stark.
Je nach Umgebung spiegelt das Panel ziemlich stark.
Beim WLAN-Modul greift der Hersteller auf Intel zurück.
Beim WLAN-Modul greift der Hersteller auf Intel zurück.
Die Festplatte steckt unter einer Folie.
Die Festplatte steckt unter einer Folie.
Es ist nur ein Teil der Komponenten austauschbar.
Es ist nur ein Teil der Komponenten austauschbar.
Frische Luft wird über den Gehäuseboden angesaugt.
Frische Luft wird über den Gehäuseboden angesaugt.
Anstelle der zweiten Grafikkarte lassen sich auch andere Module verbauen.
Anstelle der zweiten Grafikkarte lassen sich auch andere Module verbauen.
Die Anschlussanordnung hat uns nicht wirklich gefallen.
Die Anschlussanordnung hat uns nicht wirklich gefallen.
Trotz kleinerer Mängel würden wir die Verarbeitung als gut bezeichnen.
Trotz kleinerer Mängel würden wir die  Verarbeitung als gut bezeichnen.
Die Bodenabdeckung wird von neun Schrauben gehalten.
Die Bodenabdeckung wird von neun Schrauben gehalten.
Das 675 Gramm schwere Netzteil ist mit 170 Watt spezifiziert.
Das 675 Gramm schwere Netzteil ist mit 170 Watt spezifiziert.

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Links

Preisvergleich

Pro

+Tastaturbeleuchtung
+Ordentlicher Klang
+Schnelle Hardware
+UltraBay-Schacht
+Gutes FHD-Panel
+SSD-Cache
+Viel Metall
 

Contra

-Ungünstige Anschluss- und Lüfterverteilung
-Klappriges und instabiles Touchpad
-Spiegelnde Displayoberfläche
-Recht empfindliches Gehäuse
-Etwas schwammige Eingabe
-Geringer Lieferumfang

Shortcut

Was uns gefällt

Das UltraBay-Feature ist gut durchdacht.

Was wir vermissen

Eine matte Displayoberfläche und ein besseres Touchpad.

Was uns verblüfft

Endlich mal wieder ein brauchbares Soundsystem.

Die Konkurrenz

15-zöllige Allround-Notebooks mit Kepler-GPU. Mittelklasse: Asus N56VZDevilTech Fire DTX, MSI GE60, Schenker XMG A502. Oberklasse: Asus G55VW, Gigabyte P2542G, Lenovo IdeaPad Y580, Schenker XMG A522.

Bewertung

Lenovo IdeaPad Y500
14.07.2013 v3
Florian Glaser

Gehäuse
80%
Tastatur
80%
Pointing Device
68%
Konnektivität
74%
Gewicht
74%
Akkulaufzeit
78%
Display
78%
Leistung Spiele
92%
Leistung Anwendungen
93%
Temperatur
76%
Lautstärke
84%
Auf- / Abwertung
84%
Durchschnitt
80%
82%
Gaming *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Florian Glaser (Update: 11.02.2014)