Notebookcheck Logo

Intel Pentium Silver N5000 vs Intel Celeron N4100 vs Intel Celeron N4020

Intel Pentium Silver N5000

► remove from comparison Intel Pentium N5000

Der Intel Pentium Silver N5000 ist ein Ende 2017 vorgestellter Quad-Core-SoC, der hauptsächlich in preiswerten Notebooks verbaut wird. Er taktet mit 1,1 bis 2,7 GHz (Einzelkern Burst, Mehrkern Burst 2,6 GHz) und gehört der Gemini-Lake-Plattform an. Die Fertigung erfolgt wie beim Vorgänger Apollo Lake in einem 14-Nanometer-Prozesses mit FinFETs. Neben den vier CPU-Kernen integriert der Chip auch eine DirectX-12-fähige Grafikeinheit sowie einen DDR4/LPDDR4-Speichercontroller (Dual-Channel, 2.400 MHz). Der SoC kann nicht ausgetauscht werden, da er direkt mit dem Mainboard verlötet wird (BGA Package).

Im Vergleich zum Vorgänger Pentium N4200, bietet der N5000 leicht verbesserte CPU Kerne mit 200 MHz höherem Boost Takt, ein kleineres Package, neuere Displayanschlüsse und ein teilweise integriertes WLAN Modul (Wireless-AC9560 mit Companion Module).

Architektur

Die Prozessor-Architektur der Gemini Lake SoCs wurde im Vergleich zum Vorgänger leicht weiterentwickelt. Intel nennt sie nun Goldmont Plus Kerne und verdoppelt den Level 2 Cache von 2 auf 4 MB. Trotzdem sollte die Pro-MHz-Leistung noch deutlich hinter den aktuellen Kaby-Lake Prozessoren bleiben.

Performance

Die CPU-Leistung des Pentium N5000 mit 4 CPU-Kernen und einer Taktrate von 1,1 bis 2,7 GHz dürfte stark vom Kühlsystem abhängen. Wenn der Boost Takt gehalten werden kann, sollte der N5000 einige Prozent schneller rechnen als der Vorgänger Pentium N4200. Trotzdem gehört die CPU in das Low-End Segment. Der Core m3-7Y30 bietet eine deutlich höhere Einzelkernperformance und kann auch im Mehrkernbetrieb (trotz seiner 2 Kerne) überzeugen. Der N5000 bewältigt jedoch problemlos die meisten Alltagsanwendungen (Office, Browsing) und ist auch für moderates Multitasking geeignet.

Grafik

Die integrierte UHD Graphics 605 unterscheidet sich nur durch die verbesserten Displayanschlüsse von der HD Graphics 505.

Weiterhin integriert der Chip eine fortschrittliche Videoeinheit, die auch die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von VP9- und H.265-Material (8 Bit Farbtiefe) beherrscht.

Leistungsaufnahme

Der gesamte SoC wird von Intel wie der Vorgänger mit einer TDP von 6 Watt spezifiziert (SDP 4,8 Watt - Scenario Design Power). Damit kann der Chip prinzipiell rein passiv gekühlt werden, jedoch sind auch Varianten mit Lüfter möglich.

Intel Celeron N4100

► remove from comparison Intel Celeron N4100

Der Intel Celeron N4100 ist ein Ende 2017 vorgestellter Quad-Core-SoC, der hauptsächlich in preiswerten Notebooks verbaut wird. Er taktet mit 1,1 bis 2,4 GHz (Einzelkern Burst, Mehrkern Burst max. 2,3 GHz) und gehört der Gemini-Lake-Plattform an. Die Fertigung erfolgt wie beim Vorgänger Apollo Lake in einem 14-Nanometer-Prozesses mit FinFETs. Neben den vier CPU-Kernen integriert der Chip auch eine DirectX-12-fähige Grafikeinheit sowie einen DDR4/LPDDR4-Speichercontroller (Dual-Channel, 2.400 MHz). Der SoC kann nicht ausgetauscht werden, da er direkt mit dem Mainboard verlötet wird (BGA Package).

Im Vergleich zum Celeron N3450, bietet der N4100 leicht verbesserte CPU Kerne mit 200 MHz höherem Boost Takt, verdoppeltem L2 Cache, ein kleineres Package, neuere Displayanschlüsse und ein teilweise integriertes WLAN Modul (Wireless-AC9560 mit Companion Module).

Architektur

Die Prozessor-Architektur der Gemini Lake SoCs wurde im Vergleich zum Vorgänger leicht weiterentwickelt. Intel nennt sie nun Goldmont Plus Kerne und verdoppelt den Level 2 Cache von 2 auf 4 MB. Trotzdem sollte die Pro-MHz-Leistung noch deutlich hinter den aktuellen Kaby-Lake Prozessoren bleiben.

Performance

Die CPU-Leistung des Celeron N4100 mit 4 CPU-Kernen und einer Taktrate von 1,1 bis 2,4 GHz dürfte stark vom Kühlsystem abhängen. Wenn der Boost Takt gehalten werden kann, sollte der N4100 einige Prozent schneller rechnen als der Vorgänger Celeron N3450 und knapp an das Niveau des alten Pentium N4200 (1,1 - 2,5 GHz, 2MB L2, Apollo Lake). Der Core m3-7Y30 bietet eine deutlich höhere Einzelkernperformance und kann auch im Mehrkernbetrieb (trotz seiner 2 Kerne) überzeugen. Der N4100 bewältigt jedoch problemlos die meisten Alltagsanwendungen (Office, Browsing) und ist auch für moderates Multitasking geeignet.

Grafik

Die integrierte UHD Graphics 600 unterscheidet sich nur durch die verbesserten Displayanschlüsse von der HD Graphics 500.

Weiterhin integriert der Chip eine fortschrittliche Videoeinheit, die auch die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von VP9- und H.265-Material (8 Bit Farbtiefe) beherrscht.

Leistungsaufnahme

Der gesamte SoC wird von Intel wie der Vorgänger mit einer TDP von 6 Watt spezifiziert (SDP 4,8 Watt - Scenario Design Power). Damit kann der Chip prinzipiell rein passiv gekühlt werden, jedoch sind auch Varianten mit Lüfter möglich.

Intel Celeron N4020

► remove from comparison Intel Celeron N4020

Der Intel Celeron N4020 ist ein Ende 2017 vorgestellter Dual-Core-SoC, der hauptsächlich in preiswerten Notebooks verbaut wird. Er taktet mit 1,1 bis 2,8 GHz (Einzelkern Burst) und gehört der Gemini-Lake-Plattform an. Im Vergleich zum Vorgänger, dem Celeron N4000, ist der Refresh mit 200 MHz höher getaktet. Die Fertigung erfolgt wie beim Vorgänger Apollo Lake in einem 14-Nanometer-Prozesses mit FinFETs. Neben den vier CPU-Kernen integriert der Chip auch eine DirectX-12-fähige Grafikeinheit sowie einen DDR4/LPDDR4-Speichercontroller (Dual-Channel, 2.400 MHz, max. 8 GB). Der SoC kann nicht ausgetauscht werden, da er direkt mit dem Mainboard verlötet wird (BGA Package).

Im Vergleich zum Celeron N3350, bietet der N4020 leicht verbesserte CPU Kerne mit 400 MHz höherem Boost Takt, doppeltem L2 Cache, ein kleineres Package, neuere Displayanschlüsse und ein teilweise integriertes WLAN Modul (Wireless-AC9560 mit Companion Module).

Architektur

Die Prozessor-Architektur der Gemini Lake SoCs wurde im Vergleich zum Vorgänger leicht weiterentwickelt. Intel nennt sie nun Goldmont Plus Kerne und verdoppelt den Level 2 Cache von 2 auf 4 MB. Trotzdem sollte die Pro-MHz-Leistung noch deutlich hinter den aktuellen Kaby-Lake Prozessoren bleiben.

Performance

Die CPU-Leistung des Celeron N4020 mit 2 CPU-Kernen und einer Taktrate von 1,1 bis 2,8 GHz dürfte stark vom Kühlsystem abhängen. Wenn der Boost Takt gehalten werden kann, sollte der N4020 einige Prozent schneller rechnen als der Vorgänger Celeron N4000 (-200 MHz Boost). Der ähnlich benannten Celeron N4120 bietet vier Kerne und ist damit bei Multithread-Tests deutlich schneller. Der N4020 bewältigt jedoch problemlos die meisten Alltagsanwendungen (Office, Browsing), jedoch ist Multitasking nur beschränkt möglich.

Grafik

Die integrierte UHD Graphics 600 unterscheidet sich nur durch die verbesserten Displayanschlüsse von der HD Graphics 500.

Weiterhin integriert der Chip eine fortschrittliche Videoeinheit, die auch die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von VP9- und H.265-Material (8 Bit Farbtiefe) beherrscht.

Leistungsaufnahme

Der gesamte SoC wird von Intel wie der Vorgänger mit einer TDP von 6 Watt spezifiziert (SDP 4,8 Watt - Scenario Design Power). Damit kann der Chip prinzipiell rein passiv gekühlt werden, jedoch sind auch Varianten mit Lüfter möglich.

ModelIntel Pentium Silver N5000Intel Celeron N4100Intel Celeron N4020
SeriesIntel Gemini LakeIntel Gemini LakeIntel Gemini Lake
CodenameGemini LakeGemini LakeGemini Lake
Serie: Gemini Lake Gemini Lake
Intel Celeron J41051.5 - 2.5 GHz4 / 4
» Intel Pentium Silver N50001.1 - 2.7 GHz4 / 4
Intel Celeron J40052 - 2.7 GHz2 / 2
Intel Celeron N41201.1 - 2.6 GHz4 / 4
Intel Celeron N41001.1 - 2.4 GHz4 / 4
Intel Celeron N40201.1 - 2.8 GHz2 / 2
Intel Celeron N40001.1 - 2.6 GHz2 / 2
Intel Celeron J41051.5 - 2.5 GHz4 / 4
Intel Pentium Silver N50001.1 - 2.7 GHz4 / 4
Intel Celeron J40052 - 2.7 GHz2 / 2
Intel Celeron N41201.1 - 2.6 GHz4 / 4
» Intel Celeron N41001.1 - 2.4 GHz4 / 4
Intel Celeron N40201.1 - 2.8 GHz2 / 2
Intel Celeron N40001.1 - 2.6 GHz2 / 2
Intel Celeron J41051.5 - 2.5 GHz4 / 4
Intel Pentium Silver N50001.1 - 2.7 GHz4 / 4
Intel Celeron J40052 - 2.7 GHz2 / 2
Intel Celeron N41201.1 - 2.6 GHz4 / 4
Intel Celeron N41001.1 - 2.4 GHz4 / 4
» Intel Celeron N40201.1 - 2.8 GHz2 / 2
Intel Celeron N40001.1 - 2.6 GHz2 / 2
Clock1100 - 2700 MHz1100 - 2400 MHz1100 - 2800 MHz
L1 Cache224 KB
L2 Cache4 MB4 MB4 MB
Cores / Threads4 / 44 / 42 / 2
TDP6 Watt6 Watt6 Watt
Technology14 nm14 nm14 nm
max. Temp.105 °C
SocketFCBGA1090FCBGA1090FCBGA1090
FeaturesIntel UHD Graphics 605 (18 EUs, 200 - 750 MHz), Quick Sync, AES-NI, max. 8 GB Dual-Channel DDR4/LPDDR4-2400Intel UHD Graphics 605 (18 EUs, 200 - 700 MHz), Quick Sync, AES-NI, max. 8 GB Dual-Channel DDR4/LPDDR4-2400Intel UHD Graphics 600 (12 EUs, 200 - 650 MHz), Quick Sync, AES-NI, max. 8 GB Dual-Channel DDR4/LPDDR4-2400
iGPUIntel UHD Graphics 605 (200 - 750 MHz)Intel UHD Graphics 600 (200 - 700 MHz)Intel UHD Graphics 600 (200 - 650 MHz)
Architecturex86x86x86
$161 U.S.$107 U.S.
Announced
ManufacturerIntel Gemini Lake Pentium N5000Intel Gemini Lake Celeron N4100

Benchmarks

Performance Rating - CB R15 + R20 + 7-Zip + X265 + Blender + 3DM11 CPU - Pentium N5000
20.8 pt (24%)
Performance Rating - CB R15 + R20 + 7-Zip + X265 + Blender + 3DM11 CPU - Celeron N4100
19 pt (22%)
Performance Rating - CB R15 + R20 + 7-Zip + X265 + Blender + 3DM11 CPU - Celeron N4020
19 pt (22%)
Cinebench R23 - Cinebench R23 Multi Core
1232 Points (2%)
min: 955     avg: 961     median: 960.5 (2%)     max: 966 Points
Cinebench R23 - Cinebench R23 Single Core
438 Points (22%)
min: 382     avg: 386.5     median: 386.5 (19%)     max: 391 Points
Cinebench R20 - Cinebench R20 CPU (Single Core)
min: 167     avg: 170     median: 170 (22%)     max: 173 Points
Cinebench R20 - Cinebench R20 CPU (Multi Core)
min: 424     avg: 469.3     median: 484 (2%)     max: 500 Points
Cinebench R15 - Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
min: 210     avg: 240.2     median: 236.5 (2%)     max: 284 Points
0153045607590105120135150165180195210225240255270285Tooltip
min: 161     avg: 205.7     median: 198 (2%)     max: 254 Points
0153045607590105120135150165180195210225240Tooltip
144.1 Points (1%)
0102030405060708090100110120130140Tooltip
78.9 Points (27%)
Cinebench R11.5 - Cinebench R11.5 CPU Multi 64 Bit
2.8 Points (5%)
min: 2.13     avg: 2.4     median: 2.2 (4%)     max: 2.9 Points
Cinebench R11.5 - Cinebench R11.5 CPU Single 64 Bit
0.9 Points (3%)
min: 0.8     avg: 0.8     median: 0.8 (3%)     max: 0.83 Points
Cinebench R10 - Cinebench R10 Rend. Single (32bit)
min: 2260     avg: 2292     median: 2295 (20%)     max: 2310 Points
min: 1664     avg: 1951     median: 2013 (18%)     max: 2049 Points
2184 Points (20%)
Cinebench R10 - Cinebench R10 Rend. Multi (32bit)
min: 5730     avg: 6794     median: 6688 (9%)     max: 8195 Points
min: 4915     avg: 5999     median: 5904 (8%)     max: 7123 Points
Cinebench R10 - Cinebench R10 Rend. Multi (64bit)
10929 Points (10%)
Cinebench R10 - Cinebench R10 Rend. Single (64bit)
3337 Points (20%)
wPrime 2.10 - wPrime 2.0 1024m *
645 s (8%)
min: 591     avg: 724     median: 790 (9%)     max: 790 s
wPrime 2.10 - wPrime 2.0 32m *
16.8 s (3%)
min: 18.97     avg: 20.3     median: 19.4 (4%)     max: 22.5 s
WinRAR - WinRAR 4.0
1245 Points (7%)
min: 1093     avg: 1148     median: 1139 (7%)     max: 1212 Points
7-Zip 18.03 - 7-Zip 18.03 Multli Thread 4 runs
7320 MIPS (5%)
7-Zip 18.03 - 7-Zip 18.03 Single Thread 4 runs
2431 MIPS (35%)
X264 HD Benchmark 4.0 - x264 Pass 2
15.4 fps (7%)
min: 11.8     avg: 13.3     median: 11.8 (5%)     max: 16.3 fps
X264 HD Benchmark 4.0 - x264 Pass 1
76.3 fps (21%)
min: 57.7     avg: 64.5     median: 58.2 (16%)     max: 77.7 fps
HWBOT x265 Benchmark v2.2 - HWBOT x265 4k Preset
1.3 fps (3%)
00.20.30.50.60.80.91.11.21.41.51.71.822.12.32.42.62.72.9Tooltip
min: 0.974     avg: 1.2     median: 1.2 (3%)     max: 1.5 fps
00.10.30.40.50.70.80.91.11.21.31.51.61.71.922.22.32.42.6Tooltip
0.9 fps (2%)
00.10.20.30.40.50.60.60.70.80.911.11.21.31.41.51.61.71.7Tooltip
TrueCrypt - TrueCrypt Serpent
0.2 GB/s (0%)
min: 0.156     avg: 0.2     median: 0.2 (0%)     max: 0.162 GB/s
TrueCrypt - TrueCrypt Twofish
0.3 GB/s (0%)
min: 0.222     avg: 0.2     median: 0.2 (0%)     max: 0.236 GB/s
TrueCrypt - TrueCrypt AES
1.9 GB/s (0%)
Blender - Blender 2.79 BMW27 CPU *
2707 Seconds (19%)
4064 Seconds (29%)
R Benchmark 2.5 - R Benchmark 2.5 *
1.5 sec (33%)
3DMark 06 - CPU - 3DMark 06 - CPU
min: 3247     avg: 3320     median: 3320 (7%)     max: 3393 Points
min: 2748     avg: 2985     median: 2805 (6%)     max: 3580 Points
Super Pi mod 1.5 XS 1M - Super Pi mod 1.5 XS 1M *
24.2 s (5%)
min: 27.42     avg: 28.3     median: 28.5 (6%)     max: 28.94 s
Super Pi mod 1.5 XS 2M - Super Pi mod 1.5 XS 2M *
56.3 s (2%)
min: 61.9     avg: 63.1     median: 62.6 (3%)     max: 64.8 s
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - Super Pi mod 1.5 XS 32M *
1319 s (6%)
min: 1381     avg: 1462     median: 1474 (7%)     max: 1532 s
3DMark Vantage - 3DM Vant. Perf. CPU no Physx
5882 Points (6%)
3DMark - 3DMark Ice Storm Physics
min: 24195     avg: 25128     median: 24695 (16%)     max: 26493 Points
min: 12964     avg: 20919     median: 19160 (12%)     max: 31380 Points
3DMark - 3DMark Ice Storm Extreme Physics
min: 24199     avg: 24660     median: 24279 (20%)     max: 25501 Points
min: 12613     avg: 20195     median: 19086 (16%)     max: 29271 Points
3DMark - 3DMark Ice Storm Unlimited Physics
min: 26948     avg: 32002     median: 30593 (26%)     max: 38156 Points
min: 19890     avg: 24471     median: 23934 (20%)     max: 32203 Points
3DMark - 3DMark Fire Strike Standard Physics
min: 3193     avg: 3563     median: 3448 (8%)     max: 4263 Points