Notebookcheck

Test Schenker XMG P705 (Clevo P670SA) Notebook

High-End-Klasse. Passend zum Jahresbeginn veröffentlicht Nvidia ein neues Gaming-Modell. Wir hatten schon im Vorfeld die Möglichkeit, das Leistungsniveau der GeForce GTX 965M zu ermitteln. Kann die GeForce GTX 860M abdanken?

Nachdem sich der 15-Zoll-Bruder XMG P505 bereits zweimal im Test beweisen musste (siehe hier und hier), durften wir nun einen Blick auf das XMG P705 werfen. Der 17-Zoll-Spross ist vom grundsätzlichen Aufbau sehr ähnlich, was man auch an den Optionen im Konfigurator merkt.

Unter der Haube stecken jeweils vier DDR3-RAM-Slots (maximal 32 GByte), drei M.2-Slots (1x WLAN, 2x Solid State Drive) sowie ein Festplattenkäfig für HDDs, SSDs und SSHDs. Dazu gesellt sich ein Quad-Core-Prozessor von Intel. Der im Testgerät verbaute Core i7-4720HQ entspricht bis auf den etwas höheren Takt 1:1 dem Hersteller-Liebling Core i7-4710HQ. Als Display kommt ein mattes 17,3-Zoll-Panel mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten zum Einsatz. Bei der Grafikkarte hat man die Wahl zwischen einer GeForce GTX 980M, GTX 970M und – sobald verfügbar – GTX 965M. Das Funkmodul, die Tastatur und das Betriebssystem lassen sich ebenfalls anpassen.

In der günstigsten Ausstattungsvariante kostet das XMG P705 1.399 Euro. Unsere Testkonfiguration (vergleiche Datenblatt rechts) würde bei knapp 1.630 Euro landen. Erfahren Sie jetzt, wie sich der Gaming-Bolide in der Praxis schlägt.

BIOS Main
BIOS Main
BIOS Advanced
BIOS Advanced
BIOS Security
BIOS Security
BIOS Boot
BIOS Boot

Gehäuse

Deckel mit XMG Logo
Deckel mit XMG Logo

Optisch orientiert sich das XMG P705 ganz klar am 15-Zoll-Modell, wobei letzteres trotz identischer Linienführung moderner wirkt. Im Vergleich zum Vorgänger-Barebone P177SM-A ist das zugrunde liegende Clevo P670SA deutlich dezenter und weniger bullig. Keine Überraschung angesichts der kompakteren Bauart. Mit einer Höhe von 30 Millimetern rangiert das XMG P705 zwischen dem MSI GS70 (2,2 Zentimeter) und dem MSI GT72 (4,8 Zentimeter) respektive Asus G751 (5,3 Zentimeter). 3,3 Kilogramm Gewicht sind für ein 17-zölliges High-End-Notebook auch nicht übertrieben viel (P177SM-A: ~4,0 Kilo).

Die Materialien hinterlassen einen guten Eindruck. So besteht das Gehäuse größtenteils aus Aluminium (Deckel, Handballenauflage, Boden). Nur ein paar Elemente (Displayrahmen, Tastaturbett) setzen sich aus Kunststoff zusammen. Die Verarbeitung macht auf den ersten Blick ebenfalls einen gute Figur. Allerdings lassen sich bei näherer Betrachtung kleinere Mängel feststellen. Da hätten wir einmal die Wartungsklappe, welche nicht immer perfekt mit der Unterseite abschließt (Thema Spaltmaße). Zum anderen kann man aus sehr schrägen Winkeln die Display-Beleuchtung sehen (Übergang Panel/Einfassung). Wirklich störend sind diese Punkte jedoch nicht.

Lob gebührt dem Gehäuseüroduzenten für die Stabilität. Auch bei kräftigerem Druck gibt die Baseunit kaum nach. Der Deckel und die Scharniere schneiden nicht ganz so gut ab. Wie bei den meisten Notebooks hapert es hier etwas an der Festigkeit und Verwindungssteifheit. Nimmt man alle Aspekte zusammen, ergattert das Chassis eine Wertung im oberen 70er-Bereich (= Note 2).

Ausstattung

Schnittstellen

Die Ausstattung ist insgesamt gut, obwohl manche Nutzer ein optisches Laufwerk vermissen werden. Im Gegensatz zum Asus G751 und MSI GT72 bietet das XMG P705 einen eSATA-Port. Ansonsten kann sich das Clevo Barebone nicht von der Konkurrenz abheben. Vier USB-3.0-Ports sind bei Gaming Notebooks ebenso Standard wie drei Audio-Buchsen. Ein Kensington Lock, ein Kartenleser (6 Formate) und ein RJ45-Port dürfen natürlich auch nicht fehlen. Externe Displays wandern entweder an den HDMI-Ausgang oder die beiden DisplayPorts.

Im Hinblick auf die Anschlussverteilung gefällt uns das XMG P705 etwas schlechter als das MSI GT72, jedoch einen Tick besser als das Asus G751, dessen Schnittstellen hauptsächlich auf der rechten Seite warten. Beim P670SA Barebone sitzen einige Ports am Heck. Rechtshänder werden beim Einsatz einer Maus dennoch nicht vollends mit der Anordnung zufrieden sein: Da manche Anschlüsse sehr weit vorne angebracht sind, kann es im schlimmsten Fall zu Kollisionen mit der Maus kommen.

Drahtlose Kommunikation

Je nach Konfiguration geht es mit einem Adapter von Intel oder Qualcomm Atheros ins World Wide Web. Mit dem Standard-Modul Wireless-AC 3160 machen Sie definitiv nichts falsch. Durch den ac-Support ist man bestens für die Zukunft gerüstet. Wie der Name schon verrät, beherrscht das Dual-Band-Produkt 2,4 und 5,0 GHz. Als maximale Übertragungsrate gibt der Hersteller 433 Mbit/s an (867 Mbit/s @Wireless-AC 7265). WLAN 802.11 a/b/g/n und Bluetooth 4.0 stehen auch auf der Feature-Liste. Die Reichweite des Funkmoduls würden wir als ordentlich bezeichnen. Bei einer Router-Distanz von 10-15 Metern ist selbst durch mehrere Wände eine Verbindung möglich (~3 Balken).

linke Seite: HDMI, USB 3.0, 2x DisplayPort
linke Seite: HDMI, USB 3.0, 2x DisplayPort
Rückseite: Stromeingang, eSATA/USB 3.0
Rückseite: Stromeingang, eSATA/USB 3.0
rechte Seite: 3x Sound, 2x USB 3.0, Kartenleser, RJ45, Kensington Lock
rechte Seite: 3x Sound, 2x USB 3.0, Kartenleser, RJ45, Kensington Lock

Wartung

Wer kein Problem damit hat, sich um rund 20 Schrauben zu kümmern, darf das Chassis von seiner kompletten Unterseite befreien. Die Wartungsmöglichkeiten wecken positive Erinnerungen an das MSI GT72, wobei man die GPU des XMG P705 leider nicht entfernen kann. Dafür ist der verschraubte Akku besser zugänglich. Den Arbeitsspeicher (2 von 4 Slots unter der Tastatur), den Massenspeicher, das Funkmodul und die Kühlkonstruktion erreicht man auch problemlos, so dass nichts gegen eine Reinigung oder ein Upgrade spricht. Asus zeigt sich beim G751 weniger kundenfreundlich.

vorinstallierte Software
vorinstallierte Software

Software

Eine derart saubere und bloatwarefreie Windows Installation werden Sie bei kaum einem Hersteller finden. Schenker konzentriert sich auf das Wesentliche und knallt den Massenspeicher nicht mit sinnfreien Tools voll. Als zentrale Anlaufstelle ist das Control Center gedacht. Hier warten nicht nur verschiedene Modi (Lautlos, Stromsparen, Leistung ...), sondern auch diverse Spezial- und Komfortfunktionen (Lüfterregelung, Macros für die Tastatur ...). All unsere Tests wurden mit dem Standard-Setting »Unterhaltung« durchgeführt.

Lieferumfang

Abgesehen von einer originalen Windows DVD ist das Zubehör recht eingeschränkt. Eine Treiber-DVD, ein Reinigungstuch und Schrauben für 2,5-Zoll-Massenspeicher: Mehr konnten wir in der Verpackung nicht entdecken. Als Netzteil dient der GTX 965M ein 150-Watt-Modell, das 16,5 x 8,0 x 2,5 Zentimeter groß ist und 610 Gramm wiegt.

Garantie

Die 24-monatige Basis-Garantie mit Pickup- & Return-Service lässt sich auf drei Jahre (Premium @150 Euro) oder vier Jahre (Platinum @300 Euro) erweitern. Für einen gewissen Zeitraum ist jeweils eine Sofort-Reparatur inkludiert.

Control Center - Systemprogramm
Control Center - Systemprogramm
Control Center - Gerät
Control Center - Gerät
Control Center - Gaming
Control Center - Gaming
Combo Keyboard
Combo Keyboard

Eingabegeräte

Tastatur

Das Chiclet-Keyboard wurde einfach vom P651 Barebone übernommen. Entsprechend erbt das XMG P705 die selben Stärken und Schwächen. Während das Tippgeräusch etwas laut rüberkommt, gibt es am Tippverhalten kaum etwas zu meckern. Dank dem widerstandsfähigen Tastaturbett und der wohl definierten Mechanik fühlen sich Eingaben sehr präzise und knackig an. Das gute Layout garantiert ebenfalls eine schnelle Eingewöhnung. Abgerundet wird das Paket von einem vollwertigen Nummernblock und ordentlich dimensionierten Richtungspfeilen.

Apropos Größe: Die meisten Tasten kommen auf 14,5 x 14,5 Millimeter. Über die F-Reihe lassen sich wie üblich verschiedene Sonderfunktionen auslösen. Neben einer Helligkeits- und Lautstärke-Regelung findet man auch Tasten zur Display-, Touchpad, Kamera- und WLAN-(De)aktivierung. Größtes Highlight ist unserer Ansicht nach die Beleuchtung. Zwar existieren nicht mehrere Zonen und Farben wie bei der MSI Konkurrenz (GS70 & GT72), dafür kann man das weiße Licht in zwei Stufen einstellen.

unbeleuchtet
unbeleuchtet
beleuchtet
beleuchtet

Touchpad

Beim Touchpad reicht es trotz guter Ansätze »nur« für das obere Mittelfeld. Ein Grund ist die durchschnittliche Präzision. Andere Touchpads transportierten Eingaben etwas genauer. Mit der leicht strukturierten Oberfläche wird auch nicht jeder Nutzer glücklich sein. Immerhin überzeugt dadurch das Feedback. Eine Dimensionierung von 107 x 62 Millimetern ist für ein 17-Zoll-Notebook anständig (10,8 x 6,1 Zentimeter @MSI GT72).

Erwartungsgemäß kann der Mausersatz mit mehreren Fingern gleichzeitig umgehen. Die Multi-Touch-Gesten (Zoom, Bildlauf etc.) funktionieren meist einwandfrei. Top: Optional dürfen Sie auch mit einem Finger am Touchpad-Rand scrollen. Anders als MSI integriert Barebone Experte Clevo zwei dedizierte Maustasten. Diese reagieren zuverlässig, hören sich für unseren Geschmack jedoch etwas billig an. Da das Touchpad auf Höhe der Leertaste startet, sollte man es in Spielen deaktivieren (mögliche Fehleingaben).

Display

Als Display ist momentan nur eine FHD-Version verfügbar. Das Chi Mei N173HGE (oder auch CMO1720) werkelt in extrem vielen 17-Zoll-Notebooks. Zu den Stärken gehört unter anderem der recht niedrige Schwarzwert: 0,31 cd/m² sorgen dafür, dass dunkle Spiel- und Videoszenen nicht allzu gräulich wirken. In Kombination mit der enormen Helligkeit (~318 cd/m²) ergibt sich eine sehr guter Kontrast. Obwohl die MSI Notebooks GS70 und GT72 mit dem ähnlichen CMN N173HGE-E11 (CMN1735) ausgestattet sind, können sie nicht ganz an den Wert des Schenker XMG P705 heranreichen (1074:1 vs. 896-910:1). Subjektiv wird man allerdings kaum Unterschiede feststellen.

276
cd/m²
309
cd/m²
335
cd/m²
281
cd/m²
333
cd/m²
302
cd/m²
331
cd/m²
352
cd/m²
347
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 352 cd/m² Durchschnitt: 318.4 cd/m²
Ausleuchtung: 78 %
Helligkeit Akku: 333 cd/m²
Kontrast: 1074:1 (Schwarzwert: 0.31 cd/m²)
ΔE Color 11.13 | 1.01-23.34 Ø6.8
ΔE Greyscale 11.3 | 0.79-16.8 Ø7
54% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.7
Schenker XMG P705
MSI GS70-2QE16SR51
MSI GT72-2QE32SR311BW
Asus G751JY-T7009H
Bildschirm
5%
-3%
2%
Brightness318249
-22%
259
-19%
326
3%
Brightness Distribution7884
8%
85
9%
93
19%
Schwarzwert *0.310.28
10%
0.3
3%
0.47
-52%
Kontrast1074896
-17%
910
-15%
700
-35%
DeltaE Colorchecker *11.1311.19
-1%
11.63
-4%
3.95
65%
DeltaE Graustufen *11.34.57
60%
11.9
-5%
3.36
70%
Gamma *2.72.382.562.46
CCT1416714550
3%
15491
9%
5961
-58%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)5455
2%
54
0%
56
4%

* ... kleinere Werte sind besser

Größter Nachteil des Chi Mei N173HGE ist die geringe Farbtreue. So hat das Panel mit einem deftigen Blaustich zu kämpfen, was man insbesondere bei Hauttönen merkt. Die Graustufen, das Gamma und die Farbsättigung sind ebenfalls nicht prickelnd. Zum Glück lassen sich die meisten Schwächen durch eine Kalibrierung ausbügeln. Wie unsere Screenshots zeigen, kann das Chi Mei N173HGE deutlich mehr als es im Auslieferungszustand scheint.

CalMan: Grayscale
CalMan: Grayscale
CalMan: Grayscale (kalibriert)
CalMan: Grayscale (kalibriert)
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: Saturation Sweeps
CalMan: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMan: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMan: ColorChecker
CalMan: ColorChecker
CalMan: ColorChecker (kalibriert)
CalMan: ColorChecker (kalibriert)
Schenker XMG P705 vs. sRGB (Gitter)
Schenker XMG P705 vs. sRGB (Gitter)
Schenker XMG P705 vs. AdobeRGB (Gitter)
Schenker XMG P705 vs. AdobeRGB (Gitter)

Wer häufig Bild- oder Videobearbeitung betreibt, sollte unbedingt die obere ICC-Datei downloaden und einbinden. Schöner wäre es natürlich, wenn Clevo das Notebook gleich mit einem eigenen Farbprofil ausliefern würde. Andere Hersteller haben das in der Vergangenheit bereits getan (siehe z. B. das Asus G750JM). Ambitionierte Nutzer sind beim IPS-Panel des Asus G751 richtig. Das LG Philips LP173WF4-SPD1 (LGD046C) geht zwar mit einem höheren Schwarzwert und einem niedrigeren Kontrast auf Kundenfang, besticht jedoch durch ein natürlicheres Bild.

Außeneinsatz Schenker XMG P705
Außeneinsatz Schenker XMG P705
Outdoor-Einsatz Schenker XMG P705

Beim Thema Blickwinkel kann es das Schenker XMG P705 auch nicht mit der Konkurrenz von Asus aufnehmen. Während die Stabilität horizontal noch relativ gleich ausfällt, kommt es von schräg unten deutlich schneller zu Veränderungen. Der körnige Bildeindruck des Chi Mei N173HGE ist auch nicht jedermanns Sache. Trotz der mäßigen Ausleuchtung (78 %) waren auf dem Testgerät übrigens keine störenden Lichthöfe erkennbar.

Blickwinkel Schenker XMG P705
Blickwinkel Schenker XMG P705

Leistung

Prozessor

Haswell
Haswell

Den Prozessor können wir in aller Kürze abhandeln. Mit einem Takt von 2,6-3,6 GHz arbeitet er genau 100 MHz flotter als der Vierkern-Bruder Core i7-4710HQ. Sechs MByte L3-Cache sprechen ebenso für eine hohe Zukunftssicherheit wie acht parallele Threads (Hyper-Threading). Ansonsten bietet der 22-nm-Chip 1,4 Milliarden Transistoren, was ebenfalls üppig ist.

Zusammen mit dem integrierten Grafikchip (HD Graphics 4600), der per Optimus Technik angesteuert wird, ergibt sich jedoch ein satter Strombedarf. 47 Watt TPD schreien nach einer potenten Kühlung. Für ein Gaming Notebook wie das Schenker XMG P705 ist der Core i7-4720HQ jedenfalls perfekt.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ Memory
Systeminfo CPUZ SPD
Systeminfo HWiNFO
Systeminfo GPUZ (HD 4600)
Systeminfo GPUZ (GTX 965M)
Systeminfo CrystalDiskMark (SSD)
Systeminfo CrystalDiskMark (HDD)
Systeminfo HDTune (HDD)
Systeminfo Latenzen
Systeminformationen Schenker XMG P705

Turbo Boost

Die CPU-Übertaktung verhält sich im Alltag standesgemäß. 3,3-3,5 GHz in Single-Core-Szenarien und 3,4 GHz bei Multi-Core-Last zeugen von einem echten High-End-Produkt. Bei anderen Gamern neigt der Turbo zu größeren Schwankungen (Gigabyte P35X v3).

Single-Core Rendering
Single-Core Rendering
Multi-Core Rendering
Multi-Core Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung

Leistung CPU

So unauffällig wie der Takt sind auch die Benchmark-Ergebnisse: Hier liefert der Core i7-4720HQ genau die erwartete Leistung. Mit 673 Punkten kann er sich beim Multi-CPU-Test des Cinebench R15 knapp 2 % vom Core i7-4710HQ absetzen (661 Punkte @Asus G751, 657 Punkte @MSI GT72). Im Single-CPU-Test beträgt der Vorsprung etwa 4 % (140 vs. 135-136 Punkte). Sofern kein Dual-Core unter der Haube steckt – das Alienware 13 lässt grüßen –, sind leistungsfähige GPUs mit jedem Chip aus der Haswell Generation zufrieden.

Cinebench R15
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
Core i7-4720HQ
673 Points ∼43%
MSI GS70-2QE16SR51
Core i7-4720HQ
639 Points ∼41% -5%
MSI GT72-2QE32SR311BW
Core i7-4710HQ
657 Points ∼42% -2%
Asus G751JY-T7009H
Core i7-4710HQ
661 Points ∼43% -2%
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
Core i7-4720HQ
140 Points ∼77%
MSI GS70-2QE16SR51
Core i7-4720HQ
140 Points ∼77% 0%
MSI GT72-2QE32SR311BW
Core i7-4710HQ
135 Points ∼74% -4%
Asus G751JY-T7009H
Core i7-4710HQ
136 Points ∼75% -3%
Cinebench R11.5
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
Core i7-4720HQ
7.26 Points ∼41%
MSI GS70-2QE16SR51
Core i7-4720HQ
6.99 Points ∼40% -4%
MSI GT72-2QE32SR311BW
Core i7-4710HQ
7.15 Points ∼41% -2%
Asus G751JY-T7009H
Core i7-4710HQ
7.22 Points ∼41% -1%
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
Core i7-4720HQ
1.61 Points ∼75%
MSI GS70-2QE16SR51
Core i7-4720HQ
1.57 Points ∼73% -2%
MSI GT72-2QE32SR311BW
Core i7-4710HQ
1.52 Points ∼70% -6%
Asus G751JY-T7009H
Core i7-4710HQ
1.52 Points ∼70% -6%
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5238
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
19897
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.61 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.26 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
60.14 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
140 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
673 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
103.02 fps
Hilfe

Grafikkarte

Maxwell
Maxwell

Mit der GeForce GTX 965M versucht Nvidia die Performance-Lücke zwischen der ungemein erfolgreichen GTX 860M und den Topmodellen GTX 980M und GTX 970M zu schließen. Während letztere auf 1.536 respektive 1.280 CUDA Cores kommen, hat die GTX 965M »nur« 1.024 Shader. Das sind allerdings immer noch 60 % mehr als bei der Maxwell Version der GTX 860M (640 Shader, 1.152 @Kepler).

Wenn es um den Speicher geht, muss sich der Neuling ebenfalls hinter seinen teureren Brüdern einreihen. Statt 4-8 GByte (GTX 980M) bzw. 3-6 GByte (GTX 970M) sind es im Falle des XMG P705 nur 2 GByte GDDR5-VRAM. Wir vermuten jedoch stark, dass manche Notebooks auf eine Variante mit 4 GByte setzen werden. Einige Spiele profitieren inzwischen von mehr als 2 GByte VRAM. Neben Watch Dogs möchte auch Wolfenstein The New Order auf dem Ultra-Preset mindestens 3 GByte. Für Shadow of Mordor sollten es sogar 6 GByte sein.

Doch Speichermenge hin oder her: Hauptproblem der GTX 965M ist das dünne Interface. 128 Bit können sich manchmal zum Flaschenhals entwickeln. Gleiches gilt für die GeForce GTX 860M. Ergo: Wer kompromisslose Technik sucht, kommt derzeit nicht um die GTX 970M (192 Bit Interface) oder die GTX 980M (256 Bit) herum.

Insgesamt dürfte die Geforce GTX 965M als Ablöse für die GTX 870M gedacht sein. Das High-End-Modell aus der 800er-Generation ist von den meisten Daten zwar besser (1.344 CUDA Cores, 3-6 GByte VRAM @192 Bit), jedoch kann es die Kepler Architektur nicht mit dem Maxwell Nachfolger aufnehmen. Laut dem Tool GPU-Z taktet die GeForce GTX 965M unter Last mit 924-950 MHz.

Leistung GPU

Dass der neue 28-nm-Chip ordentlich Power hat, lässt sich gut am Unigine Heaven 3.0 Benchmark ablesen. Beim Einsatz von 1.920 x 1.080 Pixeln, hohen Details und normaler Tessellation wurden im Test 66,3 fps erreicht. Damit sprintet die GTX 965M etwa 7 % am Hauptkonkurrenten von AMD, der Radeon R9 M290X (62,0 fps @One K56-4N), und 34 % an der GeForce GTX 860M (49,4 fps @Gigabyte P27G v2) vorbei. GeForce GTX 970M und GTX 980M rechnen dagegen knapp 40-80 % flotter (siehe Tabelle).

Im Fire Strike Test des 3DMark 13 sind die Abstände ähnlich. 5.394 Punkte, welche das XMG P705 als GPU-Score erzielt, entsprechen fast haargenau dem Mittelwert aus GTX 860M (3.928 Punkte) und GTX 970M (7.268 Punkte). Spitzenreiter bleibt die GTX 980M mit knapp 10.000 Punkten.

Summa summarum orientiert sich die GTX 965M am Level der Radeon R9 M290X. Da das AMD Pendant deutlich mehr Strom verbraucht und Abwärme erzeugt, lohnt es sich jedoch nur für Nutzer von CAD-Software. Hier hat der Nvidia Kontrahent oft spürbar die Nase vorn.

Unigine Heaven 3.0 - 1920x1080 DX 11, Normal Tessellation, High Shaders AA:Off AF:Off (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
66.3 fps ∼25%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M (332.60)
49.4 fps ∼18% -25%
One K56-4N
Radeon R9 M290X (13.151.0.0)
62 fps ∼23% -6%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
93 fps ∼35% +40%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
119 fps ∼44% +79%
3DMark (2013) - 1920x1080 Fire Strike Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
5394 Points ∼23%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M (332.60)
3928 Points ∼17% -27%
One K56-4N
Radeon R9 M290X (13.151.0.0)
5294 Points ∼23% -2%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
7268 Points ∼31% +35%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
9809 Points ∼42% +82%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
7136 Points ∼24%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M (332.60)
4969 Points ∼17% -30%
One K56-4N
Radeon R9 M290X (13.151.0.0)
6817 Points ∼23% -4%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
9907 Points ∼33% +39%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
12781 Points ∼43% +79%
3DMark Vantage - 1280x1024 P GPU no PhysX (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
22456 Points ∼33%
Gigabyte P27G v2
GeForce GTX 860M (332.60)
18446 Points ∼27% -18%
One K56-4N
Radeon R9 M290X (13.151.0.0)
24205 Points ∼35% +8%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
30252 Points ∼44% +35%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
35904 Points ∼52% +60%
SPECviewperf 12
1900x1060 Catia (catia-04) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
22.91 fps ∼23%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
30.84 fps ∼31% +35%
1900x1060 Creo (creo-01) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
18.63 fps ∼23%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
22.94 fps ∼28% +23%
1900x1060 Energy (energy-01) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
0.71 fps ∼1%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
1.04 fps ∼2% +46%
1900x1060 Maya (maya-04) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
40.6 fps ∼25%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
52.75 fps ∼32% +30%
1900x1060 Medical (medical-01) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
14.11 fps ∼31%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
21.86 fps ∼48% +55%
1900x1060 Showcase (showcase-01) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
25.65 fps ∼23%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
34.62 fps ∼31% +35%
1900x1060 Siemens NX (snx-02) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
3.15 fps ∼4%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
4.2 fps ∼5% +33%
1900x1060 Solidworks (sw-03) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
30.1 fps ∼29%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
35.27 fps ∼34% +17%
3DMark Vantage P Result no PhysX
23018 Punkte
3DMark 11 Performance
7249 Punkte
3DMark (2013) Ice Storm Standard Score
117286 Punkte
3DMark (2013) Cloud Gate Standard Score
18232 Punkte
3DMark (2013) Fire Strike Standard Score
4810 Punkte
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Massenspeicher

AS SSD Benchmark
AS SSD Benchmark

Um den Preis der Testkonfiguration nicht allzu sehr in die Höhe zu treiben, musste sich das Notebook mit einer 120 GByte kleinen SSD und einer 1.000 GByte großen HDD begnügen.

Widmen wir uns am besten zuerst dem Solid State Drive: Bei der Kingston SM2280S3120G handelt es sich – wieder der Name bereits andeutet – um ein M.2-Modell vom Typ 2280 (= lange Version). Trotz der geringen Speicherkapazität fallen die Benchmark-Werte respektabel aus: Knapp 500 MB/Sek beim sequentiellen Lesen und 330 MB/Sek im sequentiellen Schreibtest können sich definitiv blicken lassen. Gleiches gilt für die Zugriffszeit: 0,080 ms (Read) und 0,041 ms (Write) sind typisch für ein Solid State Drive. Insgesamt gab der AS SSD Benchmark einen Score von 729 Punkten aus, was einem Platz im Mittelfeld entspricht.

Die Ergebnisse der Terabyte-HDD Seagate Momentus ST1000LM024 waren ebenfalls unspektakulär. Eine sequentielle Lese- und Schreibrate von rund 95 MB/Sek (CrystalDiskMark) ist für ein 5.400er-Modell mehr als ordentlich, wobei einige Konkurrenten über 100 MB/Sek schaffen. Wie beim XMG P505 lässt sich das Notebook auf Wunsch mit einer SSD auf PCIe-x4-Basis konfigurieren. Im Gegensatz zu SATA III limitiert PCIe x4 nicht ab etwa 500 MB/Sek.

Kingston SM2280S3120G
Sequential Read: 505.1 MB/s
Sequential Write: 347.3 MB/s
512K Read: 340.2 MB/s
512K Write: 345.1 MB/s
4K Read: 32.35 MB/s
4K Write: 94.25 MB/s
4K QD32 Read: 178.8 MB/s
4K QD32 Write: 240.6 MB/s

System Performance

Mit SSD siedelt sich die Systempower auf dem Niveau von anderen High-End-Plattformen wie dem One K73-3N (4800MQ, GTX 770M), dem Alienware 17 (4800MQ, GTX 780M) oder dem Aorus X7 Pro (4870HQ, GTX 970M SLI) an. Alle vier Laptops erreichten im PCMark 7 über 6.000 Punkte.

PCMark 7 Score
6075 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3885 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4715 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4446 Punkte
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Gaming Performance

Solange man es nicht mit der Kantenglättung übertreibt, werden die meisten Spiele mit (sehr) hohen Details und 1.920 x 1.080 Bildpunkten flüssig befeuert. Egal, ob Battlefield 4, Metro Last Light, Far Cry 4 oder Call of Duty Advanced Warfare: Die GeForce GTX 965M kommt auch im Ultra-Preset halbwegs mit Shooter-Schwergewichten zurecht (>30 fps). Lediglich bei ein paar Extremfällen (Hitman Absolution, Crysis 3, Dragon Age Inquisition) reicht die Leistung nicht ganz für maximale Grafikoptionen.

An den Ultra-Ergebnissen von Watch Dogs, Shadow of Mordor und Assassin's Creed Unity erkennt man derweil sehr schön, dass 2 GByte VRAM nicht mehr optimal sind. Obwohl die in der Tabelle aufgeführte GTX 860M keine Maxwell Technik bietet, ist sie bei den letztgenannten Games kaum langsamer oder sogar schneller – vier GByte VRAM sei Dank.

Wenn man aus allen getesteten Spielen den Mittelwert errechnet, ergibt sich dennoch ein großer Vorsprung für die GTX 965M: +35 % sind es am Ende im Vergleich zur Kepler GTX 860M (~25-30 % vs. Maxwell GTX 860M). Gegen die GTX 970M und die GTX 980M hat der Neuling jedoch keine Chance. Das Luxus-Duo geht etwa 45 bzw. 80 % in Führung. Nichtsdestotrotz würden wir die GTX 965M als guten High-End-Einstieg bezeichnen. Notebooks mit der alten Kepler Brigade (GTX 870M & GTX 880M) rentieren sich für Spieler kaum noch. Mit der GeForce-900-Generation deckt Nvidia den Gaming-Bereich hervorragend ab.

The Crew - 1920x1080 Ultra Video Preset (modified) AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
34.2 fps ∼57%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
25 (min: 19) fps ∼42% -27%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
36.3 (min: 31) fps ∼61% +6%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
48.6 (min: 40) fps ∼81% +42%
Schenker W504
GeForce GTX 970M (344.75)
47 (min: 39) fps ∼78% +37%
Schenker W504
GeForce GTX 980M (344.75)
59.7 (min: 54) fps ∼100% +75%
Dragon Age: Inquisition - 1920x1080 Ultra Graphics Quality AA:2x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
27.1 fps ∼22%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
18.3 (min: 14) fps ∼15% -32%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
25.3 (min: 20) fps ∼20% -7%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
31 (min: 24) fps ∼25% +14%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
48.9 fps ∼40% +80%
Far Cry 4 - 1920x1080 Ultra Graphics Quality AA:SM (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
32.4 fps ∼29%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
23 (min: 20) fps ∼20% -29%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
32.9 (min: 28) fps ∼29% +2%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
40.3 (min: 34) fps ∼35% +24%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
59.4 fps ∼52% +83%
Assassin's Creed Unity - 1920x1080 Ultra High Graphics Quality AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
13.7 fps ∼25%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
13.1 (min: 11) fps ∼24% -4%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
18.8 (min: 16) fps ∼34% +37%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
23.9 (min: 21) fps ∼43% +74%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
33.3 fps ∼60% +143%
Call of Duty: Advanced Warfare - 1920x1080 Extra / On (Cache Shadow Maps Off), 2x Supersampling AA:2x SM (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
35.8 fps ∼46%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
24.4 (min: 20) fps ∼32% -32%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
33.8 (min: 29) fps ∼44% -6%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
39.8 (min: 32) fps ∼52% +11%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
57.9 fps ∼75% +62%
Civilization: Beyond Earth - 1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
49.9 fps ∼35%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
34.2 (min: 15) fps ∼24% -31%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
45.1 (min: 19) fps ∼32% -10%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
53.6 (min: 24) fps ∼38% +7%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
80.4 fps ∼57% +61%
F1 2014 - 1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
99 fps ∼83%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
83 (min: 69) fps ∼69% -16%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
98 (min: 75) fps ∼82% -1%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
102 (min: 74) fps ∼85% +3%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
109 fps ∼91% +10%
The Evil Within - 1920x1080 High / Enabled AA:SM (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
51 fps ∼58%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
29 (min: 23) fps ∼33% -43%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
38.2 (min: 31) fps ∼43% -25%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
46.4 (min: 37) fps ∼53% -9%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
82.8 fps ∼94% +62%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
63 fps ∼72% +24%
Ryse: Son of Rome - 1920x1080 Very High Texture Res. + High Graphics Quality (Motion Blur & Temporal AA On, Rest Off/Disabled) AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
33.4 fps ∼32%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
21.4 (min: 16) fps ∼21% -36%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
30.1 (min: 23) fps ∼29% -10%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
37.4 (min: 29) fps ∼36% +12%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
41.3 (min: 33) fps ∼40% +24%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
54.7 fps ∼53% +64%
Alien: Isolation - 1920x1080 Ultra, On, Shadow Map 2048, HDAO AA:2x SM AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
54.8 fps ∼25%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
39.8 fps ∼18% -27%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
55.9 fps ∼25% +2%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
68.9 fps ∼31% +26%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
75.7 fps ∼34% +38%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
96.1 fps ∼43% +75%
Middle-earth: Shadow of Mordor - 1920x1080 Ultra Preset (HD Package) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
28.8 fps ∼18%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
26.4 (min: 12) fps ∼16% -8%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
38.9 (min: 26) fps ∼24% +35%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
48.3 (min: 30) fps ∼30% +68%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
51.2 fps ∼32% +78%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
67.6 fps ∼42% +135%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
65 fps ∼40% +126%
Fifa 15 - 1920x1080 High Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
155.2 fps ∼52%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
119.5 (min: 47) fps ∼40% -23%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
157.4 (min: 68) fps ∼53% +1%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
189.3 (min: 163) fps ∼64% +22%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
217.8 fps ∼73% +40%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
240.4 fps ∼81% +55%
Sims 4 - 1920x1080 Ultra Preset (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
70 fps ∼51%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
54.9 (min: 38) fps ∼40% -22%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
65.8 (min: 43) fps ∼48% -6%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
73.5 (min: 55) fps ∼53% +5%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
93.8 fps ∼68% +34%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
97 fps ∼70% +39%
GRID: Autosport - 1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
58.2 fps ∼40%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
42.6 (min: 35) fps ∼29% -27%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
62.3 (min: 53) fps ∼42% +7%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
76.8 (min: 64) fps ∼52% +32%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
82.3 fps ∼56% +41%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
107.1 fps ∼73% +84%
Watch Dogs - 1920x1080 Ultra Overall Quality, Ultra Textures AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
17.7 fps ∼26%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (mixed)
18.9 (min: 14) fps ∼27% +7%
Schenker W504
GeForce GTX 870M (mixed)
26.8 (min: 22) fps ∼39% +51%
Schenker W504
GeForce GTX 880M (mixed)
32.9 (min: 28) fps ∼47% +86%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
34.4 fps ∼50% +94%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
45.9 fps ∼66% +159%
Thief - 1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
34.2 fps ∼30%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (332.35)
22.6 fps ∼20% -34%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
47.9 fps ∼42% +40%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
62.1 fps ∼55% +82%
Battlefield 4 - 1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
39.1 fps ∼22%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (332.35)
26.2 fps ∼15% -33%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
54.8 fps ∼31% +40%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
72.9 fps ∼41% +86%
Saints Row IV - 1920x1080 Ultra Preset AA:8x MS AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
40.7 fps ∼43%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (332.35)
31.1 fps ∼33% -24%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
58.8 fps ∼63% +44%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
72.5 fps ∼77% +78%
Dota 2 - 1920x1080 High / On, Render Quality: 100 % (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
97.7 fps ∼81%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (332.35)
58.3 fps ∼49% -40%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
113.4 fps ∼95% +16%
Metro: Last Light - 1920x1080 Very High (DX11) AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
38.7 fps ∼28%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (332.35)
23.7 fps ∼17% -39%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
53.3 fps ∼38% +38%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
66.8 fps ∼48% +73%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF) (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
53.3 fps ∼29%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (332.35)
35.9 fps ∼20% -33%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
72.5 fps ∼40% +36%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
91.2 fps ∼50% +71%
Tomb Raider - 1920x1080 Ultra Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
57.3 fps ∼21%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (332.35)
43 fps ∼16% -25%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
80.3 fps ∼29% +40%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
104.5 fps ∼38% +82%
Crysis 3 - 1920x1080 Very High Preset AA:2xSM AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
23.9 fps ∼24%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (332.35)
18.4 fps ∼18% -23%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
33.4 fps ∼33% +40%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
43.3 fps ∼43% +81%
Hitman: Absolution - 1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P705
GeForce GTX 965M (344.54)
28.1 fps ∼29%
Schenker W504
GeForce GTX 860M Kepler (332.35)
19.6 fps ∼20% -30%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M (344.00)
41.2 fps ∼42% +47%
Schenker XMG P505 PRO
GeForce GTX 980M (344.48)
54.6 fps ∼56% +94%
MSI GT72-2QE32SR311BW
GeForce GTX 980M (344.00)
54 fps ∼56% +92%

Da es in einigen Titeln zu Grafikfehlern respektive Abstürzen (Assassin's Creed Unity @Low-High) oder Problemen mit dem Vollbildmodus (GRID Autosport, Dragon Age Inquisition) kam, sollte man nach Möglichkeit den GPU-Treiber updaten. Die vorinstallierte Version 344.54 wurde zum Testzeitpunkt von der ForceWare 347.09 abgelöst.

Kleiner Hinweis am Rand: Wie schon beim XMG P505 wollten manche Games partout nicht auf dem System laufen. Damals tippten wir noch auf den GPU-Treiber als Ursache. Nach ein wenig Recherche stellte sich jetzt heraus, dass das Problem an einer nicht vorhandenen DirectX Datei lag (xinput1_3.dll). Diese lässt sich entweder im Internet downloaden oder von einem anderen System übertragen. Zielort ist Windows\System32 und Windows\SysWOW64 (Achtung: Die beiden Versionen sind nicht identisch).

min. mittel hoch max.
Hitman: Absolution (2012) 90.184.863.328.1fps
Crysis 3 (2013) 130.788.461.323.9fps
Tomb Raider (2013) 389.6214.3130.957.3fps
BioShock Infinite (2013) 197.2153134.453.3fps
Metro: Last Light (2013) 122.4114.174.438.7fps
Dota 2 (2013) 119.8113.197.7fps
Saints Row IV (2013) 94.583.66440.7fps
Battlefield 4 (2013) 153.7126.695.139.1fps
Thief (2014) 90.976.865.234.2fps
Wolfenstein: The New Order (2014) 606059fps
Watch Dogs (2014) 84.873.936.917.7fps
GRID: Autosport (2014) 225.8121.499.958.2fps
Sims 4 (2014) 182.3118.882.470fps
Fifa 15 (2014) 255.4221.4155.2fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 129.491.248.128.8fps
Alien: Isolation (2014) 202149.776.254.8fps
Ryse: Son of Rome (2014) 85.370.23633.4fps
The Evil Within (2014) 120.284.651fps
F1 2014 (2014) 11811811399fps
Civilization: Beyond Earth (2014) 121.888.261.149.9fps
Call of Duty: Advanced Warfare (2014) 128.584.959.635.8fps
Assassin's Creed Unity (2014) 13.7fps
Far Cry 4 (2014) 103.485.142.932.4fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 84.471.739.227.1fps
The Crew (2014) 606059.234.2fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Für einen Gaming-Spross ist das XMG P705 weder besonders laut noch besonders warm. Im Idle-Betrieb hält sich das Notebook angenehm zurück. Zwar sind die Lüfter immer aktiv, das dezente Rauschen der GPU-Kühlung dürfte aber keinen Nutzer stören (~30 dB). Wenn die HDD in Aktion tritt, erhöht sich der Geräuschpegel auf ca. 32 dB(A).

Nachgebessert werden sollte bei der Lüftersteuerung. Obwohl das P670SA nicht ganz so krass wie andere Clevo Barebones auftourt, springt die Kühlung bei simplen Tätigkeiten oft unnötig hoch (~37 dB). Unter Last muss sich das System kaum Kritik anhören. Zwar sind 43-46 dB(A) nicht gerade leise, allerdings machen sich viele Konkurrenten stärker bemerkbar (47-56 dB @MSI GS70).

Die Geräuschkulisse erinnert primär an das MSI GT72, das zwischen 40 und 49 dB erreicht. Empfindlichen Nutzern würden wir das Asus G751 ans Herz legen. Selbst die GTX 980M Version kam in den 3D-Tests nur auf 37-44 dB. Top: Nach einer längeren Stressphase beruhigen sich die Lüfter des XMG P705 recht bald wieder. Pluspunkte verdient das Notebook auch für die konstante Drehzahl im Spieleeinsatz (keine nervigen Schwankungen).

Schenker XMG P705
MSI GS70-2QE16SR51
MSI GT72-2QE32SR311BW
Asus G751JY-T7009H
Geräuschentwicklung
-9%
-3%
1%
Idle min *29.929.6
1%
34
-14%
33.6
-12%
Idle avg *3234.4
-8%
34.5
-8%
34.8
-9%
Idle max *36.739.4
-7%
34.7
5%
35.2
4%
Last avg *42.847.2
-10%
40.3
6%
36.8
14%
Last max *46.455.8
-20%
49.4
-6%
43.8
6%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
29.9 / 32 / 36.7 dB(A)
HDD
32.3 dB(A)
Last
42.8 / 46.4 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Aufgrund des höheren Chassis und der schwächeren GPU bleibt das P670SA Barebone spürbar kühler als das MSI GS70. Während sich das GTX 970M Notebook nach einer Stunde Volllast mit den Tools Furmark und Prime auf knapp 48 °C (oben) bzw. 56 °C (unten) erhitzte, waren es beim Schenker XMG P705 nur 38 und 37 °C. Als Maximalwert gab unser Messgerät 48 statt 69 °C aus. Die Ergebnisse der dickeren 17-Zoll-Notebooks Asus G751 und MSI GT72 sind an den meisten Stellen minimal besser. Da sich die Handballenauflage selbst unter Volllast nur auf 27 °C erwärmt, kann man mit dem XMG P705 auch über mehrere Stunden stressfrei zockenIm Idle-Betrieb macht das komplette Chassis eine gute Figur. Durchschnittlich 27 °C werden vom MSI GS70 deutlich überboten (~34 °C). Asus G751 und MSI GT72 sind wiederum etwas kühler.

Beim Blick auf die Komponenten gerät man ebenfalls nicht ins Schwitzen: 60 Minuten Volllast führten zu einer GPU-Temperatur von 69 °C und einer CPU-Temperatur von knapp 80 °C (laut dem HW Monitor). Allerdings wird dieser Wert durch ein Throttling erkauft. Bei gleichzeitige Auslastung mit Furmark und Prime brach der Takt des Core i7-4720HQ auf 1,0-2,5 GHz ein. Unsere Benchmarks lassen jedoch keine Drosselung erkennen.

Schenker XMG P705
MSI GS70-2QE16SR51
MSI GT72-2QE32SR311BW
Asus G751JY-T7009H
Hitze
-33%
4%
4%
Last oben max *47.356.3
-19%
40.1
15%
43.3
8%
Last unten max *47.968.6
-43%
52.1
-9%
48
-0%
Idle oben max *29.737.9
-28%
28
6%
27.7
7%
Idle unten max *28.139.8
-42%
27.5
2%
27.9
1%

* ... kleinere Werte sind besser

Max. Last
 45 °C47.3 °C46.1 °C 
 44.9 °C45.3 °C33.6 °C 
 26.9 °C27.4 °C26.9 °C 
Maximal: 47.3 °C
Durchschnitt: 38.2 °C
43.9 °C47.9 °C46.3 °C
29.6 °C36.2 °C35.4 °C
28.1 °C30 °C30.8 °C
Maximal: 47.9 °C
Durchschnitt: 36.5 °C
Netzteil (max.)  58.6 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-900

Lautsprecher

Sound Blaster X-Fi MB3
Sound Blaster X-Fi MB3

Der Klang zählte in der Vergangenheit zu den größten Schwächen der Clevo Barebones. Trotz wuchtiger Bauart konnten die meisten Notebooks nicht mit guten Lautsprechern punkten. Das ändert sich spätestens ab dem P670SA. Wie das P651 erzeugt auch das 17-Zoll-Modell eine passable Soundkulisse. Diesen Umstand hat das XMG P705 einerseits dem Subwoofer und andererseits der Audio-Software von Creative zu verdanken.

X-Fi MB3 enthält mehrere Szenarien, Klangverbesserungen und sonstige Features. Mit aktivierter SBX Pro Studio Technik hören sich Spiele, Filme und Musikstücke recht ausgewogen und vollmundig an. Kein Vergleich zur »Soundqualität« von anderen High-End-Laptops (Aorus X7). Hinzu kommt eine prima Maximallautstärke, die auch für mittelgroße Räume reicht. Zumindest theoretisch, denn ab einem gewissen Pegel wird der Klang unsauber. Auf das Siegertreppchen wandert die 2.1-Combo leider nicht. Das Asus G751 und das MSI GT72 ergattern noch höhere Wertungen.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Wenig überraschend verbraucht die GTX 965M Variante nicht ganz so viel Strom wie ein Notebook mit GTX 980M oder GTX 970M. So konnten wir dem P670SA Barebone im Idle-Modus nur 13-29 Watt und im 3D-Betrieb 91-158 Watt entlocken. Das sind 9 % weniger als beim MSI GS70 2QE und 31 % weniger als beim Asus G751JY.

Schenker XMG P705
MSI GS70-2QE16SR51
MSI GT72-2QE32SR311BW
Asus G751JY-T7009H
Stromverbrauch
-9%
-37%
-31%
Idle min *12.815.7
-23%
23.9
-87%
22
-72%
Idle avg *20.421.7
-6%
29
-42%
27
-32%
Idle max *28.726.3
8%
33.6
-17%
32.6
-14%
Last avg *91.2108.7
-19%
97.2
-7%
93.3
-2%
Last max *157.5166.9
-6%
210.1
-33%
212.8
-35%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.2 / 0.8 Watt
Idledarkmidlight 12.8 / 20.4 / 28.7 Watt
Last midlight 91.2 / 157.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

maximale Akkulaufzeit (Reader's Test)
Reader's Test
minimale Akkulaufzeit (Classic Test)
Classic Test

Der 4-Zellen-Akku (60 Wh) hält das XMG P705 nicht sehr lange auf den Beinen. Vier Stunden Leerlauf bei minimaler Leuchtkraft und 1,5 Stunden 3D-Last bei maximaler Leuchtkraft werden sowohl vom Asus G751 (8 Zellen @88 Wh) als auch vom MSI GT72 (9 Zellen @87 Wh) übertroffen – und das, obwohl beide Notebooks kein Optimus unterstützen. »Dank« dem fehlenden Laufwerk mussten wir für den Video-Test eine HD-Datei nutzen. 176 Minuten bei mittlerer Helligkeit bringen das MSI GS70 nicht aus der Fassung. Hier waren es knapp vier Stunden. Ähnlich sieht es mit dem Internet-Test aus (182 vs. 211 Minuten).

Ohne Netzteil verringert sich die Leistung um etwa 15-20 % (3DMark 11 Score: 6.023 statt 7.249).

Schenker XMG P705
MSI GS70-2QE16SR51
MSI GT72-2QE32SR311BW
Asus G751JY-T7009H
Akkulaufzeit
13%
24%
12%
Idle236308
31%
397
68%
272
15%
Last8461
-27%
87
4%
85
1%
WLAN (alt)182211
16%
184
1%
220
21%
H.264176234
33%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
3h 56min
Surfen über WLAN
3h 02min
Big Buck Bunny H.264 1080p
2h 56min
Last (volle Helligkeit)
1h 24min

Fazit

Schenker XMG P705
Schenker XMG P705

Abgesehen von der Größe und dem Gewicht macht es so gut wie keinen Unterschied, ob man das XMG P505 oder das XMG P705 erwirbt. Ja, das IPS-Panel des 15-Zoll-Bruders ist farbtreuer und im vertikalen Bereich blickwinkelstabiler; Schwarzwert, Kontrast und Farbraum (74 % sRGB, 54 % AdobeRGB) nehmen sich dagegen nicht viel.

Das Gehäuse überzeugt mit einer soliden Verarbeitung und einer beleuchteten Tastatur. Als Hauptattraktion entpuppen sich die gebürsteten Metall-Oberflächen. Das Soundsystem, das Touchpad und die Anschlussausstattung sind ebenfalls brauchbar, wobei durchaus noch Luft nach oben wäre. Wenn man die umständliche Wartung ausklammert, gefallen auch die Upgrade- und Reinigungsmöglichkeiten.

Wichtigster Testaspekt war die Performance der GeForce GTX 965M. Der neue Maxwell Chip eröffnet das prestigeträchtige High-End-Segment und rauscht oft deutlich an der GTX 860M vorbei. »Echte« Gamer sollten jedoch weiterhin zur GTX 970M oder GTX 980M greifen. Wer auf das Budget achten muss, wird mit dem DirectX-11-Spross aber gut bedient.

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Schenker XMG P705. Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.
Schenker XMG P705. Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.

Datenblatt

Schenker XMG P705
Prozessor
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 965M - 2048 MB, Kerntakt: 924 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5, ForceWare 344.54, Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
, 2x 4 GB SO-DIMM DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), 2 von 4 Slots belegt, maximal 32 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, Chi Mei N173HGE (CMO1720), TN LED, Full HD, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Kingston SM2280S3120G, 120 GB 
, M.2 SSD + Seagate Momentus ST1000LM024, 1000 GB HDD @ 5400 rpm. Schächte: 2x M.2 (Typ 2280) & 2x 2,5-Zoll
Soundkarte
Realtek ALC892 @ Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, S/PDIF, Card Reader: MMC, RSMMC, SD, Mini SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 3160 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 30 x 417 x 287
Akku
60 Wh Lithium-Polymer, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: 2.0 Megapixel
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1 Onkyo (Sound Blaster X-Fi MB3), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 150 Watt (180 Watt @ GTX 970M/980M), Treiber-DVD, Massenspeicher-Schrauben, Reinigungstuch, Control Center, Microsoft Office 365 Trial, 24-48 Monate Garantie
Gewicht
3.326 kg, Netzteil: 610 g

 

Der größere Bruder des XMG P505 wiegt mit HDD 3,3 Kilogramm ...
Der größere Bruder des XMG P505 wiegt mit HDD 3,3 Kilogramm ...
... und setzt auf ein 17-Zoll-Display.
... und setzt auf ein 17-Zoll-Display.
Das Chassis ist knapp drei Zentimeter hoch.
Das Chassis ist knapp drei Zentimeter hoch.
Der Öffnungswinkel dürfte den meisten Nutzern ausreichen (~130°).
Der Öffnungswinkel dürfte den meisten Nutzern ausreichen (~130°).
Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und Metall.
Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und Metall.
Die Unterseite lässt sich nur mit Geduld entfernen.
Die Unterseite lässt sich nur mit Geduld entfernen.
Das Keyboard entspricht 1:1 dem 15-Zoll-Modell.
Das Keyboard entspricht 1:1 dem 15-Zoll-Modell.
Manche Elemente neigen zu Fingerabdrücken.
Manche Elemente neigen zu Fingerabdrücken.
Prozessor und Grafikkarte sind verlötet.
Prozessor und Grafikkarte sind verlötet.
Ein verschraubter Akku wird auch nicht jedem Käufer zusagen.
Ein verschraubter Akku wird auch nicht jedem Käufer zusagen.
In der Nähe des Festplatten-Käfigs tummeln sich die M.2-Slots.
In der Nähe des Festplatten-Käfigs tummeln sich die M.2-Slots.
Zwei RAM-Bänke waren beim Testgerät noch frei.
Zwei RAM-Bänke waren beim Testgerät noch frei.
Ein Teil des Arbeitsspeichers befindet sich unter der Tastatur.
Ein Teil des Arbeitsspeichers befindet sich unter der Tastatur.
Letztere kann man recht einfach ausbauen.
Letztere kann man recht einfach ausbauen.
Zwei Lüfter für die GPU? Respekt.
Zwei Lüfter für die GPU? Respekt.
Ein Subwoofer verbessert das Klangerlebnis.
Ein Subwoofer verbessert das Klangerlebnis.
Die FHD-Webcam wird von zwei Mikrofonen eingerahmt.
Die FHD-Webcam wird von zwei Mikrofonen eingerahmt.
Die Lautsprecher stammen aus dem Hause Onkyo.
Die Lautsprecher stammen aus dem Hause Onkyo.
X-Fi MB3 greift dem 2.1-System unter die Arme.
X-Fi MB3 greift dem 2.1-System unter die Arme.
Das Keyboard ist mit zwei Schrauben befestigt. Rechts sehen Sie das Loch zum Heraushebeln.
Das Keyboard ist mit zwei Schrauben befestigt. Rechts sehen Sie das Loch zum Heraushebeln.
Der WASD-Bereich wurde rot markiert.
Der WASD-Bereich wurde rot markiert.
Keine Überraschung: Das Notebook bietet einen Ziffernblock.
Keine Überraschung: Das Notebook bietet einen Ziffernblock.
Das Touchpad ist durchaus gelungen.
Das Touchpad ist durchaus gelungen.
Auf der rechten Seite sind die Anschlüsse etwas ungünstig verteilt.
Auf der rechten Seite sind die Anschlüsse etwas ungünstig verteilt.
Wir hätten uns mehr Ports in der hinteren Hälfte gewünscht.
Wir hätten uns mehr Ports in der hinteren Hälfte gewünscht.
Die GPU-Lüfter warten am Heck.
Die GPU-Lüfter warten am Heck.
Auf der Rückseite entdeckt man nur zwei Schnittstellen.
Auf der Rückseite entdeckt man nur zwei Schnittstellen.
Der CPU-Lüfter ist nach links ausgerichtet.
Der CPU-Lüfter ist nach links ausgerichtet.
Externe Anzeigen werden per HDMI oder DisplayPort mit dem Notebook verbunden.
Externe Anzeigen werden per HDMI oder DisplayPort mit dem Notebook verbunden.
Das 150-Watt-Netzteil wirkt relativ flach.
Das 150-Watt-Netzteil wirkt relativ flach.

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GeForce GTX 965M, Core i7 4720HQ, 15.6", 2.4 kg

Links

Preisvergleich

Pro

+Kontrast- und leuchtstarkes FHD-Display
+Alle Komponenten zugänglich
+Bis zu vier Massenspeicher
+Gebürstetes Aluminium
+Moderate Emissionen
+Beleuchtete Tastatur
+Frei konfigurierbar
+Keine Bloatware
+Gute Leistung
 

Contra

-Kleinere Verarbeitungsmacken
-TN-Panel mit Blaustich
-CPU und GPU verlötet
-Verschraubter Akku
-Mäßige Laufzeiten

Shortcut

Was uns gefällt

Das Gerät hat keine eklatanten Schwächen.

Was wir vermissen

Hauptsächlich einen stärkeren Akku und ein Farbprofil für das Display. 

Was uns verblüfft

Wie viel Videospeicher manche PC-Titel erwarten.

Die Konkurrenz

17-zöllige High-End-Notebooks mit GeForce 900 GPU wie das Aorus X7 Pro, das Asus G751, das MSI GS70 oder das MSI GT72.

Bewertung

Schenker XMG P705 - 14.01.2015 v4(old)
Florian Glaser

Gehäuse
76 / 98 → 78%
Tastatur
81%
Pointing Device
77%
Konnektivität
72 / 81 → 89%
Gewicht
54 / 66 → 79%
Akkulaufzeit
76%
Display
82%
Leistung Spiele
97%
Leistung Anwendungen
96%
Temperatur
82 / 95 → 86%
Lautstärke
72 / 90 → 80%
Audio
75%
Durchschnitt
78%
85%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Florian Glaser (Update:  8.01.2015)